DE3115597C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ausnutzung der
Enthalpie des Kühlwassers beim Saugtrocknen einer
Papier-, Karton- oder anderen porösen oder Faserbahn,
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-OS 26 57 041
bekannt. Dieses Verfahren beruhte auf der Erkenntnis, daß
die Enthalpie des den Trockenprozeß verlassenen Kühlwassers
beispielsweise für Wärmepumpen besser ausgenutzt werden kann,
wenn die Temperatur des Wassers höher ist, daß jedoch höhere
Kühlwasserablaßtemperaturen den Trockenprozeß verlangsamen.
Dieser Auffassung lag die durchaus richtige Vorstellung
zugrunde, daß die Wärmeübertragung durch eine Wand direkt
proportional der Temperaturdifferenz beidseitig der Wand
ist. Somit mußte der Fachmann davon ausgehen können, daß beim
Trocknen ein linearer Rückgang des Wärmeaustausches eintritt,
wenn die Temperatur des Kühlwassers ansteigt. Demzufolge müßte
ein Anstieg der Kühlwassertemperatur von beispielsweise 17
auf 40°C zu einer Abnahme des Wärmeübergangs von etwa 20%
führen. Bei einem weiteren Anstieg der Kühlwassertemperatur
auf beispielsweise 80°C hat der Fachmann erwarten können,
daß die Wärmeübertragung im Vergleich zu derjenigen bei 17°C
um bis zu 50% zurückgeht.
Die Erfindung, die sich die Aufgabe gesetzt hat, die Enthalpie
des Kühlwassers bei einem solchen Saugtrockenprozeß besser
auszunutzen, löst diese Aufgabe gemäß dem Kennzeichen des
Patentanspruchs. Danach wurde überraschend und unerwartet
festgestellt, daß der Rückgang der Wärmeübertragung im Gegen
satz zur bisherigen Annahme sich in der Praxis durchaus anders
verhält, nämlich so, daß zunächst ein sehr geringer Wärme
übergang stattfindet, wenn die Temperaturdifferenz zwischen
der beheizten und der gekühlten Fläche durch Senkung der
Kühlwassertemperatur abnimmt, und zwar bis auf etwa 80°C.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bestimmt sich der
Kondensationsdruck des Dampfes auf der abgekühlten oberen
Fläche des Kühlkastens durch die Temperatur dieser Fläche.
Wenn diese Temperatur beispielsweise 29°C beträgt, und zwar
gemäß einem ersten Beispiel, was einer Kühlwassertemperatur
von 17°C entspricht, und 87°C gemäß einem zweiten Beispiel,
was einer Kühlwassertemperatur von 75°C entspricht, dann
beträgt im ersten Fall der Kondensationsdruck 5 kPa und
im zweiten Fall etwa 70 kPa. Da die Verdampfungstemperatur
und der Verdampfungsdruck in beiden Fällen gleich sind, ist
die Druckdifferenz, der der Dampf über einem Teil der zu
trocknenden Bahn unterworfen wird, sowie über dem Filz im
zweiten Fall erheblich kleiner als im ersten. Man könnte
deshalb einen erheblichen Wärmeübertragungsrückgang vermuten,
wenn beispielsweise die Temperatur des Kühlwassers auf 75°C
gesenkt wird. Tatsächlich hat sich das spezifische Volumen
des Dampfes im zweiten Beispiel so stark verringert, daß
derselbe Massenstrom des Dampfes nun mit einer kleineren
Druckdifferenz aus der Bahn in die gekühlte Fläche des
Kühlkastens transportiert wird. Somit hat sich die Trocknungs
geschwindigkeit nicht wesentlich verringert.
Mit anderen Worten, der Durchschnittsfachmann hätte in
Kenntnis der DE-OS 26 57 041 erwarten können, daß die
Wirtschaftlichkeit eines Wärmepumpenbetriebs entsprechend
warmes Kühlwasser voraussetzt; er hätte jedoch annehmen
können, daß zu diesem Zweck ein viel längerer und teuerer
Trockner benötigt wird, weil dann die Trocknungsgeschwindigkeit
kleiner ist. Diese Erwartung stützt sich auf die normale
Wärmeübertragungstheorie, nach der ein erheblicher Rückgang
des Wärmeübergangs zu erwarten ist, wenn die Temperatur
differenz zwischen einer heißen und einer kalten Fläche
wesentlich sinkt.
Da nun die dem erfindungsgemäßen Verfahren zugrundeliegende
Trocknungsvorrichtung unerwartet wirkungsvoll arbeitet, wenn
das Kühlwasser relativ warm ist, läßt sich die Enthalpie
des Kühlwassers vorteilhaft ausnutzen, beispielsweise von
einer Wärmepumpe. Dies würde nicht möglich sein, wenn die
Temperatur des aus der Trocknungsvorrichtung austretenden
Kühlwassers in dem relativ tiefen Temperaturbereich läge,
der in der obigen Druckschrift angegeben ist, da der Wirkungs
grad der Wärmepumpe in einem solchen tiefen Temperaturbereich
sehr gering ist. Somit ist eine relativ hohe Temperatur des
Kühlwassers notwendig, um die Enthalpie des Kühlwassers zu
verwerten. Die untere Grenze für einen wirtschaftlichen
Wärmepumpenbetrieb liegt bei etwa 60°C.
Somit ist nun gemäß der mit der Erfindung gegebenen Lehre
die Möglichkeit gegeben, Wasser, das in anderen Stufen des
Papierherstellungsprozesses erwärmt worden ist, anstelle
von kaltem Wasser für eine wirksame Kühlung zu verwenden
und darüberhinaus nach der Kühlung die im Wasser enthaltene
Wärme zu verwerten. Somit ist das erfindungsgemäße Ver
fahren in wirtschaftlicher Hinsicht von erheblicher Be
deutung.
Ein weiterer wesentlicher Gesichtspunkt, der bei der
erfindungsgemäßen Verfahrensführung eine Rolle spielt,
ist die Tatsache, daß die Austrittstemperatur des Kühl
wassers durch Steuerung der Eintrittstemperatur und/oder
der Strömungsgeschwindigkeit des Kühlwassers, das dem
Trocknungsprozeß zugeführt wird, geregelt wird. Wenn man
nämlich davon ausgeht, daß die Austrittstemperatur des
Kühlwassers normalerweise von der Eintrittstemperatur des
Kühlwassers abhängt, so ist diese Feststellung nur teilweise
richtig, da die Austrittstemperatur des Kühlwassers nicht nur
von der Wassereintrittstemperatur abhängt, sondern auch von
der Strömungsgeschwindigkeit bzw. Strömungsmenge des Kühl
wassers.
Das den erfindungsgemäßen Trockenprozeß verlassende Kühl
wasser kann für Wärmepumpen oder direkt für die Fernheizung
verwendet werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Verfahrensschemas, das den mit einer Wärme
pumpe gekoppelten Saugtrocknungsprozeß zeigt, näher erläutert.
Der aus der Zeichnung ersichtliche Saugtrockner 1 weist
ein oberes, endloses, luftdichtes, wärmeleitendes Metallband 2
und ein gleiches unteres Metallband 3 auf, die über eine
bestimmte Strecke parallel laufen. Die zu trocknende Papier
bahn 4 wird zwischen diese beiden Metallbänder so geleitet,
daß sie in der genannten parallelen Zone von den Metallbändern
vollständig eingeschlossen wird. Zwischen der Papierbahn
und dem oberen Metallband 3 läuft ein die Papierbahn
tragender, endloser Trockenfilz 5. Auf der Innenseite des
oberen Metallbands 2 ist ein Heizkasten 6 angeordnet, dessen
untere Seite sich gegen die obere Fläche der parallelen
Zone des Metallbandes öffnet. Der Heizkasten 6 ist mit
einem Einlaß 7 für Dampf und mit Auslässen 8 für das
Kondensat versehen. An der Innenseite des unteren Metall
bandes 3 ist ein Kühlkasten 9 angeordnet, dessen obere
Seite sich gegen die untere Fläche der parallelen Zone
des Metallbandes öffnet. Der Kühlkasten 9 ist mit einem
Einlaß 10 für Kühlwasser und einem Auslaß 11 für benutztes
Kühlwasser versehen.
Wenn die feuchte, zu trocknende Papierbahn 4 durch den
Saugtrockner läuft, ist sie zwischen dem oberen, mit Dampf
erhitzten Metallband 2 und dem unteren, mit Wasser ge
kühlten Metallband 3 eingeschlossen. Das in der Papierbahn
enthaltene Wasser wird erhitzt und verdunstet, wonach es
durch die Papierbahn hindurch und den Trockenfilz 5 dringt,
um schließlich auf der Fläche des unteren Metallbandes 3
zu kondensieren. Die entwässerte Papierbahn wird nach dem
Trocknen vom Trockenfilz 5 getrennt.
Das Kühlwasser Wj wird aus dem Trocknungsprozeß mit einer
Temperatur von 60-100°C entfernt und durch die Leitung 12
einem Mischer 13 zugeführt. In diesen Mischer gelangt über
die Leitung 14 auch das vom Heizkasten 6 kommende Kondensat
Wa über den Kondensatseparator 15 und das Druckreduzier
ventil 16. Ein Teil des Kondensats verdampft während seines
Durchgangs durch das Druckreduzierventil. Diese kleine Dampf
menge verdunstet allerdings unmittelbar, nachdem sie in dem
Mischer mit dem Kühlwasser in Berührung gekommen ist.
Aus dem Mischer 13 wird der größte Teil des Wassers durch
die Leitung 17 und das Druckreduzierventil 18 in die Ein
dampfkolonne 19 geleitet. Diese Kolonne ist eine normale,
gewöhnlich unter Vakuum betriebene Füllkörperkolonne, die
von oben gefüllt wird und aus der der entwickelte Dampf nach
oben abgeht, während das übriggebliebene, auf 10°C abge
kühlte Wasser unten abgelassen wird. Dieses Wasser Wj wird
durch die Pumpe 20 in den Kühlkasten 9 des Saugtrockners
als Kühlwasser durch die Leitung 21 gepumpt. Von der Eindampf
kolonne gelangt der Dampf durch die Leitung 22 zu einem
ersten mit einem Elektromotor angetriebenen Kompressor 23.
In den Dampf wird entweder vor diesem Kompressor, im
Kompressor selbst oder hinter dem Kompressor Wasser einge
spritzt, das vom Mischer 13 über die Leitung 24 und die
Pumpe 25 so herangeführt wird, daß der von dem Kompressor
kommende Dampf gesättigt ist. Dieser Dampf wird durch die
Leitung 26 einem anderen Kompressor 27 zugeführt, der ähn
lich arbeitet. Die Zahl der in Reihe geschalteten Kompres
soren hängt von dem Grad der wirtschaftlichen Optimierung
ab. In der Praxis beträgt diese Zahl gewöhnlich zwei, sel
tener drei. Vom letzten Kompressor gelangt der Dampf durch
die Leitung 27 in den Heizkasten 6 des Saugtrockners. Die
sem der Erwärmung dienenden Dampf wird Dampf aus dem Dampf
zirkulationskompressor 29 über die Leitung 30 zugeführt, der
mit Dampf aus dem Kondensatseparator 15 beschickt wird.
Der oben beschriebene Prozeß ist mit Ausnahme der Tatsache,
daß in den Trockner die feuchte Papierbahn einläuft und aus
dem Trockner die getrocknete Papierbahn und das ausgedampfte
Wasser entfernt werden, in sich geschlossen. Elektrische Ener
gie wird für die Elektromotoren der Kompressoren und für die
Motoren der Umwälzpumpen benötigt. Kleinere Mengen an Wärme
gehen durch die Wärmeisolierung der Rohrleitungen und Vor
richtungen hindurch an die Umgebung verloren. Im Gegensatz
zum gewöhnlichen Trocknen mit Zylinder und Haube braucht die
ser Saugtrockner also keine Zuführung von Gegendruckdampf
oder einem anderen Dampf.
Die Wirtschaftlichkeit des beschriebenen Verfahrens ist im
Vergleich zu einem Trocknungsverfahren ohne Wärmepumpe aber
mit Gegendruckdampf aus anderen Dampfquellen vor allem vom
Preis der für die Wärmepumpen benötigten elektrischen Energie
im Vergleich zum Energiepreis für den benötigten Gegendruck
dampf und von den Kapitalkosten für die zusätzliche Wärmepum
peneinrichtung abhängig. Wenn das Trocknen selbst beispiels
weise Dampf von 0,8 MPa erfordert, so ergeben sich Kosten für
den Gegendruckdampf von etwa 50,-- DM/MWh (latente Enthalpie
des Dampfes). Wenn der benötigte Dampf von 0,8 MPa dagegen
durch Verdunstung von Wasser von 60°C und Kompression des ent
wickelten Dampfes in einem Kompressor erzeugt wird, dessen
Wirkungsgrad 0,38 beträgt, und der Preis der elektrischen Ener
gie 120,-- DM/MWh beträgt, ist der Preis der benötigten elek
trischen Energie 69,-- DM/MWh (latente Enthalpie des Dampfes).
Wenn der benötigte Dampf dagegen aus durch Verdunstung gewon
nenem Dampf von 80°C durch Kompression erzeugt wird, dann be
trägt der Preis des Dampfes 45,90 DM/MWh (latente Enthalpie des
Dampfes). Bei diesen Preisen ist also der Trockendampf, der
aus Wasser von 80°C mittels Wärmepumpen erzeugt wird, günsti
ger als der entsprechende Gegendruckdampf, während der mittels
Wärmepumpen aus Wasser von 60°C erhaltene Dampf teurer ist.
Zukünftig kann man erwarten, daß der Preis für die elektrische
Energie im Vergleich zum Preis der fossilen Brennstoffe günsti
ger wird. Somit werden auch die Vorteile des oben beschriebenen
Wärmepumpenverfahrens, preislich gesehen, größer als heute.
Die oben beschriebene Wärmerückgewinnung läßt sich auch bei
einem Saugtrockner anwenden, bei dem eines der Metallbänder,
vorzugsweise das heiße Metallband, durch einen rotierenden
Zylinder ersetzt ist. Darüberhinaus ist das erfindungsgemäße
Verfahren auch zum periodischen Trocknen getrennter Partien
brauchbar.
Die folgende Tabelle zeigt mehrere Beispiele dafür, wie eine
gewünschte Ablaßtemperatur des Kühlwassers mittels Regelung
der Einlaßtemperatur und der Strömungsmenge des Kühlwassers
erhalten wird. Bei jedem Beispiel wird vorausgesetzt, daß
pro Zeiteinheit dieselbe Wärmemenge entsprechend 15 000 kW
auf das Kühlwasser übergeht und daß andere Verfahrensbedin
gungen sowie die Qualität der Papierbahn sich nicht verän
dern.
Bei den obigen Beispielen variiert die Trockengeschwindigkeit
nur geringfügig.
Claims (1)
- Verfahren zur Ausnutzung der Enthalpie des Kühlwassers beim Saugtrocknen einer Papier-, Karton- oder anderen porösen oder Faserbahn, bei dem die feuchte Faserbahn und ein sie tragender Trockenfilz sich zwischen zwei luftdichten, wärmeleitenden Flächen befinden, die die ganze Breite der Faserbahn zwischen sich überdecken, wobei die die Faserbahn berührende Fläche zur Verdunstung des in der Faserbahn enthaltenen Wassers durch Dampf erhitzt wird, und die den Trockenfilz berührende Fläche zur Kondensierung des aus der Faserbahn verdunsteten Wassers in den Trockenfilz hinein mittels Kühlwasser abgekühlt wird, woraufhin der Trockenfilz von der trockenen Faserbahn getrennt und von dem kondensierten Wasser befreit wird, dadurch gekenn zeichnet, daß das Kühlwasser dem Trocknungs prozeß mit einer Temperatur zwischen 50 und 80°C zuge führt und durch Steuerung der Eintrittstemperatur und/oder der Strömungsgeschwindigkeit des Kühlwassers, das dem Trocknungsprozeß zugeführt wird, aus dem Trocknungsprozeß mit einer Temperatur zwischen 60 und 100°C abgeführt wird, und daß der zur Erhitzung der mit der Faserbahn in Berührung tretenden Fläche dienende Dampf durch adiabatische Ver dampfung des austretenden Kühlwassers und Komprimierung dieses entstandenen Dampfes erzeugt wird.
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