[go: up one dir, main page]

DE3115675C2 - Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht - Google Patents

Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht

Info

Publication number
DE3115675C2
DE3115675C2 DE19813115675 DE3115675A DE3115675C2 DE 3115675 C2 DE3115675 C2 DE 3115675C2 DE 19813115675 DE19813115675 DE 19813115675 DE 3115675 A DE3115675 A DE 3115675A DE 3115675 C2 DE3115675 C2 DE 3115675C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
application
metal powder
workpiece
powder
thick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813115675
Other languages
English (en)
Other versions
DE3115675A1 (de
Inventor
Alfred 6231 Schwalbach Arlt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arlt Alfred G 6231 Schwalbach De
Original Assignee
Castolin 6239 Kriftel De GmbH
CASTOLIN GMBH 6239 KRIFTEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Castolin 6239 Kriftel De GmbH, CASTOLIN GMBH 6239 KRIFTEL filed Critical Castolin 6239 Kriftel De GmbH
Priority to DE19813115675 priority Critical patent/DE3115675C2/de
Publication of DE3115675A1 publication Critical patent/DE3115675A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3115675C2 publication Critical patent/DE3115675C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F7/00Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression
    • B22F7/02Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression of composite layers
    • B22F7/04Manufacture of composite layers, workpieces, or articles, comprising metallic powder, by sintering the powder, with or without compacting wherein at least one part is obtained by sintering or compression of composite layers with one or more layers not made from powder, e.g. made from solid metal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen jo und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht gemäß Oberbegriff des Hauptanspruchs.
I nter »dicker« Schicht sind dabei solche von mindestens 0,2 mm Stärke zu verstehen, unter »schwie- H rigen« Oberflächen solche, die schwer zugänglich sind (enge Innenbohrungen) und/oder solche, die so am Werkstück vorhanden sind, daß die Gefahr eines Ablaufens der Auftragsmasse besteht, wenn die Auftragungsschicht relativ dick sein soll.
Unter der allgemein üblichen Bezeichnung »Thermisches Spritzen mit nachfolgendem Einschmelzen« ist es bekannt, auf blankgemachte Trägerflächen von Werkstücken Pulverpartikel mit sogenannten Flammspritzbrennern aufzuspritzen bzw. abzuschleudern. Durch die Brennerflamme nehmen die Pulverteilchen flüssigteigigen Zustand an und können dadurch auf der Trägerfläche haften bleiben. Da diese gewissermaßen noch »lockere« Haftverbindung nicht ausreicht, ist eine thermische Nachbehandlung erforderlich, die mit einer w> Brennerflamme oder in einem geeigneten Ofen durchgeführt wird, um die Pulverteilchen tatsächlich schmelzflüssig mit der Trägerfläche, d. h. im metallurgischen Sinne zu verbinden.
Dieses bekannte Beschichtungsverfahren (neben dem ebenfalls üblichen thermischen Spritzen ohne Wärmenachbehandlung) genügt an sich den Forderungen, die an die mit ihm behandelten Werkstücke gestellt werden. Diese Verfahrensweise hat jedoch den beträchtlichen Nachteil, bedingt durch die einzuhaltenden Spritzabstände in Verbindung mit den Abmessungen der üblichen Flammspritzgeräte, daß schwer zugängliche Flächen, d. h. im Bereich beengender räumlicher Gegebenheiten liegend, nicht auf diese Weise beschichtet werden können. So sind bspw. Auftragungen auf *5 Bohrungsinnenflächen mit Innendurchmesser kleiner als 70 mm nicht möglich.
In der Piilverauftraestechnik ist es nun ebenfalls
allgemein bekannt, Metallpulverpartikel mit gelösten organischen Bindemitteln zu mischen und diese »Aufschlämmung« zu verspritzen und dann den Auftrag thermisch nachzubehandeln, um Lösungs- und Bindemittel auszutreiben und dabei gleichzeitig die metallische Verbindung der Metallpulverpartikel mit der zu beschichtenden Werkstücksfläche metallurgisch zu verbinden.
Dies geschieht aus Gründen, um bspw. poröse Schichten herzustellen, um Oxydationen zu vermeiden od. dgl. Dickere Schichten können mit solchen Pulver-Bindemittelmischungen zwar erzielt werden, dies aber nur unter der Voraussetzung, daß die Auftragsflächen dann im Sinne der obigen Definition nicht »schwierig« sind.
In dem Moment, wo man solche bekannten Pulver-Bindemittelmischungen in dicker Schicht, also stärker als etwa 0,2 mm auf stark gekrümmte oder vertikal stehende Flächen aufbringen will, was in der Regel der Fall ist, so hilft auch die Vewendung einer Pulveraufschlämmung nicht weiter, da unvermeidbar die aufgetragene bzw. aufgespritzte Aufschlämmung von den nicht horizontalen Flächen abzulaufen beginnt
Dem bestehenden Bedürfnis, solche schwierigen Oberflächen auch entsprechend dick beschichten zu können, konnte bisher nur in recht umständlicher und aufwendiger Weise genügt werden, nämlich durch Schleuderverfahren oder Kondensatorentladungsverfahren, wobei dem Schleuderverfahren nach unten noch insoweit Grenzen gesetzt sind, als bei sehr kleinen Innendurchmesserverhältnissen in der Regel nicht einmal der erforderliche Schleuderdruck erreicht werden kann.
Das Bedürfnis nach Aufbringung dickerer Schichten besteht insofern, als einmal Verschleißbedingungen solche dicke Schichten erfordern können und zum anderen in der Regel Nachbehandlungen (Schleifen, Höhnen od. dgl.) erforderlich sind, die von vornherein dickere Schichtaufträge verlangen.
Beispielsweise benötigt man an Extruderschneckenzylindern verschleißfeste Beschichtungen in Stärken von 0,5 mm, die dann einer Hohnbearbeitung unterzogen werden müssen.
Im übrigen können auch »schwierige Flächen« schon insofern entstehen, als bspw. bei Massenfertigungen im Zuge der Weiterförderung der Werkstücke deren zu beschichtende Flächen in senkrechter Stellung vorliegen.
Auch mit einem Tauchverfahren nach der GB-PS 12 85 625 ist die Aufbringung dicke/ Schichten auf derart »schwierigen Flächen« nicht möglich, da nach diesem Verfahren die vorerwärmten Werkstücke in ein flüssiges Bad aus Auftragsmetall und Flußmittel eingetaucht werden, ganz abgesehen davon, daß hierbei eine sofortige metallurgische Verbindung zwischen Werkstück und Beschichtungsmaterial erfolgt.
Gleiches gilt praktisch auch für ein Verfahren nach der DE-OS 19 29153, wobei der Auftrag mittels Sprühen erfolgt, um ein Feuerverzinnen, Feuerverbleien, Feuerkadmieren od. dgl. zu erreichen.
Hierbei wird eine explosionsartige Verdampfung des wäßrigen Anteils der Suspension vorausgesetzt bei gleichzeitiger Erschmelzung bzw. sofortiger metallischer Verbindung der Metallpartikel zu einem Weichlotfilm auf der zu beschichtenden Oberfläche.
Beim ebenfalls vorbekannten Verfahren nach der DE-OS 24 48 997 ist vorgesehen, feinkörniges Metall oder Metallkarbid, durch ein Bindemittel zusammenKe-
halten, insbesondere wachsartiges Bindemittel, nicht in Pulverform sondern in fester, vorgegebener Form bspw. eines Stempels aufzutragen.
Abgesehen davon, daß man hiermit schwierige Flächen nicht erfassen kann, ist es praktisch möglich, dicke Schichten nur dann herzustellen, wenn die Erwärmung des Werkstücks nur so weit getrieben wird, daß das in fester Form aufgetragene Material gerade anhaftet und nicht seine Form verliert, d. h. auseinanderfließt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem an »schwierigen Rächen« dicke Verschleißschutzschichten im Sinne der obigen Definition aufgebracht werden können, um den Verschleißanforderungen und/oder den Nachbearbeitungserfordernissen genügen zu können.
Wie sich gezeigt hat, ist dies in überraschend einfacher Weise nach der Erfindung durch das im Kennzeichen des Hauptanspruchs Erfaßte gelöst Eine vorteilhafte Weiterbildung dieses Verfahrens ergibt sich nach dem Untera&spruch.
Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren entsteht also eine in sich standfeste poröse Schicht, in der die Metallpartikel an ihren gegenseitigen Kontaktstellen durch die Bindemittelreste gewissermaßen zugeklebt sind, nachdem der größte Teil des Bindemittels sofort verdampft bzw. verbrannt ist
Die dafür wesentlichen Maßnahmen erstrecken sich also weder auf Eingriffe in das Auftragsmaterial noch auf die Auftragstechnik selbst, sondern auf eine einfache Temperiermaßnahme am Werkstück, die dazu führt, daß das aufgetragene Material praktisch sofort in sich erstarrt und in der gewünschten Auftr-.gsstärke auf bzw. an der »schwierigen« Auftrags/lache stehen bleibt und somit nicht verlaufen kann.
Auf diese Weise ist es bspw. möglich, selbst dünne Röhrchen mit nur 8—10 mm 0, also sehr starker Krümmung, mit einer Innenbeschichtung zu versehen, was praktisch bisher nur mit dem Kondensatorentladungsverfahren auf weitaus umständlichere Art machbar ist.
Wesentlich sind also die Maßgaben, daß das Werkstück bzw. die Trägerfläche selbst in einem vorgewärmten Zustand gebracht wird und bei Erreichen der Verdampfungstemperatur unmittelbar der Auftrag erfolgt, wodurch nach dem Auftragen bzw. beim Auftreffen der mit dem Bindemittel umhüllten Metallpartikel das Bindemittel verbrannt bzw. verdampft wird, wobei die Verbrennungs- bzw. Verdampfungsrückstände des Bindemittels dafür sorgen, daß die Partikel tatsächlich haften bleiben, d.h. der Auftrag sofort erstarrt, womit jedoch noch keine metallurgische Verbindung mit der Trägerfläche gegeben ist, die erst durch das nachfolgende Einschmelzen erreicht wird.
Da die primäre Haftauftragung in bezug auf die sonst beim Auftragsschweißen benutzten Temperaturen gewissermaßen »kalt« erfolgt, also keine Brennerflamme erforderlich ist, kann die Auftragsdistanz sehr klein gehalten werden, wodurch sich apparativ die Möglich* keit ergibt, mit der Spritzdüse, die unter den gegebenen Umständen in ihren äußeren Abmessungen entsprechend klein gehalten werden kann, sehr dicht an die Trägerfläche herangehen zu können. Abgesehen davon kann ein Auftrag nach dem erfindungsgemäöen Verfahren auch in einer Wirbelkammer erfolgen.
Die erfindungsgemäß aufgebrachten Schichten, d. h. die noch nicht metallurgisch fest mit der Trägerfläche verbunden sind, wiederstehen ohne weiteres leichten Stößen und fallen von der Trägerfläche nicht ab, wie sich gezeigt hau Sie können jedoch durch mechanisches Abstreifen leicht entfernt werden, was vorteilhaft bedeutet, daß es im Bedarfsfall möglich ist, die eigentlich gewünschte Auftragsfläche ganz scharf zu begrenzen, indem man bspw, die insbesondere beim Aufspritzen oder Niederschlagen sich ergebenden Obergangsbereiche vor der thermischen Nachbehandlung einfach wieder abhebt Ein Aufspritzen unter Zwischensrhaltung einer Schablone ist damit ebenfalls möglich, so daß damit ggf. Auftragsflächen mit ganz bestimmter Formgebung hergestellt werden können.
Der Bindemittelanteil wird in der Regel im Durchschnitt 20 Gew.-% der Gesamtmischung betragen, richtet sich aber letztlich nach der erforderlichen Viskosität des Bindemittels und kann demgemäß höher oder niedriger eingestellt werden.
Das eigentliche Einschmelzen des aufgetragenen Metallpulvers wird entweder in einem geeigneten Ofen (ggf. unter Schutzgas oder im Vakuum) oder durch Induktiv- oder Widerstandserwärmung ggf. unter Schutzgas durchgeführt
Für weniger anspruchsvolle Oberflächen, die also ggf. relativ porös und oxydiert sein können, kann das Einschmelzen auch in normaler Atmosphäre durchgeführt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß die erforderliche Wärmeene/gie indirekt in das Werkstück eingebracht wird, d. Il, es muß ein Wärmeübergang von der Tragfläche zu den aufgebrachten Metallpulverpartikelchen erfolgen, um eine durchgehende Oxydation zu vermeiden.
Das erfindungsgemäße Auftragungsverfahren ist für sämtliche metallische Trägerflächen geeignet, deren Schmelzpunkt höher als ca. 900° C liegt
Als Bindemittel kommen bspw. Hoch- und Niederdruckpolymerisate, insbesondere Polyäthylen und als Lösungsmittel Propan- und Äthandiole in Frage.
Als Metallpulverlegierungen kommen insbesondere bekannte Metallpulver auf Ni-, B-, Si-Basis zur
Anwendung (sogenannte selbstflicßende Legierungen). Ausführungsbeispiel
Es wurde ein Hydraulikzylinder mit einem Innendurchmesser von 15 mm bei einer Wandstärke von 5 mm und einer Länge von 300 mm vorbeugend beschichtet und zwar die gesamte Innenfläche des Zylinders.
Als Verschleißschutzlegierung wurde eine Nickel-Chrom-Bor-Silizium-Legicrung mit einer Härte von ca. 60 HRC eingesetzt, die folgende Zusammensetzung hatte:
Cr-% ß-% Si-% Fe-% C-% Ni
15 3,5 3,0 3,0 0,7 Rest
Die Metallpulverlegierung wurde mit einem organischen Bindemittel gemischt. Der Anteil des Bindemittels betrug 20 Gew.-%. Als Bindemittel wurde ein Gemisch aus 90 Gew.-% Propandiol und IO Gew,-% Äthandiol verwendet.
Der Zylinder wurde durch Druckschleifen mit einem keramisch gebundenem Stein im Beschichtungsbereich
6'> in einen metallisch blanken Zustand gebracht. Danach wurde der Zylinder auf 18O0C vorgewärmt und in die Transporteinrichtung eines handelsüblichen Rundlakkierautomaten eingesetzt, mit dem das Pulver-Binder-
ernisch aufgetragen wurde.
Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Teiles betrug ibej 120 min-'. Nach der Auftragung betrug die ihichtstärke 0,6 mm.
Der Zylinder wurde dann in einem Argon-gefluteten !hutzgasofen zunächst auf 350" C gebracht, um noch •rbleibende Reste des Bindemittels zu entfernen. Die :mperatur von 3500C wurde 15 Min. gehalten. Danach folgte zügiges Aufheizen auf die Einschmelztemperar von 1050°C Diese Temperatur wurde 5 Min.
gehalten. Anschließend erfolgte die Abkühlung bis 800° C unter Argon-Atmosphäre, Nach Unterschreiten der Temperatur von 800° C wurde das Teil aus dem Ofen entferm und an der Luft abgekühlt. Die Schichtdicke nach dem Einschmelzen betrug 0,4 mm und war bereits so genau, daß während der abschließenden Nachbearbeitung durch Honen nur wenige lOOstel mm abgetragen werden mußten, um das geforderte Endmaß zu erreichen,

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker > Schicht auf und mit metallisch blanken, schwierigen Oberflächen von Werkstücken, wobei die aufzutragenden Metallpulver mit einem in Lösungsmittel gelösten organischen Bindemittel gemischt sind und nach Spritzauftragung durch thermische Nachbehandlung mit der Oberfläche metallurgisch verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die zu beschichtende Oberfläche aufweisende Werkstück vor dem Pulverauftrag auf Verdampfungstemperatur des Lösungsmittels erwärmt und unmittelbar nach Erreichen der Verdampfungstemperatur und bei deren Aufrechterhaltung das Pulver-Bindemittelgemisch aufgetragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei thermischer Nachbehandlung des Werkstückes in Form von außen zugeführter Wärme die Einschmelzung der Auftragsschicht in einer Inertgas-Atmosphäre und bei Wärmeerzeugung im Werkstück die Einschmelzung in Normalatmosphäre durchgeführt wird.
DE19813115675 1981-04-18 1981-04-18 Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht Expired DE3115675C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813115675 DE3115675C2 (de) 1981-04-18 1981-04-18 Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813115675 DE3115675C2 (de) 1981-04-18 1981-04-18 Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3115675A1 DE3115675A1 (de) 1982-10-28
DE3115675C2 true DE3115675C2 (de) 1983-02-17

Family

ID=6130413

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813115675 Expired DE3115675C2 (de) 1981-04-18 1981-04-18 Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3115675C2 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1929153A1 (de) * 1969-06-09 1970-12-17 Friedrich Heck Verfahren und Vorrichtung zum Feuerverzinnen,Feuerverbleien,Feuerkadmieren od.dgl.
GB1285625A (en) * 1969-08-29 1972-08-16 Friedrich Heck Process for coating metal members with solder metals
DE2848997C2 (de) * 1978-11-11 1987-02-26 Eickhorn, geb. Fischer, Annette, 5650 Solingen Verfahren zum Verstärken von aus Metall bestehenden Verschleißteilen

Also Published As

Publication number Publication date
DE3115675A1 (de) 1982-10-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2613588C2 (de) Verwendung einer Beschichtungsmasse zur Ausbildung einer äußeren Schutzschicht auf Leitungsrohren
DE4321673C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bauteils mittels Lichtbogenspritzens sowie Anwendungen dieses Verfahrens
DE69706240T2 (de) Verfahren zum Verbinden von thermisch gespritzten Schichten auf nicht-aufgerauhten Edelmetall-Oberflächen
DE3635369C2 (de)
DE2355532A1 (de) Verfahren zum pulver-auftragschweissen von metallen und legierungen
EP2746613A2 (de) Bremsscheibe für ein Fahrzeug
DE102007020891A1 (de) Bremsscheibe und Verfahren zur Herstellung einer Bremsscheibe
EP0108877B1 (de) Verfahren zum Aufbringen verschleissfester Schichten auf Arbeitsflächen von Werkzeugen und Vorrichtungen
DE19935164C2 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung und Flußmittelbehandlung von Aluminium-Motorblock-Zylinderbohrungsoberflächen zur Befestigung von thermisch gespritzten Überzügen
EP3647615B1 (de) Metallisches wälzlagerbauteil
DE2805233C3 (de) Verfahren zum Verbinden von Werkstücken aus Stahl unterschiedlicher Zusammensetzung
EP2083958B1 (de) Verfahren zur herstellung zweier miteinander verbundener schichten und nach dem verfahren herstellbares funktionsbauteil
DE2162699A1 (de) Verfahren zur erhoehung der haftfestigkeit von durch thermisches spritzen aufgebrachten schichten
DE19920567C2 (de) Verfahren zur Beschichtung eines im wesentlichen aus Titan oder einer Titanlegierung bestehenden Bauteils
DE2028050A1 (de) Verfahren zur Herstellung korrosions- und verschleißfester metallischer Überzüge durch Aufspritzen
DE3115675C2 (de) Verfahren zum Auftragen und thermischen Verbinden von Metallpulverlegierungen in dicker Schicht
AT400726B (de) Metallischer bauteil zur verwendung in einem metallbad
DE3050181A1 (en) Method for manufacturing a hollow glass punch for piece molding
DE102007016411B4 (de) Halbzeug aus Molybdän, welches mit einer Schutzschicht versehen ist, und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2057460B2 (de) Verfahren zum Panzern von verschleißbeanspruchten Werkstücken
DE102005018618A1 (de) Waffenrohr und Verfahren zur Beschichtung der inneren Oberfläche des Waffenrohres
DE2656203C2 (de)
DE1646667C3 (de) Verfahren zum Aufspritzen einer Keramik- oder Oxidschicht auf einen Grundkörper
DE19513919C2 (de) Verfahren zur Hochgeschwindigkeitsbeschichtung von Bauteilen und Werkstücken sowie mögliche Vorrichtung zur Hochgeschwindigkeitsbeschichtung von Bauteilen und Werkstücken
DE1627528B1 (de) Verfahren zur herstellung bimetallischer werkstücke und anlage zur durchführung des verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ARLT, ALFRED G., 6231 SCHWALBACH, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee