[go: up one dir, main page]

DE3119510C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3119510C2
DE3119510C2 DE3119510A DE3119510A DE3119510C2 DE 3119510 C2 DE3119510 C2 DE 3119510C2 DE 3119510 A DE3119510 A DE 3119510A DE 3119510 A DE3119510 A DE 3119510A DE 3119510 C2 DE3119510 C2 DE 3119510C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amsa
lactic acid
solution
water
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3119510A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3119510A1 (de
Inventor
Murray Arthur Syracuse N.Y. Us Kaplan
Daniel Franconville Fr Bouzard
Claude Perol
Jacques Paris Fr Stemer
Abraham Saint-Mande Fr Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bristol Myers Squibb Co
Original Assignee
Bristol Myers Squibb Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bristol Myers Squibb Co filed Critical Bristol Myers Squibb Co
Publication of DE3119510A1 publication Critical patent/DE3119510A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3119510C2 publication Critical patent/DE3119510C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
    • A61K9/0019Injectable compositions; Intramuscular, intravenous, arterial, subcutaneous administration; Compositions to be administered through the skin in an invasive manner
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/435Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with one nitrogen as the only ring hetero atom
    • A61K31/44Non condensed pyridines; Hydrogenated derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K47/00Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient
    • A61K47/06Organic compounds, e.g. natural or synthetic hydrocarbons, polyolefins, mineral oil, petrolatum or ozokerite
    • A61K47/08Organic compounds, e.g. natural or synthetic hydrocarbons, polyolefins, mineral oil, petrolatum or ozokerite containing oxygen, e.g. ethers, acetals, ketones, quinones, aldehydes, peroxides
    • A61K47/12Carboxylic acids; Salts or anhydrides thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P35/00Antineoplastic agents

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft stabile, feste und wasserlösliche pharmazeutische Mittel auf der Basis von m-AMSA und Milchsäure sowie Verfahren zu deren Herstellung.
Über das Acridin-Derivat von m-AMSA [4′-(9-Acridinylamino)- methansulfon-m-anisidid] berichteten Cain et al. in Europ. J. Cancer 10: 539-549 (1974), daß es bei Tumoren bei Tieren eine deutliche Antitumorwirkung aufweise. Seither wurde diese Verbindung mit guten Anfangsergebnissen klinisch getestet.
Wird ein Antitumormittel wie m-AMSA klinisch in der Human­ medizin verwendet, ist oft die Löslichkeit des Mittels der bestimmende Faktor für die Verabreichungsart und die Dosie­ rungsformen. Beispielsweise kann eine wasserlösliche Substanz im allgemeinen intravenös verabreicht werden, während ein was­ ser-unlösliches Material auf andere Formen der parenteralen Verabreichung, z. B. die intramuskuläre oder subkutane, be­ schränkt ist. Wasserlösliche therapeutische Mittel erleichtern auch die Herstellung oraler und nicht- intravenöser parenteraler Dosierungsformen zur Verabreichung an den Menschen. So ist es entschieden von Vorteil, wenn ein therapeutisches Mittel wasserlöslich ist, insbesondere wenn man in Betracht zieht, daß die direkteste Verabreichungsart zur Erzielung von therapeutischen Blutspiegeln eines Präpara­ tes beim Menschen die intravenöse Verabreichung ist.
m-AMSA in Form der freien Base hat eine sehr begrenzte Löslich­ keit in Wasser und kann somit nicht als Dosierungsform zur intravenösen Verabreichung verwendet werden. Es wurden Ver­ suche unternommen, Säureadditionssalze herzustellen, um dieses Löslichkeitsproblem zu überwinden, jedoch erwiesen sich die eingesetzten Monohydrochlorid- und Monomethansulfonat-Salze für die klinische Verwendung ebenfalls als unzureichend wasser­ löslich. Das derzeit verwendete klinische Präparat besteht aus zwei sterilen Flüssigkeiten, welche vor der Anwendung ver­ einigt werden müssen. Eine Lösung von m-AMSA in wasserfreiem N,N-Dimethylacetamid liegt in einer Ampulle vor. Eine andere Ampulle enthält eine wäßrige L(+)-Milchsäurelösung, die als Verdünnungsmittel dienen soll. Nach dem Mischen wird die erhal­ tene m-AMSA-Lösung durch intravenöse Infusion verabreicht.
Das derzeitige klinische Präparat stellt zwar eine intravenöse Dosierungsform dar, weist jedoch verschiedene Nachteile auf. Zusätzlich zu den offensichtlichen Schwierigkeiten bei der Herstellung und Verabreichung der Dosierungsform enthält es Dimethylacetamid als Träger. Dimethylacetamid zeigt bei Tieren verschiedene toxische Symptome und kann sich als pharmazeuti­ scher Träger ungeeignet oder unerwünscht erweisen.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, wasserlösliche, stabile, therapeutisch verträgliche Formen von m-AMSA zu schaffen, die intravenös (aber auch auf andere Weise) verabreicht wer­ den können und kein Dimethylacetamid als pharmazeutischen Trä­ ger enthalten oder benötigen.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit stabile, feste, wasserlösliche Mittel zur Rekonstitution mit Wasser oder einem wäßrigen Träger zur Bildung von stabilen m-AMSA-Lösungen, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie eine Mischung von m-AMSA und Milchsäure enthalten, wobei das Molverhältnis Milch­ säure zu m-AMSA von 1,5 : 1 bis 4 : 1 be­ trägt. Die hierbei verwendete Milchsäure kann entweder die D(-)-Milchsäure, die L(+)-Milchsäure oder die DL-Milch­ säure sein.
Die Erfindung betrifft auch Verfahren zur Herstellung der oben beschriebenen Mittel.
Viele herkömmliche pharmazeutisch verträgliche Säureadditions­ salze von m-AMSA sind nur geringfügig wasserlöslich und somit zur Herstellung wäßriger intravenöser Lösungen ungeeignet. Dies geht aus den Literaturstellen, die sich mit den Hydro­ chlorid- und Methansulfonat-Salzen befassen, und aus den Löslichkeitsversuchen, welche mit Salzen, wie Levulinat-, Citrat- und Lactobionat-Salzen durchgeführt wurden (die Lös­ lichkeit aller dieser Salze ist <5 mg/ml), hervor.
Bei den Untersuchungen der Löslichkeitseigenschaften von m-AMSA-Säureadditionssalzen wurde das kristalline L(+)-Mono­ lactatsalz von m-AMSA hergestellt (kristallisiert aus Äthanol). Es wurde gefunden, daß auch dieses Salz bei Raumtemperatur nicht genügend wasserlöslich ist, um als geeignete wäßrige Lösung für die intravenöse Verabreichung zu dienen. Es wurde jedoch überraschend und unerwartet gefunden, daß eine feste Dosierungsform, die eine Mischung von ungefähr 1 Mol m-AMSA- Base pro 1,5 bis 4 Mol Milchsäure enthält, die für die klini­ sche Verwendung gewünschte Löslichkeit besitzt, leicht rekonsti­ tuiert werden kann und stabil ist. Das Lösungsverhalten verschiedener m-AMSA-Salze ist in folgender Tabelle 1 zu­ sammengefaßt.
Löslichkeit von m-AMSA-Säureadditionssalzen
Salzbildung mit
Löslichkeit (mg/ml)
Levulinat
<5
Citrat <5
Lactobionat <5
D/L-Lactat (Beispiel 4)
Es zeigt sich, daß ein gemäß Beispiel 4 hergestelltes m-AMSA/ Milchsäuresalz überraschenderweise gegenüber den anderen mit­ getesteten Salzen eine um über 50% höhere Löslichkeit auf­ weist.
Die erfindungsgemäßen Mittel besitzen die vorteilhaften Anti­ tumoreigenschaften der bekannten freien Basen und zeigen eine überraschend hohe Wasserlöslichkeit, so daß gute klinische Dosierungsformen zur intravenösen Verabreichung hergestellt werden können.
Die oben beschriebenen festen Mittel können entweder in Form einer Trockenfüllung (Mischung von trockenen Bestandteilen) oder als lyophilisiertes Produkt eingesetzt werden. Die feste Dosierungsform kann bequem und schnell mit Wasser oder einem sterilen wäßrigen Träger rekonstituiert werden, wobei man eine echte m-AMSA-Lösung (mindestens 5 mg/ml) mit ausgezeichneten Stabilitätseigenschaften erhält.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen wasserlöslichen Mittel als Trockenfüllungsmischung kann erreicht werden, indem man einfach die geeigneten Ausgangsmaterialien in den richtigen Anteilen mischt. Somit wird die m-AMSA/Milchsäure-Mischung hergestellt, indem man m-AMSA-Base und D(-)- oder L(+)-Milch­ säure in einem Verhältnis von 1,5 : 4 Mol Milchsäure pro Mol m-AMSA mischt. Bevorzugt ist eine Mischung von 1,5 : 2,5 Mol Milchsäure pro Mol m-AMSA.
Die Herstellung der wasserlöslichen Mittel als lyophilisierte Mischung kann durchgeführt werden, indem man eine wäßrige Lö­ sung der geeigneten Ausgangsmaterialien in den richtigen An­ teilen einem Standard-Lyophilisierungsverfahren unterwirft. Das lyophilisierte m-AMSA/Milchsäureprodukt kann somit folgen­ dermaßen hergestellt werden. Man stellt eine wäßrige Lösung von m-AMSA und Milchsäure [(D(-)-, L(+)- oder DL-Milchsäure] mit einem Verhältnis von 1,5 bis 4 (vorzugsweise 1,5 bis 2,5) Mol Milchsäure pro Mol m-AMSA-Base her. Man lyophilisiert dann die wäßrige Lösung und erhält dann das ge­ wünschte feste Mittel. Die wäßrige Lösung wird vor der Lyophi­ lisierung vorzugsweise zur Entfernung von unlöslichen Verun­ reinigungen filtriert. Es können auch herkömmliche Arzneimit­ telträger, beispielsweise Mannit, zur Erleichterung der Auf­ lösung des lyophilisierten Produktes hinzugefügt werden. Die Lyophilisierung kann nach gut bekannten Methoden in einem her­ kömmlichen Labor oder in industriellen Lyophilisierungsanlagen durchgeführt werden.
Zur Herstellung der Einheitsdosierungsformen der vorliegenden Mittel kann die m-AMSA-Base in jeder therapeutisch wirksamen Dosis verwendet werden. Ein zweckmäßiger Dosierungsbereich in einer Einheitsdosierungsform liegt zwischen 20 bis 200 mg m-AMSA und 1,5 bis 4 Moläquivalenten Milchsäure.
Die erfindungsgemäßen Trockenfüllungs- und lyophilisierten Mittel besitzen im wesentlichen dieselben Antitumoreigenschaften wie die m-AMSA-Formen des Standes der Technik, die jetzt kli­ nisch verwendet werden. Aufgrund ihrer hohen Wasserlöslichkeit können sie jedoch zur Herstellung von intravenös verabreich­ baren klinischen Dosierungsformen, die keine unerwünschten pharmazeutischen Träger wie Dimethylacetamid enthalten, verwen­ det werden. Die Mittel können verwendet werden zur Herstellung einer einzelnen Ampulle, die eine Trockenfüllung oder ein lyophilisiertes Produkt zur Rekonstitution mit sterilem Wasser oder einem sterilen wäßrigen Träger als parenterale Dosierungs­ form enthält.
Die erfindungsgemäßen Mittel können zur Herstellung von oralen oder nicht-intravenösen parenteralen Dosierungsformen sowie des bevorzugten intravenös injizierbaren Produktes verwendet werden. Die Mittel sind sowohl in ihrer festen Form als auch in wäßri­ ger Lösung ausreichend stabil, so daß eine wirksame Dosis von m-AMSA in einem verhältnismäßig kleinen Volumen einer parentera­ len Lösung verabreicht werden kann. Es sind somit Bolus i. v.- Injektionen möglich.
Bei der Behandlung von Säugetiertumoren können die erfindungsge­ mäßen Mittel entweder oral oder parenteral, jedoch vorzugsweise parenteral, in Dosierungen (gemäß der Menge an m-AMSA-Aktivi­ tät eingestellt) und gemäß Behandlungsplänen verabreicht werden, die bereits in der Literatur offenbart sind. Eine besonders bevorzugte Dosierungsform ist eine rekonstituierte wäßrige Lö­ sung mit 5 mg/ml m-AMSA-Aktivität.
Beispiel 1 Lyophilisierung von m-AMSA und L(+)-Milchsäure
Man löst m-AMSA-Base (100 mg) und L(+)-Milchsäure (50,33 mg) in 10 ml Wasser, filtriert die erhaltene Lösung durch ein 0,22 µ Filter, um eine klare Lösung zu erhalten, und gibt dann das Filtrat in geeignete Flintglasampullen (z. B. 5 ml Lösung pro Ampulle). Man verschließt die Ampullen teilweise und unter­ wirft sie der Lyophilisierung bei den folgenden Parametern:
Vorfrieren bei -55°C,
Frieren bei -50°C, 2 Stunden lang,
Sublimierung bei -40°C, ungefähr 68 Stunden lang bei einem Druck von ungefähr 5,3×10-2 mbar (4×10-2 torr) und
Trocknung bei +30°C, ungefähr 48 Stunden lang.
Dann verschließt man die Ampullen unter Vakuum oder Stickstoff­ atmosphäre und schmilzt sie zu.
Man kann das lyophilisierte Mittel mit Wasser rekonstituieren, wobei man bei Raumtemperatur eine Lösung mit mindestens 5 mg/ml m-AMSA-Aktivität erhält. Die Rekonstitutionszeit beträgt unge­ fähr 3 Minuten. Es wurde gefunden, daß die lyophilisierten Ampullen nach 1monatiger Lagerung bei 37°C und 56°C eine ausreichende Stabilität besitzen.
Beispiel 2 Lyophilisierung von m-AMSA und L(+)-Milchsäure
Man schlämmt m-AMSA-Base (150 mg) in 20 ml sterilem Wasser auf, gibt zwei Äquivalente L(+)-Milchsäure (75 mg) hinzu und erhält eine vollständige Lösung. Man filtriert die Lösung dann durch ein 0,22 µ Milliporfilter und lyophilisiert drei 5 ml Teile in 17,5 cm³ Flintflaschen 24 Stunden lang auf einer Labor- Lyophilisierungseinrichtung, wobei man ein festes Produkt er­ hält. Das Produkt kann mit Wasser rekonstituiert werden, so daß man Lösungen mit 7,5 und 5 mg/ml m-AMSA-Aktivität erhält, die mindestens 24 Stunden klar bleiben.
Beispiel 3 Trockenfüllungsmischung von m-AMSA und L(+)-Milchsäure
Man mischt m-AMSA-Base (100 mg) und L(+)-Milchsäure (47 mg; zwei Äquivalente) in einer 50 cm³ Flintampulle.
Zu der obigen Trockenfüllung gibt man 19 ml steriles Wasser und erhält nach Schütteln bei 16,5°C während 1 bis 3 Minuten eine Lösung mit einer m-AMSA-Aktivität von 5 mg/ml. Die Lösung bleibt mindestens 24 Stunden klar.
Beispiel 4 Lyophilisierung von m-AMSA und DL-Milchsäure
Man schlämmt m-AMSA-Base (150 mg) in 16,5 ml sterilem Wasser (18°C) auf, gibt unter Rühren 3,5 ml einer 20%igen DL-Milch­ säurelösung hinzu (70 mg DL-Milchsäure, zwei Äquivalente). Man rührt die Mischung 10 Minuten lang, wobei man eine Lö­ sung mit einem pH 3,9 erhält, gibt die Lösung durch ein 0,22 µ Milliporfilter und gibt 1 ml-Teile der gefilterten Lö­ sung in 8,5 ml Flintampullen und lyophilisiert 24 Stunden lang auf einer Labor-Lyophilisierungseinrichtung.
Man rekonstituiert das lyophilisierte Produkt mit sterilem Wasser, wobei man eine Lösung mit einer m-AMSA-Aktivität von 7,5 mg/ml erhält, die mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur klar bleibt.
Es kann auch eine Mischung von 35 mg L(+)-Milchsäure und 35 mg D(-)-Milchsäure verwendet werden.
Beispiel 5 Trockenfüllungsmischung von m-AMSA und D(-)-Milchsäure
Man stellt eine Mischung aus den folgenden Bestandteilen her:
m-AMSA-Base|-100 mg
D(-)-Milchsäure (1,5 Äquivalente) -35 mg
Beispiel 6 Lyophilisierung von m-AMSA und D(-)-Milchsäure
Indem man wie im Beispiel 2 verfährt, erhält man ein lyophilisier­ tes Produkt des folgenden Mittels:
m-AMSA-Base|-150 mg
D(-)-Milchsäure (2 Äquivalente) -75 mg

Claims (3)

1. Stabiles, festes und wasserlösliches pharmazeutisches Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß es m-AMSA [m-AMSA = 4′- (9-Acridinylamino)-methansulfon-m-anisidid] vermischt mit Milchsäure enthält, wobei das Molverhältnis Milchsäure : m-AMSA 1,5 : 1 bis 4 : 1 beträgt.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis Milchsäure : m-AMSA 1,5 bis 2,5 : 1 beträgt.
3. Verfahren zur Herstellung des Mittels nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
  • (i) eine wäßrige Lösung von m-AMSA und Milchsäure her­ stellt, wobei das Molverhältnis Milchsäure zu m-AMSA von 1,5 : 1 bis 4 : 1 beträgt, und
  • (ii) die so hergestellte wäßrige Lösung lyophilisiert.
DE19813119510 1980-05-16 1981-05-15 "antitumormittel und verfahren zu deren herstellung" Granted DE3119510A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/147,056 US4360523A (en) 1980-05-16 1980-05-16 Pharmaceutical formulations of 4'-(9-acridinylamino)-methanesulfon-m-anisidide

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3119510A1 DE3119510A1 (de) 1982-02-25
DE3119510C2 true DE3119510C2 (de) 1991-03-07

Family

ID=22520148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813119510 Granted DE3119510A1 (de) 1980-05-16 1981-05-15 "antitumormittel und verfahren zu deren herstellung"

Country Status (21)

Country Link
US (1) US4360523A (de)
JP (1) JPS579716A (de)
AT (1) AT374682B (de)
AU (1) AU543726B2 (de)
BE (1) BE888832A (de)
CA (1) CA1160571A (de)
CH (1) CH647677A5 (de)
DE (1) DE3119510A1 (de)
DK (1) DK159376C (de)
FI (1) FI70793C (de)
FR (1) FR2482458A1 (de)
GB (1) GB2076288B (de)
GR (1) GR75658B (de)
IE (1) IE51285B1 (de)
IT (1) IT1170970B (de)
LU (1) LU83363A1 (de)
NL (1) NL8102362A (de)
NZ (1) NZ196985A (de)
SE (1) SE460457B (de)
YU (1) YU44831B (de)
ZA (1) ZA813188B (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4575509A (en) * 1983-01-31 1986-03-11 Bristol-Myers Company Water-soluble formulations of m-AMSA with pyroglutamic acid
US4626541A (en) * 1985-09-12 1986-12-02 Bristol-Myers Company Water soluble salt composition of m-AMSA
DE3809814C1 (en) * 1988-03-23 1989-09-07 Karl Heinz Dr.Med. 7100 Heilbronn De Thiel Use of aminoacridines for iontophoretic treatment of bladder cancer
DE3819842C1 (de) * 1988-03-23 1989-12-21 Karl Heinz Dr. 7100 Heilbronn De Thiel
CA2143515A1 (en) * 1994-03-22 1995-09-23 Prakash Parab Method for enhancing the rate of skin permeation of lactic acid through use of the l-enantiomer
DE102004031538A1 (de) * 2004-06-29 2006-02-09 Baxter International Inc., Deerfield Pharmazeutische Darreichungsform zur oralen Verabreichung eines schwerlöslichen Wirkstoffs, Verfahren zu deren Herstellung und Kit
WO2006002887A1 (en) * 2004-06-29 2006-01-12 Baxter International Inc. Aqueous drink solution of indibulin (d-24851) and an organic acid
JP2008519036A (ja) * 2004-11-08 2008-06-05 バクスター・インターナショナル・インコーポレイテッド チューブリン阻害化合物のナノ粒子組成物
US20080241274A1 (en) * 2006-11-28 2008-10-02 Ziopharm Oncology, Inc. Indibulin therapy
EP3154538B1 (de) * 2014-03-31 2024-06-05 Teymuras Kurzchalia Glykolsäure und/oder d-milchsäure zur behandlung von neurodegenerativen erkrankungen

Also Published As

Publication number Publication date
AU7029181A (en) 1981-11-19
FI70793B (fi) 1986-07-18
JPS579716A (en) 1982-01-19
DK159376C (da) 1991-03-25
FR2482458A1 (fr) 1981-11-20
FI70793C (fi) 1986-10-27
IE811092L (en) 1981-11-16
IT1170970B (it) 1987-06-03
DK159376B (da) 1990-10-08
AT374682B (de) 1984-05-25
ZA813188B (en) 1982-05-26
IT8148467A1 (it) 1982-11-14
IT8148467A0 (it) 1981-05-14
ATA221181A (de) 1983-10-15
FI811474L (fi) 1981-11-17
YU44831B (en) 1991-04-30
FR2482458B1 (de) 1984-12-14
YU112381A (en) 1985-03-20
JPH0136445B2 (de) 1989-07-31
SE460457B (sv) 1989-10-16
GB2076288B (en) 1983-12-14
DK216681A (da) 1981-11-17
CA1160571A (en) 1984-01-17
IE51285B1 (en) 1986-11-26
SE8103071L (sv) 1981-11-17
US4360523A (en) 1982-11-23
LU83363A1 (fr) 1982-01-20
GB2076288A (en) 1981-12-02
CH647677A5 (de) 1985-02-15
DE3119510A1 (de) 1982-02-25
GR75658B (de) 1984-08-02
NL8102362A (nl) 1981-12-16
AU543726B2 (en) 1985-05-02
NZ196985A (en) 1983-06-17
BE888832A (fr) 1981-11-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60209145T2 (de) Pharmazeutische formulierungen mit platinderivaten
DE1617576C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Injektionspräparates auf Basis einer wäßrigen Lösung eines Oxytetracyclin-Magnesium-Komplexes
EP0806955B1 (de) Enrofloxacin-injektions- oder infusionslösungen
DE3119510C2 (de)
DE68903814T2 (de) Etoposid-loesungen.
DE69633178T2 (de) Eisenverbindungen, zusammensetzungen, herstellungsverfahren und verwendungen davon
WO2001078732A1 (de) Lagerstabile infusionslösung des ciprofloxacins
CH642261A5 (de) Arzneipraeparat auf der basis eines salzes der acetylsalicylsaeure und einer basischen aminosaeure und verfahren zu seiner herstellung.
DE69016087T2 (de) Stabile Lösungen von Rebeccamycinderivaten sowie deren Herstellung.
DE60101979T2 (de) Lösung enthaltend N-[O-(p-pivaloyloxybenzenesulfonylamino)benzoyl]glyzin Mononatriumsalz Tetrahydrat und diese Lösung enthaltendes Arzneimittel
DE3782480T2 (de) Gefriergetrocknete arzneimittel mit phenylchinolincarbonsaeuren.
DE3112272A1 (de) Pharmazeutisches mittel
DE2546474A1 (de) Injizierbares pharmazeutisches thyroxinpraeparat und verfahren zu dessen herstellung
DE3044736C2 (de)
DE3102026C2 (de)
DE69231098T2 (de) Lyophilisierte zusammensetzung, die s(+)-4,4&#39;-(1-methyl-1,2-ethandiyl)-bis(2,6-piperazindion)enthält
AT381024B (de) Verfahren zur herstellung eines pharmazeutischen mittels zur rekonstitution mit wasser
US4425348A (en) Antitumor compositions
DE3843059A1 (de) Waessrige formulierungen, die ein piperidinylcyclopentylheptensaeure-derivat enthalten
EP0061654B1 (de) Vincamin-cyclamat, Verfahren zu seiner Herstellung und dieses enthaltende Arzneimittel
EP0054215A1 (de) (8-(Dialkylaminoalkoxy)-coffein)-Platinkomplexe, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel
DE69000268T2 (de) Stabilisiertes antitumormittel.
DE2633943A1 (de) Oral oder parenteral zu verabreichende loesung eines oxazepins
DE2518509B2 (de) Pharmazeutisches Mittel für Antitumoraktivität, enthaltend Abrin
DE3030314A1 (de) Arzneimittel auf sulfonamidbasis

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: BRISTOL-MYERS SQUIBB CO. (N.D.GES.D.STAATES DELAWA

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KINZEBACH, W., DIPL.-CHEM. DR.PHIL. RIEDL, P., DIP

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee