DE3117036A1 - Magnetbuersten-entwickeleinrichtung - Google Patents
Magnetbuersten-entwickeleinrichtungInfo
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- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Magnetic Brush Developing In Electrophotography (AREA)
- Dry Development In Electrophotography (AREA)
Description
GLAWE, DELFS, MOLL & PARTNER * : : ":·
H.
Minolta Camera Kabushiki Kaisha
Osaka-shi, Osaka-fu, Japan
:" F&tInTANWÄLTE 3117036
EUROPEAN PATENTATTORNEYS
|
RICHARD QLAWE
OR-INQ. |
KLAUS DELFS
DIPL-INQ. |
|
WALTER MOU.
DIPL-PHVS. Da RER NAT. OFF. BEST DOLMETSCHER |
ULRICH MENQDEHL
DIPL-CHEM. DR RER NAT. HBNRICH NIEBUHR DIPL-PHVS. DR PHIL HABIL. |
|
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| MÜNCHEN | |
| A 18 |
Beschreibung
Magne fbür s t en-Entwi ekel einri chtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung
zum Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes auf einer das Bild tragenden Oberfläche mit einem
Magnetentwickler, um Tonerbilder zu erhalten.
Eine neuerdings in den zurückliegenden Jahren entwickelte Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung besteht aus einem Gerät mit
einer Entwicklertrommel, die in eine Richtung entgegengesetzt
zur Transportrichtung des magnetischen Entwicklers drehbar ist,
aus einer Magnetwalze, die innerhalb der Entwicklertrommel angeordnet
und in die gleiche Richtung vie die !Trommel mit hoher Geschwindigkeit
drehbar ist, und mit einem Abstreifer, durch den der auf der Umfangafläche der Entwicklertrommel geförderte Entwickler
abgestreift wird.
Eine derartige Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung wird im folgenden
anhand der Figur 1 (A) näher beschrieben. Bei dieser Einrichtung wird ein magnetischer Entwickler durch die Magnetwirkung der Magnetwalze
2 in der Trommel 1 auf die Omfangsfläche der Entwicklertrommel 1 magnetisch angezogen, um mit dem Entwickler eine Magnetbürste 3
zu bilden. Da die Magnetwalze 2 mit großer Geschwindigkeit in Pfeilrichtung
a rotiert, wird die Magnetbürste 3 an der Umfangsfläche der
Entwicklertrommel 1 in Pfeilrichtung c bewegt, um die Oberfläche des ein latentes elektrostatisches Bild tragenden Elementes 4, beispielsweise
einer elektrophotographischen, photoleitfähigen Trommel in einem Entwickelbereich 5 zu bürsten, wobei das latente elektrostatische Bild
im Bereich 5 in ein sichtbares Bild entwickelt wird. Der für das Entwickeln
des latenten Bildes durch Bürsten der Oberfläche des, das Bild tragenden Elementes 4 im Bereich 5 verwendete Entwickler wird
weiter in Pfeilrichtung c transportiert, danach von der Oberfläche der Trommel 1 mittels eines Abstreifers 6 abgestreift und fällt infolge
der Schwerkraft nach unten.
Es wurden Versuche mit wiederholter Verwendung einer derartigen Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung durchgeführt und dabei herausge-
— 2 —
funden, daß der Entwickler in der Nähe des Abstreifers 6 anhaftend
staut, was zu einem Anstieg zahlreicher Störungen führt. Dies wird
in folgenden im einzelnen "beschrieben. Wenn die Einrichtung fortlaufend
für eine längere Zeitdauer zum Entwickeln latenter elektrostatischer Bilder verwendet wird, staut sich der Entwickler in der Nähe
des Abstreifers 6 und führt am vorderen Ende des Abstreifers 6 his
in den Entwiokelbereich 5 hinein, wie aus der Figur 1 (B) ersichtlich, zu Entwioklerzusammenballungen 7. Als ein Ergebnis ist die Bewegung
des Entwicklers im Entwiokelbereich 5 behindert, und ein Teil des
die Zusammenballung 7 bildenden Entwicklers kann die Oberfläche des, das Bild tragenden Elementes 4 in einem anderen Bereich als im Bereich
5 berühren. Dies erzeugt auf dem sichtbaren Bild, d.h. dem entwickelten
Tonerbild, einen ausgeprägten Grauschleier, oder löst einen Teil des
Entwicklers aus der Zusamaenballung 7» was ein Entweichen von Entwieklerteilchen
aus dem Entwicklerbehälter durch den Spalt zwischen dem offenen Ende 8 des Behälters und der Oberfläche des das Bild tragenden
Elementes ermöglicht. Die Entwicklerteilchen werden zerstreut und
verschmutzen die Umgebung der Entwickeleinrichtung. Es wurde herausgefunden, daß derartige Störungen insbesondere dann auftreten, wenn der
verwendete magnetische Entwickler eine Mischung aus magnetischen Trägerteilchen mit reduzierter Größe und elektrisch isolierenden Tonerteilchen
ist.
Die durchgeführte Untersuchung scheint anzuzeigen, daß der Hauptgrund
für die Zusammenballung von Entwickler 7 wie im folgenden beschrieben zuzuordnen ist. Wenn Entwicklerteilchen von der Tlmfangsfläche
der Entwicklertrommel 1 durch den Abstreifer 6 abgestreift werden,
wird die auf die Entwicklerteilchen wirkende Kraft, um diese auf die Führungsfläche des Abstreifers 6 in eine Richtung weg von der
Trommelumfangsfläche zu bewegen, als die Summe aus den folgenden
Kräften "betrachtet:
(i) Die Walzkraft der magnetischen Teilchen selbst, die im Entwickler
enthalten sind und durch die Botation der Hagnetwalze 2 in eine Wälzbewegung versetzt werden.
(ii) Sie auf die vorstehend genannten Entwicklerteilchen ausgeübte
Stoßkraft, die von den Teilchen ausgeübt wird, welche durch die Trommelumfangsfläche transportiert werden.
Sie erstere Wälzkraft klingt zum großen Teil ab, wenn die, durch
den Abstreifer 6 abgestreiften Entwicklerteilchen über die Führungsfläche des Abstreifers 6 bewegt und dabei von der Hagnetwalze 2 entfernt
werden. Auf der anderen Seite ist die zuletzt genannte Stoßkraft nicht ausreichend groß genug, um die abgestreiften Entwicklerteilchen
durch Anschieben von hinten gleichförmig über die Führungsfläche zu bewegen, da die Entwicklertrommel 1 in einer Richtung entgegengesetzt
zur Transportrichtung des Entwicklers dreht. Semgemäß ist die Gesamtkraft, die die Bewegung der abgestreiften Entwicklerteilchen
über die Führungsfläche des Abstreifers in einer Richtung weg von der Trommeloberfläche bewirkt, sehr klein. Sies wird als
verantwortlich für den Stau des Entwicklers betrachtet, der bevorzugt in der Nähe des Abstreifers 6 auftritt und der zur fortschrei-
tenden Zusammenballung von Entwickler 7 in der Nähe des Abstreiferendes
und des Entwickelbereiohes führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine neue und zweckmäßige
Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung, "bei der die vorstehenden Störungen nicht auftreten, zu schaffen, bei der der von der Umfangsfläche
einer Entwicklertrommel durch einen Abstreifer abgestreifte
Entwickler gleichförmig über eine Führungsfläohe des Abstreifers bewegt
wird, und die mit einem magnetischen Entwickler bestehend aus einer Mischung aus magnetischen Trägerteilchen reduzierter Größe und
elektrisch isolierenden Tonerteilchen verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Magnetbürsten-Entwickeieinrichtung,
gekennzeichnet durch eine Entwicklertrommel, die in einer bestimmten Richtung drehend antreibbar ist, eine Magnetwalze,
die in der Entwicklertrommel angeordnet ist und in der gleichen Sichtung wie die Drehrichtung der Entwicklertrommel mit
großer Geschwindigkeit antreibbar ist, um einen magnetischen Entwickler auf der TJmfangsfläche der Entwicklertrommel in einer Richtung
entgegengesetzt zur Drehrichtung der Entwicklertrommel zu transportieren, und einen Abstreifer, dessen vorderes Ende an der Umfangsfläche
der Entwicklertrommel mit Druck anliegt, um den Entwickler von der Umfangsfläche der Entwicklertrommel abzustreifen, und der
mit einer ersten und zweiten Führungsfläche versehen ist oder eine
erste und zweite Pührungsfläche bilden kann, wobei die erste E1Uh-
.:..:··: ί 3ΐπο36
9-
rungsfläche am vorderen Ende des Abstreifers zum Abführen des Entwicklers
mittels der magnetischen Wirkung, die von der Rotation der Hagnetwalze herrührt, in einer Sichtung entlang der Trommelumfangsfläche
mit einer Geschwindigkeit größer als die Transportgeschwindigkeit
des Entwicklers auf der Trommeloberflache, angeordnet ist, und
die zweite Führungsfläche so wirkt, daß sie den über die erste Führungsfläche geleiteten Entwickler in eine Richtung weg von der Trommelumfangsflache
leitet.
Im einzelnen weist die Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung die folgenden
bevorzugten Merkmale auf. Der Entwickler wird mit ungefähr zweifacher Transportgeschwindigkeit des Entwicklers an der Umfangsfläche
der Entwicklertrommel über die erste Führungsfläche transportiert. Die erste Führungsfläche hat in Richtung des Entwicklertransports eine
Länge von wenigstens 2,0 mm und weist eine Kreisbogenform mit ungefähr
ersten)
der gleichen Krümmung wie die Trommelumfangsf lache auf. Auf der'Führungsfläche wird der Entwickler voll der magnetischen Wirkung der
Magnetwalze ausgesetzt. Der Abstreifer besteht aus einer dünnen Metallplatte, deren vorderes Ende mit ungefähr der gleichen Krümmung
wie die Trommelumfangsflache kreisbogenförmig ausgebildet ist.
Ausführungsformen der Torliegenden Erfindung werden anhand der folgenden
Figuren im einzelnen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 (A) und (B) Teilansichten einer Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung
gemäß der neuesten, bekannten Ent- f
AO
wicklung, wobei in der Figur 1 (a) die Einrichtung in einem Normalzustand und in der Figur 1 (B) die
Einrichtung im Betrieb, nachdem sie für eine längere Zeitdauer fortlaufend für die Entwicklung to η
latenten elektrostatischen Bildern verwendet worden
ist;
Fig. 2 eine Teilansicht einer Magnetbürsten-Entwickelein
richtung mit der Erfindung; und
Pig. 3 eine Teilansicht gemäß der Figur 2 in vergrößertem
Maßstab.
In der folgenden Beschreibung sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Eine Magnetbürsten-Entwickeleinrichtung mit der Erfindung wird im folgenden im einzelnen anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben.
Diese Figuren zeigen eine elektrophotographische photoleitfähige
Trommel 4, die als ein das latente elektrostatische Bild tragendesElement für die vorliegende Auführungsform dient, um auf seiner Oberfläche
latente elektrostatische Bilder zu tragen. Die dargestellte Entwickeleinrichtung
weist eine Entwicklertrommel 1 und eine Magnetwalze 2, die innerhalb der Trommel 1 angeordnet ist, auf. Die Entwicklertrommel 1
hat einen Außendurchmesser von 31 ™i» besteht aus Aluminium oder einem
Aa.
ähnlichen nichtmagnetischen, elektrischleitfähigen Material und
liegt der Oberfläche der Trommel 4 gegenüber, die in Richtung eines
Pfeiles d in der Nähe der Trommel 1 drehbar let. Venn latente elektrostatische
Bilder entwickelt werden, wird die Trommel 1 mit einer Geschwindigkeit von 30 U/min in Pfeilrichtung b drehend angetrieben.
Auf der anderen Seite weist die Magnetwalze 2 entlang ihrem Umfang abwechselnd angeordnete S- und N-PoIe auf und wird in der gleichen
Sichtung wie die Entwicklertrommel 1 mit einer Geschwindigkeit von 1300 U/min in Pfeilrichtung a angetrieben, wenn latente elektrostatische
Bilder entwickelt werden. Demgemäß wird ein magnetischer Entwickler an die Umfangefläche der Entwicklertrommel 1 in Form einer
Magnetbürste 3 angezogen und einer Transportkraft, die in Pfeilrichtung
b wirkt und durch die Umdrehung der Trommel 1 erzeugt wird, sowie einer Transportkraft, die in entgegengesetzte Richtung in Pfeilrichtung
a wirkt und durch die Umdrehung der Magnetwalze 2 erzeugt wird, ausgesetzt. Somit dient die erstgenannte Transportkraft dazu,
den Entwickler mit einer Geschwindigkeit von etwa 5 cm/sec in Pfeilrichtung
b zu bewegen, während die letztgenannte Transportkraft dazu dient, den Entwickler mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 cm/sec
in die entgegengesetzte Pfeilrichtung a zu bewegen. Die daraus resultierende Kraft transportiert den Entwickler über die Trommelumfangsflache
mit einer Geschwindigkeit von etwa 5 cm/sec in Pfeilrichtung c.
Ein oberes Gehäuse 9, welches oberhalb der Entwicklertrommel 1 angeordnet
ist, weist eine kreisbogenförmige innere Fläche 9a auf, die
2^ mit den Faserenden der Magnetbürste 3» welche auf der Trommeloberflä-
ehe ausgebildet ist, in Berührung steht. In der Verlängerung des
Kreisbogens der Innenfläche 9a erstreckt sich ein federndes, elektrisch
isolierendes Blech 10, welches am oberen Gehäuse 9 mit seinem einen Ende in der Nähe der Trommel 4 befestigt ist, und welches ein
freies Ende aufweist, das mit der Oberfläche der Trommel 4 leicht in Berührung steht.
Unterhalb der Entwicklertrommel 1 befindet sich eine Absperrplatte
12, die an einem Entwicklerbehalter 11 an dessen in der Uähe der Trommel
4 liegenden Ende befestigt ist, um ein Entweichen von Entwieklerteilchen
zu verhindern, eine Ablenkplatte 13 im Abstand zur Trommelumfangsflache,um
ein Zerstreuen von Entwicklerteilchen zu verhindern
und eine Becherwalze 16, die in Pfeilrichtung e drehbar ist, um den Magnetentwickler der Umfangsflache der Entwicklertrommel 1 zuzuführen.
Die Entwicklerabsperrplatte 12 ist an eine nichtdargestellte Vorspannungsquelle
angeschlossen, um an die Platte 12 eine Vorspannung der gleichen Polarität wie die des latenten elektrostatischen Bildes, welches
auf der Oberfläche der photoleitfähigen Trommel 4 ausgebildet wird, anzulegen. Die Ablenkplatte 13 ist geerdet. Der bei der vorliegenden
Erfindung verwendete magnetische Entwickler besteht aus einer Mischung aus elektrisch isolierenden Tonerteilchen mit einer mittleren
Teilchengröße von 11 ftm und magnetischen Trägerteilchen reduzierter
Größe, die durch Dispersion eines magnetischen Pulvers in einem Harz
hergestellt sind und eine mittlere Teilchengröße von 21 um aufweisen.
Unterhalb der Entwicklertrommel 1 sind ein Abstreifer 6«, ein
Hilfsreinigungaelement 14 und ein Reinigungseiement 15 jeweils
aus nichtmagnetischem, federndem Material hergestellt, vorgesehen und liegen mit ihren vorderen Enden mit Druck an der Trommelumfangsflache an· Das Hilfsreinigungselement 14 rad das Eeinigungselement
15 sind tangential zur Trommel 1 in deren Drehrichtung angeordnet,
während der Abstreifer 61 annähernd entlang einer Richtung entgegengesetzt zur Drehrichtung der Trommel 1 positioniert ist. Der
Abstreifer 6* und das Hilfsreinigungselement 14 sind durch einen
Halter 17 getragen miteinander verbunden·
Der zum Entwickeln eines latenten elektrostatischen Bildes verwendete Teil des Entwicklers, der auf der Umfangsflache der Trommel
1 in Pfeilrichtung c transportiert wird, wird von der TJmfangsfläche
durch den Abstreifer 6* abgestreift und kann aufgrund seiner Schwerkraft nach unten fallen. Vie aus der Figur 3 ersichtlich hat der Ab-
streifer 61 eine erste Führungsfläche 6·a und eine zweite Führungsfläche 6'b. Gleich nachdem der Teil dee Entwicklers von der Trommeloberfläche abgestreift ist, leitet die erste Führungsfläche 6'a den
Entwickler mittels der magnetischen Wirkung, die von der Drehbewegung der Hagnetwalze 2 herrührt, in eine Sichtung entlang der Trom-
meluafangsflache mit einer Geschwindigkeit,die größer als die Transportgeschwindigkeit des Entwioklers auf der Trommeloberfläche ist.
Der über die erste Führungsfläche 6'a geleitete Entwickler wird durch
eine zweite Führungsfläche 6'b in eine Richtung weg von der Trommeloberfläche geleitet. Der Abstreifer 6* besteht aus einer dünnen Me-
tallplatte. Sei der vorliegenden Aueführungsform besteht diese bei- ;
- 10 -
* * ■ Ψ W
AU.
spielsweise aua einer dünnen Phosphor-Bronze-Platte mit einer Dicke
von 50 fm· Sie erste Führungsfläche 6'a ist durch Pressformen ausgebildet. Genauer gesagt ist ein Endteil der Phosphor-Bronze-Platte
in Fora eines Kreisbogens mit ungefähr der gleichen Krümmung vie die Trommelumfangsflache geformt, um so die erste Führungsfläche 6*a
auszubilden. Sie erste Führungsfläche 6*a hat in Transportrichtung
des Entwicklers eine Länge 1 von 6 mm. Sie Bückseite der ersten Führungsfläche 6"·a liegt flächig an der Umfangsflache der Entwicklertrommel 1 an. Während die Länge 1 in Übereinstimmung mit dem Durchmesser der Trommel 1 und anderer Faktoren auf einen optimalen Wert
eingestellt sein sollte, wurde herausgefunden, daß die bevorzugte
Länge 1 nicht kleiner als 2 mm betragen soll, da bei einer Länge von .etwa 1 mm der Entwickler nicht wirksam wie später beschrieben
abgestreift wird.
Es wird im folgenden eine allgemeine Beschreibung der Bewegung des Entwicklers in der Hagnetbürsten-Entwickeleinrichtung gemäß
der Figuren 2 und 5 gegeben. Hit der Rotation der Becherwalze 16 wird ein Teil des Entwicklers durch Becher 161 am umfang der Becherwalze 16 in eine Position transportiert, in der er dem magne-
tischen Einfluß der Hagnetwalze 2 ausgesetzt ist, d.h. in einer Position a, in der der Entwickler der Trommel 1 zugeführt wird.
Der Entwickler wird dann an die TJmfangsfläche der Entwicklertrommel 1 in Form einer Hagnetbürste angezogen, auf der Trommeloberfläche weiter mit einer Geschwindigkeit von etwa 5 cm/seo von der
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in Bürstkontakt mit der Oberfläche der photoleitfähigen Trommel 4
im Entvickerbereich 5 gebracht. Sa die Oberfläche der Trommel 4
ein latentes elektrostatisches Bild trägt, welches bereits durch einen bekannten FrozeB ausgebildet ist, wird das latente Bild mit
der Magnetbürste in Bereich 5 in ein sichtbares Bild entwickelt.
Der Entwickler auf der Trommeloberfläche wird durch den Entwickelbereich 5 bewegt, weiter in Pfeilrichtung ο transportiert, dann
durch den Abstreifer 61 von der Trommel abgestreift und danach über
die erste und zweite Führungsfläohe 6* a und 6'b transportiert. Daraufhin fällt der Entwickler aufgrund der Schwerkraft in den Behäl
ter 11 und wird mit dem anderen Teil des Entwicklers durch ein nicht dargestelltes Rührwerk vermischt· Der verwendete Teil des Entwicklers
wird danach durch die Becherwalze 16 der Trommeloberflache zugeführt
und wiederum für das Entwickeln latenter Bilder verwendet.
Es ist insbesondere bemerkenswert, daß der Entwickler auf der ersten Führungsfläche 6·a des Abstreifers 6' nicht der Transportkraft unterworfen ist, die durch die Rotation der Trommel 1 in Pfeilrichtung b erzeugt wird, sondern vollständig auf magnetische Art
und Weise durch die Hagnetwalze 2 betätigt wird, so daß der Entwick
ler nur durch die Transportkraft, die durch die Rotation der Mag
netwalze 2 ausgeübt wird und in Richtung entgegengesetzt zu dem Pfeil a wirkt, über die erste Führungsfläche 6'a transportiert wird.
Daraus folgt, daß gleich nachdem ein Teil des Entwicklers von der Trommelumfangsflache durch den Abstreifer 6* abgestreift ist, dLeser
- 12 -
digkeit von etwa 10 cm/seo, vas ungefähr die zweifache Transportgeachwindigkeit des Entwioklers auf der Trommeloberflache, d.h.
ungefähr 5 cm/sec beträgt, abgeführt wird. Da der Entwickler über
die erste Führungsflache 6'a Bit einer derartig erhöhten Geschwindigkeit geleitet wird, wird der vorausgehende Teil des Entwicklers
auf der zweiten Führungsfläche 6'b von hinten mit einer großen Kraft
durch den Entwickler auf der ersten Führungsfläche 6' a nach vorne gestoßen· Als ein Ergebnis wird der Entwickler, der über die zweite
Führungsfläohe 6'b in einer Sichtung weg von der Trommeloberflache
geführt ist, gleichmäßig unter Einfluß der Schwerkraft nach unten
fallen. Selbst wenn die Walzkraft der Entwicklerteilchen zum großen
Teil vermindert ist, da sie über die zweite Führungsfläche 6'b des
Abstreifers 6' weg von der Magnetwalze 2 geleitet sind, erlaubt die
große Stoßkraft, die durch die den Entwickler auf der ersten Führungs
fläche 6'a ausgeübt wird, nicht, daß irgendein Teil des Entwicklers
in der Nähe des Abstreifers 6' verbleibt. Anders gesagt selbst wenn
latente elektrostatische Bilder fortlaufend für eine längere Zeitdauer unter Verwendung der vorliegenden Einrichtung entwickelt werden, besteht keine Gefahr, daß der Entwickler wie bei 7 in der Figur
1 (B) angegeben zusammenballt.
Obwohl al· Abstreifer 6* in der vorliegenden Ausführungsform eine
dünne, pressgeformte Phosphor-Bronze-Platte mit einer Sicke von 30 pm
verwendet wird, können andere nichtmagnetische, federnde dünne Flatten oder Bleche ebenfalls verwendet werden. Beispielsweise kann eine
- 13 -
50 pa dioke Polyesterfolie verwendet verden. Venn eine vollständig
federnde dünne Platt· oder Folie, vie "beispielsweise eine Polyesterfolie, als Abstreifer 6* verwendet wird, besteht keine Notwendigkeit dafür, die Platte selbst zu formen. In diesem Fall kann der
vordere Endteil der dünnen Folie die Trommelumfangsfläohe innig
berühren, wodurch bewirkt wird, daß die Hagnetwalze den Entwickler magnetisch an die Führungsfläohe in Sichtung auf die Trommel anzieht*, so daß die dünne Folie in der in der Figur 3 dargestellten
Form verformt wird, und dabei die erste und zweite Führungsfläche ausbildet. Dies kann leicht durch Anbringen der dünnen Folie auf
geeignete Art und Weise und Justieren der Länge der dünnen Folie und der Hagnetkraft der Hagnetwalze, etc. erzielt werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand der Ausführungsbeispiele und der Figuren beschrieben worden ist, bleibt anzumerken, daß zahlreiche Veränderungen und Kodifikationen innerhalb
des Schutzumfanges denkbar sind.
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Claims (5)
- Patentansprüche1, Magnefbürsten-Entwickeleinrichtung, mit einer Entwicklertrommel (1), die in einer bestimmten Sichtung drehend antreiVbar ist, einer Hagnetwalze (2), die in der Entwicklertrommel (1) angeordnet ist und in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung der Entwicklertrommel mit großer Geschwindigkeit antreiVbar ist, um einen magnetischen Entwickler auf der Umfangsflache der Entwicklertrommel in einer Richtung entgegengesetzt zur Drehrichtung der Trommel zu transportieren, und einem Abstreifer (61), dessen vorderes Ende an der Umfangsflache der Entwicklertrommel (1) mit Druck anliegt, um den Entwickler τοη der Umfangsflache abzustreifen, dadurch gekennzeichnet , daS der Abstreifer (61) mit einer ersten und zweiten Führungsfläche (6·a und 61T)) versehen ist1 oder eine erste undzweite Pührangsflache (6'a und 6'b) bilden kann, wobei die erste FÜhrangsf lache (6'a) am vorderen Ende des Abstreifers (6·) liegt, um den Entwickler mittels der magnetischen Wirkung, die von der Rotation der Hagnetwalze (2) herrührt, in eine -Richtung entlang der Trommelumfangsfläche und mit einer Geschwindigkeit großer als die Transportgesohwindigkeit des Entwicklers auf der Trommelumfangsflache, zu transportieren, und die zweite Führungsflache (6'b) den über die erste Führungsfläche transportierten Entwickler in eine Richtung weg τοη der Trommelumfangsfläche leitet·
- 2. Hagnetbürsten-Entwickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Entwickler über die erste Führungsfläche (6'a) mit etwa der doppelten Geschwindigkeit transportiert wird, mit der er entlang der TJmfangsfläche der Entwicklertrommel (1) transportiert wird.
- 3. Hagnetbürsten-Entwickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daS die erste Führungsfläche in Transportrichtung des Entwicklers eine Länge 1 von wenigstens 2,0 mm in Form eines Kreisbogens mit annähernd der gleichen Krümmung1 wie die Trommelumfangsfläche aufweist.
- 4. Hagnetbürsten-Entwickeleinriohtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Entwickler auf der ersten Führungsflache (6'a) vollständig der magnetischen Wirkung der Hagnetwalze (2) ausgesetzt ist.
- 5. Magnetbursten-Entwickeleinriohtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Abstreifer (6*) aus einer dünnen Metallplatte besteht, deren vorderes Ende kreisbogenförmig mit angenähert der gleiohen Krümmung wie die Trommeluinfangsfläche ausgebildet ist.
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| JP1980078414U JPS6232298Y2 (de) | 1980-06-04 | 1980-06-04 |
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| JP (1) | JPS6232298Y2 (de) |
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