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DE3120293A1 - Elektrische antriebsvorrichtung fuer eine kamera - Google Patents

Elektrische antriebsvorrichtung fuer eine kamera

Info

Publication number
DE3120293A1
DE3120293A1 DE19813120293 DE3120293A DE3120293A1 DE 3120293 A1 DE3120293 A1 DE 3120293A1 DE 19813120293 DE19813120293 DE 19813120293 DE 3120293 A DE3120293 A DE 3120293A DE 3120293 A1 DE3120293 A1 DE 3120293A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
mode
rewinding
sensing
rewind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813120293
Other languages
English (en)
Inventor
Koichi Tokyo Daitoku
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nikon Corp
Original Assignee
Nippon Kogaku KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Kogaku KK filed Critical Nippon Kogaku KK
Publication of DE3120293A1 publication Critical patent/DE3120293A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Antriebsvorrichtung für eine fotografische Kamera gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Kamera ist in der Lage, das Aufwickeln des Films und das Rückspulen des Films mittels eines elektrischen Motors zu bewerkstelligen.
Bisher wurde für eine fotografische Kamera eine elektrische Antriebseinrichtung verwendet, die eine Rückspulvorrichtung besaß, um einen fotografischen Film rückspulen zu können, indem Qi-n Filmaufwickelmechanismus von einem Antriebssystem abgetrennt wurde. Eine Fühlvorrichtung stellte fest, daß der Film auf einer Aufwickelspule aufgewickelt war. Eine Betriebsart-Auswahleinrichtung konnte entweder eine Betriebsart "elektrisches Aufwickeln" oder eine Betriebsart "elektrisches Rückspulen" auswählen, wobei die Rückspulvorrichtung der Fühlvorrichtung zugeordnet war, um die Auswahl der Betriebsart mittels der Betriebsart-Auswahleinrichtung vorzunehmen. Bei einer derartigen herkömmlichen Anordnung wird der Film dadurch zurückgespult, daß die Betriebsart "elektrisches Rückspulen" ausgewählt wird, und nach Abschluß des Rückspulens befindet sich die Fühlvorrichtung nicht mehr in dem Fühlzustand; das FiIm-
O -
rückspulen stoppt automatisch. Wenn jedoch nach dem Rückspulen des belichteten Films ein unbelichteter Film neu eingelegt und auf der Aufwickelspüle elektrisch aufgewickelt wird, ist ein Aufwickeln des Films nicht möglich, wenn nicht die Rückspulvorrichtung in den alten Zustand zurückgebracht wird, den sie vor dem Rückspulen eingenommen hatte. Weiterhin führt ein Herabdrücken des Auslösers, falls das Rückstellen der Filmrückspulvorrichtung vergessen wurde, keinesfalls zu einem elektrischen Filmaufwickeln, was begreiflicherweise dann als Fehler in der Kameraeinrichtung mißverstanden werden könnte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine elektrische Antriebsvorrichtung der eingangs angegebenen Art anzugeben, bei der die oben aufgeführten Nachteile vermieden werden. Es soll möglich sein, nach dem elektrischen Rückspulen eines belichteten Films einen Film auf der Aufwickelspule aufzuwickeln, ohne daß die Notwendigkeit besteht, die Rückspuleinrichtung in einen Zustand zurückzustellen, den sie vor dem Rückspulen eingenommen hatte.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teil-Längsschnittansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer elektrischen Antriebsvorrichtung für eine fotografische Kamera gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittansicht der Antriebsvorrichtung gemäß Linie II-II in Figur 1;
Fig. 3 eine Querschnittansicht der Antriebsvorrichtung gemäß der Linie III-III in Figur 1;
Fig. 4 ein schematisches Diagramm einer Betriebsart-Auswahlschaltung, die zusammen mit dem in Figur dargestellten Ausführungsbeispiel verwendbar ist?
Fig. 5, 6 und 7 Ansichten entsprechend den Ansichten der Figuren 1, 2 und 3 zwecks Veranschaulichung des Rückspulvorgangs durch die Antriebsvorrichtung, und
Fig. 8/ 9 und 10 modifizierte Ausführungsformen der Betriebsart-Auswählschaltung.
Wie man in Fig. 1 erkennt, ist in den unteren Teil eines Kamerakörpers 1 eine letzteren durchsetzende Zahntrommelwelle 3 mittels eines Lagers 2 derart eingesetzt/ daß sie aufwärts und abwärts beweglich ist.Den Außenumfang der Zahntrommelwelle 3 umgibt eine zylindrische Zahntrommel 4, die auf ihrem Außenumfang mehrere Zähne aufweist, die in Film-Perforierungen eingreifen. Ein die Zahntrommelwelle 3 diametral passierender Stift 5 wird in einer Kerbnut 4a aufgenommen, welche in der Zahntrommel 4 ausgebildet ist. Der Stift 5 wird so aufgenommen, daß er mit der Nut in Eingriff bringbar ist und aus dieser lösbar ist. Die Zahntrommelwelle 3 wird durch eine Druckfeder 6, die zwischen der Oberseite des Kameragehäuses 1 und einem Flanschförmigen Teil der Zahntrommelwelle 3 angeordnet ist, nach unten gedrückt. Oben auf der Zahntrommelwelle 3 ist ein Antriebsritzel aufgepaßt. Innerhalb einer in dem Antriebsritzel 7 ausgebildeten Nut 7a ist ein Stift 8 eingesetzt, der auch in die Zahntrommelwelle 3 diametral eingreift.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ist um das Lager 2 herum schwenkbar ein Filmfühl- oder Erfassungshebel 11 angeordnet, der mit einem Filmfühlteil 11a und einem
Eingriffsteil 11b auf im wesentlichen gegenüberliegenden Seiten ausgestattet ist. Der Hebel 11 wird durch eine sich zwischen dem Kamerakörper 1 und dem Lager 2 erstreckende Torsionsfeder 11 im Uhrzeigersinn beaufschlagt.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, sind auf dem Kamerakörper 1 weiterhin ein Umschalthebel 16 und ein Zahntrommelwellen-Haltehebel 17 montiert. Der Hebel 16 besitzt ein Ende 16a, das mit dem Eingriffsteil 11b des Filmfühlhebels 11 in Eingriff bringbar ist, während der Hebel 17, wie man in Fig. 3 sieht, von einer .(nicht dargestellten) Feder im Gegenuhrzeigersinn beaufschlagt wird. An einem unteren Abschnitt der Zahntrommelwelle 3 sind Außennuten 3a und 3b ausgebildet, in die das Ende 16a des Hebels 16 bzw. der Hebel 17 eingreifen, wenn sich die Welle 3 nach oben bewegt.
Ein Umschalter S1 zum Auswählen der Filmaufwickel-Betriebsart und der Filmrückspul-Betriebsart besitzt einen Kontakt 14a sowie Kontaktanschlüsse 14b und 14c. Der Kontakt 14a berührt normalerweise den Kontaktanschluß 14c, um die Rückspulbetriebsart auszuwählen. Die Auswahl der Aufwickel-Betriebsart erfolgt durch einen Stift 16b, der sich an dem anderen Ende des Umschalthebels 16 erstreckt. Der Stift veranlaßt, daß der Kontakt 14a in Berührung mit dem Anschluß 14b kommt. Eine Filmaufwickelspule 15 ist auf der Seite des
Filmfühlhebels 17 angeordnet.
Das Antriebsritzel 7 und die Aufwickelspule 15 werden von einem Antriebsmotor M der in Figur 4 dargestellten Betriebsart-Auswählschaltung über ein Filmaufwickelsystem (nicht dargestellt) verbunden. Diese Betriebsart-Auswählschaltung weist eine Steuerschaltung A, eine Energiequelle E, den oben erwähnten Betriebsart-Auswählschalter S1 sowie einen Schalter S2 auf; letzterer besteht aus einem der Steuerschaltung A zugeordneten Kontaktstück 21a sowie einem Paar Anschlüssen 21b und 21c, die auf jeder Seite des Kontakts 21a liegen. Die Steuerschaltung A bewerkstelligt die Steuerung zum automatischen Umschalten des Schalters S2 nach Erhalt eines Belichtungs-Beendigungssignals, welches erzeugt wird, wenn die Filmbelichtung abgeschlossen ist, sowie eines Aufwickel-Beendigungssignals, welches erzeugt wird, wenn das Verschlußspannen und der Filmvorschub abgeschlossen sind.
Wenn der Auslöseknopf in dem in Fig. 4 dargestellten Zustand betätigt wird, öffnet ein (nicht dargestellter) Verschlußmechanismus eine Filmbelichtungsöffnung und erzeugt ein Belichtungs-Beendigungssignal nach Schließen des Verschlusses, und die Steuerschaltung A veranlaßt, daß der Kontakt 21a des Schalters S- in Berührung mit dem Anschluß 21c kommt,
wodurch der Motor M eingeschaltet wird und sich in Vorwärtsrichtung dreht, um den Film aufzuwickeln. Sobald das Ver-schlußspannen und das Aufwickeln, d. h. der Vorschub des Films abgeschlossen sind, wird das Aufwickel-Beendigungssignal von einem Detektorelement (nicht gezeigt) an die Steuerschaltung A gegeben, wodurch die Steuerschaltung A den Kontakt 21a des Schalters S2 von dem Anschluß 21c auf den Anschluß 21b legt und dadurch den Stromfluß durch den Motor M unterbricht.
In Vorbereitung auf ein Ereignis, bei dem das Filmaufwickeln durch einen unerwarteten technischen Fehler oder dergl. anhält, bevor der Filmvorschub um ein Bild abgeschlossen ist, führt die Steuerschaltung A ihre Steuerfunktion in Zusammenhang mit dem Schalter S. derart durch, daß der Kontakt 21a des Schalters S2 vom Anschluß 21c auf den Anschluß 21b gelegt wird, wenn der Kontakt 14a des Schalters S1 vom Anschluß 14b zum Anschluß 14c gewechselt hat.
Die Antriebsvorrichtung und die zugehörige Steuerschaltung gemäß Fig. 1 bis 4 befinden sich in einem Zustand vor Einlegen eines Films, wobei sich die Zahntrommelwelle 3 unter Einwirkung der Feder 6 in einer unteren Lage befindet und der Stift 5 mit der Kerbnut 4 in Eingriff ist, so daß sich die Zahntrommelwelle 3 zusammen mit der Zahntrommel 4 drehen kann. Der Umschalthebel 16 veranlaßt, daß der Kontakt 14a den Anschluß 14b berührt, in dem der Eingriffsteil 11b des Fühlhebels 11, welcher
von der Kraft der Feder 12 beaufschlagt wird, tätig wird. Der Kontakt 21a berührt den Anschluß 21b.
Wenn in diesem Zustand der vorlaufende Abschnitt des Films F auf der Aufwiekelspule 15 gehalten wird und dann der Auslöseknopf betätigt wird, wird der Verschluß ausgelöst. Nach Beendigung der Verschlußauslösung wird das Belichtungs-Beendigungssignal erzeugt, und die Steuerschaltung A legt das Kontaktstück 21a vom Anschluß 21b auf den Anschluß 21c. Demzufolge beginnt der Motor M mit der Rückwärtsdrehung, und das Antriebsritzel 7, d. h, die Zahntrommel 4 dreht sich über ein Filmaufwickelsystem, um den Film F vorzuschieben, und die Aufwiekelspule 15 nimmt nach und nach den Film F auf.
In diesem Augenblick befindet sich der Film zwischen der Zahntrommel 4 und der Aufwiekelspule 15 in gespanntem Zustand, wodurch der Fühlteil 11a des Fühlhebels 11 veranlaßt wird, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen (diese Stellung ist in Fig. dargestellt). Mit dieser drehenden Verschiebung des Fühlhebels 11 dreht sich der Eingriffsteil 11b des Hebels im Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung. Da jedoch der Hebel 16 durch die Zahntrommelwelle 3 an einem Verschwenken gehindert wird, bleibt der Schalter S. noch in der Filmaufwickel-Betriebsart, in welcher der Kontakt 14a den Anschluß 14b berührt.
Während der Auslöseknopf herabgedrückt bleibt, wechselt der Kontakt 21a des Schalters S1 bei Beendigung des Filmaufwickelns vom Anschluß 21c zum Anschluß 21b, wodurch der Motor M anhält und der Verschluß freigegeben wird. Nach Beendigung des Belichtungsvorgangs auf Grund der Beendigung der Verschlußfreigabe wird das Belichtungs-Beendigungssignal erzeugt, und die Steuerschaltung A legt den Kontakt 21a des Schalters S2 auf den Anschluß 21c, so daß sich der Motor M in Vorwärtsrichtung dreht, um den Film aufzuwickeln.
Sobald der Auslöseknopf losgelassen wird, hält der Motor M bei vorgerücktem Film an; in diesem Zustand wechselt das Kontaktstück 21c zum Anschluß 21b.
Im folgenden soll das Rückspulen des Films erläutert werden.
Ein Rückspulknopf 30 wird aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung nach oben gestoßen, um die Zahntrommelwelle 3 in die in Fig. 5 dargestellte Stellung zu bringen und dadurch den Stift 5 aus der Kerbnut 4a zu lösen und dadurch die Zahntrommel 4 bezüglich der Zahntrommelwelle 3 zu lösen. Durch Anheben der Zahntrommelwelle 3 wird der Haltehebel 17 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß sein Eingriffsteil 17a in die Außennut 3b gelangt, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Hierdurch wird verhindert, daß sich die Zahntrommelwelle absenkt. Zur selben Zeit dreht sich auch der Umschalthebel 16/ 7/8
so daß sein Eingriffsteil 16a in die Außennut 3a gelangt. Durch Drehen des Umschalthebels 16 trennt sich der Kontakt 14a vom Anschluß 14b und berührt nun den Anschluß 14c, wodurch der Schalter S.. von der Filmaufwickel-Betriebsart zur Filmrückspul-Betriebsart wechselt. Wenn der Film in seiner gesamten Länge vorgeschoben oder von der Spule aufgenommen ist, kann kein weiterer Film aus dem Filmmagazin gezogen werden, und es wird kein Filmaufwickel-Beendigungssignal erzeugt. Der Schalter S2 bleibt in einem Zustand, in dem das Kontaktstück 21a den Anschluß 21c berührt. Wenn der Schalter S1 jedoch durch den Rückspulknopf 30 umgelegt wird, wird gleichzeitig mit dem Umschalten des Schalters S1 ein Umschaltsignal an die Steuerschaltung A übertragen. Auf diese Weise wird, wenn das Kontaktstück 14a auf den Anschluß 14c und das An sch IuJi stück 21a auf den Anschluß 21b wechselt, der Motor rückwärts gedreht, um eine Trennung zwischen Motor und Aufwickelsystem zu erreichen, und stattdessen wird der Motor mit einem anderen (nicht dargestellten) Aufwickelsystem verbunden, so daß dieses Aufwickelsystem ein Filmmagazin (nicht dargestellt) antreibt, wodurch der Film F- zurückgespult wird.
Im Endstadium des Rückspulens, wenn der Führungsabschnitt des Films aus der Aufwickelspule 15 ausläuft, dreht sich der Filmfühlhebel 11 unter der Wirkung der Feder 11, um in den in Fig. 2 dargestellten Zustand zu gelangen. Anders ausge-
drückt: der Eingriffsteil 16a und der Stift 16b des Hebels 16 werden aus dem in Fig. 7 dargestellten Zustand in den in Fig. 3 dargestellten Zustand gebracht. Im Ergebnis wechselt das Kontaktstück 14a zum Anschluß 14b, um wieder die Filmaufwickel-Betriebsart einzunehmen, wenngleich der Motor M nicht mit der Vorwärtsdrehung beginnt und im Ruhezustand verbleibt, wenn nicht der Auslöseknopf betätigt wird.
Nach dem Zurückspulen des belichteten Films und Einlegen eines neuen, einen unbelichteten Film enthaltenden Filmmagazins wird der Führungs- oder vordere Abschnitt des Films auf der Filmaufwickelspule 15 gehalten. Wenn dann der Auslöseknopf herabgedrückt wird, arbeitet der Verschluß in der oben erläuterten Weise, so daß das Belichtungs-Beendigungssignal zur;'Steuerschaltung A übertragen wird und der Motor M mit dem Drehen in Vorwärtsrichtung beginnt.
Mit dem Drehen der Zahntrommelwelle 3 dreht sich der Haltehebel 17 aus dem in Fig. 7 dargestellten Zustand durch eine an sich bekannte Einrichtung im Uhrzeigersinn, um in den in Fig. 3 dargestellten Zustand zu gelangen, wodurch sich der Eingriffsteil 17a aus der Außennut 3b zurückzieht. Folglich werden die Zahntrommelwelle 3 und der Rückspulknopf 30 durch die Kraft der Feder 6 nach unten gedrückt, und der Stift 5 greift in die Kerbnut 4a ein, um die Zahntrommelwelle 3 mit der Zahntrommel 4 in Eingriff zu bringen.
unmittelbar nach dem Einlegen eines neuen Films in die Kamera sind im Anfangszustand des- Filmaufwickeins sowohl die Zahntrommelwelle 3 als auch der Rückspulknopf 30 in der in Fig. 5 dargestellten angehobenen Lage, und der Umschalthebel 16 befindet sich in einem Zustand, in dem der Schalter S1 durch eine Versetzung des Fühlhebels 11 in die Filmrückspul-Betriebsart gebracht werden kann. Wenn daher der Film F ein Versetzen oder Verdrehen des Fühlhebels 11 veranlaßt, besteht die Möglichkeit, daß das anfängliche Aufwickeln des Films nicht durchführbar ist. Um diesen Zustand zu vermeiden, legt die vorliegende Erfindung die Stärke der Andrückkraft der Feder 12 wie folgt fest: Am Anfang des Filmaufwickeins nach Beendigung des Rückspulens des belichteten Films ist die Spannkraft des Films F zwischen der Zahntrommel 4 und der Aufwickelspule 15 schwach, weil die Zahntrommel 4 den Film keinerlei Beeinflussung unterwirft, bevor die Zahntrommel 4 sich mit der Zahntrommelwelle 3 dreht, d. h. bevor die Zahntrommel den Filmvorschub beginnt. Für diesen Zustand ist die Andrückkraft der Feder 12 so ausgewählt, daß der Fühlhebel 11 nicht in den in Fig. 6 dargestellten Zustand versetzt werden kann.
Figuren 8 bis 10 zeigen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Betriebsart-Auswählschaltung für die elektrische Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung.
Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zusätzlich zu dem oben erwähnten Schalter S2 mit dem Kontakt 21a und den Anschlüssen 21b und 21c ein Schalter S3 vorgesehen, der mit dem Rückspulknopf 30 verriegelt ist und bei.Herabdrücken des Knopfs geschlossen wird. Ein Schalter S4 ist mit dem Fühlhebel 4 verriegelt und wird während des Filmerfassungszustands des Fühlhebels geschlossen. Eine Spule C, durch die während des geschlossenen Zustands der beiden Schalter S3 und S4 Strom fließt, ist einem Relaisschalter Se zugeordnet.
Wenn der Schalter S3 durch Betätigen des Rückspulknopfs geschlossen wird, und wenn der Schalter S4 zu dieser Zeit ebenfalls geschlossen ist, wechselt der Relaisschalter S5. Gleichzeitig wird das EIN-Signal von dem Relaisschalter S1. an die Steuerschaltung A übertragen, woraufhin der Kontakt 21a des Schalters S, zum Anschluß 21b wechselt und sich der Motor M in Rückwärtsrichtung dreht.
Nach Beendigung des Filmrückspulens wechselt der Relaisschalter Sc in die Filmaufwickel-Betriebsart, wenn der Schalter S4 durch den Fühlhebel 11 geschlossen ist. Wenn danach der Verschlußknopf gedrückt wird und das Filmaufwickeln beginnt, wird der Schalter S3 im Zusammenhang mit dem Filmaufwickeln geöffnet.
Übrigens können die Schalter S, und S4 in der in Fig. 9 gezeigten Weise parallel angeordnet sein. Weiterhin kann der Relaisschalter S5 durch zwei Transistoren Tr1 und Tr2 ersetzt werden, wie es in Figur 10 dargestellt ist.
Leerseite

Claims (5)

Patentansprüche
1. Elektrische Antriebsvorrichtung für eine fotografische Kamera, mit einer Betriebsart-Wechseleinrichtung zum Auswählen entweder einer Filmaufwickel-Betriebsart, in der ein Filmaufwickelmechanismus von einem Motor angetrieben wird, um einen unbelichteten Film in eine Belichtungsöffnung zu bringen, oder einer Rückspul-Betriebsart, in der die Spule eines Filmmagazins von einem Motor angetrieben wird, um den belichteten Film in das Magazin zu bringen, einer Filmrückspulvorrichtung, mittels der das Filmrückspulen dadurch erfolgt, daß der Filmaufwickelmechanismus von dem Antriebsmechanismus getrennt wird, und einer Fühleinrichtung, die den von dem Filmaufwickelmechanismus gehaltenen Film erfaßt, wobei die Rückspulbetriebsart in Zusammenwirken mit der Filmrückspulvorrichtung und der Fühlvorrichtung stattfindet,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Filmrückspulvorrichtung und der Fühleinrichtung (11a) verriegelte Umschalt-Steuervorrichtung (16) vorgesehen ist, die die Betriebsart-Wechqe!einrichtung (14) derart betätigt, daß diese die Rückspul-Betriebsart auswählt, wenn sowohl Rückspulen und Filmerfassung durch die Filmrückspulvorrichtung bzw. die Fühleinrichtung erfolgen, und daß die Filmaufwickel-Betriebsart von der Betriebsart-Wechseleinrichtung ausgewählt wird, wenn wenigstens entweder
- ι-
Rückspulen oder Filmerfassung nicht erfolgen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtung ein . Fühlelement (11) aufweist, welches durch die Zugkraft des auf demFilraaufwickelmechanismus gehaltenen Films versetzbar ist, und daß eine Andrückvorrichtung (12) vorgesehen ist, mit der das Fühlelement entgegen der Spannkraft mit einer Kraft beaufschlagbar ist, die kleiner ist als die Spannkraft.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalt-Steuervorrichtung ein verstellbares Umschaltglied (16) zum Betätigen der Betriebsart-Wechseleinrichtung aufweist, und daß eine weitere Andrückvorrichtung vorgesehen ist, um das Umschaltglied in eine Richtung zu beaufschlagen, in welche die Betriebsart-Wechseleinrichtung die Filmaufwickel-Betriebsart auswählt, und daß die zuerst erwähnte Andrückvorrichtung derart arbeitet, daß, wenn der Film keine Spannung hat, das Fühlelement das Umschaltglied veranlaßt, gegen die andere Andrückvorrichtung versetzt zu werden.
-δ-
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsart-Wechseleinrichtung eine Schaltung zum Versorgen des Motors mit Gleichstrom aufweist, daß ein Umschalter (14) zum Umkehren der Stromrichtung vorgesehen ist, und daß der Umschalter einen elastischen beweglichen Kontakt (14a) aufweist, der von dem Umschaltglied betätigt wird, wobei die Elastizität des beweglichen Kontakts als die erwähnte weitere Andrückeinrichtung fungiert.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Filmrückspulvorrichtung ein Betätigungselement (30) aufweist, welches Mittel (3a, 3b) aufweist, um das Umschaltglied (16) in einer Stellung zu halten, in der die Betriebsart-Wechseleinrichtung die Filmaufwickel-Betriebsart auswählt, und daß Mittel vorgesehen sind, um das Umschaltglied bei einem Rückspulvorgang aus diesem Zustand zu lösen.
DE19813120293 1980-05-21 1981-05-21 Elektrische antriebsvorrichtung fuer eine kamera Withdrawn DE3120293A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6638180A JPS56162734A (en) 1980-05-21 1980-05-21 Electrically driven device for camera

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3120293A1 true DE3120293A1 (de) 1982-03-18

Family

ID=13314187

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813120293 Withdrawn DE3120293A1 (de) 1980-05-21 1981-05-21 Elektrische antriebsvorrichtung fuer eine kamera

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US (1) US4379629A (de)
JP (1) JPS56162734A (de)
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Legal Events

Date Code Title Description
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