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DE3120648A1 - Anordnung zur stromversorgung von elektrofahrzeugen - Google Patents

Anordnung zur stromversorgung von elektrofahrzeugen

Info

Publication number
DE3120648A1
DE3120648A1 DE19813120648 DE3120648A DE3120648A1 DE 3120648 A1 DE3120648 A1 DE 3120648A1 DE 19813120648 DE19813120648 DE 19813120648 DE 3120648 A DE3120648 A DE 3120648A DE 3120648 A1 DE3120648 A1 DE 3120648A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
arrangement according
contact line
route
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813120648
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold 2850 Bremerhaven Adam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813120648 priority Critical patent/DE3120648A1/de
Publication of DE3120648A1 publication Critical patent/DE3120648A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/36Single contact pieces along the line for power supply
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/30Power rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Anordnung zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur kontinuierlichen Stromversorgung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb, wie z.B. PKWs, Flurförderer wie z.B. Gabelstapler, Autoscooter, Modellautos etc., aus einer elektrischen Speiseeinrichtung mit zwei von einer Spannungsquelle gespeisten, längs einer Fahrstrecke ortsfest angeordneten Stromleitern, die mit dem elektrischen Antrieb eines auf der Fahrstrecke befindlichen Fahrzeuges über Fahrzeugkontakte zu verbinden sind.
  • Wenn vor- oder nachstehend von "zwei Stromleitern" die Rede ist, so ist dieses nicht in einem engeren Raumformsinne derart zu verstehen, daß es sich bei den beiden Stromleitern um zwei nebeneinander laufende elektrische Leitungen handelt bzw. handeln muß. Vielmehr ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung damit gemeint, daß an jedem Abschnitt der Fahrstrecke (wenigstens) zwei Leitungsabschnitte vorhanden sind, die jeweils einem positiven oder negativen Stromleiter zuzuordnen sind.
  • Wenn vor- oder nachstehend von einer "Fahrstrecke" die Rede ist, so ist hiermit nicht notwendigerweise eine im wesentlichen lineare Erstreckung gemeint, sondern es kann sich bei der Fahrstrecke auch um eine mehr oder weniger (z.B. kreisförmige) flächige Fahrstrecke handeln, auf welcher beispielsweise Autoscooter, Modellautos o.dgl. fahren.
  • Zur Energie- bzw. Stromversorgung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb sind verschiedene Anordnungen bekannt.
  • So ist es beispielsweise bei Flurförderern wie Gabelstaplern, Regalbedienungsgeräten etc. üblich, diese Fahrzeuge mit Akkumulatoren (Batterien) auszurüsten.
  • Dieses führt im Hinblick auf die erforderliche Kapazität zu verhältnismäßig schweren Ausgestaltungen, die dennoch verhältnismäßig wenig leistungsfähig sind, so daß sie beispielsweise irgendwelche Steigungen nur mühsam überwinden können und im übrigen selbst auf ebener Fahrstrecke nur eine sehr begrenzte Kapazität besitzen. Dieses hat zur Folge, daß die Batterien derartig ausgerüsteter Fahrzeuge verhältnismäßig häufig und langwierig wieder aufgeladen werden müssen.
  • Darüber hinaus sind Elektrofahrzeuge bekannt9 bei denen die Stromzuführung über Schienen oder schienenähnliche Elemente erfolgt, die am Boden, seitlich an der Fahrstrecke oder oberhalb der Fahrstrecke, allgeordllet alle, Bei derartigen Anordnungen, bei denen die Fahrzeuge durch ein Zwei-Leiter-System bildende Schienen mit Energie Versorgt werden9 besteht der Nachteil, daß sie bezüglich der Streckenführung auf einer Fahrstrecke an den Verlauf dieser Schienen gebunden sind.
  • Entsprechendes gilt im wesentlichen auch für Elektrofahrzeugt, deren Stromversorgung durch über den Fahrstrecken angeordnete Kabel o.dgl. erfolgt, wie dieses beispielsweise bei dem sog. Trolleybus der Fall ist, denn auch derartig versorgte Fahrzeuge können nur geringfügig seitlich von der durch die Kabel o.dgl. vorgegebenen Streckenführung abweichen Dieser Nachteil ist zwar bei Anordnungen nicht vorhanden; wie sie beispielsweise bei Autoscootern vorliegen9 da bei derartigen Anordnungen über der im allgemeinen flächigen Fahrstrecke ein Leiternetz vorhanden ist, so daß die Fahrzeuge sich im Bereich der Fahrstrecke frei bewegen können. Diese bekannte Anordnung ist jedoch schon im Hinblick auf den erheblichen Investitionsaufwand nachteilig und im übrigen nur für wenige Anwendungszwecke geeignet Die weiter oben erwähnten Nachteile hinsichtlich einer Bindung der Fahrzeuge an eine mehr oder weniger lineare vorgegebene Streckenführung gelten im wesentlichen auch für Modell-Autobahnen und deren Modellautos. Bei der artigen Anlagen sind zwar neuerdings Systeme bekannt geworden, bei denen wenigstens ein seitliches überholen - und damit ein Wechsel der Streckenführung von einer Fahrstrecke auf eine parallele Fahrstrecke -möglich ist, doch ist dieses gleichsam nur "sprunghaft", d.h. also u.a. auch unter der Voraussetzung einer Minimalgeschwindigkeit möglich und nicht etwa aus dem Stillstand. Es kommt hinzu, daß es andererseits bei verhältnismäßig hohen Fahrgeschwindigkeiten bei einem Fahrstreckenwechsel sehr häufig zu Entgleisungen kommt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, die bekannten Anordnungen zur kontinuierlichen Energie-Stromversorgung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb unter Vermeidung der vorgenannten und weiterer Nachteile zu verbessern, und eine derartige Anordnung zu schaffen, bei welcher die Fahrzeuge auf einer Fahrstrecke auch in Querrichtung zur Streckenführung zumindest begrenzt frei beweglich sind.
  • Als Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß wenigstens eine in Richtung der Fahrstrecke verlaufende, mit wenigstens einem Fahrzeugkontakt (Stromabnehmer) zusammenwirkende, aus einzelnen gegeneinander isolierten Abschnitten bestehende, ortsfeste Kontaktleitung vorhanden ist, die im Ruhezustand wenigstens von dem Plus-Stromleiter abgeschaltet ist - also entweder Null- oder Negativpotential hat -, und die durch ein auf einem Fahrstreckenabschnitt befindliches Fahrzeug mittels wenigstens eines auf ein ortsfestes Schaltelement einwirkenden Umschaltelementes im Bereich dieses Fahrstreckenabschnittes mit einem Stromleiter zu verbinden ist, wobei die Anordnung so getroffen ist; daß die Kontaktleitung in dem betreffenden Fahrstreckenabschnitt selbsttätig wieder in den Ruhezustand geschaltet wird, wenn das Fahrzeug den betreffenden Fahrstreckenabschnitt verläßt.
  • Wenn vor- oder nachstehend von "Kontaktleitung" die Rede ist, so ist hiermit, wie insbesondere auch noch aus den nachstehenden Ausführungen und hier wiederum insbesondere bei den Ausführungsbeispielen für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich werden wird, nicht eine elektrische Leitung im üblichen und damit engeren Sinne gemeint, d.h. also beispielsweise'ein Draht bzw. eine Schiene aus Kupfer o.dgl., also ein Leiter mit im wesentlichen linearer Erstreckung, sondern der Begriff "Kontaktleitung" umfaßt im Sinne'der vorliegenden Patentanmeldung in einem weiteren Sinne auf der Fahrstrecke angeordnete leitende Abschnitte, mit denen ein Fahrzeug über geeignete Kontakte in elektrische Verbindung treten kann, wobei es sich mithin um Leitungen bzw. Leitungsabschnitte im üblichen, engeren Sinne handeln kann, aber auch um hinter-und/oder nebeneinander angeordnete, elektrisch leitende Abschnitte, mit denen ein Fahrzeug kontinuierlich in Kontakt steht.
  • Um einem auf einer erfindungsgemäßen Fahrstrecke befindlichen Fahrzeug eine möglichst hohe Mobilität, d.h. hier also insbesondere eine möglichst hohe Querbeweglichkeit zu geben, sind bevorzugt quer zur Fahrstrecke mehrere Kontaktleitungsabschnitte nebeneinander angeordnet. Es ist jedoch erkennbar, daß nicht etwa die weiter vorstehend erwähnte--Mobilität in Querrichtung zum Fahrzeug von dieser Ausgestaltung abhängig ist, sondern daß diese beispielsweise auch dann zu erzielen ist, wenn die Kontaktleitung nicht aus mehreren nebeneinander angeordneten Kontaktleitungsabschnitten besteht, wie weiter unten noch verdeutlicht werden wird.
  • Die Kontaktleitungsabschnitte der Fahrstrecke sind bevorzugt im Ruhestand von beiden Stromleitern getrennt, so daß ihre Berührung völlig unproblematisch bzw. unschädlich ist. Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung können die Kontaktleitungsabschnitte im Ruhestand aber auch mit einem der beiden Stromleiter, d.h. also insbesondere mit dem Minusleiter, verbunden sein.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind an einem Fahrzeug wenigstens zwei mit der Kontaktleitung zusammenwirkende Fahrzeugkontakte vorhanden, wie weiter unten noch im einzelnen erläutcrt wird, obwohl es ersichtlich auch möglich ist, wenn ein Fahrzeug bzw. eine Fahrzeugeinheit lediglich einen Fahrzeugkontakt aufweist, und zwar insbesondere dann, wenn dieses Fahrzeug regelmäßig mit einem Anhänger o.dgl. fährt, an demeinweiterer Fahrzeugkontakt vorhanden ist.
  • Bei einer Ausgestaltung mit zwei Fahrzeugkontakten sind diese bevorzugt in Längsrichtung des Fahrzeuges mit gegenseitigem Abstand angeordnet, wobei der eine Fahrzeug kontakt zweckmäßigerweise am vorderen Ende und der andere Fahrzeugkontakt zweckmäßigerweise am rückwärtigen Ende des Fahrzeuges angeordnet ist.
  • Die in Fahrstreckenrichtung gemessene Länge eines Kontaktabschnittes ist bevorzugt kleiner als die Länge des Fahrzeuges bzw. kleiner als der in Fahrzeuglängsrichtung gemessene Abstand zweier an einem Fahrzeug angeordneter Fahrzeugkontakte.
  • Die Kontaktleitung kann am bzw. im Boden angeordnet sein, wobei es sich als besonders zweckmäßig herausgestellt hat, wenn.die Kontaktleitung mit im wesentlichen zum Boden bündiger Oberseite im Boden versenkt angeordnet ist. Bei einer solchen Ausgestaltung werden die Fahrzeugkontakte zweckmäßigerweise an der Unterseite des Fahrzeuges angeordnet.
  • Wie für den zuständigen Fachmann ohne weiteres erkennbar ist, kann die Kontaktleitung aber auch oberhalb des Bodens, also über oder neben dem Fahrzeug bzw. der Fahrstrecke, angeordnet sein, wobei sich bei einer solchen Ausgestaltung eine zweckmäßige Anordnung der Fahrzeugkontakte mehr oder weniger von selbst ergibt.
  • Um zu verhindern, daß auf der Kontaktleitung herumliegende Fremdkörper, insbesondere Metallfremdkörper, zu irgendwelchen negativen Beeinträchtigungen des Fahrzeugbetriebes führen können,ist am vorderen Endabschnitt eines Fahrzeuges bevorzugt eine Räumeinrichtung angeordnet, mittels welcher die Kontaktleitung vor einem Kontakt der Fahrzeugkontakte mit der Kontaktleitung zu räumen ist.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere bei bestimmten Anwendungsfällen (z.B. Busse) darin, daß das Fahrzeug außer mit einem Elektroantrieb auch noch mit einem nichtelektrischen Antrieb, also beispielsweise einem Dieselmotor versehen ist. Bei dieser Ausgestaltung kann ein solches Fahrzeug mithin auf Hauptstrecken im Rahmen der erfindungsgemäßen Anordnung arbeiten und diese auf Nebenstrecken verlassen, wobei ersichtlich ohne weiteres ggf. eine selbsttätige Umschaltung von dem einen Antrieb auf den anderen steuerungsmäßig zu realisieren ist.
  • Hinsichtlich der durch ein Fahrzeug vorgenommenen Umschaltung der Leiter vom Ruhezustand in einen Arbeitszustand ist festzustellen, daß sich hierfür im Rahmen der vorliegenden Erfindung alle möglichen Ausgestaltungen mechanischer; elektrischer, optischer, akustischer, magnetischer etc. Art anbieten, so daß es weder möglich noch auch erforderlich erscheint, hierauf in allen Einzelheiten einzugehen, da dem Fachmann in Kenntnis der erfindungsgemäßen Lehre Realisierungsmöglichkeiten hierfür aus dem Stand der Technik ohne weiteres zur Verfügung stehen.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine stark schematisierte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung mit einem auf einer Fahrstrecke befindlichen Fahrzeug mit elektrischem Antrieb; Fig. 2 eine um 900 gedrehte Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine schematisierte Darstellung einer ersten Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Fahrstrecke mit mehreren in einem Längsschnitt dargestellten Fahrstreckenabschnitten (Kontaktleitungsabschnitte) sowie mit Fahrzeugkontakten und am Fahrzeug angeordneten Umschaltern; Fig. 4 eine Variante der Darstellung gemäß Fig. 3; Fig. 5 eine weitere Variante in einer Darstellung gemäß Fig. 3; Fig. 6 eine weitere Variante in einer Darstellung'gemäa Fig. 3; Fig. 7 eine weitere Variante einer Darstellung gemäß Fig. 3, wobei das auf der Fahrstrecke befindliche Fahrzeug in Umrißlinien angedeutet ist; Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Teilabschnitt der Fahrstrecke gemäß Fig. 7; und Fig. 9 eine weitere Variante, bei welcher die Kontaktleitung über dem Fahrzeug und damit der Fahrstrecke angeordnet ist.
  • Gleiche oder gleichwirkende Teile sind bei den einzelnen Ausgestaltungen jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Fig. 1 zeigt in einer stark schematisierten Seitenansicht einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Anordnung zur kontinuierlichen Stromversorgung von Fahrzeugen 1 mit Elektroantrieb am Beispiel eines PKW.
  • Die Anordnung weist eine elektrische Zwei-Leiter-Speiseeinrichtung mit zwei von einer nicht dargestellten Spannungsquelle gespeisten, längs einer Fahrstrecke 2 ortsfest angeordneten Stromleitern 3 und 4 auf, wobei der Plus-Stromleiter mit 3 und der Minus-Stromleiter mit 4 bezeichnet ist.
  • In Richtung 6 der Fahrstrecke 2 (mit dem Doppelpfeil gemäß dem Bezugszeichen 6 ist die Hauptfahrtrichtung gemeint, wobei ein seitliches Verfahren auf der Fahrstrecke 2 nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern absichtlich ermöglicht ist) ist eine im ganzen mit 7 bezeichnete Kontaktleitung vorhanden, die mit zwei Fahrzeugkontakten (Stromabnehmer) 8 und 9 zusarnmenwirkt.
  • Die ortsfeste Kontaktleitung, wie weiter unten noch im einzelnen beschrieben ist, ist im Ruhezustand, d.h.
  • in einem Zustand, in dem sie nicht von dem Fahrzeug 1 überfahren wird, überall so geschaitet, daß die Stromleiter 3 und 4 abgeschaltet sind (O-Potential), wie aus der schematischen Darstellung gemäß Fig. 1 erwendbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Kontaktleitung durch ein auf einem Fahrstreckenabschnitt A befindliches Fahrzeug 1 durch am Fahrzeug 1 angeordnete Umschaltelemente 11 und 12 so umgeschaltet, daß der Fahrzeugkontakt 8 jeweils mit dem Minus-Stromleiter 4 und der Fahrzeugkontakt 9 jeweils mit dem Plus-Stromleiter 3 verbunden ist, so daß der in der. Zeichnung nicht dargestellte Elektroantrieb an Spannung liegt, und das Fahrzeug 1 auf der Fahrstrecke 2 fahren kann.
  • Hierfür sind bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ortsfeste Schaltelemente 13 vorhanden, die bei der Ausgestaltung gemäß den Fig. 1 und 2 als Stabmagnetplatten ausgebildet sind (s.a. Fig. 3).
  • In Ruhestellung befinden sich die Schaltelemente 13 gemäß Fig. 3a , da sowohl der Nordpol N als auch der Südpol S jeweils mit einem FE-Element 14 zusammenwirken, so daß sich die Schaltelemente 13 unter Verkürzung der Feldlinien in neutraler Ruhestellung einstellen.
  • Gelangt das im vorderen Abschnitt des Fahrzeuges 1 befindliche Umschaltelement 11 in den Bereich eines Kontaktleitungsabschnittes 16 (s. Fig. 3b), so wirkt das als Magnet ausgebildete Umschaltelement 1'1 auf das ebenfalls als Magnet ausgebildete Schaltelement 13 ein, und zwar derart, daß sich die Nordpole abstoßen, und daß der Nordpol des Umschaltelementes 11 den Südpol des Schaltelementes 13 anzieht. Da die Schaltelemenge 13 jeweils mittig auf einer Schwenkachse 17 gelagert sind, kann sich das Schaltelement 13 im Zustand gemäß Fig. 3b in die dort ersichtliche Schwenkstellung begeben, so daß es mit dem Plusstromleiter 3 in Berührung kommt, wodurch der Kontaktleitungsabschnitt 16 der Kontaktleitung 7 Plus-Spannung erhält, die von dem Fahrzeugkontakt 8, der schleifend mit der Kontaktleitung 7 in Verbindung steht, abgeleitet wird und.zu dem nicht dargestellten Elektroantrieb geleitet wird.
  • Im gleichen Zeitraum befindet sich das weiter hinten am Fahrzeug 1 angeordnete Umschaltelement i2 über dem Kontaktleitungsabschnitt 16' (s. Fig. 3c). Da das ebenfalls als Magnet ausgebildete Umschaltelement 12 des Fahrzeuges 1 umgekehrt gepolt ist wie das Umschaltelement 11, zieht der bei dem Umschaltelement 12 untenliegende Südpol den Nordpol des Schaltelementes 13 an, so daß der Südpol des Schaltelementes 13 sich nach unten bewegt und hierbei in Berührung mit dem Minus- Stromleiter 4 des Kontaktleitungsabschnittes 16' gelangt, welches hierdurch unter Minusspannung gesetzt wird, die von dem Fahrzeugkontakt 9 schleifend abgenommen und zum Elektroantrieb des Fahrzeuges 1 geleitet wird. Auf diese Weise steht der Elektroantrieb des Fahrzeuges 1 sowohl mit dem Plus-Stromleiter 3 als auch mit dem Minus-Stromleiter 4 in Verbindung und wird mit elektrischer Energie gespeist.
  • Bewegt sich das Fahrzeug 1 in Fahrtrichtung 6 auf der Fahrstrecke 2 weiter fort, so gelangt das Umschaltelement 11 über den in Fig. 3 mit 16" bezeichneten Kontaktleitungsabschnitt, an dem sich dann der gleiche Zustand einstellt, wie er in Fig. 3b eingezeichnet ist.
  • Gleichzeitig gelangt das Umschaltelement 12 über den Kontaktleitungsabschnitt 16, so daß sich dort der Zustand einstellt, wie er in Fig. 3c eingezeichnet ist.
  • Im Kontaktleitungsabschnitt 16c stellt sich indes sofort nach Verlassen des Fahrzeuges 1 derjenige Zustand ein, wie er in Fig. 3a eingezeichnet ist, daß das als Magnet ausgestaltete Schaltelement 13 - nach Außereingriff mit dem Umschaltelement 12 - unter Verkürzung der Feldlinien sich nunmehr an den FE-Elementen 14 orientiert und durch Schwenkung um seine Achse 17 sich wieder in die horizontale Ruhestellung begibt u.s.f..
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß sich vor den Umschaltelementen 11 bzw. 12 jeweils am Fahrzeug 1 eine Räumeinrichtung 18 befindet, welche die Kontaktleitung 7 jeweils von lose herumliegenden Fremdkörpern, insbesondere Metallteilen, räumt, bevor die Umschaltelemente 11, 12 bzw. deren Fahrzeugkontakte 8, 9 mit der Kontaktleitung 7 in Berührung kommen.
  • Fig. 4 zeigt in einer Darstellung gemäß Fig. 3 eine Variante, bei welcher die ortsfesten Schaltelemente 13 jeweils mittels Bronzefedern 19, 21 so im Inneren eines- Kontaktleitungsabschnittes 16 bzw. 16' bzw. 16" aufgehängt sind, daß sie sich gemäß Fig. 4a im Ruhezustand mittig zwischen dem Plus-Stromleiter 3 und dem Minus-Stromleiter 4 befinden.
  • Bei Überqueren des Kontaktleitungsabschnittes 16 durch den Abschnitt des Fahrzeuges 1, an dem das Umschalter element angeordnet ist, welches auch hier wieder als Magnet ausgebildet ist, stößt der untenliegende Nordpol des Umschaltelementes 11 den obenliegenden Nordpol des Schaltelementes 13 ab, so daß das Schaltelement 13 in Berührung mit dem Minus-Stromleiter 4 gelangt, der auf diese Weise den Kontaktleitungsabschnitt 16 unter Minusstrom setzt, welcher über den Fahrzeugkontakt 8 auf das Fahrzeug 1 bzw. dessen Elektroantrieb übertragen wird.
  • Entsprechendes geschieht im Bereich des Kontaktleitungsabschnittes 16'. Denn auch hier ist genauso wie bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 das Umschaltelement 12 umgekehrt gepolt wie das Umschaltelement 11, d.h.
  • also der Südpol liegt unten und zieht dadurch den obenliegenden Nordpol des Schaltelementes 13 an, so daß das Schaltelement 13 im Bereich des Kontaktleitungsabschnittes 16' in Berührung mit dem Plus-Stromleiter 3 kommt, wodurch der Kontaktleitungsabschnitt 16' unter Plusstrom gesetzt wird, der über Fahrzeugkontakt 9 auf das Fahrzeug 1 bzw. dessen Elektroantrieb übertragen wird u.s.f..
  • Fig. 5 zeigt eine Ausgestaltung in einer Darstellung gemäßen Fig. 3 und 4, bei welcher die ortsfesten Schaltelemente 13, ähnlich wie bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 3, in der Art einer Wippe ausgebildet, d.h. jeweils um Achsen 17 schwenkbar sind.
  • Im Normalzustand befinden sich die Schaltelemente 13 in-der Stellung gemäß Fig. 5a, d.h., sie sorgen für eine Verbindung des Minus-Stromleiters 4 mit dem Kontaktleitungsabschnitt 16, da die Schaltelemente 13 einseitig durch ein Gewicht 22 beschwert sind, so daß sie aufgrund von Schwerkraftwirkung ihre Stellung gemäß Fig. 5a einnehmen. Der Fahrzeugkontakt 8 stellt demgemäß eine Verbindung des Elektroantriebes des Fahrzeuges 1 mit dem Minus-Stromleiter 4 her. Im Bereich des Fahrzeugkontaktes 8 braucht demgemäß kein Umschaltelement vorhanden zu sein, wie dieses in den Fig. 3 und 4 mit 11 bzw. 12 bezeichnet ist.
  • Dagegen ist im Bereich des Fahrzeugkontaktes 9 ein solches Umschaltelement 12 vorhanden, welches auch hier wieder aus einem Magneten besteht, der auf das aus einer FE-Legierung bestehende Gewicht 22 einwirkt, dieses demgemäß anzieht und eine Schwenkung des Schaltelementes 13 um seine Achse 17 bewirkt, so daß das Schaltelement 13 außer Kontakt mit dem Minus-Stromleiter 4 und in Kontakt mit dem Plus-Stromleiter 3 gelangt und demgemäß die Kontaktleitung 17 im Bereich des Kontaktleitungsabschnittes. 16' unter Plusspannung setzt, die von dort aus über den Fahrzeugkontakt 9 zum Fahrzeugantrieb über tragen wird.
  • Nachdem der das Umschaltelement 12 tragende Abschnitt des Fahrzeuges 1 den Kontaktleitungsabschnitt 16' verlassen hat, fällt das Gewicht 22 wieder nach unten, wobei es das Schaltelement 13 wiederum in die Stellung gemäß Fig. 5a schwenkt u.s.f.
  • Fig. 6 zeigt eine weitere Variante, bei welcher die Kontaktleitung 7 wiederum, wie bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 5,im Ruhezustand ständig mit dem Minus-Stromleiter 4 verbunden ist, so daß der am vorderen Abschnitt des Fahrzeuges 1 befindliche Fahrzeugkontakt 8 den Elektroantrieb des Fahrzeuges 1 mit dem Minus-Stromleiter 4 verbindet.
  • Der am rückwärtigen Ende des Fahrzeuges 1 befindliche Fahrzeugkontakt 9 besitzt wiederum ein Umschaltelement 12, welches im wesentlichen aus einem Magneten besteht und auf Schaltelemente 13 einwirkt, die bei dieser Ausgestaltung als Stifte bzw. Stößel ausgebildet sind, zwischen deren Schaft 23 und deren Kopf 24 jeweils eine Druckfeder 25 angeordnet ist, die im Normalfall bzw.
  • im Ruhezustand für eine Stellung der Schaltelemente 13 sorgt, wie sie in Fig. 6a dargestellt ist.
  • Befindet sich dagegen über den Schaltelementen 13 das mit dem Fahrzeugkontakt 9 zusammenwirkende Umschaltelement 12, welches auch hier wieder als Magnet ausgebildet ist, so zieht dieses die aus einer FE-Legierung bestehenden Schaltelemente 13 an, wie dieses in Fig. 6b dargestellt ist, so daß diese in Berührung mit dem Plus-Stromleiter 3 kommen, die positive Spannung auf den Fahrzeugkontakt 9 übertragen und somit für eine Verbindung des Elektroantriebes auch zum Plus-Stromleiter 3 sorgen.
  • Nach Verlassen des in Fig. 6b mit 16' bezeichneten Kontaktleitungsabschnittes fallen die Schaltelemente 13 aufgrund der Schwerkraftwirkung und unterstützt durch die Druckfedern 25 in die Ruhestellung gemäß Fig. 6a zurück u.s.f.
  • Fig. 7 zeigt schließlich eine Ausgestaltung, die sehr ähnlich zu derjenigen gemäß Fig. 6 ist, wobei die Schaltelemente 13-hier durch Kugeln gebildet werden, welche von dem mit dem Fahrzeugkontakt zusammenwirkenden Umschaltelement 12 zu gegebener Zeit angezogen werden und dabei für eine Verbindung mit dem Plus-Stromleiter3 sorgen, während sie vorher und nach Außereingriffkommen mit dem Umschaltelement 12 aufgrund. der Schwerkraftwirkung in die untere Ruhestellung zurückfallen, in der sie für eine Verbindung der Kontaktleitung 7 bzw. deren Abschnitte 16 mit dem Minus-Stromleiter 4 sorgen, wie dieses anhand der übrigen Varianten bereits weiter oben ausführlich dargelegt ist.
  • Fig. 8 zeigt'eine Draufsicht auf einen Abschnitt der Fahrstrecke 2 bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 7, und zwar im oberen Abschnitt eine Ausgestaltung,bei welcher die Kontaktleitungsabschnitte 16 aus einem leitenden Metall bestehen, welche in der vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7 bezeichneten Weise geschaltet wird.
  • Im unteren Abschnitt von Fig. 8 ist eine Variante dargestellt, bei welcher die Fahrstrecke 2 aus im wesentlichen plattenförmigen Abschnitten besteht, die von unterschiedlicher Länge sein können, also beispielsweise einer Länge 1 oder einer Länge L o.dgl., wobei diese plattenförmigenAbschnitte aus einem nichtleitenden Material, insbesondere einem verschleißfesten Kunststoff bestehen, während die eigentlichen Kontaktleitungsabschnitte 16, die bei diesem Ausgestaltungsbeispiel als in der Draufsicht kreisförmige Bauelemente ausgebildet sind, aus Metall bestehen, so daß diese bei der Fertigung in die Kunststofftafel einer Länge 1, L o.dgl. eingegossen oder eingepreßt werden können, und zwar vorzugsweise so, daß sie nach einem bestimmten Verschleiß auswechselbar sind, wobei bevorzugt eine gewisse Nachstellbarkeit angestrebt wird, die beispielsweise dadurch zu erzielen ist, daß die Kontaktleitungsabschnitte 16 beispielsweise mit einem Gewinde o.dgl. mit ihrer Tragkonstruktion verbunden sind, so daß sie nach einem gewissen Oberflächenverschleiß zunächst einmal nachgestellt werden können, bevor sie später ausgewechselt werden müssen. Eine solche Ausgestaltung eignet sich keineswegs allein für Modellautobahnen o.dgl., sondern insbesondere auch für die Fahrstrecken von Hubstaplern o.dgl., und ist nicht zuletzt auch für PKW-Hauptfahrstrecken realisierbar.
  • Fig. 9 zeigt schließlich in einer stark schematisierten Darstellung eine weitere Variante, bei welcher das Fahrzeug 1 auf einer Fahrstrecke 2 fährt, welche die Oberseite des Untergrundes darstellt, während die Kontaktleitung 7 bei dieser Ausgestaltung-nicht am oder im Untergrund angeordnet ist, sondern in der Art einer Oberleitung oberhalb der Fahrstrecke 2 und damit oberhalb des Fahrzeuges 1, wenngleich die Kontaktleitung 7 selbstverständlich auch neben dem Fahrzeug 1 angeordnet sein könnte.
  • Bewegt sich das Fahrzeug 1 in Fahrtrichtung 6 und kommt aus dem mit 16" bezeichneten Abschnitt, so schaltet der vorn am Fahrzeug 1 befindliche Fahrzeugkontakt 8 den Kontaktleitungsabschnitt 16 der Kontaktleitung 7 ein (Plusstromabnahme), so daß das Fahrzeug 1 über den Fahrzeugkontakt 8 am Plusstromleiter liegt, während es mit demFahrzeugkontakt 9 (nach wie vor) am Minusstromleiter liegt.
  • Verläßt das Umschaltelement 11 (Kontaktpunkt des Fahrzeugkontaktes 8) den Kontaktleitungsabschnitt 16 an dem in Fig. 9 links liegenden Schaltelement 13 und gelangt damit der Fahrzeugkontakt 9 an das rechts in den Fig. 9 liegende Schaltelement 13, so wird der Kontaktleitungsabschnitt 16 wiederum in die Minus-Situation umgeschaltet, während zugleich an dem in Fig. 9 links liegenden Schaltelement 13 der auf den Kontaktleitungsabschnitt 16 folgende Kontaktleitungsabschnitt 16' auf Plus umgeschaltet wird u.s.f.. Es ist ersichtlich, daß für die konkreten Umschaltungsmöglichkeiten eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung steht.
  • Wie bereits weiter oben außerdem erwähnt worden ist, brauchen die Schalteinrichtungen selbstverständlich nicht magnetischer oder/und mechanischer Art sein, wie dieses anhand der ~~vorstehenden Ausführungsbeispiele lediglich beispielhaft erläutert worden ist, sondern die Umschaltung kann selbstverständlich auch elektrisch, optisch, akustisch oder auf andere Art und Weise erfolgen, wenn dieses aus irgendwelchen Gründen besonders zweckmäßig erscheint. So kann beispielsweise insbesondere die Steuerung von Modellautos in besonders zweckmäßiger Weise durch Tonfrequenzen erfolgen, die mittels des-üblichen Handgebers auf die Stromleitungen gegeben werden, wobei mithin noch nicht einmal ein Sender erforderlich ist, wenngleich eine derartige Tonfrequenzsteuerung selbstverständlich auch drahtlos erfolgen könnte.
  • Auf weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten beispielsweise bezüglich der Anordnung der Kontaktleitung 7 neben dem Fahrzeug oder oberhalb des Fahrzeuges etc. ist ebenfalls weiter oben bereits eingegangen. Eine derartige Ausgestaltung einer neben dem Fahrzeug liegenden Kontaktleitung eignet sich beispielsweise insbesondere auch zur Richtungssteuerung von Fahrzeugen, also beispielsweise auch von PKWs o.dgl. auf Hauptfahrstrecken wie z.B. Autobahnen, wobei bei dem heutigen Stand der Steuerungstechnik ohne weiteres eine Computersteuerung realisiert werden kann, bei welcher zu Beginn einer Fahrt in den Computer das Fahrziel eingegeben wird und sodann aufgrund bestimmter Programme selbsttätig steuerungsmäßig dafür gesorgt wird, daß das Fahrzeug nicht nur mit Strom versorgt wird, sondern auch richtungsmäßig gesteuert wird.
  • Es sei lediglich nochmals darauf hingewiesen, daß die einzelnen Kontaktleitungsabschnitte 16, welche zumindest bei den dargestellten Ausführungsbeispielen zugleich die Fahrbahn bzw. einen Teil der Fahrbahn bilden, aus ohne weiteresweinleuchtenden Gründen gegeneinander isoliert sind und zweckmäßigerweise aus einem antimagnetischen bzw. nichtmagnetischen Metall bestehen, wofür sich beispielsweise verschleißfeste Aluminiumlegierungen etc. eignen.
  • Weiterhin sei noch darauf hingewiesen, daß selbstverständlich an einem Fahrzeug auch noch mehrere Kontakte vorgesehen'sein können, um sicherzustellen, daß die Strom- bzw. Spannungsversorgung während des Betriebes nicht unterbrochen wird.
  • Bei einer bevorzugten Anordnung der Schalteinrichtungen unter dem Fahrzeug und einer den Aus führungsbeispielen entsprechenden Anordnung der Kontaktleitung 7 am bzw.
  • im Boden bzw. Untergrund ergibt sich der ohne weiteres einleuchtende Vorteil, daß sichergestellt wird, daß spannungsführende Teile sich lediglich in einem von Personen normalerweise nicht zugänglichen Sicherheitsbereich unterhalb des Fahrzeuges befinden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung eignet sich grundsätzlich, wie bereits weiter oben erwähnt, für alle möglichen Arten von Fahrzeugen einschließlich PKWs, Flurförderern etc.
  • und darüber hinaus in hervorragender Weise auch für Modellautobahnen, da auf die erfindungsgemäße Weise eine Möglichkeit dafür geschaffen worden ist, daß sich Fahrzeuge frei auch auf einer flächigen Fahrstrecke bewegen können, ohne daß sie, wie beim Stand der Technik, aufgrund der gleichsam linienförmigen Stromleiter an eine mehr oder weniger lineare Förderstrecke gebunden sind.
  • BEZUGSZEICHENLISTE (LIST OF REFERENCE NUMERALS) 1 Fahrzeug 1 2 Fahrstrecke 2 3 Plus-Stromleiter 4 Minus-Stromleiter 4 5 - 5 6 Fahrtrichtung 6 7 Kontaktleitung 7 8 Fahrzeugkontakt 8 9 Fahrzeugkontakt 9 10 - 10 11 Umschaltelement 11 12 Umschaltelement - 12 13 Schaltelemente 13 14 FE-Elemente 14 15 - 15 16 Kontaktleitungsabschnitte - - 16 17 Achsen (von 15) 17 18 Räumeinrichtung 18 19)Seile 19 20 - - 20 21 ) Bronzefedern 21 22 Gewicht 22 23 Schaft 23 24 Kopf 24 25 - 25 26 Druckfeder 26 27 27 28 - 28 29 29 30 30 Leerseite

Claims (27)

  1. Ansprüche zur Anordnung zur kontinuierlichen Stromversorgung von fahrzeugen mit elektrischem Antrieb, wie z.B. PKWs, Flurförderer, Modellautos etc., aus einer elektrischen Speiseeinrichtung mit zwei von einer Spannungsquelle gespeisten, längs seiner Fahrstrecke ortsfest angeordneten Stromleitern, die mit dem Elektroantrieb eines auf der Fahrstrecke befindlichen Fahrzeuges über Fahrzeugkontakte zu verbinden sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine in Richtung (6) der Fahrstrecke (2) verlaufende, mit wenigstens einem Fahrzeugkontakt (8, 9) zusaanmenwirkende,.aus einzelnen gegeneinander isolierten Abschnitten (16, 16', 16") bestehende, ortsfeste Kontaktleitung (7) vorhanden ist, die im Ruhezustand wenigstens von dem Plus-Stromleiter (3) abgeschaltet ist, und die durch ein auf einem Fahrstreckenabschnitt (A) befindliches Fahrzeug (1) mittels wenigstens eines auf ein ortsfestes Schaltelement (13) einwirkendes Umschaltelement (11, 12) im Bereich dieses Fahrstreckenabschnittes (A) mit einem Plus-Stromleiter (3) oder einem Minus-Stromleiter (4) zu verbinden ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Kontaktleitung (7) in dem betreffenden Fahrstreckenabschnitt (A) selbsttätig wieder in den Ruhezustand geschaltet wird, wenn das Fahrzeug (1) den betreffenden Fahrstreckenabschnitt (A) verläßt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Fahrstrecke (2) jeweils mindestens zwei Kontaktleitungsabschnitte (16, 16', 16") nebeneinander angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Fahrstrecke (2) mehr als zwei Kontaktleitungsabschnitte nebeneinander angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitungsabschnitte (16, 16', 16") im Ruhezustand von beiden Stromleitern (3, 4) getrennt sind.
  5. 5. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitungsabschnitte (16, 16', 16") im Ruhezustand mit einem der beiden Stromleiter (4) verbunden sind.
  6. 6. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fahrzeugkontakt (8, 9) an der Unterseite des Fahrzeuges (1) angeordnet ist.
  7. 7. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß.an einem Fahrzeug (1) wenigstens zwei - vorzugszweise mehr als zwei - mi-t der Kontaktleitung (7) zusammenwirkende Fahrzeugkontakte (8, 9) vorhanden sind.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fahrzeugkontakte (8, 9) in Längsrichtung des Fahrzeuges mit gegenseitigem Abstand (a) angeordnet sind.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Fahrzeugkontakt (8) am vorderen Ende und der andere Fahrzeugkontakt (9) am hinteren Ende des Fahrzeuges (1) angeordnet ist.
  10. 10. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Fahrstreckenrichtung (6) gemessene Länge eines Kontaktleitungsabschnittes (16, 16', 16") kleiner ist als die Länge des Fahrzeuges (1).
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die in Fahrstreckenrichtung (6) gemessene Länge eines Kontaktleitungsabschnittes (16, 16', 16") kleiner ist als der in Fahrzeuglängsrichtung gemessene Abstand (a) der beiden Fahrzeugkontakte (8, 9).
  12. 12. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitung (7) am bzw. im Boden bzw. Untergrund angeordnet ist.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitung mit im wesentlichen zum Boden bündiger Oberseite im Boden versenkt angeordnet ist.
  14. 14. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitung (7) oberhalb des Bodens angeordnet ist.
  15. 15. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem Fahrzeugkontakt (8 bzw. 9) eine Räumeinrichtung (18) angeordnet ist, mittels welcher die Kontaktleitung (7) vor den Fahrzeugkontakten (8, 9) von Fremdkörpern, insbesondere Metallteilen zu räumen ist.
  16. 16. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug (1) außer einem Elektroantrieb einen nichtelektrischen Antrieb wie beispielsweise einen Dieselmotor aufweist.
  17. 17. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fahrzeug (1) befindlichen, auf die ortsfesten Schaltelemente (13) einwirkenden Umschalter (11,.12) als Magnete ausgebildet sind.
  18. 18. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Schaltelemente (13) jeweils mindestens einen Magneten aufweisen, der jeweils durch einen am Fahrzeug (1) befindlichen Umschalter (11 bzw. 12) aus seiner Ruhestellung in eine Arbeitsstellung zu bringen ist, in welcher er eine Verbindung zwischen einem Kontaktleitungsabschnitt (16, 16', 16") und einem Stromleiter (3 bzw. 4) herstellt.
  19. 19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Art von Stabmagneten ausgebildeten Schaltelemente (13) in der Art einer Wippe angeordnet sind, die jeweils mittels eines am Fahrzeug (1) angeordneten Umschaltelementes (11 bzw. 12) aus ihrer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung zu bringen sind.
  20. 20. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltelemente (13) jeweils zwischen den Stromleiter (3, 4) elastisch gehalten sind und jeweils mittels eines Fahrzeuges (1) angeordneten Umschaltelementes (11 bzw. 12) mit einem Stromleiter (3, 4) zu verbinden sind.
  21. 21. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitungsabschnitte (16, 16', 16") aus einem nichtmagnetisierbaren Material bestehen.
  22. 22. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleitungsabschnitte (16) aus mit gegenseitigem Abstand in Längs- und/oder Querrichtung angeordneten Metallelementen bestehen, welche in einen nichtleitenden Werkstoff wie insbesondere Kunststoff eingebettet sind.
  23. 23. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallelemente auswechselbar sind.
  24. 24. Anordnung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallelemente höhenverstellbar sind.
  25. 25. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fahrzeug mittels der Kontaktleitung (7) richtungsmäßig zu steuern ist
  26. 26. Anordnung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fahrzeug (1) richtungsmäßig programmgesteuert ist und/oder daß das Fahrzeug (1) an der Kontaktleitung (7) oder einer anderen Führung geführt ist.
  27. 27. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeuge (1) durch Tonfrequenzen gesteuert werden, welche mit einem Steuerungsgeber auf die Stromleiter (3, 4) zu geben sind.
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