DE3120514A1 - Falzschliessmaschine - Google Patents
FalzschliessmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/02—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of sheet metal by folding, e.g. connecting edges of a sheet to form a cylinder
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Description
- Falzschließmaschine
- Die Erfindung betrifft eine Flazschließmaschine mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
- Dabei geht die Erfindung von einer bekannten Falzschließmaschine aus (DE-PS 25 22 752), bei der beide in Arbeitsrichtung hinter dem Hammer angeordnete Backen gegenläufig angetrieben sind. Die aufeinander abgestimmte Bewegung der Backen und des Hammers bewirkt ein Vorbiegen des Falzes und anschließend ein Umfalten des Falzes, der dadurch vollständig geschlossen und festgelegt wird. Mit der bekannten Falzschließmaschine läßt sich jedoch kein doppelter Falz herstellen, wie er für Fassadenverkleidungen und Dächer benötigt wird.
- Dach-Falzmaschinen sind bekannt, bei denen das Uberfalzen und Aneinanderreihen der Falzteile mit angetriebenen Walzenpaaren erfolgt. Die hauptsachlichen Nachteile bekannter Dachfalzmaschinen werden darin gesehen, daß zur Herstellung eines Doppelfalzes zwei Arbeitsgänge erforderlich sind und daß die Maschinen ein verhältnismäßig hohes Gewicht aufweisen, welches die Handhabung insbesondere beim Arbeiten auf steilen Dächern in starkem Maße erschwert Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb darin, die Falzmaschine der eingangs geschilderten Art so weiterzubilden, daß die Herstellung von doppelten Dachfälzen in einfacher Weise ermöglicht wird.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil t " . .; des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Maschine besteht in ihrem geringen Gewicht, das nur etwa 5,5 kg beträgt. Wie beim Stand der Technik wird von vorprofilierten Blechbahnen ausgegan-,,. :; gen, auf welche die Maschine aufgesetzt und nach Einschalten des elektrischen Antriebes zügig nach vorwärts bewegt wird. Infolge des Einwirkens der vorderen und hinteren Backe sowie des in Arbeitsrichtung zwischen den Backen angeordneten Hammers, von denen die Backen und der Hammer mit angepaßten Verformungsflächen versehen sind, erfolgt die kontinuierliche Verformung der zu verbindenden Fläche zum doppelten Dachstehfalz.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Damit ergibt sich ein einfacher Antrieb der Maschine sowie eine raumsparende Anordnung, wodurch das Gewicht der Maschine stark verringert ist. Dies ist für eine einfache Handhabung von wesentlicher Bedeutung.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend erläutert.
- In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Faizwaschine Fig 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig, 3 einen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig 1 und Fig. 4a,4b'4c eine schematische Darstellung der Vorgänge beim Herstellen des doppelten Dachfalzes.
- Aus Fig. 1 ist ein Gehäuseblock 10 ersichtlich, an dessen seitliche Verlängerungen 11 und 12 je eine vordere Lagerplatte 13 und eine hintere Lagerplatte 14 angesetzt sind. In der hinteren Lagerplatte 14 ist ein Lager 15 für die Hauptwelle 16 eines nicht dargestellten Elektromotors vorgesehen. In der vorderen Lagerplatte 13 ist ein Lager 17 für eine Exzenterwelle 18 angeordnet, welche sich zwischen den Lagerplatten erstreckt und in deren exzentrischer Bohrung 19 das vordere Ende der Hauptwelle 16 eingesetzt ist.
- Auf der Exzenterwelle 18 sind in Abständen ein Exzenterhebel 20, eine Exzenterhebel 21 und ein Exzenterhebel 22 angeordnet, wobei zwischen den Bohrungen der Exzenterhebel und der Exzenterwelle jeweils ein Rollenlager eingesetzt ist. Der Exzenterhebel 20 dient zum Antrieb der in Arbeitsrichtung vorn liegenden Schlagbacke 237 die an einem Schlagbackenhalter 24 befestigt ist, der um eine mit dem Gehäuseblock 10 fest verbundene Achse 25 drehbar angeordnet ist. Der Schlagbackenhalter 24 ist gelenkig mit dem Exzenterhebel 20 verbunden. Dies erfolgt durch eine durch entsprechende Bohrungen des Exzenterhebels 20 und des Schlagbackenhalters 24 greifende Stange 26. Die vordere Backe 23 weist eine schraubenförmig verlaufende Verformungsfläche 27 auf, deren in Arbeitsrichtung vorn liegende Kante mit 28 und deren in Arbeitsrichtung hinten liegende Endkante mit 29 bezeichnet ist.
- In Arbeitsrichtung hinter der Backe 23 befindet sich ein Hammer 30, der mit einem Halter 31 fest verbunden ist, der in einer Ausnehmung 32 des Gehäuseblocks 10 senkrecht verschiebbar geführt ist. Der Halter 31 ist fest mit dem Exzenterhebel 21 verbunden.
- Der Hammer 30 ist an seiner Unterseitemit einer formbildenden Fläche 33 versehen, deren in Arbeitsrichtung vorne liegende Kante mit 34 und deren hintere Kante mit 35 bezeichnet ist.
- Schließlich ist der Exzenterhebel 22 mittels der sich parallel zur Exzenterwelle 18 erstreckenden durchlaufenden Stange 26 gelenkig mit zwei Schlagbackenhaltern 40 und 41 verbunden, die um eine gehäusefeste Achse 42 drehbar sind, die mit der Achse 25 für die Schlagbacke 23 fluchtet. An den beiden Schlagbackenhaltern 40 und 41 ist die hintere Schlagbacke 44 befestigt, die ebenfalls eine formbildende etwa schraubenförmig verlaufende Fläche 45 aufweist, deren in Arbeitsrichtung vorne liegende Kante mit 46 und deren hintere Kante mit 47 bezeichnet ist.
- Bei Drehung der Exzenterwelle 18 bewegt sich der Hammer 30 auf und ab, während die beiden Schlagbacken 23 und 44 eine hin- und hergehende Schwenkbewegung um die Achsen 25 und 42 ausführen, wobei die Bewegung von Hammer und Backen um etwa 300 zueinander phasenversetzt ablaufen, weil die beiden Exzenterhebel 20 und 22 gegenüber dem mittleren Exzenterhebel 21 um jeweils etwa 300 auf der Exzenterwelle 18 verdreht angeordnet sind. Zum Massenausgleich sind zwischen den Exzenterhebeln noch exzentrische Ausgleichsringe 50 und 51 vorgesehen, die für einen Ausgleich der auftretenden Zentrifugalkräfte und einen runden Lauf der Exzenterwelle sorgen.
- Aus Fig. 3 ist insbesondere ersichtlich, daß auf der anderen Seite des nicht dargestellten Falzes eine Anschlag- und Führungsbacke 54 angeordnet ist, die elastisch an den Gehäuseblock 10 angelegt ist und der Höhe nach verstellbar angeordnet ist. Hierzu ist eine Andruckplatte 55 vorgesehen, in der ein Schließexzenter 56 vorgesehen ist, der mit einem Stift 57 in eine Bohrung 58 der Anschlagbacke greift. Wird der Schließexzenter 56 mittels eines nicht dargestell--en Hebels, der an der Welle 59 angreift, gedreht, so verschiebt sich die Anschlagplatte 54 nach oben bzw. nach unten. Damit kann die Maschine auf unterschiedliche Falzhöhen eingestellt werden und ist das Aufsetzen bzw. Abheben der Maschine von dem zu fertigenden Falz erleichtert.
- Außerdem ist die Anschlagplatte 54 abgefedert. Hierzu sind zwei Federträgerbolzen 60 und 61 im Gehäuseblock 10 befestigt und durchgreifen nicht dargestellte Schlitze in der Anschlagbacke 54 und Bohrungen in der Halteplatte 55. Federn 62 sind zwischen der Halteplatte 55 und einer auf den Bolzen 60 bzw. 61 aufgesetzten Mutter 63 eingespannt, wodurch die Anschlagbacke 54 an den Gehäuseblock 10 federnd angedrückt wird, jedoch unter Zusammendrücken der Federn ausweichen kann, falls sich die Dicke des Falzes verändert.
- Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Haftstreifen miteingefalzt werden, die zum Befestigen der Blechbahnen auf der Unterkonstruktion des Daches dienen.
- Der Vorgang beim Herstellen des doppelten Dachfalzes ist aus der Fig. 4a-4c zu ersehen. Die beiden miteinander zu verbindenden Blechbahnen 70 und 71 sind in der aus Fig. 4a ersichtlichen Weise vorprofiliert. Beim Arbeiten mit der Falzmaschine wird zunächst von der in Arbeitsrichtung vorn liegenden Backe 23 der Blechabschnitt 72 in Pfeilrichtung gegen den Abschnitt 73 der Blechbahn 71 gebogen. Dies erfolgt durch die oszillierende Bewegung der Backe 23, die bei ihrer Schließbewegung den Abschnitt 72 mittels ihrer Formfläche 27 nach oben in Richtung auf die Unterseite des Gehäuseblockes 11 umfaltet, so daß sich die in Fig. 4b dargestellte Falzform ergibt.
- Hierauf wird der Falz von dem Hammer 30 in Pfeilrichtung nach unten umgelegt, bis er so weit umgebogen ist, daß er nun an der vorderen Kante 46 der hinteren Backe 44 vorbei zwischen die hintere Backe und die Anschlagbacke 54 eintreten kann, worauf er in Pfeilrichtung vollständig umgefaltet und festgelegt wird, wie die aus Fig. 4c ersichtlich ist.
- Wie bereits erwähnt, erfolgt die Schlagbewegung der vorderen und hinteren Backe 23 bzw. 44 gleichzeitig, während der Hammer hierzu um den Drehwinkel von 300 phasenversetzt schlägt. Durch diese Abstimmung des Bewegungsablaufes zusammen mit den formbildenden Flächen der Backen und des Hammers erfolgt die kontinuierliche Umformung zum doppelten Dachfalz in einem einzigen Arbeitsvorgang, wobei ein einwandfreier Vorschub durch Vorwärtsdrücken des Gerätes erfolgt und keine Gefahr besteht, daß die Maschine vom Falz abhebt.
- Leerseite
Claims (8)
- Patentansprüche #)Falzsc#hließmaschine, bestehend aus einem mit einem Exzenterantrieb versehenen Hammer zum Vorbiegen eines umzulegenden Falzes und ferner aus zwei seitlich beidseits des Falzes in Arbeitsrichtung hinter dem Hammer angeordneten, mit einem weiteren Exzenterantrieb versehenen Backen zum vollständigen Umfalten des Falzes, wobei der Hammer und die den Falz umfaltende Backe je eine formbildende Fläche aufweisen/ dadurch gekennzeichnet, daß in Arbeitsrichtung vor dem rammer (30) eine weitere mit einem Exzenterantrieb (20,24tZ5,26) versehene, auf der dem Hammer gegenüberliegenden Seite den Falz untergreifende Backe (23) zum Bilden des FalzeM angeordnet ist.
- 2. Falzschließmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der vorderen und hinteren Backe (23,44) und dem Hammer (30) gegenüberliegenden Seite des Falzes eine gehäusefeste Anschlag- und Führungsbacke (54) angeordnet ist.
- 3 Falzschließmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnot, daß die vordere und hintere Backe (23,44) synchron und der Klammer (30) gegenüber den Backen phasenverschoben angetrieben ist.
- 4. Falzschließmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (21) zum Antrieb des Hammers (30) gegenüber den beiden Exzenterhebeln (20,22) zum Antrieb der vorderen und hinteren Backe um 300 verdreht ist.
- 5. Falzschließmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und hintere Backe (23,4ap an je einem um eine- Gehäuseachse (25pa2) drehbar angeordneten Schlagbackenhalter <24;40,41) befestigt sind, der mit je einem Exzenterhebel (20,22) gelenkig verbunden ist.
- 6. Falzschließmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Exzenterhebeln (20,21,22) auf der Exzenterwelle (18) Ausgleichsringe (50,51) angeordnet sind.
- 7. Falzschließmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- und Führungsbacke (54) in Bewegungsrichtung des Hammers verschiebbar und höheneinstellbar angeordnet ist.
- 8. Falzschließmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- und Führungsbacke (54) mittels Federn (62) quer zur Bewegungsrichtung des Hammers elastisch an einer Fläche des Gehäuses (12) angedrückt ist.
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Also Published As
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Legal Events
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