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Die Errindung betrifft einen pneumatischen Stel-
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lungsregler und einen insbesondere elektrischen Endlagenschalter oder
Grenzsignalgeber.
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Der pneumatische Stellungsregler dient zum Anbau an pneumatische
StellgerEte wie z.B. Membranventile und gewährleistet eine vorgegebene Zuordnung
von Ventilstellung (RegeLgröße) und Stellsignal (Führungsgröße).
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Das Gerät vergleicht das von einer pneumatischen oder elektropneumatischen
Regel- oder Steuer einrichtung kommende Stellsignal mit dem Bub des StellgerEtes
und steuert als Ausgangsgröße einen pneumatischen Stelldruck aus.
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Der nach dem Kraftkompensationsverrahren arbeitende Stellungsregler
übernimmt zugleich die Aufgabe eines Servo-Verstärkers, indem er das Eingangs-Stellsignal
rückwirkungsfrei abgreift und es in einen kräftigen Stelldruck umsetzt.
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Der Stellungsregler wird mit dem Stellgerät bzw. Membranventil im
allgemeinen dadurch verbunden, daß die Betätigungs-Welle des Reglers über einen
Hebelarm mit der Ventilstange des Ventils gekoppelt ist.
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Der Endlagenschalter kann z.B. als elektrischer oder pneumatischer
Grenzsignalgeber ausgebildet sein; er wird ebenfalls an pneumatisohe, elektrische
oder hydraulische StellgerEte, z.B. an ein Membranventil angebaut. Er dient dazu,
die Endstellungen des Stellgerades oder auch das Erreichen einer Zwischenstellung
an ein anderes Gerät, z.B. ein Alarm- oder Anzeigegerät weiterzugeben. Dabeiwird
der Hub des Stellgerotes bzw. der Ventilstange des Membranventils über einen mit
der Ventilstange gekuppelten Hebelarm des Endlagenschalters auf eine Schaltwelle
desselben übertragen. Der Endlagenschalter kann also ähnlich wie ein Stellungsregler
an den Stellantrieb angebaut werden, oder, wenn der Stellantrieb aueh mit einem
Stellungsregler ausgerüstet ist, können die Schaltelemente des Endlagenschalters
mit in das Reglergehäuse des Stellungsreglers eingebaut werden. Beide Anordnungen
haben aber gewisse Nachteile.
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Ein von dem Stellungsregler getrennter Endlagenschalt er leidet darunter,
daß sich bei schro£Sen Temperaturwechseln im Schaltergehäuse Kondenswasser bildet,
was zu Betriebsstörungen rühren kann. Will man die Bildung
von Kondenswasser
vermeiden, muß man das Gerät durch truckluRt belüften, was umständlich und teuer
ist.
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Bei im Stellungsregler eingebauten Schaltelementen bzw. Kontakten
hat man diesen Nachteil nicht, weil die im gleichen Gehäuse anfallende Abluft das
Stellungsreglers für eine Belüftung der Schaltelemente sorgt. Dafür ist aber das
Grundgerät z.B. wegen des größeren Gehauses teurer, die Schaltelemente sind nur
sehr schwer nachrUstbar, und die Bedienung des Stellungsreglers wird durch die eingebauten
Kontakte erschwert.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Endlagenschalter
mit einem Stellungsregler in der Weise zu kombinieren, daß die vorstehend genannten
Nachteile vermieden werden, ohne die genannten Vorteile zu verlieren.
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Diese Aurgabe wird erSindungsgemäß dadurch gelöst, daE das Schaltergehäuse
des Endlagenschalters an das Reglergehäuse des Stellungsreglers mittels einer Adaptereinrichtung
anschließbar ist, welche die Abluft des Stellungsreglers zur Belüftung des Endlagenschalters
in das
SchaltergehEuse desselben einleitet, aus dem diese Luft sodann
ints Freie ableitbar ist.
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Die Adaptereinrichtung kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden.
Grundsätzlich kann es genügen, daß die Gehäusewandung des Reglergehäuses des Stellungsreglers
mindestens eine Abluftbohrung enthält, welche mit mindestens einer entsprechenden
LufteinlaI3bohrung in der Gehäusewandung des Schaltergehäuses des Endlagenschalters
luftdicht verbindbar ist.
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Aus praktischen Gründen ist eine Ausführungsform der Erfindung besonders
einfach und vorteilhaft, gemaß welcher die Adaptereinrichtung aus einem das Schaltergehäuse
des Endlagenschalters mit dem Reglergehuse des Stellungsreglers verbindenden Zwischenstück
besteht, welches mindestens einen die Abluftbohrung des Reglergehäuses mit der Lufteinlaßbohrung
des Schaltergehäuses verbindenden Belüftungskanal enthält.
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Die Befestigung des Endlagenschalters an dem Stellungsregler kann
zweckmä(3ig mit Hilfe der Adaptere;thrichtung erfolgen. Vor allem kann erfindungsgemäß
das genannte
Zwischenstüolc gleichzeitig zur Befestigung des Schaltergehäuses
an demReglergehäuse dienen, wozu eine oder mehrere Verbindungsschrauben verwendet
werden können.
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Wesentlich ist also rür die Erfindung der Anbau des Endlagenschalters
über eine Adaptereinrichtung an den Stellungsregler derart, daß die Abluft des Stellungsreglers
über den Adapter und das Schaltergehäuse des Endlagenschalters in's Freie geleitet
wird. Die Gehäuse der beiden Geräte werden erfindungsgemäß mit entsprechenden Bohrungen
versehen. Sollen die Geräte gegebenenfalls getrennt voneinander installiert werden,
so werden die vorhandenen Bohrungen durch Stopfen verschlossen, sie können aber
auch zur Fremdbelüftung benutzt werden.
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lurch die erfindungagemäße Verbindung des Endlageflschalters- oder
Grenzsignalgebers mit dem Stellungsregler wird der weitere Vorteil erreicht, daß
nur eine einzige Anbaustelle des Gesamtgerätes an dem Membranventil oder sonstigen
Stellgerät errorderlich ist. Da die Adaptereinrichtung bzw. das Zwischenstück errindungsgemäI3
an bzw. zwischen den gleichen Gehäusewandungen des
Reglergehäuses
und des Schalterehäuses angeordnet fest, aus denen die Betätigungswelle des Stellungsreglers
bzw. die Schaltwelle des Endlagenschalters herausgeführt sind, läBt sich gemäß einer
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung auf einfache Weise erreichen, daß nur
ein einziger Hebel od.dgl. für den Abgriff der Hubbewegungen an der Ventilstange
od.dgl. benötigt wird. Die Anordnung kann zu diesem Zweck erfindungsgem§E so getroffen
werden, daß der auf der Schaltwelle befestigte Schalthebel des Endlagenschalters
mit dem aur der Betätigungswelle befestigten Hebelarm des Stellungsreglers über
eine Kupplung wie z.B. einen Stirt verbunden ist. Weitere zusätzliche Merkmale der
Erfindung werden nachstehend näher erläutert.
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In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise
veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 in perspektivischer Vorderansicht einen pneunatischen
Stellungsregler,
Fig. 2 in perspektivischer Vorderansicht den Stellungsregler
nach Fig. 1 ohne Schutzkappe, jedoch mit zwei Manometern; Fig. 3 in perspektivischer
Ansicht den Stellungsregler nach Fig. Bohne Schutzkappe, angebaut an ein pneumatisches
Stellgerät; Fig.-4 teils in Vorderansicht, teils in vertikalem tängsschnitt einen
Stellungsregler mit einem induktiven Endlagenschalter in mittels Zwischenstück zusammengebautem
Zustand; Fig. 5 in Draufsicht die zusammengebauten Geräte nach Fig. 4; Fig. 6 in
Hinteransicht die zusammengebauten Geräte nach Fig. 4 und 5; Fig. 7 in Draufsicht
die zusammengebauten Geräte nach Fig. 6;
Fig. 8 in Seitenansicht
den Endlagenschalter nach Fig. 4 bis 7, und Fig. 9 einen abgebrochenen Schnitt nach
der Linie A - B der Fig. 7 durch das Zwiscnenstück mit dem Belüftungskanal.
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Den Ausgangspunkt für die Erfindung bildet beispielsweise ein in
Fig. 1 bis 3 dargestellter pneumatischer Stellungsregler, dessen Reglergehäuse 1
mittels einer Schutzkappe 2 abdeckbar ist. Die Ausbildung des in dem Reglergehäuse
1 untergebrachten Stellgerätes ist beispielsweise aus der DE-OS 28 47 380 der Anmelderin
ersichtlich, so daß hiermit auf diese Druckschrift als Erläuterung des vorliegenden
Gerätes verwiesen wird. Danach enthält das Gerät vor allem eine entgegen der Wirkung
einer Spiralreder 3 verdrehbare Betätigungswelle 4, welche außen mit einem Hebelarm
5 verbunden ist. Der Hebelarm 5 kann über einen Stellstift 6 von der Ventilstange
eines Membranventils verschwenkt werden, von welchem in Fig. 3 der pneumatische,
eine Stellmembran enthaltende Stellmotor 7 und das Ventilgehäuse 8 eines Durchflußventils
angedeutet
ist. Der Stellungsregler kann gemäß Fig. 2 mit zwei
Manometern 9 für Stelldruck und Eingangsdruck versehen sein.
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Um den pneumatischen Stellungsregler erfindungsgemäß über einen Adapter
an einen induktiven Endlagenschalter anschließen zu kennen, ist das Reglergehäuse
1 an der Seite des Hebelarmes 5 mit einer Abluftbohrung 10 und beispielsweise mit
zwei AnschluAbohrungen 11, 12 versehen. Als Adapter dient gemaß der gezeigten Ausführungsform
der Erfindung ein Zwischenstück 13, welches mit einem Belüftungskanal 14 in Form
einer durch gehenden Bohrung sowie mit zwei ebenfalls durchgehenden Löchern 15 16
für Zylinderschrauben 17, 18 versehen ist.
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Der Endlagenschalter hat ein Schaltergehäuse 19 zur Aufnahme der
elektrischen Schalt- und Kontaktelemente und eine abnehmbare Schutzkappe 20. Das
Schaltergehäute 19 ist, korrespondierend zu den Bohrungen 10, 11, 12 des Reglergehäuses
1, mit einer LuSteinlaBbohrung 21 zum Anschluß des Belüftungskanals 14 und mit zwei
Anschlußbohrungen 22, 23 zur Durchführung der Zylinderschrauben 17, 18 versehen.
Am Übergang des Belüftungskanals 14
in die Abluftbohrung 10 des
Reglergehäuses 1 bzw. in die LuSteinlaBbohrung 21 des Schaltergehäuses 19 sind,
wie Fig. 9 zeigt, besondere Dichtungsringe 24 bzw. 25 vorgesehen.
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Der Endlagenschalter kann als elektrischer Grenzsignalgeber ausgebildet
sein, wie er beispielsweise in dem beiliegenden Typenblatt T 8120, Ausgabe Dezember
1975> der Anmelderin gezeigt ist. Danach wird eine Steuerfahne, die mit einem
oder zwei Schlitziniatoren zusammenarbeitet, von einem Schalthebel verschwenkt,
welcher von einem Stellgerät, z.B. von der Ventilstange eines Membranventils gesteuert
wird.
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Dieser auf einer Schaltwelle 26 des Schaitgerätes befestigte Schalthebel
ist in Fig. 5, 6, 7 mit 27 bezeichnet. Der Schalthebel 27 des induktiven Endlagenschalters
19, 20 ist mit dem Hebelarm 5 des Stellungsreglers 1, 2 über einen Stift 28 mit
Muttern 32 verbunden.
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Das Schaltergehäuse 19 bzw. der Schutzdeckel 20 des Endlagenschalters
ist mit einer Kabeldurchführung 29 und mit einem Entlüftungsstutzen 30 verstehen.
Eine im Schutzdeckel 2 des Stellungsrkglers vorgesehene Öffnung
kann
mittels einer Verschlußschraube 31 abgeschlossen werden. Mit 33 ist ein Stopfen
des Schaltergehäuse 19 bzw. des Schutzdeckels 20 desselben bezeichnet. An den Stellungsregler
1, 2 ist eine Rippe 34 des Membranventils angeschraubt.
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Die Wirkungsweise der einzelnen Geräte und des kombinierten Gesamtgerätes
dürfte nach dem Vorangegangenen ohne weiteres verständlich sein. Im übrigen beschränkt
sich die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene und in der Zeichnung veranschaulichte
Ausführungsbeispiel, sondern sie umfaßt auch alle Varianten im Rahmen der wesentlichen
Erfindungsmerkmale. Dazu gehört auch die Ausbildung des Adapters bzw. des besonders
vorteilhaften Zwischenstückes von beliebiger Form und Abmessung, gegebenenfalls
auf einen unmittelbaren Zusammenbau der Geräte von Bohrung zu Bohrung mit Abdichtung
reduziert.