DE3116606A1 - "verfahren zur herstellung eines zur herstellung von kohle-gebrauchsgegenstaenden geeigneten peches" - Google Patents
"verfahren zur herstellung eines zur herstellung von kohle-gebrauchsgegenstaenden geeigneten peches"Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines zur Herstellung von Kohle-Gebrauchsgegenständen
geeigneten Peches
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen die Herstellung eines Ausgangsmaterials für die Herstellung von
Kohle-Gebrauchsgegenständen bzw. -Geräten aus kohlenstoffhaltigen Rückständen von Erdöl, einschließlich destillierten
oder gecräckten Rückständen aus Rohöl und hydrierend entschwefelten Rückständen von destilliertem oder gecracktem Rohöl.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung die Behandlung von kohlenstoffhaltigen,graphitisierbaren Petrolpechen
unter Erzielung eines Ausgangsmaterials, das eminent für die Herstellung von Kohlefasern geeignet ist.
Gegenstände oder Geräte aus Kohlenstoff wurden durch Pyroiysieren
einer Vielzahl von organischen Materialien hergestellt. Ein Kohlegegenstand von kommerziellem Interesse sind Kohlefasern.
Daher wird hierin insbesondere Bezug genommen auf die
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Technologie von Kohlefasern. Die vorliegende Erfindung ist jedoch anwendbar auf die Bildung von Kohlegegenständen allgemein
und insbesondere auf die Herstellung von geformten Kohleartikeln· in Form von Filamenten, Garnen, Bändern, Filmen
und blatt- ouer bogenartigen Gegenständen und dergleichen.
Bezüglich insbesondere auf die Kohlefasern sei erwähnt, daß
. die Verwendung von Kohlefasern zum Verstärken von Kunststoff- und Metall- Matrizen beachtliche kommerzielle Zustimmung dort
gewonnen hat, wo 3ie ausgezeichneten Eigenschaften Von verstärkten,
zusammengesetzten Materialien, wie ihre hohen Festigkeits-/GewichtsVerhältnisse,
klar die im allgemeinen mit ihrer Herstellung verbundenen*Kosten ausgleichen. Es ist allgemein
bekannt, daß die Verwendung von Kohlefasern in großem Maßstab
als verstärkendes Material größere Zustimmung auf dem Markt finden würden, wenn die Kosten, die mit der Bildung der
Fasern verbunden sind, wesentlich vermindert werden könnten. Daher hat die Bildung von Kohlefasern aus relativ billigen
kohlenstoffhaltigen Pechen in den letzten Jahren beachtliche Aufmerksamkeit gefunden (vgl. z.B. die US-PSn. 39 19 387,
39 19 376 und 4o o5 I83).
Viele kohlenstoffhaltige Peche sind bekannt, daß sie in den frü .<
Stadien der.Carbonisierung in eine strukturell geordnete, optisch
anisotrope sphärische Flüssigkeit, sogenannte Mesophase, überführt werden. Das Vorliegen dieser geordneten Struktur vor
der Carbonisierung wird als eine signifikante Determinante der fundamentalen Eigenschaften irgend eines aus einem solchen
kohlenstoffhaltigen Pech hergestellten Kohleartikels/f Die
Fähigkeit, hohe optische Anisotropie während der Bearbeitung zu entwickeln, wird allgemein als eine Vorbedingung für die
Bildung von Produkten mit hoher Qualität, insbesondere bei der Herstellung von Kohlefasern, akzeptiert. Daher ist eines
der ersten Erfordernisse für irgend ein Ausgangsmaterial, das
+) betrachtet
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für die Herstellung von Kohlefasern geeignet ist, seine
Fähigkeit, zu einem stark optisch anisotropen Material überführt werden zu können.
Wie gut bekannt ist, umfassen Peche typischerweise unlösliche und unschmelzbare Materialien, die in organischen Lösungsmitteln,
wie Chinolin oder Pyridin unlöslich sind. Diese unlöslichen Materialien werden im allgemeinen als chinolinunlösliche
Materialien bezeichnet und bestehen normalerweise aus Kohle, Ruß, feinteiligemKatalysator und dergleichen.
Bei der Herstellung von Kohlefasern ist es natürlich notwendig, das·' Pech durch eine Spinndüse mit sehr feinen öffnungen
zu extrudieren. Dementsprechend ist das Vorliegen von irgendwelchem
chinolinunlöslichem Material in hohem Maße unerwünscht, da dieses Material die Spinndüse während der Paserbildung verstopfen
oder anderweitig verschmutzen kann.
Zusätzlich findet häufig, da viele kohlenstoffhaltige Peche relativ
hohe Erweichungspunkte besitzen, in solchen Materialien bei Temperaturen, wo sie zum Spinnen ausreichend Viskosität
aufweisen, beginnende Verkokung statt. Das Vorliegen von Koks und anderen unschmelzbaren Materialien und/oder Komponenten
mit unerwünscht hohem Erweichungspunkt, die vor oder während der Spinntemperatur gebildet werden, ist für die Verarbeitbarkeit
und die Qualität des Produktes nachteilig. Darüberhinaus muß ein kohlenstoffhaltiges Pech oder ein Ausgangsmaterial für die
Herstellung von Kohlefasern einen relativ niedrigen Erweichungspunkt oder einen relativ niedrigen Erweichungsbereich und eine
für das Spinnen des Ausgangsmaterials zu den Pasern geeignete Viskosität haben. So wiro?Tn der US-PS 39 19 376 die Schwierigkeit
beim Deformieren von Pechen, welche bei der Erweichungstemperatur des Peches Verkokung und/oder Polymerisation unterliegen,
beschrieben. Schließlich darf das Ausgangsmaterial
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keine Komponenten enthalten, die bei den Spinn- oder Carbonisierungstemperaturen
flüchtig sind, da solche Komponenten ebenfalls für die Qualität des Produktes nachteilig
sind.
In der US-PS 42 08 267 wird signifikant offenbart, daß
typische graphitisierbare kohlenstoffhaltige Peche eine abtrennbare Fraktion enthalten, die, soweit es die Herstellung
von Kohlefasern betrifft, äußerst wichtige physikalische und chemische Eigenschaften besitzt. Tatsächlich
weist diese aus typischen graphitisierbaren kohlenstoffhaltigen
Pechen abtrennbare Fraktion einen Erweichungsbereich und eine Viskosität, die für das Spinnen geeignet
sind, auf und besitzt die Fähigkeit, bei Temperaturen im allgemeinen von etwa 23o°C bis etwa 4oo C schnell in ein
optisch anisotropes deformierbares Pech, das mehr als 7555
einer flüssigkristallartigen Struktur enthält, überführt zu werden. Da dieses in hohem Maße orientierte optisch anisotrope
Pechmaterial, das aus einer Fraktion eines isotropen, kohlenstoffhaltigen Peches gebildet wurde, wesentliche
Löslichkeit in Pyridin und Chinolin aufweist, wurde es als Neomesophase bezeichnet, um es von den in Pyridin und Chinolin
unlöslichen Flüssigkristall-Materialien, die seit langem bekannt sind und im Stand der Technik als Mesophase
bezeichnet werden, zu unterscheiden. Die Menge dieser abtrennbaren Fraktion von Pech, die in gutbekannten, kommerziell
verfügbaren graphit is ierbaren Pechen, wie Ashland 21Io und
Ashland 26o, um einige wenige zu erwähnen, vorliegt, ist relativ gering. Beispielsweise macht bei Ashland 24o eine
abtrennbare Fraktion, die in der Lage ist, thermisch in die Neomesophase überführt zu werden, nicht mehr als etwa
des Peches aus.
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— y "
Die US PS 4l 84 9^2 offenbart ein Verfahren zur Erhöhung
der Menge der Fraktion, die in einem kohlenstoffhaltigen Pech enthalten ist, welche zum Spinnen geeignet ist und in
der Lage ist, schnell in eine in hohem Maße optisch anisotrope Phase überführt zu werden. Grundsätzlich erfordert das
offenbarte Verfahren das Erhitzen des Peches bei erhöhten Temperaturen,bis unter dem polarisierten Licht in dem Pech
Kügelchen sichtbar zu werden beginnen. Dieses Halten oder Behandeln des Peches über längere Zeit bei erhöhter Temperatur
(heat soaking) wird zu einer Erhöhung der Menge der Fraktion des Peches, die in eine optisch anisotrope Phase überführt
werden kann.
In der BE-PS 2o öl 91} wird ein Verfahren zur Behandlung von
isotropem, Kohlenstoffhaltigem Pech beschrieben, um die chinolin-unlöslichen
Komponenten und andere unerwünschte Komponenten mit hohem Erweichungspunkt, die in dem Pech vorliegen,
zu entfernen. Im Grunde wird dieses isotrope Pech mit einem organischem Fluß- oder Schmelzmittel behandelt, um ein fließfähiges
Pech bereitzustellen, in dem im wesentlichen das gesamte, in dem fluiden Pech vorhandene chinolin-unlösliehe Material
in Form eines leicht abtrennbaren Feststoffes suspendiert
enthalten ist. Anschließend wird das Pech mit einer als Antilösungsmittel wirkenden Verbindung behandelt, um mindestens
einen wesentlichen Teil des Peches frei von chinolin-unlöslichen Bestandteilen auszufällen. Die präzisen Eigenschaften
des Peches, das in dieser Art und Weise abgetrennt wurde, werden jedoch-abhängig von zahlreichen Faktoren, wie dem Ursprung
des Peches, seiner thermischen Vergangenheit und dergleicheny-variieren.
Daher besteht weiterhin ein Bedürfnis nach einem einfachen
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- Io -
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Verfahren zur Behandlung von isotropen, kohlenstoffhaltigen Pechen, um ein Ausgangsmaterial bereitzustellen, das für
die Herstellung von Kohlegegenständen geeignet ist und welches für die Deformierung in geformte Kohlegegenstände,
insbesondere Kohlefasern, den notwendigen Erweichungspunkt und die notwendige Viskosität besitzt.
Es wurde nun gefunden, daß ein kohlenstoffhaltiges Pech, das durch Fließfähigmachen mit einem organischen Fluß- oder
Schmelzmittel fließfähig gemacht worden war, in einer Stufenfolge mit zunehmenden Mengen einer als Antilösungsmittel
wirkenden Verbindung behandelt werden kann, um das Pech wirksam in eine Vielzahl von abtrennbaren Niederschlägen zu
fraktionieren, wobei jede Fraktion niedrigere Erweichungspunkte besitzt.
Allgemein gesprochen, trifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Behandlung eines isotropen kohlenstoffhaltigen,
graphitisierbaren Peches mit einer organischen Fluß- oder Schmelzmittelflüssigkeit, um ein fließfähiges Pech bereitzustellen,
in dem im wesentlichen das gesamte chinolin-unlösliche
Material im Pech suspendiert ist und wobei dieses feste Material durch Filtrieren, Zentrifugieren und dergleichen,
leicht abtrennbar ist. Anschließend wird das fließfähige Pech in mindestens zwei Stufen mit einer als Antilösungrmittel
wirkenden Verbindung behandelt, wobei die Gesamtmenge dieser Verbindung ausreichend ist, um mindestens einen wesentlichen
Teil des Peches auszufällen und die Menge des in jeder Stufe angewandten Antilösungsmittels von der ersten Stufe
zur letzten Stufe erhöht wird. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung wird das
fließfähige Pech in zwei Stufen mit einem Antilösungsmittel
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behandelt, wobei in der ersten Stufe 5 bis 15% des Antilösungsmittels
und in der zweiten Stufe von 85 bis 95% des
Antilösungsmittels verwendet werden.
Die erfindungsgemäß geeigneten, als Fluß- oder Schmelzmittel
wirkenden Verbindungen umfassen: Tetrahydrofuran, Toluol, leichte aromatische Gasöle, schwere aromatische Gasöle, Tetralin
und dergleichen, wenn sie im Verhältnis von.z.B. etwa o,5 bis etwa 3 Gewichtsteilen',Fluß~ oder Schmelzmittel pro
Gewicht des Peches verwendet werden. Vorzugsweise liegt das Gewichtsverhältnis von Fluß- oder Schmelzmitteln, zu Pech im
Bereich von etwa 1:1 bis 2:1.
Zu den Antilösungsmitteln, die erfindungsgemäß geeignet sind, gehören jene Lösungsmittel, in welchen isotrope, kohlenstoffhaltige
Peche relativ unlöslich sind. Beispielsweise umfassen solche Antilösungsmittel aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoff
e, wie Heptan und dergleichen. Aus Gründen, wie sie nachfolgend im Detail beschrieben sind, wird es besonders bevorzugt,
daß das erfindungsgemäß angewandte Antilösungsmittel
bei 25 ° C einen Löslichkeitsparameter von zwischen etwa 8,ο
und 9*5 aufweist.
Diese und andere Ausfuhrungsformen der vorliegenden Erfindung
werden in der nachfolgenden detaillierten Beschreibung weiter erläutert.
Der Ausdruck "Pech", wie er hierin verwendet wird, bedeutet Petrolpeche, Naturasphalt und Peche, wie sie als Nebenprodukte
in der Naphtha-Crack-Industrie erhalten werden, Peche mit hohem
Kohlenstoffgehalt, wie sie aus Erdöl erhalten werden, Asphalt und andere Substanzen mit Eigenschaften von Pechen^ die als
Nebenprodukte in verschiedenen industriellen Produktionsver-
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fahren erhalten werden.
Der Ausdruck "Petrolpech" bezieht sich auf das kohlenstoffhaltige
Rückstandsmaterial, das beim thermischen und katalytischen Cracken von Erdöldestillaten erhalten wird, einschließlich
ein hydrierend entschwefelter Rückstand von destillierten un
gecrackten Rohölen.
Im allgemeinen sind Peche mit einem hohen Grad an Aromatizität für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet.
Tatsächlich sind aromatische, kohlenstoffhaltige Peche mit hohen aromatischen Kohlenstoffgehalten von etwa 75 bis etwa
9o %, bestimmt durch NMR-Spektroslopie, erfindungsgemäß im allgemeinen
nützlich. Ebenfalls nützlich sind hochsiedende, in hohem Maße aromatische Ströme, die solche Peche enthalten oder
die in der Lage sind, in solche Peche überführt zu werden.
Die nützlichen Peche werden von etwa 88 bis etwa 93 Gew.-JS
Kohlenstoff und von etwa 7 bis etwa 5 Gew.-% Wasserstoff enthalten. Während andere Elemente als Kohlenstoff und Wasserstoff,
wie z.B. Schwefel und Stickstoff, um nur wenige zu erwähnen, normalerweise in solchen Pechen vorliegen, ist es
wichtig, daß diese anderen Elemente k Gew.-% des Peches nicht
überschreiten und dies trifft insbesondere zu, wenn aus diesen Pechen Kohlefasern gebildet werden. Diese nützlichen Peche
werden ebenfalls typischerweise ein Zahlenmittel des Molekulargewichtes in der Größenordnung von etwa 3°o bis 1I ooo aufweisen.
Jene Petrolpeche, die gutbekannte graphitisierbare Peche, die die vorstehenden Erfordernisse erfüllen, darstellen, sind bevorzugte
Ausgangsmaterialien für das erfindungsgemäße Verfahren. Daher ist es klar, daß kohlenstoffhaltige Rückstände von Erdölquellen
(petroleum origin) und insbesondere isotrope, kohlen-
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stoffhaltige Petrolpeche, die bekannt sind, während der
Wärmebehandlung bei erhöhten Temperaturen, κ.B. im Bereich von 35o bis 45o°C, in wesentlichen Mengen, z.B. in der Größenordnung
von 75 bis 95 Gew.-% und höher, Musophase zu bilden,
für das erfindungsgemäße Verfahren besonders bevorzugte
Ausgangsmaterialien darstellen.
Wie vorstehend dargelegt, wurde unlängst gefunden, daß Peche der vorstehend genannten Art eine lösliche, unlöslich abtrennbare
Fraktion enthalten, die als eine neomesophase-bildende
Fraktion (neomesophase former fraction) oder NMF-Fraktion bezeichnet wird, die in der Lage ist,in ein optisch
anisotropes Pech, das mehr als 75 % eines hochorientierten, flüssigkristallinen Materials,das als Neomesophase bezeichnet
wird, enthält, überführt zu werden. Wichtig ist, daß die NMF-Fraktion und tatsächlich die Neomesophase selbst, bei Temperaturen
im Bereich von z.B. 23o bis etwa 1JoO0C ausreichende
Viskosität aufweist, so daß sie in eine Pech-Faser gesponnen werden kann. Die Menge der NMF-Fraktion des Peches neigt jedoch
dazu, relativ gering zu sein. So z.B. macht in einem kommerziell verfügbaren, graphitisierbaren, isotropen, kohlenstoffhaltigen
PechjWie Ashland 21Io, eine abtrennbare Fraktion,
die in der Lage ist, thermisch in die Neomesophase überführt zu werden, nicht mehr als etwa Io % des Peches aus.
In der US PS 4l 81J 9^2 wurde offenbart, daß das Halten oder
Behandeln des isotropen, kohlenstoffhaltigem Petrolpeches über längere Zeit bei Temperaturen im Bereich von etwa 35o C
bis 45O0C zu einer Zunahme der Fraktion des Peches führt, die
in der Lage ist, in die Neomesophase überführt zu werden. Die Wärmebehandlung wird normalerweise bis zu dem Punkt durchgeführt,
an welchem visuell unter dem polarisierten Licht
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bei einem Vergrößerungsfaktor von loX bis 1 ooo X Kügelchen
beobachtot werden können. Das Erhitzen solcher Peche neigt dazu, zu einer Entwicklung von zusätzlichen lösungsmittel-unlösliehen
Peststoffen, sowohl isotropen als auch anisotropen Feststoffen^mit signifikant höheren Erweichungspunkten
und Viskositäten, die im allgemeinen für das Spinnen nicht geeignet sind und die von der NMF-Fraktion des
Peches nicht leicht abtrennbar sind, zu führen. Im wesentlichen die gesamten chinolin-unlösliehen Substanzen im Pech
können durch Fließfähigmachen des Peches mit einem geeigneten Fluß- oder Schmelzmittel und anschließendes Abtrennen
des fließfähig gemachten Peches von den Feststoffen, die darin suspendiert sind, wie in der BE-PS 2o öl 9^ offenbart,
entfernt werden.
Erfindungsgemäß ist es wahlfrei, obgleich besonders bevorzugt, ein isotropes, kohlenstoffhaltiges Petrolpech über längere
Zeit bei Temperaturen im Bereich von etwa 35o C bis 45o C
zu halten (heat soak), mindestens bis unter dem polarisierten Licht bei einem Vergrößerungsfaktor von loX bis loooX in dem
PeciiKügelchen beginnen sichtbar zu werden. Zum Zweck der
Bestimmung der Zeitspanne, in welcher die Wärmebehandlung bei bestimmter Temperatur fortgesetzt werden soll, muß tatsächlich
die optische Anisotropie des Peches nicht durch die konventionelle Technik des Beobachtens polierter Proben
geeignet erhitzter Pechfraktionen durch Mikroskopie mittels polarisiertem Licht bewerkstelligt werden, sondern es
kann eher eine vereinfachte Technik der Beobachtung der optischen Aktivität zerkleinerter Proben des Peches angewandt
werden. Grundsätzlich erfordert diese vereinfachte Technik das Anordnen einer kleinen Probe des über längere Zeit wärmebehandelten
Peches auf einem Objektträger mit einem histiologischen Befestigungsmedium^wie dem als histiologisches Befesti-
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gungsmedium bekannten Perniount (Fisher Scientific Company,
Fairlawn, New Jersey). Anschließend wird auf der Oberseite der montierten Probe ein Überzug (slip cover) angeordnet.
Dann wird die Probe zwischen dem Objektträger und dem Überzug verkleinert, um zur Betrachtung unter dem polarisierten
Licht eine gleichmäßige Dispersion des Materials bereitzustellen. Das Erscheinen der Kügelchen in der zerkleinerten
Probe, die unter dem polarisierten Licht sichtbar werden, ist ein ausreichendes Anzeichen dafür, daß die Wärmebehandlung
über längere Zeit adäquat ist. Gegebenenfalls kann die Wärmebehandlung des Peches über längere Zeitspannen fortgesetzt
werden. Jedoch führt verlängertes Erhitzen gelegentlich zur Bildung von zusätzlichen unlöslichen Fraktionen, welche, obgleich
durch das erfindungsgemäße Verfahren abtrennbar, die
Gesamtausbeute des gewünschten Ausgangsmaterials für Kohlefasern nicht erhöhen.
Gegebenenfalls kann während der Wärmebehandlung über längere Zeitspannen ein inertes Stripgas, wie z.B. Stickstoff, Erdgas
und dergleichen,verwendet werden, um die . Entfernung von Substanzen mit niederem Molekulargewicht und flüchtigen
Substanzen aus dem Pech, wenn das angewandte Pech beachtliche Mengen an Materialien enthält, die bei Temperaturen bis zu
34o°C flüchtig sind, zu unterstützen. Für Peche, die keine
signifikanten Mengen an flüchtigen Materialien, wie z.B. Restöle?enthalten, ist das Spülen des Peches mit einem Stripgas
im allgemeinen nicht wünchenswert.
Nach dem Wärmebehandeln des Produktes über die erforderliche
Zeitspanne wird das wärmebehandelte Produkt mit einem flüssigen
organischen Fluß- oder Schmelzmittel gemischt. Der Ausdruck "flüssiges organisches Fluß- oder Schmelzmittel"
(organic fluxing liquid), wie er hierin verwendet wird, bezieht sich auf ein organisches Lösungsmittel oder Gemische
derselben, die gegenüber dem kohlenstoffhaltigen, graphiti-
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sierbaren Pech nicht reaktiv sind und welche, wenn sie in
ausreichenden Mengen mit dem Pech gemischt sind, das Pech ausreichend fließfähig oder fluid machen, so daß es leicht
gehandhabt werden kann und welche bewirken, daß im wesentlichen die gesamte chinolin-unlösliehe Fraktion des Peches
in dem fließfähigen Pech suspendiert wird. Typische flüssige organische Fluß- oder Schmelzmittel, die erfindungsgemäß geeignet
sind, umfassen Tetrahydrofuran, leichte aromatische Gasöle, schwere aromatische Gasöle, Toluol, Tetralin und
Gemische derselben. Wie leicht verständlich, wird die Menge des flüssigen^ organischen Fluß- oder Schmelzmittels, die
angewandt wird, abhängig von der Temperatur, bei welcher das Mischen durchgeführt wird, und tatsächlich abhängig von
der Zusammensetzung des Peches selbst, variieren. Im allgemeinen wird jedoch die Menge des angewandten flüssigen
organischen Fluß- oder Schmelzmittels im Bereich von etwa o,5 Gewichtsteilen der organischen Flüssigkeit pro Gewichtsteil Pech bis 3 Gewichtsteilen der organischen Flüssigkeit
pro Gewichtsteil Pech liegen. Vorzugsweise liegt das Gewichtsverhältnis von Fluß- oder Schmelzmitteln su Pech im Bereich
von 1:1 bis 2:1. Das wünschenswerte Verhältnis von flüssigem Fluß- oder Schmelzmittel zum Pech kann sehr, schnell an einer
Probe des Peches durch Messen der Menge an flüssigem Flußoder Schmelzmittel, die notwendig ist, um die Viskosität des
Peches bei den gewünschten Temperatur- und Druckbedingungen ausreichend zu erniedrigen, daß das Pech in der Lage sein
wird, im allgemeinen mit Saugfiltration,durch ein o,5/t-Filter
zu fließen, bestimi^tfpFiitration unter Druck kann jedoch vorteilhafterweise
verwendet werden, wenn das flüssige Flußoder Schmelzmittel sehr flüchtig ist. Als weiteres Beispiel
wurde gefunden, daß ein Gewichtsteil Tetrahydrofuran pro Gewichtsteil über längere Zeit wärmebehandeltes Ashland 2Ί0
ausreicht, um das Pech bei Umgebungstemperaturen ausreichend
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fließfähig zu machen und zu einer Suspension von allen der chinolin-unlösLiehen Materialien in dem Pech zu gelangen.
Andererseits, im Falle von Toluol, wird das Verhältnis von Toluol zu Pech auf Gewichtsbasis etwa o,5
oder 1:1 betragen, wenn das Pech und das Toluol bei der Rückflußtemperatur des Toluols (Siedepunkt Ho0C) erhitzt
werden.
Nach Fließfähigmachen des Peches in der Art, um zu erreichen, daß im wesentlichen die gesamte chinolin-unlösliche
Fraktion des Peches in dem fließfähigen Pech suspendiert ist, können die unlöslichen Feststoffe anschließend, z.B.
durch die üblichen Techniken von entweder Sedimentation, Zentrifugation oder Filtration abgetrennt werden.
Wie leicht einzusehen, kann, wenn Filtration die ausgewählte
angewandte Trenntechnik ist, gewünschtenfalls eine Filterhilfe angewandt werden, um die Abtrennung des fließfähigen
Peches vom in dem Pech suspendierten, löslichen Material zu erleichtern.
Die festen Materialien, welche aus dem fließfähigen Pech entfernt werden, bestehen im wesentlichen aus allen der
in Chinolin unlöslichen Materialien, wie Koks und Katalysatorfeinteilen, die in dem Pech vor der Wärmebehandlung
über längere Zeit vorlagen,sowie aus jenen chinolin-unlöslichen
Materialien, die während der Wärmebehandlung über längere Zeit gebildet wurden. Das feste Material, das während
der Abtrennstufe entfernt wurde, enthält ebenfalls kleine Mengen an chinolin-lösliehen Materialien mit hohem
Erweichungspunkt. Nichtsdestoweniger sind diese Materialien aufgrund ihrer signifikant hohen Erweichungspunkte in jeder
Beschickung, die für die Herstellung von Kohlefasern
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verwendet werden soll, unerwünscht. Daher ist ihre Entfernung in dieser Stufe ebenfalls besonders vorteilhaft.
Nach Abtrennung des festen Materials, das in dem fließfähigen Pech suspendiert war, wird das fließfähige Pech
anschließend in einer Vielzahl von Stufen mit von der ersten Stufe zur letzten Stufe zunehmenden Mengen eines Antilösungsmittels
und vorzugsweise bei Umgebungstemperatur behandelt. Die Gesamtmenge des angewandten Antilösungsmittels
sollte ausreichend sein, um mindestens einen wesentlichen Teil des Peches auszufällen. Typischerweise sind von etwa
5 ml bis 15o ml Ant!lösungsmittel pro Gramm Pech ausreichend,
um die erforderliche Menge des Peches auszufällen. Die Menge an- Antilösungsmittel, die in jeder Stufe verwendet wird,
ist großenteils eine Sache der Wahl und hängt zum Teil vom gewünschten Erweichungspunkt des festen Pechproduktes,der
Anzahl der angewandten Stufen, dem angewandten Antilösungsmittel und dergleichen ab. Die genaue Menge kann empirisch
bestimmt werden. Als allgemeine Richtschnur werden jedoch in einem Zweistufen-Verfahren von etwa 5% bis etwa 15% des
Antilösungsmittels in der ersten Stufe und von etwa 85 bis etwa 95$ des Antilösungsmittels in der zweiten Stufe verwendet
werden.
Erfindungsgemäß kann jedes Lösungsmittelsystem, d.h. ein
Lösungsmittel oder ein Gemisch von Lösungsmitteln, das zur Ausfällung oder Ausflockung eines fließfähigen Peches
führt, angewandt werden. Da es erfindungsgemäß besonders
wünschenswert ist, die Fraktion des Peches zu verwenden,
die in die leomesophase überführbar ist, ist jedoch ein
Lösungsmittelsystem, das bei der Abtrennung der NMP-Fraktion
des Peches von dem Rest des isotropen Peches besonders geeignet ist, zum Ausfällen des Peches besonders bevorzugt.
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Typischerweise umfassen solche Lösungsmittelsysteme aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol und
dergleichen, und Gemische solcher aromatischen Kohlenwasserstoffe mit aliphatischen Kohlenwasserstoffen^wie Toluol-Heptan-Gemische.
Die Lösungsmittel oder Gemische von Lösungsmitteln weisen typischerweise bei 25°C einen Löslichkeitsparameter
von zwischen etwa 8,0 und 9 »5 und vorzugsweise zwischen etwa 8,7 und 9,2 auf. Der Löslichkeitsparameter,y,
eines Lösungsmittels oder eines Gemisches von Lösungsmitteln wird durch die Gleichung
- RT
worin H die Verdampfungswärme des Materials? R die molare
Gaskonstante, T die Temperatur in · ° K und V das Molvolumen darstellen, gegeben. In diesem Zusammenhang wird
z.B. auf J. Hildebrand und R. Scott, "Solubility of Non-Electrolytes", 3. Ausgabe, Reinhold Publishing Company,
New York (19^9), und "Regular Solutions", Prentice Hall,
New Jersey (1962) verwiesen. Die Löslichke. tsparameter bei 25° für einige typische Kohlenwasserstoffe in kommerziellen
C^-bis Cg-Lösungsmitteln sind folgende: Benzol 9>2, Toluol 8,9»
Xylol 8,8, n-Hexan 7,3, n-Heptan^Methylcyclohexan 7»8,und
Cyclohexan 8,2. Unter den vorstehend genannten Lösungsmitteln wird Toluol bevorzugt. Wie ebenfalls gut bekannt, können
Lösungsmittelgemische auch hergestellt werden, um ein Lösungsmittelsystem mit dem gewünschten LÖslichkeitsparameter
herzustellen. Unter den gemischten Lösungsmittelsystemen wird ein Gemisch aus Toluol und Heptan, das mehr als
etwa 60 Vol.-?! Toluol enthält, wie z.B. 60% Toluol/Ίο^ Heptan
und 85% Toluol/15^ Heptan^bevorzugt.
130087/0770 "««·*,«.
31166Qi
- 2ο -
Nach Ausfällung des Peches in jederjstufe und insbesondere
in den Fällen, wo das geeignete Lösungsmittelsystem verwendet wurde, kann die Abtrennung der NMF-Fraktion des Peches
leicht durch normale Peststoff-Abtrenntechniken, wie Sedimentation, Zentrifugation und Filtration bewirkt werden.
Wenn ein Antilösungsmittel verwendet wird, das nicht den geforderten Löslichkeitsparameter aufweist, um die Abtrennung
der NMF-Fraktion des Peches zu bewirken, wird es natürlich notwendig, das ausgefällte Pech und den Extrakt des
Niederschlages mit einem geeigneten Lösungsmittel, wie vorstehend beschrieben, abzutrennen, um die NMF-Fraktion bereitzustellen.
In jedem Fall ist die NMF-Fraktion des Peches, die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren und insbesondere gemäß einem erfindungsgemäßen
Zweistufen-Verfahren hergestellt wurde, für
die Herstellung von Kohlefasern eminent geeignet. Tatsächlich wird erfindungsgemäß ein isotropes kohlenstoffhaltiges Pech
bereitgestellt, das im wesentlichen frei von chinolin-unlöslichen
Materialien sowie im wesentlichen frei von anderen Pechkomponenten ist, die aufgrund ihrer relativ hohen Erweichungspunkte
die Spinnbarkeit des Peches nachteilig beeinträchtigen. Wichtig ist, daß das erfindungsgemäße Verfahren eine einfache
Methode zur Abtrennung einer Fraktion eines kohlenstoffhaltigen Peches mit einem vorgewähltem Erweichungsbereich und eine:5
vorgewählten Viskosität, die zum Spinnen geeignet sind, aus dem Pech,ungeachtet z.B. der verschiedenen thermischen Vergangenheit
jedes angewandten Peches, bereitstellt.
Die nachfolgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der vorliegenden Erfindung.
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In jedem dieser Beispiele wurde ein Pech bei Atmosphärendruck und in einer inerten Stickstoffatmosphäre der Wärmebehandlung
über längere Zeit unterworfen. Zunächst wurde das Pech in einen Kessel gebracht, die Luft wurde durch
Anwendung eines Vakuums entfernt und der Druck wurde durch Einleiten von Stickstoffgas auf Atmosphärendruck . gebracht.
Dieses Verfahren wurde mehrere Male wiederholt, um die
vollständige Entfernung des gasförmigen Sauerstoffs zu gewährleisten. Nach diesem Spülen des Gefäßes mit Stickstoff wurde die Beschickung erhitzt. Die Erhitzungszeiten und
die Temperatur nach dem Beschicken sind in der Tabelle I
zusammengestellt„
vollständige Entfernung des gasförmigen Sauerstoffs zu gewährleisten. Nach diesem Spülen des Gefäßes mit Stickstoff wurde die Beschickung erhitzt. Die Erhitzungszeiten und
die Temperatur nach dem Beschicken sind in der Tabelle I
zusammengestellt„
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Wärmebehandlung
(Temp. C/Zeit Unlösliches, Gew.-g (Erweichungspunkt, C)
| Gewichtsteile | 4oo°C/l Std. | Aus Flux-Jfiiter 2:l/THP:Pech |
In Stufe 1 ο,δ Toluol |
■ In Stufe 2 7,2 Toluol |
I | |
| 1 | Ashland 24o | 4oo°C/l Std. | o,64 | o,72 (4o2-45o°) |
(356-39o°) | ro ro |
| 2 | Ashland 24o | keine | 1,48 | 3,14 (4o2-45o°) |
18,9 n (360-377 ) |
|
| 3 | Ashland 212 | 4oo°C/l Std. | l,2o | 9 4 (4oo-425°) |
28,1 (353-384°) |
|
| 4 | Ashland 24o | 429°C/5o Min. | 2,7o | 13,4 (4oo-45o°) ' |
2o,5 o (350-375 ) |
|
| VJl | Ashland 24o | 4,89 | (4o2-436°) | 15,3 o (35o-385°) |
||
Nach dem Erhitzen wurde die Beschickung,ebenfalls in einer
inerten Atmosphäre, gewonnen und pulverisiert. Anschließend wurde eine Probe jedes hitzebehandelten Peches gemäß dem
nachfolgend beschriebenen Verfahren fließfähig gemacht:
In einen 125 ml fassenden Erlenmeyerkolben wurden 5g des
pulverisierten, wärmebehandelten Peches und log Tetrahydrofuran gebracht. Dieses Gemisch wurde mit Ultraschallunterstützung
über eine Stunde bei Umgebungstemperatur gerührt und das resultierende fließfähige Pech wurde unter Stickst
off atmosphäre durch ein 0,5/c-Millipore-Pilter filtriert.
Die im fließfähigen Pech enthaltene unlösliche Peststofffraktion wurde gewogen.
Das Piltrat des fließfähigen Peches, das beim Filtrieren
des fließfähig gemachten Peches erhalten wurde, wurde zu 4g Toluol zugesetzt und damit So Minuten vermischt. Der
gebildete Niederschlag und das resultierende Gemisch wurden filtriert, um den Niederschlag abzutrennen, der nach
Trocknen in einem Vakuumofen bei loo C gewogen wurde.
Das nach Behandlung mit der ersten Fraktion des Antilösungsmittelmaterials
erhaltene Filtrat wurde anschließend zu 36g Toluol zugesetzt und 60 Minuten damit vermischt. Der
in dieser zweiten Stufe.erhaltene Niederschlag wurde erneut
durch Filtrieren abgetrennt und bei loo°C in einem Vakuumofen getrocknet.Anschließend wurde das Material gewogen
und der Erweichungspunkt jeder der in Lösungsmittel unlöslichen Fraktionen des Peches wurde in einem verschlossenen
NMR-Rohr unter Stickstoff (nitrogen blanketed capped NMR tube) bestimmt.
Die Bedingungen und die Ergebnisse der vorstehend genannten
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Untersuchungen sind in Tabelle I im Detail zusammengestellt.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, wird durch die Stufenbehandlung des fließfähigen Peches mit einer
zunehmenden Menge einer geeigneten Antilösungsmittelverbindung das Pech wirksam in eine Vielzahl von abtrennbaren Fraktionen
fraktioniert, wobei jede nachfolgende Fraktion einen niedrigeren Erweichungspunkt als die vorangehende Fraktion besitzt.
Dadurch wird es möglich gemacht, eine Fraktion mit einem vorbestimmten Erweichungspunkt, der für die Herstellung von Kohlegebrauchsgegenständen
geeignet ist, auszuwählen.
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Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines Peches, das zur Herstellung von Kohle-Gebrauchsgegenständen geeignet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein isotropes, kohlenstoffhaltiges, graphitisierbares Pech fließfähig macht,
aus dem erhaltenen, fließfähig gemachten Pech Peststoffe,
die in dem Pech suspendiert sind, abtrennt, das dabei erhaltene, fließfähige Pech in einer Vielzahl von Stufen
mit beginnend von der ersten Stu?e bis zur letzten Stufe zunehmenden Mengen eines organischen Lösungsmittelsystems
behandelt, wobei die Gesamtmenge des organischen Lösungsmittels aller Stufen ausreicht, um mindestens
einen wesentlichen Teil des Peches auszufällen, und die in dem Lösungsmittel unlösliche Fraktion jeder
Stufe gewinnt.
2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als organisches Lösungsmittelsystem organische Lösungsmittel
oder Gemische derselben mit einem Löslichkeitsparameter bei 25°C von zwischen etwa 8,ο und etwa
9,5 verwendet.
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3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das fließfähige Pech in zwei Stufen in einer
solchen Menge des organischen Lösungsmittels behandelt, die ausreicht, um in der zweiten Stufe eine in Lösungsmittel
unlösliche Fraktion bereitzustellen, die thermisch in ein deformierbares Pech, das mehr als 75 %
einer optisch anisotropen Phase enthält, überführbar ist.
1I. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
man das fließfähige Pech in der ersten Stufe mit von etwa 5 bis V- % des organischen Lösungsmittelsystems
behandelt und in der zweiten Stufe von 85 - 95 % des organische
α Lösungsmittelsysteras verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Pech durch Zusatz eines flüssigen Fluß- oder
Schmelzmittels, wie leichte aromatische Gasöle, schwere aromatische Gasöle, Tetrahydrofuran, Toluol, Xylol, Tetralin
oder Gemische derselben, fließfähig macht.
6. Verfahren zur Herstellung eines Peches, das zur Herstellung von Kohle-Gebrauchsgegenständen geeignet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß man ein kohlenstoffhaltiges, isotropes graphitisierbares Pech mit einem flüssigen, organischen
Schmelz- oder Flußmittel fließfähig macht, von dem erhaltenen fließfähigen Pech die darin suspendierten,
in Lösungsmittel unlöslichen Feststoffe abtrennt, das erhaltene fließfähige Pech anschließend mit einem organischen
Lösungsmittelsystem mit einem Löslichkeitsparameter bei 25°C von zwischen etwa 8,ο und 9»5 in einer
Menge behandelt, die ausreicht, um eine in Lösungsmittel
unlösliche Fraktion, die thermisch in ein deformierbares Pech, das mehr als 75 % einer optisch anisotropen
Phase enthält, überführt werden kann, zu erzielen, wobei das fließfähige Pech in einer ersten Stufe mit von 5
bis 15 % des Lösungsmittelsystems behandelt wird, die in der ersten Stufe gebildeten Feststoffe abgetrennt
werden, anschließend der Rest des fließfähigen Peches In
einer zweiten Stufe mit von etwa 85 - 95 % des organischen Lösungsmittelsystems behandelt wird und anschließend
die erhaltene, in Lösungsmittel unlösliche Fraktion, abgetrennt wird.
7. Verfahren zur Behandlung eines isotropen kohlenstoffhaltigen graphitisierbaren Peches unter Erzielung eines für
die Herstellung von Kohlefasern geeigneten Ausgangsmaterials, dadurch gekennzeichnet, daß man ein isotropes, graphitisierbares,
kohlenstoffhaltiges Pech bereitstellt, das so bereitgestellte Pech mit einem flüssigen organischen
Fluß- oder Schmelzmittel, wie leichten aromatischen Gasölen, schweren aromatischen Gasölen, Tetrahydrofuran,
Toluol, Xylol, Tetralin oder Gemische derselben,behandelt,
von dem erhaltenen fließfähigen Pech, in" dem Feststoffe suspendiert sind, die Feststoffe abtrennt, das erhaltene
fließfähige Pech in zwei Stufen mit einem organischen Lösungsmittelsystem, das einen Löslxchkextsparameter bei
25°C von zwischen etwa 8,ο und 9,5 aufweist, behandelt, wobei die Behandlung bei einer solchen Temperatur und mit
einer solchen Menge an organischem Lösungsmittel erfolgt, die ausreicht, um eine in Lösungsmittel unlösliche Fraktion
bereitzustellen, die thermisch in ein deformierbares Pech, das mehr als 75 % einer optisch anisotropen Phase
enthält, überführbar ist, in der ersten Stufe von etwa 5 bis 15 % des organischen Lösungsmittelsystems und in der
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3116603
zweiten Stufe von 85 - etwa 95 % des Lösungsmittelsystems verwendet wird und die während der Behandlung in
der ersten Stufe ausgefällte, in Lösungsmittel unlösliche Fraktion vor der Behandlung des fließfähigen
Peches in der zweiten Stufe abgetrennt wird, und aus der in der zweiten Stufe erhaltenen, unlöslichen Fraktion
unter Gewinnung eines kohlenstoffhaltigen Peches mit einem geeigneten Erweichungspunkt und einer geeigneten
Viscosität zum Spinnen, den Feststoff abtrennt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: E.I. DU PONT DE NEMOURS AND CO., WILMINGTON, DEL., |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: WOLFF, H., DIPL.-CHEM. DR.JUR. BEIL, H., DR.JUR., |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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