DE3120293A1 - Elektrische antriebsvorrichtung fuer eine kamera - Google Patents
Elektrische antriebsvorrichtung fuer eine kameraInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Antriebsvorrichtung für eine fotografische Kamera gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Kamera ist in der Lage, das Aufwickeln des Films und das Rückspulen
des Films mittels eines elektrischen Motors zu bewerkstelligen.
Bisher wurde für eine fotografische Kamera eine elektrische Antriebseinrichtung verwendet, die eine Rückspulvorrichtung
besaß, um einen fotografischen Film rückspulen zu können,
indem Qi-n Filmaufwickelmechanismus von einem Antriebssystem
abgetrennt wurde. Eine Fühlvorrichtung stellte fest, daß der Film auf einer Aufwickelspule aufgewickelt
war. Eine Betriebsart-Auswahleinrichtung konnte entweder eine Betriebsart "elektrisches Aufwickeln" oder eine
Betriebsart "elektrisches Rückspulen" auswählen, wobei die Rückspulvorrichtung der Fühlvorrichtung zugeordnet
war, um die Auswahl der Betriebsart mittels der Betriebsart-Auswahleinrichtung
vorzunehmen. Bei einer derartigen herkömmlichen Anordnung wird der Film dadurch zurückgespult,
daß die Betriebsart "elektrisches Rückspulen" ausgewählt wird, und nach Abschluß des Rückspulens befindet sich die
Fühlvorrichtung nicht mehr in dem Fühlzustand; das FiIm-
O -
rückspulen stoppt automatisch. Wenn jedoch nach dem Rückspulen
des belichteten Films ein unbelichteter Film neu eingelegt und auf der Aufwickelspüle elektrisch aufgewickelt
wird, ist ein Aufwickeln des Films nicht möglich, wenn nicht die Rückspulvorrichtung in den alten Zustand
zurückgebracht wird, den sie vor dem Rückspulen eingenommen hatte. Weiterhin führt ein Herabdrücken des Auslösers,
falls das Rückstellen der Filmrückspulvorrichtung vergessen wurde, keinesfalls zu einem elektrischen Filmaufwickeln,
was begreiflicherweise dann als Fehler in der Kameraeinrichtung mißverstanden werden könnte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine elektrische Antriebsvorrichtung der eingangs angegebenen
Art anzugeben, bei der die oben aufgeführten Nachteile vermieden werden. Es soll möglich sein, nach dem elektrischen
Rückspulen eines belichteten Films einen Film auf der Aufwickelspule aufzuwickeln, ohne daß die Notwendigkeit
besteht, die Rückspuleinrichtung in einen Zustand zurückzustellen, den sie vor dem Rückspulen eingenommen hatte.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Teil-Längsschnittansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer elektrischen Antriebsvorrichtung
für eine fotografische Kamera gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittansicht der Antriebsvorrichtung
gemäß Linie II-II in Figur 1;
Fig. 3 eine Querschnittansicht der Antriebsvorrichtung gemäß der Linie III-III in Figur 1;
Fig. 4 ein schematisches Diagramm einer Betriebsart-Auswahlschaltung,
die zusammen mit dem in Figur dargestellten Ausführungsbeispiel verwendbar ist?
Fig. 5, 6 und 7 Ansichten entsprechend den Ansichten der
Figuren 1, 2 und 3 zwecks Veranschaulichung des Rückspulvorgangs durch die Antriebsvorrichtung,
und
Fig. 8/ 9 und 10 modifizierte Ausführungsformen der
Betriebsart-Auswählschaltung.
Wie man in Fig. 1 erkennt, ist in den unteren Teil eines Kamerakörpers 1 eine letzteren durchsetzende Zahntrommelwelle
3 mittels eines Lagers 2 derart eingesetzt/ daß sie aufwärts und abwärts beweglich ist.Den Außenumfang der
Zahntrommelwelle 3 umgibt eine zylindrische Zahntrommel 4, die auf ihrem Außenumfang mehrere Zähne aufweist, die
in Film-Perforierungen eingreifen. Ein die Zahntrommelwelle 3 diametral passierender Stift 5 wird in einer Kerbnut 4a
aufgenommen, welche in der Zahntrommel 4 ausgebildet ist. Der Stift 5 wird so aufgenommen, daß er mit der Nut in
Eingriff bringbar ist und aus dieser lösbar ist. Die Zahntrommelwelle 3 wird durch eine Druckfeder 6, die
zwischen der Oberseite des Kameragehäuses 1 und einem Flanschförmigen Teil der Zahntrommelwelle 3 angeordnet ist,
nach unten gedrückt. Oben auf der Zahntrommelwelle 3 ist ein Antriebsritzel aufgepaßt. Innerhalb einer in dem
Antriebsritzel 7 ausgebildeten Nut 7a ist ein Stift 8 eingesetzt, der auch in die Zahntrommelwelle 3 diametral
eingreift.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ist um das Lager
2 herum schwenkbar ein Filmfühl- oder Erfassungshebel 11
angeordnet, der mit einem Filmfühlteil 11a und einem
Eingriffsteil 11b auf im wesentlichen gegenüberliegenden
Seiten ausgestattet ist. Der Hebel 11 wird durch eine sich zwischen dem Kamerakörper 1 und dem Lager 2 erstreckende
Torsionsfeder 11 im Uhrzeigersinn beaufschlagt.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, sind auf dem Kamerakörper 1 weiterhin ein Umschalthebel 16 und ein Zahntrommelwellen-Haltehebel
17 montiert. Der Hebel 16 besitzt ein Ende 16a,
das mit dem Eingriffsteil 11b des Filmfühlhebels 11 in
Eingriff bringbar ist, während der Hebel 17, wie man in Fig. 3 sieht, von einer .(nicht dargestellten) Feder im
Gegenuhrzeigersinn beaufschlagt wird. An einem unteren Abschnitt der Zahntrommelwelle 3 sind Außennuten 3a und
3b ausgebildet, in die das Ende 16a des Hebels 16 bzw. der Hebel 17 eingreifen, wenn sich die Welle 3 nach oben
bewegt.
Ein Umschalter S1 zum Auswählen der Filmaufwickel-Betriebsart
und der Filmrückspul-Betriebsart besitzt einen Kontakt 14a sowie Kontaktanschlüsse 14b und 14c. Der Kontakt 14a
berührt normalerweise den Kontaktanschluß 14c, um die
Rückspulbetriebsart auszuwählen. Die Auswahl der Aufwickel-Betriebsart erfolgt durch einen Stift 16b, der sich an dem
anderen Ende des Umschalthebels 16 erstreckt. Der Stift veranlaßt, daß der Kontakt 14a in Berührung mit dem Anschluß
14b kommt. Eine Filmaufwickelspule 15 ist auf der Seite des
Filmfühlhebels 17 angeordnet.
Das Antriebsritzel 7 und die Aufwickelspule 15 werden von
einem Antriebsmotor M der in Figur 4 dargestellten Betriebsart-Auswählschaltung
über ein Filmaufwickelsystem (nicht dargestellt) verbunden. Diese Betriebsart-Auswählschaltung
weist eine Steuerschaltung A, eine Energiequelle E, den oben erwähnten Betriebsart-Auswählschalter S1 sowie einen
Schalter S2 auf; letzterer besteht aus einem der Steuerschaltung
A zugeordneten Kontaktstück 21a sowie einem Paar Anschlüssen 21b und 21c, die auf jeder Seite des Kontakts
21a liegen. Die Steuerschaltung A bewerkstelligt die Steuerung zum automatischen Umschalten des Schalters S2
nach Erhalt eines Belichtungs-Beendigungssignals, welches erzeugt wird, wenn die Filmbelichtung abgeschlossen ist,
sowie eines Aufwickel-Beendigungssignals, welches erzeugt wird, wenn das Verschlußspannen und der Filmvorschub abgeschlossen
sind.
Wenn der Auslöseknopf in dem in Fig. 4 dargestellten Zustand betätigt wird, öffnet ein (nicht dargestellter) Verschlußmechanismus
eine Filmbelichtungsöffnung und erzeugt ein Belichtungs-Beendigungssignal nach Schließen des Verschlusses,
und die Steuerschaltung A veranlaßt, daß der Kontakt 21a des Schalters S- in Berührung mit dem Anschluß 21c kommt,
wodurch der Motor M eingeschaltet wird und sich in Vorwärtsrichtung
dreht, um den Film aufzuwickeln. Sobald das Ver-schlußspannen
und das Aufwickeln, d. h. der Vorschub des Films abgeschlossen sind, wird das Aufwickel-Beendigungssignal von einem
Detektorelement (nicht gezeigt) an die Steuerschaltung A gegeben, wodurch die Steuerschaltung A den Kontakt 21a des
Schalters S2 von dem Anschluß 21c auf den Anschluß 21b legt
und dadurch den Stromfluß durch den Motor M unterbricht.
In Vorbereitung auf ein Ereignis, bei dem das Filmaufwickeln durch einen unerwarteten technischen Fehler oder dergl. anhält,
bevor der Filmvorschub um ein Bild abgeschlossen ist, führt die Steuerschaltung A ihre Steuerfunktion in Zusammenhang mit
dem Schalter S. derart durch, daß der Kontakt 21a des Schalters
S2 vom Anschluß 21c auf den Anschluß 21b gelegt wird, wenn
der Kontakt 14a des Schalters S1 vom Anschluß 14b zum Anschluß
14c gewechselt hat.
Die Antriebsvorrichtung und die zugehörige Steuerschaltung gemäß Fig. 1 bis 4 befinden sich in einem Zustand vor Einlegen
eines Films, wobei sich die Zahntrommelwelle 3 unter Einwirkung der Feder 6 in einer unteren Lage befindet und der Stift 5
mit der Kerbnut 4 in Eingriff ist, so daß sich die Zahntrommelwelle
3 zusammen mit der Zahntrommel 4 drehen kann. Der Umschalthebel 16 veranlaßt, daß der Kontakt 14a den Anschluß 14b
berührt, in dem der Eingriffsteil 11b des Fühlhebels 11, welcher
von der Kraft der Feder 12 beaufschlagt wird, tätig wird.
Der Kontakt 21a berührt den Anschluß 21b.
Wenn in diesem Zustand der vorlaufende Abschnitt des Films F auf der Aufwiekelspule 15 gehalten wird und dann der
Auslöseknopf betätigt wird, wird der Verschluß ausgelöst. Nach Beendigung der Verschlußauslösung wird das Belichtungs-Beendigungssignal
erzeugt, und die Steuerschaltung A legt das Kontaktstück 21a vom Anschluß 21b auf den Anschluß 21c.
Demzufolge beginnt der Motor M mit der Rückwärtsdrehung, und das Antriebsritzel 7, d. h, die Zahntrommel 4 dreht sich über
ein Filmaufwickelsystem, um den Film F vorzuschieben, und
die Aufwiekelspule 15 nimmt nach und nach den Film F auf.
In diesem Augenblick befindet sich der Film zwischen der Zahntrommel 4 und der Aufwiekelspule 15 in gespanntem Zustand,
wodurch der Fühlteil 11a des Fühlhebels 11 veranlaßt wird, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen (diese Stellung ist in Fig.
dargestellt). Mit dieser drehenden Verschiebung des Fühlhebels 11 dreht sich der Eingriffsteil 11b des Hebels im Gegenuhrzeigersinn
aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung. Da jedoch der Hebel 16 durch die Zahntrommelwelle 3 an einem Verschwenken
gehindert wird, bleibt der Schalter S. noch in der Filmaufwickel-Betriebsart,
in welcher der Kontakt 14a den Anschluß 14b berührt.
Während der Auslöseknopf herabgedrückt bleibt, wechselt der
Kontakt 21a des Schalters S1 bei Beendigung des Filmaufwickelns
vom Anschluß 21c zum Anschluß 21b, wodurch der Motor M anhält und der Verschluß freigegeben wird. Nach
Beendigung des Belichtungsvorgangs auf Grund der Beendigung der Verschlußfreigabe wird das Belichtungs-Beendigungssignal
erzeugt, und die Steuerschaltung A legt den Kontakt 21a des Schalters S2 auf den Anschluß 21c, so daß sich der
Motor M in Vorwärtsrichtung dreht, um den Film aufzuwickeln.
Sobald der Auslöseknopf losgelassen wird, hält der Motor M bei vorgerücktem Film an; in diesem Zustand wechselt das
Kontaktstück 21c zum Anschluß 21b.
Im folgenden soll das Rückspulen des Films erläutert werden.
Ein Rückspulknopf 30 wird aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung nach oben gestoßen, um die Zahntrommelwelle 3
in die in Fig. 5 dargestellte Stellung zu bringen und dadurch den Stift 5 aus der Kerbnut 4a zu lösen und dadurch die Zahntrommel
4 bezüglich der Zahntrommelwelle 3 zu lösen. Durch Anheben der Zahntrommelwelle 3 wird der Haltehebel 17 im
Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß sein Eingriffsteil 17a
in die Außennut 3b gelangt, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Hierdurch wird verhindert, daß sich die Zahntrommelwelle
absenkt. Zur selben Zeit dreht sich auch der Umschalthebel 16/ 7/8
so daß sein Eingriffsteil 16a in die Außennut 3a gelangt.
Durch Drehen des Umschalthebels 16 trennt sich der Kontakt 14a vom Anschluß 14b und berührt nun den Anschluß 14c,
wodurch der Schalter S.. von der Filmaufwickel-Betriebsart zur Filmrückspul-Betriebsart wechselt. Wenn der Film
in seiner gesamten Länge vorgeschoben oder von der Spule aufgenommen ist, kann kein weiterer Film aus dem Filmmagazin
gezogen werden, und es wird kein Filmaufwickel-Beendigungssignal erzeugt. Der Schalter S2 bleibt in einem
Zustand, in dem das Kontaktstück 21a den Anschluß 21c berührt. Wenn der Schalter S1 jedoch durch den Rückspulknopf
30 umgelegt wird, wird gleichzeitig mit dem Umschalten des Schalters S1 ein Umschaltsignal an die Steuerschaltung
A übertragen. Auf diese Weise wird, wenn das Kontaktstück 14a
auf den Anschluß 14c und das An sch IuJi stück 21a auf den
Anschluß 21b wechselt, der Motor rückwärts gedreht, um eine Trennung zwischen Motor und Aufwickelsystem zu erreichen, und
stattdessen wird der Motor mit einem anderen (nicht dargestellten) Aufwickelsystem verbunden, so daß dieses Aufwickelsystem ein Filmmagazin (nicht dargestellt) antreibt,
wodurch der Film F- zurückgespult wird.
Im Endstadium des Rückspulens, wenn der Führungsabschnitt
des Films aus der Aufwickelspule 15 ausläuft, dreht sich der Filmfühlhebel 11 unter der Wirkung der Feder 11, um in den
in Fig. 2 dargestellten Zustand zu gelangen. Anders ausge-
drückt: der Eingriffsteil 16a und der Stift 16b des Hebels
16 werden aus dem in Fig. 7 dargestellten Zustand in den in Fig. 3 dargestellten Zustand gebracht. Im Ergebnis wechselt
das Kontaktstück 14a zum Anschluß 14b, um wieder die Filmaufwickel-Betriebsart
einzunehmen, wenngleich der Motor M nicht mit der Vorwärtsdrehung beginnt und im Ruhezustand
verbleibt, wenn nicht der Auslöseknopf betätigt wird.
Nach dem Zurückspulen des belichteten Films und Einlegen eines neuen, einen unbelichteten Film enthaltenden Filmmagazins
wird der Führungs- oder vordere Abschnitt des Films auf der Filmaufwickelspule 15 gehalten. Wenn dann der Auslöseknopf
herabgedrückt wird, arbeitet der Verschluß in der oben erläuterten Weise, so daß das Belichtungs-Beendigungssignal
zur;'Steuerschaltung A übertragen wird und der Motor
M mit dem Drehen in Vorwärtsrichtung beginnt.
Mit dem Drehen der Zahntrommelwelle 3 dreht sich der Haltehebel 17 aus dem in Fig. 7 dargestellten Zustand durch eine
an sich bekannte Einrichtung im Uhrzeigersinn, um in den in Fig. 3 dargestellten Zustand zu gelangen, wodurch sich
der Eingriffsteil 17a aus der Außennut 3b zurückzieht. Folglich
werden die Zahntrommelwelle 3 und der Rückspulknopf 30 durch die Kraft der Feder 6 nach unten gedrückt, und der
Stift 5 greift in die Kerbnut 4a ein, um die Zahntrommelwelle 3 mit der Zahntrommel 4 in Eingriff zu bringen.
unmittelbar nach dem Einlegen eines neuen Films in die
Kamera sind im Anfangszustand des- Filmaufwickeins sowohl die Zahntrommelwelle 3 als auch der Rückspulknopf 30 in der
in Fig. 5 dargestellten angehobenen Lage, und der Umschalthebel 16 befindet sich in einem Zustand, in dem der Schalter
S1 durch eine Versetzung des Fühlhebels 11 in die Filmrückspul-Betriebsart
gebracht werden kann. Wenn daher der Film F ein Versetzen oder Verdrehen des Fühlhebels 11 veranlaßt,
besteht die Möglichkeit, daß das anfängliche Aufwickeln des Films nicht durchführbar ist. Um diesen Zustand zu vermeiden,
legt die vorliegende Erfindung die Stärke der Andrückkraft
der Feder 12 wie folgt fest: Am Anfang des Filmaufwickeins
nach Beendigung des Rückspulens des belichteten Films ist
die Spannkraft des Films F zwischen der Zahntrommel 4 und der Aufwickelspule 15 schwach, weil die Zahntrommel 4 den
Film keinerlei Beeinflussung unterwirft, bevor die Zahntrommel
4 sich mit der Zahntrommelwelle 3 dreht, d. h. bevor die Zahntrommel den Filmvorschub beginnt. Für diesen Zustand ist
die Andrückkraft der Feder 12 so ausgewählt, daß der Fühlhebel
11 nicht in den in Fig. 6 dargestellten Zustand versetzt werden kann.
Figuren 8 bis 10 zeigen bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Betriebsart-Auswählschaltung für die elektrische Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung.
Bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zusätzlich zu dem oben erwähnten Schalter S2 mit dem Kontakt
21a und den Anschlüssen 21b und 21c ein Schalter S3 vorgesehen, der mit dem Rückspulknopf 30 verriegelt ist und
bei.Herabdrücken des Knopfs geschlossen wird. Ein Schalter
S4 ist mit dem Fühlhebel 4 verriegelt und wird während des
Filmerfassungszustands des Fühlhebels geschlossen. Eine Spule C, durch die während des geschlossenen Zustands der
beiden Schalter S3 und S4 Strom fließt, ist einem Relaisschalter
Se zugeordnet.
Wenn der Schalter S3 durch Betätigen des Rückspulknopfs
geschlossen wird, und wenn der Schalter S4 zu dieser Zeit
ebenfalls geschlossen ist, wechselt der Relaisschalter S5.
Gleichzeitig wird das EIN-Signal von dem Relaisschalter S1.
an die Steuerschaltung A übertragen, woraufhin der Kontakt 21a des Schalters S, zum Anschluß 21b wechselt und sich
der Motor M in Rückwärtsrichtung dreht.
Nach Beendigung des Filmrückspulens wechselt der Relaisschalter Sc in die Filmaufwickel-Betriebsart, wenn der
Schalter S4 durch den Fühlhebel 11 geschlossen ist. Wenn
danach der Verschlußknopf gedrückt wird und das Filmaufwickeln beginnt, wird der Schalter S3 im Zusammenhang mit
dem Filmaufwickeln geöffnet.
Übrigens können die Schalter S, und S4 in der in Fig. 9
gezeigten Weise parallel angeordnet sein. Weiterhin kann der Relaisschalter S5 durch zwei Transistoren Tr1 und Tr2
ersetzt werden, wie es in Figur 10 dargestellt ist.
Leerseite
Claims (5)
1. Elektrische Antriebsvorrichtung für eine fotografische
Kamera, mit einer Betriebsart-Wechseleinrichtung zum Auswählen entweder einer Filmaufwickel-Betriebsart,
in der ein Filmaufwickelmechanismus von einem Motor angetrieben wird, um einen unbelichteten Film in eine
Belichtungsöffnung zu bringen, oder einer Rückspul-Betriebsart, in der die Spule eines Filmmagazins von
einem Motor angetrieben wird, um den belichteten Film in das Magazin zu bringen, einer Filmrückspulvorrichtung,
mittels der das Filmrückspulen dadurch erfolgt, daß der Filmaufwickelmechanismus von dem Antriebsmechanismus
getrennt wird, und einer Fühleinrichtung, die den von dem Filmaufwickelmechanismus gehaltenen
Film erfaßt, wobei die Rückspulbetriebsart in Zusammenwirken mit der Filmrückspulvorrichtung und der Fühlvorrichtung
stattfindet,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Filmrückspulvorrichtung und der Fühleinrichtung (11a) verriegelte
Umschalt-Steuervorrichtung (16) vorgesehen ist, die die Betriebsart-Wechqe!einrichtung (14) derart betätigt,
daß diese die Rückspul-Betriebsart auswählt, wenn sowohl Rückspulen und Filmerfassung durch die Filmrückspulvorrichtung
bzw. die Fühleinrichtung erfolgen, und daß die Filmaufwickel-Betriebsart von der Betriebsart-Wechseleinrichtung
ausgewählt wird, wenn wenigstens entweder
- ι-
Rückspulen oder Filmerfassung nicht erfolgen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtung ein . Fühlelement (11) aufweist, welches durch die Zugkraft
des auf demFilraaufwickelmechanismus gehaltenen Films
versetzbar ist, und daß eine Andrückvorrichtung (12) vorgesehen ist, mit der das Fühlelement entgegen der
Spannkraft mit einer Kraft beaufschlagbar ist, die kleiner ist als die Spannkraft.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalt-Steuervorrichtung ein verstellbares Umschaltglied (16) zum Betätigen der
Betriebsart-Wechseleinrichtung aufweist, und daß eine weitere Andrückvorrichtung vorgesehen ist, um das
Umschaltglied in eine Richtung zu beaufschlagen, in welche die Betriebsart-Wechseleinrichtung die Filmaufwickel-Betriebsart
auswählt, und daß die zuerst erwähnte Andrückvorrichtung derart arbeitet, daß, wenn der Film
keine Spannung hat, das Fühlelement das Umschaltglied veranlaßt, gegen die andere Andrückvorrichtung versetzt
zu werden.
-δ-
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsart-Wechseleinrichtung
eine Schaltung zum Versorgen des Motors mit Gleichstrom aufweist, daß ein Umschalter (14)
zum Umkehren der Stromrichtung vorgesehen ist, und daß
der Umschalter einen elastischen beweglichen Kontakt (14a) aufweist, der von dem Umschaltglied betätigt wird,
wobei die Elastizität des beweglichen Kontakts als die erwähnte weitere Andrückeinrichtung fungiert.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Filmrückspulvorrichtung ein Betätigungselement (30) aufweist, welches Mittel (3a,
3b) aufweist, um das Umschaltglied (16) in einer Stellung zu halten, in der die Betriebsart-Wechseleinrichtung die
Filmaufwickel-Betriebsart auswählt, und daß Mittel vorgesehen sind, um das Umschaltglied bei einem Rückspulvorgang
aus diesem Zustand zu lösen.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |