DE3117253A1 - Hydraulischer regler fuer stufenlose keilriemengetriebe fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Hydraulischer regler fuer stufenlose keilriemengetriebe fuer kraftfahrzeugeInfo
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-
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Description
Γ -4-
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Eegler für stufenlose
Keilriemengetriebe für Kraftfahrzeuge, mit dessen Hilfe der dem hydraulischen Servo-System des Getriebes zugeführte
hydraulische Druck (Leitungsdruck) geregelt oder gesteuert
wird. .
10
10
Ein stufenloses Keilriemengetriebe kann in Verbindung mit
einem Planetengetriebe zum Umschalten zwischen dem Torwarts- und dem Rückwärtsantrieb als automatisches Getriebe
für Kraftfahrzeuge, wie Automobile, verwendet werden. Das
stufenlose Getriebe wird durch eine automatische Steuervorrichtung
gesteuert, die einen elektrischen Steuerschaltkreis
aufweist. Diesem Steuerschaltkreis werden Eingangssignale aufgrund der Betriebsbedingungen des Kraftfahrzeuges,
wie die Drosselöffnung des Vergasers, die Ifahr-Zeuggeschwindigkeit,
die Umdrehungsgeschwindigkeit der Eintriebsriemenscheibe oder die Einstellposition des Ganghebels,
zugeführt. Die Steuervorrichtung weist ferner einen hydraulischen St euer schaltkreis auf, der das Untersetzungsverhältnis
zwischen der Eintriebs- und der Abtriebswelle des Getriebes einstellt, und den Vorwärtsoder
Rückwärtsantrieb des Planetengetriebes auswählt.
Dem hydraulischen Steuerschaltkreis wird der Leitungsdruck
zugeführt, der durch Steuern des Abgabedrucks einer vom Motor angetriebenen Ölpumpe erzeugt wird. Der für den
hydraulischen Steuerschaltkreis erforderliche Leitungsdruck
variiert hauptsächlich in Abhängigkeit von dem Untersetzungsverhältnis zwischen der Eintriebs- und der
Abtriebswelle des Getriebes und von dem vom Motor herrührenden Eintriebsdrehmoment. JFür den Betrieb ergibt sich
daher ein Minimalwert für den Leitungsdruck, bei dem der Keilriemen noch nicht rutscht.
L J
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen hydraulischen Regler für stufenlose Keilriemengetriebe zu schaffen,
mit dessen Hilfe der Leitungsdruck nahe dem Minimalwert liegt, der zum Betrieb der hydraulischen Servo-Ein-
richtung erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird insbesondere mit den Merkmalen der Patentansprüche gelöst.
Der erfindungsgemäße hydraulische Regler hat wesentlich geringere LeistungsVerluste des Pumpenantriebs gegenüber
dem Stand der Technik zur Folge, so daß der Kraftstoffverbrauch des Motors vermindert und die Betriebsweise des
Fahrzeugs verbessert sind. Mit dem erfindungsgemäßen Regler wird der Leitungsdruck stufenweise bis nahe zu dem
erforderlichen Minimalwert verändert. Der Regler ermöglicht ferner eine größere Antriebskraft beim Start des
Kraftfahrzeugs durch Erzeugen eines erhöhten Leitungsdrucks. Bei dem erfindungsgemäßen Regler wird der Leitungs
druck in Abhängigkeit von dem ermittelten Uhtersetzungsverhältnis
zwischen der Eintriebe- und der Abtriebswelle des Getriebes gesteuert.
Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die anliegende
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines stufenlosen Getriebes für Kraftfahrzeuge,
Fig. 2 ein Diagramm eines hydraulischen Steuerschaltkreises eines stufenloses Getriebes mit einem
erfindungsgemäßen Druckregler,
Fig. 3 Ausgangskennlinien eines Steuerventils für den Drehmomentverhältnisdruck,
• · ■ φ • * -*
"3ΊΊ7253 τ
Fig. 4 eine graphische Darstellung des erforderlichen Leiturigsdrucks bei den hydraulischen Steuerschaltern
für verschiedene Untersetzungsverhältnisse,
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines elektrischen Steuerschaltkreises,
Fig. 6 eine graphische Darstellung des erforderliehen Leitungsdrucks
als Charakteristikum des hydraulischen SteuerSchaltkreises für verschiedene Drosselöffnungen..
Fig. 7 eine graphische Darstellung zur Erläuterung des Leitungsdrucks als Charakteristikum des erfindungsgemäßen
hydraulischen Druckreglers für verschiedene Drosselöffnungen Q,
Fig. 8 graphische Darstellungen zur Erläuterung des xai -Leitungsdrucks als Charakteristikum eines erfindungsgemäßen
hydraulischen Reglers für verschiedene Untersetzungsverhältnisse T,
Fig. 10 eine graphische Darstellung einer optimalen Brennstoffverbrauchs-Leistungskurve
eines Motors, 25
Fig. 11 eine graphische Darstellung der Motorausgangsleistung,
Fig. 12 ein Leistungsdiagramm einer Druckmittelabgabevorrichtung,
Fig. 13 eine graphische Darstellung mit konstanten Brennstoffverbrauchs-Kurven,
Fig. 14 eine graphische Darstellung der optimalen Brennstoffverbrauchs-Druckmittelkupplungsleistung-Kurve,
L -J
■ " ' ""3ΊΊ7253
Γ Π
Fig. 15 eine graphische Darstellung der optimalen Brennstoffverbrauchs-Druckmittelkopplung
als Charakteristikum der Ausgangs-Umdrehungsgeschwindigkeit,
Fig. 16, 17 und 20 bis 23 Flußdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise eines elektrischen Steuerschaltkreises,
Fig. 18 ein Wellenformdiagramm zur Erläuterung der Leistungssteuerung,
Fig. 19 eine Teilschnittansicht eines elektromagnetischen Solenoidventils einer Schaltungssteuerung,
Fig. 24 eine graphische Darstellung der Beschleunigung
als Funktion der Geschwindigkeit,
Fig. 25' eine graphische Darstellung des Drehmomentverhältnisses
als Funktion der Geschwindigkeit,
Fig.2S ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der
SchaItungs st euerung,
25
25
Fig.27 eine graphische Darstellung des hydraulischen
Drucks, der den hydraulischen Servo-Systemen der
Eintriebe- und Abtriebsriemenscheiben zugeführt wird,
30
30
Fig.28 ' eine graphische Darstellung des Solenoiddrucks Ps,
Fig..29 eine graphische Darstellung des hydraulischen
Ausgangsdrucks des Schaltungssteuerventils,
Fig. 30. ein Diagramm .zur Erläuterung' der Arbeitsweise
einer Drehmomentverh'ältnis-Bteuervorrichtung,
.. » .. . . "3T17253
Γ - 8 -
Fig. 31 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen dem Drehmomentverhältnis T der Eintriebs- und der
Abtriebswellen eines stufenlosen Keilriemengetriebes sowie des Druckverhältnisses der hydraulischen
Eintriebs- und Abtriebsservosysterne,
Fig. 32 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Schaltungssteuerung,
Fig. 33 ein Diagramm eines hydraulischen SteuerSchaltkreises
mit einem erfindungsgemäßen hydraulischen Druckregler und
Fig. 34 graphische Darstellungen des Leitungsdrucks als Charakteristikum des hydraulischen Druckreglers gemäß Fig. 33.
Fig. 34 graphische Darstellungen des Leitungsdrucks als Charakteristikum des hydraulischen Druckreglers gemäß Fig. 33.
Fig. 1 zeigt einen Motor 100, einen Vergaser 102 sowie ein Getriebe 20 zwischen dem Motor 100 und der Antriebsachse.
Das Getriebe 20 weist eine Fluidkupplung 21, die mit einer
Motorabtriebswelle 101 verbunden ist, ein Seduktionsgetriebe 23, das,mit einem Differentialgetrxebe 22 verbunden
ist, sowie ein stufenloses Keilriemengetriebe 30 und ein
Planetengetriebe 40 zum Umschalten zwischen vorwärts und
rückwärts auf.
. Die übliche Fluidkupplung 21 weist ein Pumpenlaufraa 211
und ein Turbinenlaufrad 212 auf, das mit einer Abtriebswelle 214 eine3 Drehmomentwandlers verbunden ist. Anstelle
der Fluidkupplung können ein anderer Fluid-Drehmomentwandler
oder eine mechanische Kupplung verwendet werden.
Das stufenlose Keilriemengetriebe 30 weist eine Eintrieberiemenscheibe
31 mit einem stationären Flansch 311 auf,
der Kupplung 211
der mit der Abtriebswelle 214-/als Jsintriebswelle des Getriebes
30 verbunden ist; ferner ist ein beweglicher
Plansch 312 gegenüber dem stationären Flansch 311 vorgesehen,
und diese Flansche bilden einen V-fÖrmigen Zwischenraum; ferner ist ein hydraulisches Servo-Systern 313 zum
Antreiben des beweglichen Flansches 312 vorgesehen. Eine
Abbriebsriemenscheibe 32 weist einen stationären Flansch
321 auf, der mit einer Zwischenwelle 26 als Abtriebswelle des Getriebes 30 verbunden ist; gegenüber dem stationären
Flansch 321 befindet sich ein beweglicher Flansch 322,
und diese Flansche bilden einen V-förmigen Zwischenraum; der bewegliche Flansch 322 wird mit Hilfe eines hydraulischen
Servo-Systems 323 angetrieben. Ein Keilriemen 33 verbindet die Eintriebsriemenscheibe. 3I mit der Abtriebsriemenscheibe 32. Die Verschiebung L der beweglichen Flansche
312 und 322 an den Eintrieb- und Abtriebswellen 31
bzw. 32 bestimmt das Drehmomentverhältnis zwischen den
Eintriebst und Abtriebswellen, wobei sich L über den Bereich
0-I2-I5-I^ (0 ^12<1,<'1Z|_) ändert, so daß das ürvterset-•zvjngsverhältnis
. 0} zwischen der Eintriebswelle 21A- und der
Abtriebswelle 26 des Getriebes 3O stufenlos im Bereich von
t^-tp-t_-t^ (t/1'<tp<t:5<t^) verändert wird. Da die druck-
aufnehmende Fläche des Eintriebs-Servo-Systems 313 etwa
zweimal so groß ist wie die des hydraulischen Abtriebs-Servo-Systems
323, wird der bewegliche Flansch 312 einer
größeren Antriebskraft unterworfen als der bewegliche · Flansch 322, und zwar selbst dann, wenn der hydraulische
Druck im Servo-System 3I3 kleiner ist als oder gleich ist
dem hydraulischen Druck im Servo-System 323. Die vergrößerte
Druckaufnahme fläche des hydraulischen Servo-Sy st ems 313 kann man erreichen durch Vergrößern des Durchmessers
des Servo-Systems oder unter Verwendung eines Kolbens
mit der doppelten Aufnahmefläche des Servo-Systems.
"3TT7253
Γ . . -ίο- ·■"
Das Planetengetriebe 40 zum Umschalten zwischen dem Vorwärts-
und dem Rückwärtsantrieb weist ein Sonnenrad 41 auf, das mit der Zwischenwelle 26 als Eintriebswelle des stufenlosen
Getriebes 30 verbunden ist; ferner ist ein Ringzahnrad 43
vorgesehen, das mit einem Gehäuse 400 des Getriebes über eine Yielfach-Plattenbremse 42 in Eingriff steht. Ein doppeltes
Planetenzahnrad 44 kämmt drehbar zwischen dem Sonnenzahnrad
41 und dem Ringzahnrad 43. Ein Planetenträger 46,
der das doppelte Planetenzahnrad 44 trägt, ist drehbar mit" ;:
^O der Zwischenwelle 26 über eine Vielfach-Plattenkupplung 4-5
und mit einer zweiten Zwischenwelle 47 als Abtriebswelle
des Planetengetriebes 40 verbunden. Ein hydraulisches Servosystem 48 betätigt die Vielfach-Plattenbremse 42, und ein
hydraulisches Servo-Systern 49 betätigt die Vielfach-Plattenkupplung
45. Das Planetengetriebe 40 ist im Vorwärtsgang,
wenn die Kupplung 45 eingekuppelt und die Bremse 42 gelöst ist; den Rückwärtsgang mit einem Untersetzungsverhältnis
von 1,02 erhält man, wenn die Kupplung 4-5 ausgekuppelt und die Bremse 42 betätigt ist. Das Untersetzungsverhältnis von
1,02 im Rückwärtsgang ist klein im Vergleich zum Untersetzungsverhältnis
beim üblichen Getriebe. In dieser Ausführungsform erhält man gedoch ein ausreichendes Untersetzungsverhältnis
des stufenlosen Keilriemengetriebes, z.B. das Untersetzungsverhältnis von 2,4, mit Hilfe des Unter-Setzungsgetriebes
23, das nachstehend naher erläutert wird.
Das Untersetzungsgetriebe 23 kompensiert das niedrige Untersetzungsverhältnis
des stufenlosen Keilriemengetriebes 30 im Vergleich zu üblichen Getrieben, so daß man zur Erhöhung
des Drehmoments ein Untersetzungsverhältnis von 1,45 zwischen der Eintriebs- und der Abtriebswelle erhält. -
Das Differentialgetriebe 22 ist mit der nicht dargestellten Achse verbunden, so daß man schließlich ein Untersetzungsverhältnis
von 3,727 : 1 erhält.
L J
3Π7253
Γ - 11 - · Π
Die.Fig. 2 zeigt einen hydraulischen Steuerschaltkreis zur
Steuerung des Getriebes gemäß Fig. 1.
Dieser Steuerschaltkreis weist eine hydraulische Druckquelle 50, einen erfindungsgemäßen hydraulischen Regler 60, eine
Gangsteuerung 70 zur Steuerung des Zeitablaufs beim Eingriff der Mehr-Plattenbremse und der Mehr-Plattenkupplung des
Planetengetriebes 40 und zum Verzögern des Stoßes beim N-D- und N-R-Umschalten, eine Vorrichtung 80 zum Steuern der
Eintriebsriemenscheibe sowie ein Handventil 62 auf, das mit Hilfe eines nicht dargestellten Ganghebels von Hand betätigt
wird.
Der hydraulische Druckregler 60 weist unter anderem die folgenden
Bestandteile auf:
Ein Regelventil 61, das den von der hydraulischen Druckquel-· Ie 50 herrührenden hydraulischen Druck regelt und Teile des
hydraulischen Schaltkreises mit dem Leitungsdruck beaufschlagt, ein Drosselventil 65, das den Leitungsdruck vom
Regelventil 61 enthält und einen Drosseldruck in Abhängigkeit von der Drosselöffnung θ des Vergasers 102 abgibt, und
ein Steuerventil 66 für den Drehmomentverhältnisdruck, das den. vom Drossenventil 65 kommenden Drosseldruck (Leitungsdruck durch das Drosselventil) entsprechend der Größe der
Verschiebung L des beweglichen Flansches 322 der Abtriebsriemenscheibe 32 regelt und den Drehmomentverhältnxsdruck
erzeugt. Das Steuerventil 66 weist eine erste und eine zweite Antriebsvorrichtung 66a bzw. 66b für den Drehmomentverhältnisdruck
auf; die erste Abtriebsvorrichtung 66a erzeugt den Drehmomentverhältnisdruck im gesamten Bereich des Untersetzungsverhältnisses
T (nachstehend als "erster Drehmomentverhältnisdruck" bezeichnet); die zweite Abtriebsvorrichtung
66b gibt den durch das Drosselventil beaufschlagten Leitungsdruck ab (nachstehend als "zweiter Drehmomentverhältnisdruck"
bezeichnet), wenn das Untersetzungsverhältnis T größer als der eingestellte Wert t3 ist. Der Druck in den beiden
'3 Tl 7253
- 12 -
ersten Drehmomentrückfuhrleitungen 10 und 11 nimmt nacheinander
mit zunehmender Drosselöffnung ab.
Die hydraulische Druckquelle 50 fördert das von einem ölfilter
51 gepumpte Hydrauliköl zu dem Regelventil 51 durch die Leitung 11. Die hydraulische Druckquelle 50 weist eine
vom Motor angetriebene Pumpe 52 sowie ein Entlastungsventil 53 auf.
Bei dem Handventil 62 wird eine Spule 621' auf die Stellungen P, R, N, D und L entsprechend den Gangstellungen des vom Fahrer
betätigten Ganghebels eingestellt. Dadurch verbindet das Handventil 62 den Leitungsdruck aus der Leitung 1 direkt
oder über das Druckventil und die Leitung 3 mit den Leitungen 4 bis 6, die den Leitungsdruck in verschiedenen Teilen des
Steuerkreises gemäß Tabelle I verteilen.
20 25 30
| Tabelle I | R | N | D | L | |
| P | X | X | 0 | 0 | |
| Leitung 4 | X | O | X | X | X |
| Leitung 5 | X | 0 | Δ | Δ | 0 |
| Leitung 6 | A |
In Tabelle I bezeichnet "O" eine Verbindung des Drucks von
der Leitung 1,- "A" eine Verbindung von der Leitung 3 und
"X" keine Verbindung des Drucks von der Leitung 1 und 3 zu den Leitungen 4 bis 6.
Gemäß Fig. 2 weist das Regelventil 61 eine Spule 6t1 und
einen Ventilstößel 612 auf, auf den ein 1. und ein 2. Druck einwirkt, um die Spule 611 zu steuern. Die
35
_I
*'"" : ''"3ΪΠ253
- 13 -
Flache der Zwischenraumöffnung zur Auslaßöffnung 614- ändert
sich entsprechend der Verschiebung der Spule 611. Der Leitungsdruck
wird von einer Auslaßöffnung 616 zur Leitung 1 übertragen. Das Hydrauliköl wird von der Auslaßöffnung 614-durch
die Leitung 13 zu einem Kupplungsölkühler·sowie zu
anderen zu schmierenden Einheiten gefördert.
-14- ' : n
| θ | O<9<01 | Tabelle | II | 0 | θ <ef | |
| 3 | X | 0 2 | 0 | 0 | ||
| Cn | 9 | X | 0 | 0 | ||
| 4J | 0 | X | ||||
| •Η | 10 | — | _ | X | ||
| <D | 11 | _ | — | X | ||
| _ | ||||||
In der Tabelle II bezeichnen "0" eine Druckverbindung von der Leitung 1, ein "-". keine Druckverbindung zu den Leitungen
10 und 11 und ein "X" Druckablaß.
Das Drucksteuerventil 66 ist mit einer Spule 662 versehen, die mit dem beweglichen Flansch 322 der Abtriebsriemenscheibe
32 verbunden ist und die zweite Abtriebsvorrichtung 66b bildet; mit der Spule 662 ist über eine Feder 663
eine Spule 661 in Reihe angeordnet, die die erste Abtriebsvorrichtung 66a bietet. Die erste Abtriebsvorrichtung 66a
ist mit einer Öffnung 664 versehen, der der Leitungsdruck ■
direkt oder über das Drosselventil, die Leitung 3, das Handventil 62 und die Leitung 6 zugeführt wird; eine Ausläßöffnung
665 führt über die Auslaßleitung 8 zum Regelventil 61. Die Spule 661 weist Stege 661a, 661b und 661c mit in
dieser Reihenfolge abnehmendem Durchmesser auf, und zu diesen Stegen wird der hydraulische Ausgangsdruck von den Leitungen
10, 11 bzw. 13 durch Öffnungen 666, 667 bzw. 668 zurückgeführt. Der Druck in den Rückführleitungen 10 und 11
wird in der vorstehend beschriebenen Weise durch das Drosselventil 65 nacheinander verringert. Dadurch nimmt der erste
Drehmomentverhältnisdruck allmählich entsprechend der Abnahme des Untersetzungsverhältnisses T ab und erhöht sich stufenweise
entsprechend der Zunahme der Drosselöffnung gemäß Fig. 3. Die zweite Abtriebsvorrichtung 66b wird mit dem
Drosseldruck (entsprechend dem Leitungsdruck bei dieser Ausführungsform) von der Leitung 9 beaufschlagt, wenn die Dros-
L ■ · -I
"3 Tl 7253
selöffnung im Bereich O1 <" θ ist, und führt den zweiten Dreh-
• ~ 6 Λ ι moinentverhältnisdruck dem Regelventil/über die Leitung 7
zu, wenn das Untersetzungsverhältnis T im Bereich t3 5" T ist,
(vgl. den unteren Teil der Fig. 3) c
Das Regelventil 61 wird an den Stegen 619 und 610 mit verschiedenen
Durchmessern des Reglerstößels mit dem ersten und dem zweiten Drehmomentverhältnisdruck beaufschlagt, so
daß das Ventil 61 den Leitungsdruck gemäß den Fig. 7 bis 9 abgibt.
Die Fig. 4 und 6 zeigen die für den Leitungsdruck erforderlichen Miniraalwerte.
Gemäß Fig. 2 weist die Steuervorrichtung 70 ein Gangsteuerventil
71 als hydraulisches Steuerventil mit einer Feder 711
am einen Ende und mit einer Spule 712 am anderen Ende auf, auf die der Leitungsdruck von einer ersten ölkammer einwirkt.
Ferner ist in der Leitung 1, die den Leitungsdruck zu ölkammer 713 überträgt,
eine öffnung 72 vorgesehen. Zwischen der öffnung 72 und der öUcammer
713 ist e±n Druckbegrenzungsventil 73 angeordnet. Ein Solenoidventil 74 wird durch einen nachstehend näher erläuterten elektrischen Steuerschaltkreis gesteuert und regelt den hydraulischen Druck innerhalb der
ölkammer 713.
25
25
Wenn das Solenoidventil 74- zum öffnen einer Auslaßöffnung
74-1 betätigt und der Druck in der ölkammer 713 abgelassen
wird, bewegt sich die Spule 712 des Gangsteuerventils 7I
in der Figur nach rechts unter der Wirkung der Jeder 7II. '
Dadurch kommen die Leitung 14-, die zum hydraulischen Servosystem
4-9, das auf die Kupplung 4-5 des Planetengetriebe
4-0 einwirkt, führt, sowie die Leitung %■, die zum hydraulischen
Servo-System 4-8, das auf die Bremse 4-2 einwirkt,
führt, entsprechend mit den AuslaBöffnungen 714- und 715
in Verbindung, und deren Druck wird abgegeben, um die Kupplung 4-5 oder die Bremse 4-2 zu lösen. Wenn das Solenoidventil
74- nicht betätigt .wird, ist die Auslaßöffnung 74-1
geschlossen, und die Spule 712 ist in der Figur links an-L
■ "'" '"' "' '-3Τί725·3
Γ . -16- -
geordnet, und zwar unter dem von der ölkammer 713 hert
rührenden Leitungsdruck. Dadurch stehen die Leitungen 4
und -5 mit den Leitungen if bar. 15 in Verbindung, um die
Bremse 42 oder die Kupplung 45 in Eingriff zu bringen. .
Bei dieser Ausführungsform ist das Gangsteuerventil 71
mit Ölkammern 717 und 716 versehen, um den hydraulischen
Ausgangsdruck in den Leitungen 14 und "15 zurückzuführen,
so daß ein Anstieg im Ausgangsdruck verzögert wird und die Kupplung 45 und die Bremse 42 beim Eingriff gegen Stöße
geschützt werden.
Die Steuervorrichtung 80 für das Drehmomentverhältnis . weist ein Steuerventil 81 für das Drehmomentverhältnis,
Öffnungen 82 und 83, ein Solenoid 84 für das Herunterschalten sowie ein Solenoid 85 für das Heraufschalten auf. Das
Steuerventil 81 ist mit Ölkammern 815 und 816 an beiden Enden versehen, denen der Leitungsdruck aus der Leitung 1
durch die Öffnungen 82 bzw. 83 zugeführt wird; ferner ist eine ölkammer 819 vorgesehen, die eine zur Leitung. 1 führende
Einlaßöffnung 817 aufweist, die entsprechend der Verschiebung der Spule 812 die Öffnungsfläche variiert; ferner
weist die ölkammer 819 eine Auslaßöffnung 818 auf, die über die Leitung 2 zum hydraulischen Servo-System 313 der
Eintriebsriemenscheibe 31 des Getriebes 30 führt; eine Auslaßöffnung
814 entleert die Ölkammer 819 entsprechend der Verschiebung der Spule 812, und eine Auslaßöffnung 813
entleert die ölkammer 815 entsprechend der Verschiebung der Spule 812. Das Solenoid 85 sowie das Solenoid 84 zum
Herauf- bzw. Herabschalten sind mit den ölkammern 816 bzw.
81 5 des Streuer vent ils 81 verbunden. Die beiden Soienoide
84 und 85 v/erden durch das Ausgangs signal des nachstehend näher erläuterten elektrischen Steuerschaltkreises betätigt
und entleeren die ölkammern 815 bzw. 816.
Die Pig. 5 zeigt die Ausbildung des elektrischen Steuer-Schaltkreises
zum Steuern des Solenoidventils 74 der Gangsteuerung 70, der Solenoidventile 84 und 85 für das Herabschalten
und Heraufschalten bei der Steuervorrichtung 80
L in dem hydraulischen Steuerschaltkreis gemäß Fig. 2.
·· TTT7253
■ -17-
Der elektrische SteuerSchaltkreis weist die folgenden Bestandteile
auf: einen Ganghebelschalter 901 zum feststellen
der Ganghebelstellungen P, R, ET, D oder L; einen Sensor
902 zum Feststellen der·Umdrehungsgeschwindigkeit der
Eintriebsriemenscheibe 31; einen Sensor 903 für die Fahrzeuggeschwindigkeit;
einen Drosselsens.or 904 zum Ermitteln
der Drosselöffnung des Vergasers; einen Schaltkreis 905
zum Ermitteln der Geschwindigkeit, der das Ausgangssignal des Sensors 902 für die Umdrehungsgeschwindigkeit der Riemenscheibe
31 in ein Spannungssignal umwandelt; einen
Detektorschaltkreis 906 für die Fahrzeuggeschwindigkeit
zum Umwandeln des Ausgangssignals des Geschwindigkeitssensors 903 in ein Spannungssignal; einen Detektorschaltkreis
9O7 für die Drosselöffnung, der das Ausgangssignal
des Drosselsensors 904 in ein Spannungssignal umwandelt;
Eingangsschaltungen 908 bis 911 für die Sensoren 901, 902,
903 und 904; einen Prozessor (CPU) 912; einen Festwertspeicher
(ROM) 913 zum Speichern des Steuerprogramms für . die Solenoidventile 74, 84, 85 sowie von für die Steuerung
erforderlichen Daten; einen Speicher mit wahlweisem. Zugriff (RAM) 914 zum temporären Speichern der Eingangsdaten
und der zum Steuern erforderlichen Parameter; einen Taktsignalgeber 915; eine Ausgangsschaltung 916; sowie
Solenoid-Ausgangstreiberschaltungen 917 zxm Umwandeln der
Ausgangssignale der Ausgangsschaltung 916 in Ausgangssignale für die Solenoide 85, 84 und 74. Die Eingangsschal-*
tungen 908 bis 911, die CPU 912, das ROM 913» das RAM 914
sowie die Ausgangsschaltung 916 stehen miteinander über
einen Datenbus 918 und einen Adreßbus 919 in Verbindung.
30
Nachstehend wird die Funktion des hydraulischen Reglers erläutert, der bei dieser Ausführungsform das Drucksteuerventil
.66 für* das Drehmomentverhältnis, das Drosselventil 65, das Handventil 62 sowie das Regelventil
61 aufweist. Das Arbeitsfluid in dem hydraulischen Steuerschaltkreis wird von der vom Motor angetriebenen Pumpe 52
• 31Ί7253
r ■ ~ι
. - 18 -
gefördert. Der hohe Leitüngsdruck verursacht große Leistung
sver lust e der Pumpe 52. Um das Kraftfahrzeug mit nie- ·
drigen Brennstoffkosten anzutreiben, muß der dem hydraulischen
Steuerschaltkreis zugeführte Leitungsdruck auf dem
minimal erforderlichen Wert gehalten v/erden.. Bei einem stufenlosen Getriebe muß der Leitungsdruck so ausreichend
sein, daß die hydraulischen Servo-Systerne der Riemenscheiben
31 und 32 das erforderliche Drehmoment ohne Schlupf
des Keilriemens 33 übertragen können. Ia Fig. 6 zeigen die
durchgehenden Linien.die Minimalwerte für den.Leitungsdruck entsprechend einer Veränderung des-Untersetzungsver—
hältnisses T zwischen der Eintriebs- und der Abtriebswelle
für verschiedene Drosselöffnungen, so daß der Motor bei optimalen Brennstoffkosten betrieben vird. Beim Start wird
vorzugsweise der mit gestrichelten Linien eingezeichnete Leitungsdruck verwendet. Die gestrichelten Linien entsprechen
einem Leitung sdruck, der um etwa 20% größer ist als der bei den durchgezogenen Linien, da der Motor beim Start
nicht mit optimalen Brennstoffkosten betrieben werden kann. · Beim Bremsen wird der mit einer strichpunktierten Linie dargestellte
Leitungsdruck bevorzugt, und zwar selbst dann, wenn die Drosselöffnung 0 = 0 beträgt. ·
Bei dieser Ausführungsform wird der Leitungsdruck durch, den
hydraulischen Regler 60 in Abhängigkeit von den Gangstellungen L/ D, N, R oder P des Handventils 62 und dem Untersetzungsverhältnis
zwischen den beiden Riemenscheiben, d.h. dem Untersetzungsverhältnis zwischen der Eintriebs— und der Abtriebs—
welle, in der nachstehenden Weise geregelt:
D-Stellung
Bei dem Handventil 62 steht die Leitung 4 mit der Leitung 3 in Verbindung, während in der Leitung 5 kein Druck vorhanden
ist. Wenn das Gangsteuersolenoid. 74 in der Gangsteuerung 7O abgeschaltet und der Leitungsdruck zur ölkammer 713 geführt
wird, bewirkt die Bewegung der Spule 712 nachlinks eine Verbin-
r _ 19 _ π
dung der Leitungen 4 und 14 untereinander. Daher wirkt der
der Leitung 4 zugeführte Leitungsdruck auf das hydraulische Servo-System 49 der Kupplung 45 über die Leitung 14, und das
Kraftfahrzeug ist für den Vorwärtsantrieb bereit.
1. Die Drosselöffnung θ liegt im Bereich 0 <
θ ν θ...
Gemäß Tabelle II wird der von der Leitung 1 gelieferte Leitungsdruck
nicht durch das Drosselventil 65 an die Leitungen 3 oder 9 abgegeben. Das Drucksteuerventil 66 wird nicht mit
dem hydraulischen Druck von den Leitungen 6 oder 9 beaufschlagt und erzeugt keinen Drehmomentverhältnisdruck. Daher
ist der vom Regelventil 61 erzeugte Leitungsdruck konstant, und zwar unabhängig von Änderungen des übersetzungsverhältnisses
T oder der Größe der Verschiebung L des bewegbaren Flansches der Abtriebsriemenscheibe gemäß der Linie I in
Figur 7.
2. Die Drosselöffnung θ liegt im Bereich €·..
< θ < θ,. 20
Gemäß Tabelle II bewirkt das Drossenventil 65, daß die Leitung 1 mit den Leitungen 3 und 9 in Verbindung komir.t, und
hält den hydraulischen Rückkopplungsdruck in den Leitungen
10 und 11. Daher wird der Drosseldruck (entsprechend dem
Leitungsdruck bei dieser Ausführungsform) von den Leitungen
6 und 9 zu dem Steuerventil 66 geführt. Auf die erste Abtriebsvorrichtung 66a wirkt die Rückkopplung der Leitungen 13,
11 und 10 ein und erzeugt den zweiten Drehmomentverhältnisdruck
durch die Leitung 7, wenn das Untersetzungsverhältnis T größer als der vorgegebene Wert t3 ist. Der Leitungsdruck von dem Regelventil 61 wird durch die Eingangsgröße
des ersten und des zweiten Drehmomentverhältnisdrucks gemäß der Kurve II in Figur 7 geregelt.
31Ί7253
3. Die Drosselöffnung θ liegt im Bereich ©_<θ
< θ.,.
Gemäß Tabelle II wird der Druck in der Rückführleitung 10
im Zustand G1 < θ < θο abgegeben. Daher steigt der erste
Drehmomentverhältnisdruck an, und der durch das Regelventil 61 abgegebene Leitungsdruck hat den Verlauf gemäß der Kurve
III in Figur 7.
4. Die Drosselöffnung θ liegt im Bereich ©3<
θ < 100 % .
Gemäß Tabelle II wird der Druck in der Rückführleitung 11
. im Zustand 92 < θ 1 0^ abgegeben. Daher steigt der Wert des
ersten Drehmomentverhältnisdrucks weiter an, und der vom Regelventil 61 erzeugte Leitungsdruck steigt entsprechend der
Zunahme des ersten Drehmomentverhältnisdrucks gemäß der Kurve IV in Figur 7 an.
Die Figur 8 zeigt eine graphische Darstellung der Veränderung des Leitungsdrucks in Abhängigkeit von der Drosselöffnung'
θ, wenn das Untersetzungsverhältnis T gleich t1, t_
und t. ist.· ·
L-Stellung
Bei dem Handventil 62 steht die Leitung. 1 mit den Leitungen
4 und 6 in Verbindung, und der Druck in der Leitung 5 wird abgegeben.
Da die Leitung 6 direkt von der Leitung 1 und nicht über das Drosselventil 65 mit dem Leitungsdruck beaufschlagt wird,
ist der erste Drehmomentverhältnisdruck gemäß der Kurve I in Figur 3, wenn die Drosselöffnung θ im Bereich θ <
8 < 6 liegt, und der Leitungsdruck im Regelventil 61, das den
ersten Drehmomentverhältnisdruck erhält, ist in der Kurve II in Figur 7 dargestellt, wenn &.,
< θ < θ_. Wenn die Drosselöffnung
Θ im Bereich 8„ * β· Ί . . . . , „ ^ , ... . . ■",
2 = liegt, ist der Zustand ähnlich
L -I
" 3T'if253
γ ' π
- 21 -
dem in der D-Stellung, und die Veränderung des Leitungsdrucks zur Drosselöffnung θ ist für die verschiedenen Drehmomentverhältnisse
T (t.., t^, t.J in Figur 9 dargestellt.
R-Stellung
Gemäß Tabelle I stehen die Leitungen 5 und 6 mit der Leitung 1 in dem Handventil 62 in Verbindung, und die Leitung
ist entleert. Wenn das Gangsteuersoleniod 74 der Gangsteuerung 70 abgeschaltet und der Leitungsdruck der ölkammer
713 zugeführt wird, bewirkt die Bewegung der Spule 712 nach links eine Verbindung der Leitungen 5 und 15 untereinander.
Der der Leitung 5 zugeführte Leitungsdruck wird über die Leitung 15 zum hydraulischen Servo-System 48 der
^ Bremse 42 zugeführt, und das Kraftfahrzeug ist damit für
den Rückwärtsantrieb bereit. Der'Leitungsdruck wird der
Leitung 6 zugeführt und wirkt in der gleichen Weise wie in der L-Stellung. In der R-Stellung ist das Drehmomentverhältnis
T in dem Getriebe 30 auf das maximale Drehmomentverhältnis T = t. eingestellt. Daher ist ein höheres Untersetzungsverhältnis
in dem Planetengetriebe 40 nicht erforderlich. Bei dieser Ausführungsform ist die Steuerung des
Leitungsdrucks wie im Falle der L-Stellung selbst dann möglich, wenn das Drehmomentverhältnis T in der R-Stellung verändert
wird.
Gemäß Tabelle I werden die Leitungen 4 und 5 über das Handon
UW ventil 62 entleert und die Leitung 6 ist mit der Leitung 3 verbunden. Da die Leitung 5 entleert ist, ist der durch das Regelventil 61 hervorgerufene Leitungsdruck der gleiche wie in der D-Stellung.
UW ventil 62 entleert und die Leitung 6 ist mit der Leitung 3 verbunden. Da die Leitung 5 entleert ist, ist der durch das Regelventil 61 hervorgerufene Leitungsdruck der gleiche wie in der D-Stellung.
3ΪΪ7253
Wenn das Handventil 62 in die D-, 3J- oder P-Stellung verstellt
wird, ist der Leitungsdruck in dem Drehmomentverhältnisbereich
t,< I iLt^ bei Drosselöffnungen unterhalb
θ^.% niedrigere Werte eingestellt (vgl. die Kurve i in
Fig. 8 ). Wenn während des Betriebs der Leitungsdruck auf
10
höhere Werte eingestellt worden wäre, würde das Aufrechterhalten des Leitungsdrucks schwierig werden, da an verschiedenen
Stellen des Hydraulikkreises bei hoher Öltemperatur ein hoher ölaustritt auftritt. Ferner würde eine
Abnahme der dem ölkühler zugeführten Ölmenge eine weitere
Erhöhung der Öltemperatur und damit weitere Schwierigkeiten
bewirken.
Wenn das Handventil 62 in die L- oder R-Stellung umgeschaltet
wird, wird der Leitungsdruck im Bereich t3 = 0? ^t4 bei
einer Drosselöffnung unterhalb ©-% auf höhere Werte eingestellt (vgl. die Kurven h und k in Fig. 9"), da ein
relativ hoher hydraulischer Druck während der Kotorbremsung selbst bei niedrigen Drosselöffnungen erforderlich ist.
Der in diesem Betriebszustand erforderliche hydraulische Druck wird in Fig. 6. durch die strichpunktierte Linie, dargestellt.
Wenn gemäß Fig. 7V der Leitungsdruck nahe dem erforderlichen
Wert gemäß Fig. 6' ist, wird der Leistungsverlust der Pumpe 52 vermindert und der Wirkungsgrad hin-
3Q sichtlich der Brennstoffkosten und des Brennstoffverbrauchs
verbessert.
ft *
Γ -23-
. Die Arbeitsweise des elektrischen SteuerSchaltkreises 90,
der von diesem gesteuerten Gangsteuerung 70 und der Steuervorrichtung
80 für das Drehmomentverhältnis wird nachstehend mit Bezug auf die Flußdiagramme gemäß den Fig.16- "bis
23" erläutert.
Bei dieser Ausfuhrungsform wird die Umdrehungsgeschwindigkeit
If der Eintriebseiemenscheibe durch den elektrischen
SteuerSchaltkreis 90 so gesteuert, daß die Brennstoffkosten
bei allen Werten der Drosselöffnung optimiert sind.
Im allgemeinen wird ein Fahrzeugmotor entsprechend der.op-.
timalen Brennstoffkosten-Leistungs-Kurve gemäß der gestrichelten
Linie in Fig. 1Ö betrieben..In Fig. 1o zeigt die
Abszisse die Umdrehungsgeschwindigkeit (Minuten ) des Motors, und die Ordinate gibt das Drehmoment (kg.m) an der
Abtriebswelle an. Der Brennstoffverbrauch Q (g/PS«h) und die Leistung P (PS) an irgendeiner Stelle A werden durch
die konstante Brennstoffverbrauchskurve (durchgezogene Linie)
bzw. durch die konstante Leistungskurve (strichpunktierte Linie) wiedergegeben. Der Brennstoffverbrauch pro
Stunde an der Stelle A wird angegeben durch
S = QxP (g/h). Der Brennstoffverbrauch S pro Stunde wird errechnet für'
jeden Punkt entlang den konstanten Leistungskurven, um den Punkt mit. minimalem Wert für S in jeder konstanten.
Leistungskurve zu ermitteln. Durch Verbinden der Punkte mit minimalem S bei jeder konstanten Leistungskurve erhält
man die optimale Brennstoffkosten-Leistungskurve, die die Motor-Betriebsbedingungen bei optimalem Brennstoffverbrauch
für jede Leistung angibt. Bei dieser Ausführungsform, wo der Motor 100 mit der Fluidkupplung 21 verbunden ist, er-.
hält man die in Fig. 14 dargestellte optimale Brennstoff-.kostenkurve
für die Ausgangsleistung der Fluidkupplung in ähnlicher Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren
aus der Motorausgangskennlinie gegenüber der Drossel-
'·"" " 3 ff 72 5 3
r π
öffnung gemäß Fig. 11, aus der lluidlcupplungkennlinie gemäß
Fig. 1-2 sowie aus dem konstanten Brennstoffverbrauch,
des Motors gemäß Fig. I3. Die Fig. I5 zeigt die Korrelation
zwischen der Drosselöffnung und der Ausgangsumdrehungsgeschwindigkeit
der Fluddkupplung, die man aus der Ausgangsleistungskurve der Fluidkupplung mit optimalen
Brennstoffkosten gemäß Fig. 14 erhält. Die Ausgangsumdrehung
sgeschwindigkeit der Fluidkupplung wird "bei dieser
Figur als Umdrehungsgeschwindigkeit der Eintriebsriemenscheibe dieser Ausführungsform benutzt.
Bei dieser Ausführungsform des stufenlosen Getriebes wird
das Unter Setzungsverhältnis zwischen der Eintrieb sriemenscheibe
3I und der Abtriebsriemenscheibe 32 durch die UmdrehungsgeschWindigkeit
der Eintriebsriemenscheibe mit optimalen Brennstoff kost en gemäß dem vorstehenden Yerfahren
und aus der tatsächlichen Umdrehungsgeschwindigkeit" der Eintriebsriemenscheibe nach der Untersetzung ermittelt.
Die Steuervorrichtung 80 für das Drehmomentverhältnis wird
gesteuert durch Vergleich der Umdrehungsgeschwindigkeit der Eintriebsriemenscheibe mit optimalen Brennstoffkosten
gemäß Fig. I5/ und mit der tatsächlichen Umdrehungsgeschwindigkeit
der Eintriebsriemenscheibe sowie durch Eegeln des Untersetzungsverhältnisses zwischen der Eintriebsund
der Abtriebs.riemenscheibe unter Verwendung der beiden Solenoidventile 84- und 85 in der Steuervorrichtung 80, so
daß die tatsächliche Umdrehungsgeschwindigkeit mit der Umdrehungsgeschwindigkeit für optimale Brennstoffkosten
übereinstimmt. . -
Die Fig. 16 zeigt ein Flußdiagramm des gesamten Steuersystems
für die Umdrehungsgeschwindigkeit der Eintriebsriemenscheibe. Der Drosselsensor 904· liest die Drosselöffnung
0 an der Einheit 921 aus, und der Ganghebelschalter 901 ermittelt die Gangheb el st ellung an de? Einheit 922.
• «
Γ 1
- 25 -
Wenn festgestelllt vrurde, daß sich der Ganghebel in der
P- oder ii-Stellung befindet, so arbeitet das Unterprogramm
930 zum Verarbeiten der P- oder IT-Stellung gemäß Fig. 17.
Das Unterprogramm 930 schaltet die beiden Solenoidventile
84 und 85 an der Einheit 931 ab, und der RAM-Speicher
■ speichert den Zustand des Ganghebels in der P- oder N-Stellung an der Einheit 932. Die Eintriebsriemensche.ibe 3I
befindet sich dadurch in einer neutralen Stellung. Wenn der Ganghebel aus der P- oder ΪΓ-Stellung in die K-Stellung
oder aus der N-Stellung in die D-Stellung umgeschaltet
wird, so erfolgt eine Stoßsteuerung an den Einheiten 940 und 950? um den beim P, IT.-H- bzw. K1-D-UmschaltVorgang
auftretenden Stoß zu verzögern. Die Stoßsteuerung erfolgt durch Anlegen und allmähliches Verringern eines Impulszuges
gemäß Fig. 18 :, wobei in Jeder Periode K* die Impulsbreite
durch L*-nM* (n = 1, 2, 3, ...) zum Gangsteuersolenoidventil
74 der Gangsteuerung 70 gemäß Pig. I9 wiedergegeben wird
(nachstehend als "laststeuerung" bezeichnet). Wenn das Gangst
euer solenoid 74 in der vorstehend beschriebenen Weise
der laststeuerung unterworfen wird, wird die Ölkammer 713
des Gangsteuerventils 7I ^i* dem hydraulischen Druck Ps
beaufschlagt, der entsprechend der Taststeuerung geregelt
wird.
Die Gangsteuerung 70 regelt die Zeitsteuerung beim Anlegen
und Abgeben des Hydraulikdrucks an den hydraulischen' Servo-Systemen
48 und 49 des Planetengetriebes 40 durch Betätigen
des Solenoidventils 7^ in Abhängigkeit vom Ausgangssignal
des elektrischen SteuerSchaltkreises 90j um während
des Schaltvorganges einen Stoß zu vermeiden. Die Steuerung
70 hält ferner den oberen Grenzwert des hydraulischen
Drucks der hydraulischen Servo-Systeme 48 und 49 unter einem vorgegebenen Wert, um den Eingriffsdruck der Kupplung
und der Bremse zu begrenzen.
" ."' "" : 3ΤΊ7253 ■
Γ -26- Π
gemäß Fig.. 26"
Werden/die Aufnahmeflächen der Stege an einer Spule 712 des Gangsteuerventils 71 durch S1, S1, S1, S2 in dieser Folge von links wiedergegeben, ist die Kraft der Feder 71Ί gleich Fs1 und der Hydraulikdruck in der Ölkammer 713 gleich Ps, so erhält man die hydraulischen Drucke Pc und Pb des hydraulischen Servo-Systems 4-9 der Kupplung 4-5, die für den Vorwärtsantrieb in Eingriff steht, bzw. für das hydraulische Servo-Sy st em 4-8 der Bremse 4-2, die für den Rückwärtsantrieb in Eingriff steht, durch Berechnung aus den nachstehenden hydraulischen Gleichgewichtsgleichun— gen (1) und (2):
Werden/die Aufnahmeflächen der Stege an einer Spule 712 des Gangsteuerventils 71 durch S1, S1, S1, S2 in dieser Folge von links wiedergegeben, ist die Kraft der Feder 71Ί gleich Fs1 und der Hydraulikdruck in der Ölkammer 713 gleich Ps, so erhält man die hydraulischen Drucke Pc und Pb des hydraulischen Servo-Systems 4-9 der Kupplung 4-5, die für den Vorwärtsantrieb in Eingriff steht, bzw. für das hydraulische Servo-Sy st em 4-8 der Bremse 4-2, die für den Rückwärtsantrieb in Eingriff steht, durch Berechnung aus den nachstehenden hydraulischen Gleichgewichtsgleichun— gen (1) und (2):
Vorwärts.' Ps χ S1 = Pc χ S2 + Fs1 (1)
Pc = 1 χ Ps - 2
S2 . S2
Rückwärts: Ps χ S1 = Pb χ (S' - Sp) + Fs1 (2)
Pb = 1 χ Ps 1
12 12
"Wird die Druckaufnahmefläche des Ventilkörpers 731 in dem'
Druckbegrenzungsventil 73 durch S, und die Kraft einer Feder
732 hinter dem Ventilkörper 73I durch Fs2 wiedergegeben,
so erhält man aus der nachstehenden hydraulischen Gleichgewichtsgleichung (3) für die Betätigung des Druckbegrenzungsventils
73 den Wert
von Ps: ■
von Ps: ■
= Ps2
Ö3
Ö3
Pc und Pb sind entsprechend den Gleichungen (4) und (5)
auf die Maximalwerte Pen- bzw. ^b-Jin, "begrenzt:
31Ί7253
r ■ -ι
- 27 -■
S. -*β ■■ ■
Vorwärts: I
Rückwärts: Pblim = X Plio - Β^^ΐζ (5)
Die Pig. 2o zeigt ein Plußdiagramm im Palle der Taststeuerung
durch die Parameter E*, L*, M* gemäß dem Wellenformdiagramm der Pig. 18. Die Entscheidung PLUG, ob eine
Stoßsteuerung durchgeführt wird.oder nicht, wird in der Einheit 94-1 ermittelt. Wenn die Stoßsteuerung durchgeführt
werden soll, wird der Programmablauf fortgesetzt. Wenn keine Weiterverarbeitung erfolgt, wird jegliche Änderung
des Ganghebelschalters 901 an den Einheiten 94-2 und 94-3
ermittelt. Eine Änderung aus der P-Oder H-Stellung in
die R-Stellung wird an der Einheit 94-2 ermittelt. Eine
Änderung aus der IT-Stellung in die D-Stellung wird an den
Einheiten 94-3 ermittelt. Wenn eine Änderung festgestellt wird, werden die entsprechenden Parameter E*, L* und M*
an der Einheit 944- oder 94-5 eingestellt, und der Wert PLUG,
der den Bereitzustand für die Stoßsteuerung wiedergibt, wird an der Einheit 955 auf 1EIN " eingestellt. Wenn keine
Änderung ermittelt wird, beginnt das Verfahren von vorne, und die Gangstoßsteuerung wird nicht ausgeführt. Der Parameter
E, der das Ende einer Periode E* der Stoßsteuerungsverarbeitung angibt, wird an der Einheit 94-6 ermittelt.
Wenn der Wert K nicht positiv ist, wird E auf E*, L* auf L* - M* und L auf L* an der Einheit 94-7 eingestellt. Ob
' L = 0 ist oder nicht, wird an der Einheit 94-8 ermittelt.
Wenn L = 0 ist, wird PLUG an der Einheit 94-9 auf
"AUS" gestellt. Der Zustand mit L^O und PLUG auf "AUS"
bedeutet das Ende der Stοßsteuerungsverarbeitung. Wenn der
Parameter E, der das Ende einer Periode E* wiedergibt, an der Einheit 94-6 als positiv ermittelt wird, wird E-1
auf E/einer Einheit 950 eingestellt. Wenn E an der Jlinheit
950 eingestellt und L "^ 0 an der Einheit 94-8 mit
3-1Ί7253 r ■■■ ~ι -
11ΈΊΉ ermittelt ist, wird der Parameter L, der das. Ende des
Einschaltzeitraums in einer Periode E angibt, an der Einheit 951 ermittelt. Wenn L=O ist, erzeugt das Solenoidventil
76 an der Einheit 952 einen AUS-Befehl. Wenn L nicht Null ist, erzeugt das Solenoidventil 74- an der Einheit
953 einen EOT-Befehl, und L-1 wird an der Einheit 954-auf
L eingestellt, so daß der Verfahrensablauf wieder beginnt.
Eine ähnliche Stoßsteuerung kann unter Verwendung des programmierbaren Zeitgebers 920 gemäß I?ig. 5 durchgeführt
werden.
Nach der IT-D-Stoßsteuerung an der Einheit 950 ermittelt
gemäß Fig. 16 der Sensor 902 für die Umdrehungsgeschwindigkeit der Eintriebsriemenscheibe die tatsächliche Umdre-
hungsgeschwindigkeit N"1 der Eintriebsriemenscheibe an der
Einheit 923. An der Einheit 924- wird festgestellt, ob die
Drosselöffnung 0 Bull ist oder einen anderen Wert aufweist. Wenn 0,4 0 ist, werden an der Einheit 960 die Daten für die
Umdrehungsgeschwindigkeit Ή* für die Eintriebsriemenscheibe
bei optimalen Brennstoffkosten eingestellt, entsprechend
der DrosselÖffnung 0 in der Pig. 15 r wobei diese
Daten vorher in dem EOM 913 gespeichert worden sind. Gemäß
dem Unterprogramm in Ifig. 21 wird die Speicheradresse der Daten für Έ* an der Einheit 961 eingestellt, und die
Daten für Έ* werden aus der eingestellten Adresse an der
Einheit 962 ausgelesen; danach speichert das Datenspeicher-RAM 914- temporär die an der Einheit 963 gelesenen Daten
von 3ST*. . -
Die tatsächliche Umdrehungsgeschwindigkeit IT* für die
Eintriebsriemenscheibe wird mit der Umdrehungsgeschwindig-. keit N* für die optimalen Brennstoffkosten an der Einheit
927 verglichen. Wenn Ή<Ή* ist, wird an der Einheit 928
der Betätigungsbefehl für das Solenoidventil 84·. zum Herunterschalten
erzeugt. Wenn M"'>N* ist, wird an der Einheit 929
der Betätigungsbefehl für das Solenoidventil 85 zum
Heraufschalten erzeugt $ wenn N1 = N* ist, wird an der Einheit
920 ein ÄUS-Befehl für die "beiden Solenoidventile 84·
und 85 erzeugt.
Wenn 0=0 ist, d.h. die Drossel vollständig geschlossen ist, erfolgt die Entscheidung, ob der Ganghebel sich in
der D- oder in der L-Stellung befindet, an der Einheit 926,
um zu ermitteln, ob der Motor gebremst werden muß. Gegebenenfalls wird die Motorbremssteuerung an der Einheit
oder 980 durchgeführt.
Die Fig. 22 zeigt ein Programm für die Motorbremssteuerung
in der D-Stellung an der Einheit 97^» der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
903 ermittelt die Fahrzeuggeschwindigkeit Y
an der Einheit 971» und- die Beschleunigung oC wird an der
Einheit 972 berechnet. An der Einheit 973 wird ermittelt,
ob die Beschleunigung ^C gleich der Beschleunigung A für
die Fahrzeuggeschv/indigkeit ist. Wenn oC>- A ist, wird Έ*
auf einen Wert eingestellt,. der größer ist als der von ET1,
um das Herabschalten an der Einheit 97^· auszulösen; danach
erfolgt der Programmrücksprung. Wenn <*_ 5r A ist, wird
die Umdrehungsgeschwindigkeit N* der Eintriebsriemenscheibe
für optimale Brennstoffkosten, die der Drosselöffnung 0 entspricht, an der Einheit 975 eingestellt, und danach er-^
folgt der Prοgrammrücksprung. Die Beziehung zwischen der
Fahrzeuggeschwindigkeit und der angepaßten Beschleunigung A wird experimentell oder durch Berechnung für verschiedene
Kraftfahrzeuge ermittelt und ist in Fig. 24-- dargestellt.
Gemäß Fig. 23, die"die Motorbreassteuerung der L-Stellung
an der Einheit 980 zeigt, wird die Fahrzeuggeschwindigkeit V an der Einheit 981 ermittelt, und danach wird das
Drehmomentverhältnis T aus der Fahrzeuggeschwindigkeit V
und der Umdrehungsgeschwindigkeit N für die Eintriebs-
riemenscheibe entsprechend der nachstehenden Gleichung an der Einheit 982 berechnet: .
- 30 - '
JL χ k
wobei k eine Eonstante ist, die das Untersetzungsverhältnis"
der Zahnräder 23 innerhalb des Getriebes, das Gesamtuntersetzungsverhältnis
des Fahrzeuges und den Radius der Seifen usw. festlegt. An der Einheit 983 wird entschieden, ob das
Drehmomentverhältnis QJ.größer ist als das Drehmomentverhältnis
T* für sichere und geeignete Motorbremsung entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit V. Wenn £<T* ist, so wird an
der Einheit- 984 der Wert Ή* auf einen Wert eingestellt, der
größer ist als Ή', um die Steuerung beim Herabschalten zu
bewirken; danach erfolgt der Programmrücksprung. Wenn -■.
T^T* ist, so wird ΪΓ* auf einen Wert gleich dem von ET1
eingestellt, und danach erfolgt der Programmriicksprung.' Das Drehmomentverhältnis T* für sichere und geeignete Hotorbremsung
entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit wird durch ein Experiment oder durch Berechnen, für verschiedene
Fahrzeuge ermittelt und ist in Fig. 25 dargestellt.
Um den beim ET-D-oder IT-R-Umsehalten auftretenden Stoß zu
verzögern, wird der dem hydraulischen Servo-System 48 oder
49 zugeführte Fluiddruck Pb oder Pc entsprechend der Fluiddruckkennlinie
gemäß Fig. 27 gesteuert, so daß der Eingriff der Kupplung 45 oder der Bremse 42 in dem Zeitintervall
zwischen A und C in der Figur abgeschlossen wird. Die Fig. 28 zeigt die Beziehung zwischen der Betätigung (in %)
des Solenoidventils T^ zur Steuerung des dem hydraulischen
Servo-System 48 oder 49 zugeführten Fluiddruck und dem
Solenoiddruck Ps, der durch Betätigen des Solenoidventils
74 in der ölkammer 713" erzeugt wird. Die Betätigung
wird durch die nachstehende Gleichung wiedergegeben:
Einschaltdauer, des Solenoids Betätigung (%) während einer -Periode" - ^Τ
gg ()
■ Betätigungsperiode des Solenoids
■ Betätigungsperiode des Solenoids
*" 3 ■ *■ * * <t · ·β 9
"3Π7253
Γ . · Π
- 31 -
Der Solenoiddruck Ps in Fig. 28 wird durch das Gangsteuerventil 71 verstärkt, so daß man den Fluiddruck Pb oder Pc
für das hydraulische Servo-System 4-8 oder 4-9 gemäß Fig. 29
erhält.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Steuerung 80 für
das Drehmomentverhältnis wird nachstehend mit Bezug auf die Fig.30 näher erläutert.
Konstante Fahrgeschwindigkeit
Die Solenoidventile 84 und 85, die durch den elektrischen
Steuerschaltkreis 90 gesteuert werden, werden gemäß
.Fig. 30 abgeschaltet, und die Spule 812 nimmt eine Mittelstellung
ein.
15
Der- Fluiddruck P^ in der ölkammer 816 wird gleich dem Leitungsdruck,
und falls die Spule 812 in der Figur rechts ist, wird der Fluiddruck P2 der Ölkammer 815 ebenfalls
gleich dem Leitungsdruck. Die Spule 812 wird jedoch durch die Schubkraft P, der Feder 811 nach links gedruckt. Wenn
die Spule 812 nach links bewegt wird und die ölkammer 815 mit der Auslaßöffnung 813 in Verbindung kommt, so wird ?2
abgesenkt, und die Spule 812 wird durch den Fluiddruck P^-
der Ölkammer 816 nach rechts gedruckt. Mit der Bewegung dieser Spule 812 nach rechts wird die Auslaßöffnung 813
geschlossen. Wenn eine flache Oberfläche 812b mit einer schrägen Kante an dem Stegrand zwischen der Auslaßöffnung
8I3 und der Spule 812 gemäß Fig. 30 angeordnet ist, kann
die Spule 812 an einem mittleren Gleichgewichtspunkt gemäß
Fig. 30" stabilisiert werden. Da die Leitung 2 dann geschlossen
ist, wird der Fluiddruck in dem hydraulischen Servo-System 313 der Eintriebsriemenscheibe 3Ί durch den
Leitungsdruck in dem hydraulischen Servo-System 323 der
Abtriebsriemenscheibe 32 durch den Keilriemen 323 6e~
, drückt, so daß der Fluiddruck in den hydraulischen Servo-Systemen
313 und 323 ausgeglichen wird. In der Praxis
■ - - * it -
" ·" " * '3Π7253
r - ι
- 32 -
liegt jedoch in der Leitung 2 eine Ölleckage· vor, und die
Eintriebsriemenscheibe 31 expandiert allmählich und erhöht
das Untersetzungsverhältnis T. Um die Ölleckage in der Leitung
2 zu kompensieren, wird die Auslaßöffnung 814- im
Gleichgewichtszustand der Spule 812 gemäß Fig. 30 - geschlossen; ferner ist eine flache Oberfläche 812.a mit abgeschrägter
Kante an dem Stegrand der Spule 812 vorgesehen. Gemäß Fig. 32 können anstelle der Oberfläche 812a die Leitungen
1 und 2 durch eine Leitung 822 mit einer öffnung 821 verbunden xirerden, um eine ähnliche Wirkung zu erzielen.
Herauf schalt en .
Das Solenoidventil 85 wird durch den elektrischen Steuerschaltkreis
90 gemäß Fig.30 - eingeschaltet. Die Ölkammer
816 wird entspannt (Druckreduktion), und die Spule 812 bewegt sich in der Figur nach links. Bei dieser Bewegung
der Spule 812 wird die Ölkammer 815 ebenfalls durch die Auslaßöffnung 813 entspannt. Die Spule 812 wird jedoch
durch die Feder 811 zum linken Ende gedrückt.
Da der Leitungsdruck in der Leitung 1 über die öffnung 818
der Leitung 2 zugeführt wird, erhöht sich der Fluiddruck in dem hydraulischen Servo-System 3^3» und die Eintriebsriemenscheibe
31 sieht sich zusammen, um das üfotersetzungsverhältnis
Ϊ zu vermindern. Durch Steuern der Einscha.ltdauer
des Solenoidventils 85 für einen ausreichenden Zeitraum,
wird das Drehmoment verhältnis um den gewünschten Betrag
vermindert, und das Herauf schalt en wird durchgeführt.
Herabschalt en
Das Solenoidventil 84 wird durch den elektrischen Steuerschaltkreis
90 gemäß Fig. 30'' eingeschaltet, und dadurch xtfird die Ölkammer 815 entspannt. Die Spule 812 wird in
der Figur durch den Leitungsdruck in der ölkammer 816 nach rechts bewegt, und die Leitung 2 vrird durch die Auslaßöffnung
814 entspannt. Die Eintriebsriemenscheibe 3I
γ π
- 33 -
expandiert, so daß sich das Untersetzungsverhältnis T erhöht.
Durch Steuern der Einschaltdauer des Solenoidventils 84-erhöht
sich so das üntersetzungsverhältnis,' und das Herab-' schalten wird durchgeführt.
5
5
Das hydraulische Servo-System 313 cLer Eintriebsriemenscheibe
31 (Antriebsriemenscheibe) wird mit dem Ausgangs—
Fluiddruck des Steuerventils 81 für das Drehmomentverhältnis beaufschlagt, während das hydraulische Servo-System.
der Abtriebsriemenscheibe 32 (angetriebene Riemenscheibe)
mit dem Leitungsdruck; beaufschlagt wird. Wenn Pi der Fluiddruck
in dem hydraulischen Servo-Systern 3.13 (Eintrieb) und Po der Fluiddruck in dem hydraulischen Servo-System 323
(Abtrieb) ist, so wird, die Beziehung zwischen dem Druckverhältnis
Po/Pi und dem Üntersetzungsverhältnis · T in der
graphischen Darstellung der Fig. 3i wiedergegeben.
Es sei beispielsweise angenommen, daß der durch einen Punkt a (Drosselöffnung O = 50%, üntersetzungsverhältnis- ; T = 1,5)
wiedergegebene Zustand durch Beenden der Beschleunigung so abgeändert wird, daß 0 = ^QP/o ist. Wenn das Druckverhältnis
Po/Pi nicht geändert wird, wird der Arbeitspunkt zum Punkt b mit dem üntersetzungsverhältnis , T = 0,87 versetzt.
V/enn andererseits das üntersetzungsverhältnis T = 1,5 nicht verändert wird, wird der Wert Po/Pi durch die Steuerung
für das Drehmomentverhältnis erhöht, die die Eintriebsriemenscheibe
steuert, und der Arbeitspunkt wird zum Punkt c versetzt. Daher kann jeder Wert des Untersetzungsverhältnisses
entsprechend der Belastung eingestellt vrerden,
indem der v/ert Po/Pi in der gewünschten V/eise gesteuert
wird.
35
"3Π7253
Die Figur 33 zeigt eine weitere Ausführungsform des hydraulischen
Druckreglers.
Wenn bei der vorstehenden Ausführungsform des hydraulischen
Druckreglers 60 die Drosselöffnung groß ist (z.B.
Θ, < θ s 100 I) und das Untersetzungsverhältnis T zwischen
der Eintriebs- und der Abtriebswelle etwa den maximalen
Wert hat (z.B. t., < T <
t.), so wird der Leitungsdruck wesentlich höher als der:'.im hydraulischen Servosystem des stufenlosen
Keilriemengetriebes im Fahrbetrieb erforderliche Wert. Bei dieser Ausfuhrungsform ist eine Dreiwege-Rückschlagventil
91 in. der Leitung 9 zwischen dem Drosselventil 65 und der zweiten Abtriebsvorrichtung 66b des Drucksteuerventils
angeordnet; dieses Ventil 91 wird mit dem ersten Drehmomentverhältnisdruck von einer Seite (durch die Leitung 13 bei
dieser Ausführungsform) beaufschlagt. Wenn die Drosselöff—
nung Q im Bereich 9., < θ ^ 100 % liegt, schließt die Spule
651 in dem Drosselventil 65 die öffnung 653, die zur Leitung 9 führt, so daß die zweite Abtriebsvorrichtung 66b über
die Leitung 13 mit dem Drehmomentverhältnisdruck beaufschlagt wird. Daher ist der zweite Drehmomentverhältnisdruck
geringer als der Drosseldruck (entsprechend dem Leitungsdruck),
der von dem Drosselventil 65 abgegeben wird, wenn die Drosselöffnung θ im Bereich θ_
< θ < 100 % liegt. Der dem Regelventil
61 über die Leitung 7 zugeführte zweite Drehmomentverhältnisdruck nimmt gleichzeitig ab, wenn das Untersetzungs—
verhältnis T im Bereich t3 S-T
< t. liegt, und der vom Regelventil 61 abgegebene Leitungsdruck verläuft gemäß Figur 34,
wo zum Vergleich mit der ersten Aus führungs form (in der Figur mit strichpunktierter Linie dargestellt) der Leitungsdruck
reduziert werden kann, wenn Θ-. <
θ < 100 % und t_ <
T ^ t. ist. Wenn der Drosseldruck vom Drosselventil 65 zur Leitung
9 geführt wird, so ist dieser Drosseldruck höher als der erste Drehmomentverhältnisdruck, so daß das Steuerventil für
den Drehmomentverhältnisdruck mit dem Drosseldruck beaufschlagt wird. Der Leitungsdruck in Abhängigkeit von der Dros-
* j m
'3Π7253
Γ Π
— 35 —
selöffnung für verschiedene Untersetzungsverhältnisse T ist in Fig. 35 (Ganghebel in der Stellung P, N oder D) sowie
in Figur 36 (Ganghebel in der Stellung L oder R) dargestellt. Die strichpunktierte Linie in diesen Figuren zeigt
den Leitungsdruck der ersten Ausführungsform gemäß den
Fig. 8 und 9.
Wie vorstehend ausgeführt, kann der Leitungsdruck stärker an den für die erste Äbtriebsvorrichtung des Drehmomentverhältnis-Steuerventils
erforderlichen Minimalwert herangeführt werden, wenn die Drosselöffnung und das Untersetzungsverhältnis
groß sind.
Dadurch, daß erfindungsgemäß mehrere Rückführleitungen in dem Steuerventil 66 für den Drehmomentverhältnisdruck vorgesehen
sind, kann der erste Drehmomentverhältnisdruck in der erforderlichen Schrittanzahl verändert werden, so daß der
Leitungsdruck noch stärker an den erforderlichen Minimal^ wert angenähert werden kann.
20
20
Leerseite
Claims (6)
- Patentansprüche( 1.J Hydraulischer Regler für stufenlose Keilriemengetxie- . ^y^ be für Kraftfahrzeuge, mita) Eintriebs- und Abtriebsriemenscheiben, die auf Eintriebs- bzw. Abtriebswellen befestigt sind, und variable effektive Durchmesser aufweisen, und mitb) einem die Eintriebs- mit der Abtriebsriemenscheibe betrieblich verbindenden Keilriemen, wobei der effektive Durchmesser jeder Riemenscheibe durch den diesen Riemenscheiben zugeordneten hydraulischen Servosystemen zugeführten hydraulischen Druck eingestellt wird, um das üntersetzungsverhältnis zwischen der Eintriebs- und der Abtriebswelle stufenlos zu verändern,dadurch gekennzeichnet, c). daß ein Steuerventil vorgesehen ist, das einen Drehmomentverhältnisdruck entsprechend dem Untersetzungsverhältnis zwischen der Eintriebs- und der Abtriebswelle erzeugt,ar* tfW i. -J * * * Φ * *r - 2 -d) daß ein mit dem Drehmomentverhältnisdruck beaufschlagtes Regelventil vorgesehen ist, das den Leitungsdruck entsprechend dem Drehmomentyerhältnisdruck erzeugt,
e) daß Rückführleitungen für den Ausgangsdruck des Steuerventils vorgesehen sind, der auf das Steuerventil einwirkt, das mit der Drehmomentverhältnisdruckleitung über eine öffnung verbunden ist, und f) daß der rückgeführte Druck zum Ansaugzustand oderzum entspannten Zustand geändert und der dem Regelventil zügeführte Drehmomentverhältnisdruck entsprechend der Drosselöffnung stufenweise variiert wird, so daß der Leitungsdruck entsprechend der Drosselöffnung stufenweise gesteuert wird. - 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rückführleitungen für den hydraulischen Ausgangsdruck in dem Steuerventil für den Drehmomentverhältnisdruck vorgesehen sind und nacheinander in Abhängigkeit von der Drosselöffnung in den Ansaugzustand oder in den entspannten Zustand überführt werden, um den Drehmomentverhältnisdruck in mehreren Schritten zu ändern, so daß der Leitungsdruck entsprechend der Drosselöffnung in mehreren Schritten gesteuert wird.
- 3. Regler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das üntersetzungsverhältnis zwischen der Eintriebsund der Abtriebswelle größer als ein vorgegebener Wert ist und daß der Leitungsdruck auf das Regelventil über das Drehmomentverhältnisventil einwirkt, um den Leitungsdruck zu erhöhen.
- 4. Regler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Drehmomentverhältnisventil bei einem Untersetzungsverhältnis oberhalb eines vorgegebenen Wertes erzeugte Druck dem Regelventil über dasL -1• ··\ λ ι» *■Γ - 3-Drosselventil zugeführt wird, das in Abhängigkeit von der Drosselöffnung nur dann wirkt, wenn die Drosselöffnung größer als ein vorgegebener Wert ist.
- 5. Regler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsdruck dem Steuerventil für den Drehmomentverhältnisdruck über das Drosselventil zugeführt wird, wenn das Handventil in die Stellung P, N oder D geschaltet wird, so daß dann, wenn die Drosselöffnung kleiner als ein vorgegebener Wert ist, die Zufuhr des Leitungsdrucks zu dem Steuerventil für den Drehmomentverhältnisdruck sowie die Erzeugung des Drehmomentverhältnisdrucks unterbrochen wird, so daß der niedrigere Leitungsdruck erzeugt wird.
- 6. Regler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehmomentverhältnisdruck dem Steuerventil nur dann zugeführt wird, wenn die Drosselöffnung groß ist, so daß die Anstiegsgeschwindigkeit des Leitungsdrucks bei einem Untersetzungsverhältnis oberhalb eines vorgegebenen Wertes bei großer Drosselöffnung erniedrigt wird.
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