[go: up one dir, main page]

DE3117989C2 - Vorrichtung zum Stapeln von Münzen - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln von Münzen

Info

Publication number
DE3117989C2
DE3117989C2 DE3117989A DE3117989A DE3117989C2 DE 3117989 C2 DE3117989 C2 DE 3117989C2 DE 3117989 A DE3117989 A DE 3117989A DE 3117989 A DE3117989 A DE 3117989A DE 3117989 C2 DE3117989 C2 DE 3117989C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
coins
signal
closure
coin stacking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3117989A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3117989A1 (de
Inventor
Setsuo Tokyo Hata
Kenkichi Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Laurel Bank Machine Co Ltd
Original Assignee
Laurel Bank Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Laurel Bank Machine Co Ltd filed Critical Laurel Bank Machine Co Ltd
Publication of DE3117989A1 publication Critical patent/DE3117989A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3117989C2 publication Critical patent/DE3117989C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S414/00Material or article handling
    • Y10S414/10Associated with forming or dispersing groups of intersupporting articles, e.g. stacking patterns
    • Y10S414/102Associated with forming or dispersing groups of intersupporting articles, e.g. stacking patterns including support for group
    • Y10S414/103Vertically shiftable
    • Y10S414/105Shifted by article responsive means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Abstract

Die Münzenstapelvorrichtung für eine Münzeneinwickelmaschine umfaßt ein Münzenstapelrohr, einen in das Münzenstapelrohr ragenden, beweglichen Verschluß zum Abstützen der in dem Münzenstapelrohr gestapelten Münzen, bis das Münzenstapelrohr gestapelte Münzen in einer vorherbestimmten Anzahl enthält, eine Einrichtung zum Öffnen des Verschlusses, wenn das Münzenstapelrohr gestapelte Münzen in der vorherbestimmten Anzahl enthält, so daß die Münzen dann zur Weiterbehandlung abgegeben werden, und eine Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses. Die Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses weist einen Verschlußträger auf, der die Befestigungsteile der Verschlußsegmente trägt und mit einem Gewindeloch ausgebildet ist, ferner eine mit dem Gewindeloch des Verschlußträgers verschraubte Gewindespindel, eine einen umsteuerbaren Motor umfassende Antriebseinrichtung zum Drehen der Gewindespindel und eine Führungsstange, die mit dem Verschlußträger in Gleitberührung steht, um bei der Drehung der Gewindespindel sich abwärts- oder aufwärtsbewegenden Verschlußträger zu führen und seine Drehung zu verhindern. Anstelle dieser Anordnung kann man zum Senken und Heben des Verschlußträgers auch einen Zahnstangentrieb oder einen Schwenkarm verwenden. Es sind ferner Steuerschaltungen zur Steuerung der Münzenstapelvorrichtung in einer vorgewählten Arbeitsvorgangsfolge angegeben.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln von Münzen in einer Münzeneinwickelmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer aus der DE-OS 27 39 089 bekannten Vorrichtung dieser Art befindet sich der Verschluß unterhalb des Münzenstapelrohrs, so daß insbesondere die ersten der in das Münzenstapelrohr zum Zwecke des Stapeins eingeworfenen Münzen eine große Fallhöhe zu überwinden haben und sich dabei überschlagen, eine Schräglage oder versetzte Stellung einnehmen können. Aus diesem Grunde ist bei der bekannten Vorrichtung eine das Münzenstapelrohr in Vibrationsschwingungen versetzende Einrichtung vorgesehen, die eine flach aufeinanderliegende Stapelung der Münzen gewährleistet. Weiterhin sind bei der bekannten Vorrichtung entlang der Innenwand des Münzenstapelrohrs parallel zu deren Achse verlaufende Kontaktleisten vorgesehen, die eine schräge Versetzung der Münzen im Stapel ermitteln und Stapel mit derartig versetzten Münzen
ausscheiden, weil diese Störungen während des Einwickelvorgangs verursachen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die eine einwandfreie verkantungsfreie Stapelung der Münzen in dem Münzenstapelrohr gewährleistet, ohne daß es erforderlich ist, dieses in Vibrationsschwingungen zu versetzen.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der ίο vorausgesetzten Gattung gelöst, die nach der Erfindung gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1 ausgebildet ist
Da der den sich bildenden Stapel in dem Münzenstapelrohr tragende Verschluß kontinuierlich oder schrittweise entsprechend der zunehmenden Höhe des Münzenstapels abgesenkt wird, haben die einzelnen Münzen nur eine so geringe Fallhöhe in dem Münzenstapelrohr zu überwinden, daß deren Verkanten oder Versatz ausgeschlossen ist
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 beschrieben worden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert in dieser zeigt
F i g. 1 schaubildlich mit auseinandergezogenen Teilen die Hauptteile einer Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 in Draufsicht einen Teil des Münzenführungskanals und des Münzenstapelrohrs gemäß der Erfinjo dung,
Fig. 3 im Schnitt den Umriß eines Münzenstapelrohrs gemäß der Erfindung,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3,
Fig. 5 in einem der Fig. 3 ähnlichen Schnitt eine )5 andere Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 6 in einem Blockschema eine Steuerschaltung zur Steuerung der Ausführungsform gemäß Fig. 1,
Fig. 7 ist ein Ablaufschema des Folgesteuerprogramms für die Steuerung der Ausführungsform gemäß der Fig. 1,
F i g. 8 ein Schaltschema einer Steuerschaltung für die Ausführungsform gemäß der F i g. 1,
Fig. 9 ein Blockschema einer anderen Steuerschaltung,
Fig. 10 ein Ablaufschema des Folgesteuerprogramms für die Schaltung gemäß F i g. 9 und
F i g. 11 ein Schaltschema der zur Schaltung für das in der F i g. 10 dargestellte Folgesteuerprogramm.
Gemäß den Fig. 1 bis 4 werden Münzen nacheinan-
>o der einem Münzenführungskanal 1 zugeführt und in diesem mittels eines Förderbandes 2 transportiert. Dem Münzenführungskanal 1 sind eine Einrichtung zum Ausscheiden von Münzen anderer Arten, beispielsweise eine Münzenausscheideöffnung 3 in Form eines Loches
r>5 oder Schlitzes, aus Photowandlern 4, 4 bestehende Sensoren zum Erzeugen von Münzenzählsignalen, ein Anschlag 5 zum Unterbrechen des Münzentransports nach dem Eintritt einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen in ein Münzenstapelrohr 7, wobei dieser
bo Anschlag auf Grund eines Startsignals für das nächste Arbeitsspiel in eine Normalstellung drehbar ist. in der er die Münzen vorbeiläßt, und ein weiteres l-'örderband 6 zugeordnet, das sich mit einer höheren Geschwindigkeit bewegt als das Förderband 2, so daß die Zwischenräume
ti5 zwischen aufeinanderfolgenden Münzen vergrößert werden.
Die Münzen werden in einem Münzenstapelrohr 7 in einem Hohlraum 7' gestapelt, dessen Durchmesser ie
nach dem Durchmesser der darin zu stapelnden Münzen verändert werden kann, oder es kann aus einer Gruppe von Münzenstapelrohren ein Münzenstapelrohr ausgewählt werden, dessen Hohlraum die Münzen einer einzigen Art satt passend aufnehmen kann. Das Münzenstapelrohr 7 ist an seinem oberen Ende mit einer Einführungsnut 7" ausgebildet und ist so angeordnet daß der Grund der Einführungsnut 7" mit der Führungsfläche des Münzenführungskanals 1 bündig oder etwas unterhalb dieser Führungsfläche angeordnet ist Die Wand des Rohrs 7 ist von einem vertikalen Schlitz 8 und in ihrem unteren Teil von einem Umfangsschütz 9 durchsetzt Im oberen Teil des Rohrs 7 ist dieses von einem Paar von diametral fluchtenden Löchern 10 für eine obere Lichtschranke 10' durchsetzt die zum Messen der Höhe des Münzenstapels dient Der untere Teil des Rohrs 7 ist von einem Paar von diametral fluchtenden Löchern 11 für eine untere Lichtschranke 11' durchsetzt die auf das Vorhandensein einer Stützstange 12(siehe Fig. 3) anspricht.
Dem Münzenstapelrohr 7 ist ein Verschluß b zugeordnet, der in dieser Ausführungsform zwei Verschlußsegmente 13, 13' umfaßt, von denen jedes einen allgemein halbkreisförmigen freien Endteil, einen langgestreckten Schaft und einen allgemein trapezförmigen Befestigungsteil besitzt. In der normalen Schließstellung liegen die freien Endteile der beiden Verschlußsegmente 13, 13' unter Bildung einer allgemein kreisförmigen unteren Begrenzung des Hohlraums des Münzenstapelrohrs aneinander und stützen sie cfen Münzenstapel ab, bis das Rohr 7 eine vorherbestimmte Anzahl von gestapelten Münzen enthält. Die Befestigungsteile der Verschlußsegmente 13, 13' sind durch Schwenkzapfen 15, 15' mit einem Verschlußträger 14 schwenkbar verbunden und können mit Hilfe von Rollen 16, 16', die auf Lappen der Befestigungsteile schwenkbar gelagert sind, derart bewegt werden, daß der von den allgemein halbkreisförmigen freien Endteilen der Verschlußsegmente 13, 13' gebildete Verschluß geöffnet und geschlossen wird. An einem anderen Lappen des Befestigungsteils des einen Verschlußsegments 13' ist ein Be'ätigungszapfen 17 montiert.
Der Verschlußträger 14 besitzt ein Gewindeloch, in das eine Gewindespindel 18 geschraubt ist, und ein anderes Loch, durch das sich eine Führungsstange 19 erstreckt, die eine Drehung des Verschlußirägers 14 verhindert. Zum Senken und Heben des Verschlußträgers 14 kann die Gewindespindel 18 von einer Antriebseinrichtung 20 gedreht werden.
Wenn der Verschlußträger 14 in seine unterste Stellung gesenkt wird, greift der Betätigungszapfen 17 in ein Loch 21 eines Betätigungshebels 22 ein, der mit einem Elektromagneten 23 verbunden ist.
Anhand der F i g. 3 sei nun die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente 13, 13' erläutert. Diese Bewegung wird durch das Ausgangssignal der oberen Lichtschranke 10' eingeleitet.
Vor Beginn des Stapelvorganges wird der Verschlußträger 14 in seine strichpunktiert angedeutete, obere Endstellung bewegt. Zu diesem Zweck dreht ein umsteuerbarer Motor 25 die Gewindespindel 18 im Rückwärtsdrehsinn. Wenn der Verschlußträger 14 seine oberste Stellung erreicht, greift eine an ihm montierte Nocke 24 an einem Betätigungsorgan eines Endpunktschalters A an. der dadurch geöffnet wird und den Motor 25 ausschaltet. Die Verschlußsegmente 13 und 13' sind jetzt geschlossen und etwas unterhalb des Grundes der Einführungsnut 7" des Münzenstapelrohrs 7 angeordnet Die Münzen a werden nacheinander von dem Förderband 2 gefördert, und die Zwischenräume zwischen ihnen werden infolge der Wirkung des j schneller laufenden Förderbandes 6 vergrößert Danach gelangen die Münzen durch die Nut 7" auf die Verschlußsegmente 13, 13'. Da die Höhendifferenz zwischen dem Grund der Nut 7" und den Verschlußsegmenten 13, 13' nur klein ist, kann jede Münze in dem
in Hohlraum T des Rohrs 7 nur über eine kleine Strecke fallen. Wenn der auf den Verschlußsegmenten 13, 13' ruhende Münzenstapel das Löcherpaar 10 abdeckt wird ein Signal erzeugt, das bewirkt, daß der umsteuerbare Motor 25 im Vorwärtsdrehsinn eingeschaltet und die Gewindespindel 18 mittels der Antriebseinrichtung 20 im Sinne des Senkens des Verschlußträgers 14 gedreht wird. Man kann die Abwärtsbewegung des Verschlußträgers durch die Lichtschranke 10' steuern oder die Steigung und die Drehzahl der Gewindespindel 18 so wählen, daß der Verschluß entsprechend der Zuführung der Münzen abwärtsbewegt wird. Während dieser schrittweise oder kontinuierlich durchgeführten Abwärtsbewegung des Verschlusses ist zwischen der oberen Fläche der als letzter gestapelter. Münze und
2> dem Grund der Nut 7" stets nur eine kleine Höhendifferenz vorhanden. In der vorstehend beschriebenen Weise werden die dem Stapelrohr 7 zugeführten Münzen mittels der Zählsensoren 4 gezählt. Wenn Münzen in der vorherbestimmten Anzahl gezählt
jo worden sind, wird durch Drehen des Anschlages 5 der Transport der Münzen in dem Münzenführungskanal 1 unterbrochen. In diesem Zeitpunkt befinden sich die Verschlußsegmente 13,13' in ihrer unteren Endstellung, die in der F i g. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, auf dem Niveau des Umfangsschlitzes 9. Dabei kann die Höhe des Rohrs 7 so gewählt werden, daß die Verschlußsegmente 13, 13' im Abstand unterhalb des unteren Randes des Rohrs angeordnet sind, wenn Münzen in der vorherbestimmten Anzahl auf den sich in
to ihrer unteren Endstellung befindlichen Verschlußsegmenten 13, 13' gestapelt sind. In diesem Fall ist der Umfangsschlitz 9 nicht erforderlich. In jedem Fall betätigt beim Erreichen der unteren Endstellung der Verschlußklappen 13,13' die Nol ke 24 das Betätigungselement eines Endpunktschalters 8, worauf der umsteuerbare Motor 25 angeschaltet und die Stützstange 12 bis knapp unter die Verschlußsegmente 13, 13' aufwärtsbewegt wird, so daß sie den Münzenstapel aufnehmen kann. Wenn die aufwärtsbewegte Stützstange 12 das untere Löcherpaar 11 abdeckt, erzeugt die untere Lichtschranke W ein Signal, das eine Einschaltung des Elektromagneten 23 bewirkt, der jetzt den Betätigungshebel 22 zurückzieht, in dessen Loch 21 der Betätigungszapfen 17 eingreift, so daß die Befestigungsteile der Verschlußsegmente 13, 13' verschwenkt werden. Infolgedessen werden die Verschlußsegmente 13, 13' aufgeschwenkt, so daß der auf ihnen befindliche Münzenstapel auf die Stützstange 12 gelangen kann. Die Stützstange bewegt jetzt den Münzenstapel in eine
bo nicht gezeigte Einwickelstation. Dabei bleiben die Verschlußsegmente 13, 13' offen, bis die obere Fläche der obersten Münze des Stapels das vorher durch den sich abwärtsbewegenden Mün/.enstapel abgedeckte Löcherpaar 11 freigibt, worauf der Elektromagnet 23
bi ausgeschaltet und der Betätigungshebel 22 in seine normale, ausgefahrene Stellung zurückgestellt wird. Dadurch werden die Verschlußsegmente 13, 13' in ihre Schließstellung zurückgeschwenkt. Danach wird der
umsteuerbare Motor 25 zum Rückwärtsdrehen der Gewindespindel 18 eingeschaltet, so daß der Verschluß b in seine obere Endstellung bewegt wird. Jetzt ist die Vorrichtung für das nächste Arbeitsspiel bereit.
Anstelle der Gewindespindel 18 kann man eine nicht gezeigte Zahnstange vorsehen, in die ein Ritzel eingreift, das von einem geeigneten Motor gedreht wird, der auf dem Verschlußträger 14 montiert ist.
In der in der F i g. 5 gezeigten Ausführungsform greift ein Schwenkarm 26 mit seinem einen Ende an dem Verschlußträger 14 an. Zum Senken und Heben des Verschlußträgers 14 wird der Schwenkarm 26 mittels einer Rolle 28 verschwenkt, die auf einer drehbaren Nockenscheibe 27 gelagert ist. Diese dient auch zum Schließen und öffnen der Endpunktschalter A und B. Durch eine geeignete Einrichtung zur Steuerung der Schwenkbewegung des Schwenkarms 26 wird gewährleistet, daß der Verschlußträger 14 mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit aus seiner oberen in seine untere Endstellung bewegt wird. Zu diesem Zweck kann man eine elektrische Schaltung vorsehen, mit der die Drehzahl des Motors in Abhängigkeit von einer der Anzahl der gezählten Münzen entsprechenden Impulszahl gesteuert wird, und kann man anstelle des umsteuerbaren Motors 25 einen Servomotor oder einen getasteten Schrittmotor verwenden.
Nachstehend wird die Steuerung des Verschlusses b erläutert.
Als erste Ausführungsform sei eine Steuerschaltung beschrieben, in der die Ausgangssignale der dem Löcherpaar 10 zugeordneten, oberen Lichtschranke 10' zur Steuerung der Abwärtsbewegung des Verschlusses b ausgewertet werden. Diese Steuerschaltung besteht auf der Erkenntnis, daß die Ansprache der oberen Lichtschranke besagt, daß der Münzenstapel mindestens bis zum Niveau der oberen Lichtschranke reicht. Daraufhin werden die Verschlußkappen 13,13' abwärtsbewegt, bis die obere Lichtschranke den Münzenstapel nicht mehr anzeigt. Die obere und die untere Lichtschranke 10' und 11' werden durch den Münzcnstapel a gesteuert. Durch die Lichtschranken 10', 11' und den oberen und den unteren Endpunktschalter A und B werden der Motor 25 und der Elektromagnet 23 elektrisch gesteuert. Der Verschluß b wird mechanisch betätigt und bewirkt die Bewegung des Münzenstapels a und die Betätigung des oberen und des unteren Endpunktschalters A und B.
F i g. 7 ist ein Ablaufschema der Arbeitsvorgangsfolge der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung, Fig.8 ist ein entsprechendes Schaltschema, das nachstehend anhand der F i g. 7 erläutert wird.
Durch einen Startbefehl (701 in Fig. 7) wird ein l-Impuls über eine Klemme 801 und ein ODER-Glied OR 1 an den Setzeingang 5 eines Flipflops FFt angelegt Dieses speichert den Befehl zum Zurückstellen der Verschlußsegmente 13, 13' in ihre obere Endstellung. Von dem Ausgang Q des Flipflops FFl wird jetzt ein 1-SignaI an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND 1 abgegeben. Der Ausgang des Endpunktschalters A ist über eine Klemme 803 und ein NICHT-Glied INVi mit einem zweiten Eingang des UND-Gliedes AND 1 verbunden, mit dessen drittem Eingang der Ausgang der oberen Lichtschranke 10' über die Klemme 804 und das NICHT-Glied INV2 verbunden ist Wenn die obere Lichtschranke 10' auf das Vorhandensein des Münzenstapels a anspricht, legt das NICHT-Glied INV2 ein 1-Signal an den dritten Eingang des UND-Gliedes AND 1 an. Daher liegt am Ausgang des UND-Gliedes ANDX das 1-Signal von dem Zeitpunkt, in dem das Flipflop FFl gesetzt wird, bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Endpunktschalter A geschlossen wird. Dieses 1-Signal wird vom Ausgang des UND-Gliedes ANDX über einen Trennverstärker BA 1 und eine Klemme 809 als Rückwärtsdrelisignal an den Motor 25 angelegt (702, 703 in F i g. 7), der jetzt die Verschlußsegmente 13, 13' des Verschlusses b in ihre obere Endstellung bewegt. Wenn sich jetzt Münzen a
κι auf den Verschlußsegmenten 13, 13' befinden, können diese nicht in ihre obere Endstellung gehoben werden, weil die am Ausgang des NICHT-Gliedes INV2 und daher auch am Ausgang des UND-Gliedes ANDi das 0-Signal erscheint, wenn die obere Lichtschranke 10' das
ι ι Vorhandensein einer Münze anzeigt.
Wenn die Verschlußsegmente 13, 13' ihre obere Endstellung erreichen, wird der Endpunktschalter A geschlossen, so daß an die Klemme 803 ein 1-Signal angelegt wird. Infolgedessen wird das von der Klemme 809 abgegebene Rückwärtsdrehsignal unterbrochen und gleichzeitig das Flipflop FFl zurückgesetzt, mit dessen Rücksetzeingang R die Klemme 803 verbunden ist (703, 704 in Fig. 7). Das 1-Signal wird von der Klemme 803 ferner an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND2 angelegt, an dessen anderem Eingang ein Starthaltesignal liegt. Dieses ist ein 1-Signal von dem Zeitpunkt des Startbefehls (701 in Fig.7) bis zu dem Zeitpunkt, in dem das Arbeitsspiel beendet wird, beispielsweise durch einer.: Abstellbefehl oder durch die
ω Ansprache einer automatischen Ausschalteinrichtung auf das NichtVorhandensein von Münzen (728, 729 in Fig.). Der Ausgang des UND-Gliedes AND2 ist mit dem Setzeingang des Flipflops FF2 verbunden, von dessen Ausgang Q ein Ausgangssignal als Münzentransportsignal über den Trennverstärker BA 2 und eine Klemme 810 an einen nicht gezeigten Antriebsmotor für das Förderband 2 angelegt wird. Sobald die Verschlußsegmente 13, 13' in ihre obere Endstellung zurückkehren, wird daher durch Setzen des Flipflops FF2 der
•to Münzentransport eingeleitet (705 in Fig.7). Wenn Münzen in der vorherbestimmten Anzahl gezählt worden sind, die in dem einzuwickelnden Münzenstapel enthalten sein sollen, wird über eine Klemme 805 ein Zählungsendesignal an den Rücksetzeingang R des Flipflops FF2 angelegt, so daß dieses zurückgesetzt und daher der Münzentransport unterbrochen wird.
Während ihres Transports und ihrer Stapelung werden die Münzen a von der oberen Lichtschranke 10' angezeigt, deren Ausgangssignal über ein Abfallflanken-Verzögerungsglied ND und ein ODER-Glied OR 2 dem einen Eingang eines UND-Gliedes AND3 zugeführt wird. Der andere Eingang des ODER-Gliedes OR 2 ist mit dem Ausgang Q eines Flipflops FF3 verbunden und empfängt ein 1-Signal, wenn über die Klemme 805 das Zählungsendesignal an den Setzeingang des Flipflops FF3 angelegt wird, und ein 0-SignaI, wenn an den Rücksetzeingang R des Flipflops FF3 das nachstehend beschriebene Verschlußschließsignal angelegt wird. Über eine Klemme 806 und ein NICHT-Glied INV3
t>o wird an den anderen Eingang des UND-Gliedes ANDi ein 1-Signal angelegt, wenn in der unteren Endstellung der Verschlußsegmente der Endpunktschalter B geschlossen wird. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes A ND 3 wird über einen Trenn verstärker BA 3 und eine Klemme 811 als Vorwärtsdrehsignal an den Motor 25 angelegt
Wenn die obere Lichtschranke 10' eine Münze a anzeigt wird an' das Abfallflanken-Verzögerungsglied
ND ein 1-Signal angelegt (706 in Fig. 7), das über das ODER-Glied OR 2 an das UND-Glied AND 3 weitergegeben wird. Da der Zählvorgang gerade begonnen hat, bleibt das Flipflop FF3 zurückgesetzt, und da die Verschlußsegmente 13, 13' nicht offen sind, liegt an der Klemme 806 ein O-Signal, so daß das NICHT-Glied IN V 3 ein 1 -Signal an das UN D-Glied AND 3 und dieses über die KLemme 811 ein 1-Signal als Vorwärtsdrehsignal abgibt (707 in Fig. 7).
Während die aufeinanderfolgenden Münzen a transportiert, gezählt und gestapelt werden, gibt die obere Lichtschranke 10' mit sehr kurzen Intervallen intermittierende Signale ab, Wenn die Vorwärtsdrehsignale über die Klemme 811 an den Motor 25 mit ebenso kurzen intervaiien abgegeben wurden, könnte dieser nicht einwandfrei arbeiten. Um ein derartiges intermittierendes Ausgangssignal zu vermeiden, ist das Abfallflanken-Verzögerungsglied ND vorgesehen, das die Impulsintervalle überbrückt und ein geglättetes oder kontinuierliches Vorwärtsdrehsignal abgibt. Daher dreht sich der Motor 25 im Vorwärtssinn weiter, während die obere Lichtschranke 10' die aufeinanderfolgend gestapelten Münzen a anzeigt. Nur wenn die Intervalle zwischen den die Münzen a anzeigenden Signalen eine vorherbestimmte Dauer überschreiten, wird der Motor 25 bei der Anzeige jeder Münze angehalten (708,709,710 in F i g. 7).
Somit wird der Motor 25 durch die Anzeigesignale der oberen Lichtschranke 10' gesteuert, bis die Verschlußssegmente 13, 13' ihre untere Endstellung erreichen, so daß der Endpunktschalter B geschlossen wird und infolgedessen das NICHT-Glied INV3 ein 0-Signal an das UND-Glied ΛΛ/D3 anlegt Wenn daher die Münzen a aufeinanderfolgend gestapelt werden, und der Zählvorgang beendet wird, ehe die Verschlußsegmente 13, 13' ihre untere Endstellung erreichen, wird das Zählungsendesignal als 1-Signal von der Klemme 805 an den Rücksetzeingang R des Fl'ipflops FF2 und den Setzeingang S des Flipflops FF3 angelegt. Infolge des Zurücksetzens des Flipflops FF2 wird der Transport der Münzen a unterbrochen (712, 713 in F i g. 7). Wenn die Zählung beendet wird, ehe die Verschlußsegmente 13,13' die Offenstellung erreichen, bewirkt das gesetzte Flipflop FF3 das automatische Senken der Verschlußsegmente 13,13' bis in ihre untere Endstellung unabhängig von dem Ausgangssignal der oberen Lichtschranke. Bei gesetztem Flipflop FF3 gibt dieses von seinem Ausgang Q ein 1-Signal über das ODER-Glied OR 2 an das UND-Glied .4ND3 ab, so daß das Vorwärtsdrehsignal bis zum Schließen des tndpunktschahers öandauefi.
Während der intermittierenden Stapelung der Münzen a kann es aber auch vorkommen, daß die Verschlußsegmente 13,13' ihre untere Endstellung vor dem Ende der Zählung erreichen. In diesem Fall wird der Endpunktschalter B geschlossen und wird über die Klemme 806 ein 1-Signal an das NICHT-Qlied INV3 angelegt, das dann an das UND-Glied AND3 ein 0-Signal anlegt, so daß die Abgabe des Vorwärtsdrehsignals über die Klemme 811 unterbrochen wird (711, 717 in Fig.7). Die Verschlußsegmente 13, 13' verbleiben dann bis zum Zählungsende in einem Bereitschaftzustand. Nach dem Zählungsende wird der Transport der Münzen a in der vorstehend beschriebenen Weise unterbrochen (718,719 in F i g. 7).
In beiden vorstehend erläuterten Fällen wird nach dem Ende des Zählvorganges von einer üblichen, nicht gezeigten Steuereinrichtung ein Signal zum Einleiten eines Einwickelvorganges abgegeben. Darauf beginnt eine Aufwärtsbewegung einer Stützstange 12 bis knapp unter die Verschlußsegmente 13, 13', so daß die Stützstange 12 den in dem Rohr 7 gebildeten Münzenstapel aufnehmen und in eine nicht gezeigte Einwickelstation transportieren kann. Während sich die Stützstange 12 bis knapp unter die in ihrer unteren Endstellung befindlichen Verschlußsegmente 13, 13' bewegt, werden diese geöffnet, so daß der Münzenstapel a auf die Stützstange 12 überführt wird. Die untere Lichtschranke W spricht auf das Vorhandensein der Stützstange 12 und des auf diese gelangten Münzenstapels a an, indem sie über eine Klemme 807 ein Signal an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND4 abgibt,
!5 an dessen andere Eingänge das Ausgangssignal von dem Ausgang Q des Flipflops FF3 bzw. das Ausgangssignal des Endpunktschalters B abgegeben werden, so daß das UND-Glied AND4 dann über den Trennverstärker BA 4 und die Klemme 812 ein Verschlußöffnungssignal an den Elektromagneten 23 abgibt. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes AND4 wird ferner an einen Abfallflankendetektor NDF angelegt, der beim Abfall seines Eingangssignals von dem 1-Signal auf den 0-Pegel über das ODER-Glied OR 1 an den Rücksetzeingang R des Flipflops FF3 ein 1-Signal als
Verschlußschließsignai abgibt, das anzeigt, daß über die Klemme 812 kein Verschlußöffnungssignal abgegeben wird.
Wenn von dem Ausgang Q des Flipflops FF3 ein 1-Signal als Zählungsendesignal abgegeben wird und der Endpunktschalter B geschlossen ist, gibt bei der Ansprache der unteren Lichtschranke W auf das Vorhandensein der Stützstange 12 das UND-Gatter AND 4 ein 1-Signal als Verschlußöffnungssignal über die Klemme 812 an den Elektromagneten 23 ab (720, 721 in Fig.7), worauf der Münzenstapel a von den Verschlußsegmenten 13, 13' auf die Stützstange 12 gelangt. Wenn dann die Abwärtsbewegung der Stützstange 12 zum Transport des Münzenstapels 1 in
w die nicht gezeigte Einwickelstation beginnt, spricht die untere Lichtschranke 11' zunächst auf das Vorhandensein der Stützstange 12 und des Münzenstapels weiter an. Wenn die Stützstange 12 mit dem Münzenstapel a so weit abgesenkt worden ist, daß die untere Lichtschranke ll' nicht mehr anspricht und daher über die Klemme 807 ein 1-Signal angelegt wird, wird die Abgabe des Verschlußöffnungssignals über die Klemme 812 unterbrochen (722, 723 in der F i g. 7). Dadurch wird der Elektromagnet 23 ausgeschaltet, so daß die Verschlußsegmente 13,13' durch die Kraft der Feder geschlossen werden.
Wenn dagegen kein Verschlußöffnungssignal abgegeben wird, legt der Abfallflankendetektor NDF ein 1-Signal an den Setzeingang 5 des Flipflops FFl und den Rücksetzeingang R des Flipflops FF3 an. Bei gesetztem Flipflop FF1 werden die Verschlußsegmente 13, 13' ähnlich wie beim Start (701—704 in Fig.7) in ihre obere Endstellung zurückgestellt (724—726 in F i g. 7). Durch das Zurücksetzen des Flipflops FF3 wird die Abgabe des Vorwärtsdrehsignals über die Klemme 811 an den Motor 25 auch noch blockiert, wenn die Verschlußsegmente 13 und 13' ihre untere Endstellung verlassen haben.
Wenn alle Arbeitsvorgänge für die Behandlung des Münzenstapels a beendet worden sind, geht das an die Klemme 802 angelegte Starthaltesignal wieder auf den 1-Pegel (727-729 in F i g. 7).
Wenn zur Gewährleistung einer zuverlässigen Steue-
rung der Verschlußsegmenie 13, 13' aK Motor 25 ein getasteier Schrittmotor verwendet wird, kann man die Ausgangssignale der UND-Glieder ANO 1 und AND3 an einen Eingang des UN D-Gliedes AND 5 bzw. AND 6 anlegen und an den anderen Eingang jedes dieser UND-Glieder AND 5 und AND β über die Klemme 808 ein Impulssignal anlegen, wie in der Fig.8 gestrichelt angedeutet ist. Die Ausgangssignale der beiden UND-Glieder AND 5 und AND ft können dann über den Trennverstärker BA 5 bzw. BA 6 und die Klemme 813 bzw. 814 als Rückwärts- bzw. Vorwärtsdrehsignal an den Motor angelegt werden.
Nachstehend wird eine Steuerschaltung beschrieben, in der die Ausgangssignale der Münzenzählsensoren 4 zur Steuerung der Verschlußbewegung ausgewertet werden. Diese Steuerschaltung beruht auf dem Prinzip, daß man aus der mittels der Sensoren 4 gezählten Münzenanzahl die Höhe des in dem Rohr 7 gebildeten Münzenstapels berechnen kann, weil nur Münzen einer bestimmten Art gezählt werden, deren Dicke bekannt ist. In diesem Fall wird die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente in Abhängigkeit von der Anzahl der gestapelten Münzen a gesteuert.
Diese Steuerung ist in der F i g. 9 in einem Blockschema erläutert. Zur Vorwahl der Art der zu zählenden Münzen dient ein nicht gezeigter Münzenartwähler, beispielsweise ein Skalenknopf oder eine Anordnung von Drucktasten. Durch den Münzenartwähler wird ein Münzenartwählschalter 901 betätigt, der ein Münzenartsignal an einen Impulszahlgeber 902 abgibt, der bestimmt, wie viele Impulse pro Münze abgegeben werden. Durch diese Impulszahl wird die gewählte Münzenart bezeichnet. Der Impulszahlgeber 902 gibt ein die entsprechende Impulszahl angebendes Signal an einen Impulsgeber 903 ab, der auf Grund jedes von den Sensoren 4 abgegebenen Zählimpulses Impulse in der vorgegebenen Anzahl über einen Treiber D an den Schrittmotor 25 abgibt, der den Verschluß b antreibt. Auf diese Weise werden die Verschlußsegmente !3, 13' entsprechend der Höhe des Münzenstapels a abwärtsbewegt. Der Impulsgeber 903 wird ferner durch die Endpunktschalter A und B gesteuert, die durch den Verschluß b betätigt werden, und durch die untere Lichtschranke 11', die auf den Transport des Münzenstapels a durch die Stützstange 12 anspricht, und bewirkt auf Grund dieser Steuerung die Bewegung der Verschlußsegmente 13, 13' in die obere oder untere Endstellung.
Die Arbeitsvorgangsfolge der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung ist in der Fig. 10 in einem Ablaufschema e-Iäutert. Das entsprechende Schaltschema ist in der F i g. 11 dargestellt. Da die wesentlichen Komponenten der Schaltung gemäß der F i g. 11 auch ta der Fig.8 gezeigt sind, werden vorwiegend die Unterschiede der beiden Schaltungen erläutert
Die Beziehung zwischen dem Münzenartwählschalter 901, dem Impulszahlgeber 902 und dem Impulsgeber 903 wurde vorstehend erläutert. In der Vorrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform sollen sechs Münzenarten behandelt werden, die vier verschiedene Dicken haben. Diesen entsprechen die Impulszahlen m, Π2, "3 und Π4, die durch die an die Eingänge it\, nz, /73 bzw. 774 des Impulsgebers 903 angelegte Signale vorgegeben werden. Ferner werden an den Eingang R des Impulsgebers 903 von dem UND-Glied ANDi das Rückwärtsdrehsignal, an den Eingang FFdes Impulsgebers 903 von dem UND-Glied AND 4 das Vorwärtsdrehsteuersignal und, wenn das ODER-Glied OR 2 das RückwärtsJreh-Steuersignal, das Münzenzählsignal oder das Vorwärtsdreh-Steuersignal empfängt, von dem ODER-Glied OR 2 an den Eingang D des Impulsgebers ein Treibersignal angelegt. Auf Grund der Verknüpfung
ϊ der vorgenannten Eingangssignale gibt der Impulsgeber 903 entweder von seinem Ausgang RDe\n Rückwärtsdrehsignal oder von seinem Ausgang FD ein Vorwärtsdrehsignal über die Klemme Uli bzw. 1112 ab.
Die Steuerung des von dem UND-Glied AND\ abgegebenen Rückwärtsdreh-Steuersignals, das über die Klemme UlO abgegebenen Verschlußöffnungssignals erfolgt ähnlich wie in der ersten Ausführungsform. Somit werden an die Klemmen UOl, 1102, 1103, 1104, 1106, 1107 bzw. 1108 das Startimpulssignal, das Starthaltesignal, das durch das Schließen des Endpunktschalters A erzeugte Signal, das Ausgangssignal der oberen Lichtschranke 10', das Zählungsendesignal, das durch das Schließen des Endpunktschalters B erzeugte Signal und das Ausgangssignal der unteren Lichtschranke 11' angelegt. Von diesen Klemmen werden die Signale über Verknüpfungsglieder in einer Anordnung geführt, die ähnlich ausgelegt ist wie in der ersten Ausführungsform und deren Auslegung und Funktionen daher nicht noch einmal beschrieben werden.
Wenn die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente 13, 13' in Abhängigkeit von der Anzahl der gezählten Münzen a gesteuer ι wird, endet die Zählung stets, bevor die Verschlußsegmente 13, 13' ihre untere Endstellung erreichen. Daher muß der Schrittmotor 25 arbeiten, bis die Verschlußsegmente 13, 13' ihre untere Endstellung erreicht haben. Der Motor muß daher bis zum Ende der Zählung durch die zum Zählen der Münzen dienenden Sensoren und nach dem Ende der Zählung auf andere Weise gesteuert werden. Diese Steuerung wird nachstehend erläutert.
Das von den Sensoren 4 abgegebene Münzenzählsignal wird über die Klemme 1105 und das Verzögerungsglied TD an den einen Eingang des UND-Gliedes AND 3 angelegt. Durch die Anordnung des Verzögerungsgliedes TD wird die Laufzeit jeder Münze von den Sensoren zum Zählen der Münzen bis in das Stapelrohr berücksichtigt. Mit dem anderen Eingang des UND-Gliedes AND3 ist über die Klemme 1107 und das NICHT-Glied INV3 der Ausgang des Endpunktschalters ß verbunden. Dieser ist normalerweise offen, wenn das Münzenzählsignal an das UND-Glied AND3 angelegt wird. Infolgedessen gibt das UND-Glied AND3 jedes Münzenzählsignals an den Eingang Fdes Impulsgebers 903 ab, an dessen Eingang D über das ODER-Glied OR 2 ein Treibersignal angelegt wird, so daß der Impulsgeber 903 an seinem Ausgang tu pro Münze eine vorherbestimmte Anzal n\, πι, rij oder n« von Impulsen als Vorwärtsdrehsignal abgibt (1008—1011 in F ig. 10).
In dem Flipflop FF3 wird das über die Klemme 1106 angelegte Zählungsendesignal gespeichert. Der Ausgang Q des Flipflops FF3 ist mit dem einen Eingang des UND-Gliedes ANDA verbunden, mit dessen anderem Eingang über die Klemme 806 und das NICHT-Glied INV3 der Ausgang des Endpunktschalters B verbunden ist Nach dem Zählen einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen a wird daher das Flipflop FF3 gesetzt so daß das UND-Glied AND4 an den Eingang FFdes Impulsgebers 903 das Vorwärtsdreh-Steuersignal anlegt das bewirkt daß die Verschlußsegmente 13, 13' abwärts bewegt werden. Solange das Vorwärtsdreh-Steuersignal an den Eingang FF des Impulsgebers 903 angelegt wird, gibt dieser über seinen Ausgang FD das
Vorwärtsdrehsignal ab, das bewirkt, daß der Schrittmotor 25 die Verschlußsegmente 13, 13' abwärtsbewegt (1Oi 1-1016 in Fig. 10).
Mit Hilfe der zweiten Ausführungsform kann die Fallstrecke jeder Münze in dem Stapelrohr auf ein noch kleineres Maß begrenzt werden als in der ersten Ausführungsform.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stapeln von Münzen in einer Münzeneinwickelmaschine
mit einem vertikalen Münzenstapelrohr und einer diesem die Münzen einzeln zuführenden Einrichtung,
mit einem Verschluß für das Münzenstapelrohr, der die in diesem gestapelten Münzen abstützt und zur Freigabe der Münzenstapel vorbestimmter Stückzahl in eine Öffnungsstellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (13,13') in das Münzenstapelrohr (7) ragt und
entsprechend der zunehmenden Höhe des jeweiligen Müszenstapels kontinuierlich oder schrittweise absenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des Münzenstapelrohres (7) mit einem axial verlaufenden Schlitz (8), durch den halbkreisförmige Scheiben (13, 13'), die den Verschluß bilden, tragende Arme greifen,
und mit einem radialen Schlitz (9) an seinem unteren Ende versehen ist und daß während des Stapeins der Münzen der geschlossene Verschluß den Querschnitt des Münzenstapelrohrs (7) einnimmt und dessen Boden bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die halbkreisförmigen Scheiben (13, 13') tragenden Arme schwenkbar auf einem Verschlußträger (14) gelagert sind, der mit einer Gewindebohrung versehen ist, daß eine in die Gewindebohrung eingesciiraubte Gewindespindel (18) von einem umsteuerbaren Motor angetrieben ist und daß eine Führungsstange (19) vorgesehen ist, die mit dem Verschlußträger (14) in Gleitberührung steht und dessen Drehung \im die Gewindespindel (18) verhindert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Senken des Verschlußträgers (14) aus einem im Gestell gelagerten Schwenkarm (26) besteht, der mit seinem freien Ende an dem VerschluGträger (14) angreift und von einer mit einem Drehantrieb versehenen Nockenscheibe (28) verschwenkt wird.
DE3117989A 1980-05-08 1981-05-07 Vorrichtung zum Stapeln von Münzen Expired DE3117989C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6116280A JPS56161917A (en) 1980-05-08 1980-05-08 Accumulator for coin

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3117989A1 DE3117989A1 (de) 1982-04-01
DE3117989C2 true DE3117989C2 (de) 1984-04-19

Family

ID=13163161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3117989A Expired DE3117989C2 (de) 1980-05-08 1981-05-07 Vorrichtung zum Stapeln von Münzen

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4412550A (de)
JP (1) JPS56161917A (de)
DE (1) DE3117989C2 (de)
GB (1) GB2076373B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3942186A1 (de) * 1988-12-22 1990-06-28 Laurel Bank Machine Co Muenzenstapelvorrichtung

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5873522A (ja) * 1981-10-28 1983-05-02 グローリー工業株式会社 硬貨包装機等における硬貨累積装置
JPS5882825A (ja) * 1981-10-29 1983-05-18 グローリー工業株式会社 硬貨累積装置
JPS5930806U (ja) * 1982-08-18 1984-02-25 グローリー工業株式会社 硬貨包装機の金種指示装置
JPS5951020A (ja) * 1982-08-30 1984-03-24 グローリー工業株式会社 硬貨累積装置
JPS59126906U (ja) * 1983-02-14 1984-08-27 日本ベ−リンガ−インゲルハイム株式会社 Ptpシ−ト整列装置
US4570655A (en) * 1983-09-28 1986-02-18 Raterman Donald E Apparatus and method for terminating coin sorting
US4674260A (en) * 1985-09-20 1987-06-23 Cummins-Allison Corporation Coin wrapping mechanism
JPS62198994A (ja) * 1986-02-27 1987-09-02 ロ−レルバンクマシン株式会社 硬貨処理機の硬貨通路
JPH0322212U (de) * 1989-07-13 1991-03-07
US5067928A (en) * 1990-11-02 1991-11-26 Harris Gary L Coin and/or token operated and handling apparatus
US5834082A (en) * 1992-05-04 1998-11-10 Webcore Technologies, Inc. Reinforced foam cores and method and apparatus of production
US5462623A (en) * 1992-05-04 1995-10-31 Webcore Technologies, Inc. Method of production of reinforced foam cores
JP2918438B2 (ja) * 1993-02-17 1999-07-12 ローレルバンクマシン株式会社 硬貨包装装置
JP2761699B2 (ja) * 1993-04-15 1998-06-04 ローレルバンクマシン株式会社 硬貨包装機
JP2879401B2 (ja) * 1993-04-15 1999-04-05 ローレルバンクマシン株式会社 硬貨処理機
US5573457A (en) * 1995-03-07 1996-11-12 Cummins-Allison Corp. Coin Wrapping system with touch screen device
US6135291A (en) * 1998-01-16 2000-10-24 Micron Electronics, Inc. Vertical magazine method for integrated circuit device dispensing, receiving, storing, testing or binning
US6499277B1 (en) 2000-02-22 2002-12-31 Cummins-Allison Corp. Coin wrapper
US7066335B2 (en) * 2001-12-19 2006-06-27 Pretech As Apparatus for receiving and distributing cash
KR100995073B1 (ko) * 2004-04-23 2010-11-18 삼성에스디아이 주식회사 염료감응 태양전지의 모듈 및 그 제조방법
US7658668B2 (en) * 2005-09-17 2010-02-09 Scan Coin Ab Coin handling equipment
ES2377930T3 (es) * 2005-09-17 2012-04-03 Scan Coin Ab Equipo de gestión de monedas
US20070187485A1 (en) 2006-02-10 2007-08-16 Aas Per C Cash handling

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2487164A (en) * 1947-05-26 1949-11-08 Leonard T Miconi Coin counting device
US3542214A (en) * 1968-12-23 1970-11-24 Dino Dicarlo Stacking and transmission device for packages
JPS5232461U (de) * 1975-08-29 1977-03-07
JPS5716820Y2 (de) * 1976-09-02 1982-04-08
US4354787A (en) * 1980-09-02 1982-10-19 Photomatrix Corp. Microfiche collating stacker

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3942186A1 (de) * 1988-12-22 1990-06-28 Laurel Bank Machine Co Muenzenstapelvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE3117989A1 (de) 1982-04-01
JPS56161917A (en) 1981-12-12
US4412550A (en) 1983-11-01
GB2076373A (en) 1981-12-02
GB2076373B (en) 1984-02-08
JPS649216B2 (de) 1989-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3117989C2 (de) Vorrichtung zum Stapeln von Münzen
DE2746675C2 (de) Glasformmaschine mit mehreren Stationen
DE3010775C2 (de)
DE2632130C2 (de)
DE2438407A1 (de) Verfahren, bindegeraet und blattstapelgeraet zum binden von gruppen von blaettern
DE2401339B2 (de) Münzeneinwickelmaschine
DE1632204B2 (de) Magazinfuelleinrichtung fuer zigaretten weiterverarbeitende maschinen
DE3338588C2 (de)
DE69800529T2 (de) Vorrichtung zum Lösen von gestapelten Produkten in einem Verkaufsautomat
DE3015263A1 (de) Papierblattzaehlmaschine mit sicherheitsvorrichtung
DE3206364A1 (de) Steuereinrichtung fuer hubtischbeschickung an einer plattensaege
DE2229469C3 (de) Vorrichtung zur Zuführung von Münzen zu einer Münzverpackungsmaschine
CH628846A5 (de) Vorrichtung zum einwickeln von muenzen.
DE2523011A1 (de) Vorrichtung zum oeffnen von briefumschlaegen und zum freilegen des inhalts
DE1449041A1 (de) Muenzenzaehl- und -ausgabeapparat
DE2758910A1 (de) Muenztransportvorrichtung fuer spielautomaten
CH635950A5 (de) Muenzspeicher.
DE68901732T2 (de) Geraet fuer die expresstyp-eiscremeherstellung mit einem automatischen zyklus von eiscreme-ausgabe in kegelform.
DE3942186C2 (de) Münzenstapelvorrichtung
DE2215489A1 (de) Fotoautomat
DE3321164A1 (de) Vorrichtung fuer die zufuhr von materialstangen in eine nachschubeinrichtung fuer werkzeugmaschinen, insbesondere drehautomaten
EP0401945B1 (de) Vorrichtung zur Speicherung und Ausgabe von Münzen
DE2837976C3 (de) Elektrische Schaltungsanordnung in einer Münzenverpackungsmaschine
CH432366A (de) Speicheranordnung
DE1632204C3 (de) Magazinfulleinrichtung für Zigaretten weiterverarbeitende Maschinen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee