DE3117989A1 - Muenzenstapelvorrichtung - Google Patents
MuenzenstapelvorrichtungInfo
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Description
8ο41ο
LAURtL BANK PlACHINE CU., LID.
Iokio (üapan)
Iokio (üapan)
Müpzenstapelvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Münzenstapelvorrichtung für eine Münzeneinuickelmaschine.
In einer typischen Münzeneinuickelmaschine werden Münzen auf einen Drehteller aufgegeben und von diesem
einzeln nacheinander an einen Münzsnführungskanal abgegeben. Beim Durchgang durch den Münzenführungskanal uerden die Münzen gezählt. Nach dem Zählen uerden die Münzen von
einem Förderband über eine Rutsche in ein Münzenstapelrohr eingeführt. Die Höhe dieses Münzenstapelrohrs kann so geuählt uerden, daß es eine vorherbestimmte Anzahl der
dicksten Münzen aufnehmen kann; in diesem Fall kann eine
Einrichtung vorgesehen sein, mit der die uirksame Höhe des Münzenstapelrohrs so eingestellt uerden kann, daß das Rohr eine vorgeuählte Anzahl von Münzen aufnehmen kann. Man
kann auch aus einer Gruppe von Münzenstapelrohren zum Stapeln von Münzen verschiedener Arten ein Münzenstapelrohr
ausuählen, das zur Aufnahme einer vorherbestimmten Anzahl
von Münzen einer bestimmten Art geeignet ist, und dieses
Kohr in eine Betriebsstellung bringen. In beiden Fällen
uerden die Münzen in dem Rohr auf einem am unteren Ende
des Münzenstapelrohrs angeordneten Verschluß unter Bildung eines Münzenstapels gesammelt. Nach dem Stapeln einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen in dem Hohr uird der Verschluß geöffnet, so daß der Münzenstapel aus dem Hohr austreten und auf einer knapp unter dem Verschluß angeordneten
einzeln nacheinander an einen Münzsnführungskanal abgegeben. Beim Durchgang durch den Münzenführungskanal uerden die Münzen gezählt. Nach dem Zählen uerden die Münzen von
einem Förderband über eine Rutsche in ein Münzenstapelrohr eingeführt. Die Höhe dieses Münzenstapelrohrs kann so geuählt uerden, daß es eine vorherbestimmte Anzahl der
dicksten Münzen aufnehmen kann; in diesem Fall kann eine
Einrichtung vorgesehen sein, mit der die uirksame Höhe des Münzenstapelrohrs so eingestellt uerden kann, daß das Rohr eine vorgeuählte Anzahl von Münzen aufnehmen kann. Man
kann auch aus einer Gruppe von Münzenstapelrohren zum Stapeln von Münzen verschiedener Arten ein Münzenstapelrohr
ausuählen, das zur Aufnahme einer vorherbestimmten Anzahl
von Münzen einer bestimmten Art geeignet ist, und dieses
Kohr in eine Betriebsstellung bringen. In beiden Fällen
uerden die Münzen in dem Rohr auf einem am unteren Ende
des Münzenstapelrohrs angeordneten Verschluß unter Bildung eines Münzenstapels gesammelt. Nach dem Stapeln einer vorherbestimmten Anzahl von Münzen in dem Hohr uird der Verschluß geöffnet, so daß der Münzenstapel aus dem Hohr austreten und auf einer knapp unter dem Verschluß angeordneten
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Stützstange einer Einwickelstation zugeführt werden kann.
In der üblichen Münzenstapelvorrichtung ist in dem Münzenstapelrohr keine Einrichtung zum schrittweisen
Abuärtsbewegen des Münzenstapels vorgesehen, so daß die
Münzen aus der Kutsche unter Schwerkraft vertikal herunterfallen.
Bei dieser Fallbewegung bleibt die Münze nicht immer in einer horizontalen Lage, sondern kann sie infolge
einer Zufallsbeuegung eine geneigte Lage einnehmen. Diese Zufallsb iwegung und eine unregelmäßige Begrenzungsuirkung
können dazu führen, daß einige der Münzen nicht einwandfrei gestapelt werden, sondern beispielsweise eine Münze schräg
auf der vorhergehenden Münze zu liegen kommt. Ein auf diese Weise erhaltener, fehlerhafter Stapel darf nicht eingewickelt,
sondern muß aus der Einwickelmaschine ausgeschieden werden, so daß deren Leistung vermindert wird. Es ist
daher die Schaffung einer Einrichtung erwünscht, welche die Bildung derart fehlerhafter Stapel verhindert.
Die Hauptaufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Münzenstapelrohrs mit einer Einrichtung
zum schrittweisen Abwärtsbeuegen des Münzenstapels.
In einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Einrichtung zum schrittweisen Abwärtsbewegen des Münzenstapels
einen den Verschluß tragenden Verschlußträger mit einem Gewindeloch, ferner eine mit dem Gewindeloch verschraubte
Gewindespindel, eine einen umsteuerbaren Motor umfassendu Antriebseinrichtung' zum Drehen der Gewindespindel
und eine Führungsstange, die mit dem Verschlußträger in ,Gleitberührung steht, um bei der durch die Antriebseinrichtung
bewirkten Drehung der Gewindespindel den sich abwärtsbewegenden Verschlußträger zu führen und seine
Drehung zu verhindern. In änderen Ausführungsformen der Erfindung kann diese Kombination einer Gewindespindel, eines
y-
Geuindeloches und der Führungsstange durch einen Zahnstangentrieb
oder eine Kombination eines Schuenkarms und
einer Nocke, der eine geeignotü Antriebseinrichtung zugeordnet
ist, ersetzt werden.
Eine ueitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Schaltungsanordnung zur Steuerung der
Münzenstapeluorrichtung nach einem geeigneten Folgesteuerprogramm.
Ausführungsbeispiele der Erfindung uerden nachstehend
anhand der beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben. In diesen zeigt
Figur 1 schaubildlich mit auseinandergezogenen Teilen die Hauptteile einer Ausführungsform der Erfindung,
Figur 2 in Draufsicht einen Teil des Münzenführungskanals und des Rünzenstapelrohrs gemäß der Erfindung,
Figur 3 im Schnitt den Umriß eines Münzenstapelrohrs
gemäß der Erfindung,
Figur 4 einen Schnitt längs der Linie IU-IV in Figur 3,
Figur 5 in einem der Figur 3 ähnlichen Schnitt eine andere Ausführungsform der Erfindung, und
Figur 6 in einem Blockschema eine Steuerschaltung zur Steuerung der Ausführungsform gemäß Figur 1,
Figur 7 ist ein Ablaufschema des Folgesteuerprogramms
für die Steuerung der Ausführungsform gemäß der Figur 1,
Figur B ein Schaltschema einer Steuerschaltung für
Ol I / 30 Ό
die Ausführungsform gemäß der Figur 1,
Figur 9 ein Blockschema einer anderen Steuerschaltung,
Figur 1o ein Ablaufschema des Folgesteuerprogramms für die Schaltung gemäß Figur 9 und
Figur 11 ein Schaltschema der zur Schaltung für das in der Figur 1o dargestellte Folgesteuerprogramm.
Gemäß den Figuren 1 bis 4 werden Münzen nacheinander einem Münzenführungskanal 1 zugeführt und in diesem
mittels eines Förderbandes 2 transportiert. Dem Münzenführungskanal 1 sind eine Einrichtung zum Ausscheiden won
Münzen anderer Arten, beispielsweise eine Münzenausscheideöffnung 3 in Form eines Loches oder Schlitzes, aus Photouandlern
4, 4 bestehende Sensoren zum Erzeugen von Münzanzählsignalen, ein Anschlag 5 zum Unterbrechen des Münzentransports
nach dem Eintritt einer vorherbestimmten Anzahl won Münzen in ein Münzenstapelrohr 7, wobei dieser
Anschlag auf Grund eines Startsignals für das nächste Arbeitsspiel in eine Normalstellung drehbar ist, in der er
die Münzen vorbeiläßt, und ein weiteres Förderband 6 zugeordnet, das sich mit einer höheren Geschwindigkeit bewegt
als das Förderband 2,' so daß die Zwischenräume zwischen aufeinanderfolgenden Münzen vergrößert werden.
Die Münzen werden in einem Münzenstapelrohr 7 in einem Hohlraum 71 gestapelt, dessen Durchmesser je nach
dem Durchmesser der darin zu stapelnden Münzen werändert werden kann, oder es' kann aus einer Gruppe won Münzenstapelrohren
ein Münzenstapelrohr ausgewählt werden, dessen Hohlraum die Münzen einer einzigen Art satt passend aufnehmen
kann. Das Münzenstapelrohr 7 ist an seinem oberen Ende mit einer Einführungsnut 7" ausgebildet und ist so
angeordnet, daß der Grund der Linführungsnut 7" mit der
Führungsfläche des Münzenführungskanals 1 bündig oder
etwas unterhalb dieser Führungsfläche angeordnet ist. Die Wand des Rohrs 7 ist von einem vertikalen Schlitz 8 und
in ihrem unteren Teil v/on einem Umfangsschlitz 9 durchsetzt.
Im oberen Teil des Rohrs 7 ist dieses von einem Paar von diametral fluchtenden Löchern 1o für eine obere
Lichtschranke 1o' durchsetzt, die zum Messen der Höhe' des Münzenstapels dient. Der untere Teil des Rohrs 7 ist von
einem Paar von diametral fluchtenden Löchern 11 für sine untere Lichtschranke 11f durchsetzt, die auf das Vorhandensein
einer Stützstange 12 (siehe Figur 3) anspricht.
Dem Münzenstapelrohr 7 ist ein Verschluß b zugeordnet,
der in dieser Ausführungsform zwei Verschlußsegmente
13, 13' umfaßt, von denen jedes einen allgemein halbkreisförmigen freien Endteil, einen langgestreckten
Schaft und einen allgemein trapezförmigen Befestigungsteil
besitzt. In der normalen Schließstellung liegen die freien Endteile der beiden Verschlußsegmente 13, 13' unter
Bildung einer allgemein kreisförmigen unteren Begrenzung des Hohlraums des Münzenstapelrohrs aneinander und stützen
sie den Münzenstapel ab, bis das Rohr 7 eine vorherbestimmte Anzahl von gestapelten Münzen enthält. Die Befestigungsteile
der Verschlußsegmente 13, 13' sind durch Schwenkzapfen 15, 15r mit einem Verschlußträger 14 schwenkbar
verbunden und können mit Hilfe von Rollen 16, 16', die auf Lappen der Befestigungstuile schwenkbar gelagert sind,
derart bewegt werden, daß der von den allgemein halbkreisförmigen freien Endteilen der Verschlußsegmente 13, 13'
gebildete Verschluß geöffnet und geschlossen wird. An einem anderen Lappen des Befestigungstcils des einen Verschlußsegments
13' ist ein Betätigungszapfen 17 montiert.
Der Verschlußträger 14 besitzt ein Gewindeloch, in das eine Gewindespindel 18 geschraubt ist, und ein anderes
Loch, durch das sich eine Führungsstange 19 erstreckt, die eins Drehung des Verschlußträgers 14 verhindert.
Zum: Senken und Heben des Verschlußträgers 14 kann die Geuindespindel 18 von einer Antriebseinrichtung
2o gedreht werden.
LJenn der Varschlußträger 14 in seine unterste
Stellung gesenkt wird, greift der Betätigungszapfen 17 in
ein Loch 21 eines Betätigungshebels 22 ein, der mit einem Elektromagneten 23 verbunden ist.
Anhand der Figur 3 sei nun die Abwärtsbewegung
der Verschlußsegmente 13, 13' erläutert. Diese Bewegung
wird durch das Ausgangssignal der oberen Lichtschranke 1o' eingeleitet.
Vor Beginn des Stapelvorganges wird der Verschlußträger
14 in seine strichpunktiert angedeutete, obere Endsteliung bewegt. Zu diesem Zweck dreht ein umsteuerbarer
I7IOtOr 25 dio Gewindespindel 18 im Rückwärtsdrehsinn. Uenn
der Verschlußträger 14 seine oberste Stellung erreicht, greift eine an ihm montierte Nocke 24 an einem Betätigungsorgan
eines Endpunktschalters A an, der dadurch geöffnet wird und den Motor 25 ausschaltet. Die Verschlußsegmente
13 und 13' sind jetzt geschlossen und etwas unterhalb des Grundes der Einführungsnut 7" des Münzenstapelrohrs 7 angeordnet.
Die Münzen a werden nacheinander von dem Förderband 2 gefördert, und die Zwischenräume zwischen ihnen werden
'infolge der Wirkung des schneller laufenden Förderbandos 6 vergrößert. Danach gelangen die Münzen durch, die
Nut 7" auf die Verschlußsegmente 13, 13'. Da die Höhendifferenz zwischen dem Grund der Nut 7" und den Verschluß-
Segmenten 13, 13' nur klein ist, kann jode Münze in dem
Hohlraum 7' des Rahrs 7 nur über eine kleine Strecke fallen,
Uenn der auf den Verschlußsegmenten 13, 13' ruhende Münzenstapel
das Löcherpaar 1o abdeckt, uird ein Signal erzeugt, das bewirkt, daß der umsteuerbare Rotor 25 im Voruärtsdrahsinn
eingeschaltet und die Gewindespindel 10 mittels dor Antriebseinrichtung 2o im Sinne des Sinkens
des Verschlußträgers 14 gedreht uird. Man kann die Abwärtsbewegung
des l/erschlußträgers durch die Lichtschranke 1o' steuern oder die Steigung und die Drehzahl der Gewindespindel
18 so wählen, daß der Verschluß entsprechend der Zuführung der Münzen abwärtsbewegt wird. Während dieser
schrittweise oder kontinuierlich durchgeführten Abwärtsbewegung des Verschlusses ist zwischen der oberen Fläche
der als letzter gestapelten Münze und dem Grund der Nut 7" stets nur eine kleine Höhendifferenz vorhanden. In der
vorstehend beschriebenen Ueise werden die dem Stapelrohr
zugeführten Münzen mittels der Zählsensoren 4 gezählt. Uenn Münzen in der vorherbestimmten Anzahl gezählt worden sind,
wird durch Drehen des Anschlages 5 der Transport der Münzen in dem Münzenführungskanal 1 unterbrochen. In diesem
Zeitpunkt befinden sich die Verschlußsagmente 13, 131 in
ihrer unteren Endstellung, die in der Figur 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, auf dem Miveau des Umfangsschlitzes
9. Dabei kann die Höhe des Rohrs 7 so gewählt werden, daß die Verschlußsegmente 13, 13' im Abstand unterhalb
des unteren Randes des Rohrs angeordnet sind, wenn Münzen in der vorherbestimmten Anzahl auf den sich in ihrer
unteren Endstellung befindlichen Verschlußsegmenten 13, 13' gestapelt sind. In diesem Fall ist der Umfangsschlitz 9
nicht erforderlich. In jedem Fall betätigt beim Erreichen der unteren Endstellung der Verschlußklappen 13, 13' die
Nocke 24 das Betätigungselement eines Endpunktschalters B, worauf der umsteuerbare Motor 25 ansgeschaltet und die
ι ι /baa
Stützstange 12 bis knapp unter die Verschlußsegmente 13, 13' aufwärtsbewegt uird, so daß sie den Münzenstapel aufnehmen
kann. Wenn die aufwärtsbewegte Stützstange 12 das untere Löcherpaar 11 abdeckt, erzeugt die untere Lichtschranke
11' ein Signal, das eine Einschaltung des Elektromagneten 23 bewirkt, der jetzt den Betätigungshebel 22
zurückzieht, in dessen Loch 21 der Betätigungszapfen 17
eingreift, so daß die Befestigurigsteile der Verschlußsegmente
13, 13' vorschwenkt werden. Infolgedessen werden die
Verschlußsegmente 13, 13' aufgeschwenkt, so daß der auf
ihnen befindliche Plünzenstapel auf die Stützstange 12 gelangen kann. Die Stützstange bewegt jetzt den Münzenstapel
in eine nicht gezeigte Einwickelstation. Dabei bleiben die Verschlußsegmente 13, 13' offen, bis die obere Fläche
der obersten Münze des Stapels das vorher durch den sich abwärtsbewegenden Rünzenstapel abgedeckte Löcherpaar 11
freigibt, worauf dor Elektromagnet 23 ausgeschaltet und der Betätigungshebel 22 in seine normale, ausgefahrene
Stellung zurückgestellt wird. Dadurch werden die Verschlußsegmente 13, 13' in ihre Schließstellung zurückgeschwenkt.
Danach wird der umsteuerbare Motor 25 zum Rückwärtsdrehon der Gewindespindel 18 eingeschaltet, so daß der Verschluß
b in seine obere Endstellung bewegt wird. Jetzt ist die
Vorrichtung für das nächste Arbeitsspiel bereit.
Anstelle der Gewindespindel 18 kann man eine nicht gezeigte Zahnstange vorsehen, in die ein Ritzel eingreift,
das von einem gonignoten Motor gedreht wird, de'r auf dem
Verschlußträger 14 montiert ist.
In der in der Figur 5 gezeigten Ausführungsform
greift ein Schwenkarm 26 mit seinem einen Ende an dem Verschlußträger 14 an. Zum Senken und Heben des Verschlußträgers
14 wird der Schwenkarm 26 mittels einer Rolle 28 verschwenkt, die auf einer drehbaren Nockenscheibe 27 ge-
lagert ist. Diese dient auch zum Schließen und Öffnen der Endpunktschalter A und B. Durch ans geeignete Einrichtung
zur Steuerung der Schwenkbewegung des Schuenkarrns 26 uird
gewährleistet, daß der Verschlui3träger 14 mit im wusentlichen
konstanter Geschwindigkeit aus ceiner oberen in seine untere
Endstellung bewegt wird. Zu diesem Zweck kann man eine elektrische Schaltung vorsehen, mit der die Drehzahl des Motors
in Abhängigkeit von einer dar Anzahl der gezählten Münzen
entsprechenden Impuiszahl gesteuert wird, und kann man anstelle des umsteuerbaren Motors 25 einen Servomotor oder
einen getasteten Schrittmotor verwenden.
Nachstehend wird die Steuerung des Verschlusses b erläutert.
Als erste Ausführungsform sei eine Steuerschaltung
beschrieben, in der die Ausgangssignale der dem Löcherpaar 1o zugeordneten, oberen Lichtschranke 1o' zur Steuerung der
Abwärtsbewegung des Verschlusses b ausgewertet werden. Diese Steuerschaltung beruht auf der Erkenntnis, daß die Ansprache
der oberen Lichtschranke besagt, daß der Münzenstapel mindestens bis zum Niveau der oberen Lichtschranke reicht. Daraufhin
werden die Verschlußklappen 13, 13' abwärtsbeuiegt, bis
die obere Lichtschranke den Münzenstapel nicht mehr anzeigt. Die obere und die untere Lichtschranke 1of und 11' werden
durch den Münzenstapel a gesteuert. Durch die Lichtschranken 1g', 11' und den oberen und den unteren Endpunktschalter A
und B werden der Motor 25 und der Elektromagnet 23 elektrisch
gesteuert. Der Verschluß b wird mechanisch betätigt und bewirkt die Bewegung des Münzenstapels a und die Betätigung
des oberen und des unteren Endpunktschalters A und B.
Figur 7 ist ein Ablaufschema der Arbeitsvorgangsfolge der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung. Figur
ist ein entsprechendes Schaltschsma, das nachstehend anhand
der Figur 7 erläutert wird.
Durch einen Startbefehl (7o1 in Figur 7) uird ein 1-Impuls über eine Klemme 8o1 und ein ODER-Glied QR1
an dan Setzeingang S eines Flipflops FF1 angelegt. Dieses speichert den Befehl zum Zurückstellen der Verschlußsegmente
13, 13' in ihre obere Endstellung. Van dem Ausgang Q des Flipflops FFT uird jetzt ein 1-Signal an den einen Eingang
eines UND-Gliedes AND1 abgegeben. Der Ausgang des Endpunktschalters
A ist über eine Klemme 8o3 und ein NICHT-Glied INV1 mit einem zweiten Eingang des UND-Gliedes AND1 verbunden,
mit dessen drittem Eingang der Ausgang der oberen Lichtschranke 1o' über die Klemme 8o4 und das NICHT-Glied INV2 verbunden
ist. Wenn die obere Lichtschranke 1o' auf das Vorhandensein des'Münzenstapels a anspricht, legt das NICHT-Glied INV2 ein
1-Signal an den dritten Eingang des UND-Gliedes AND1 an. Daher liegt am Ausgang des UND-Gliedes AND1 das 1-Signal von
dem Zeitpunkt, in dem das Flipflop FF1 gesetzt uird, bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Endpunktschalter A geschlossen uird.
Dieses 1-Signal uird vom Ausgang des UND-Gliedes AND1 über
einen Trennverstärker BA1 und sine Klemme Bo9 als Rückwärts- '
drehsignal an den Motor 25 angelegt (7o2, 7o3 in Figur 7), der jetzt die Verschlußsegmente 13, 13' des Verschlusses bin
ihre obere Endstellung bewegt. Uenn sich jetzt Münzen a auf den Verschlußsegmenten 13, 13' befinden, können diese nicht
in ihre obere Endstellung gehoben werden, ueil die am Ausgang
des NICHT-Gliedes INV2 und daher auch am Ausgang des
UND-Gliedes·AND1 das Q-Signal erscheint, uenn die obere Lichtschranke
1o' das Vorhandensein einer Münze anzeigt.
Uenn die Verschlußsegmente 13, 13' ihre obere Endstellung
erreichen, uird dar Endpunktschalter A geschlossen, so daß an die Klnmmü 8o3 ein 1-Signal angelegt uird. Infolgedessen
uird das von der Klemme 8o9 abgegebene Rückuärtsdrohsignal unterbrochen und gleichzeitig das Flipflop FF1 zurückgesetzt,
mit dessen Rückseizeingang R die Klemme 8o3 verbunden
mh « 4, * * M, φ «Γ*« Λ"'
mn "* * Λ *>
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ist (7ο3, 7ο4 in Figur 7). Das 1-Signal uird von der Klemme
8o3 ferner an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND2 angelegt,
an dessen anderem Eingang üin Starthaltesignal liegt. Dieses ist ain 1-Signal von dem Zeitpunkt dos Startbefehls
(7o1 in Figur 7) bis zu dem Zeitpunkt, in dem das Arbeitspiel beendet uird, beispielsweise durch einen Abstellbefehl
oder durch die Ansprache einer automatischen Ausschalteinrichtung auf das Nichtvorhandensein von Münzen (728, 729
in Figur 7). Der Atiisgang des UND-Gliedes AND2 ist mit dem
Setzeingang des Flipflops FF2 verbunden, von dessen Ausgang Q ein·Ausgangssignal als Münzentransportsignal über den
Trennverstärker BA2 und eine Klemme 81o an einen nicht gezeigten
Antriebsmotor für das Förderband 2 angelegt uird. Sobald die Verschlußsegmente 13, 13' in ihre obere Endstellung
zurückkehren, uird daher durch Setzen des Flipflops FF2 der Hünzentransport eingeleitet (7o5 in Figur 7). Wenn
Münzen in der vorherbestimmten Anzahl gezählt uorden sind, die in dem einzuuickelnden Clünzenstapel enthalten sein sollen,
uird über eine Klemme 8o5 ein Zählungsende signal an den Rücksetzeingang R des Flipflops FF2 angelegt, so daß dieses
zurückgesetzt und daher der Clünzentransport unterbrochen uird.
Während ihres Transports und ihrer Stapelung uerdan
die Münzen a von der oberen Lichtschranke 1of angezeigt,
deren Ausgangssignal über ein Abfallflanken-\/erzö§erungsglied
ND und ein ODER-Glied 0R2 dem einen Eingang eines UND-Gliedes AND3 zugeführt uird. Der andere Eingang des ODER-Gliedes 0K2
ist mit dem Ausgang Q eines Flipflops FF3 verbunden und empfängt ein 1-Signal, uenn über die Klemme 8o5 das Zählungsendesignal
an den Setzeingang des Flipflops FF3 angelegt uird, und ein O-Signal, uenn an den Rücksetzeingang R des
Flipflops FF3 das nachstehend beschriebene Verschlußschliefisignal
angelegt uird. Über eine Klemme 806 und ein NICHT-Glied
INV3 uird an den anderen Eingang des UND-Gliedes AND3 ein
1-Signal angelegt, uenn in der unteren Endstellung der üerschlußsegmente
der Endpunktschalter B geschlossen uird. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes AND3 uird über einen frennverstärker
BA3 und eine Klemme 811 als Voruärtsdrehsignal an den Motor 25 angelegt.
Wenn die obere Lichtschranke 1o' eine Münze a anzeigt, uird an das Abfallflanken-V/erzögerungsglied ND ein
1-Signal angelegt (7o6 in Figur 7), das über das ODER-Glied UR2 an das UND-Glied AND3 weitergegeben uird. Da der Zählvorgang
gerade begonnen hat, bleibt das Flipflop FF3 zurückgesetzt, und da die Verschlußsegmente 13, 13' nicht offen sind,
liegt an der, Klemme 806 ein O-Signal, so daß das NICHT-Glied
INV3 ein 1-Signal an das UND-Glied AND3 und dieses über die Klemme 811 ein 1-Signal als Voruärtsctehsignal abgibt (7o7
in Figur 7).
Während die aufeinanderfolgenden Münzen a transportiert,
gezählt und gestapelt uerden, gibt die obere Lichtschranke 1ο1 mit sehr kurzen Intervallen intermittierende
Signale ab. Wenn die Voruärtsdrehsignale über die Klemme 811
an den Motor 25 mit ebenso kurzen Intervallen abgegeben uürden, könnte dieser nicht einuandfrei arbeiten. Um ein derartiges
intermittierendes Ausgangssignal zu vermeiden, ist das Abfallflanken-Verzögerungsglied ND vorgesehen, das die
Impulsintervalle überbrückt und ein geglättes oder kontinuierliches
Voruärtsdrehsignal abgibt. Daher dreht sich der Motor 25 im Voruärtssinn ueiter, uährend die obere Lichtschranke
1o! die aufeinanderfolgend gestapelten Münzen a anzeigt.
Nur uenn die Intervalle zwischen den die Münzen a anzeigenden Signalen eine vorherbestimmte Dauer überschreiten,
uird der Motor 25 bei der Anzeige jeder Münze angehalten (7o8, 7o9, 71o in Figur 7).
Somit uird der Motor 25 durch die Anzeigesignale
dsr oberen Lichtschranke 1ο· gesteuert, bis die Verschlußsegmente
13, 13' ihre untere Endstellung erreichen, so daß der Endpunktschalter B geschlossen uird und infolgedessen
das NICHT-Glied INV3 ein O-Signal an das UND-Glied AND3 anlegt.
Uenn daher die Münzen a aufeinanderfolgend gestapelt
uerden, und der Zählvorgang beendet uird, ehe die Verschlußsegmente
13, 13· ihre untere Endstellung erreichen, uird das Zählungsendesignal als 1-Signal von der Klemme 8o5 an den
Rücksetzeingang H des Flipflops FF2 und den Setzeingang S des Flipflops FF3 angelegt. Infolge des Zurücksetzens des
Flipflops FF2 uird der Transport der Münzen a unterbrochen (712, 713 in Figur 7). Uenn die Zählung beendet uird, ehe die
Verschlußsegmente 13, 13' die Offenstellung erreichen, beuirkt
das gesetzte Flipflop FF3 das automatische Senken der Verschlußsegmente 13, 13' bis in ihre untere Endstellung unabhängig
von dem Ausgangssignal der oberen Lichtschranke. Bei gesetztem Flipflop FF3 gibt dieces von seinem Ausgang Q ein
1-Signal über das QDEK-Glied 0R2 an das UND-Glied AND3 ab,
so daß das Voruärtsdrehsignal bis zum Schließen des Endpunktschalters
B andauert.
Uährend dar intermittierenden Stapelung der Münzen a kann es aber auch vorkommen, daß die Verschlußsegmente 13,
13' ihre untere Endstellung vor dem Ende der Zählung erreichen.
In diesem Fall uird der Endpunktschalter B geschlossen und uird über die Klemme 806 ein 1-Signal an das NICHT-Glied
INV3 angelegt, das dann an das UND-Glied AND3 ein D-Signal
anlegt, so daß die Abgabe des Voruärtsdrehsignals übar
die Klemme 811 unterbrochen uird (711, 717 in Figur 7). Die Verschlußsegmente 13, 131 verbleiben dann bis zum Zählungsende
in einem Bereitschaftszustand. Nach dem Zählungsende uird der transport der Münzen a in der vorstehend beschriebenen
Weise unterbrochen (718, 719 in Figur 7).
In beiden vorstehend erläuterten Fällen uird nach dem Ende des Zählvorganges von ainer üblichen, nicht gezeigten
Steuereinrichtung ein Signal zum Einleiten eines Einuickeluorganges
abgegeben. Daraqf beginnt eine Aufuärtsbeuegung
einer Stützstange 12 bis knapp unter die Uerschlußsegmente 13, 13', so daß die Stützstange 12 den in dem Rohr 7 gebildeten
Münzenstapel aufnehmen und in eine nicht gezeigte Einuickelstation
transportieren kann. Während sich die Stützstange 12 bis knapp unter die in ihrer unteren Endstellung
befindlichen Uerschlußsegmente 13, 13' bewegt, uerden diese geöffnet, so daß der Münzenstapel a auf die Stützstange 12
überführt uird. Die untere Lichtschranke 11' spricht auf das Vorhandensein der Stützstange 12 und des auf diese gelangten
Flünzenstapels a an, indem sie über eine Klemme 8o7 ein Signal
an den einen Eingang eines UND-Gliedes AND4 abgibt, an dessen andere Eingänge das Ausgangssignal von dem Ausgang Q des
Flipflops FF3 bzu. das Ausgangssignal des Endpunktschalters B abgegeben uerden, so daß das UND-Glied AND4 dann über den
Trennv/erstärker BA4 und die Klemme B12 ein Verschlußb'ffnungssignal
an den Elektromagneten 23 abgibt. Das Ausgangssignal des UND-Gliedes AND4 uird ferner an einen Abfallflankendetektor
NDF angelegt, der beim Abfall seines Eingangssignals υοη dem 1-Signal auf den O-Pegel über das ODER-Glied 0R1 an
den Rücksetzeingang R des Flipflops FF3 ein 1-Signal als Verschlußschließsignal
abgibt, das anzeigt, daß über die Klemme 812 kein Verschlußöffnungssignal abgegeben uird.
Wenn von dem Ausgang Q des Flipflops FF3 ein 1-Signal
als Zählungsendesignal abgegeben uird und der Endpunktschalter B geschlossen ist, gibt bei der Ansprache der unteren
Lichtschranke 11' auf das Vorhandensein der Stützstange 12 das UND-Gatter AND4 ein 1-Signal als Verschlußäff
nungssignal über die Klemme 812 an den Elektromagneten 23 ab (72o, 721 in Figur 7), uorauf der Münzenstapel a von
den Verschlußsegmenten 13, 13' auf die Stützstänge 12 gelangt. Uenn dann die die Abuärisbeuegung der Stützstange 12 zum
/7-
Transport des Münznnstapels 1 in die nicht guzüigte Einuiuko]station
beginnt, spricht die untera Lichtschranke
zunächst auf das Vorhandünsuin dor Stützstanrv·· 12 und ü&h
Münzenstapels weiter an. Uenn uie Stützstange 12 mit dem
Flünzenstapel a so ueit abgesenkt worden ist, daß die untere
Lichtschranke; 11' nicht mehr anspricht und daher über diü
Klommu 8o7 ein 1~3ignal angelegt uird, wird dia Abgabe des
Verschlußöffnungssignals über die Klemme 812 unterbrochen (722, 723 in der Figur 7). Dadurch uird der Elektromagnet
23 ausgeschaltet, so daß die Verschlußsegmenta 13, 13f durch
die Kraft der Feder geschlossen werden.
Uenn dagegen kein l/erschlußöffnungssignal abgegeben
wird, logt der Abfallflankendctoktor NDF ein 1-Signal an den
Setzeingang S des Flipflops FF1 und den Rücksetzeingang K des Flipflops FF3 an. Bei gesetztem Flipflop FF1 werden die
Verschlußsegmente 13, 13' ähnlich wie beim Start (7o1-7o4
in Figur 7) in ihre obere Endstellung zurückgestellt (724-726 in Figur 7). Durch das Zurücksetzen des Flipflops FF3
wird die Abgabe des Voruärtsdrehsignals über die Klemme
an den Motor 25 auch noch blockiert, wenn die Verschlußsegmente 13 und 13' ihre untere Endstellung verlassen haben.
Uenn alle Arbeitsvorgänge für die Behandlung des Nünzenstapels a beendet worden sind, geht das an die Klemme
8o2 angelegte Starthaltesignal wieder auf den 1-Pegel (727-729
in Figur 7).
Uenn zur Gewährleistung einer zuverlässigen Steuerung der Uerschlußsegmente 13, 13' als Motor 25 ein getasteter
Schrittmotor verwendet wird, kann man die Ausgangssignale der UND-Glieder AND1 und AND3 an einen Eingang des UND-Gliedes
AND5 bzw. AND6 anlegen und an den anderen Eingang jedes dieser UND-Glieder AND5 und AND6 über die Klemme 808
ein Impulssignal anlegen, wie in der Figur 8 gestrichelt an-
- TO -
yyyy
gedeutet ist. Die Ausgangssignale'der beiden UND-Glieder
AND5 und AND6 können dann über den Trennverstärker BA5 bzw.
BA6 und die Klemme 813 bzu. 814 als Rückwärts- bzu. Vorwärtsdrehsignal
an den Motor angelegt werden.
Nachstehend wird eine Steuerschaltung beschrieben, in der die Ausgangssignale' der Münzenzählsensoren 4 zur
Steuerung der Verschlußbewegung ausgewertet werden. Diese Steuerschaltung beruht auf dem Prinzip, daß man aus der
mittels der Sensoren 4 gezählten Münzenanzahl die Höhe des in dem Rohr 7 gebildeten Münzenstapels berechnen kann, weil
nur Münzen einer bestimmten A^j: gezählt werden, deren Dicke
bekannt ist. In diesem Fall wird die Abwärtsbewegung der \/erschlu0segmente in Abhängigkeit won der Anzahl der, gestapelten
Münzen a gesteuert.
Diese Steurung ist in der Figur 9 in einem Blockr schema erläutert. Zur Vorwahl der Art der zu zählenden Münzen
dient ein nicht gezeigter Münzenartuähler, beispielsweise ein Skalenknopf oder eine Anordnung von Drucktasten. Durch
den Münzenartuähler wird ein Münzenartwählschalter 9o1 betätigt, der ein Münzenartsignal an einen Impulszahlgeber
9o2 abgibt, der bestimmt, wieviele Impulse pro Münze abgegeben werden. Durch diese Impulszahl wird die gewählte Mühzenart
bezeichnet. Der Impulszahlgeber 9o2 gibt ein die entsprechende Impulszahl angebendes Signal an einen Impuls-'
geber 9o3 ab, der auf Grund jedes von den Sensoren 4 abgegebenen Zählimpulses Impulse in der vorgegebenen Anzahl über
einan Treiber D an den Schrittmotor 25 abgibt, der den Verschluß
b antreibt. Auf diese Weise werden die Verschlußsegmente 13, 13' entsprechend der Höhe des Münzenstapels a abwärtsbciwegt.
Der Impulsgeber 9o3 wird ferner durch die Endpu rktschalter A und B gesteuert, die durch den Verschluß b
betätigt werden, und durch die untere Lichtschranke 11', die
auf den Transport des Münzenstapels a durch die Stützstange 12 anspricht, und bewirkt auf Grund dieser Steuerung die
Bewegung der .Verschlußsegmente 13, 13! in die obere oder
untere Endstellung.
Die Arbeitsv/organgsfolge der vorstehend beschriebenen
Steuerschaltung ist in der Figur 1o in einem Ablaufschema erläutert. Das entsprechende Schaltschema ist in der
Figur 11 dargestellt. Da die wesentlichen Komponenten der Schaltung gemäß der Figur 11 auch in der Figur 8 gezeigt
sind, werden vorwiegend die Unterschiede der beiden Schaltungen erläutert.
Die Beziehung zwischen dem Münzenartwählschalter 9o1, dem Impulszahlgeber 9ü2 und dem Impulsgeber 9o3 wurde
vorstehend erläutert. In der Vorrichtung gemäß der dargestellten Ausführungsform sollen sechs Münzenarten behandelt
werden, die vier verschiedene Dicken haben. Diesen entsprechen die Impulszahlen n., n«» n,, und n^, die durch die an die Eingänge
n^, n~>
n,, bzw. n«des Impulsgebers 9o3 angelegte Signale
vorgegeben werden. Ferner werden an den Eingang R des Impulsgebers 9o3 von dem UND-Glied AND1 das Rückuärtsdrehsignal,
an dan Eingang FF des Impulsgebers 9o3 van dem UND-Glied AND4 das Vorwärtsdrehsteuersignal und, wenn das ODER-Glied
0R2 das Rückwärtsdreh-Steuersignal, das Münzenzählsignal oder
das Vorwärtsdreh-Steuersignal empfängt, von dem ODER-Glied 0R2 an den Eingang D des Impulsgebers ein Treibersignal angelegt.
Auf Grund der Verknüpfung der vorgenannten Eingangssignale gibt der Impulsgeber 9o3 entweder von seinem Ausgang
RD ein Rückwartsdrehsignal oder von seinem Ausgang FD ein
Vorwärtsdrehsignal über die Klemme 1111 bzw. 1112 ab.
Die Steuerung des von dem UND-Glied AND1 abgegebenen Rückwärtsdreh-Steuersignals, dss über die Klömme 111o abgegebenen
Verschlußöffnungssignals erfolgt ähnlich wie in der ersten Ausführungsform. Somit werden an die Klemmen 11o1,
11o2, 11o3, 11o4, 11o6, 11o7 bzw. 11o8 das Startimpulssignal,
das Starthaltesignal, das durch das Schließen des Endpunkt-
■ si ivy
achalters A erzeugte Signal, das Ausgangssignal der oberen
Lichtschranke 1α1, das Zählungsendesignal, das durch das
Schließen des Endpunktschalters B erzeugte Signal und das Ausgangssignal der unteren Lichtschranke 11f angelegt. Von
diesen Klemmen werden die Signale über Verknüpfungsglieder in einer Anordnung geführt, die.ähnlich ausgelegt ist uie
in der ersten Ausführungsform und deren Auslegung und Funktionen daher nicht noch einmal beschrieben werden.
Uenn die Abwärtsbewegung der Verschlußsegmente 13, 13' in Abhängigkeit von der Anzahl der gezählten Münzen a
gesteuert wird, endet die Zählung stets bevor die Verschlußsegmente
13, 13\ ihre untere Endstellung erreichen. Daher muß der Schrittmotor 25 arbeiten, bis die Verschlußsegmente
13, 13' ihre untere Endstellung erreicht haben. Der Motor
muß daher bis zum Ende der Zählung durch die zum Zählen der Münzen dienenden Sensoren und nach dem Ende der Zählung auf
andere Ueise gesteuert werden. Diese Steuerung wird nachstehend erläutert.
Das von den Sensoren 4 abgegebene Münzenzählsignal wird über die Klemme 11o5 und das Verzögerungsglied TD an
dean einen Eingang des UND-Gliedes AND3 angelegt. Durch die Anordnung des Vorzögerungsgliedes TD wird die Laufzeit jeder
Münze von den Sensoren zum Zählen der Münzen bis in das Stapelrohr berücksichtigt. Mit dem anderen Eingang des UND-Gliedes
ANÜ3 ist über die Klemme 11o7 und das NICHT-Glied
II\lV3 der Ausgang des Endpunktschalters B verbunden. Dieser ist normalerweise offen, wenn das' Münzenzählsignal an das
UND-Glied AND3 angelegt wird. Infolgedessen gibt das UND-Glied
AND3 jedes Münzenzählsignal an den Eingang F des Impulsgebers 9o3 ab, an dessen Eingang D über das ODER-Glied
QR2 ein Treibersignal angelegt wird, so daß der Impulsgeber 9o3 an seinem Ausgang FD pro Münze eine vorherbestimmte Anzahl
n-i > ru, n3 ader Πλ von Impulsen als rVorwärtsdrehsignal
abgibt (Ι008-Ι0ΙΙ in Figur 1ο).
In dem Flipflop FF3 wird das über die Klemme 11o5
angelegte Zählungsendesignal gespeichert. Der Ausgang Q
des Flipflops FF3 ist mit dem einen Eingang des UND-Gliedes AND4 verbunden, mit dessen anderem Eingang über dig Klemme 806 und das NICH(-Glied INU3 der Ausgang des Endpunktschalters B verbunden ist. Nach dem Zählen einer vorherbestimmten Anzahl von nünzen a uird daher das Flipflop FF3 gesetzt, so daß das UND-Glied AND4 an den Eingang FF des Impulsgebers
9o3 das Vorwärtsdreh-Steuersignal anlegt, das bewirkt, daß die Verschlußsegmente 13, 13' abuärtsbeuegt uerden. Solange das Voruärtsdreh-Steuersignal an den Eingang FF des Impulsgebers 9o3 angelegt uird, gibt dieser über sänen Ausgang
FD das Vorwärtsdrehsignal ab, das bewirkt, daß der Schrittmotor 25 die Verschlußsegmente 13, 13' abwärtsbeuegt (I0II-I0I6 in Figur 1o).
des Flipflops FF3 ist mit dem einen Eingang des UND-Gliedes AND4 verbunden, mit dessen anderem Eingang über dig Klemme 806 und das NICH(-Glied INU3 der Ausgang des Endpunktschalters B verbunden ist. Nach dem Zählen einer vorherbestimmten Anzahl von nünzen a uird daher das Flipflop FF3 gesetzt, so daß das UND-Glied AND4 an den Eingang FF des Impulsgebers
9o3 das Vorwärtsdreh-Steuersignal anlegt, das bewirkt, daß die Verschlußsegmente 13, 13' abuärtsbeuegt uerden. Solange das Voruärtsdreh-Steuersignal an den Eingang FF des Impulsgebers 9o3 angelegt uird, gibt dieser über sänen Ausgang
FD das Vorwärtsdrehsignal ab, das bewirkt, daß der Schrittmotor 25 die Verschlußsegmente 13, 13' abwärtsbeuegt (I0II-I0I6 in Figur 1o).
Mit Hilfe der zueiten Ausführungsform kann die
Fallstrecke jeder Münze in dem Stapelrohr auf ein noch kleineres Maß begrenzt uerden als in der ersten Ausführungsform.
Fallstrecke jeder Münze in dem Stapelrohr auf ein noch kleineres Maß begrenzt uerden als in der ersten Ausführungsform.
Claims (5)
- PATE1NTANSPRUCHlfly Münzenstapelvorrichtung für eine Münzeneinwickelmaschine, gekennzeichnet durch ein Münzenstapelrohr, einen in das Münzenstapelrohr ragenden, beweglichen Verschluß zum Abstützen der in dem Münzenstapelrohr gestapelten Münzen, bis das Münzenstapelrohr gestapelte Münzen in einer vorherbestimmte Anzahl enthält, eine Einrichtung zum Öffnen des Verschlusses, uenn das Münzenstapelrohr gestapelte Münzen in der vorherbestimmten Anzahl enthält, so daß die Münzen dann zur Weiterbehandlung abgegeben werden, und eine Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses.
- 2. Münzenstapeluorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Münzenstapelrohr mit einem vertikalen Schlitz und am unteren Ende des Kohrs mit einem Urnfangsschlitz ausgebildet ist, daß der Verschluß zwei im wesentlichen symmetrische Verschlußsegmente besitzt, von denen jedes einen allgemein halbkreisförmigen freien Endteil, einen langgestreckten Schaft und einen allgemein trapezförmigen Befestigungsteil besitzt, und daß während des Zählens und Stapeins von Münzen der Verschluß geschlossen ist und die freien Endteile der Verschlußsegmente satt passend in dem Hohlraum des Münzenstapelrohrs angeordnet sind und dessen Boden bilden, während die Schäfte der Verschlußsegmente den vertikalen Schlitz durchsetzen.
- 3. Münzenstapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses einen Verschlußträger aufweist, der die üefestigungsteile der Verschlußsegmente trägt und mit einem Gewindeloch ausgebildet ist, ferner eine mit dem Gewindeloch des Verschlußträgers verschraubte Gewindespindel, eine einen umsteuerbaren Motor umfassende Antriebseinrichtung zum Drehen der Gewindespindel und eine Führungsstange, die mit dem Ver-I I J Ό03schlußträger in Gleitberührung steht, um bei der Drehung der Gewindespindel sich abwärtsbeweganden Verschlußträger zu führen und seine Drehung zu verhindern.
- 4. Münzenstapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses einen die Befestigungsteile der Verschlußsagmente tragenden Verschlußträger, ein in dem Verschlußträger drehbar gelagertes Kitzel, einen von dem Verschlußträgsr getragenen Flütor zum Antrieb des Ritzels und eine mit dem Kitzel kämmende, vertikale Zahnstange zum Abwärtsführen des Verschlußträgers aufweist.
- 5. Clünzenstapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum schrittweisen Senken des Verschlusses einen Verschlußträger aufweist, der die Befestigungsteile der Verschlußsegmente trägt, ferner einen Schwenkarm, der mit einem Ende an dem Verschlußträger angreift, eine an dem Schwenkarm angreifende Nockenscheibe und eine Einrichtung zum Drehen der Nockenscheibe.
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