DE3117989C2 - Vorrichtung zum Stapeln von Münzen - Google Patents
Vorrichtung zum Stapeln von MünzenInfo
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Abstract
Die Münzenstapelvorrichtung für eine Münzeneinwickelmaschine umfaßt ein Münzenstapelrohr, einen in das Münzenstapelrohr ragenden, beweglichen Verschluß zum Abstützen der in dem Münzenstapelrohr gestapelten Münzen, bis das Münzenstapelrohr gestapelte Münzen in einer vorherbestimmten Anzahl enthält, eine Einrichtung zum Öffnen des Verschlusses, wenn das Münzenstapelrohr gestapelte Münzen in der vorherbestimmten Anzahl enthält, so daß die Münzen dann zur Weiterbehandlung abgegeben werden, und eine Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses. Die Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses weist einen Verschlußträger auf, der die Befestigungsteile der Verschlußsegmente trägt und mit einem Gewindeloch ausgebildet ist, ferner eine mit dem Gewindeloch des Verschlußträgers verschraubte Gewindespindel, eine einen umsteuerbaren Motor umfassende Antriebseinrichtung zum Drehen der Gewindespindel und eine Führungsstange, die mit dem Verschlußträger in Gleitberührung steht, um bei der Drehung der Gewindespindel sich abwärts- oder aufwärtsbewegenden Verschlußträger zu führen und seine Drehung zu verhindern. Anstelle dieser Anordnung kann man zum Senken und Heben des Verschlußträgers auch einen Zahnstangentrieb oder einen Schwenkarm verwenden. Es sind ferner Steuerschaltungen zur Steuerung der Münzenstapelvorrichtung in einer vorgewählten Arbeitsvorgangsfolge angegeben.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln von Münzen in einer Münzeneinwickelmaschine nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer aus der DE-OS 27 39 089 bekannten Vorrichtung dieser Art befindet sich der Verschluß
unterhalb des Münzenstapelrohrs, so daß insbesondere die ersten der in das Münzenstapelrohr zum Zwecke des
Stapeins eingeworfenen Münzen eine große Fallhöhe zu überwinden haben und sich dabei überschlagen, eine
Schräglage oder versetzte Stellung einnehmen können. Aus diesem Grunde ist bei der bekannten Vorrichtung
eine das Münzenstapelrohr in Vibrationsschwingungen versetzende Einrichtung vorgesehen, die eine flach
aufeinanderliegende Stapelung der Münzen gewährleistet. Weiterhin sind bei der bekannten Vorrichtung
entlang der Innenwand des Münzenstapelrohrs parallel zu deren Achse verlaufende Kontaktleisten vorgesehen,
die eine schräge Versetzung der Münzen im Stapel ermitteln und Stapel mit derartig versetzten Münzen
ausscheiden, weil diese Störungen während des Einwickelvorgangs verursachen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die
eine einwandfreie verkantungsfreie Stapelung der Münzen in dem Münzenstapelrohr gewährleistet, ohne
daß es erforderlich ist, dieses in Vibrationsschwingungen zu versetzen.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der ίο vorausgesetzten Gattung gelöst, die nach der Erfindung
gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1 ausgebildet ist
Da der den sich bildenden Stapel in dem Münzenstapelrohr tragende Verschluß kontinuierlich oder schrittweise
entsprechend der zunehmenden Höhe des Münzenstapels abgesenkt wird, haben die einzelnen
Münzen nur eine so geringe Fallhöhe in dem Münzenstapelrohr zu überwinden, daß deren Verkanten
oder Versatz ausgeschlossen ist
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 beschrieben worden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert in dieser
zeigt
F i g. 1 schaubildlich mit auseinandergezogenen Teilen die Hauptteile einer Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 in Draufsicht einen Teil des Münzenführungskanals und des Münzenstapelrohrs gemäß der Erfinjo
dung,
Fig. 3 im Schnitt den Umriß eines Münzenstapelrohrs gemäß der Erfindung,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3,
Fig. 5 in einem der Fig. 3 ähnlichen Schnitt eine
)5 andere Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 6 in einem Blockschema eine Steuerschaltung zur Steuerung der Ausführungsform gemäß Fig. 1,
Fig. 7 ist ein Ablaufschema des Folgesteuerprogramms für die Steuerung der Ausführungsform gemäß
der Fig. 1,
F i g. 8 ein Schaltschema einer Steuerschaltung für die Ausführungsform gemäß der F i g. 1,
Fig. 9 ein Blockschema einer anderen Steuerschaltung,
Fig. 10 ein Ablaufschema des Folgesteuerprogramms für die Schaltung gemäß F i g. 9 und
F i g. 11 ein Schaltschema der zur Schaltung für das in
der F i g. 10 dargestellte Folgesteuerprogramm.
Gemäß den Fig. 1 bis 4 werden Münzen nacheinan-
>o der einem Münzenführungskanal 1 zugeführt und in
diesem mittels eines Förderbandes 2 transportiert. Dem Münzenführungskanal 1 sind eine Einrichtung zum
Ausscheiden von Münzen anderer Arten, beispielsweise eine Münzenausscheideöffnung 3 in Form eines Loches
r>5 oder Schlitzes, aus Photowandlern 4, 4 bestehende
Sensoren zum Erzeugen von Münzenzählsignalen, ein Anschlag 5 zum Unterbrechen des Münzentransports
nach dem Eintritt einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen in ein Münzenstapelrohr 7, wobei dieser
bo Anschlag auf Grund eines Startsignals für das nächste
Arbeitsspiel in eine Normalstellung drehbar ist. in der er die Münzen vorbeiläßt, und ein weiteres l-'örderband 6
zugeordnet, das sich mit einer höheren Geschwindigkeit bewegt als das Förderband 2, so daß die Zwischenräume
ti5 zwischen aufeinanderfolgenden Münzen vergrößert
werden.
Die Münzen werden in einem Münzenstapelrohr 7 in
einem Hohlraum 7' gestapelt, dessen Durchmesser ie
nach dem Durchmesser der darin zu stapelnden Münzen verändert werden kann, oder es kann aus einer Gruppe
von Münzenstapelrohren ein Münzenstapelrohr ausgewählt werden, dessen Hohlraum die Münzen einer
einzigen Art satt passend aufnehmen kann. Das Münzenstapelrohr 7 ist an seinem oberen Ende mit
einer Einführungsnut 7" ausgebildet und ist so angeordnet daß der Grund der Einführungsnut 7" mit
der Führungsfläche des Münzenführungskanals 1 bündig oder etwas unterhalb dieser Führungsfläche
angeordnet ist Die Wand des Rohrs 7 ist von einem vertikalen Schlitz 8 und in ihrem unteren Teil von einem
Umfangsschütz 9 durchsetzt Im oberen Teil des Rohrs 7
ist dieses von einem Paar von diametral fluchtenden Löchern 10 für eine obere Lichtschranke 10' durchsetzt
die zum Messen der Höhe des Münzenstapels dient Der untere Teil des Rohrs 7 ist von einem Paar von
diametral fluchtenden Löchern 11 für eine untere Lichtschranke 11' durchsetzt die auf das Vorhandensein
einer Stützstange 12(siehe Fig. 3) anspricht.
Dem Münzenstapelrohr 7 ist ein Verschluß b zugeordnet, der in dieser Ausführungsform zwei
Verschlußsegmente 13, 13' umfaßt, von denen jedes einen allgemein halbkreisförmigen freien Endteil, einen
langgestreckten Schaft und einen allgemein trapezförmigen Befestigungsteil besitzt. In der normalen
Schließstellung liegen die freien Endteile der beiden Verschlußsegmente 13, 13' unter Bildung einer allgemein
kreisförmigen unteren Begrenzung des Hohlraums des Münzenstapelrohrs aneinander und stützen sie cfen
Münzenstapel ab, bis das Rohr 7 eine vorherbestimmte Anzahl von gestapelten Münzen enthält. Die Befestigungsteile
der Verschlußsegmente 13, 13' sind durch Schwenkzapfen 15, 15' mit einem Verschlußträger 14
schwenkbar verbunden und können mit Hilfe von Rollen 16, 16', die auf Lappen der Befestigungsteile
schwenkbar gelagert sind, derart bewegt werden, daß der von den allgemein halbkreisförmigen freien
Endteilen der Verschlußsegmente 13, 13' gebildete Verschluß geöffnet und geschlossen wird. An einem
anderen Lappen des Befestigungsteils des einen Verschlußsegments 13' ist ein Be'ätigungszapfen 17
montiert.
Der Verschlußträger 14 besitzt ein Gewindeloch, in das eine Gewindespindel 18 geschraubt ist, und ein
anderes Loch, durch das sich eine Führungsstange 19 erstreckt, die eine Drehung des Verschlußirägers 14
verhindert. Zum Senken und Heben des Verschlußträgers 14 kann die Gewindespindel 18 von einer
Antriebseinrichtung 20 gedreht werden.
Wenn der Verschlußträger 14 in seine unterste Stellung gesenkt wird, greift der Betätigungszapfen 17
in ein Loch 21 eines Betätigungshebels 22 ein, der mit einem Elektromagneten 23 verbunden ist.
Anhand der F i g. 3 sei nun die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente 13, 13' erläutert. Diese Bewegung
wird durch das Ausgangssignal der oberen Lichtschranke 10' eingeleitet.
Vor Beginn des Stapelvorganges wird der Verschlußträger 14 in seine strichpunktiert angedeutete, obere
Endstellung bewegt. Zu diesem Zweck dreht ein umsteuerbarer Motor 25 die Gewindespindel 18 im
Rückwärtsdrehsinn. Wenn der Verschlußträger 14 seine oberste Stellung erreicht, greift eine an ihm montierte
Nocke 24 an einem Betätigungsorgan eines Endpunktschalters A an. der dadurch geöffnet wird und den
Motor 25 ausschaltet. Die Verschlußsegmente 13 und 13' sind jetzt geschlossen und etwas unterhalb des
Grundes der Einführungsnut 7" des Münzenstapelrohrs 7 angeordnet Die Münzen a werden nacheinander von
dem Förderband 2 gefördert, und die Zwischenräume zwischen ihnen werden infolge der Wirkung des
j schneller laufenden Förderbandes 6 vergrößert Danach gelangen die Münzen durch die Nut 7" auf die
Verschlußsegmente 13, 13'. Da die Höhendifferenz zwischen dem Grund der Nut 7" und den Verschlußsegmenten
13, 13' nur klein ist, kann jede Münze in dem
in Hohlraum T des Rohrs 7 nur über eine kleine Strecke
fallen. Wenn der auf den Verschlußsegmenten 13, 13' ruhende Münzenstapel das Löcherpaar 10 abdeckt wird
ein Signal erzeugt, das bewirkt, daß der umsteuerbare Motor 25 im Vorwärtsdrehsinn eingeschaltet und die
Gewindespindel 18 mittels der Antriebseinrichtung 20 im Sinne des Senkens des Verschlußträgers 14 gedreht
wird. Man kann die Abwärtsbewegung des Verschlußträgers durch die Lichtschranke 10' steuern oder die
Steigung und die Drehzahl der Gewindespindel 18 so wählen, daß der Verschluß entsprechend der Zuführung
der Münzen abwärtsbewegt wird. Während dieser schrittweise oder kontinuierlich durchgeführten Abwärtsbewegung
des Verschlusses ist zwischen der oberen Fläche der als letzter gestapelter. Münze und
2> dem Grund der Nut 7" stets nur eine kleine
Höhendifferenz vorhanden. In der vorstehend beschriebenen Weise werden die dem Stapelrohr 7 zugeführten
Münzen mittels der Zählsensoren 4 gezählt. Wenn Münzen in der vorherbestimmten Anzahl gezählt
jo worden sind, wird durch Drehen des Anschlages 5 der
Transport der Münzen in dem Münzenführungskanal 1 unterbrochen. In diesem Zeitpunkt befinden sich die
Verschlußsegmente 13,13' in ihrer unteren Endstellung, die in der F i g. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist,
auf dem Niveau des Umfangsschlitzes 9. Dabei kann die Höhe des Rohrs 7 so gewählt werden, daß die
Verschlußsegmente 13, 13' im Abstand unterhalb des unteren Randes des Rohrs angeordnet sind, wenn
Münzen in der vorherbestimmten Anzahl auf den sich in
to ihrer unteren Endstellung befindlichen Verschlußsegmenten 13, 13' gestapelt sind. In diesem Fall ist der
Umfangsschlitz 9 nicht erforderlich. In jedem Fall betätigt beim Erreichen der unteren Endstellung der
Verschlußklappen 13,13' die Nol ke 24 das Betätigungselement
eines Endpunktschalters 8, worauf der umsteuerbare Motor 25 angeschaltet und die Stützstange
12 bis knapp unter die Verschlußsegmente 13, 13' aufwärtsbewegt wird, so daß sie den Münzenstapel
aufnehmen kann. Wenn die aufwärtsbewegte Stützstange 12 das untere Löcherpaar 11 abdeckt, erzeugt die
untere Lichtschranke W ein Signal, das eine Einschaltung des Elektromagneten 23 bewirkt, der jetzt den
Betätigungshebel 22 zurückzieht, in dessen Loch 21 der Betätigungszapfen 17 eingreift, so daß die Befestigungsteile
der Verschlußsegmente 13, 13' verschwenkt werden. Infolgedessen werden die Verschlußsegmente
13, 13' aufgeschwenkt, so daß der auf ihnen befindliche Münzenstapel auf die Stützstange 12 gelangen kann. Die
Stützstange bewegt jetzt den Münzenstapel in eine
bo nicht gezeigte Einwickelstation. Dabei bleiben die
Verschlußsegmente 13, 13' offen, bis die obere Fläche der obersten Münze des Stapels das vorher durch den
sich abwärtsbewegenden Mün/.enstapel abgedeckte Löcherpaar 11 freigibt, worauf der Elektromagnet 23
bi ausgeschaltet und der Betätigungshebel 22 in seine
normale, ausgefahrene Stellung zurückgestellt wird. Dadurch werden die Verschlußsegmente 13, 13' in ihre
Schließstellung zurückgeschwenkt. Danach wird der
umsteuerbare Motor 25 zum Rückwärtsdrehen der Gewindespindel 18 eingeschaltet, so daß der Verschluß
b in seine obere Endstellung bewegt wird. Jetzt ist die Vorrichtung für das nächste Arbeitsspiel bereit.
Anstelle der Gewindespindel 18 kann man eine nicht gezeigte Zahnstange vorsehen, in die ein Ritzel
eingreift, das von einem geeigneten Motor gedreht wird, der auf dem Verschlußträger 14 montiert ist.
In der in der F i g. 5 gezeigten Ausführungsform greift
ein Schwenkarm 26 mit seinem einen Ende an dem Verschlußträger 14 an. Zum Senken und Heben des
Verschlußträgers 14 wird der Schwenkarm 26 mittels einer Rolle 28 verschwenkt, die auf einer drehbaren
Nockenscheibe 27 gelagert ist. Diese dient auch zum Schließen und öffnen der Endpunktschalter A und B.
Durch eine geeignete Einrichtung zur Steuerung der Schwenkbewegung des Schwenkarms 26 wird gewährleistet,
daß der Verschlußträger 14 mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit aus seiner oberen in seine
untere Endstellung bewegt wird. Zu diesem Zweck kann man eine elektrische Schaltung vorsehen, mit der die
Drehzahl des Motors in Abhängigkeit von einer der Anzahl der gezählten Münzen entsprechenden Impulszahl
gesteuert wird, und kann man anstelle des umsteuerbaren Motors 25 einen Servomotor oder einen
getasteten Schrittmotor verwenden.
Nachstehend wird die Steuerung des Verschlusses b erläutert.
Als erste Ausführungsform sei eine Steuerschaltung beschrieben, in der die Ausgangssignale der dem
Löcherpaar 10 zugeordneten, oberen Lichtschranke 10' zur Steuerung der Abwärtsbewegung des Verschlusses
b ausgewertet werden. Diese Steuerschaltung besteht auf der Erkenntnis, daß die Ansprache der oberen
Lichtschranke besagt, daß der Münzenstapel mindestens bis zum Niveau der oberen Lichtschranke reicht.
Daraufhin werden die Verschlußkappen 13,13' abwärtsbewegt, bis die obere Lichtschranke den Münzenstapel
nicht mehr anzeigt. Die obere und die untere Lichtschranke 10' und 11' werden durch den Münzcnstapel
a gesteuert. Durch die Lichtschranken 10', 11' und den oberen und den unteren Endpunktschalter A und B
werden der Motor 25 und der Elektromagnet 23 elektrisch gesteuert. Der Verschluß b wird mechanisch
betätigt und bewirkt die Bewegung des Münzenstapels a und die Betätigung des oberen und des unteren
Endpunktschalters A und B.
F i g. 7 ist ein Ablaufschema der Arbeitsvorgangsfolge der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung, Fig.8
ist ein entsprechendes Schaltschema, das nachstehend anhand der F i g. 7 erläutert wird.
Durch einen Startbefehl (701 in Fig. 7) wird ein l-Impuls über eine Klemme 801 und ein ODER-Glied
OR 1 an den Setzeingang 5 eines Flipflops FFt
angelegt Dieses speichert den Befehl zum Zurückstellen der Verschlußsegmente 13, 13' in ihre obere Endstellung.
Von dem Ausgang Q des Flipflops FFl wird jetzt
ein 1-SignaI an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND 1 abgegeben. Der Ausgang des Endpunktschalters
A ist über eine Klemme 803 und ein NICHT-Glied
INVi mit einem zweiten Eingang des UND-Gliedes AND 1 verbunden, mit dessen drittem Eingang der
Ausgang der oberen Lichtschranke 10' über die Klemme 804 und das NICHT-Glied INV2 verbunden
ist Wenn die obere Lichtschranke 10' auf das Vorhandensein des Münzenstapels a anspricht, legt das
NICHT-Glied INV2 ein 1-Signal an den dritten
Eingang des UND-Gliedes AND 1 an. Daher liegt am Ausgang des UND-Gliedes ANDX das 1-Signal von
dem Zeitpunkt, in dem das Flipflop FFl gesetzt wird,
bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Endpunktschalter A geschlossen wird. Dieses 1-Signal wird vom Ausgang
des UND-Gliedes ANDX über einen Trennverstärker BA 1 und eine Klemme 809 als Rückwärtsdrelisignal an
den Motor 25 angelegt (702, 703 in F i g. 7), der jetzt die Verschlußsegmente 13, 13' des Verschlusses b in ihre
obere Endstellung bewegt. Wenn sich jetzt Münzen a
κι auf den Verschlußsegmenten 13, 13' befinden, können
diese nicht in ihre obere Endstellung gehoben werden, weil die am Ausgang des NICHT-Gliedes INV2 und
daher auch am Ausgang des UND-Gliedes ANDi das 0-Signal erscheint, wenn die obere Lichtschranke 10' das
ι ι Vorhandensein einer Münze anzeigt.
Wenn die Verschlußsegmente 13, 13' ihre obere Endstellung erreichen, wird der Endpunktschalter A
geschlossen, so daß an die Klemme 803 ein 1-Signal angelegt wird. Infolgedessen wird das von der Klemme
809 abgegebene Rückwärtsdrehsignal unterbrochen und gleichzeitig das Flipflop FFl zurückgesetzt, mit
dessen Rücksetzeingang R die Klemme 803 verbunden ist (703, 704 in Fig. 7). Das 1-Signal wird von der
Klemme 803 ferner an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND2 angelegt, an dessen anderem
Eingang ein Starthaltesignal liegt. Dieses ist ein 1-Signal von dem Zeitpunkt des Startbefehls (701 in Fig.7) bis
zu dem Zeitpunkt, in dem das Arbeitsspiel beendet wird, beispielsweise durch einer.: Abstellbefehl oder durch die
ω Ansprache einer automatischen Ausschalteinrichtung
auf das NichtVorhandensein von Münzen (728, 729 in Fig.). Der Ausgang des UND-Gliedes AND2 ist mit
dem Setzeingang des Flipflops FF2 verbunden, von dessen Ausgang Q ein Ausgangssignal als Münzentransportsignal
über den Trennverstärker BA 2 und eine Klemme 810 an einen nicht gezeigten Antriebsmotor für
das Förderband 2 angelegt wird. Sobald die Verschlußsegmente 13, 13' in ihre obere Endstellung zurückkehren,
wird daher durch Setzen des Flipflops FF2 der
•to Münzentransport eingeleitet (705 in Fig.7). Wenn
Münzen in der vorherbestimmten Anzahl gezählt worden sind, die in dem einzuwickelnden Münzenstapel
enthalten sein sollen, wird über eine Klemme 805 ein Zählungsendesignal an den Rücksetzeingang R des
Flipflops FF2 angelegt, so daß dieses zurückgesetzt und daher der Münzentransport unterbrochen wird.
Während ihres Transports und ihrer Stapelung werden die Münzen a von der oberen Lichtschranke 10'
angezeigt, deren Ausgangssignal über ein Abfallflanken-Verzögerungsglied ND und ein ODER-Glied OR 2 dem
einen Eingang eines UND-Gliedes AND3 zugeführt wird. Der andere Eingang des ODER-Gliedes OR 2 ist
mit dem Ausgang Q eines Flipflops FF3 verbunden und empfängt ein 1-Signal, wenn über die Klemme 805 das
Zählungsendesignal an den Setzeingang des Flipflops FF3 angelegt wird, und ein 0-SignaI, wenn an den
Rücksetzeingang R des Flipflops FF3 das nachstehend beschriebene Verschlußschließsignal angelegt wird.
Über eine Klemme 806 und ein NICHT-Glied INV3
t>o wird an den anderen Eingang des UND-Gliedes ANDi
ein 1-Signal angelegt, wenn in der unteren Endstellung der Verschlußsegmente der Endpunktschalter B geschlossen
wird. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes A ND 3 wird über einen Trenn verstärker BA 3 und eine
Klemme 811 als Vorwärtsdrehsignal an den Motor 25 angelegt
Wenn die obere Lichtschranke 10' eine Münze a anzeigt wird an' das Abfallflanken-Verzögerungsglied
ND ein 1-Signal angelegt (706 in Fig. 7), das über das
ODER-Glied OR 2 an das UND-Glied AND 3 weitergegeben
wird. Da der Zählvorgang gerade begonnen hat, bleibt das Flipflop FF3 zurückgesetzt, und da die
Verschlußsegmente 13, 13' nicht offen sind, liegt an der Klemme 806 ein O-Signal, so daß das NICHT-Glied
IN V 3 ein 1 -Signal an das UN D-Glied AND 3 und dieses
über die KLemme 811 ein 1-Signal als Vorwärtsdrehsignal
abgibt (707 in Fig. 7).
Während die aufeinanderfolgenden Münzen a transportiert, gezählt und gestapelt werden, gibt die obere
Lichtschranke 10' mit sehr kurzen Intervallen intermittierende Signale ab, Wenn die Vorwärtsdrehsignale
über die Klemme 811 an den Motor 25 mit ebenso kurzen intervaiien abgegeben wurden, könnte dieser
nicht einwandfrei arbeiten. Um ein derartiges intermittierendes Ausgangssignal zu vermeiden, ist das Abfallflanken-Verzögerungsglied
ND vorgesehen, das die Impulsintervalle überbrückt und ein geglättetes oder
kontinuierliches Vorwärtsdrehsignal abgibt. Daher dreht sich der Motor 25 im Vorwärtssinn weiter,
während die obere Lichtschranke 10' die aufeinanderfolgend gestapelten Münzen a anzeigt. Nur wenn die
Intervalle zwischen den die Münzen a anzeigenden Signalen eine vorherbestimmte Dauer überschreiten,
wird der Motor 25 bei der Anzeige jeder Münze angehalten (708,709,710 in F i g. 7).
Somit wird der Motor 25 durch die Anzeigesignale der oberen Lichtschranke 10' gesteuert, bis die
Verschlußssegmente 13, 13' ihre untere Endstellung erreichen, so daß der Endpunktschalter B geschlossen
wird und infolgedessen das NICHT-Glied INV3 ein 0-Signal an das UND-Glied ΛΛ/D3 anlegt Wenn daher
die Münzen a aufeinanderfolgend gestapelt werden, und der Zählvorgang beendet wird, ehe die Verschlußsegmente
13, 13' ihre untere Endstellung erreichen, wird das Zählungsendesignal als 1-Signal von der Klemme
805 an den Rücksetzeingang R des Fl'ipflops FF2 und den Setzeingang S des Flipflops FF3 angelegt. Infolge
des Zurücksetzens des Flipflops FF2 wird der Transport der Münzen a unterbrochen (712, 713 in
F i g. 7). Wenn die Zählung beendet wird, ehe die Verschlußsegmente 13,13' die Offenstellung erreichen,
bewirkt das gesetzte Flipflop FF3 das automatische Senken der Verschlußsegmente 13,13' bis in ihre untere
Endstellung unabhängig von dem Ausgangssignal der oberen Lichtschranke. Bei gesetztem Flipflop FF3 gibt
dieses von seinem Ausgang Q ein 1-Signal über das ODER-Glied OR 2 an das UND-Glied .4ND3 ab, so
daß das Vorwärtsdrehsignal bis zum Schließen des tndpunktschahers öandauefi.
Während der intermittierenden Stapelung der Münzen a kann es aber auch vorkommen, daß die
Verschlußsegmente 13,13' ihre untere Endstellung vor
dem Ende der Zählung erreichen. In diesem Fall wird der Endpunktschalter B geschlossen und wird über die
Klemme 806 ein 1-Signal an das NICHT-Qlied INV3
angelegt, das dann an das UND-Glied AND3 ein
0-Signal anlegt, so daß die Abgabe des Vorwärtsdrehsignals
über die Klemme 811 unterbrochen wird (711, 717 in Fig.7). Die Verschlußsegmente 13, 13'
verbleiben dann bis zum Zählungsende in einem Bereitschaftzustand. Nach dem Zählungsende wird der
Transport der Münzen a in der vorstehend beschriebenen Weise unterbrochen (718,719 in F i g. 7).
In beiden vorstehend erläuterten Fällen wird nach dem Ende des Zählvorganges von einer üblichen, nicht
gezeigten Steuereinrichtung ein Signal zum Einleiten eines Einwickelvorganges abgegeben. Darauf beginnt
eine Aufwärtsbewegung einer Stützstange 12 bis knapp unter die Verschlußsegmente 13, 13', so daß die
Stützstange 12 den in dem Rohr 7 gebildeten Münzenstapel aufnehmen und in eine nicht gezeigte
Einwickelstation transportieren kann. Während sich die Stützstange 12 bis knapp unter die in ihrer unteren
Endstellung befindlichen Verschlußsegmente 13, 13' bewegt, werden diese geöffnet, so daß der Münzenstapel
a auf die Stützstange 12 überführt wird. Die untere Lichtschranke W spricht auf das Vorhandensein der
Stützstange 12 und des auf diese gelangten Münzenstapels a an, indem sie über eine Klemme 807 ein Signal an
den einen Eingang eines UND-Gliedes AND4 abgibt,
!5 an dessen andere Eingänge das Ausgangssignal von dem Ausgang Q des Flipflops FF3 bzw. das Ausgangssignal
des Endpunktschalters B abgegeben werden, so daß das UND-Glied AND4 dann über den Trennverstärker
BA 4 und die Klemme 812 ein Verschlußöffnungssignal an den Elektromagneten 23 abgibt. Das Ausgangssignal
des UND-Gliedes AND4 wird ferner an einen Abfallflankendetektor NDF angelegt, der beim Abfall
seines Eingangssignals von dem 1-Signal auf den 0-Pegel über das ODER-Glied OR 1 an den Rücksetzeingang
R des Flipflops FF3 ein 1-Signal als
Verschlußschließsignai abgibt, das anzeigt, daß über die Klemme 812 kein Verschlußöffnungssignal abgegeben
wird.
Wenn von dem Ausgang Q des Flipflops FF3 ein 1-Signal als Zählungsendesignal abgegeben wird und
der Endpunktschalter B geschlossen ist, gibt bei der Ansprache der unteren Lichtschranke W auf das
Vorhandensein der Stützstange 12 das UND-Gatter AND 4 ein 1-Signal als Verschlußöffnungssignal über
die Klemme 812 an den Elektromagneten 23 ab (720, 721 in Fig.7), worauf der Münzenstapel a von den
Verschlußsegmenten 13, 13' auf die Stützstange 12 gelangt. Wenn dann die Abwärtsbewegung der
Stützstange 12 zum Transport des Münzenstapels 1 in
w die nicht gezeigte Einwickelstation beginnt, spricht die
untere Lichtschranke 11' zunächst auf das Vorhandensein
der Stützstange 12 und des Münzenstapels weiter an. Wenn die Stützstange 12 mit dem Münzenstapel a so
weit abgesenkt worden ist, daß die untere Lichtschranke ll' nicht mehr anspricht und daher über die Klemme 807
ein 1-Signal angelegt wird, wird die Abgabe des Verschlußöffnungssignals über die Klemme 812 unterbrochen
(722, 723 in der F i g. 7). Dadurch wird der Elektromagnet 23 ausgeschaltet, so daß die Verschlußsegmente
13,13' durch die Kraft der Feder geschlossen werden.
Wenn dagegen kein Verschlußöffnungssignal abgegeben wird, legt der Abfallflankendetektor NDF ein
1-Signal an den Setzeingang 5 des Flipflops FFl und
den Rücksetzeingang R des Flipflops FF3 an. Bei gesetztem Flipflop FF1 werden die Verschlußsegmente
13, 13' ähnlich wie beim Start (701—704 in Fig.7) in
ihre obere Endstellung zurückgestellt (724—726 in F i g. 7). Durch das Zurücksetzen des Flipflops FF3 wird
die Abgabe des Vorwärtsdrehsignals über die Klemme 811 an den Motor 25 auch noch blockiert, wenn die
Verschlußsegmente 13 und 13' ihre untere Endstellung verlassen haben.
Wenn alle Arbeitsvorgänge für die Behandlung des Münzenstapels a beendet worden sind, geht das an die
Klemme 802 angelegte Starthaltesignal wieder auf den 1-Pegel (727-729 in F i g. 7).
Wenn zur Gewährleistung einer zuverlässigen Steue-
Wenn zur Gewährleistung einer zuverlässigen Steue-
rung der Verschlußsegmenie 13, 13' aK Motor 25 ein
getasteier Schrittmotor verwendet wird, kann man die Ausgangssignale der UND-Glieder ANO 1 und AND3
an einen Eingang des UN D-Gliedes AND 5 bzw. AND 6 anlegen und an den anderen Eingang jedes dieser
UND-Glieder AND 5 und AND β über die Klemme 808
ein Impulssignal anlegen, wie in der Fig.8 gestrichelt
angedeutet ist. Die Ausgangssignale der beiden UND-Glieder AND 5 und AND ft können dann über
den Trennverstärker BA 5 bzw. BA 6 und die Klemme 813 bzw. 814 als Rückwärts- bzw. Vorwärtsdrehsignal
an den Motor angelegt werden.
Nachstehend wird eine Steuerschaltung beschrieben, in der die Ausgangssignale der Münzenzählsensoren 4
zur Steuerung der Verschlußbewegung ausgewertet werden. Diese Steuerschaltung beruht auf dem Prinzip,
daß man aus der mittels der Sensoren 4 gezählten Münzenanzahl die Höhe des in dem Rohr 7 gebildeten
Münzenstapels berechnen kann, weil nur Münzen einer bestimmten Art gezählt werden, deren Dicke bekannt
ist. In diesem Fall wird die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente in Abhängigkeit von der Anzahl der
gestapelten Münzen a gesteuert.
Diese Steuerung ist in der F i g. 9 in einem Blockschema erläutert. Zur Vorwahl der Art der zu
zählenden Münzen dient ein nicht gezeigter Münzenartwähler, beispielsweise ein Skalenknopf oder eine
Anordnung von Drucktasten. Durch den Münzenartwähler wird ein Münzenartwählschalter 901 betätigt,
der ein Münzenartsignal an einen Impulszahlgeber 902 abgibt, der bestimmt, wie viele Impulse pro Münze
abgegeben werden. Durch diese Impulszahl wird die gewählte Münzenart bezeichnet. Der Impulszahlgeber
902 gibt ein die entsprechende Impulszahl angebendes Signal an einen Impulsgeber 903 ab, der auf Grund jedes
von den Sensoren 4 abgegebenen Zählimpulses Impulse in der vorgegebenen Anzahl über einen Treiber D an
den Schrittmotor 25 abgibt, der den Verschluß b antreibt. Auf diese Weise werden die Verschlußsegmente
!3, 13' entsprechend der Höhe des Münzenstapels a
abwärtsbewegt. Der Impulsgeber 903 wird ferner durch die Endpunktschalter A und B gesteuert, die durch den
Verschluß b betätigt werden, und durch die untere Lichtschranke 11', die auf den Transport des Münzenstapels
a durch die Stützstange 12 anspricht, und bewirkt auf Grund dieser Steuerung die Bewegung der
Verschlußsegmente 13, 13' in die obere oder untere Endstellung.
Die Arbeitsvorgangsfolge der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung ist in der Fig. 10 in einem
Ablaufschema e-Iäutert. Das entsprechende Schaltschema ist in der F i g. 11 dargestellt. Da die wesentlichen
Komponenten der Schaltung gemäß der F i g. 11 auch ta
der Fig.8 gezeigt sind, werden vorwiegend die Unterschiede der beiden Schaltungen erläutert
Die Beziehung zwischen dem Münzenartwählschalter 901, dem Impulszahlgeber 902 und dem Impulsgeber 903
wurde vorstehend erläutert. In der Vorrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform sollen sechs Münzenarten
behandelt werden, die vier verschiedene Dicken haben. Diesen entsprechen die Impulszahlen m,
Π2, "3 und Π4, die durch die an die Eingänge it\, nz, /73 bzw.
774 des Impulsgebers 903 angelegte Signale vorgegeben
werden. Ferner werden an den Eingang R des Impulsgebers 903 von dem UND-Glied ANDi das
Rückwärtsdrehsignal, an den Eingang FFdes Impulsgebers 903 von dem UND-Glied AND 4 das Vorwärtsdrehsteuersignal
und, wenn das ODER-Glied OR 2 das RückwärtsJreh-Steuersignal, das Münzenzählsignal
oder das Vorwärtsdreh-Steuersignal empfängt, von dem ODER-Glied OR 2 an den Eingang D des Impulsgebers
ein Treibersignal angelegt. Auf Grund der Verknüpfung
ϊ der vorgenannten Eingangssignale gibt der Impulsgeber
903 entweder von seinem Ausgang RDe\n Rückwärtsdrehsignal
oder von seinem Ausgang FD ein Vorwärtsdrehsignal über die Klemme Uli bzw. 1112 ab.
Die Steuerung des von dem UND-Glied AND\ abgegebenen Rückwärtsdreh-Steuersignals, das über
die Klemme UlO abgegebenen Verschlußöffnungssignals erfolgt ähnlich wie in der ersten Ausführungsform. Somit werden an die Klemmen UOl, 1102, 1103,
1104, 1106, 1107 bzw. 1108 das Startimpulssignal, das Starthaltesignal, das durch das Schließen des Endpunktschalters
A erzeugte Signal, das Ausgangssignal der oberen Lichtschranke 10', das Zählungsendesignal, das
durch das Schließen des Endpunktschalters B erzeugte Signal und das Ausgangssignal der unteren Lichtschranke
11' angelegt. Von diesen Klemmen werden die Signale über Verknüpfungsglieder in einer Anordnung
geführt, die ähnlich ausgelegt ist wie in der ersten Ausführungsform und deren Auslegung und Funktionen
daher nicht noch einmal beschrieben werden.
Wenn die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente 13, 13' in Abhängigkeit von der Anzahl der gezählten
Münzen a gesteuer ι wird, endet die Zählung stets, bevor die Verschlußsegmente 13, 13' ihre untere Endstellung
erreichen. Daher muß der Schrittmotor 25 arbeiten, bis die Verschlußsegmente 13, 13' ihre untere Endstellung
erreicht haben. Der Motor muß daher bis zum Ende der Zählung durch die zum Zählen der Münzen dienenden
Sensoren und nach dem Ende der Zählung auf andere Weise gesteuert werden. Diese Steuerung wird
nachstehend erläutert.
Das von den Sensoren 4 abgegebene Münzenzählsignal wird über die Klemme 1105 und das Verzögerungsglied
TD an den einen Eingang des UND-Gliedes AND 3 angelegt. Durch die Anordnung des Verzögerungsgliedes
TD wird die Laufzeit jeder Münze von den Sensoren zum Zählen der Münzen bis in das Stapelrohr
berücksichtigt. Mit dem anderen Eingang des UND-Gliedes AND3 ist über die Klemme 1107 und das
NICHT-Glied INV3 der Ausgang des Endpunktschalters
ß verbunden. Dieser ist normalerweise offen, wenn das Münzenzählsignal an das UND-Glied AND3
angelegt wird. Infolgedessen gibt das UND-Glied AND3 jedes Münzenzählsignals an den Eingang Fdes
Impulsgebers 903 ab, an dessen Eingang D über das ODER-Glied OR 2 ein Treibersignal angelegt wird, so
daß der Impulsgeber 903 an seinem Ausgang tu pro
Münze eine vorherbestimmte Anzal n\, πι, rij oder n« von
Impulsen als Vorwärtsdrehsignal abgibt (1008—1011 in
F ig. 10).
In dem Flipflop FF3 wird das über die Klemme 1106
angelegte Zählungsendesignal gespeichert. Der Ausgang Q des Flipflops FF3 ist mit dem einen Eingang des
UND-Gliedes ANDA verbunden, mit dessen anderem Eingang über die Klemme 806 und das NICHT-Glied
INV3 der Ausgang des Endpunktschalters B verbunden
ist Nach dem Zählen einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen a wird daher das Flipflop FF3 gesetzt so
daß das UND-Glied AND4 an den Eingang FFdes
Impulsgebers 903 das Vorwärtsdreh-Steuersignal anlegt das bewirkt daß die Verschlußsegmente 13, 13'
abwärts bewegt werden. Solange das Vorwärtsdreh-Steuersignal an den Eingang FF des Impulsgebers 903
angelegt wird, gibt dieser über seinen Ausgang FD das
Vorwärtsdrehsignal ab, das bewirkt, daß der Schrittmotor
25 die Verschlußsegmente 13, 13' abwärtsbewegt (1Oi 1-1016 in Fig. 10).
Mit Hilfe der zweiten Ausführungsform kann die Fallstrecke jeder Münze in dem Stapelrohr auf ein noch
kleineres Maß begrenzt werden als in der ersten Ausführungsform.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Stapeln von Münzen in einer Münzeneinwickelmaschine
mit einem vertikalen Münzenstapelrohr und einer diesem die Münzen einzeln zuführenden Einrichtung,
mit einem Verschluß für das Münzenstapelrohr, der die in diesem gestapelten Münzen abstützt und zur
Freigabe der Münzenstapel vorbestimmter Stückzahl in eine Öffnungsstellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (13,13') in das Münzenstapelrohr (7) ragt und
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (13,13') in das Münzenstapelrohr (7) ragt und
entsprechend der zunehmenden Höhe des jeweiligen Müszenstapels kontinuierlich oder schrittweise
absenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des Münzenstapelrohres
(7) mit einem axial verlaufenden Schlitz (8), durch den halbkreisförmige Scheiben (13, 13'), die den
Verschluß bilden, tragende Arme greifen,
und mit einem radialen Schlitz (9) an seinem unteren Ende versehen ist und daß während des Stapeins der
Münzen der geschlossene Verschluß den Querschnitt des Münzenstapelrohrs (7) einnimmt und
dessen Boden bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die halbkreisförmigen
Scheiben (13, 13') tragenden Arme schwenkbar auf einem Verschlußträger (14) gelagert sind, der mit
einer Gewindebohrung versehen ist, daß eine in die Gewindebohrung eingesciiraubte Gewindespindel
(18) von einem umsteuerbaren Motor angetrieben ist und daß eine Führungsstange (19) vorgesehen ist, die
mit dem Verschlußträger (14) in Gleitberührung steht und dessen Drehung \im die Gewindespindel
(18) verhindert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Senken des
Verschlußträgers (14) aus einem im Gestell gelagerten Schwenkarm (26) besteht, der mit seinem freien
Ende an dem VerschluGträger (14) angreift und von einer mit einem Drehantrieb versehenen Nockenscheibe
(28) verschwenkt wird.
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