DE3120228A1 - "greifer" - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/12—Grabs actuated by two or more ropes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Greifer vom Typ, bestehend aus einem
Satz Schalen, die mit Scherenarmen verbunden sind, die in bezug aufeinander Scharnieren können und deren freie Enden mit Mitteln zum Führen von
Betätigungs- oder Schliessseilen versehen sind, mit denen die Greiferschalen geöffnet und geschlossen werden können, welche Schalen mit ihrem
Hinterrand mittels Seile od.dgl. an einem Zugbalken befestigt sind, mit
dem die Förderseile verbunden sind.
Ein solcher Greifer ist allgemein bekannt. Die Scherenarme des Greifers
Scharnieren in einer Achse, die stark und zuverlässig ausgebildet sein muss, während der Lagerung sehr hohe Anforderungen gestellt werden sollen.
Durch unsorgfältiger Anwendung des Greifers, z.B. in dem Hafen, kommt es
vor, dass durch Stossen und durch das Fallen auf die Ladung, z.B. Erz,
Deformationen in der Achse und/oder der Legierung derselben auftreten. Reparatur an Ort und Stelle ist nicht oder kaum möglich, so dass dies
aufwendig ist und der Greifer ausserdem manchmal lange Zeit nicht benutzt werden kann. Deformationen fordern meistens Ersatz eines betreffenden
Teiles, so auch der Lagerung, so dass das Bedürfnis nach einer Scharnierkonstruktion
vorliegt, welche die geschilderten Nachteile nicht aufweist.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erhalten, dass die Scherenarme
in Abstand von dem freien Ende mit zueinander gerichteten, bogenförmige Erhöhungen bildenden Brückenteilen versehen sind, die beim Oeffnen und
Schliessen der Greiferschalen übereinander abrollen. Selbstverständlich
ist auch eine Kombination eines flachen und eines bogenförmigen Brückenteiles möglich.
In dieser Weise kann ein Gelenk in Form einer teuren Achse und einer
ebenso teuren Lagerung völlig entfallen, so dass die Konstruktion als Ganzes weniger empfindlich gegen Stossen ist und sich leicht und schnell
reparieren lässt.
Dadurch dass die bogenförmigen Brückenteile beim Oeffnen und Schliessen
der Greiferschalen übereinander abrollen, ist hier von einem sich verschiebenden Gelenkpunkt die Rede, was einen günstigen Einfluss auf die
Kraft hat, mit der die Greiferschalen geschlossen werden müssen, wenn
darin eine Ladung aufgenommen wird oder worden ist.
Weil der Kontakt zwischen den bogenförmigen Brückenteilen im wesentlichen
I f ι ' ein Linienkontakt ist, wird auch die auftretende, rollende Reibung auf
ein Minimum beschränkt bleiben. Der Kontaktpunkt braucht nicht geschmiert zu werden und fordert keine besondere Wartung.
Die Erfindung wird unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den Greifer in der ganz geöffneten Stellung; Fig. 2 den Greifer in der ganz geschlossenen Stellung;
Fig. 3 den Greifer in einer Zwischenstellung; und
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung eine Draufsicht des ganz geöffneten Greifers.
Die Greiferschalen 1 und 2 sind mit ihren Hinterrändern durch Seile 3, 4
und 5, 6 an dem Zugbalken 7 befestigt.
Die Scherenarme des Greifers werden durch Platten gebildet, die einerseits
je an einem Greiferbalken befestigt sind und andererseits die Führungsscheiben für die Seile enthalten, mit denen die Greiferschalen geöffnet
und geschlossen werden können.
Die Greiferschale 1 ist mit der Hinterwand 8 und dem daran anschliessenden
Boden 9 mit den Plattenteilen 10 und 11 verbunden, beispielsweise mit diesen verschweisst. Auch ist eine Querversteifung 12 vorhanden, wodurch
die Plattenteile mit den Seitenwänden 13 und 14 der Greiferschalen 1
verbunden sind. Mit 15 wird eine zusätzliche Versteifung zwischen der Seitenwand 13 und dem Plattenteil 11 wiedergegeben.
An dem freien Ende des von den Plattenteilen 10 und 11 gebildeten Scherenarmes
befinden sich, die Führungsscheiben 16 für das Seil 17, mit dem die
Greiferschalen 1 und 2 geöffnet und geschlossen v/erden können.
Zwischen den Plattenteilen 10 und 11 in Abstand von den Führungsscheiben 16
befindet sich eine bogenförmige Erhöhung 18, die einen der Teile des Rollgelenkes
bildet, um welches die Bewegungen der Scherenarme erfolgen kann.
Die Greiferschale 2 ist mit der Hinterwand 19 und dem daran anschliessenden
Boden 20 mit den Plattenteilen 21 und 22 verbunden, die den anderen Arm des Greifers bilden. Mit 23 wird eine Querversteifung zwischen den Plattenteilen
21 und 22 und den Seitenwänden 24 und 25 der Greiferschale 2 wiedergegeben. Eine zusätzliche Versteifung 26 und 27 ist zwischen den
Plattenteilen 21 und 22 und den Seitenv/änden 24 und 25 der Greiferschale 2
vorhanden.
An dem freien Ende der den Scherenarm bildenden Plattenteile 21 und 22
sind Führungsscheiben 28 angebracht, über welche das Seil 29 geführt ist, mit dem die Greiferschalen 1 und 2 geöffnet und geschlossen werden können.
In Abstand von den Führungsscheiben 28 befindet sich zwischen den Plattenteilen
21 und 22 eine bogenförmige Erhöhung 30, die ein Teil eines Rollgelenkes ist, um welches die Scherenarme sich beim Oeffnen und Schliessen
der Greiferschalen drehen. Während dieser Bewegung rollen oder walzen die
gebogenen Flächen der Erhöhungen 18 und 30 übereinander ab.
Zum Fixieren verschiedener Stellungen der Scherenarme hat jeder Brückenteil 30 mindestens in der Nähe von den Querbegrenzungsrändern 31 und 32
einen zapfenförmigen Vorsprung 33 bzw. 34. In den Brückenteilen 18 sind komplementäre Aussparungen 35 und 36 vorhanden, in welche ein zapfenförmiger
Vorsprung in der betreffenden Endstellung aufgenommen werden kann.
Um beim Stossen unerwünschte Verschiebungen zwischen den Scherenarmen zu
vermeiden, ist eine geschmeidige Verbindung in Form eines Seiles 37 vorhanden, das in den Punkten 38, 39 und 40 befestigt ist. Nennenswerte
Kräfte braucht dieses Seil nicht aufzunehmen. Aus Symmetrie-Erwägungen
ist auch an der anderen Seite der Scherenarme eine entsprechende Verbindung vorhanden.
Dadurch dass der Stützpunkt zwischen den Brückenteilen sich verschiebt,
gibt es in der geöffneten und der geschlossenen Stellung des Greifers einen Unterschied in Auszugslänge zwischen den Schliessseilen. Dieser
Unterschied wird jedoch durch den Zugbalken, der eine schräge Stellung einnehmen kann und als Ausgleichsorgan arbeitet, ausgeglichen.
Es ist auch möglich, die Länge der Schliessseile in der völlig geöffneten
und der völlig geschlossenen Stellung des Greifers dadurch gleich zu
halten, dass das Ende des einen Schliessseiles über den Führungsscheiben
und das des anderen Schliessseiles unter den Führungsscheiben befestigt wird.
Der Zugbalken 7, wie dieser in der Zeichnung wiedergegeben ist, besteht
aus zwei in Abstand voneinander liegenden Platten 41 und 42, die an ihren Enden durch Kappen 43 und 44 miteinander verbunden sind. Liegend in diesen
Kappen befinden sich die Führungsscheiben 45 und 46 für die Betätigungsseile 17 und 29.
Die mit den Hinterwänden 8 und 19 der Greiferschalen 1 und 2 verbundenen
Seile 3, 4,5 und 6 sind auf der anderen Seite an dem Zugbalken befestigt. Dazu ist dieser mit stangenförmigen Vorsprüngen 47 und 48 versehen. Selbstverständlich
können die gemeinten Seile 3,4,5 und 6 auch in anderer Weise an dem Zugbalken befestigt sein.
In dem mittleren Teil des Zugbalkens sind die Förderseite 49 und 50
befestigt, welche Befestigung in jeder gewünschten anderen Weise erfolgen kann.
Dadurch, dass die Schliessseile 17 und 29 über Führungsscheiben 44, 45
nach der Aussenseite der Führungsscheiben 16 und 28 der Greiferschalen 1 und 2 laufen, wird ein starkes Moment entwickelt, das beim Schliessen
dieser Schalen eine grosse Schliesskraft verursacht, während die Belastung in den Schliessseilen durch den Zugbalken günstig verteilt wird.
Weil beim Bewegen der Greiferschalen zueinander und voneinander die
Brückenteile übereinander abrollen, ist hier von einem sich verschiebenden Kontakt- bzw. Gelenkpunkt die Rede. Die dabei auftretenden Reibungskräfte
können auf ein Minimum beschränkt bleiben, was einen günstigen Einfluss
auf die Lebensdauer des Gelenkes hat. Weil die Schliessseile 17 und 29
beim Schliessen nach aussen und nach oben gerichtete Spannkräfte auf die
Führungsscheiben 45 und 46 verursachen, wird der Zugbalken sich bei einer bestimmten Zugkraft in den Seilen aufwärts bewegen, was ein störungsfreies Arbeiten des Greifers fördert.
Brückenteile übereinander abrollen, ist hier von einem sich verschiebenden Kontakt- bzw. Gelenkpunkt die Rede. Die dabei auftretenden Reibungskräfte
können auf ein Minimum beschränkt bleiben, was einen günstigen Einfluss
auf die Lebensdauer des Gelenkes hat. Weil die Schliessseile 17 und 29
beim Schliessen nach aussen und nach oben gerichtete Spannkräfte auf die
Führungsscheiben 45 und 46 verursachen, wird der Zugbalken sich bei einer bestimmten Zugkraft in den Seilen aufwärts bewegen, was ein störungsfreies Arbeiten des Greifers fördert.
Es wird noch bemerkt, dass die Anwendung des gezeichneten und besprochenen
Zugbalkens 7 nicht auf den Greifertyp gemäss der Erfindung beschränkt ist.
Dadurch, dass der Kontaktpunkt zwischen den Brückteilen sich beim übereinander
abrollen verschiebt, wird dieser Punkt im wesentlichen ausserhalb der vertikalen Symmetrieebene durch den Greifer als Ganzes liegen. Der so
gebildete exzentrische Drehpunkt verursacht, dass die beim Schliessen
entwickelte Kraft günstiger ist als bei einem Greifer mit einem festen,
in der gemeinten Synunetrieebene liegenden Drehpunkt.
entwickelte Kraft günstiger ist als bei einem Greifer mit einem festen,
in der gemeinten Synunetrieebene liegenden Drehpunkt.
Claims (5)
1. Greifer, bestehend aus einem Satz Schalen, die mit Schejenarmen verbunden
sind, die in bezug aufeinander Scharnieren können und deren freie Enden mit Mitteln zum Führen von Betätigungs- oder Schliessseilen
versehen sind, mit denen die Greiferschalen geöffnet und geschlossen werden können, welche Schalen mit ihrem Hinterrand mittels Seile od.dgl.
an einem Zugbalken befestigt sind, mit dem die Förderseile verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheraarme in Abstand von dem
freien Ende mit zueinander gerichteten bogenförmigen Brückenteilen oder Erhöhungen versehen sind, die beim Oeffnen und Schliessen der
Greiferschalen übereinander abrollen.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Brückenteile
mindestens in der Nähe von jedem Querbagrenzungsrand mit einem
zapfenförmigen Vorsprung versehen ist, während der andere Brückenteil mindestens nahe jedem Begrenzungsrand mit einer komplementären Vertiefung
oder Aussparung versehen ist, in welche der zapfenförmige
Vorsprung aufgenommen werden kann.
3- Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenteile
oder Erhöhungen als Zahnsegmente ausgebildet sind.
4. Greifer nach den Ansprüchen 1—3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Scherenarme an der Stelle, wo sich die Brückenteile befinden, durch ein Seil miteinander verbunden sind.
5. Greifer nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugbalken
durch zwei in Abstand voneinander liegende Platten gebildet wird, welche Platten in der Nähe ihrer Enden mit zwischen diesen Platten
liegenden Führungsscheiben versehen sind, während diese Platten in ihrer
Mitte Aufhängeorgane für die Förderseile und für die Seile, an denen die Hinterränder der Greiferschalen befestigt sind, aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL8003176A NL8003176A (nl) | 1980-05-30 | 1980-05-30 | Grijper. |
Publications (1)
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| DE3120228A1 true DE3120228A1 (de) | 1982-02-25 |
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ID=19835394
Family Applications (1)
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