DE3115880A1 - Schaufelbare triaethylendiamin-zubereitung und verfahren zur verbesserung der schaufelbarkeit von gelagertem triaethylendiamin - Google Patents
Schaufelbare triaethylendiamin-zubereitung und verfahren zur verbesserung der schaufelbarkeit von gelagertem triaethylendiaminInfo
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Description
DR." BERG . ; DI?L.-INGk STAPF
DIPL.-ING-.-SCHWABE DR. DR.-SANDMAIR
PATENTANWÄLTE Postfach 860245 · 8000 München
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8000 München 80 21.April 1981
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AIR PRODUCTS AND CHEMICALS, INC. A 1 1 e η t ο w n, PA 18105 / USA
Schaufelbare Triäthylendiamin-Zubereitung und Verfahren zur Verbesserung der Schaufelbarkeit von gelagertem
Triäthylendiamin
X/R
130062/0774
W 82 73 9HH274
98J.110
Tolc*rummo
BI'RCJSTANI'An-NT München
TIiLIiX: 0524560 HPRU d
Iliinkkcmtcn- llyixi Hink München 44101228S(I
(BL/ 7(102IX)II) Swill CmIc ΙΙΥΙΌ OV. MM
Hnyet Vcreinsiiiink Manchen 4.S.1 IIXI (BL/ 700202 70)
Ptislschvck MUiKhcn 6634.VRUX(Bl./. 7(X)IU(IIi(I)
122-P-DTO2569
Triäthylendiamin, das auch als 1,4-Diazabicyclo[2.2.2]octan
bezeichnet wird, ist eine marktgängige Verbindung, die insbesondere
als Katalysator oder Cokatalysator bei der Herstellung von Polyurethan-Kunststoffen, Elastomeren und Schäu
men eingesetzt wird. Zur Herstellung und Isolierung dieser Verbindung in Form eines Produktes von kommerziell annehmbarer
Reinheit sind dem Fachmann eine Anzahl von Verfahren bekannt.
Die älteste Herstellung von Triäthylendiamin im technischen Maßstab erfolgte bei dem in der US-Patentschrift 2 937 176
beschriebenen Verfahren, wobei als Ausgangsmaterial ein Alkylenpolyamin
verwendet wurde. Andere patentierte Verfahren verwenden als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Triäthylendiamin
Mono- oder Bis-hydroxyäthylpiperazin (US-Patentschrift 3 166 558), N-Aminoäthylpiperazin (US-Patentschrift
2 985 658), oder Alkanolamine allein (US-Patentschrift 2 977 364) oder in Mischung mit Äthylendiamin (US-Patentschrift
2 977 363).
Das Triäthylendiamin wird nach einem der vorstehend genannten Verfahren aus der Reaktionsmischung als weißes, kristallines,
hygroskopisches Produkt isoliert, das eine geringe Menge an Aminverbindungen als Nebenprodukt enthält. Das Triäthylendiamin-Produkt
wird für die Abnehmer gewöhnlich in
130062/077/;
- /3
Leichtfässern von etwa 12 gallon (etwa 45 Liter oder 25 kg)
Fassungsvermögen auf den Markt gebracht.
Mittels verbesserter Reinigungsverfahren des hergestellten Triäthylendiamin-Produkts, durch Umkristallisation oder
genauere Fraktionierung, wird ein Produkt gewonnen, das weniger als etwa 500 ppm der das Produkt begleitenden Verunreinigungen
an organischem Amin enthält. Es wurde jedoch gefunden, daß das gereinigte kommerzielle Produkt mit diesem
gewünschten niedrigen Gehalt an Verunreinigungen an organischem Amin nach Lagerung in Faßbehältern von kommerzieller
Größe auch während kurzer Zeiträume, insbesondere in einer gemäßigt warmen Umgebung, dazu neigt, an der Oberseite des
geschlossenen Fasses eine Kruste oder ein Agglomerat auszubilden,
wobei sich bei weiterem Stehen die Kruste oder die Agglomeration mehr und mehr in das Innere des Fasses ausdehnt,
und ein Herausschaufeln beziehungsweise ein Entleeren des Produktes aus dem Faß schwierig macht. Ohne an irgendeine
besondere Erklärung für die Ursache dieses Hartwerdens der Oberschicht des Triäthylendiamins in dem Faß gebunden zu
sein, wird jedoch angenommen, daß eine Sublimation des Triäthylendiamins mit anschließender Rekristallisation unter
Ausbildung von Brücken zwischen benachbarten Teilchen erfolgt. Dieser Zustand erschwert es, das Produkt aus dem Faß zu entfernen,
und wird daher nachfolgend als schlechte "Schaufelbarkeit11 bezeichnet.
130062/0774 "/4 "
Bei anfänglichen Versuchen, ein derartiges Hartwerden des Trxathylendiamins zu vermeiden und die Leichtigkeit seiner
Entfernung ("Schaufelbarkeit") aus den Schiffscontainern zu verbessern, wurde der Zusatz von Talken und verschiedenen
anderen Additiven solcher Art versucht, die typischerweise zur Verbesserung des Fließens oder zur Verhinderung des Klumpens
von kristallinen oder pulverisierten Pestprodukten verwendet werden. Diese Substanzen wurden als nicht erfolgreich
für die Verbesserung der Schaufelbarkeit des Triäthylendiamin-Produkts
gefunden, das Temperaturen von über Raumtemperatur ausgesetzt worden war. Es wurde beispielsweise gefunden, daß
Fumed Silica- oder kolloidale Kieselerde-Additive, wie Cab-O-Sil<D nach Vermischen und Dispergieren in dem Triäthylendiamin-Produkt
mit Gehalten von 200 bis 2000 ppm eine gewisse Verbesserung der Schaufelbarkeit des Produkts, erkennen
ließen, wenn das Produkt bei Raumtemperatur oder darunter gehalten wurde. Höhere Gehalte an Cab-0-Sil® innerhalb des
angegebenen Bereiches hielten das Triäthylendiamin für längere Zeiträume schaufelbar. Bei etwas höheren Temperaturen,
wie beispielsweise von über etwa 35°C, härtete das Produkt jedoch in etwa drei Tagen aus, und zwar anscheinend in einer
geringen Abhängigkeit von dem Gehalt an zugesetztem Additiv.
Es wurde nun gemäß der vorliegenden Erfindung gefunden, daß man die Schaufelbarkeit von Triäthylendiamin verbessern kann,
130062/0774 - /"> -
— ja —
wenn man dieses mit einer kleinen Menge eines Additiv in flüssiger Form vermischt. Im allgemeinen wurden Additive mit
einem Dampfdruck, angenähert demjenigen von Triäthylendiamin über den Bereich der üblicherweise eingehaltenen Lagertemperatur
(d.h. 10 bis 5O°C) als besonders wirksam befunden;
jedoch können andere Verbindungen in den gewünschten Klassen mit niedrigeren Dampfdrücken in gleicher Weise wirksam sein.
Die vorgeschlagenen Additive der Erfindung umfassen PoIyäthylenglykole,
Glykoläther und -ester beziwhungsweise Aminoalkohole,
die eine Wasserlöslichkeit von zumindest 5 Teilen pro 100 Teile aufweisen.
Die bevorzugten Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind solche, die eine gute Schaufelbarkeit erzielen lassen, wenn
sie in Gehalten von etwa 0,5 bis 1,0 % (Gew./Gew.) eingemischt werden; ebenso brauchbar sind Verbindungen der beschriebenen
Art, die zur Erzielung der gewünschten Schaufelbarkeit in etwas höheren Gewichtsmengen, d.h. in Mengen bis
zu etwa 2,0 %, zugesetzt werden. Mit den vorgeschlagenen Additiven der vorliegenden Erfindung in den angewandten Gehalten
werden keine unlöslichen Flocken erhalten, wie sie sonst auftreten, wenn Triäthylendiamin, das ein Additiv vom
Kieselerde-Typ enthält, in Wasser oder Glykol aufgelöst wird.
Das Additiv kann mit dem Triäthylendiamin in einer beliebigen
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Weise vermischt werden, die zur Erzielung einer guten Dispersion innerhalb der gesamten Masse wirksam ist. Das verwendete
Additiv sollte eine Viskosität haben, die höher als diejenige von Wasser ist. Die bevorzugten Additive sind solche, welche
das Aussehen oder das Verhalten des Triäthylendiamins oder der Mischungen von Triäthylendiamin nicht nachteilig beeinträchtigen;
wie beispielsweise wässerige Lösungen davon oder der Mischungen mit Dipropylenglykol oder mit Dimethyläthanolamin.
Obwohl eine gewisse Verbesserung der Schaufelbarkeit beobachtet wird, wenn weniger als etwa 0,5 % der bezeichneten
bevorzugten Additive verwendet werden, wurde jedoch gefunden, daß niedrigere Gehalte an Additiv nicht die gewünschte
Schaufelbarkeit des Triäthylendiamins während hinreichend langer LagerZeiträume gewährleisten.
Die Wasserlöslichkext des Additivs ist von Wichtigkeit, wenn das Triäthylendiamin in Formulierungen verwendet wird,
in welchen es in Wasser gelöst wird, wie beispielsweise in Formulierungen zur Herstellung von wassergeblasenen flexiblen
Polyurethanschäumen. Eine derartige Wasserlöslichkext ist nicht erforderlich, wenn das Triäthylendiamin als Katalysator
in nicht wässerigen Ürethan-Formulierungen, bei der Isocyanat-Polymerisation, oder dergleichen, eingesetzt wird,
vorausgesetzt, daß das Additiv in ausreichendem Maße in dem Polyol oder in dem anderen Lösungsmittel oder der anderen
130062/0774
Komponente der Formulierungen, mit welchen das Triäthylendiamin
vermischt wird, löslich ist.
Unter den bevorzugten Additiven, welche in Probeversuchen
die besten Ergebnisse zeigten, befinden sich Carbowax-400-Polyäthylenglykol,
Glykoldiacetat und Triathylenglykoldxacetat. Andere Additive, welche verwendet werden können, umfassen
Polyäthylenglykole von niedrigerem oder höherem Molekulargewicht als Carbowax 400, wie beispielsweise mit einem
durchschnittlichen Molekulargewicht im Bereich von etwa 200 bis etwa 600, Carbitolacetat, Butyl-Carbitolacetat, und
Dimethyläthanolamin. Die brauchbaren Glykolester sind solche,
die man durch Verestern des Glykols mit einer niedrigeren Fettsäure von 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, d.h. Ameisensäure,
Essigsäure oder Propionsäure, erhält. Die Glykoläther schliessen
Verbindungen ein, welche der allgemeinen l'ormel
RO(C2H4O)nH
entsprechen, in welcher R Alkyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen ist und der Index η den Wert 1 oder 2 besitzt. Unter
den brauchbaren Aminoalkoholen befinden sich Dimethyläthanolamin und Quadrol.
Verschiedene Additive wurden einem Vorauswahltest zur Bestimmung ihrer Einsatzfähigkeit zur Verbesserung der Schaufelbarkeit
von in einer Anlage erzeugtem Triäthylendiamin mit
130062/0774 /%
fl
einem Gehalt an nebenher gebildeten Amin-Verunreinigungen im Bereich von etwa 100 bis 500 ppm, unterworfen. Die bezeichneten
Additive wurden in den entsprechenden/ in der nachfolgenden Tabelle I angegebenen Mengen in 3600 g Triethylendiamin
inkorporiert und das Produkt drei Wochen bei 120°F (49°C) in einem Glaszylinder mit einem Fassungsvermögen von 1,1 Liter
(quart jar) gelagert.
| Additiv-Gewicht (g) |
Ergebnisse des Lagerungsversuchs |
|
| Additiv | - | Hart |
| Keines | 1/5 36 |
Hart Befriedigende Schaufelbar- keit - gelbes Produkt |
| ^Cab-O-Sil M-5 (2)Quadro] |
36 | Befriedigende Schaufelbar- keit - trübe wässerige Lö sung |
| 1,4-Butandiol | ||
Glykoldiacetat
(3)Carbitol®
(4) (5)
Carbowax(ö'-400
Butyl-Cellosolve11
Gute Schaufelbarkeit etwas süßer Geruch
Gute Schaufelbarkeit trübe wässerige Lösungen
Gute Schaufelbarkeit klare wässerige Lösung
Befriedigende Schaufelbarkeit - trübe wässerige Lösung
130062/077
Tabelle
(Fortsetzung)
Additiv Additiv-Gewicht Ergebnisse des
(g) LagerangsVersuchs
_,.,,., n . _,. Schlechte Schaufelbar-
Dimethyldodecylamxn 36 fceit - trübe wässerige
Lösung
Dimethyläthanolamin 36 ^S
Produkt
(1) Kolloidale Kieselerde der Firma Cabot Corp., die hier als Kontrollversuch eingesetzt wurde.
(2) BASF-Wyandotte-Handelsname für Ν,Ν,Ν1,Ν1-Tetrakis(2-hydroxypropyl)-äthylendiamin.
(3) Handelsname der Firma Union Carbide für Diäthylenglykolmonoäthyläther.
(4) Polyäthylenglykole der allgemeinen Formel
HOCH2(CH2OCH2)xCH20H der Firma Union Carbide, wobei in
der Formel der Index im Bereich von etwa 6 bis 10 liegt. Die numerische Bezeichnung "400" entspricht gewöhnlich
dem durchschnittlichen Molekulargewicht.
(5) "Cellosolve" ist der Markenname der Firma Union Carbide für Glykolalkylather.
Andere verfügbare und auf dem Markt befindliche Polyäthylenglykol-Verbindungen
umfassen Carbowax 200, Carbowax 300, Carbowax 600. Diese entsprechen der allgemeinen Formel
130062/0774 - /10 -
HOCH222Jx2
in welcher der Index χ einen durchschnittlichen Wert im Bereich von etwa 3 bis etwa 13 aufweisen kann.
Es wird angenommen, daß die Trübung der wässerigen Lösungen der beschränkten Löslichkeit des Additivs in dem System
zuzuschreiben ist. Wie oben angegeben, wird die Bildung eines derartigen wasserunlöslichen Materials in solchen Fällen nicht
von Bedeutung sein, wo das Triäthylendiamin in nicht wässerigen Systemen verwendet werden soll. Da in vielen Fällen
Polyurethan-Hersteller Triäthylendiamin-Katalysatoren sowohl in wässerigen, als auch in nicht wässerigen Systemen verwenden
können, wird es bevorzugt, Additive zu haben, mit denen man nach dem Vermischen mit Triäthylendiamin klare wässerige
Lösungen erhalten kann. Es wird angenommen, daß, ausgenommen mögliche Verkaufswiderstände, die Bildung der gelben Verfärbung
keinerlei Bedeutung auf die Eigenschaften der Triäthylendiamin- Zubereitung, welche dieses Additiv enthält, hat,
vorausgesetzt, daß diese Zubereitung die gewünschte Schaufelbarkeit aufweist. Bezüglich derjenigen Additive, die nur eine
befriedigende Schaufelbarkeit zeigen, wird angenommen, daß die Schaufelbarkeit durch Verwendungen von größeren Mengen
an Additiv verbessert werden könnte.
Die Additive, von denen in den Auswahlversuchen festgestellt
130062/0774 -/11-
If
wurde, daß sie sich am besten verhalten, wurden dann in Versuchen
mit größerem Maßstab getestet. 100 kg eines in einer Anlage hergestellten Triäthylendiamins wurden in einen 169,9
Liter-(6 cubic foot)-Bandmischer eingetragen, der mehrere Minuten lang zur Entfernung von Klumpen in Betrieb gehalten
wurde. Zu einer bestimmten Zeit wurde die Bandgeschwindigkeit auf 40 UpM eingestellt und die in der nachfolgenden
Tabelle II aufgeführten Additive jeweils im Verlaufe eines Zeitraums von 15 bis 30 Sekunden zugesetzt. Dor Mischer wurde
dann weiter 10 Minuten lang bei 40 UpM gehalten und die gemischten Produkte in 45,4 Liter-(12 gallon)-Leichtfässer
abgefüllt. Diese Pässer wurden 1 Woche lang bei 120°F (49°C) gelagert und jedes auf seine Schaufelbarkeit im Vergleich
zu den Kontrollversuchen (1) ohne Additiv und (2) mit kolloidaler
Kieselerde als Additiv untersucht.
Tabelle CI
Additiv
Additiv-Gewicht Schaufelig) barkeit
Eindringen eines
gekrümmten
Metallspatels
σα (inch)
Keines
Cab-0-Sil M-5
Glykoldiacetat
Carbowax-400
Glykoldiacetat
Carbowax-400
80
1000 1000
Keine
Keine
Gute
Gute
Keine
Gute
Gute
2,54
2,54
15,24
15,24
(D (D (6) (6)
1 30062/0774
- /12 -
AT
Die Glykoldiacetat und Carbowax-400 enthaltenden Fässer
behielten ihre gute Schaufelbarkeit auch bei, wenn sie bei 49°C (12O°F) mehrere Monate lang gelagert wurden.
behielten ihre gute Schaufelbarkeit auch bei, wenn sie bei 49°C (12O°F) mehrere Monate lang gelagert wurden.
Es wurde eine Reihe von sondierenden Versuchen mit den
verschiedenen in der nachfolgenden Tabelle III angegebenen Additiven in den bezeichneten Mengen durchgeführt und die Schaufelbarkeit nach einer Lagerung nach 8 Wochen bei verschiedenen Temperaturen in zur Hälfte gefüllten Gläszylindern mit einem Fassungsvermögen von 1,1 Liter (quart jars) bestimmt.
verschiedenen in der nachfolgenden Tabelle III angegebenen Additiven in den bezeichneten Mengen durchgeführt und die Schaufelbarkeit nach einer Lagerung nach 8 Wochen bei verschiedenen Temperaturen in zur Hälfte gefüllten Gläszylindern mit einem Fassungsvermögen von 1,1 Liter (quart jars) bestimmt.
| Kon z. | Schaufelbarkeit Lagerung bei 0C |
R. T. | nach (°F) |
|
| Additiv | 40,6° (105°) | Gut | 10° (50°) | |
| 1,2 | Gut (gelblich) |
Befrie digend |
- | |
| Quadro1 | 0,75 | Gut | - | - |
| Quadrol | - | Gesteinartig | Gut Befrie digend |
- |
| Keines | 1,0 1,0 |
Gut Gut |
Gut | Gut Feuchtes Aussehen Gut |
| 1-Butoxyäthoxy-2- propanol 2-Methyl-2,4- pentandiol |
0,5 | Gut | Schlecht | - |
| T r i äthylengIyko1- diacetat |
0,5 | Befriedigend | - | |
| Triäthylenglykol | ||||
30062/0774
Claims (11)
1. Verfahren zur Verbesserung der Schaufelbarkeit von gelagertem
Triethylendiamin, dadurch gekennzeichnet,
daß man das Triäthylendiamin mit einer geringen Menge eines Additivs vermischt, das aus einer normalerweise
flüssigen Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyäthylenglykolen, Glykolestern, Glykoläthern
und Aminoalkoholen, besteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Triäthylendiamin mit 0,5 bis 2 % des Additivs vermischt wird.
X/R
130062/0774
f (089) 98 82 72 988271 988274
983310
Telegramme:
BEROSTAPFPATENT München
TELEX: 0524560 BERG d
Bankkonten: Hypn-Bank München 4410122850
(HL/. 70020011) SwMl Code. Il VIH) I)E MM Bay« Vereinsbank München 4S3100 (BLZ 70020270)
Postscheck München 65343-808 (BLZ 70010080)
122-P-DTO2569
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv ein Polyäthylenglykol
von nachfolgender Durchschnittsformel
HOCH2(CH2OCH2)XCH2OH
ist, in welcher der Index χ eine ganze Zahl mit einem Wert
im Bereich von etwa 3 bis etwa 13 ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Additiv-Verbindung GIykoldiacetat
enthält.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Additiv Triäthylenglykoldiacetat
enthält.
6. Zubereitung, enthaltend Triäthylendiamin, gemischt mit einer kleineren Menge eines die Schaufelbarkeit verbessernden
Additivs, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv eine normalerweise flüssige Verbindung, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Polyäthylenglykolen, Glykolestern, Glykoläthern und Aminoalkoholen, enthält.
7. Zubereitung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Triäthylendiamin mit 0,5 bis 2 % des Additivs vermischt ist.
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8. Zubereitung nach Anspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, daß das Triäthylendiamin mit bis zu 1 % des
Additivs vermischt ist.
9. Zubereitung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv ein
Polyathylenglykol der nachfolgenden Durchschnittsformel
HOCH,(CH0OCH0) CH9OH
ist, in welcher der Index χ eine ganze Zahl mit einem Wert im Bereich von etwa 3 bis etwa 12 oder 13 ist.
10. Zubereitung nach einem der Ansprüche 6 bis ti, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv
Glykoldiacetat enthält.
11. Zubereitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Additiv Triäthylenglykoldiacetat
enthält.
130062/0774
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| EP0480758A1 (de) * | 1990-10-12 | 1992-04-15 | Tosoh Corporation | Körniges oder pulverförmiges Triethylendiamin und Verfahren zu seiner Herstellung |
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