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DE3120309A1 - Elektronisches ergometer - Google Patents

Elektronisches ergometer

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Publication number
DE3120309A1
DE3120309A1 DE19813120309 DE3120309A DE3120309A1 DE 3120309 A1 DE3120309 A1 DE 3120309A1 DE 19813120309 DE19813120309 DE 19813120309 DE 3120309 A DE3120309 A DE 3120309A DE 3120309 A1 DE3120309 A1 DE 3120309A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
output
input
arrhythmia
unit
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813120309
Other languages
English (en)
Other versions
DE3120309C2 (de
Inventor
Yaroslav Georgievič Minsk Nikitin
Georgy Ivanovič Sidorenko
Vladimir Iliič Stankevič
Vladimir Michailovič Yakubovič
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUSS NII KARDIOLOGII
Original Assignee
BRUSS NII KARDIOLOGII
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUSS NII KARDIOLOGII filed Critical BRUSS NII KARDIOLOGII
Priority to DE19813120309 priority Critical patent/DE3120309C2/de
Publication of DE3120309A1 publication Critical patent/DE3120309A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3120309C2 publication Critical patent/DE3120309C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/22Ergometry; Measuring muscular strength or the force of a muscular blow

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft Geräte zur Registrierung von Belastungen, denen ein sich bewegender Mensch ausgesetzt ist,und insbesondere die elektronischen Ergometer.
  • Die Erfindung kann in der medizinischen Forschung, in der medizinischen und sportlichen Praxis, in der Heilkörperkultur, im Sanatorium- und Kurwesen sowie in der kosmischen Medizin verwendet werden.
  • Die Herz- und Gefäßerkrankungen halten zur Zeit in bezug auf die Letalität und die Invalidität der Bevölkerung die Spitze.
  • Im Laufe der letzten Jahre wurde man sich der Notwendigkeit bewußt, sich mit dem Problem der körperlichen ttbungen systematischer zu beschäftigen. Unter anderem verordnen Ärzte den Patienten in einem Alter über 30 Jahre besondere Komplexe täglicher körperlicher obungen, die als prophylaktische Maßnahmen gegen Herzkrankheiten und andere begleitende Herz-und Gefäßerkrankungen dienen. In vielen neueren Veröffentl#chungen ist eine Wechselbeziehung zwischen einem guten Gesundheitszustand des Menschen und den körperlichen ttbungen offenbart, sowie Kotrirlexe von diesen t#bungen S deren Zweck darin besteht , die erwsinschten Ergebnisse zu erzielen. Diese körpers licht'bungen sind unter einer ständigen medizinischen Kontrolle der körperlichen Belastungen und der physischen Aktivität der betreffenden Person auszuführen.
  • Außerdem braucht man während der medizinischen.Untersuchungen sehr oft Kenntnisse ber das Herzverhalten bei der AusSiihrung von verschiedenen körperlichen fbungen.
  • Es ist eine Einrichtung zum Erkennen einer Uerzarrhyt mie bekannt, mit deren Hilfe man das Erscheinen einer Arrhytmie sowohl im Ruhezustand eines Menschen, als auch bei dessen körperlicher Belastung bzw. bei ft#bergangsvorgängen erkennen kann (SU-ES 651785).
  • Diese Einrichtung enthält einen Taktimpulsgenerator, einen Frequenzteiler mit einem Frequenzteilungsverhältnis von 1:5, zwei binäre Zähler, einen Umkehrzählers eine Vergleiche-und eine Steuereinheit.
  • Die Steuereinheit empfängt ein Elektrokardiogramm und erzeugt drei Steuersignale, die mit der R-Zacke des EKG synchronisiert und mit den Impulsen des Taktimpulsgenerators phasengleich sind.
  • Der Frequenzteiler teilt die Taktimpulsanzahl zwischen den aufeinanderfolgenden R-Zacken und gibt einen Wert aus, der von einem binären Zähler gezählt wird. Der binäre Zähler lie-Bert einen dynamischen Einsteliwert gleich 0,2 eines RR-Tntervalls. Der dynamische Einstellwert wird auf die ersten Eingänge der Vergleichseinheit gelegt. Auf die zweiten Eingänge der Vergleichseinheit wird der Wert # RR gelegt. Dieser # RR-Wert wird im Umkehrzähler erzeugt, der nach dem einen Befehl der .eteuereinheit die Werte des RR-ten Intervalls aus dem binären Zähler speichert und nach dem anderen Befehl der Steuereinheit von diesem Wert den Wert des RRi+1 ten Intervalls abzieht.
  • Die Vergleichseinheit vergleicht den Wert##RRrRRi+1 mit dem dynamischen Einstellwert von 0,2 RR. Falls eine Arrhytmie vorhanden ist, überschreitet der Wert aRR jenen von 0,2 RR und die Vergleichseinheit erzeugt ein Signal über die vorhandene Arrhytmie.
  • Diese Einrichtung stellt das Vorhandensein einer Arrhytmie fest, aber sie ermöglicht keine Beurteilung jenes Betrags der körperlichen Belastung, bei dem eine Arrhytmie aufgetreten ist, was für die an . Herz- und Gefäßkrankheiten erkrankten Patienten im Laufe der medizinischen Rehabilitation nach einem Myokardinfarkt von einer besonderen Wichtigkeit ist, weil in diesem Falle eine beliebige Abweichung von einer normalen Herzfunktion einen wiederholten Infarkt bewirken kann.
  • Es ist ein elektronisches Ergometer bekannt mit, in Reihe geschaltet , einem auf der Grundlage eines Seismogebers ausgeführten Wandler von Sobwerpunktachwingungen eines Mensehen in ein elektrisches Signal und einem Impulsformer, an dessen Ausgang ein regelbarer HF-Multivibrator angeschlossen ist An den Ausgang des regelbaren iF-Multivibrators ist ein Erequenzteiler angeschlossen, dessen Ausgang an die Zähleingänge eines ersten mehrstelligen Zählers und eines zweiten mehrstelligen Leistungszählers angeschlossen ist. Die Ausgänge des ersten mehrstelligen Zählers sind an die Eingänge einer Anzeigevorrichtung angeschlossen. An den Steuer- und einen der Stelleingänge des zweiten mehrstelligen Zählers ist eine regelbare Schaltuhr angeschlossen. Die Ausgänge des zweiten mehrstelligen Zählers sind an die Eingänge einer Einheit zur Freigabe der Leistungsanzeige angeschlossen, deren Ausgänge an die Eingänge der Anzeigevorrichtung angeschlossen sind. An die Einsbelleingänge des Frequenzteilers des ersten Zählers vod an den anderen Stelleingang des zweiten Zählers ist eine Einheit zur Nulleinstellung ang;eschlossen, An die Steuereingänge e) der Anzeigevorrichtung und der Einheit zur Freigabe der Leistungsanzeige ist ein Anzeigeumschalter angeschlossen Dieses Ergometer ermöglicht, die durch einen Menschen verrichtete Arbeit zu messen und zu registrieren und nachdem ein Sollwert erreicht ist, ein Tonsignal und ein Lichtsignal-darüber zu geben, daß die vorhandene Reserve erschöpft ist. Eine Anzeige des laufenden Wertes der verrichteten Arbeit bzw. eine Anzeige des erreichten Sollwertes erfolgt mit Hilfe eines Digitalanzeigers, der unmittelbar in das Gerät eingebaut ist.
  • Dies ermöglicht eine ständige Kontrolle der von einem Menschen ausgeführten Arbeit und eine Warnung für den Fall, daß das zulässige Arbeitsvolumen erschöpft wird.
  • Eine Leistungsmessung mit diesem Ergometer erfolgt durch die Berechnung des Arbeitsvolumens in einer Zeitspanne, die mit Hilfe der regelbaren Schaltuhr eingestellt wird. Das Zeitintervall der regelbaren Schaltuhr kann in einem weiten Bereich in Abhängigkeit von der Forschungsaufgabe, zum Beispiel 1 sek; 10 sek;-l min usw. eingestellt werden.
  • Dieses Ergometer ermöglicht eine Messung und eine Auf zeichnung der von einem Menschen geleisteten Arbeit sowie der von diesem Menschen bei dieser Arbeit abgegebenen Leistung, es registriert aber keine Arrhytmie des Rerzens während der körperlichen Belastungen. Im Laufe von medizinischen Untersuchungen braucht man aber sehr oft Kenntnisse über das Her#-verhalten bei verschiedenen körperlichen Belastungen, denen ein Mensch ausgesetzt ist.
  • Tndem er einer körperlichen Belastung ausgesetzt wird, verrichtet der Mensch eine Arbeit und eine Arrhytmie kann durch die Arbeit bewirkt werden, die vom Menschen zu einem vorhergehenden Zeitpunkt geleistet worden ist. Daher ist die Bestimmung der Leistung vom Interesse, die vom Menschen bei der Ausführung einer Arbeit zu diesem Zeitpunkt abgegeben wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Ergometer zu schaffen, dessen schaltungsmäßige Ausführung es ermöglicht, Daten über Jene beim Verrichten einer Arbeit durch einen Menschen abgegebene Leistung zu erhalten, bei der eine Herzarrhytmie zustande kommt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem elektronischen Ergometer, in dessen Gehäuse ein Wandler der schwerpunktschwingungen eines Menschen in ein elektrisches Signal, dessen Ausgang an den Eingang eines Impulserzeugers angeschlossen ist, ein regelbarer HF-Multivibrator, dessen Steuereingang an den Ausgang des Impulserzeugers angeschlossen ist, ein Frequenzteiler, dessen Zähleingang an den Ausgang des regelbaren HR--#ultivibrators angeschlossen ist, ein erster Zähler, dessen Zähleingang an den ersten Ausgang des Frequenzteilers angeschlossen ista eine Anzeigevorrichtung, deren Dateneingänge an die Ausgänge des ersten Zählers angeschlossen sind, ein zweiter Zähler9 dessen Zähleingang an den zweiten Ausgang des Frequenzteilers angeschlossen ist, eine regelbare Schaltuhr, deren Ausgang an den Steuer- und den Ca;telleingang des zweiten Zählers angeschlossen ist, ein Register, dessen Sbelle ngang an den Ausgang der regelbaren Schaltuhr angeschlossen ist, die Dateneingänge an die Eingänge des zweiten Zählers und die Ausgänge an die Eingänge einer Einheit zur Freigabe der teistungsanzeige angeschlossen sind, deren Ausgänge mit den Dateneingängen der Anzeigevorrichtung gekoppelt sind, ein Anzeigeumschalter, dessen Ausgang an den ersten Steuereingang der Anzeigevorrichtung und an den Steuereingang der Einheit zur Freigabe der Leistungsanzeige angeschlossen ist, ein NF-Multivibrator und ein Frequenzmischer sich befinden, dessen erster Einfang an den Ausgang des regelbaren HF4!ultivibrators, zweiter Eingang an den Ausgang des NF-Multivibrators und Ausgang an den Signaleingang der Anzeigevorrichtung# angeschlossen ist, erfindungsgemäß zusätzlich ein EKG-Geber, eine Rinheit zur Bildung eines Arrhytmiesignals, enthaltends in Reihe geschaltet, einen Block zum Arrhytmieerkennen und einen Univibrator, wobei der Eingang des Blocks zum Arrhytmieerkennen an den Ausgang des EKG-Gebers angeschlossen ist, sowie eine Einheit zur Anzeigefreigabe der I,eistunz, bei der eine Arrhytmie zustande komme, vorgesehen sind, wobei die Dateneingänge der letzteren Einheit an die Registerausgänge und die Ausgänge an die Dateneingänge der Anzeigevorrichtuns, der Ausgang des Univibrators an den zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung, den Steuereingang des Registers, den Steuereingang der Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhythmie zustande kommt, und an den Eingang des NF--Multivibrators angeschlossen sind.
  • Die Einführung in das elektronische Ergometer einer Einheit zum Arrhytmieerkennen und eines EKG-Gebers ermöglicht es, das Erscheinen einer Herzarrhytmie beim Vorhandensein der körperlichen Belastungen zu erkennen.
  • Die Einiiihrung einer Einheit zur Bildung eines Arrhytmiesignals ermöglicht bei einem vom EKG-Geber kommenden Signal ein Signal mit der erforderlichen Dauer, weil diese Einheit einen Block zum Arrhytmieerkennen und einen Univibrator enthält, zur Steuerung der Funktion der Anzeigevorrichtung des elektronischen Ergometers, der Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei deren eine Arrhytmie zustande kommt und des Registers zu bilden, Im Laufe der Signalwirkung am Ausgang der Einheit zur Bildung eines Arrhytmiesignals erzeugt die Anzeigevorrichtung ein Licht- und ein Tonsignal über das Vorhandensein einer Arrhytmie.
  • Die Einführung einer Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, ermöglicht es, nach einem Signal von der Einheit zur Bildung eines Arrhytmiesignals eine Information über die Größer der Leistung, die eine Arrhytmie bewirkt hat, aus dem Register in die Anzeigevorrichtung eingeben zu lassen.
  • Es ist zweckmäßig, daß die Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, zusätzlich noch einen Steuereingang und das elektronische Ergometer zusatz lich einen Speicher, dessen Dateneingänge an die Registerausgänge und die Ausgänge an die Dateneingänge der Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, angeschlossen sind, einen Verteiler, dessen Ausgänge an die Adresseneingänge des Speichers angesehlossen sind, einen Umkehr zähler, dessen Summationseingang an den Ausgang des Univibrators und die Ausgänge an die Eingänge des Verteilers und an die Dateneingänge der Einheit zur .4nzeiefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt,angeschlossen sind, eine ODER-Schaltung, deren Eingang an den Ausgang des iTnivibrators und Ausgang an den zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung angeschlossen sind, sowie eine Ableseeinheit enthält, deren Ausgang an den . zusätzlichen Steuereingang der Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, an einen anderen Eingang der ODR'R-Schaltung und an den Subtraktionseingang des Umkehrzählers angeschlossen ist.
  • Die Einführung in das elektronische Ergometer eines Speichers ermöglicht es, den Größenwert der Leistung zu speichern, die eine Arrhytmie bewirkt hat.
  • Die Einführung eines Verteilers ermöglicht es, die Daten in die entsprechenden Zellen des Speichers einzutragen, weil das Vorhandensein eines Signals an einem der Ausgänge des Verteilers die Nummer einer Speicherzelle bestimmt.
  • Die Einfülirung in das elektronische Ergometer eines Umkehrzählers ermöglicht es, die laufende Nummer jener Arrhytmie festzustellen, die durch die Anzeigevorrichtung angezeigt wird, und die Nummer der Speicherzelle bestimmt. Die Möglichkeit einerRückwärtsæählung ge-t5MSt'bei der Aufzeichnung die Nummer einer Speicherzelle in der einen Folge und beim Ablesen in der umgekehrten zu wählen. Dies steigert die Bequemlichkeit, mit der man sich des Gerätes bedienen kann.
  • Die Einführung einer Ableseeinheit ermöglicht es, dem Speicher den Größenwert der Leistung zu entnehmen, die eine Arrhytmie bewirkt hat, sowie die laufende Nummer der Arrhytmie und den Wert der die Arrhytmie bewirkenden Leistung auf der Skala der Anzeigevorrichtung anzuzeigen.
  • Die Einführung in das Gerät einer ODER-Schaltang ermöglicht es, ein Steuersignal der Anzeigevorrichtung entweder unmittelbar bei einem Arrhytmieerscheinen oder bei einem Ablesevorgang zu#uführen.
  • Es ist zweckmäßig, daß der Block zum Arrhytmieerkennen zusätzlich noch einen Ausgang und die Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, zusätzlich noch einen Steuereingang enthält, außerdem das elektronische Ergometer zusätzlich einen Speicher, dessen Dateneingänge an die entsprechenden Registerausgänge und die Ausgänge an die Dateneingänge der Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt angeschlossen sind, einen Verteiler, dessen Ausgänge an die Funktionseingänge des Speichers angeschlossen sind, einen Umkehrzähler, dessen Summationseingang an einen zusätzlichen Ausgang des Blocks zum Arrhytmieerkennen und die Ausgänge an die Eingänge des Verteilers und an die Dateneingänge der Einheit zur Anzeigefreigabe der Leistung9 bei der eine Arrhytmie zustande kommt, angeschlossen sind eine ODER-Schaltung, von derein Eingang an den Ausgang des Univibrators und deren Ausgang an' den zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung angeschlossen ist, und die eine Ableseeinheit enthält deren Ausgang an einen zusätzlichen Steuereingang der Einheit zur Anzeige der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt9 an den anderen Eingang der ODER-Schaltengund und aa an den Subtraktionseingang des Umkehrzählers angesch1os#en ist.
  • Das ~Vorhandensein ini Block swa Arrhy'tmie#rkennen eines zu sätzlichen Ausgangs, der an den5 Summationseingang des Umkehrzählers angeschlossen ist, ermöglicht es, eine gefährliche Arrhytmieart zu bestimmen und den Menschen vor dem Erscheinen der gefährlichen Arrhytmiearten zu warnen.
  • Es sind etwa Hundert Arrhytmiearten bekannt, doch am häufigsten kommen 45 davon vor. Von diesen Arrhytmiearten sind einige die gefährlichsten. So ruft der atrioventrikuläre Block das Auftreten des synusaurikulären Blocks hervor, wenn die körperliche Belastung nicht unterbrochen wird. Der synusaurikuläre Block bewirkt seinerseits eine Asystolie (einen Herzstillstand, d.h. klinischen Tod). Eine Asystolie ist das wahrscheinliche Ergebnis der gefährlichen Arrhytmiearten, wenn eine körperliche Belastung fortgesetzt wird. Doch mit einer noch größeren Wahrscheinlichkeit ist eine Fibrillation (eine flimmernde Herzkontraktion, d.h. klinischer Tod) zu erwarten. Eine Fibrillation wird durch eine paroxismale aurikuläre Tachikardie hervorgerufen, die ihrerseits durch die am meisten verbreitete Ar' arhytmieart, die aurikuläre Extrasystolie herbeigeführt wird.
  • Wreinzelte Extrasystolen sind aber sogar bei einer körperlichen Belastung ungefährlich. Auch manche andere Arrhytmiearten stellen an sich keine Gefahr dar. Daher sind die Arrhytmiearten in die gefährlichen und die ungefährlichen zu teilen.
  • Das elektronische Ergometer warntbeim Erscheinen einer beliebigen Arrhytmieart und zeigt den Wert der körperlichen Belastung an, bei der eine Arrhytmie zustande gekommen ist.
  • Bei den wissenschaftlichen Forschungen und in manchen anderen Fällen ist dies zweckmäßig und gerechtfertigt. Doch im täglichen Leben, bei einer Arbeitstätigkeit bzw. beim snortlichen Training ist es nicht unbedingt notwendig, über das Erscheinen einer beliebigen Arrhytmieart im Bilde zu sein, es genügt, wenn der Mensch vor dem Erscheinen der gefährlichen Arrhytmiearten gewarnt und der Wert der körperlichen Belastung angezeigt wird, bei der#die Arrhytmie zustande gekommen ist.
  • Eine Ton- und Licht anzeige macht in diesen Fällen den Menschen darauf aufmerksam, daß eine körperliche Belastung auf zuhören hat, womit das Erscheinen einer Asystolie bzw. einer ibrillation des Herzens verhindert wird.
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Anbringung des erfindungsgemäßen elektronischen Ergometers und des EKG-Gebers einem Probanden; Fig. 2 das Blockschaltbild des erfindungsgemäßen elektronischen Ergometers; Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel des Blockschaltbildes des erfindungsgemäßen elektronischen Ergometers; Fig. 4 ein weiteres Ausf#hrungsbeispiel des Blockschaltbildes des erfindungsgemäßen elektronischen Brgometer.
  • Das erfindungsgemäße elektronische Ergometer 1 (Fig. 1), das in einem Gehäuse 2 untergebracht ist, wird am Gürtel eines Probanden 3 befestigt. Der EKG-Geber 4 wird an9*iust des Probanden in der Herzgegend angebracht. Die Schwerpunktschwingun gen des menschlichen Körpers wirken auf einen Wandler 5 (Fig.
  • 2) dieser Schwingungen in elektrische Signale ein, der auf der Grundlage eines Seismogebers ausgeführt ist. An den Ausgang des Seismogebers des Wandlers 5 ist der Eingang eines Impulserzeu- Die Ausgänge des Registers 15 Sind an die entsprechenden Dateneingänge der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine irrhy#mie zustande koninit, angeschlossen. Die Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, ist als mehrere UND-Schaltungen ausge führt, deren Anzahl der Anzahl der Ausgänge des Regjis--ters 15 gleich ist. Jede UND-Schaltung ist mit dem einen Eingang an den entsprechenden Ausgang des Registers 15 angeschlossen und mit dem anderen Eingang mit dem Ausgang des Univibrators 20, mit dem zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung 10 und mit dem Steuereingang des Registers t gekoppel-.t# Die Ausgänge der UND-Schaltungen stellen die Ausgänge der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung bei der eine Arhymie zustande kommt dar und sind an die entsprechenden Dateneingänge der Anzeigevorrichtung 10 angeschlossen.
  • Das elektronische Ergometer 1 t4rd von einem autonönien (nicht eingezeichneten) Stromversorgungsblock gespeist.
  • Fig, 3 zeigt ein Ausführungsbeispie1 des elektronischen Ergometers 1 (Fig. 1), worin die Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt-, zusätzlich noch einen Steuereingang enthält. Außerdem weist das elektronisehe Ergometer einen Speicher 22, dessen Dateneing-änge an die entsprechenden Ausgänge des Register a und Ausgänge an die entsprechenden Dateneingänge der Einheit 2t zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei den eine Arrhy'tmie zustande kommt, angeschlossen sind. Die Funktionseingänge des Speichers 22 sind mit den Ausgängen eines Verteilers 23 gekoppelt, der- ei-ne binäre Dekodierschaltung darstellt Diie Eingänge des Verteilers 23 sind an die entsprechen#den Ausgänge eines Umkehrzählers 24 angeschlossen.
  • Der zusätzliche Steuereingang der Einheit 21 zur Anzeige freigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, und der Subtraktionseingang des Umkehrzählers 24 sind an den Ausgang einer Ableseeinheit 25 angeschlossen.
  • Der Ausgang des Univibrators 20 ist an den Summationseingang des Um-kehrzählers 24 und an einen der Eingänge einer ODER---Scha1#tung 26 angeschlossen. Der andere Eingang der ODFR-Schaltung ist an den Ausgang der Ableseeinheit 25'angeschlossen. Der Ausgang; der ODER-Schaltung 26 ist mit dem zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung 10 gekoppelt.
  • Fig. 4 zweigt ein Ausführungsbeispiel des elektronisch~n Ergometers 1 (Fig. 1), worin der Block 19 (Fig. 4) zum Arrhytrnieerkennen zusätzlich noch einen Ausgang aufweist, der den zweiten Ausgang der Einheit 18 zur Bildung eines Arrhytmiesignais darstellt und an den Summationseingang des Umkehrzählers 24 angeschlossen ist.
  • Das elektronische Ergometer 1 (Fig. 1) funktioniert wie folgt.
  • Das Gehäuse des elektronischen Ergometers 1 wird am Gürtel des Probanden 3 angebracht.
  • Ins elektronische Ergometer werden die individuellen Daten des Probanden durch eine Frequenzeinstellung des regelbaren HF--Multivibrators 7 (Fig. 2) eingegeben. Mit Hilfe der regelbaren Schaltuhr 14 stellt man eine Zeitspanne ein, in deren Dauer der Beistungswert zu beurteilen ist. Man befestigt den EKG-Geber 4 am Körper des Probanden in der Herzgegend.
  • Man schaltet den Stromversorgungsblock ein. Bei einer Fin Schaltung der Stromversorgung findet eine automatische Nullpunkteinstellung des Frequenzteilers 8, der Zähler 9, 13 und des Registers 15 statt. Das elektronische Ergometer ist somit betriebsbereit.
  • Die Wirkungsweise des elektronischen Ergometers 1 beruht auf einer Umwandlung der Schwerpunkt schwingungen eines Probanden in ein elektrisches Signal, dessen Dauer zur Amplitude dieser Schwingungen proportional ist.
  • Beim Gehen bzw. Laufen führt der Schwerpunkt des Probanden schwingende Bewegungen aus, die durch den Wandler 5 in ein elektrisches Signal umgesetzt werden, dessen Dauer zur Schwingungsamplitude des Probandenschwerpunktes proportional ist. Vom Ausgang des Wandlers 5 wird das elektrische Signal an den Eingang des Impulsformers 6 gelegt, der ein "Klirren" auf den Signalimpulsflanken des Wandlers 5 beseitigt. Das gebildete Signal vom Ausgang des Impulsformers 6 wird dem Steuereingang des regelbaren RF-Multivibrators 7 zugeführt, der beim Eintreffen eines Signals, vom Impulsformer 6 Hochfrequenzimpulse erzeugt. Somit entstehen am Ausgang des EF4Iultivibrators 7 Impulsgruppen, deren Anzahl der Anzahl der Schwir&'ungen des Probandenschwerpunktes gleich ist und die Impulsanzahl in einer Gruppe von der Schwingungsamplitude des Probandenschwerpunktes und von den individuellen Probandendaten (Körpergewicht, größe), d.h. von der Oszillationsfrequenz des HF-Multivibrators 7 abhängt.
  • Das Signal vom regelbaren HF#ultivibrator 7 wird dem Frequenzteiler 8 zugeführt, der als ein zweistelliger binärer Zähler mit zwei Ausgängen (von den entsprechenden Stellen) ausgeführt ist. Auf dem einen Ausgang, der mit dem Eingang des Zählers 13 gekoppelt ist, erscheinen Impulse, die einer Meßeinheit der Arbeit äquivalent sind. Auf dem anderen Ausgang erscheinen Impulse, die je 100 Arbeitseinheiten äquivalent sind. Das Signal vom zweiten Ausgang des Frequenzteiiers 8 (je 100-Arbeitseinheiten) wird dem Zähleingang des Zählers 9 zugeführt, auf dessen Ausgängen ein Binäarkode gebildet wird, der der ~vom Probanden verrichteten Arbeit entspricht. Dieser Kode wird den Dateneingängen der Anzeigevorrichtung 10 zugeführt und auf der Ziffernleuchttafel der Anzeigevorrichtung als arabische Ziffern im Dezimalsystem mit einem Wert der unteren Stelle von 100 Arbeitseinheiten angezeigt.
  • Das einer Arbeitseinheit äquivalente Signal wird dem Zähleingang des Zählers 13 zugeführt, der im Laufe einer Zeitspanne, die durch die regelbare Schaltuhr 14 bestimmt ist, den Wert der vom Probanden abgegebenen Leistung berechnet. Der Binärkode von den Ausgängen des Zählers 13 wird den Dateneingängen des Registers 15 zugeführt, worin er bis zum Snde der Zeitspanne gespeichert wird, die durch die regelbare Schaltuhr 14 eingestellt ist.
  • nachdem diese Zeitspanne abgelaufen ist, wird das Register 15 durch den Stelleingang auf Null gestellt. Danach wird im Register 15 der neue Leistungswert aus dem Zähler 13 gespeichert.
  • Also speichert das Register 15 den Leistungswert aus der letzteren Meßperiode.
  • Das Register 15 ist mit den Dateneingängen der Einheit 16 zur Freigabe der Leistungsanzeige gekoppelt, die nach einem Signal aus dem Anzeigeumschalter 17/aten vom Ausgang des Registers 15 auf die Dateneingänge der Anzeigevorrichtung 10 durchläßt.
  • Die Anzeigevorrichtung 10 hört nach einem Signal des Anzeigeumschalters 17 mit der Anzeige eines Arbeitswertes auf und beginnt einen Leistungswert anzuzeigen. Ein Signal vom Ausgang des Anzeigeumschalters 17 entsteht bei einer Betätigung einer (nicht eingezeichneten) Taste dieses Anzeigeumschalters 17.
  • Somit wird auf der Anzeigevorrichtung 10 derArbeits-bzw. Leistungswert in Abhängigkeit vom Wert des Steuersignals auf dem ersten Steuereingang der Anzeigevorrichtung 10 abgebildet.
  • Gleichzeitig mit einer Arbeits- und Leistungsmessung überwacht das Ergometer die Herzarbeit mit Hilfe der Einheit 18 zur Bildung eines Arrhytmieeignal.
  • Es kann geschehen, daß die vom Probanden abgegebene Leistung eine Herzarrhytmie bewirkt. Diese Leistung kann unter der zulässigen Ledstungsschwelle infolge einer allgemeinen Probandenermüdung liegen (wenn zum Beispiel man davor ein großes Arbeitsvolumen geleistet, hat). Doch die Tatsache allein, daß eine Arrhytmie zustande gekommen ist, reicht für eine'Unterbrechung der Belastung aus.
  • Das Vorhandensein einer Arrhytmie führt ein Signal am Ausgang des Blocks 19 zum Arrhytmieerkennen herbei. Dieses Signal gelangt an den Eingang des Univibrators 20, der eine Einimpulsschaltung mit einer Impulsdauer von etwa 30 sek darstellt.
  • Wenn am Ausgang des Univibrators 20 der genannte Impuls erscheint, findet im Laufe dieser Zeitspanne keine Nullstellung des Registers 15 statt (auf dem Steuereingang des Registers 15 liegt ein Nullstellungsverbot vor). Derselbe Impuls wird an den Steuereingang der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, an den zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung 10 und an den Eingang desNF--b5ultivibrators 11 gelegt. Nach diesem Signal läßt die Einheit 21 Daten aus dem Register 15 in die Anzeigevorrichtung 10 durch, die nach dem Steuersignal, das zum zweiten Steuereingang gelangt, mit der Arbeitsanzeige aufhört und jenen Leistungswert anzeigt, der im Register 15 gespeichert worden ist.
  • Da im Register 15 ein Leistungswert aus der vorhergehenden Zeitspanne der Messung gespeichert wird und ein Ubergangsprozeß im menschlichen Organismus 10-15 sek beträgt (d.h. mit der Zeitspanne einer Leistungsmessung von 10 sek vergleichbar -ist), zeigt die Anzeigevorrichtung den Wert jener Leistung an,- bei der eine Arrhytmie zustande gekommen ist.
  • Außerdem schaltet aas Signal aus dem Unieribratór 20 den NF-Multivibrator 11 ein. Der Frequenzmischer 12 mischt die Frequenzen der Multivibratoren 7 und 11 und führt Impulsfolgen dem Signaleingang der Anzeigevorrichtunl3; 10 zu, Sobald diese Impulse an den Signaleing-ang der Anzeigevorrichtung 10 gelangen, gibt diese ein intermittierendes Tonsignal und beginnt, mit der Ziffernanzeige zu blinken. Die gegebenen Licht- und Tonsi;nale zeigen das Vorhandensein einer Arrhytmia an und warnen den Probanden im Sinne, daß die Bewegung aufzuhören hat. Sobald das Signal vom Ausgang des Univibrators 20 aufhört, unterbricht das elektronische Ergometer das Tonsignal und die Anzeige der Leistung, bei derneine Arrbytmie zustande gekommen ist.
  • D.as elektronische Ergometer 1 (Fig. 1) nach Fig. 3 funktioniert wie folgt.
  • Arbeits- und eine teistungamessung erfolgen so, wie es vorstehend beschrieben ist. Beim Erscheinen einer Arrhytmie gelangt ein Signal vom Ausgang des Univibrators 20 auf den Steuereingang des Registers 15, den ersten Steuereingang der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt und über die ODER-Schaltung 26 auf den Steuereingang der Anzeigevorrichtung 10. Ähnlich der ersten Variante kommt es zum Signal leber das Vorhandensein einer Arrhytmie und zur Anzeige der Leistung, die diese Arrhytmie bewirkt hat. Gleichzeitig damit wird ein Impuls vom Ausgang des Univibrators 20 dem Summationseingang des Umkehrschalters 24 zugeführt. Dieser Impuls am Summationseingang des Zählers 24 bewirkt auf dessen Ausgang einen Binärkode, der die laufende Nummer des Auftretens eines Arrhytmieimpulses angibt.
  • Der Binärkode vom Ausgang des Umkehrzählers 24 gelangt auf die Eingänge des Verteilers 23 und auf die Dateneingänge der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe. Vom Ausgang der Rinheit 21 zur Anzeigefreigabe gelangt der Binärkode in die Anzeigevorrichtung 10 und wird auf deren Leuchttafel als eine- laufende nummer angezeigt.
  • Das Vorhandensein eines Binärkodes, der vom Ausgang des Umkehrzählers 24 den Eingängen des Verteilers 23 zugefiihrt wird,# bewirkt auf einem der . Eingänge (in flbereinstimmung mit dem Zählerkode) ein Signal, das die Nummer einer Zelle im Speicher 22 bestimmt, worin der im Register 15 gespeicherte Leistungswert einzutragen ist. Wenn eine neue Arrhytmie zustande kommt, ändert sich der Kode des Zählers 24 und damit die Nummer der Zelle des Speichers 22.
  • Also ruft ein jedes Erscheinen einer Arrhytmie eine Ton--und Lichtsignalisation der Anzeigevorrichtung -10 hervor, wobei der Wert jener Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande gekommen ist, auf der Ziffernleuchttafel der Anzeigevorrichtung 10 zusammen mit der laufenden Arrhytmienummer angezeigt wird. Außerdem werden die Leistungswerte, bei denen eine Arrhytmie zustande gekommen ist, in die entsprechenden Zellen des Speichers 22 eingetragen.
  • Nachdem der Impuls aus dem Univibrator 20 beendet worden ist, hört die Anzeigevorrichtung 10 mit dem Tonsignal und mit der Anzeige der Leistung auf, bei der eine Arrhytmie zustande gekommen ist.
  • Sobald er ein Tonsignal vernommen hat, soll der Proband mit der Bewegung aufhören und kann von der Zifferntafel der Anzeigevorrichtung 10 den Wert der Leistung ablesen, die eine Arrhytmie bewirkt hat.
  • Nach einer vom Arzt verordneten Ruhepause kann der Proband die Bewegung fortsetzen.
  • Nachdem die Bewegungen beendet worden ist, sind die Leistungswerte abzulesen, die eine Arrhytmie herbeigeführt haben (falls dies im Laufe der Untersuchung geschehen ist).
  • Indem man eine (nicht eingezeichnete) Taste der Ableseeinheit 25 betätigt, gibt man ein Signal auf den Subtraktionseingang des Umkehrzählers 24 und den zweiten Steuereingang der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt. Dabei wird auf der Zifferntafel der Anzeigevorrichtung 10 die laufende Arrhytmienummer und der t'eistungswert angezeigt, der diese Arrhytmie herbeigeführt hat.
  • Bei jeder darauffolgenden Betätigung der Taste der Ableseeinheit 25 werden die Leistungswerte aus den Zellen des Speichers 22 in Rtickvärtsfoige abgerufen, so daß auf der Zifferntafel der Anzeigevorrichtung 10 eine neue laufende Nummer (um eine Eins kleiner als die vorhergehende) der Arrhytmie und der entsprechende Leistungswert angezeigt werden.
  • Alle diese Leistungswerte kann man gegebenenfalls notieren.
  • Die Taste der Ableseeinheit 25 betätigt man solange, bis sich der Umkehrzähler auf Null einstellt, d.h. aus dem Speicher 22 alle Leistungswerte der zustande gekommenen Arrhytmien abgerufen worden sind.
  • Falls das elektronische Ergometer 1 (Fig. 1) nach der in Fig. 4 gezeigten Variante ausgeführt ist, arbeitet es wie folgt.
  • Gleichzeitig mit der Messung der vom Probanden verrichteten Arbeit und der von ihm abgegebenen Leistung kontrolliert bei der Ausführung der Arbeit das elektronische Ergometer die Herzarbeit mit Hilfe des Blocks 19 zum Arrhytmieerkennen, der zum Beispiel als ein Arrhytmiedetektor ausgefiihrt sein kann.
  • Es kann geschehen, daß eine vom Probanden abgegebene Leistung eine Herzarrhytmie bewirkt, doch diese Leistung kann unter dem zulässigen Leistungsschwellenwert infolge einer allgemeinen Probandenermüdung liegen (wenn zum Beispiel der Proband vorher ein großes Arbeitsvolumen geleistet hat).
  • Beim Erscheinen einer ungefährlichen Arrhytmieart gelangt ein Signal vom zweiten Ausgang des Blocks 19 zum Arrbytmieerkennen auf den Summationseingang des Umkehrzählers 24. Am Ausgang des Umkehrzählers 24 erscheint ein Binärkode, der den Eingängen des Verteilers 23 und den Dateneingängen der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, zugeführt wird. Einem bestimmten Thzert des Binärkodes an Eingängen des Verteilers 23 entspricht ein Signal auf einem seiner Ausgänge. Ein Signal auf einem Ausgang des Verteilers 23 bestimmt die Nummer der Zelle des Speichers 22, worin der im Register l5'ge#peicherte Leistungswert eingetragen wird.
  • Wenn ein neues Signal vom zweiten Ausgang des Blocks 19-zum Arrbytmieerkennen dev Summationseingang des Umkehrzählers' 24 zugeführt wird, wird in die nächstfolgende Zelle des Speichers 22 der Beistungswert eingetragen, der zu diesem Zeitpunkt im Register 15 gespeichert ist.
  • Nachdem eine Untersuchung beendet worden ist bzw. bei einer anderen Notwendigkeit wird der Speicher 22 mit Hilfe der Ablese-.einheit abgefragt. Indem man eine Taste der Ableseeinheit 25 betätigt, führt man ein Signal dem Subtraktionseingang des Umkehrzählers 24 zu. Ein Signal aus der Ableseeinheit 25 gelangt auch auf den zweiten Steuereingang der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt und auf den zweiten Eingang der ODER-Schaltung 26.
  • Nach diesem Signal wählt der Verteiler 23 eine Zelle im Speicher 22 und die Einheit 21 zur Anzeigefreigabe läßt den Wert der Leistung, die die Arrhytmie bewirkt hat, und die laufende Nummer dieser Arrhytmie in die Anzeigevorrichtung 10 durch, die nach einem Signal aus der ODER-Schaltung 26 auf der Zifferntafel den Leistungswert, der die Arrhytmie bewirkt hat, und die laufende Nummer dieser Arrhytmie anzeigt.
  • Bei jeder darauffolgenden Betätigung der Taste der Ableseeinheit 25 erscheint auf der Zifferntafel der Anzeigevorrichtung 10 eine neue laufende Arrbytmienuinmer und ein neuer Leistungswert.
  • Man betätigt die Taste der Ableseeinheit 25 solange, bis sich der Umkehrzähler 24 auf Null einstelll;, d.h. bis aus dem Speicher 22 alle Leistungswerte abgefragt sind, die eine Arrhy'tmie bewirkt haben.
  • Wenn eine gefährliche Arrhytmieart vorkommt, erscheint auf dem ersten Ausgang des Blocks 19 zum Arrhytn!ieerkennen ein Signal, das auf den Eingang des Univibrators 20 gelangt. Vom Ausgang des Univibrators 20 wird das Signal dem Eingang des NF--Multivibrators 11 zugeführt.
  • Dabeiwerdenauf den einen Eingang des Frequenzmischers 12 Impulse vom Ausgang des regelbaren HF-Multivibrators 7 und auf den anderen Eingang Impulse vom Ausgang des NF-!#'ultivibrators 11 gelegt. Der Frequenzmischer 12 mischt die Frequenzen der Multivibratoren 7 und 11 und führe die Impulsfolgen dem Signaleingang der Anzeigevorrichtung 10 zu, die ein intenlittierendes Tonsignal zu geben und mit der Ziffernanzeige zu blinken beginnt.
  • Gleichzeitig mit einem Signal auf den Eingang des NF-Multivibrators 11 wird vom Ausgang des Univibrators 20 je ein .Signal auf den ersten Steuereingang der Einheit 21 zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, auf den Steuereingang des Registers 15 und auf den ersten Eingang der ODER-Schaltung 26 gelegt.
  • Nach diesem Signal läßt die Einheit 21 Daten aus dem Register 15 in die Anzeigevorrichtung 10, die beim Bintre fffin des Signals vom Ausgang der ODER-Schaltung 26 den Wert der Leistung anzeigt, die eine Arrtytmie bewirkt hat.
  • Falls das Ergometer das Vorhandensein einer gefährlichen Arrhytmie signalisiert, hat der Proband mit der Bewegung bzw.
  • Ausführung der körperlichen iibungen unverzüglich auf zuhören und den Leistungswert zu behalten bzw. zu notieren.
  • Wenn man den Stromversorgungsblock ausschaltet, werden im Ergometer alle gespeicherten Daten gelöscht.
  • Das elektronische Ergometer ermöglicht also neben einer Arbeits- und Leistungsmessung den Wert der Leistung festzustellen, die vom Probanden bei einer körperlichen Belastung abgegeben wird, die eine Arrhytmie hervorruft. Beim Erscheinen einer beliebigen Arrhytmieart gibt das elektronische Ergometer ein Warnsignal darsiber, daß die körperliche Belastung aufzuliören hat. Eine der Ausführungsformen des elektronischen Ergometers ermöglicht ein Speichern des Wertes der Leistung, die cine Arrhytmie hervorgerufen hat. Eine andere Form des elektronischen Ergometers ermoglicht eine Unterscheidung der körverliehen Belastungen nach den durch diese Belastungen bewirkten Arrhytmien. So zeigt das Ergometer beim Zustandekommen einer ungefährlichen Arrhytmieart keinen Leistungswert an und gibt kein Warnsignal, aber es speichert diesen Beistungswert, wodurch man nach der Beendigung einer Untersuchung imstande ist, den Wert jeder Leistung festzustellen, die eine Arrhytmie hervorgerufen hat. Falls eine gefährliche Arrhytmieart vorkommt, gibt das elektronische Ergometer ein Warnsignal, wonach der Proband die körperliche Belastung unverzüglich beenden - muß.
  • Die Anwendung des elektronischen Ergometers ermöglicht eine Vergrößerung des Bewegungsvermögens der Herz- und Gefä.ßkranken in der Periode der medizinischen Rehabilitation ohne erhöhtes Risiko eines wiederholten Infarkts.
  • Das elektronische Ergometer ist tragbar und kann vom Probanden selbst getragen werden.
  • L e e r s e i t e

Claims (2)

  1. ELEKTRONISCHES EMOMETFR PATENTANSPRÜCHE 1 ElektronischesErgometer, in dessen Gehäuse ein Wandler der Schv#erpunktsch#ingungen eines Probanden in ein elektrisches Signal, dessen Ausgang an den Eingang eines Impuls erzeugers angeschlossen ist, ein regelbarer HF-Multivibrator, dessen Steuereingang an den Ausgang des Impulserzeugers angeschlossen ist, ein Frequenzteiler, dessen Zähleingang an den Ausgang des regelbaren TIF#ultivibrators angeschlossen ist, ein erster Zähler, dessen Zähleingang an den ersten Ausgang des Freouenzteilers ange9chlossen ist, eine Anzeigevorrichtung, deren Dateneingange an die Ausgänge des ersten Zählers angeschlossen sind, ein zweiter Zähler, dessen Zähleingang an den zweiten Ausgang des Frequenzteilers angeschlossen ist, eine regelbare Schaltuhr, deren Ausgang an den Steuer- und den Stelleingang des zweiten Zählers angeschlossen ist, ein Register, dessen Stelleingang an den Ausgang der regelbaren Schaltuhr angeschlossen ist, die Dateneingänge mit den Ausgängen des zweiten Zählers und die Ausgänge mit den Eingängen einer Einheit zur Freigabe der teistungsanzeige gekoppelt sind, deren Ausgänge an die Dateneingänge der Anzeigevorrichtung angeschlossen sind, ein Anzeigetunschalter, dessen Ausgang an den ersten Steuereingang der Anzeigevorrichtung und an den Steuereingang der Einheit zur Freigabe der Leistungsanzeige angeschlossen ist, ein NF-Multivibrator, ein Frequenzmischer, des sen einer . Eingang an den Ausgang des regelbaren HF-M.ultivibrators und dessen anderer Eingang an den Ausgang des NF4iultivibrators und der Ausgang an den Signaleingang der Anzeigevorrichtung angeschlossen sind'untergebracht sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß es zusätzlich enthält - einen FEG-Geber (4); - eine Einrichtung (18) zur Bildung eines ArrhytmJesj.pnals, enthaltend in Reihe geschaltet einen Block (19) zum ArrDytmieerkennen und einen Univibrator (20), wobei der Eingang des Block(19) zum Arrhytmieerkennen an den Ausgang des EKG-Gebers (4) angeschlossen ist; - eine Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, deren Dateneingänge an die Ausgänge des Registers (15) und die Ausgänge an die Dateneingänge der Anzeigevorrichtung (10) angeschlossen sind; - wobei der Ausgang des Univibrators (20) mit dem zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung (10), dem Steuereingang des Registers (15), dem Steuereingang der Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt,und dem Eingang des #IF-Mu1tivibrators (ll) gekoppelt ist.
  2. 2. slektronischesErgometer nach Anspruch 1, d a -d. u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß - die Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, zusätzlich einen weiteren Steuereingang enthält und durch - ei.nen Speicher (22), dessen Dateneingänge an die entarrechenden Ausgänge des Registers (15) und Ausgänge an die Dateneingänge der Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei deren eine Arrhytmie zustande kommt, angeschlossen sind, - einen Verteiler (23), dessen Ausgänge an die Adresseneingänge des Speichers (22) angeschlossen sind; - einen Umkehrzähler (24), dessen Summationseingang an den Ausgang des Univibrators (20) angeschlossen ist und die Ausgänge mit den Eingängen des Verteilers (23) und mit den Dateneingängen der Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, gekoppelt sind; ~ eine ODER-Schaltung (26),von d ein Eingang an den Ausgang des Univibrators (20) und der Ausgang an den zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung (10) angeschlossen sind; eine Ableseeinheit (25), deren Ausgang an den zusätzlichen Steuereingang der Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei deren eine Arrhytmie zustande kommt, an den anderen Eingang der ODER-Schaltung (26) und an den Subtraktionseingang des Umkehrzählers(24) angeschlossen ist.
    30 BlektronischS Ergometer nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t » daß der Block (l9) zum Arrhytmieerkennen einen weiteren zuzusätzlichen Ausgang enthält; - die Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei deren eine Arrhytmie zustande kommt, einen weiteren Steuerausgang enthält und durch - einen Speicher (22), dessen Dateneingänge an die entsprechenden Ausgänge des Registers (15) und die Ausgänge an die Dateneingänge der Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande kommt, angeschlossen sind; - einen Verteiler (23), dessen Ausgänge an die Funktionseingänge des Speichers (22) angeschlossen sind; - einen Umkehrzähler (24), dessen Summationseingang an den zusätzlichen Ausgang des Blocks (19) zum Arrhytrnieerkennen angeschlossen ist und die Ausgänge mit den Eingä.ng# des Verteilers (23) und mit den Dateneingängen der Einheit (21) zur ,&nzeigefreigabe der Leistung, bei der eine Arrhytmie zustande, kommt , gekoppelt sind; - eine ODER-Schaltung,von drein Eingang an den Ausgang des Univibrators (20) und der Ausgang an den zweiten Steuereingang der Anzeigevorrichtung (10) angeschlossen sind; - eine Ableseeinheit (25), deren Ausgang an den zusätzlichen Steuereingang der Einheit (21) zur Anzeigefreigabe der teistung,bei deren eine Arrhytmie zustande kommt, den anderen Eingang der ODER-Schaltung (26) und den Subtraktionseingang des Umkehrschalters (24) angeschlossen ist.
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