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DE3119273A1 - "teleobjektiv" - Google Patents

"teleobjektiv"

Info

Publication number
DE3119273A1
DE3119273A1 DE19813119273 DE3119273A DE3119273A1 DE 3119273 A1 DE3119273 A1 DE 3119273A1 DE 19813119273 DE19813119273 DE 19813119273 DE 3119273 A DE3119273 A DE 3119273A DE 3119273 A1 DE3119273 A1 DE 3119273A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
lens group
positive
focal length
negative
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813119273
Other languages
English (en)
Inventor
Kazuo Yokohama Kanagawa Fujibayashi
Nozomu Kawasaki Kanagawa Kitagishi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3119273A1 publication Critical patent/DE3119273A1/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below
    • G02B13/02Telephoto objectives, i.e. systems of the type + - in which the distance from the front vertex to the image plane is less than the equivalent focal length

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Teleobjektiv Die Erfindung bezieht sich auf ein fotografisches Objektiv mit einem großen Öffnungsverhältnis vom sogenannten "Teilfokussierungstyp", das so ausgebildet ist, daß der Fokussiervorgang durch Bewegen eines Teils eines optischen Systems durchgeführt wird, wobei die Gesamtlänge des optischen Systems (Länge von der ersten Linsenfläche zur Bildfläche) ungeändert gehalten wird.
  • Von den Teleobjektiven sind die Objektive des Typs mit hinterer Fokussierung, die so ausgebildet sind, daß der Fokussiervorgang durch Bewegen mindestens einer der Linsengruppen durchgefuhrt wird, die auf der Bildseite des Frontelements angeordnet sind, aus der DE-OS 25 18 457 bekannt. ei diesen Fotoobjektiven verbleibt der schwere Vorderteil des Linsen systems während des Fokussiervorgangs stationär. Deshalb verschiebt sich der Schwerpunkt des Linsensystems in einem geringeren Ausmaß während des Fokussiervorgangs. Unabhängig hiervon kanll, da eine leichtgewichtige Linsengruppe bewegt werden muß, ein Fokussiervorgang mit einer leichten Berührung durchgeführt werden.
  • Weml eine Linsengruppe zum Fokussieren bewegt wird, erzeugt die bewegung der Linsengruppe Änderungen der Bildfehler. Wenn jedoch das Linsensystem so ausgebildet ist, daß die Gesamtlänge kurz ist, besteht eine Neigung, daß Bildfehler, die bei einem langen Objektiv nicht wesentlich sind, anwachsen, wodurch die Qualität des aufgenommenen Bildes herabgesetzt wird.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Änderungen der verschiedenen Bildfehler, die erzeugt werden, wenn die Linsengruppen längs der optischen Achse zur Scharfeinstellung bewegt werden, auf eine sehr geringe Größe zu drücken und die chromatische Aberration und insbesondere das sekundäre Spektrum zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelost.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Schnitt, Fig. 2 die Aberrationskurven des Objektivs gemäß Fig. 1, Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel im Schnitt, Fig. 4 die Aberrationskurven des Objektivs gemäß Fig. 3, Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel im Schnitt, Fig. 6 die Aberrationskurven des Objektivs gemäß Fig. 5, Fig. 7 ein viertes AusfUhrungsbeispiel im Schnitt, Fig. 8 die Aberrationskurven des Objektivs gemäß Fig. 7, und Fig. 9A, B, C, D die longitudinale chromatische Aberration.
  • Wie in den Fig. 1, 3 und 5 gezeigt ist, weist das erfindungsgemäße Objektiv von vorne nach hinten eine positive erste Linsengruppe 1, eine negative zweite Linsengruppe II, eine negative dritte Linsengruppe III und eine positive vierte Linsengruppe 1V auf; die dritte Linsengruppe ist zum Fokussieren bewegbar. Nimmt man an, daß bei dem auf unendlich fokussierten optischen Aufbau die Brennweite des optischen Systems, das die erste, zweite und dritte Linsengruppe umfaßt, f(I II III) ist, und die Brennweite des Gesamtsystems fT ist, so erfüllt das Objektiv die Bedingung: (l) 2fT < < f(I II III) < 2.6fT Nimmt man weiter an, daß die dritte Linsengruppe eine Kittlinse ist, die aus einer positiven und einer negativen Linse besteht, und daß die positive Linse und die negative Linse der dritten Linsengruppe Brechungsindizes n5 bzw. n6, Abbe'sche Zahlen v 5 bzw. # 6 haben, sowie Teildispersionsverhältnisse 95 (# = ng-nd) bzw. # 6, und daß der Krümmungsradius der nF-nC der nach hinten konvexen gekitteten Fläche riO ist, so erfüllt das Objektiv die Bedingungen: Die erste Linsengruppe bildet eine sogenannte Frontanordnung des Teleobjektivtyps, und die zweite, dritte und vierte Linsengruppe bilden eine sogenannte Rückanordnung des Teleobjektivtyps. Durch diesen Aufbau und diese Anordnung kann der Variationsbereich der Aberrationen beim Fokussiervorgang auf ein Minimurn gedrückt werden.
  • Von den von der ersten Linsengruppe erzeugten Aberrationen wird die sphärische Aberration durch die zweite Linsengruppe und der Astigmatismus durch die vierte Linsengruppe korrigiert; diese Gruppen bleiben während des Fokussiervorgangs stationär, so daß die von der dritten Linsengruppe, die zum Fokussieren bewegbar ist, erzeugten Aberrationen klein gemacht werden können.
  • Die I3edingung (1) dient zur Verkürzung der Gesamtlänge des optischen Systems und zur Herabsetzung der Aberrationsänderung beim Fokussiervorgang auf ein Minimum.
  • Wenn die untere Grenze überschritten wird, bewirkt der Fokussiervorgang eine große Änderung des Durchmessers eines Lichtbündels, das durch die dritte Linsengruppe hindurchgeht, was wiederum eine große Änderung der Bildfehler bewirkt. Wenn die obere Grenze überschritten wird, ruft die Verkürzung der Gesamtlänge eine große Brechkraft jeder Gruppe hervor, so daß die Aberrationskorrektur schwierig durchzufühten ist.
  • Bedingung (2) dient zur Verhinderung von Änderungen der Bildfehler beirn Fokussieren mittels der dritten Linsengruppe. Wenn sich die dritte Linsengruppe axial. bewegt, andern sich die sphärische Aberration4 der Astigmatismus und die Koma. Der Änderungsbereich wird durch diese Bedingung verringert. Wenn die Brechkraft der Kittfläche derart erniedrigt wird, daß sie die obere Grenze überschreitet, ändern sich die sphärische Aberration und der Astigmatismus in einem großen Ausmaß. Wenn die Brechkraft der Kittfläche so erhöht wird, daß sie die untere Grenze überschreitet, wird sphärische Aberration und Koma höherer Ordnung erzeugt.
  • Um eine gute Bildqualität bei dem Teleobjektiv zu erhalten, ist es wesentlich, die chromatische Aberration und insbesondere das sekundäre Spektrum auf ein Minimum zu drücken. Entsprechend dem Stand der Technik wird das sekundäre Spektrum durch eine geeignete Kombination von Glasmaterialien korrigiert, aus denen die positiven und negativen Linsen im sogenannten Frontaufbau des Teleobjektivs, der positive Brechkraft hat, gefertigt sind.
  • Erfindungsgemäß wird die Technik, eine geeignete Kombination von Glasmaterialien zu verwenden, auch in den positiven und negativen Linsen der dritten Linsengruppe angewendet, wodurch ein Teleobjektiv mit einem außerordentlich minimierten sekundären Spektrum realisiert wird.
  • Wenn die obere Grenze der Bedingung (3) überschritten wird, wird das sekundäre Spektrum nicht akzeptierbar erhöht. Wenn die untere Grenze überschritten wird, wird die Korrektur der chromatischen Aberrationen schwierig, da innerhalb des Bereichs von gegenwärtig im Handel verfügbaren Glasmatcrialierl der Unterschied zwischen den Abbe'schen Zahlen der kombinierten Glasmaterialien klein ist.
  • Auch in der vierten Linsengruppe kann, wenn die Form einer aus einer negativen und positiven Linse bestehenden gekitteten Linse gewählt wird, eine geeignete Kombination von Glasnaterialien dazu führen, daß ein Teleobjektiv hoher Qualität mit weiter minimierten sekundärem Spektrum realisiert wircl.
  • Hierbei ist die Bedingung zu erfüllen: wobei 2 7 und # 8 die Abbe'schen Zahlen der negativen und positiven Linse in der vierten Linsengruppe und #7 und Q8 die Teildispersionsverhältnlsse sind.
  • Wenn die untere Grenze der Bedingung (4) überschritten wird, wird das sekundäre Spektrum groß. Wenn die obere Grenze Uberschritterl wird, ermöglicht der Bereich der gegenwärtig im Handel erhältlichen Glasmaterialien eine so kleine Differenz zwischen den Abbe'schen Zahlen der kombinierten Glasmaterialien, daß es schwierig wird, eine gute Korrektur der chromatischen Aberration zu erzielen.
  • Nach der Erfüllung der vorstehenden Bedingungen ist es, wenn eine weitere Verbesserung der Bildqualität gewünscht wird, vorteilhaft, die erste Linsengruppe aus zwei positiven Linsen und einer negativen Linse, die zweite Linsengruppe aus einer Meniskuslinse geringer Brechkraft die konvex nach vorne ist, und die dritte Linsengruppe aus einen oublett aufzubauen, das aus einer positiven Linse, deren Rückfläche konvex nach hinten und einer bikonkaven Linse besteht und die folgenden Bedingungen erfüllt: (5) 0.35fT < |fIII| < 0.58fT, und fIII < 0 (6) 0.125fT < r8 < 0.15fT (7) 0.24fT < r11 < O.3fT wobei ri der Krümmungsradius der im Gesamtsystem i-ten Fläche, di die axiale Dicke oder der axiale Luftabstand zwischen der im Gesamtsystem i-ten und (i+l)-ten Fläche des Gesamtsystems, ni der Brechungsindex des Glasmaterials des i-ten Linsenelements im Gesamtsystem und fIII die Brennweite der positiven dritten Linsengruppe ist.
  • Die Bedingungen (5) dient dazu, die Größe der Bewegung der dritten Linsengruppe zum Fokussieren und den Bereich der Änderungen der Aberrationen beim Fokussieren auf ein Minimum zu drücken. Wenn die obere Grenze überschritten wird, werden die Änderungen der Aberrationen sehr groß, da der Durchmeeiser.des durch die dritte Linsengruppe hindurchgehenden Lichtbündels in einem großen Ausmaß beim Fokussiervorgang schwankt. Wenn die untere Grenze überschritten wird, werden große Aberrationen mit dem ähnlichen Ergebnis erzeugt, da die Änderungen der Aberrationen beim Fokussiervorgang sehr groß werden.
  • Bedingung (6) dient dazu, den Teil der Korrektur der sphärischen Aberration der ersten Linsengruppe, der durch die zweite Linsengruppe erfolgt, derart einzustellen, daß der Bereich der Änderungen der sphärischen Aberration bei Verschiebung der dritten Linsengruppe minimiert wird. Wenn die obere Grenze überschritten wird, wird die Größe der korrigierten sphärischen Aberra- tiori so klein, daß die Änderung der sphärischen Aberration große wird. Wenn die untere Grenze überschritten wird, werden die sphärische Aberration höherer Ordnung, die Koma und der Astigmatismus groß.
  • Die Bedingung (7) dient dazu, eine Änderung der Aberration beirn Fokussiervorgang der dritten Linsengruppe zu verhindern. Diese Bedingung hat insbesondere eine Bedeutung bei der Variation der sphärischen Aberration.
  • Wenn die obere Grenze überschritten wird, wird die sphärische Aberration bei kürzeren Qbjektentfernungen unterkorrigiert. Wenn die untere Grenze überschritten wird, ändert sich die sphärische Aberration höherer Ordnung in großem Ausmaß in hichtung auf Überkorrektur.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele erläutert, die die Bedingungen (1) bis (7) erfüll-en. Die chromatische Aberration jedes der Ausführungsbeispiele ist in Fig. 9 gezeigt; hierbei ist zu beachten, daß das sekundäre Spektrum äußerst klein ist. Es ist ferner zu beachten, daß in den graphischen Darstellungen des Astigmatismus die meridionale Bildfläche un S die sagitale Bildfläche bedeutet.
  • Ausführungsbeispiel 1 (Fig.1, Fig.2) Brennweite f = 100 Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2# = 8,240
    r d nd #d #g, d
    1 42.819 6.123 1.49700 81.60
    2 -165.112 0.170 L
    3 35.799 5.783 1.43387 95.10
    4 -163.269 0.980 1.
    5 -119.601 1.700 1.72047 34.60
    6 89.689 10.915 L
    7 15.878 2.041 1.58913 61.10
    8 13.799 5.532 1.
    9 -71.830 2.041 1.80518 25.40 1.3229
    10 -24.673 0.850 1.61340 43.80 1.2626
    11 2&817 1L588 L
    12 60.563 0.850 1.69680 55.50 1.2385
    13 19.768 27.21 1.61800 63.40 1.2401
    14 -90.954
    b.f = 38.595 Gesamtlänge: 89.894 Audführungsbeispiel 2 (Fig.3, Fig.4) Brennweite f = 100 Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2# = 6,180
    r d nd #d #g, d
    1 43.787 5.84 1.497 81.6
    2 -169.35 0.13 1.
    3 37.296 5.58 1.497 81.6
    4 -155.24 0.97 1.
    5 -115.08 1.63 1.72047 34.6
    6 74.556 10.99 1.
    7 15.672 2.13 1.58913 61.1
    8 13.767 6.27 1.
    9 -77.692 2.01 1.7552 27.5 1.3156
    10 -21.975 0.88 1.6134 43.8 1.2626
    11 28.891 9.59 1.
    12 56.621 0.75 1.7725 49.6 1.2502
    13 19.999 2.33 1.6175 55. 1.2480
    14 -81.517 1.
  • b.f = 38,55 Gesamtlänge: 87,65 Ausführungsbeispiel 3 (Fig. 5 und Fi.6) Brennweite f = 100 Blendenzahl = Bildwinkel 2«J - 6,180
    r d nd #d #g, d
    1 44.980 5.392 1.49700 81.60
    2 -166.553 0.125 1.
    3 37.715 5.556 1.49700 81.60
    4 -156.611 1.035 1.
    5 -115.267 16.25 1.72047 34.70
    6 78.877 12.243 1.
    7 15.977 2.125 1.58913 61.00
    8 13.989 6.648 1.
    9 -80.934 2.014 1.78472 25.70 1.3275
    10 -20.879 0.875 1.65412 39.70 1.2726
    11 26.949 9.834 1.
    12 55.810 0.750 1.72916 54.70 1.2407
    13 20.592 2.270 1.61272 58.70 1.2415
    14 -70.248 1.
  • b.f = 37,33 Gesamtlänge: 87,82 Ausführungsbeispiel 4 (Fig. 7. Fig.8) Brennweite f = 100 Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2@@ = 8,240
    r d nd #d #g, d
    1 44.710 5.792 1.43387 95.10
    2 -157.835 0.235 1.
    3 37.266 5.773 1.49700 81.60
    4 -156.600 11.68 1.
    5 -116.909 1.891 1.72047 34.70
    6 89.317 9.890 1.
    7 16.001 2.078 1.58913 61.00
    8 14.231 6.529 1.
    9 -73.909 17.41 1.80518 25.40 1.3229
    10 -25.100 0.852 1.61340 43.80 1.2626
    11 29.334 7.027 1.
    12 99.290 0.852 1.64000 60.10 1.2296
    13 15.689 2.976 1.61800 63.40 12.401
    14 -69.680 1.
  • b.f. = 42.96 Gesamtlänge: 89,76 Die Werte der verschiedenen Größen für die Ausführungs beispiele (fT = 100)
    Ausführungsbeispiel
    Größe 1 2 3 4
    f(III) 231.03 213.11 25.93 253.6
    fI -40.11 -40.48 -35.773 -41.09
    r@ 13.799 13.767 123.989 14.231
    r11 28.817 28.891 26.949 29.334
    n8-n9
    0.00773 0.00645 0.00625 0.00764
    r10
    #6-#5
    -0.00328 -0.00325 -0.00392 -0.00328
    #6-#5
    #6-#7
    0.000203 -0.000407 0.000200 0.003182
    #6-#7
    Beschrieben wird ein Teleobjektiv mit: kleiner Blendenzahl, das eine positive erste Linsengruppe, eine negative zweite Linsengruppe, eine negative dritte Linsengruppe und eine positive vierte Linsengruppe aufweist. Der Fokussiervorgang wird durch Bewegen der dritten Linsengruppe in Richtung der optischen Achse ausgeführt. Nimmt man an, daß die resultierende Brennweite der ersten, zweiten und dritten Linsengruppe f(I, II, III) ist, und uie Brennweite des Gesamtsystems fT, so erfüllt das Objektiv die Bedingung 2fT < f(I, II, III) < 2.6fT zur Korrektur der Aberrationen, wobei das Objektiv auf ein im unendlichen befindliches Objekt fokussiert ist.
  • Ferner ist die dritte Linsengruppe aus einer zusarrmengekitteten positiven und negativen Linse aufgebaut und die Linsen sind aus Glasmaterialien gefertigt, die geeignet sind, die Erzeugung des sekundären Spektrums zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Teleobjektiv, gekennzeichnet durch eine positive erste Linsengruppe (I), eine negative zweite Linsengruppe (II), eine negative dritte Linsengruppe (III) und eine positive vierte Linsengruppe (IV) bei Zählung von vorne, wobei die dritte Linsengruppe axial zum Durchführen des Fokussierens bewegt wird, und, wenn mit f(I II III) die sich ergebende Brennweite der ersten, der zweiten urid der dritten Linsengruppe bei Fokussierung auf unendlich und mit fT die Brennweite des Gesamtsystems im selben Zustand bezeichnet sind, die Bedingung 2fT ( f(I II III) < 2.6fT erfüllt ist, und die dritte Linsengruppe eine Kittlinse ist, die aus einer positiven Linse und einer negativen Linse besteht, deren Brechungsindizes mit n5 bzw. n6 deren Abbe'sche Zahlen mit 5 bzw. # 6 und deren Teildispersionsverhältnisse mit 85 bzw. 8 bezeichnet sind, und bei der mit r10 der Radius der Krümmung der Kittfläche bezeichnet ist, die konvex nach vorne ist, die aie Bedingung erfüllt: 2. Teleobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedingung erfüllt ist wobei # 7 und #8 die Abbe'schen Zahlen der negativen und positiven Linse in der vierten Linsengruppe sind und #7 und 08 deren Teildispersionsverhältnisse.
    3. Teleobjektiv nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Linsengruppe aus zwei positiven und einer negativen Linse besteht, daß die zweite Linsengruppe aus einer Mensikuslinse geringer Brechkraft, die konvex nach vorne ist, besteht und daß die dritte Linsengruppe e ne aus einer positiven Linse, deren Rückfläche konvex nach hinten ist, und einer bikonkaven Linse bestehende Kittlinse ist, wobei die folgenden Bedingungen erfüllt sind: 0.35fT < | f@ | <0.58 f T wobei f @ < 0 0.125ft < r@ < 0.15 f T 0.24fT < r11 < 0.3 f T wobei ri der Krümmungsradius der i-ten Fläche bei Zählung von vorne durch das gesamte System, d. die axiale Dicke bzw. der axiale Luftabstand zwischen der i-ten und (i+1)-ten Oberfläche ist, n. der Brechungsindex des i-ten Linsenelements und fIII die Brennweite der positiven dritten Linsengruppe ist.
    4. Teleobjektiv nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die folgenden Daten: Ausführungsbeispiel 1 (Fig.l, Fig.2) Brennweite f = 100 Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2 # = 8,24° r d nd #d #g, d 1 42.819 6.123 1.49700 81.60 2 -165.112 0.170 1. 3 35.799 5.783 1.43387 95.10 4 -163.269 0.980 1. 5 -119.601 1.700 1.72047 34.60 6 89.689 1.0915 1. 7 15.878 2.041 1.58913 61.10 8 13.799 5.532 1. 9 -71.830 20.41 1.80518 25.40 1.3229 10 -24.673 0.850 1.61340 43.80 1.2626 11 28.817 11.588 1. 12 60.563 0.850 1.69680 55.50 1.2385 13 19.768 27.21 1.61800 63.40 12.401 14 -90.954
    b.f. = 38.595 Gesamtlänge: 89.894 5. Teleobjektiv nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Daten: Ausführungsbeispiel 2 (Fig.3, Fig.4) Brennweite f -. 100 Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2 #= 6,180 r d nd #d ##,d 1 43.787 5.84 1.497 81.6 2 - 1 6 0.13 L 3 37.296 5.58 1.497 81.6 4 -155.24 0.97 1 5 -115.08 1.63 1.72047 34.6 6 74556 1099 L 7 15.672 2.13 1.58913 61.1 8 13.767 6.27 1. 9 -27.692 2.02 1.7552 27.5 1.3156 10 -21.975 0.88 1.6134 43.8 1.2626 11 28.891 9.59 1. 12 56.621 0.75 1.7725 49.6 1.2502 13 19.999 2.33 1.6175 55. 1.2480 14 -81.517 1.
    b.f. = 38.55 Gesamtlänge: 87.65 6. Teleobjektiv nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Daten: Ausführungsbeispiel 3 (Fig. 5 und 6) Brennweite f = lOO Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2# = 6,18° r d nd #d ##,d 1 44.980 5.392 1.49700 81.60 2 -1665.553 0.125 1. 3 37.715 5.556 1.49700 81.60 4 -155.611 11 LO 3 5 L 5 |-115.267 |1.625 |1.72047 |34.70 6 7 78877 77|12.243 1. 7 15.977 2.125 1.58913 61.00 8 13.989 6.648 1. 9 -80.934 2.014 1.78472 25.70 1.3275 10 -20.879 0.875 1.65412 39.70 1.2726 11 26.949 9.834 1. 12 55.810 0.750 1.72916 54.70 1.2407 13 21592 2.270 L61272 5&70 L24 15 14 -7W248 L
    b.f. = 37,33 Gesamtlänge = 87,82 7. Teleobjektiv nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Daten: Ausführungsbeispiel 4 (Fig. 7, Fig.8) Brennweite f = 100 Blendenzahl = 1:2,8 Bildwinkel 2# = 8,240 r d nd #d #g, d 1 44.710 5.792 1.43387 95.10 2 - 1 5 7.8 3 5 0.2 3 5 L 3 3 7.2 6 6 5.7 7 3 L4 97 0 0 8 1.6 0 4 - 1 5 &6 0 0 1.1 6 8 L 5 -116.909 18.91 1.72047 34.70 6 89.317 98.90 1. 7 16.001 2.078 1.58913 61.00 8 14.231 6.529 1. 9 -73.909 1.741 1.80518 25.40 1.3229 10 -25.100 0.852 1.61340 43.80 1.2626 11 29.334 7.027 1. 12 99.290 0.852 1.64000 60.10 1.2296 13 15.689 2.976 1.61800 63.40 1.2401 14 -69.680 1.
    b.f. = 42,96 Gesamtlänge = 89,76
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