DE3119510C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft stabile, feste und wasserlösliche
pharmazeutische Mittel auf der Basis von m-AMSA und Milchsäure
sowie Verfahren zu deren Herstellung.
Über das Acridin-Derivat von m-AMSA [4′-(9-Acridinylamino)-
methansulfon-m-anisidid] berichteten Cain et al. in Europ. J.
Cancer 10: 539-549 (1974), daß es bei Tumoren bei Tieren eine
deutliche Antitumorwirkung aufweise. Seither wurde diese
Verbindung mit guten Anfangsergebnissen klinisch getestet.
Wird ein Antitumormittel wie m-AMSA klinisch in der Human
medizin verwendet, ist oft die Löslichkeit des Mittels der
bestimmende Faktor für die Verabreichungsart und die Dosie
rungsformen. Beispielsweise kann eine wasserlösliche Substanz
im allgemeinen intravenös verabreicht werden, während ein was
ser-unlösliches Material auf andere Formen der parenteralen
Verabreichung, z. B. die intramuskuläre oder subkutane, be
schränkt ist. Wasserlösliche therapeutische
Mittel erleichtern auch die Herstellung oraler und nicht-
intravenöser parenteraler Dosierungsformen zur Verabreichung
an den Menschen. So ist es entschieden von Vorteil, wenn ein
therapeutisches Mittel wasserlöslich ist, insbesondere wenn
man in Betracht zieht, daß die direkteste Verabreichungsart
zur Erzielung von therapeutischen Blutspiegeln eines Präpara
tes beim Menschen die intravenöse Verabreichung ist.
m-AMSA in Form der freien Base hat eine sehr begrenzte Löslich
keit in Wasser und kann somit nicht als Dosierungsform zur
intravenösen Verabreichung verwendet werden. Es wurden Ver
suche unternommen, Säureadditionssalze herzustellen, um dieses
Löslichkeitsproblem zu überwinden, jedoch erwiesen sich die
eingesetzten Monohydrochlorid- und Monomethansulfonat-Salze
für die klinische Verwendung ebenfalls als unzureichend wasser
löslich. Das derzeit verwendete klinische Präparat besteht
aus zwei sterilen Flüssigkeiten, welche vor der Anwendung ver
einigt werden müssen. Eine Lösung von m-AMSA in wasserfreiem
N,N-Dimethylacetamid liegt in einer Ampulle vor. Eine andere
Ampulle enthält eine wäßrige L(+)-Milchsäurelösung, die als
Verdünnungsmittel dienen soll. Nach dem Mischen wird die erhal
tene m-AMSA-Lösung durch intravenöse Infusion verabreicht.
Das derzeitige klinische Präparat stellt zwar eine intravenöse
Dosierungsform dar, weist jedoch verschiedene Nachteile auf.
Zusätzlich zu den offensichtlichen Schwierigkeiten bei der
Herstellung und Verabreichung der Dosierungsform enthält es
Dimethylacetamid als Träger. Dimethylacetamid zeigt bei Tieren
verschiedene toxische Symptome und kann sich als pharmazeuti
scher Träger ungeeignet oder unerwünscht erweisen.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, wasserlösliche, stabile,
therapeutisch verträgliche Formen von m-AMSA zu schaffen,
die intravenös (aber auch auf andere Weise) verabreicht wer
den können und kein Dimethylacetamid als pharmazeutischen Trä
ger enthalten oder benötigen.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit stabile, feste,
wasserlösliche Mittel zur Rekonstitution mit Wasser oder einem
wäßrigen Träger zur Bildung von stabilen m-AMSA-Lösungen,
die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie eine Mischung von
m-AMSA und Milchsäure enthalten, wobei das Molverhältnis Milch
säure zu m-AMSA von 1,5 : 1 bis 4 : 1 be
trägt. Die hierbei verwendete Milchsäure kann entweder
die D(-)-Milchsäure, die L(+)-Milchsäure oder die DL-Milch
säure sein.
Die Erfindung betrifft auch Verfahren zur Herstellung der
oben beschriebenen Mittel.
Viele herkömmliche pharmazeutisch verträgliche Säureadditions
salze von m-AMSA sind nur geringfügig wasserlöslich und somit
zur Herstellung wäßriger intravenöser Lösungen ungeeignet.
Dies geht aus den Literaturstellen, die sich mit den Hydro
chlorid- und Methansulfonat-Salzen befassen, und aus den
Löslichkeitsversuchen, welche mit Salzen, wie Levulinat-,
Citrat- und Lactobionat-Salzen durchgeführt wurden (die Lös
lichkeit aller dieser Salze ist <5 mg/ml), hervor.
Bei den Untersuchungen der Löslichkeitseigenschaften von
m-AMSA-Säureadditionssalzen wurde das kristalline L(+)-Mono
lactatsalz von m-AMSA hergestellt (kristallisiert aus Äthanol).
Es wurde gefunden, daß auch dieses Salz bei Raumtemperatur
nicht genügend wasserlöslich ist, um als geeignete wäßrige
Lösung für die intravenöse Verabreichung zu dienen. Es wurde
jedoch überraschend und unerwartet gefunden, daß eine feste
Dosierungsform, die eine Mischung von ungefähr 1 Mol m-AMSA-
Base pro 1,5 bis 4 Mol Milchsäure enthält, die für die klini
sche Verwendung gewünschte Löslichkeit besitzt, leicht rekonsti
tuiert werden kann und stabil ist. Das Lösungsverhalten
verschiedener m-AMSA-Salze ist in folgender Tabelle 1 zu
sammengefaßt.
| Löslichkeit von m-AMSA-Säureadditionssalzen | ||
| Salzbildung mit | ||
| Löslichkeit (mg/ml) | ||
| Levulinat | ||
| <5 | ||
| Citrat | <5 | |
| Lactobionat | <5 | |
| D/L-Lactat | (Beispiel 4) |
Es zeigt sich, daß ein gemäß Beispiel 4 hergestelltes m-AMSA/
Milchsäuresalz überraschenderweise gegenüber den anderen mit
getesteten Salzen eine um über 50% höhere Löslichkeit auf
weist.
Die erfindungsgemäßen Mittel besitzen die vorteilhaften Anti
tumoreigenschaften der bekannten freien Basen und
zeigen eine überraschend hohe Wasserlöslichkeit, so daß gute
klinische Dosierungsformen zur intravenösen Verabreichung
hergestellt werden können.
Die oben beschriebenen festen Mittel können entweder in Form
einer Trockenfüllung (Mischung von trockenen Bestandteilen)
oder als lyophilisiertes Produkt eingesetzt werden. Die feste
Dosierungsform kann bequem und schnell mit Wasser oder einem
sterilen wäßrigen Träger rekonstituiert werden, wobei man eine
echte m-AMSA-Lösung (mindestens 5 mg/ml) mit ausgezeichneten
Stabilitätseigenschaften erhält.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen wasserlöslichen Mittel
als Trockenfüllungsmischung kann erreicht werden, indem man
einfach die geeigneten Ausgangsmaterialien in den richtigen
Anteilen mischt. Somit wird die m-AMSA/Milchsäure-Mischung
hergestellt, indem man m-AMSA-Base und D(-)- oder L(+)-Milch
säure in einem Verhältnis von 1,5 : 4 Mol Milchsäure
pro Mol m-AMSA mischt. Bevorzugt ist eine Mischung von
1,5 : 2,5 Mol Milchsäure pro Mol m-AMSA.
Die Herstellung der wasserlöslichen Mittel als lyophilisierte
Mischung kann durchgeführt werden, indem man eine wäßrige Lö
sung der geeigneten Ausgangsmaterialien in den richtigen An
teilen einem Standard-Lyophilisierungsverfahren unterwirft.
Das lyophilisierte m-AMSA/Milchsäureprodukt kann somit folgen
dermaßen hergestellt werden. Man stellt eine wäßrige Lösung
von m-AMSA und Milchsäure [(D(-)-, L(+)- oder DL-Milchsäure]
mit einem Verhältnis von 1,5 bis 4 (vorzugsweise
1,5 bis 2,5) Mol Milchsäure pro Mol m-AMSA-Base her. Man
lyophilisiert dann die wäßrige Lösung und erhält dann das ge
wünschte feste Mittel. Die wäßrige Lösung wird vor der Lyophi
lisierung vorzugsweise zur Entfernung von unlöslichen Verun
reinigungen filtriert. Es können auch herkömmliche Arzneimit
telträger, beispielsweise Mannit, zur Erleichterung der Auf
lösung des lyophilisierten Produktes hinzugefügt werden. Die
Lyophilisierung kann nach gut bekannten Methoden in einem her
kömmlichen Labor oder in industriellen Lyophilisierungsanlagen
durchgeführt werden.
Zur Herstellung der Einheitsdosierungsformen der vorliegenden
Mittel kann die m-AMSA-Base in jeder therapeutisch wirksamen
Dosis verwendet werden. Ein zweckmäßiger Dosierungsbereich
in einer Einheitsdosierungsform liegt zwischen
20 bis 200 mg m-AMSA und 1,5 bis 4 Moläquivalenten Milchsäure.
Die erfindungsgemäßen Trockenfüllungs- und lyophilisierten
Mittel besitzen im wesentlichen dieselben Antitumoreigenschaften
wie die m-AMSA-Formen des Standes der Technik, die jetzt kli
nisch verwendet werden. Aufgrund ihrer hohen Wasserlöslichkeit
können sie jedoch zur Herstellung von intravenös verabreich
baren klinischen Dosierungsformen, die keine unerwünschten
pharmazeutischen Träger wie Dimethylacetamid enthalten, verwen
det werden. Die Mittel können verwendet werden zur Herstellung
einer einzelnen Ampulle, die eine Trockenfüllung oder ein
lyophilisiertes Produkt zur Rekonstitution mit sterilem Wasser
oder einem sterilen wäßrigen Träger als parenterale Dosierungs
form enthält.
Die erfindungsgemäßen Mittel können zur Herstellung von oralen
oder nicht-intravenösen parenteralen Dosierungsformen sowie des
bevorzugten intravenös injizierbaren Produktes verwendet werden.
Die Mittel sind sowohl in ihrer festen Form als auch in wäßri
ger Lösung ausreichend stabil, so daß eine wirksame Dosis von
m-AMSA in einem verhältnismäßig kleinen Volumen einer parentera
len Lösung verabreicht werden kann. Es sind somit Bolus i. v.-
Injektionen möglich.
Bei der Behandlung von Säugetiertumoren können die erfindungsge
mäßen Mittel entweder oral oder parenteral, jedoch vorzugsweise
parenteral, in Dosierungen (gemäß der Menge an m-AMSA-Aktivi
tät eingestellt) und gemäß Behandlungsplänen verabreicht werden,
die bereits in der Literatur offenbart sind. Eine besonders
bevorzugte Dosierungsform ist eine rekonstituierte wäßrige Lö
sung mit 5 mg/ml m-AMSA-Aktivität.
Man löst m-AMSA-Base (100 mg) und L(+)-Milchsäure (50,33 mg)
in 10 ml Wasser, filtriert die erhaltene Lösung durch ein
0,22 µ Filter, um eine klare Lösung zu erhalten, und gibt dann
das Filtrat in geeignete Flintglasampullen (z. B. 5 ml Lösung
pro Ampulle). Man verschließt die Ampullen teilweise und unter
wirft sie der Lyophilisierung bei den folgenden Parametern:
Vorfrieren bei -55°C,
Frieren bei -50°C, 2 Stunden lang,
Sublimierung bei -40°C, ungefähr 68 Stunden lang bei einem Druck von ungefähr 5,3×10-2 mbar (4×10-2 torr) und
Trocknung bei +30°C, ungefähr 48 Stunden lang.
Frieren bei -50°C, 2 Stunden lang,
Sublimierung bei -40°C, ungefähr 68 Stunden lang bei einem Druck von ungefähr 5,3×10-2 mbar (4×10-2 torr) und
Trocknung bei +30°C, ungefähr 48 Stunden lang.
Dann verschließt man die Ampullen unter Vakuum oder Stickstoff
atmosphäre und schmilzt sie zu.
Man kann das lyophilisierte Mittel mit Wasser rekonstituieren,
wobei man bei Raumtemperatur eine Lösung mit mindestens 5 mg/ml
m-AMSA-Aktivität erhält. Die Rekonstitutionszeit beträgt unge
fähr 3 Minuten. Es wurde gefunden, daß die lyophilisierten
Ampullen nach 1monatiger Lagerung bei 37°C und 56°C eine
ausreichende Stabilität besitzen.
Man schlämmt m-AMSA-Base (150 mg) in 20 ml sterilem Wasser auf,
gibt zwei Äquivalente L(+)-Milchsäure (75 mg) hinzu und erhält
eine vollständige Lösung. Man filtriert die Lösung dann durch
ein 0,22 µ Milliporfilter und lyophilisiert drei 5 ml Teile
in 17,5 cm³ Flintflaschen 24 Stunden lang auf einer Labor-
Lyophilisierungseinrichtung, wobei man ein festes Produkt er
hält. Das Produkt kann mit Wasser rekonstituiert werden, so
daß man Lösungen mit 7,5 und 5 mg/ml m-AMSA-Aktivität erhält,
die mindestens 24 Stunden klar bleiben.
Man mischt m-AMSA-Base (100 mg) und L(+)-Milchsäure (47 mg;
zwei Äquivalente) in einer 50 cm³ Flintampulle.
Zu der obigen Trockenfüllung gibt man 19 ml steriles Wasser
und erhält nach Schütteln bei 16,5°C während 1 bis 3 Minuten
eine Lösung mit einer m-AMSA-Aktivität von 5 mg/ml. Die Lösung
bleibt mindestens 24 Stunden klar.
Man schlämmt m-AMSA-Base (150 mg) in 16,5 ml sterilem Wasser
(18°C) auf, gibt unter Rühren 3,5 ml einer 20%igen DL-Milch
säurelösung hinzu (70 mg DL-Milchsäure, zwei Äquivalente).
Man rührt die Mischung 10 Minuten lang, wobei man eine Lö
sung mit einem pH 3,9 erhält, gibt die Lösung durch ein
0,22 µ Milliporfilter und gibt 1 ml-Teile der gefilterten Lö
sung in 8,5 ml Flintampullen und lyophilisiert 24 Stunden
lang auf einer Labor-Lyophilisierungseinrichtung.
Man rekonstituiert das lyophilisierte Produkt mit sterilem
Wasser, wobei man eine Lösung mit einer m-AMSA-Aktivität von
7,5 mg/ml erhält, die mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur
klar bleibt.
Es kann auch eine Mischung von 35 mg L(+)-Milchsäure und
35 mg D(-)-Milchsäure verwendet werden.
Man stellt eine Mischung aus den folgenden Bestandteilen her:
| m-AMSA-Base|-100 mg | |
| D(-)-Milchsäure (1,5 Äquivalente) | -35 mg |
Indem man wie im Beispiel 2 verfährt, erhält man ein lyophilisier
tes Produkt des folgenden Mittels:
| m-AMSA-Base|-150 mg | |
| D(-)-Milchsäure (2 Äquivalente) | -75 mg |
Claims (3)
1. Stabiles, festes und wasserlösliches pharmazeutisches Mittel,
dadurch gekennzeichnet, daß es m-AMSA [m-AMSA = 4′-
(9-Acridinylamino)-methansulfon-m-anisidid] vermischt
mit Milchsäure enthält, wobei das Molverhältnis
Milchsäure : m-AMSA 1,5 : 1 bis 4 : 1 beträgt.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Molverhältnis Milchsäure : m-AMSA 1,5 bis 2,5 : 1 beträgt.
3. Verfahren zur Herstellung des Mittels nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
- (i) eine wäßrige Lösung von m-AMSA und Milchsäure her stellt, wobei das Molverhältnis Milchsäure zu m-AMSA von 1,5 : 1 bis 4 : 1 beträgt, und
- (ii) die so hergestellte wäßrige Lösung lyophilisiert.
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