DE3116541A1 - Einrichtung zum raschen stillsetzen einer fremdangetriebenen maschinenkanone - Google Patents
Einrichtung zum raschen stillsetzen einer fremdangetriebenen maschinenkanoneInfo
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Description
Rheinmetall GmbH Düsseldorf, den 24.4.1981
Be/gro
Akte R 759
Einrichtung zum raschen Stillsetzen einer fremdangetriebenen Maschinenkanone
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. | nachträglich
geändert
Eine gattungsgleiche Einrichtung bei einer Waffe der vorgenannten
J)E-OS 2.6 ?8 770
Art ist u.a. Gegenstand der Patentanmeldung 8- Bei ihr wird ein aus dem Waffenrohr abgezapftes Treibgasvolumen zum Ansteuern
einer antriebsseitigen Kupplung verwendet. Beim Ausbleiben eines betreffenden Steuerimpulses, beispielsweise bei einem Zündversager, wird
die Kupplung geöffnet und folglich kein Drehmoment übertragen. Wenngleich sich die genannte Einrichtung bewährt hat, stellte sich doch
die Aufgabe, eine ebenfalls einfache, rasch wirksame und zudem leicht in die Waffe integrierbare SchneiIstop-Einrichtung zu schaffen, welche
bei einer Störung ein.Stillsetzen gewährleistet, ohne daß ein Verschluß
entriegelt wird. Hieraus resultiert die vorliegende Erfindung,
wobei die ihr zugrundeliegende vorgenannte Aufgabe gelöst wird durch
die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebene Erfindung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in der Zeichnung im wesentlichen schematisch und unter Verzicht auf erfindungsunwesentliche
Einzelheiten dargestellter bevorzugter Ausfuhrungsbeispide des
näheren erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 das erste Ausführungsbeispiel nach der Erfindung in einem Schnitt in der
spannten Ebene,
spannten Ebene,
Schnitt in der durch zwei Rotationsachsen A und A„ aufge-
Figur 2 einen Teilschnitt nach der Linie II-II in Figur 1,
Figur 3 einen Teilschnitt nach der Linie ΊΙΙ-ΙΙΙ in Figur 1,
Figur 4 das zweite Ausführungsbeispiel nach der Erfindung in einem
Schnitt in der durch zwei Rotationsachsen A und A„ aufge-
i £-
spannten Ebene,
Figur 5 einen Teilschnitt nach der Linie V-V in Figur 4 und 25
Figur 6 einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI in Figur 4.
Zur Betrachtung des ersten Ausführungsbeispiels nach der Erfindung gemäß
den Figuren 1, 2 und 3:
In einem Gehäuse 10 ist eine Antriebswelle 12 gelagert, welche in der
Nachbarschaft eines Keilwellenendes 14 ein Kegelzahnrad 16 aufweist.
Ein dem Keilwellenende 14 abgewandtes Kupplungsende 3 8 ist über eine
Kupplung 20 mit einem Zwischenzahnrad 22 verbunden, welches mit einem Zahnkranz 25 einer im Gehäuse 10 drehbar gelagerten Steuerscheibe 24
kämmt. Auf ihrer dem Keilwellenende 14 zugewandten Seite ist die Steuerscheibe
24 mit einer endlosen Steuerkontur 26 versehen. In einer senkrechten Führung 30 ist im Kontakt mit einer Rückstellfeder 28 ein
Steuerstück 32 axial beweglich angeordnet. Es weist einen quer oberhalb
der Steuerkontur 26 in die Steuerscheibe 24 eingreifenden Nocken 34 und ein unterseitiges freies Ende 36 auf.
Eine unterseitige waagerechte Führung 38 ist kreiszylindrisch gestaltet
und dient einem Steuerkolben 54 zur Aufnahme. Eine Zylinderfläche 39 weist einen Absatz 42 in der Nachbarschaft eines Gaseintritts
auf, welcher über eine nicht dargestellte Leitung mit einer Anzapfung eines ebenfalls nicht dargestellten Waffenrohrei durchgängig verbunden
ist. An einer dem Absatz 42 abgewandten Seite ist in die Führung 38 eine Federbuchse 44 eingeschraubt. Ein dem Gaseintritt 40 zugewandter
Teil der letzteren weist eine Innenfläche 45 auf, welche von einem innenseitigen kreisringförmigen Anschlag 46 und einer außenseitigen
kreisringförmigen Stirnfläche 50 begrenzt wird. Zwischen einer sich dem Anschlag 46 anschließenden Ausdrehung 47 und einer durchgängigen
Bohrung 48 bildet eine innenseitige Kreisringfläche 70 als Anschlag einen durchmesserreduzierenden Übergang. Der in der Führung 38 axial beweglich
angeordnete Steuerkolben 54 weist einen Führungsschaft 56 mit
einem freien Ende 58 auf. Dem Führungsschaft 56 benachbart ist ein
Hauptteil 60 mit einer dem Gaseintritt 40 zugewandten Kreisringfläche 62 und einer dieser mit axialem Abstand abgewandten kreisringförmigen
Gegenfläche 64, über welche ein Federtragschaft 66 kreisförmigen Querschnitts
vorsteht. Der Federtragschaft 66 wird von einem Einschnitt begrenzt, welcher sich mit einer Umfangsfläche 78 zwischen einem vorder-76
und einem rückseitigen Absatz 74 erstreckt. Dem vorderseitigen Absatz 76 unmittelbar benachbart ist eine Umfangsfläche 82 eines freien
Vorderendes 80 größeren Durchmessers. Die Bohrung 48 der Federbuchse umgreift die Umfangsfläche 78, wobei sich eine gewendelte Druckfeder
mit ihrem einen Ende am kreisringförmigen Anschlag 46 der Federbuchse
und mit ihrem anderen Ende an der kreisringförmigen Gegenfläche 64 des
Steuerkolben 54 abstützt und letzteren nach rechts zu drücken sucht,
wo sich eine Öffnung 94 befindet als Durchtritt für das freie Ende 58 des Steuerkolbens 54. Mit dem Kegelzahnrad 16 kämmt ein oberseitiger
Kegelzahnkranz 92 einer mit ihrer Rotationsachse A, eine Rotationsachse
A. der Antriebswelle 12 und eine Längsachse A„ des Steuerkolbens
54 rechtwinklig schneidenden Steuerwalze 84. Letztere weist eine umfangsseitige
Steuernut 86 auf, welche sich zum Betätigen eines nicht abgebildeten Keilverschlusses über eine vorgegebene axiale Länge der
Steuerwalze 84 erstreckt. Jedem Bereich der Steuernut 86 ist eine diskrete Stellung des Keilverschlusses innerhalb eines Schußzyklus zugeordnet.
In einem nicht näher bezeichneten unteren Bereich weist die Steuerwalze 84 eine Stützfläche 90 für das freie Ende 58 des Steuerkolbens
54 auf. Die Stützfläche 90 umgreift die Rotationsachse A„ auf
einem Winkel von 360 von und bis zu einem Stop-Anschlag 88. Der Verlauf
der Stützfläche 90 und die Anordnung des Stop-AnSchlags 88
korrespondieren auf streng vorgegebene Weise mit der Steuernut 86 sowie mit der Steuerkontur 26 der Steuerscheibe 24.
Die Wirkungsweise der Einrichtung nach den Figuren 1 bis 3 ergibt sich
folgendermaßen:
Durch Rotation der Antriebswelle 12 im Sinne eines Richtungspfeils R.
resultiert sowohl eine Rotation der Steuerwalze 84 im Sinne eines Richtungspfeils R„ wie auch eine Rotation der Steuerscheibe 24 im Sinne
eines Richtungspfeils R,. Der Stop-Anschlag 88 befinde sich in der ge-· strichelt dargestellten Position, wobei das freie Ende 58 des Steuerkolbens
54 mit der Stützfläche 90 im Kontakt steht. Das Steuerstück 32 liegt mit seinem freien unteren Ende 36 auf der Umfangsfläche 82 des
freien Endes 80 des Federschafts 56 am Steuerkolben 54. Die einzelnen
hier nicht näher zu betrachtenden Funktionsschritte des betreffenden Schußzyklus η laufen ab. Der Keilverschluß sei verriegelt und sobald
eine Stelle S die Achse A- passiert, bricht ein Schuß. Ein aus dem Rohr
abgezweigtes Teilvolumen des Treibladungsgases gelangt durch den Gaseintritt 40 in die zylindrische Führung 38 vor der Kreisringfläche 62 des
Steuerkolbens 54 und drückt letzteren in Richtung eines Pfeils Rr gegen
die Kraft der Rückstellfeder 52 nach links. Hierbei fällt das Steuerstück 32 mit seinem unteren En^e 36 unter der Kraft der Rückstellfeder
28 in den Einschnitt 72 ein. Der Stop-Anschlag 88 kann die Öffnung 94 ungehindert passieren, das Steuerstück 32, über seinen
^iZJ1-:":';: j, 3116541
Nocken. 34 von der Steuerkontur 26 der Steuerscheibe 24 nach oben gegen
die Kraft der Rückstellfeder 28 ausgelenkt, gibt mit seinem freien
unteren Ende 36 den Steuerkolben 54 wieder frei, so daß letzterer unter der Rückstellkraft der ihm zugeordneten Druckfeder 52 wieder nach
rechts ausgesteuert wird und auf der Stützfläche 90 zur Anlage kommt.
Störungsfreien Betrieb vorausgesetzt, wiederholt sich der vorstehend
geschilderte Ablauf, solange eine hier nicht näher zu betrachtende Abfeuervorrichtung
betätigt wird.
Für den Fall eines Zündversagers ergibt sich unter erneuter Betrachtung
der Figuren 1, 2 und 3 der vorbeschriebene Verlauf mit dem Unterschied, daß beim Durchgang der Stelle S durch die Verlängerung der Achse A
kein Schuß bricht. Es entsteht folglich kein Treibgasteilvolumen, welches den Steuerkolben 54 nach links auslenken könnte. Der Stop-Anschlag
88 läuft gegen das in seine Bewegungsbahn vorstehende freie Ende 58 des Steuerkolbens 54, die Drehbewegung der Steuerwalze 84 wird abgeblockt,
wobei der Verschluß sicherheitshalber verriegelt bleibt.
Auch bei einer Anzündverzögerung muß gewährleistet sein, daß der Ver-Schluß
wenigstens während der Geschoßdurchlaufzeit verriegelt bleibt. Dies geschieht folgendermaßen:
Infolge des verspäteten Anzündzeitpunkts läuft der Stop-Anschlag 88
gegen das freie Ende 58 des Steuerkolbens 54. Während der Verschluß noch verriegelt ist, wird die Steuerwalze 84 angehalten. Beim (verzögerten)
Brechen des Schusses wird der Steuerkolben 54 nach links ausgesteuert, die Steuerwalze 84 bewegt sich wieder weiter und vor dem
Erreichen ihrer in Figur 3 strichpunktiert eingetragenen Null-Stellung
- sie ist vorgegeben durch den der Geschoßdurchlaufzeit und dem anschließenden
Entriegeln und Öffnen des Verschlusses zugeordneten Winkelweg - hat das Geschoß das Rohr verlassen. Eine Folge weiterer
Schußzyklen schließt sich an, solange die bereits erwähnte Abfeuereinrichtung betätigt wird.
Bei dem zweiten (vereinfachten) Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4, 5 und 6 ist ein Sperrhebel 95 bei 96 an dem Gehäuse JO
angelenkt, der mit seinem freien Ende in der Lage ist, die Öffnung
94 zu versperren und hierdurch dein freien Ende 58 des Steuerkolbens
54 den Durchtritt zu verwehren. Eine Zugfeder 97 ist mit ihrem einen Ende mit einem Auge 98 am Sperrhebel 95 und mit ihrem
anderen Ende bei 99 am Gehäuse 10 festgelegt. Gegen die Rückstellkraft
der Zugfeder 97 ist der Sperrhebel 95 in Richtung eines Pfeils R, im Uhrzeigersinn auslenkbar. An einer vorgegebenen Stelle ihrer
Umfangsfläche weist die Steuerwalze 84 einen Auslenknocken 100 auf,
welcher mit dem Sperrhebel 95 derart korrespondiert, daß letzterer, durch ersteren auslenkbar, in den Umlaui'weg des ersteren eingreift.
Der Sperrhebel 95 ist in Figur 5 in seiner Ausgangsposition gestrichelt
dargestellt, in welcher er an der Umfangsflache des Führungsschafts
des Steuerkolbens 54 anliegt. Das freie Ende 58 des Steuerkolbens liegt auf der Stützfläche 90 der Steuerwalze 84, welche sich betriebsweise
in Richtung des Pfeils R„ (Figur 6) dreht. Bei störungsfreiem
Betrieb bricht ein Schuß, wenn die Stelle S die Verlängerung der Achse A„ passiert. Der Steuerkolben 54 wird durch das abgezapfte Treibgasvolumen
gegen die Rückstellkraft der Druckfeder 52 in Richtung des Pfeils Rc nach links ausgelenkt, der Sperrhebel 95 fällt unter der
Rückstellkraft der Zugfeder 97 in seine in Figur 5 vollstrichig dargestellte
Sperrstellung und der Stop-Anschlag 88 kann die Öffnung 94 ungehindert passieren. Bei der weiteren Drehbewegung der Steuerwalze
kommt der Auslenknocken 100 mit dem Sperrhebel 95 in Berührung und
lenkt diesen gegen die Rückstellkraft der Zugfeder 97 in Richtung des
Pfeils R6 in eine in Figur 5 strichpunktiert dargestellte Position aus.
Unter der Rückstellkraft der ihm zugeordneten Druckfeder 52 kann der
Steuerkolben 54 entgegen dem Richtungspfeil R- wieder nach rechts durch die Öffnung 94 austreten und mit der Stützfläche 90 in Kontakt kommen.
Störungsfreien Betrieb vorausgesetzt, reihen sich Vorgänge der vorbeschriebenen Art aneinander, solange die Abfeuereinrichtung betätigt
wird.
Bei einem Zündversager oder einer diesem in seiner Auswirkung vergleichbaren
Störung entsteht kein Gas^"uck, der den Steuerkolben 54 in Richtung
des Pfeils R1. aussteuern könnte; er bleibt mit seinem freien Ende
58 in Kontakt mit der Stützfläche 90, so daß beim Auftreffen des Stop-
Anschlags 88 auf das freie Ende 58 des Steuerkolbens 54 die Steuerwalze
84 in ihrer Drehbewegung abgeblockt wird.
Bei einer Anzündverzögerung läuft der Stop-Anschlag 88, wie bereits im
Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung beschrieben, gegen das freie Ende 58 des Steuerkolbens 54 und die Steuerwalze
84 kann sich erst weiterdrehen, wenn der Gasdruck aus der Schußentwicklung das freie Ende 58 des Steuerkolbens 54 nach links aus der
Bewegungsbahn des Stop-Anschlags 88 ausgesteuert hat.
·
Die beiden dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen
sich auf die Anwendung der Erfindung bei einer Maschinenwaffe mit Keilverschluß» Hieraus erhellt die Anwendbarkeit auch bei einem
walzengesteuerten Geradzugverschluß. Eine der Steuerwalze 84 ent—
sprechende Steuerwalze für einen Geradzugverschluß ist waagerecht mit einem stirnseitigen Stop-Anschlag anzuordnen.
Rheinmetall GmbH
Be/gro
,. :4<in 24
Akte R 759
Bezugszeichenliste
| JO | Gehäuse | 47 | Ausdrehung |
| }2 | Antriebswelle | 48 | Bohrung |
| 14 | Keilwellenende | 50 | kreisringförmige Stirnfläche |
| 16 | Kegelzahnrad | 52 | Druckfeder |
| 18 | Kupplungsende | 54 | Steuerkolben |
| 20 | Kupplung | 56 | Führungsschaft |
| 22 | Zwischenzahnrad | 58 | freies Ende von 54 (56) |
| 24 | Steuerscheibe | 60 | Hauptteil |
| 25 | Zahnkranz | 62 | Kreisringfläche |
| 26 | Steuerkontur | 64 | Gegenfläche |
| 28 | Rückstellfeder | 66 | Feder tragschaft |
| 30 | Führung, senkrecht | 67 | Umfangsfläche |
| 32 | Steuerstuck | 70 | Kreisringfläche |
| 34 | Nocken an 32 | 72 | Einschnitt |
| 36 | unteres Ende von 32 | 74 | rückseitiger Absatz |
| 38 | Führung, waagerecht | 76 | vorderer Absatz |
| 39 | Zylinderfläche | 78 | Umfangsfläche |
| 40 | Gaseintri tt | 80 | Vorderende |
| 42 | Absatz | 82 | Umfangsfläche von 80 |
| 44 | Federbuchse | 84 | Steuerwalze |
| 45 | Innenfläche | 86 | Steuernut |
| 46 | Anschlag | 88 | Stop-Anschlag |
| 90 | Stützfläche |
| 92 | Kegelzahnkranz |
| 94 | Öffnung |
| 95 | Sperrhebel |
| 96 | A n-lenkung |
| 97 | Zugfeder |
| 98 | Auge |
| 99 | Festlegung |
| 100 | Auslenknocken |
A,
1"*6
Rotatrionr.achse von 12 Rotationsachse von 84
Längsachse von 54 Richtungspfeil
Leerseite
Claims (9)
- Rheinmetall GmbH Düsseldorf, den 24.4.1981Be/groAkt- R 759Patentansprüche:Einrichtung zum raschen Stillsetzen einer fremdangetrxebenen Maschinenkanone mit einem über eine endlose Steuernut in einer im wesentlichen rotationssymmetrischen Steuerwalze bewegbaren Verschluß, wobei jeder Bereich der Steuernut einem vorgegebenen Funktionsschritt innerhalb des Schußzyklus zugeordnet ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) ein in Abhängigkeit von der Steuerwalze rotierendes Element weist einen Stop-Anschlag (88) auf, welcher einem vorgebbaren Bereich der Steuernut (86) zugeordnet ist undb) mit dem Stop-Anschlag (88) korrespondiert ein betriebsweise durch bei der Schußentwicklung entstehendes Treibladungsgas mit einem freien Ende (58) aus der kreisförmigen Bewegungsbahn des Stop-Anschlags (88) gegen eine Rückstellkraft axial aus einer auf den Stop-Anschlag (88) bezogenen Sperrstellung in eine Freigabestellung ausrückbarer Steuerkolben (54). 20
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung des Stop-Anschlags (88) an der Steuerwalze (84) für den Verschluß.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (54)ifür eine vorgebbare Dauer währendeines Schußzyklus in seiner Freigabcstellung feststellbar ist. 5
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) zum Feststellen in seiner Freigabestellung weist der Steuerkolben (54) einen Einschnitt (72) auf undb) mit dem Einschnitt (72) korrespondiert ein Sfeuerstück (32), welches in Abhängigkeit von der Drehbewegung der Antriebswelle (12) quer zur Kolbenlängsachse (A„) in den Einschnitt (72) und aus diesem bewegbar angeordnet ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine antriebsweise mit der Antriebswelle (12) formschlüssig verbundene, eine Steuernut (26) für das Steuerstück (32) aufweisende Steuerscheibe (24).
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuernuten (26, 86) miteinander korrespondieren .
- 7. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) dem Steuerkolben (54) ist ein Sperrschieber (95) zugeordnet, 30b) der Sperrschieber (95) ist an einem Gehäuse (10) angelenkt,c) ein freies Ende des Sperrschiebers (95) sperrt in einer auf das Feststellen des Steuerkolbens (54) bezogenen Sperrstellung eine gegen den Stop-Anschlag (88) gerichtete gehäuseseitige Öffnung (?4) für das freie Ende (58) des Steuerkolbens (54) undd) in Abhängigkeit von der Verschlußbewegung ist der Sperrschieber (95) zum Freigeben der Öffnung (94) auslenkbar angeordnet,
- 8. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnetdurch einen auf der Steuerwalze (84) angeordneten und mit dem Sperrhebel (95) korrespondierenden Auslenknocken (100).
- 9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, . daß der Stop-Anschlag (88) im Bereich einer Stützfläche (90) für das freie Ende (58) des Steuerkolbens (54) angeordnet ist.
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1982
- 1982-02-27 EP EP82101538A patent/EP0063680A3/de not_active Withdrawn
- 1982-04-26 US US06/371,965 patent/US4508006A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0123775A1 (de) * | 1983-03-05 | 1984-11-07 | Rheinmetall GmbH | Schnellstoppeinrichtung für eine Maschinenwaffe mit Fremdantrieb |
| EP0124072B1 (de) * | 1983-05-03 | 1987-12-09 | Rheinmetall GmbH | Einrichtung zum raschen Stillsetzen einer fremdangetriebenen Maschinenkanone |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4508006A (en) | 1985-04-02 |
| EP0063680A2 (de) | 1982-11-03 |
| EP0063680A3 (de) | 1983-06-22 |
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