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DE3118218A1 - Wasserloesliche einschluss-komplexe von in wasser nicht oder nur begrenzt loeslichen biologisch aktiven organischen verbindungen und deren waessrige loesungen sowie deren herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittelpraeparate - Google Patents

Wasserloesliche einschluss-komplexe von in wasser nicht oder nur begrenzt loeslichen biologisch aktiven organischen verbindungen und deren waessrige loesungen sowie deren herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittelpraeparate

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DE3118218A1
DE3118218A1 DE19813118218 DE3118218A DE3118218A1 DE 3118218 A1 DE3118218 A1 DE 3118218A1 DE 19813118218 DE19813118218 DE 19813118218 DE 3118218 A DE3118218 A DE 3118218A DE 3118218 A1 DE3118218 A1 DE 3118218A1
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DE
Germany
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water
insoluble
soluble
dideoxy
cyclodextrin
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Withdrawn
Application number
DE19813118218
Other languages
English (en)
Inventor
geb. Pusztai Eva Dipl.-Ing.-Chem. Dr. 1023 Budapest Bolla
geb. Szabo Agnes Dipl.-Ing.-Chem. Dr. 1143 Budapest Stadler
Jozsef Dipl.-Ing.-Chem. Dr. 1026 Budapest Szejtli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chinoin Private Co Ltd
Original Assignee
Chinoin Gyogyszer es Vegyeszeti Termekek Gyara Zrt
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Publication date
Application filed by Chinoin Gyogyszer es Vegyeszeti Termekek Gyara Zrt filed Critical Chinoin Gyogyszer es Vegyeszeti Termekek Gyara Zrt
Publication of DE3118218A1 publication Critical patent/DE3118218A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B82YSPECIFIC USES OR APPLICATIONS OF NANOSTRUCTURES; MEASUREMENT OR ANALYSIS OF NANOSTRUCTURES; MANUFACTURE OR TREATMENT OF NANOSTRUCTURES
    • B82Y5/00Nanobiotechnology or nanomedicine, e.g. protein engineering or drug delivery
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K47/00Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient
    • A61K47/50Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient the non-active ingredient being chemically bound to the active ingredient, e.g. polymer-drug conjugates
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Description

Wasserlösliche Einschluß-Komplexe von in Wasser nicht oce:. nur "begrenzt löslichen biologisch aktiven organischen /erbindungen und deren wässrige Lösungen sov.de deren Herstellung und diese -/erbinduncen enthaltende Lrzneir;·:; tte'.i i.v\\. o:·
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von in Wasser unlöslichen oder nur in begrenztem Mass löslichen, biologisch aktiven organischen Verbindungen und gegebenenfalls zur Beeinflussung der Wirkungsdauer von solchen Lösungen.
Ein grosser Teil von biologisch aktiven organischen Verbindungen ist in Wasser nicht oder nur in begrenztem Mass löslich. Durch diesen Umstand wird auch die Verwendung von solchen organischen Verbindungen in Injektionspräparaten unmöglich gemacht. In solchen Fällen, wenn die zu verwendenden biologisch aktiven organischen Verbindungen saure oder basische Gruppen, z.B. Carboxyl-, Sulfonsäure-, primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppen besitzen, bietet die Möglichkeit von Salzbitdungen eine mehr oder minder annehmbare Lösung dieses Problems. Oft treten aber dabei Schwierigkeiten infolge der nicht entsprechend hohen Azidität bzw. Basizität der zur Salzbildung eingesetzten Gruppen oder wegen der ungenügenden Stabilität des in ionische Form gebrachten Moleküls auf. Im ersten Falle zeigt die wässrige Lösung eine von der erwünschten Neutralität abweichende Reaktion, während im letzteren Falle die Lagerbestündigkeit der Lösung stark herabgesetzt wird. Oft wird durch die Salzbildung auch
die Transportgeschwindigkeit des Wirkstoffes in den · Geweben nachteilig beeinflusst. Dieser Umstand führt z.B. im Falle von lokalanästhetisehen Mitteln zum Ergebnis·, dass die gewünschte Wirkung nur durch eine Überdosierung des Wirkstoffes erreicht werden kann, wodurch"aber auch die Nebenwirkungen des Wirkstoffes in erhöhtem Mass auftreten könneti oder die : unerwünschte Abwanderung des Wirkstoffes muß mit Hilfe von zusätzlichen Wirkstoffen, etwa von Vasokonstriktoren gehemmt werden, wodurch aber wieder neuere Nebenwirkungen auftreten könne. In vielen Fällen .kommen aber solche Methoden überhaupt nicht in Frage, da viele biologisch aktive organische Verbindungen, wie z.B. die meisten Steroide keine zur Salzbildung geeigneten Gruppen besitzen« Bei solchen Verbindungen versucht man die Wasserlöslichkeit des Wirkstoffes dadurch zu erreichen, dass man die Verbindung mit zweibasischen organischen Carbonsäuren verestert und dann die freie Carboxylgruppe auf bekannte Weise in ein Salz überführt. Diese Methode ist aber nur begrenzt anwendbar und kann gegebenenfalls auch den Wirkstoff nachteilig beeinflussen. Wirkstoffe, bei welchen die obigen Methoden nicht anwendbar sind, wie z.B. die fettlöslichen Vitamine, können in der Form von öligen Lösungen parenteral verabreicht werden.
Es ist aber allgemein bekannt, dass durch ölige Injektionen schädliche Gewebeveränderungen an der Verabraichungsstelle verursacht werden können.
Auf Grund der obigen Ausführungen kann man mit Recht feststellen, dass zur Herstellung von wässrigen Lösungen von in Wasser unlöslichen oder nur begrenzt löslichen, biologisch aktiven organischen Verbindungen bisher keine allgemein anwendbare, befriedigende Methode bekannt ist.
Auf dem Gebiet der Therapie besteht seit langer Zeit die Bestrebung, fettlösliche Wirkstoffe in der Form von den Wirkstoff in wässriger Lösung enthaltenden Präparaten verabreichen zu können. Der Wirkstoff wird nämlich r.-j wässrigen Lösungen besser resorbiert und es können auf diese Weise auch die durch den öligen Träger verursachten Nebenwirkungen vermieden werden.
Es wurde nun in überraschender Weise gefunden, dass therapeutisch vorteilhaft verwendbare, stabile wässrige Lösungen von in Wasser unlöslichen oder nur in begrenztem Mass löslichen, biologisch aktiven organischen Verbindungen hergestellt v/erden können, wenn man die erwähnten in Wasser unlöslichen bzw. schwer löslichen organischen Verbindungen in
wässrigen Lösungen von 1 bis 8 Mol (auf 1 Mol der zu lösenden Verbindung berechnet) Dimethy1-ß-cyclodextrin mit einem durchschnittlichen Substitutionsgrad 14 löst.
Es ist allgemein bekannt, dass wenn man ' in einer wässrigen Cyclodextrinlösung eine weitere Substanz löst, deren Lolekiile mindestens teilweise apolar sind und der Durchmesser dieser Moleküle oder einer ihrer Seitenketten nicht grosser als der Durchmesser der Hohlräume der Cyclodextrin-Moleküle ist, so zeigen diese schlecht hy&ratisierbaren apolaren Molekülteile die Bestrebung, sich in die ebenfalls apolaren Cyclodextrin-Hohlräure einzufügen.
Es ist eine charakteristische Eigenschaft der auf diese Weise entstandenen Einschluss-Komplexe, dass sie in Wasser wesentlich schlechter löslich sind, als das freie Cyclodextrin .selbst Ccheni. Berichte, 29_, 2561-2573 (1957)3. Da aber auch das ß- -Cyclodextrin selbst bei Raumtemperatur eine Wasserlöslichkeit von nur 1,8 g/100 ml zeigt, scheiden sich die auf obige Weise gebildeten Einschluss-Komplexe aus den wässrigen Lösungen von ß-Cyclodextrin meistens in kristalliner Form aus. Somit können derartige, mit ß-Cyclodextrin gebildete Einschluss-Komplexe wegen ihrer schlechten Wasserlöslichkeit in
Injektionspräparaten nicht verwendet werden. Dabei verursachen zwar die Cyclodextrine bei oraler Anwendung keine toxischen Erscheinungen, doch können bei ihrer intraperitonealen, intravenösen, intramuscularen oder subcutanen Verabreichung in gewissen Fällen Nieren-Schädigungen auftreten CAmer. J. Pathol., 83_, 367 (l976)].
Die vorliegende Erfindung basiert auf deTr Erkenntnis, dass die partiell methylierten ß-Cyclodextrine beinahe um zwei Grössenordnungen grössere Wasserlöslichkeit zeigen, als das unsubstituierte ß-Cyclodextrin, v/obei diese partiell methylierten Derivate des ß-Cyclodextrins ebenfalls zur Bildung von kristallinen Einschluss-Komplexen fähig sind Cvgl. Carbohydrate Research, JjSj 59 (l979)]t und zwar nach ähnlichen Prinzipien, v/ie dies bei dem ünsubstituierten ß-Cyclodextrin erfolgt Dldvances in Catalysis, 2^, 209 (l973)].
Unter "partiell methylierten ß-Cyclodextrinen" sind solche methylierte Derivate des ß-Cyclodextrina zu verstehen, in welchen jedes Cyclodextrin-Molekül durch 1 bis 20 Methylgruppen substituiert ist. In der Reihe dieser partiell methylierten Derivate sind besonders das je Cyclodextrin-Molekül durchschnittlich 7 Methylgruppen enthaltende Monomethy!derivat
. - 10 -
und das durchschnittlich 14 Methylgruppen enthaltende Dimethylderivat hervorzuheben. Im allgemeinen können diese partiell methylierten Derivate des ßrCyclodextrins jeweils durch den auf die Methylgruppen bezogenen Substitutionsgrad gekennzeichnet werden.
Es wurden schon zahlreiche Verfahren zur Herstellung von methylierten Derivaten der Cyclodextrine beschrieben. Zur. vollständigen Methylierung des oc-Cyclodextrins wurde die Muskat »sehe Methylierungsmethode (in flüssigem Ammoniak, in Gegenwart von Kaliummetall) angewendet, wodurch in einem einzigen Schritt kristallines Hexakis-(2,3,6-tri-O-methyl)- -cc-cyclodextrin erhalten wurde CBerichte, 6^., 2041 (l936)3. Im Falle von ß-Cyelodextrin konnte nach dem-selben Verfahren nur nach 16=-facher Wiederholung das vollständig methylierte, 21 Methylgruppön enthaltende Derivat erhalten werden. Nach einer speziellen Form des Kuhn*sehen Methylierungsverfahrens (mit Llethyljodid in Dimethylformamid, in Gegenwart von Bariumoxyd) konnten sowohl das α- als auch das ß-Cyclödextrin vollständig methyliert werden ÜTetrahedron, .24., 803 (l968)]e In dem-selben Referat wurde auch eine andere Variante des Kuhn*sehen Methylierungsverfahrens (mit Dimethylsulfat im 1:1 Gemisch
von Dimethylformamid und Dirne thylsulfoxyd, in Oegenwart von Bariumoxyd und Bariumhydroxyd) beschriebenj nach dieser Methode wurden kristallines Hexakis-(2,6-di-0-methyl)-a-cyclodextrin und Heptakis-
-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin hergestellt.
Zur Herstellung von den Monomethylderivaten der Cyclodextrine und zwar von Keptakis-(3-O-methyl)- -ß-cyclodextrin und IIeptakis-(2~0-methyl)-ß-cyclodextrln wurden verschiedene mehrstufige komplette
Synthesen beschrieben [Bioorg. Chem., £, 121 (l976); Stärke, 28,226 (l976); Stilrke, 26, 111 (l974)3,
deren gemeinsamer charakteristischer Zug darin liegt, dass die nicht zu methylierenden Kohlenstoffatome
durch geeignete Substitutionen geschützt wurden,
und/oder die Methylierungsreaktion in organischen
Lösungsmit celr;t in Gegenwart von 'ariumsalZen, selektiv durchgeführt wurde. Nach, der Ilethylierung konnten dann die gewünschten Konomethylderivate erst.nach der Freisetzung der währen! der Methylierung geschützten Kohlenstoffatomen gewonnen werden.
Die oben beschriebenen Verfahren dienten
dem Zweck, die Substituierbarkeit und die Möglichkeiten der selektiven partiellen Substituierung von Cyclodextrinen al3 speziellen (cyclischen) Oligoaacchariden zu untersuchen. Die Durchführung einer selektiven
Substitution bietet meistens (und auch im vorliegenden Fall) wesentlich schwierigere Probleme, als die Herstellung von persubstituierten Produkten.
Bei der Herstellung sämtlicher aus der Literatur bekannten partiell methylierten bzw. permethylierten Cyclodextrinderivate wurde die Methylierung in organischen Lösungsmitteln ausgeführt, wobei in sämtlichen Fällen, wo es beabsichtigt war, die Substitution der Hydroxylgruppe in der 3-Stellung zu vermeiden, wurden zur Gewahrleistung der Selektivität der Substitution Bariumsalze in organischen Lösungsmitteln eingesetzt.
Die gezielte Herstellung von Trimethylderivaten oder von verschiedenen Monomethylderivaten ist zur Zeit nur von theoretischem Interesse, da bezüglich ihrer komplexbildenden Eigenschaften bisher nur das Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin untersucht wurde !!Carbohydrate Research, 2§.» 59 (1979)1·
Zu den im erfindungsgemässen Verfahren zum Lösen der biologisch aktiven organischen Verbindungen verwendbaren !)imeth.yl-ß-cyclodextrinen mit einem durchschnittlichen Substitutionsgrad 14 gehören sämtliche solche methylierte ß-Cyclodeztrine, die an den einzelnen Cyclodextrinringen durchschnittlich
118218
14 Methylgruppen tragen. Dieses Produkt kann auch eine homogene, aus lauter gleichen Molekülen bestehende Substanz sein, welche durch die Fraktionierung des in der Methylierungsreaktion gewonnenen Produktgemisches erhalten werden kann, kann aber auch ein aus in verschiedenen Graden methylierten.Cyclodextrinringen bestehendes Mischprodukt sein; es ist nur erforderlich, dass die durchschnittliche Substitutionszahl der Cyclodextrinringe 14 betragen soll. Die Methylgruppen können in gleichmässiger Verteilung stehen, so dass je zwei Methylgruppen an jeder Glukose-Einheit vorhanden sind, sie können aber auch . ungleichmässig verteilt sein, so dass die Cyclodextrinringe aus unsubstituierten und aus mit 1, 2 oder 3 Methylgruppen substituierten Glukose-Sinheiten aufgebaut sind, wobei aber der durchschnittliche Methylierungsgrad der einzelnen, aus 7 Glukose-Einheiten aufgebauten Gyclodextrinringe 14 beträgt. In dieser Beschreibung bezieht sich die Bezeichnung "Dimethyl-cyclodextrin" (ohne nähere Angabe der chemischen Struktur) auf Dimethyl-ß-cyclodextrine mit einem durchschnittlichen Substitutionsgrad 14 und mit beliebige"»:, meistens ungleichmässiger Verteilung der Methylgruppen* Solche Dirnethyl-ß-cyclodextrine können durch die direkte Methylierung von ß-Cyclo-
dextrin hergestellt werden.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können die verschiedensten in V/asser unlöslichen oder nur begrenzt löslichen, biologisch aktiven organischen Verbindungen in wässrige Lösungen gebracht werden. So können wässrige Lösungen von verschiedenen fettlöslichen Vitaminen, z.B. von A-, D-, E- und K-VItaminen, von verschiedenen Steroiden, ζ. B. von Hydrocortison oder 1,2-Dehydrocortison, von als Basen wasserunlöslichen lokalanästhetisehen Wirkstoffen, z. B. von 2-(Dimethylamino-methyl)-l-äthyl-cyclohexanon-benzoat oder 2-(Diäthylamino)-N-(2,6-dimethylphenyl)-acetamid, von wasserunlöslichen Prostanoiden, z."B. von.PGF2 oder von Prostacyclin, von verschiedenen anderen Pharmakonen. wie z. B. von Indomethacin Cl-(p-Chlorbenzoyl)-2-2iQ thyl-5-methoxy-indol- -3-yl-essigS£iure3 oder von Acetylsalicylsäure hergestellt werden. Der Kreis der Wirkstoffe, welche nach dem erfindungsgemässen Verfahren in wässrige Lösungen gebracht werden können, ist in chemischer Hinsicht nur insofern beschränkt, dass die zu diesem Zweck geeigneten organischen Verbindungen exnen solchen apolaren Molekülteil besitzen müssen, dessen Ausmass den Einbau in den Hohlraum des Oyclodextrinringes ermöglicht.
Die in Wasser unlöslichen oder nur begrenzt löslichen, biologisch aktiven organischen Verbindungen werden nach dem erfindungsgemässen Verfahren zweckmässig derart in wässrige Lösungen gebracht, dass man zuerst das Dirnethyl-cyclodextrin in Wasser von geeigneter Qualität oder z. B. in physiologischer Kochsalz- oder Glukoselösung löst, die Lösung gewünschtenfalls (z. B. wenn der zu lösende organische Wirkstoff empfindlich gegen Oxydation ist) von Sauerstoff befreit und dann in dieser Lösung den.zu lösenden Wirkstoff unter Rühren auflöst. Das Auflösen dieser Stoffe kann bei Raumtemperatur oder bei massig erhöhter Temperatur, z. B. bei 35-5O°C erfolgen. Höhere Temperaturen sind im allgemeinen nicht vorteilhaft, weil unter solchen Umständen die Löslichkeit nicht mehr befriedigend ist. Die LÖsüJbhkeit des Dimethyl—cyclodextrins und seiner Komplexe nimmt bei der Steigerung der Temperatur ab; diese Verminderung der Löslichkeit ist aber reversibel, so dass der aus der erwärmten Lösung sich ausscheidende krüalline Niederschlag bei dem Abkühe£Ln der Lösung wieder gelöst wird. Diese Erscheinung kann bei der V/ärmesterili3ierung der Präparate oft beobachtet werden, hat aber infolge der erwähnten Reversibilität keine schädlichen Wirkungen.
Die nach dein erfindungsgemässen Verfahren hergestellten wässrigen Lösungen der biologisch aktiven organischen Verbindungen können nach an sich bekannten Methoden zu enteral, parenteral oder lokal Anwendbaren Arzneimittelpräparaten formuliert werden. Zur oralen Verabreichung können z.B. Löffel-Arzneimittel oder Tropfen, zur parenteralen Verabreichung Infusions- und Injektiönslösungei, zur lokalen Anwendung Umschläge, Abwaschflüssigkeiten und Heilpackungen zubereitet werden. Bei der Herstellung von solchen Arzneimittelpräparaten können die üblichen Füllstoffe, Verdünnungsmittel, Stabilisatoren, gegebenenfalls auch geschmack- und geruchverbessernden Zusätze, sowie übliche Mittel zur Einstellung des pH-Wertes oder des osmotischen Drucken der Lösungen verwendet werden. .
Es wurde ferner überraschender Weise- gefunden, . dass durch die Herstellung der erfindungsgemässen wässrigen Lösungen in gewissen Fällen auch die Wirkungsdauer der gelösten Wirkstoffe verlängert wird. Das ist besonders bei lokalanästhetischen Mitteln von erheblicher Bedeutung, da infolge der auf diese Weise verlängerten Wirkungsdauer des Wirkstoffes die Anwendung des viele Nebenwirkungen hervorrufenden Adrenalins vermieden werden kann.
;;■■;.; ;'~- 3.1 I 82
Die näheren Einzelheiten der Erfindung werden durch die nachstehenden Beispiele veranschaulicht j es ist aber zu bemerken, dass die Erfindung in keiner Weise auf den Inhalt dieser Beispiele beschränkt ist.
Beispiel 1:
10 g .Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden in 100 ml Wasser bei 22 0C gelöst und dann wird bei der-selben Temperatur, unter Rühren, die zu lösende, in Wasser nicht oder nur beschränkt lösliche, biologisch aktive organische Verbindung allmählich, in kleinen Portionen zugegeben. Die allmähliche Zugabe der zu lösenden organischen Verbindung wird so lange fortgesetzt, bis die jeweils zugesetzten Portionen immer gelöst werden; nach der Zugabe der letzten, sich nicht mehr vollständig auflösenden Portion wird das Rühren des Gemisches noch 2 Stunden fortgesetzt, dann wird die Lösung filtriert und die Menge der gelösten biologisch aktiven Verbindung wird spektrophotometrisch bestimmt. Zur Kontrolle wird dieser Lösungsversuch unter den selben Bedingungen, aber mit reinem Wasser, ohne Zugäbe von Cyclodextrin wiederholt» Die in den beiden Fällen gemessenen Löslichkeit swer te (in g/100 ml), sowie die für die Erhöhung der Löslichkeit charakteristischen Quotienten
Sp/S^ fUr die verschiedenen biologisch aktiven Verbindungen sind in der nachstehenden Tabelle I zusammengefasst·
Tabelle I
Verbindung
Löslichkeit in Wasser in Dirnethyl-CD-
Lo'sung g/100 ml g/100 ml
S2Zs1
Indomethacin 0,0078
Digoxin 0,0272
Lanatosid C 0,018
!Torte stosteron 0,031
Hydrocortison 0,036
Me thylse codion 0,0057
Androst-4-en-
-3,17-dion 0,0082
Östron 0,003
Reichstein-S-
-17-acetat 0,0111
Methyltestosteron 0,0071
Reichstein-S 0,006
Progesteron 0,0016
Prolec 0,001
Monac 0,0008
16a-Methyl-Reich
stejn-s
0.0011
0,159
2,22
0,908
1,47
2,3
0,45
1,3 0,475
1.9 1,37 1,7 1,30 1,025 0,91
1,37
20,4 81,6 50,4 47,4 56,4 79,0
158,5 158,33
171,17
193
283
812,5 1025
1137,5
1245,5
Prolac: 3ß»17a,21-Triacetoxy-5-pregnen-20-on Monac: 3ß,17<x»21-Trihydroxy-5-pregnen-20-on-21-acetat
Beispiel 2:
In 10 destilliertem Wasser, dessen Temperatur mit einem Thermostat bei 40 0C gehalten wird, werden in Stickstoffatmosphäre, vom Licht geschützt, 20 mg Dimethyl-cyelodextrin unter ständigem Rühren gelöst. Ee wird in einigen Minuten eine klare Lösung erhalten. Dann wird 1,0 mg kristallines Vitamin-D^ langsam, in zwei Portionen zugegeben; in 3»5 bis 4 Stunden wird das Vitamin vollständig aufgelöst.
Separat wird eine äthanolische Vitamin-Do- -Lösung von gleicher Konzentration hergestellt und beide Lösungen werden mit einem Lichtstrahl von 400 bis 600 nm Wellenlänge und 2900 Lux Lichtstärke 34 Tage lang bestrahlt. Während dieser Lichtbehandlung wird der Vitamin-Dv-Gehalt von beiden Lösungen in gewissen Zeitabständen spektrophotometrisch bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle II zusammengefasst:
Tabelle II
Zeit Vitamin-D-a-Gehalt, % der Anfangskonzentration (Tage) in SSfegem äthanol SJgSgZg"**1^-
o loo % loo ',;
2 77,2 % 97,0 %
6 65,3 % 85,3
9 . 45,8 % 83,5 %
11 33,2 % 80,2 %
15 10,0 % 75,0
/ο
20 0,0 % 48,8 %
34 0,0 % 48,3 55
Aus den Daten der obigen Tabelle ist es ersichtlich, dass die Lichtbestcindigkeit von Vitamin- -D-a durch die Komplexbildung mit Dime thy 1-cyclodextrin erheblich erhöht wird.
Beispiel 3:
In 10 ml destilliertem Wasser werden unter den im Beispiel 2 angegebenen Bedingungen 2,0 g Dirne thyl-cyclodextr in gelöst, dann werden in dieser Lösung in fünf Portione" Insgesamt 100 mg kristallines Vitamin-Do gelöst, und zwar so, dass jede weitere Portion des Vitamins nur nach der vollständigen Auflösung der vorherigen Portion zugegeben wird. Es wird auf diese V/eise eine klare Lösung erhalten» Die Lösung wird in diffusem Licht 6 Monate gelagert; Eine spektrophotometrische Bestimmung des Vitamin- -Do-Gehalts zeigt, dass nach der sechsmonatigen Lagerung noch imm^r 85 fo des ursprünglichen Vitamin-D,- -Gehalts in der Lösung anwesend ist.
Eine auf obige Weise hergestellte Vitamin-Dy
Lösung wird im Vakuum, bei 40 0C zur Trockne eingedampft. Ea wird ein filmartiger Rückstand erhalten; dieser Rückstand wird gepulvert und auf diese Weise wird ein stabiles pulverförmiges Vitamin-Do- -Präparat erhalten, welches in 5-500 ml V/asser zu einer klaren Lösung gelöst werden kann.
Beispiel 4:
2,0 g Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin gelöst und in dieser Lösung werden auf die im Beispiel 3 angegebenen Weise 100 mg kristallines Vitamin-Do aufgelöst. Diese Lösung wird dann auf 60 0C erwärmt und der in kristalliner Form ausgeschiedene Einschluss-Komplex von Vitamin-D, mit Dimethyl-cyclodextrin wird bei dieser Temperatur abfiltriert und warm getrockne Vj
Kit einem Röntgen-Difiraktometer wurden die Diagramme des erhaltenen kristallinen Produkts, sowie auch jene des Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrins aufgenommen; die erhaltenen charakteristischen Reflexionsbande sind in der nachstehenden Tabelle III angegeben, wo zum Vergleich auch die entsprechenden Reflexionsbande von Vitamin-Do angegeben sind.
Tabelle III
Charakteristische Reflexionsbande (2 θ° Winkelwerte)
Heptakia-(2,6-di-O- Einschluss- Vitamin-D^
-me thyl-ß-cyclodextrin Komplex
θ,4 8,7 5,1
10,0 9,4 5,3
10,2 10,1 M
12,3 10,3 8,8
13,5 12,4 13,9
17,1 16,9 15,7
18,4 19,1 15,9
19,3 19,6 16,4
20,7 20,2 18,3
29,8 20,4 und 21,4 22,0
Beispiel 5:
253,2 mg (0,194 mltolj Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden in 1,8 ml Wasser gelöst und dann wird bei 30 0C, unter Rühren, die Lösung von 28 mg (0,076 mMol) PGIg-äthylester in 2 ml Diäthyläther zugesetzt. Die Lösung wurd auf Raumtemperatur abkühlen gelassen und dann auf übliche Weise lyophilisiert. Es werden 254 mg amorphes weisses Pulver erhalten, welches in Wasser fünfmal besser löslich ist, als der mit ß-Cyclodextrin hergestellte Einschluss- -Komplex von PGIg-äthylester. Dieses Pulver wird in
Ampullen abgefüllt und die zugeschmolzenen Ampullen werden an einem kiihlen Ort gelagert. Nach zwei Monaten wurde der Wirkstoffgehalt des Präparats bestimmt und es wurde gefunden, dass der Wirkstoffverlust nach 2 Monaten weniger als 5 % war. Die Bestimmung des V/irkstoffgehalts des Komplexes erfolgt auf die folgende Weise: das Präparat wird in einer Tris- -Pufferlösung gelöst, die Lösung wird mit Natriumchlorid gesättigt und anschliessend mit Diäthyläther extrahiert. Der sich.im Extrakt befindliche PGIg- -äthylexter wird silyliert und die Menge des Silylderivats geschromatographisch gemessen. Der PGI«- -äthylestergehalt des Komplexes beträgt 10,0 %m
Die Aggregation von Thrombocyten hemmende Konzentration des Komplexes ist im Born'sehen Teat 300 ng/ml. Diese Aktivität wird nach der Auflösung des Komplexes 2 Stunden lang unverändert beibehalten, woraus folgt, dass der PGIg-äthylester durch die Komplexbildung in erheblichem Mass stabilisers wird. Es ist auch ein bedeutsamer Vorteil dieses Produkts, dass die bei der parenteralen Anwendung festgestellte nierenschädigende Wirkung von ß-Cyclodextrin bei dem hier zur Komplexbildung verwendeten Heptakis- -/2,6-di-Q-methyl/-ß-cyclodextrin nicht vorhanden ist.
Beispiel 6:
0,3 g Dimethyl-cyclodextrin werden in 2 ml
physiologischer Kochsalzlösung gelöst, die Temperatur der Lösung wird mittels eines Thermostats auf 35 0C eingestellt 5,2 mg in Portionen zugesetztes Vitamiri-Ko werden darin gelöst. Die auf diese Weise erhaltene Lösung wird durch Filtrieren sterilisiert und in Ampullen abgefüllt. Dieses Produkt kann als Injektionspräparat verwendet werden.
Beispiel 7:
0,05 g Heptakis-(2,6-di-Ö-methyl)-ß-cyclodextrin werden in 1 ml destilliertem Wasser gelöst und dann wird die Lösung in Stickstoffatmosphäre, vom Licht geschützt mit 1,72 mg Retinolacetat (Vitamin-A-acetat), 25 /Ug Vitamin D^ und 4,0 mg dl-ec- -Tokopherolacetat (Vitamin-E-acetat) versetzt. Es wird eine klare Lösung erhalten, welche als oral verabreichbare Tropfen verwendet werden kann.
Aus der obigen Lösung kann durch die Zugabe von 2 mg Aneurin-chlorid-hydrochlorid (Vitamin-B·^- salz), 0,8 mg Riboflavin-5'-phosphorsäureester-hatriumsalz (Vitamin-B2-salz), 30 mg Nikotinamid ( Vitamin-B,), 4 mg Pyridoxin-hydrochlorid (Vitamin-Bgsalz), 100 mg Vitamin-C und 10 mg Pantheol (reduzierte, alkoholische Form von Vitamin B^) ein oral verabreichbares. PolyVitaminpräparat hergestellt werden. Die Tagesdose dieses Präparats ist 3-mal 5 bis 10 Tropfen.
Beispiel 6:
2 ml einer 10 Gew.%-igen wässrigen Lösung von Heptakis-(2,6~di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden in einem Stickstoff strom, vom Licht geschlitzt, von Sauerstoff befreit und dann v/erden unter Rühren, in mehreren Portionen insgesamt 34,4 mg Retinolacetat darin gelöst. Das Auflösen des Retinolacetats nimmt bei Raumtemperatur etwa 3 Stunden in Anspruch. Die erhaltene Lösung wird dann in Stickstoffatmosphäre mit Wärme sterilisiert; der bei dem Aufwärmen sich ausscheidende Einschlusskomplex löst sich wieder bei dem Abkühlen, Die auf diese Weise erhaltene Lösung kann als InJektionspraparat oder als orale Tropfen verwendet werden; die Tagesdose beträgt 15 bis 30 Tropfen.
Beispiel 9:
In 2 ml einer 10 Gew.%-igen wässrigen Lösung von Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin in der im Beispiel 8 beschriebenen Weise, bei 30 0C 3,44 g Retinolacetat und anschliessend 5t0 mg dl-cc- -Tokopherolacetat unter Rühren gelöst. Die erhaltene Lösung wird im Vakuum, bei 35 0C zur Trockne eingedampft, der filmartige Rückstand wird gepulvert und in Ampullen abgefüllt. Das auf diese Weise erhaltene trockene Präparat kann in 10 ml von beliebigen
Üblichen Infusionslösungen schnell und klar gelöst werden. Das Produkt kann für Infusionen verwendet werden.
Beispiel 10:
15 g Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden in 100 destilliertem Wasser bei 25 0C gelöst und die Lösung wird mit 1,5 g gepulverten Lidocain-Base C2-(Diäthylamino)-N-(2,6-dimethyl-phenyl )■ acetamid] versetzt. Es wird eine klare, stabile Lösung erhalten, welche unbeschränkt ohne Veränderung gelagert werden kann. Der gelöste Wirkstoff scheidet sich auch beim Verdünnen mit Wasser nicht aus.
Beispiel 11:
15 g Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden in 95 ml physiologischer Kochsalzlösung gelöst. Die Temperatur der Lösung wird mittels eines Thermostats auf 30 0C eingestellt und es wird unter Rühren 1,0 g Lidocain-Base zugegeben» Nach dem Auflösen des Lidocains wird das Volumen der Lösung mit physiologischer Kochsalzlösung auf 100 ml ergänzt (präparat a).
Separat wird aus Lidocain-hydrochlorid mit physiologischer Kochsalzlösung eine in 100 ml 1,0 g Lidocain-Base in der Form von Hydrochloridsalz enthaltende Lösung hergestellt (Präparat b).
Aus beiden Präparaten Λ und B werden dann, durch Verdünnung ndt physiologischer Kochsalzlösung 0,25, 0,50 und 0,75 Gew.%-ige Testlösungen hergestellt.
Mit den auf obige Weise hergestellten Testlösungen wurden die folgenden Untersuchungen durchgeführt :
In das eine Auge von Hasen wurde die aus dem Präparat A und in das andere Auge des selben Tieres die aus dem Präparat B hergestellte Vestlösung eingetropft. Beide Augen wurden dann mit einer Uildschv/einborste gereizt und das Auftreten der Cornealreflexe wurde in Abhängigkeit von der Zeit registriert, nie bei 10 Tieren gemessenen Reflexzahlen wurden in Abhängigkeit von der Zeit in zweifacher logarithmischer Zusammenhang graphisch dargestellt; aus den sich auf diese V/eise ergebenden geraden Linien wurden die zum Auslösen von 50 ';^-igen Reflexen gehörenden Zeitwerte als charakteristisch betrachtet. Diese "t „- rf. "-Werte -wurden in der nachstehenden Tabelle IV zusammengefasst.
Tabelle IV
Konzentration Präparat B Präparat A Aenderung
% *eff 50~v/erfce vouteff 50·
Min.(f) Sek. (Ό ϊο
0,25 4»54"
0,50 11»45»» 0,75 12'10»»
6 »36" + 34 ,69
18 »40»' + 58 ,85
24 »40»» +102 ,73
Aus den Daten der obigen Tabelle ist es klar ersichtlich, dass die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Lösungen bei dem selben Wirkstoffgehalt eine wesentlich längere Wirkungsdauer zeigen.
Beispiel 12:
Die nach Beispiel 11 hergestellten Präparate A und B wurden auch an Meerscheinchen mit 350 bis 400 g Einzelgewicht in intracutanem Haut-Test geprüft. Einen Tag vor den Versuchen wurden die Tiere am Rücken depiliert. Am Rücken der einzelnen Tiere wurden rechts und links von der Wirbelsäule,· vorne und hinten je 0,1 ml der nach Beispiel 11 hergestellten Verdünnungen der Präparate A bzw. B intracutan injiziert und dann wurde die Haut der Tiere durch standarde Nadelstiche gereizt. Die normale .Schmerzreaktion der Tiere (Kreischen) wurde durch aueserhalb der sich an den Injektionstellen subcutan ausbildenden Lidocain-Depots gemachte Stiche kontrolliert. Es wurden die Zeiten registriert, bei welchen die Tiere auf die in den Bereichen der Injektionen gemachten Stiche keine Schmerzreaktion zeigten.
Die Ergebnisse wurden ebenfalls in zweifach, logarithmischem Maßstab graphisch dargestellt und es wurden die zur 50 %-iger Reflexion gehörenden Zeitwerte ermittelt. Diese sind in der nachstehenden Tabelle V zusammengefasst.
Tabelle V
Konzent- Präparat B Präparat A- . Aenderung -von ration % teff 50-We*te tßff ^
Min. (*) Sek.(*9) %
0,50 19*55" 31*00*' +55,64
0,75 28*10" 46*45*' +65,97
1,00 38Ό0»* 60Ό0" +57,89
Die Daten der obigen Tabelle zeigen klar . di Verlängerung der Wirkungsdauer bei den erfindungsgemässen Präparaten.
Beispiel 13:
Die nach Beispiel 11 hergestellten Präpare^^e A und B wurden auch in Fällen von Leitungs-Anästhesie an Ratten geprüft. Den Tieren wurden in 1 cm Entfernung von der Schwanzwurzel, neben den rechts- bzw. linksseiteigen Nervenstämmen ^e 0,15 ml Lösung injiziert, Die Tiere wurden mit elektrischem Strom (Spannung; 90 v, Frequenz: 100 Hz) gereizt; sie haben den auftretenden
Schmerz duroh ein energisches Wegreissen des Schwanzes und durch Kreiechen angezeigt. Die gemessenen Anästhesie-Zeitdauer sind in der nachstehenden Tabelle VI zusammengefasst.
Tabelle VI
Präparat B Präparat A 146 Verlängerung
Konzent Zeitdauer der Anästhesie
Minuten
215 der Anästhesie
%
ration
% . .
76 464 + 92,10
0,50 117 + 83,76
0,75 222 +109,0
1,00
Die Daten der obigen Tabelle zeigen, dass die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Lösungen bei den selben Wirkstoffdosen um 90 bis 100 % längere Wirkung haben,
Beispiel 14:
9 g Dimethyl-cyclodextrin werden in 60 ml destilliertem Wasser gelöst und es werden 0,33 g Bupivacain-Base Cl-Butyl-N-(2,6-dimethyl-phenyl)-2~piperidin- -carboxamid.3 zugesetzt. Es wird eine stabile, klare Lösung erhalten, aus welcher Injektionslösungen hergestellt werden können.
Beispiel 15:
Es wird auf die.im Beispiel 14 beschriebene
Weise eine 150 mg/ml Dimethyl-cyclodextrin und 4,5 mg/ml Bupivacain-Base enthaltene Injektionslösung hergestellt und sterilisiert (Präparat c).
Freiwilligen Versuchspersonen wurden am Unterarm 0,2 ml der zu untersuchenden Lösung subcutan injiziert, wobei die Versuchspersonen in vier Gruppen eingeteilt wurden und eine Gruppe mit dem Präparat C, die zweite Gruppe mit einer handelsüblichen Bupivacain- -hydrochlorid Injektionslösung, die dritte Gruppe mit einer 2 %-igen Lidocain-hydrochlorid Injektionslösung und die vierte Gruppe mit steriler physiologischer Kochsalzlösung behandelt wurde. Während 270 Minuten n:ich der Verabreichung der Injektion wurde in jeden 30 Minuten die Schmerzempfindung durch Nadelstiche untersucht. Während dieser Zeit wurde bei den mit dem Präparat C behandelten Personen in 66 % der Fälle keine Schmerzempfindung festgestellt; diese Zahl war bei den mit physiologischer Kochsalzlösung behandelten Personen 20 %, bei den mit Bupivaoain-hydrochlorid bzw. Lidocain- -hydrochlorid behandelten Personen gleichennassen 38 %,
Beispiel 16:
In 2 ml einer 10 Gew.iS-igen Lösung von Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden 30 mg Hydrocortison gelöst. Die Lösung wird sterilisiert und kann als Injektionspräparat verwendet werden.
Beispiel 17:
100 mg Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin werden in 1 ml destilliertem Wasser gelöst, dann werden zu der erhaltenen Lösung bei 30 0C, langsam, portionsweise 25 mg Prednisolon zugesetzt und darin aufgelöst. Die auf diese V/eise erhaltene wäss-
rige Lösung des Einschluss-Komplexes wird dann in inerter Gasatmosphere durch Erwärmen sterilisiert. Die erhaltene stabile sterile Lösung kann als Injektionspräparat verwendet werden.

Claims (1)

  1. LICHTENSTEINSTRASSE3 FERNSPRECHER: (0611) 55506! TELEGRAMME: LOMOSAPATENT LANDESZENTRALBANK 50007149 POSTSCHECK-KONTO FFM. 1667-808
    Chinoin Gyogyszer es Vegyeszeti Termekek Gyara B.T., H 104-5 Budapest, To utca 1-5, Ungarn
    Patentansprüche
    ( 1 ^Wasserlösliche Einschluß-Komplexe von in Wasser unlöslichen otter nur "begrenzt löslichen, "biologisch aktiven organischen Verbindungen mit Dimethyl-ß-cyclodextrinen, deren durchschnittliche Substitutionszahl 14- beträgt, sowie deren wässrige Lösungen.
    2) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Dimethyl-ß-cyclodextrin mit einer durchschnittlichen Substitutionszahl 14 Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin enthalten.
    5) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Vitamine, Steroidhormone, Prostanoide oder Lokalanästhetica als biologisch aktive organische Verbindungen enthalten.
    4·) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß sie als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Vitamine die fettlöslichen Vitamine A,.B, D, E oder K enthalten.
    5) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1, 2 oder 3i dadurch gekennzeichnet, daß sie als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Steroidhormone
    (3ß >4ß )-3-/"(O-2,6-Di-desoxy-pJ-D-ri'bo-h.exopyraiiosyl- {i ->4-) -2,6-didesoxy-ß-D-ribo-hexapyranosyl- <<1 ->4) -2,6-didesoxy-ß-D-ribohexapyranosyl) -0x^-14—hydroxy-c ard-20 ( 22) -enolid, (3ß,5ß,12ß)-3-AO-ß-I)-GlukoP7rariosyl-0 ->4-)-0-3-0-acetyl-2,6-didesoxy-ß-D-ribo-liexopyraiiosyl-{i s> 4> -0-2,6-didesoxy-ß-D-ri'boh.exopyranosyl- <1 ->^>-2,6-didesoxy-ß-D-ribo-h.exopyranosyl)-oxy7-.12,i4-dihydro-card-.20(22)-enolid,
    (17ß)-17-Hydroxy-ö str-4-en-3-on,
    11,17,21-Trihydroxy-pregn-4-en-3,20-dion, Kethylsecodin,
    j Androst-4-en-3,17-d.ion,
    ! (i7ß)-Östra-1,3,5-(iO)-trien-3,17-diol-.3-'beiizoat/
    j 17t21-Dih.ydroxy-pregn-4~en-3i20-dion-17-acetat, · 17,21-Dihydroxy-pxe6n-4~etL-3,20-dion, j 17ß-Hydroxy-17-metllyl-an.drost-4-en-3-on, Pregn-4—en-3,20-dion,
    3ß,17a,21-Triacetoxy-pregn-5-en-20-on oder ι 3ß,17a,21-Trinydroxy-pregn-5-en-20-on-21-äcetat j enthalten.
    6) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn- ; zeichnet, daß sie als in Wasser unslösliche oder nur begrenzt lösliche Prostanoide PGI?-äthylester enthalten.
    ; 7) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekenn-' zeichnet, daß sie als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Lokalanästhetica
    2-(Diäthylamino)-T'i-C2,6-dimethylphenyl)-acetamid oder 1-Butyl-N-(2,6-dimethyl-phenyl)-2-piperidin-carboxamid
    ; enthalten.
    8) Einschluß-Komplexe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie als in Wasser unslösliche oder nur begrenzt '■ lösliche biologisch aktive organische Verbindung 1-(p-Chlorbenzoyl)-2-methyl-5-methoxy-indol-3-yl-essigsäure enthalten.
    9) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Einschluß-Kom- , plexen von in Wasser unlöslichen oder nur begrenzt löslichen, ; "biologisch aktiven organischen Verbindungen in Form ihrer wäss- :
    rigen Lösungen, dadurch gekennzeichet, daß man 1 Mol der zu lö- j
    senden Vexhindung in der wässrigen Lösung von 1 "bis 8 KoI eines i
    Dimethyl-ß-cyclodextrins mit einem auf die Methylgruppeη bezo- |
    genen durchschnittlichen Substitutionsgrad 14 löst. ;
    : l
    10) Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mau ' Heptakis-(2,6-di-0-methyl)-ß-cyclodextrin als Dimethyl-ß-cyclo-
    i. dextrin mit Substitutionsgrad 14 verwendet. .
    11) Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
    daß man als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche bio-. logische aktive Verbindungen Vitamine, Steroidhormöne, Prosta- ! noide oder Lokalanästhetica verwendet. ι
    ■ . j
    12) Verfahren nach .Anspruch 9, 10 oder 11", dadurch gekennzeichnet, daß man als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Vitamine die fettlöslichen Vitamine A, B, D, E oder K verwendet.]
    13) Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Steroidhormöne ;
    (3ß ,4p)-3-A0-2,6-Di-desoxy-ß-D-ribo-hexopyranosyl- <1 ->4) -2,6-didesoxy-ß-D-ribo-hexapyranosyl- <^1 -»4) -2,6-didesoxy-ß-D-ribohexapyranosyl )-oxy/-14-hydjOxy-card-20(22)-enolid,
    (3ß ,5ß 512ß )-3-/"(Q-ß-D-Glukopyranosyl-{i -^4)-0-3-0-acetyl-2,6-didesoxy-ß-D-ribo-hexopyranosyl-{i -9 4) -0-2,6-didesoxy-ß-D-ribo-
    ' hexopyranosyl-(i ->4/-2,6-didesoxy-ß-D-rJbo-hoxopyi'anosyl)-oxyJ7- '■ 12,14-dihydro-card-20(2?)-eno.i :i.d,
    j (i7ß)-17-Hydroxy-östr-4-en-3-on,
    ; 11,17,21 -'l1rihydroxy-pregn-4-en-3,20-dion,
    ; Γethylsecodin,
    Androst-4-en-7,i7-dion,
    ; (i7ß)-Olstra-1,3,c>-(i0)-trien-3,i7-dio'l.-3-benzoat,
    i-4-en-3,20-dion,
    17ß-Hydroxy-17-methyl-andi"Ost-4-en-3-on, Pregn-4-en-3,20-dion,
    3ß,17a,21-Triacetoxy-pregn-5-en-20-on oder 3β,1£α,21-Trihydroxy-pregn-5-en-20-on-21-äcetat verwendet.
    14) Verfahren nach Anspruch 9» 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Prostanoide PGIp-äthylester verwendet.
    15) Verfahren nach Anspruch 9? 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche Lokalanästhetica
    2- (Diäthylamino)-II- (2,6-dime thylphenyl)-acetamid oder j 1 -Butyl -Έ- (2,6-dime thyl-phenyl )-2-piperidin-carboxamid verwendet.
    ! 16) Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, . daß man.als in Wasser unlösliche oder nur begrenzt lösliche bio- ; logisch, aktive Verbindung 1-(p-Chlorbenzoyl)-2-Tnethyl-5-inethoxy- ; indol-3-yl-essigsäure verwendet.
    . 17) Oral oder parenteral verabreichbare Arzneimittelpräparate, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Wirkstoff einen Einschluß-■ Komplex der Ansprüche 1 bis 8 enthalten.
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