DE3115577C2 - Flüssigkeitsringpumpe - Google Patents
FlüssigkeitsringpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C19/00—Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids
- F04C19/002—Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids with rotating outer members
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsringpumpe mit einem exzentrisch in der Bohrung des Pumpengehäuses (1) gelagerten und mit Schaufeln (2) bestückten Pumpenrad (3). Zwischen dem durch die vom Pumpenrad (3) in Drehung versetzten Betriebsflüssigkeit gebildeten Flüssigkeitsring (8) und dem Pumpengehäuse (1) sind die Reibung zwischen dem Flüssigkeitsring (8) und dem Pumpengehäuse (1) herabsetzende Mittel vorgesehen. Um die Verminderung der Reibungsverluste ohne gesonderte, hochwertige Bauteile zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß zwischen dem Flüssigkeitsring (8) und der inneren Oberfläche des Pumpengehäuses (1) ein Gas- oder Luftring (12) gebildet ist, oder daß durch an der inneren Oberfläche des Pumpengehäuses (1) vorgesehene Rauhflächen über den ganzen Umfang des Pumpengehäuses (1) Miniturbulenzen erzeugt sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsringpumpe mit einem exzentrisch in der Bohrung des Pumpengehäuses
gelagerten, mit Schaufeln bestückten Pumpenrad, bei der ferner zwischen dem durch die vom Pumpenrad in
Drehung versetzten Betriebsflüssigkeit gebildeten Flüssigkeitsring und dem Pumpengehäuse die Reibung zwischen
Flüssigkeitsring und Pumpengehäusc herabsetzende Mittel vorgesehen sind.
Eine solche Flüssigkeitsringpumpe ist durch die DE-AS 10 17 740 bekannt. Roi dieser bekannten Flüssigkeitsringpumpe
ist im Pumpengehause eine gesonderte Ringtrommel angeordnet, die durch eine /wischen der
Außenfläche der Rmgtroinmel und dem Pumpcngehäuse eingebrachte Druckflüssigkeit gegenüber dem Pumpengehäuse
abgehoben und in der Schwebe gehalten wird. Die Ringtromniel wird somit von dem rotierenden
Flüssigkeilsring mitgenommen. Die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Flüssigkeitsring und der Ringtrommel
wird dadurch sehr klein und dementsprechend auch die Reibungsverluste.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkeitsringpumpe
so auszubilden, daß die Verminderung der Reibungsverluste ohne gesonderte hochwertige
Bauteile möglich ist
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt nach der ίο Erfindung dadurch, daß zwischen dem Flüssigkeitsring
und der inneren Oberfläche des Pumpengehäuses ein Gas- oder Luftring gebildet ist, oder auch dadurch, daß
zwischen dem Flüssigkeitsring und der inneren Oberfläche des Pumpengehäuses durch Rauhflächen über den
ganzen Umfang des Pumpengehäuses Miniturbulenzen erzeugt sind.
Ein Gas- bzw. Luftring läßt sich auf einfache Weise dadurch erzeugen, daß am Innenumfang des Pumpengehäuses
mehrere, sich axial erstreckende Schlitze zum Einblasen von Gas oder Luft vorgesehen sind.
Bei einer mit Wasser als Betriebsflüssigkeit arbeitenden Flüssigkeitsringpumpe wird die zur Erzeugung der
Miniturbulenzen notwendige Rauhigkeit der Oberfläche des Pumpengehäuses auf einfache Weise dadurch
erreicht, daß durch Imprägnieren eine hydrophobe Schicht am Innenumfang des Pumpengehäuses aufgebracht
ist.
Minituioulenzen können auch dadurch erzeugt werden,
daß am Innenumfang des Pumpengehäuses ein Schrägborstenvelour aufgebracht ist, dessen Borsten in
Drehrichtung des Flüssigkeitsringes weisen.
Eine weitere Verminderung der in einer Flüssigkeitsringpumpe auftretenden Reibungsverluste gelingt dadurch,
daß die Enden der Schaufeln verrundet sind. Hierbei ist es weiterhin vorteilhaft, daß die Schaufeln im
Anschluß an die verrundeten Enden zumindest auf der Vorderseite eine Aushöhlung aufweisen.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird der Anmeldungsgegenstand nachfolgend
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. I eine Flüssigkeitsringpumpe im Schnitt, F i g. 7 einen Detailschnitt einer Flüssigkeitsringpumpe,
bei der zwischen dem Flüssigkeitsring und dem Gehäuse ein Luftring gebildet ist,
F i g. 3 einen Detailschnitt einer Flüssigkeitsringpumpe, bei der auf der Innenseite des Pumpengehäuses ein
Schrägbürstenvelour aufgebracht ist,
Fig.4 eine verrundete Ausführungsform der Schaufelendcn
und
so F i g. 5 eine weitere Ausführungsform der Schaufelenden.
In F i g. I ist mit 1 das Pumpengehäuse bezeichnet, in
dem ein mit Schaufeln 2 bestücktes Pumpenrad 3 exzentrisch gelagert ist. An dem Pumpengehäuse 1 ist ein
Einlaßsuitzen 4 und ein Auslaßstutzen 5 vorgesehen.
Über einen Saugschlitz 6 wird das zu verdichtende Medium angesaugt und durch einen Druckschlitz 7 verdichtet
ausgestoßen. Durch das Pumpenrad 3 wird die in das Pumpcngehäuse 1 eingefüllte Betriebsflüssigkeit in Ro-W)
tation versetzt und bildet einen Flüssigkeitsring 8.
In F i g. 2 sind am Innenumfang des Pumpengehäuses
1 sich in axialer Richtung erstreckende Schlitze 9 ausgebildet. Unterhalb der Schlit/c 9 verläuft ein sich über
den ganzen Umfang erstreckender Ringkanal 10, in den b5 ein Zul'ührstutzcn 11 mündet. Über diesen Zuführstutzcn
11 wird Gas oder Luft in den Ringkanal 10 hineingcblascn.
Das Gas bzw. die Luft gelangt über die Schlit/c in das Pumpengehäusc und bildet einen Gas- b/.w. Luft-
ring 12 zwischen der Innenfläche des Pumpengehäuses 1 und dem Flüssigkeitsring 8. Die radiale Stärke des
Luftringes 12 ist so bemessen, daß der Luftring 12 nicht bis an die Schaufeln 2 heranragt.
In der Darstellung nach Fig.3 ist an der Innenseite
des Pumpengehäuses 1 ein Schrägborstenveiour 13 befestigt. Die Borsten dieses Velours weisen in die durch
einen Pfeil 14 angedeutete Drehrichtung des Flüssigkeitsringes 8. Durch diesen Schrägborstenveiour 13
werden in der Grenzschicht zwischen dem Flüssigkeitsring 8 und dem Pumpengehäuse i Miniturbulenzen erzeugt.
Diese Miniturbulenzen verhindern, daß sich die Wirkung der Haftreibung zwischen dem Flüssigkeitsring
8 und dem Pumpengehäuse 1 auf weiter innen liegende Bereiche des Flüssigkeilsringes 8 übertragen
kann. Das Geschwindigkeitsprofil des Flüssigkeitsringes 8 kann damit auch in den Bereichen zwischen zwei benachbarten
Schaufeln 2 ein Sprungprofil bleiben, wie es in unmittelbarer Umgebung der Schaufeln 2 durch diese
erzwungen wird.
Es besteht auch die Möglichkeit, die in Fig. 2 und 3
dargestellten Ausführungsformen miteinander zu kombinieren. Der Schrägborstenveiour 13 kann auf die mit
Schlitzen 9 versehene Innenwand des Pumpengehäuses 1 aufgebracht werden. Die Luft kann durch das Gewebe
des Schrägborstenvelours 13 hindurchdringen und den Luftring 12 bilden.
Im Betriebszustand der Flüssigkeitsringpumpe tauchen die Schaufeln 2 des Pumpenrades 3 periodisch in
den Flüssigkeitsring 8 ein und werden wieder aus diesem herausgezogen. Neben der Bewegung in Drehrichtung
der Schaufeln 2 findet also eine radial gerichtete Relativbewegung zwischen den Schaufeln 2 und dem
Flüssigkeitsring 8 statt. Um beim Eintauchen der Schaufeln 2 in den Flüssigkeitsring 8 bzw. beim Wiederherausziehen
derselben aus dem Flüssigkeitsring eine die innere Reibungsverluste im Flüssigkeitsring 8 erhöhende
Wirbelbildung zu vermeiden, sind die Schaufeln 2 an ihren Enden 15 verrundet. Entsprechend F i g. 4 ist die
Verrundung so ausgeführt, daß das Ende 15 der Schaufei 2 dicker ausgebildet ist als der übrige Bereich der
Schaufel 2. Bei der in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform schließt sich an das verrundete Ende 15 der Schaufel
2 eine Aushöhlung 16 der Schaufel 2 auf der Vorder- und Rückseite an. In beiden Figuren ist die bisher übliehe
Schaufelform gestrichelt angedeutet. Bei den neuen Schaufelformen ist die Wirbelbildung beim Eintauchen
in den Flüssigkeitsring bzw. beim Herauszieher, aus dem
Flüssigkeitsring wesentlich herabgesetzt. Damit sind auch die durch die Wirbelbildung bedingten Rcibungs-Verluste
reduziert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
55
bO
Claims (7)
1. Flüssigkeitsringpumpe mit einem exzentrisch in der Bohrung des Pumpengehäuses gelagerten, mit
Schaufeln bestückten Pumpenrad, bei der ferner zwischen dem durch die vom Pumpenrad in Drehung
versetzten Betriebsflüssigkeit gebildeten Flüssigkeitsring und dem Pumpengehäuse die Reibung
zwischen Flüssigkeitsring und Pumpengehäuse herabsetzende Mittel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Flüssigkeitsring (8) und der inneren Oberfläche des Pumpengehäuses
(1) ein Gas- oder Luftring (12) gebildet ist.
2. Flüssigkeitsringpumpe mit einem exzentrisch in der Bohrung des Pumpengehäuses gelagerten, mit
Schaufeln bestückten Pumpenrad, bei der ferner zwischen dem durch die vom Pumpenrad in Drehung
versetzten Betriebsflüssigkeit gebildeten Flüssigkeitsring und dem Pumpengehäuse die Reibung
zwischen Flüssigkeitsring und Pumpengehäuse herabsetzende Mittel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Flüssigkeitsring (8) und der inneren Oberfläche des Pumpengehäuses (1)
durch Rauhflächen über den ganzen Umfang des Pumpengehäuses (1) Miniturbulenzen erzeugt sind.
3. Flüssigkeitsringpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Innenumfang des
Pumpengehäuses (1) mehrere sich axial erstreckende Schlitze (9) zum Einblasen von Gas oder Luft
vorgesehen sind.
4. Flüssigkeitsringpumpe nach Anspruch 2, bei der als Betriebsflüssigkeit Wasser verwendet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß durch Imprägnieren eine hydrophobe Schicht am Innenumfang des Pumpengehäuses
(1) aufgebracht ist.
5. Flüssigkeitsringpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Innenumfang des
Pumpengehäuses (I) ein Schrägborstenvelour (13) aufgebracht ist, dessen Borsten in Drehrichtung des
Flüssigkeitsringes (8) weisen.
6. Flüssigkeitsring nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (15) der Schaufeln
(2) verrundet sind.
7. Flüssigkeitsringpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (2) im Anschluß
an die verrundeten Enden (15) zumindest auf der Vorderseite eine Aushölung (16) aufweisen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813115577 DE3115577C2 (de) | 1981-04-16 | 1981-04-16 | Flüssigkeitsringpumpe |
Publications (2)
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| DE3115577A1 DE3115577A1 (de) | 1982-11-11 |
| DE3115577C2 true DE3115577C2 (de) | 1984-07-05 |
Family
ID=6130360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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Also Published As
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
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