DE3020543C2 - Vorrichtung zur Leistungsmessung des menschlichen Körpers - Google Patents
Vorrichtung zur Leistungsmessung des menschlichen KörpersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Leistungsmessung
des menschlichen Körpers, mit einer Pulsschlag-Zähleinrichtung.
Zur Vorbeugung gegen Herz- und Kreislauferkrankungen
ist eine Früherkennung von Herz- und Kreislaufschwächen wichtig, um rechtzeitige Gegenmaßnahmen
unternehmen zu können. Die bekannten Vorrichtungen zur Leistungsmessung des menschlichen
Körpers, die für eine solche Früberkennung geeignet sind, sind ausschließlich in Kliniken und ärztlichen
Praxen einsetzbar, für eine dauernde Selbstbeobachtung des Patienten jedoch ungeeignet In besonderen Fällen,
z. B. beim Training von Sportlern und bei der Rehabilitation von Kranken, wird das körperliche
Training mit Hilfe der Telemetrie überwacht. Die Meßdaten (Pulsfrequenz, EKG, Atemfrequenz usw.)
werden mit an den Körper angesetzten Elektroden ermittelt und über einen Sender an eine Zentrale
übermittelt und dort ausgewertet. Wegen des großen Aufwandes, den solche Telemetrieeinrichtungen erfordern,
werden sie in der Praxis nur in Spezialfällen eingesetzt (Prospekt der Firir a MMB ,moniTel 1« in
Verbindung mit Prospekt der Firma HELLIGE »Elektroden + Meßaufnehmer«).
Bei einem bekannten elektronischen Ergometer (DE-OS 28 38 854) wird am Körper des Probanden eine
Bewegungsmeßeinheit aus drei Seismogebern befestigt von denen jeder in einer der drei Raumrichtungen
empfindlich ist. Hiermit ist die genaue Erfassung der Bewegungen des menschlichen Körpers möglich. Unter
Berücksichtigung des Gewichtes, der Größe und der Schrittlänge des Probanden erhält man anhand der
Ausgangssignale der drei Seismogeber den Wert der vom Probanden geleisteten physischen Arbeit. Eins
Messung, wie die geleistete Arbeit sich auf den Kreislauf des Probanden auswirkt, erfolgt bei dem bekannten
Ergometer jedoch nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die klein und leichtgewichtig ist und ständig mitgeführt werden kann, so daß eine dauernde Selbstbeobachtung
der Belastung am Körper möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß ein auf Beschleunigungen reagierender Impulsgeber mit
einem Zähler verbunden ist, dessen Ausgangssignal mit dem Ausgangssignal der Pulsschlag-Zähleinrichtung in
einem Multiplizierer periodisch multipliziert wird, und daß das Ergebnis der Multiplikation an einer digitalen
Anzeigeeinrichtung anzeigbar ist.
Diese Vorrichtung kann zusammen mit einer Digitaluhr in einem Uhrengehäuse untergebracht
werden, wobei die Anzeigeeinrichtung auf Knopfdruck wahlweise die Zeit oder den Leistungswtrt anzeigu Die
Leistung wird ermittelt, indem die Pulsfrequenz und die Bewegungshäufigkeit festgestellt und miteinander multipliziert
werden. Diese Art der Leistungsermittlung führt zwar nicht zu genauen Ergebnissen, jedoch ist sie
einfach realisierbar und ergibt gute Annäherungswerte.
IJm zu verhindern, daß Bewegungen der Person, die
die Vorrichtung trägt, fälschlicherweise als Puisschläge
registriert werden, ist in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung eine Urierdrückungsschaltung vorgesehen,
die nach Auftreten eines Impulses an dem Impulsgeber die Auswertung des Ausgangssignals der Pulsschlag-Zählvorrichtung
unterdrückt. Immer wenn der Bewegungszähler laufende Bewegungen registriert, wird die
Aufnahme der Pulsschlagsignale unterbrochen. Wenn der Bewegungszähler dagegen keine Bewegungen
registriert, werden die Pulsschläge gezählt Dieser Wert wird für die folgende Bewegungsphase gespeichert und
für eine Anzeige bzw. eine nachfolgende Weiterverarbeitung zugrunde gelegt
Zweckmäßigerweise sind der Zähler und die PuIsschläg-Zählvorrichtüng
auf das von der Uhr abgeleitete Taktsignal hin rücksetzbar. Das Taktsignal benimmt
somit die Meßintervalle, in denen die Bewegungszählung und die Pulszählung erfolgt. Nach Ablauf eines
Meßintervalls werden der Zähler und die Pulsschlag-Zählvorrichtung
auf Null zurückgesetzt, so daß die nächstfolgende Phase beginnen kann.
Um die Pulsfrequenz und die Bewegungsfrequenz ermitteln zu können, ist in vorteilhafter Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, daß der Zähler und die Pulsschlag-Zählvorrichtung an je einen Speicher angeschlossen
sind, und daß die Speicherinhalte durch eine Wähleinrichtung separat an der Anzeigeeinrichtung
anzeigbar sind. Die Umstellung der Wähleinrichtung kann beispielsweise durch ein- oder mehrmaliges
Drücken eines Knopfes erfolgen, der an dem Gehäuse der Vorrichtung angebracht ist. Auf diese Weise können
die verschiedenen Meßwerte, die ständig ermittelt und in der Vorrichtung immanent zur Verfügung stehen, auf
Abruf wahlweise zur Anzeige gebracht werden.
Da das Gerät einerseits die Leistung anzeigt und andererseits auch eine Uhr enthält, kann die Arbeit als
Produkt aus Leistung und Zeit in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung dadurch ermittelt werden,
daß der Multiplizierer mit einem von einem Taktsignal getakteten Akkumulator verbunden ist, der bei jedem
Taktsignal das Ausgangssignal des Multiplizierers zu seinem bisherigen Inhalt h'nzuaddiert und dessin
Ausgangssignal über die Wähleinrichtung der Anzeigeeinrichtung zuführbar ist. iJie Ermittlung der Arbeit
kann über einen längeren Zeitraum, z. B. pro Tag oder pro Woche summiert werden, um zu prüfen, ob die die
Vorrichtung tragende Person ein bestimmtes Trainingsmaß einhält. Die Anzahl der Bewegungen und der
Pulsschläge, die ausgewertet werden, kann jeweils auf einen unteren Wert begrenzt werden, so daß die aus den
Produkten beider Meßwerte ermittelten Leistungs- und Arbeitswerte immer dann Null sind, wenn ein unterer
Grenzwert nicht überschritten wird. Um dies zu erreichen, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in den Weg des Ausgangssignals des
Zählers und/oder der Pulsschlag-Zählvorrichtung eine
Schwellwertschaltung geschaltet, deren Ausgangssignal Null ist, wenn das Eingangssignal unter einem
vorgebbaren Schwel'vert liegt, und die das Eingangssignal
unverändert durchläßt, wenn es über dem
Schwellwert liegt. Die Schwellwertschaltung kdiui in
einfacher WeUe dadurch realisiert werden, .laß die
niedrigwertigen Stellen des Zäklcrgcbnisse* jeweils
fortgelassen bzw. von dsm ZO'ikx -nc!}· -wc^erflbertragor»
werden. Damit ergibt Streß, bei dem nur ein erli-JiiU"· Pulsschlag, aber keine Bewegung stattfindet,
kf-'ne Leistung und keine Arbeit. Auch eine Bewegung,
wie z. B. Schreibmaschinenschreiben, wird dann nicht
als Leistung und Arbeit im körperlichen Sinne gezählt.
Wenn nach einer Anstrengung die erhöhte Pulsfrequenz nach kurzer Zeit wieder auf den Normalpuls
gefallen ist, ist dies ein Zeichen für einen gesunden Kreislauf. Bleibt der Puls dagegen über eine längere Zeit
erhöht, gilt dies als krankhaft. Um den Abfall der Pulsfrequenz zu überwachen, kann gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, daß das Ausgangssignal des Multiplizierers
einer Schwellwertschaltung zugeführt wird, die einen Impuls erzeugt, wenn das Ausgangssignal unter einem
vorgebbaren ersten Schwellwert absinkt und eine Warneinrichtung betätigt, wenn zu diesem Zeitpunkt
das Pulszählsignal über einen vorgebwiren zweiten
Schwellwert liegt
Damit die gesamte Vorrichtung in bzw. am Gehäuse einer Armbanduhr untergebracht werden kann, ist
zweckmäßigerweise die Pulsschlag-Zählvorrichtur.g von einem Pulsfühler gesteuert, der mit einem
Luftkissen an das Handgelenk anlegbar und über eine Luftleitung mit einem Druck/Spannungswandler verbindbar
ist. Das Luftkissen kann an dem Armband der Uhr angebracht werden, so daß es gegen die Pulsader
drückt
Um zu vermeiden, daß nach längerem Gebrauch das Luftkissen schlaff wird und dann seine Funktion nicht
mehr wahrnehmen kann, kann der Pulsfühler eine das Luftkissen aufweitende elastische Spanneinrichtung und
ein Außenluft einlassendes Rückschlagventil aufweisen. Die Spanneinrichtung besteht beispielsweise aus einer
Feder oder einer Schaumstoffeinlage. Nach dem Abnehmen der Vorrichtung vom Handgelenk weitet
sich somit das Luftkissen auf, wobei durch das Rückschlagventil Außenluft eingesaugt wird. Beim
nachfolgenden Anlegen der Vorrichtung schließt das Rückschlagventil. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß
stets hinreichend Luft in dem Luftkissen vorhanden ist.
Als Pulsfühler können auch andere Einrichtungen benutzt werden. So ist es bekann:, rotes Licht in die
Fingerbeere oder das Ohrläppchen einzustrahlen. Die Remission wird mit einem Fotoempfänger gemessen.
Der Meßwert schwankt mit der Pulsfrequenz. Am Handgelenk selbst ist die Messung nicht durchführbar.
Ein entsprechender optischer Fühler müßte also mit einem Kabel mit der Vorrichtung verbunden sein. Es ist
auch möglich, die Messung am Finger der anderen Hand vorzunehmen, jedoch erfordert die Durchführung der
Messung dann den Einsatz beider Hände. Auch bei dieser Art der Pulsfreonenzmessung wird der Puls ersi
dann registriert, wenn der Bewegungszähler Ruhe anzeigt, um Fehlmessungen zu vermeiden.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren ein bevorzugtes Aur'ührungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert. Es zeigt
F i g. I ein schematisches Blockschaltbild der Vorrichtung und
F i g. 2 einen schematischen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform des Pulsfühlers.
Bei dem A"viihrung.;beispirl nach F i g. I ist vim
Digitaluhr 10 vorgesehen, die Taktimpulse an einen
/.ahier It liefert, immer dann, wenn der Zähler 11
überläuft, entsteht an Leitung 12 ein Taktimpuls, der das Ende des alten und den lieginn eines neuen Meßintervalls
anzeigt.
Der Impulsgeber, der auf Bewegungen anspricht. besteht aus einem mechanischen Beschleunigungsmesser
13 und einem nachgeschalteten elektrischen Differenzierglied 14. Der Beschleunigungsmesser 13
weist einen Trägheitskörper 15 auf, der kardanisch aufgehängt ist und im Falle von Beschleunigungen
gegen einen Elekrodenring 16 stößt. Jedesmal wenn der elektrisch leitende und an ein Spannungspotential
angeschlossene Trägheitskörper 15 gegen den Elektrodenring 16 stößt, gibt das Differenzierglied 14 einen
elektrischen Impuls ab. Der Ausgang des Impulsgebers ι 13,14 ist an den Bewegungszähler 17 angeschlossen, der
die Bewegungsimpulse zählt und seinerseits mit einem Speicher 18 verbunden ist.
Der Pulsfühler 19 weist eine von einer aufgeblähten Membran 21 begrenzte Luftkammer 20 aut, die über einen
Schlauch 22 an den Druck/Spannungswandler 23 angeschlossen ist. Die Membran 21 wird gegen die
Pulsader gedrückt, so daß der Druck/Spannungswandler 23 bei jedem Pulsschlag einen elektrischen Impuls
liefert. Dieser wird dem Zähler 24 zugeführt, der : seinerseits mit einem Speicher 25 verbunden ist.
Die Taktsignale von Leitung 12 werden direkt dem Steuereingang des Speichers 18 zugeführt. Über ein
Verzögerungsglied 26 werden sie jeweils den Rücksetzeingängen RS der Zähler 17 und 24 zugeführt. Im Falle
eines Taktimpulses übernimmt also der Speicher 18 den Zählerstand des Zählers 17 und der Zähler 17 wird kurz
darauf auf Null zurückgesetzt.
Da bei starker Bewegung Fehlimpulse am Pulsfühler 19 auftreten können, darf die ermittelte Pulszahl in
diesem Fall nicht ausgewertet werden. Um die Auswertung zu verhindern, ist der Ausgang des
Impulsgebers 13, 14 über ein Zeitglied 26 und einen Inverter 27 an den einen Eingang einer UND-Schaltung
28 gelegt, deren anderer Eingang mit Leitung 12 verbunden ist. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung
28 wird dem Steuer- bzw. Übernahmeeingang des Speichers 25 zugeführt. Im Falle eines Bewegungsimpulses
wird die UND-Schaltung 28 also für die Laufdauer des Zdtgliedes 26 gesperrt, so daß der Taktimpuls von ■*
Leitung 12 nicht zum Speicher 25 gelangen kann, und dieser den inhalt des Zählers 24 nicht übernimmt. Nur
wenn Icein Bewegungsimpuls aufgetreten ist. bewirkt ein Taktimpuls an Leitung 12 die Übernahme des Inhalts
des Zählers 24 in den Speicher 25. Wenn nach erfolgter > Überrahme das Zeitglied 26 abgelaufen ist, wird der
Zähler 24 zusammen mit dem Zähler 17 auf Null zurückgesetzt. Wenn aber ein Bewegungsimpuls aufgetreten
ist, bleibt der Inhalt des Speichers 25 unverändert.
Die Speicher 18 und 25 sind über Schwellwertschalter "
29, 30 dereji Funktion noch erläutert wird jeweils mit
der Wähleinrichtung 32 verbunden. An der Wähleinrichtung 32 kann wahlweise der Inhalt des Speichers 18 bzw.
Speichers 25 ausgewählt und der digitalen Anzeigeeinrichtung 33 zugeführt werde. Auf diese Weise kann je w
nach Wunsch die Anzahl der Bewegungsimpulse oder die Anzahl der Pulsschläge des letzten Intervalls
angezeigt werden.
Die Ausgangssignale der Speicher 18 und 25 werden ferner einem Multiplizierer 34 zugeführt, in dem die "^
beiden Digital-werte miteinander multipliziert werden.
Die Multiplikation aus Pulszahl und Bewegungszahl ergibt einen Wert für die Leistung. Dieser wird über
Leitung 35 ebenfalls der Wähleinrichtung 32 zugeführt und kann nach Bedarf abgerufen werden. Evtl. ist noch
eine Multiplikation mit einem Faktor erforderlich, um die Leistung in einer geläufigen Meßeinheit anzuzeigen.
Das Ausgangssignal des Multipliy.icrcrs.34 wird ferner
einem Akkumulator 36 zugeführt, der von dem Taktsignal an Leitung 12 über ein Verzögerungsglied 37
gesteuert ist. Immer dann, wenn das Verzögerungsglied
37 einen Impuls abgibt, wird im Akkumulator das Ausgangssignal des Multiplizierers 34 zu dem bisherigen
Inhalt des Akkumulators 36 hinzuaddiert. Auf diese Weise erfolgt die Messung der Arbeit, die über einen
längeren Zeitraum hinweg fortgesetzt werden kann. Das Ausgangssignal des Akkumulators 36 wird ebenfalls
der Wähleinrichtung 32 zugeführt, um wahlweise abgerufen und angezeigt werden zu können.
Der Schwellwertschalter 30 und 31 stellen fest, ob die von den Speichern 18 und 25 ausgegebenen Digitalsignale
ihrem Wert nach über oder unter einem eingesteiiten Schweiiwert liefen. Wenn sie oberhalb des
Schwellwertes liegen, werden sie unverändert durchgelassen, wenn sie aber unterhalb des Schwellwertes
liegen, werden sie unterdrückt, d.h. als Nullsignale weitergeleitet. Dies hat zur Folge, daß geringe
Bewegungszahlen bzw. Pulszahlen zum Ergebnis der Leistung bzw. Arbeit überhaupt nicht beitragen.
Dagegen können die Werte von Pulszahl und Bewegungszahl auf Abruf auch dann angezeigt werden,
wein sie unterhalb der Schwellwerte liegen. Der Aufbau
digitaler Schwellwertschaltungen 30, 31 ist bekannt. Derartige Schaltungen arbeiten mit einem Speicher, der '
den Referenz- bzw. Schweiiwert enthält und einem Komparator.
Um nach einer größeren Leistung überwachen zu können, ob die Pulsfrequenz in dem erforderlichen
Maße abgenommen h~· ist das Ausgangssignal des
Multiplizierers 37 an einen Schwellwertschalter 38 gelegt, der einen Impuls ausgibt, solange die gemessene
Leistung über einem bestimmten Schwellwert liegt. Die Rückflanke dieses Impulses steuert ein Zeitglied 39, das
nach einer eingestellten Zeit, z. B. einer Minute, die UND-Schaltung 40 öffnet.
Die aus dem Speicher 25 ausgegebene Pulszahl wird in einem weiteren Schwellwertschalter 41 daraufhin
überprüft, ob sie kleiner oder größer ist als ein eingestellter SchweHv/ert. Ist sie größer, dann legt der
Ausgang der Schwellwertschaltung 41 ein »1«-Signal an die UND-Schaltung 40. Diese schaltet durch und
betätigt eine Warneinrichtung 42. Auf diese Weise wird ermittelt, ob eine bestimmte Zeit nach dem Nachlassen
der Hochleistung die Pulsfrequenz immer noch oberhalb des am Schwellwertschalter 41 eingestellten
Schwellwertes liegt. Wenn dies der Fall ist, spricht die Alarmeinrichtung 42 an.
In F i g. 2 ist eine spezielle Form eines Pulsfühlers 19' dargestellt. Dieser besteht aus einer Platte 43, an derem
Rand eine Membran 44 angebracht ist. Diese Membran ist zweckmäßigerweise nicht elastisch, weil sonst das
Pulssignal gedämpft werden würde. Sie kann eine Verstärkungseinlage enthalten. Die Membran 44 wird
zur Bildung des Luftraumes von einer Feder 45, die sich an der Platte 43 abstützt, nach außen gedrückt, wobei
durch eine als Rückschlagventil wirkende Klappe 46 Außenluft unter die Membran gelangt Wird der
Pulsfühler 19' angelegt, wobei die Membran 44 gegen das Handgelenk gedrückt wird, dann schließt das
Rückschlagventil 46 und die eingeschlossene Luft kann nicht mehr entweichen. Auf diese Weise kann durch
einfaches Abnehmen und wieder Anlegen der Vorrichtung die Luftkammer regeneriert werden. Durch die
Platte 34 hindurch führt aus der I.uftkanimer ein Kanal
47 heraus. d?r an die Leitung 22 von F i g. I
angeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Leistungsmessung des menschlichen
Körpers, mit einer Pulsschlag-Zähleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf
Beschleunigungen reagierender Impulsgeber (13,14) mit einem Zähler (17) verbunden ist, dessen
Ausgangssignal mit dem Ausgangssignal der Pulsschlag-Zähleinrichtung
(19,23,24) in einem Multiplizierer (34) periodisch multipliziert wird, und daß das
Ergebnis der Multiplikation an einer digitalen Anzeigeeinrichtung (33) anzeigbar ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Unterdrückungsschaltung (26,27, 28) vorgesehen ist, die nach Auftreten eines Impulse:
an dem Impulsgeber (13, 14) die Auswertung des Ausgangssignals der Pulsschlag-Zählvorrichtung
(19,23,24) unterdrückt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
daß die Pulsschlag-Zählvorrichtung (19,23, 24) an einen ersten Speicher (25) angeschlossen ist,
der auf ein Taktsignal hin den Zählerstand übernimmt und daß die Steuereinrichtung für den
ersten Speicher (25) von Impulsen des Impulsgebers (13,14) blockierbar ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der Zähler (17) und die
Pulsschlag-Zählvorrichtung (24) auf das Taktsignal hin rücksetzbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (17) und die
Pulsschlag-Zählvorrichtung (24) an je einen Speicher (18, 25) angeschlossen sind, und daß die Speicherinhaltc
durch eine Wäh'<schaltung (32) separat an der Anzeigeeinrichlung (33) arueigbar sind. J5
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Multiplizierer (34)
mit einem von einem Taktsignal getakteten Akkumulator (36) verbunden ist, der bei jedem Taktsignal
das Ausgangssignal des Multiplizierers (34) zu seinem bisherigen Inhalt hinzuaddiert und dessen
Ausgangssignal über die Wähleinrichtung (32) der Anzeigeeinrichtung (33) zuführbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des
Ausgangssignals des Zählers (17) und/oder der Pulsschlag-Zählvorrichtung (24) eine Schwellwertschaltung
(30,31) geschaltet ist, deren Ausgangssignal Null ist, wenn das Eingangssignal unter einem
vorgebbaren Schwellwert liegt, und die das Eingangssignal unverändert durchläßt, wenn es über
dem Schwellwert liegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal
des Multiplizierers (34) einem Schwellwertschalter (38) zugeführt wird, der einen Impuls erzeugt, wenn
das Ausgangssignal unter einem vorgebbaren ersten Schwellwert absinkt und eine Warneinrichtung (42)
betätigt, wenn zu diesem Zeitpunkt das Pulszählsignal fiber einem vorgebbaren zweiten Schwellwert
liegt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsschlag· Zählvorrichtung
(24) von einem Pulsfühler (19, 19') gesteuert ist, der mit einem Luftkissen an das
Handgelenk anlegbar und über eine Luftleitung (22) mit einem Druck/Spannungswandler (23) verbunden
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pulsfühler (19') eine das Luftkissen aufweitende elastische Spanneinrichtung
(45) und ein Außenluft einlassendes Rückschlagventil (46) aufweist
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß ein am Handgelenk nach Art einer Armbanduhr zu
tragendes Gehäuse, an dem der Pulsfunler (19, 19') angebracht ist die elektrischen Komponenten
enthält
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| JPS5757522A (en) | 1982-04-06 |
| DE3020543A1 (de) | 1981-12-10 |
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |