DE3115291A1 - "abstimmschaltung fuer hochfrequenzempfaenger" - Google Patents
"abstimmschaltung fuer hochfrequenzempfaenger"Info
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Description
PATENTANWÄLTE f ^ 1 1 ET 9 Q 1
Dipl.-Ing. MAX BUNKE "~ to " O I I O Z a I
Dipl.-Chem. Dr. HOLGER BUNKE Dipl.-Phys. HARTMUT DEGWERT
München, den 15. April 1981 P 5019
Becker Autoradiowerk GmbH 7516 Karlsbad 2 - Ittersbach
Abstimmschaltung für Hochfrequenzempfänger
Die Erfindung betrifft eine Abstimmschaltung für Hochfrequenzempfänger
mit wenigstens einem durch eine veränderliche Induktivität abstimmbaren Empfangskreis.
Die Abstimmung der verschiedenen Kreise eines Hochfrequenzempfängers
kann durch Verändern von kapazitiven oder induktiven Elementen erfolgen. Bei modernen Empfängerschaltungen
sind zur Abstimmung der verschiedenen Empfangskreise Kapazitätsdioden
vorgesehen, deren Kapazität durch eine veränderliche Gleichspannung gesteuert wird. Die Abstimmung mittels
einer Gleichspannung ermöglicht die Verwirklichung von elektronischen Abstimmschaltungen und Frequenzregelschleifen, die
eine hohe Stabilität der eingestellten Empfangsfrequenz gewährleisten.
In vielen Fällen bringt jedoch der Einsatz von Kapazitätsdioden eine Verschlechterung des Signal/Rauschabstandes
mit sich. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Abstimmung des Antennenkreises bei mit Stabantennen ausgerüsteten
Rundfunkempfängern, insbesondere solchen für den Einbau
in Kraftfahrzeuge. Für relativ niedrige Empfangsfrequenzen
(Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle) weist z.B. die Stabantenne an einem Kraftfahrzeug eine relativ hohe Antennenkapazität
von 50 bis 100 pF auf , so daß eine selektive Anpassung der Antenne an die Vorstufe nur mit hohem Schaltungsaufwand und bei einer wesentlichen Verschlechterung des Rausch/-Signal-Verhältnisses
möglich ist. Bei aperiodischer Anpassung der Antenne an die Vorstufe werden Selektivität und
Großsignalverhalten wesentlich verschlechtert.
Bei induktiver Abstimmung bereitet jedoch die selektive Anpassung der Antenne an die Vorstufe keine Schwierigkeiten,
wobei gleichzeitig optimale Werte des Rausch/Signal-Verhältnisses erreicht werden. Dies ist jedoch bisher nur mit mechanisch
abstimmbaren Induktivitäten, sogenannten Variometern, möglich. Die Anwendung von elektronisch veränderbaren induktiven
Elementen, insbesondere Transduktoren, ist bisher an der Schwierigkeit gescheitert, daß solche Elemente zum einen
starken Exemplarstreuungen unterworfen sind, so daß in der Serienherstellung kein Gleichlauf zwischen Antennenkreis und
anderen abgestimmten Kreisen erreicht werden kann, und zum anderen die Kennlinie der Induktivität als Funktion des
Steuerstromes sich wegen der Remanenz der verwendeten Ferritkerne' und durch Temperaturabhängigkeit ändert,
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Abstimmschaltung für Rundfunkempfänger, die eine elektronische Abstimmung
bei optimaler Anpassung der Antenne an die ,Vorstufe ermöglicht,
um gleichzeitig optimale Eigenschaften bezüglich Signal/Rausch-Verhältnis,
Großsignalverhalten und Selektivität zu erreichen.
Diese Aufgabe wird durch eine Abstimmschaltung der eingangs
genannten Art gelöst, die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß die veränderliche Induktivität durch die
Arbeitswicklung eines Transduktors gebildet■ist, dessen Steuerwicklung
von einem Steuerstrom durchflossen ist, daß die Steuerwicklung gleichzeitig als frequenzbestimmendes Element
eines Hilfsoszillators ausgebildet ist und daß eine Frequenzregelschleife
zur Regelung der Schwingungsfrequenz des Hilfsoszillators durch Regelung des Steuerstromes vorgesehen ist.
Bei der erfindungsgemäßen Abstimmschaltung sind die oben erläuterten
Eigenschaften des Transduktors unschädlich. Insbesondere sind ExemplarStreuungen hinsichtlich der Kennlinie
der Induktivität als Funktion des Steuerstromes unschädlich, und auch die Änderung dieser Kennlinie aufgrund von Remanenz-
und Temperatureffekten hat keinerlei Auswirkung auf die erreichte
Konstanz der eingestellten Abstimmfrequenz.
Hinsichtlich der Empfangseigenschaften ergeben sich optimale
Werte, wie sie sonst nur bei Anwendung von mechanischer induktiver Abstimmung möglich sind. Gegenüber der Anwendung von
Kapazitätsdioden ergibt sich z.B. ein um 10 bis 15 dB besserer Rauschabstand. Die Erfindung beruht insbesondere auf der
Erkenntnis, daß unabhängig von ExemplarStreuungen, Remanenz-
und Temperatureffekten bei einem Transduktor das Verhältnis der Induktivität der Arbeitswicklung zur Induktivität der
Steuerwicklung konstant bleibt. Grundsätzlich wäre es möglich, die Induktivität der Steuerwicklung zu messen, um den
Steuerstrom so zu regeln, daß die davon abhängige Induktivität der Arbeitswicklung, die im Antennenkreis liegt, den richtigen
Wert erhält. Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung wird jedoch anstelle der Messung der Induktivität der Steuerwicklung
die Frequenz eines Hilfsoszillators gemessen, der als frequenzbestimmendes Element die Steuer>wicklung des Transduktors
enthält. Es wurde nämlich gefunden, daß ebenso wie
das Verhältnis von Arbeitsinduktivität zu Steuerinduktivität auch das Verhältnis von Abstimmfrequenz zur Frequenz des
Hilfsoszillators unabhängig von den oben erläuterten Exemplarstreuungen,
Remanenz- und Temperatureffekten ist. Dies wird im einzelnen weiter unten unter Bezugnahme auf besondere
Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert.
Besonders zweckmäßige Ausgestaltungen, Weiterbildungen und
besondere Merkmale der Erfindung sind insbesondere in den Unteransprüchen angegeben und ergeben sich aus der nun folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Abstimmschaltung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des in der Abstimmschaltung verwendeten Transduktors;
Fig. 3 und 4 Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der Erfindung;
Fig. 5 ein Detailschaltbild einer vorteilhaften Ausführungsform eines Digital/Analog-Wandlers und eines Hilfs-Oszillators
für die Abstimmschaltung.
Bei der in Fig. 1 als Blockschaltbild gezeigten Ausführungsform
enthält der abgestimmte Antennenkreis eines Empfängers 10 die Arbeitswicklung L1 eines Transduktors 12 mit einem
dazu parallelgeschalteten Abgleichkondensator C , wobei der
Verbindungspunkt zwischen einer Stabantenne A, der Arbeitswicklung L- des Transduktors 12 und dem Abgleichkondensator
C an' den Eingang der ersten Stufe des Empfängers 10 angelegt
a
ist. Der Empfänger 10 ist z.B.für AM-Empfang ,im Kurz-, Mittel-
und Langwellenbereich ausgelegt; es kann sich aber auch um FM-Empfanger oder Einseitenbandempfanger für beliebige Frequenzbereiche
handeln.
- y-
Zur Abstimmung des Antennenkreises wird über die Steuerwicklung
L2 des Transduktors 12 ein Steuerstrom I geführt,
dessen Größe von einer noch im ein2elnen zu erläuternden Frequenzregelschlei Te bestimmt wird. Die Abstimmung der
weiteren abstimmbaren Kreise des Empfängers 10 erfolgt im Gleichlauf mit der Abstimmung des Antennenkreises über eine
Frequenzregelschleife, die in herkömmlicher Weise ausgebildet
ist und daher hier nicht weiter erläutert wird. Mit f. ist die
Abstimmfrequenz bezeichnet, auf die sowohl der Antennenkreis als auch die übrigen abstimmbaren Kreise des Empfängers 10
abgestimmt sind. Das zur Abstimmung der übrigen Kreise des Empfängers 10 erforderliche Regelsignal wird aus einem Mikroprozessor
14 gewonnen, der zusätzlich zur Funktion der Frequenzregelschleife
eine Vielzahl weiterer Funktionen erfüllt, die für den Betrieb des Empfängers und ggf. weiterer Zusatzeinrichtungen,
z.B. Zeituhr o.dgl., erforderlich sind. Insbesondere ist der Mikroprozessor 14 auch ein wesentlicher Bestandteil
einer Frequenzregelschleife zur Abstimmung des Antennenkreises, wie nun im einzelnen erläutert wird.
Die Arbeitswicklung L2 des Transduktors 12, über die der
Steuerstrom I fließt, ist gemeinsam mit einem parallelgeschalteten Kondensator C das schwingungsfrequenzbestimmende Element
eines HilfsOszillators 16. Der Hilfsoszillator 16 ist
so ausgebildet, daß der durch ihn verursachte, in der Steuerwicklung L2 fließende Strom sehr viel kleiner ist als der
Steuerstrom I, so daß durch ihn die Induktivität der Steuerwicklung nur unwesentlich beeinflußt wird. Das von dem Hilfsoszillator
16 gelieferte Schwingungssignal hat die Hilfsfrequenz
f2, die um Größenordnungen niedriger ist als die
Frequenz f.. , auf die der Empfänger 10 abgestimmt werden
soll. Eine Amplitudenregelschaltung 18 hat die Aufgabe, das Ausgangssignal des Hilfsoszillators 16 möglichst frei
von Oberschwingungen zu halten, da diese in den Bereich der Empfängsfrequenz fallen könnten und bei höherer Intensität zu
Pfeifstöi ungen führen würden. Das Ausgang;:^ignal des Hilfs-
Oszillators 16 wird über einen Pegelanpassungsverstärker 20 dem Mikroprozessor 14 zugeführt.
Die gewünschte Empfangsfrequenz f.. wird in den Mikroprozessor
14 mittels einer Eingabeschaltung 22 eingegeben, bei der es sich im einfachsten Falle um ein mechanisches Abstimmelement
oder eine Tastatur, bei aufwendigeren Ausführungsformen jedoch
um eine Sendersuchschaltung od.dgl. handelt. An den
Mikroprozessor 14 ist ferner ein Festwertspeicher 24 angeschlossen, in dem vorbestimmte Verhältnisse der Empfangsfrequenzen
f.. zu diesen fest zugeordneten Schwingungsfrequenzen
f2 des Hilfsoszillators 16 abgespeichert sind. Zu jeder
gewünschten, über die Eingabeschaltung 22 eingegebenen Empfangsfrequenz f2 holt sich der Mikroprozessor 14 aus dem
Festwertspeicher 24 den zugehörigen, darin abgespeicherten Wert des Verhältnisses f1/f2· Der Mikroprozessor 14 erzeugt
über einen Digital/Analog-Umsetzer 26 und einen nachgeschalteten Spannungs/Strom-Wandler den Steuerstrom I, der erforderlich
ist, damit der Hilfsoszillator auf der zu dem vorbestimmten Verhältnis f-i/fo gehörenden Schwingungsfrequenz
f2 schwingt. Weicht die Schwingungsfrequenz f2 von dem vorgeschriebenen
Wert ab, so wird der Steuerstrom I durch den Mikroprozessor 14 schrittweise nachgeregelt, bis der Sollwert
erreicht ist.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 schematisch gezeigten Abstimm schaltung
und die ihr zugrunde liegenden Erfindungsgedanken werden nun im einzelnen unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3
und 4 erläutert.
Ein Transduktor herkömmlicher Art ist in Fig. 2 dargestellt. Es handelt sich um einen sogenannten Doppelkern-Transduktor,
der einen Mittelschenkel MS und zwei Außenschenkel AS-, AS2
aufweist. Die Arbeitswicklung besteht aus-zwei Wicklungshälften
W-, W1', die auf die Außenschenkel AS1 bzw. AS2 aufgewickelt
sind und gleiche Windungszahl aufweisen. Die Steuerwicklung W- ist auf dem Mittelschenkel MS aufgewickelt. Der
Wicklung W2 ist die Induktivität L2 zugeordnet, während den
beiden gegensinnig in Reihe geschalteten Wicklungshälften W1, W1' die Arbeitsinduktivität L1 zugeordnet ist. Durch die
gegensinnige Reihenschaltung der Wicklungshälften W-, W1'
wird erreicht, daß die durch Signalkomponenten in der Steuerwicklung W2 induzierten Signale sich in der Arbeitswicklung
auslöschen. Dies ist bei der Abstimmschaltung von großer Bedeutung, da in der Steuerwicklung W2 das Ausgangssignal des
Oszillators 16 mit der Frequenz f2 vorhanden ist, das von dem
Antennenkreis ferngehalten werden soll. Da eine vollständige Auslöschung der gegensinnig induzierten Signalanteile aufgrund
von stets vorhandenen geringen Unsymmetrien nicht möglich ist, ist bei der erfindungsgemäßen Abstimmschaltung Sorge dafür
getragen, daß die Schwingungsfrequenz f2 des Hilfsoszillators
16 um Größenordnungen kleiner als die Empfangsfrequenz f.. ist
und daß in dem Ausgangssignal des Hilfsoszillators 16 ein
sehr geringer Oberwellenanteil enthalten ist. Die Amplitudenregelschaltung 18 hält den Pegel des Ausgangssignals des
Hilfsoszillators 16 auf einem sehr niedrigen Wert, bei dem das Ausgangssignal praktisch sinusförmig ist.
Bei einem Transduktor gilt allgemein für die Arbeitsinduktivität
L1 und die Steuerinduktivität L2:
2W1 2 - μ.. .A1
L1 - <1>
L1 - <1>
(2;
L1 = Arbeitsinduktivität (des HF-Kreises)
L2 = Steuerinduktivität
11 = Länge der magnetischen Feldlinien der Außenschenkel
12 = Länge der magnetischen Feldlinien des Mittelschenkels
A1 = Querschnitt der Außenschenkel
A2 = Querschnitt des Mittelschenkels
U1 = Effektive Permeabilität des Ferritwerkstoffes der Außenschenkel
μ2 = Effektive Permeabilität des Ferritwerkstoffes des Mittelschenkels
W1 = Windungszahl der Arbeitsinduktivität
W2 - Windungszahl der Steuerinduktivität.
Für das Verhältnis von Arbeitsinduktivität L1 zu Steuerinduktivität
L2 läßt sich aus den Gleichungen (1) und (2) ableiten;
V · 1I
A1 I1
2 I1 μ,
4 W,
— . — . — +1 1I ^2 A2
(3)
Da die Windungszahl W1 der Arbeitswicklung, der Querschnitt A1
der Außenschenkel und die Länge I1 der magnetischen Feldlinien
im Außenschenkel für einen gegebenen Transduktor fest vorgegeben sind, folgt aus Gleichung (1), daß die Arbeitsinduktivität
L1 nur durch eine Änderung der Permeabilität μ., des Ferritwerkstoffes
der Außenschenkel geändert werden kann.
10 15
Aus den Induktionsgesetzen folgt allgemein für eine gegebene. Induktivität:
μ =
I.W.A
(4)
Darin sind μ die effektive Permeabilität des Spulenkerns, φ
der Magnetfluß, 1 die Länge der magnetischen Feldlinien im Spulenkern, I der in der Spulenwicklung fließende Strom, W
die Windungszahl der Spule und A der Querschnitt des Spulenkerns .
Der Magnetfluß φ ist abhängig vom Arbeitspunkt auf der Magnetisierungskennlinie
des verwendeten Ferritmaterials und daher von der Remanenz und von dem Temperaturkoeffizient dieses
Ferritmaterials. Daher muß sich für eine konstante effektive Permeabilität μ der Steuerstrom I seit- und temperaturabhängig
ändern, so daß er keine geeignete Bezugsgröße für den Wert der Arbeitsinduktivität L- ist.
In einem gegebenen Transduktor gehört zu jedem Wert der effektiven
Permeabilität μ1 in den Außenschenkeln ein bestimmter
Wert der effektiven Permeabilität μ2 im Mittelschenkel, der
sich aus der Geometrie des Transduktors und aus den Arbeitspunkten auf der Magnetisierungskennlinie berechnen läßt.
Wenn die Arbeitsinduktivität L1 konstant gehalten wird, indem
der Steuerstrom I entsprechend der durch Temperatur- und Remanenzänderungen hervorgerufenen Abweichung des Magnetflusses
φ nachgeregelt wird/ so bleibt das Verhältnis μ-/μ2
konstant. Daher bleibt nach Gleichung (3) auch das Verhältnis L1 /L2 konstant.
Umgekehrt läßt sich demnach auch die Arbeitsinduktivität L-konstant
halten, indem die zugehörige Steuerinduktivität L2
bestimmt und durch Nachregeln des Steuerstromes I konstant gehalten wird.
Fig. 3 zeigt für einen gegebenen Transduktor die Abhängigkeit der Arbeitsinduktivität L- von der Steuerinduktivität L2 bei
verschiedenen Werten des Steuerstromes I. Es zeigt sich, daß die Punkte für die verschiedenen Werte des Steuerstromes I
auf einer Geraden liegen.
Die Bestimmung der Steuerinduktivität L2 kann grundsätzlich
im Rahmen der Erfindung auf beliebige Weise erfolgen. Es hat sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, den Wert der Steuerinduktivität
L~ indirekt zu bestimmen, und zwar über die Schwingungsfrequenz des Hilfsoszillators 16 bei der in Fig. 1
die
gezeigten Ausführungsform. Da /im Diagramm der Fig. 3 gezeigte Gerade nicht durch den Ursprung verläuft, ergibt sich bei dieser Ausführungsform kein linearer Zusammenhang zwischen der ETmpfangsfrequenz f- und der Schwingungsfrequenz f2 des Hilfsoszillators 16. Dieser Zusammenhang ist in dem Diagramm der Fig. 4 als gestrichelte Kurve a dargestellt. Es ergibt sich eine gekrümmte Kennlinie. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine Anzahl von Werten, die zur Approximation dieses Zusammenhanges zwischen der Empfangsfrequenz f-
gezeigten Ausführungsform. Da /im Diagramm der Fig. 3 gezeigte Gerade nicht durch den Ursprung verläuft, ergibt sich bei dieser Ausführungsform kein linearer Zusammenhang zwischen der ETmpfangsfrequenz f- und der Schwingungsfrequenz f2 des Hilfsoszillators 16. Dieser Zusammenhang ist in dem Diagramm der Fig. 4 als gestrichelte Kurve a dargestellt. Es ergibt sich eine gekrümmte Kennlinie. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine Anzahl von Werten, die zur Approximation dieses Zusammenhanges zwischen der Empfangsfrequenz f-
und der Schwingungsfrequenz f- des Hilfsoszillators 16
ausreicht, in einem Festwertspeicher abgespeichert wird, zu dem die Steuerschaltung der Frequenzregelschleife des
Antennenabstimmkreises Zugriff hat. Die einzelnen Werte werden empirisch ermittelt und dann in dem Festwertspeicher 24
(Fig. 1) abgespeichert. Es ist jedoch auch möglich, den Verlauf der gekrümmten Kennlinie durch einen Mikroprozessor berechnen
zu lassen, wenn dieser ausreichend schnell arbeitet und genügend Rechenkapazität zur Verfügung hat.
Um mit einer relativ geringen Anzahl von Werten, die in dem Festwertspeicher 24 abgespeichert werden müssen, auszukommen,
wird eine Steuerkennlinie f.. = F(^2^ ^^r ^en Jewe^^s verwendeten
Transduktortyp in Rasterschritten von z.B. 100 kHz für die Abstimmfrequenz f.. ausgemessen, und die gefundenen Werte
werden dann in dem Festwertspeicher 24 abgespeichert. Die zwischen den einzelnen Rasterschritten liegenden Punkte der Steuerkennlinie
werden dann mittels des Mikroprozessors 14 mit genügender Genauigkeit interpoliert. Der Mikroprozessor 14 gibt
dann ein digitales Ausgangssignal aus, das über den Digital/-Analog-Ümsetzer
26 und den Spannungs/Stromwandler 28 in den erforderlichen Steuerstrom I umgesetzt wird. Der Hilfsoszillator
16 schwingtauf der durch die Steuerinduktivität L2 und
den Kondensator C gegebenen Frequenz f~, die über den Verstärker
20 dem Mikroprozessor 14 zugeführt wird. Dieser vergleicht Istwert und Sollwert dieser Frequenz f~ und regelt schrittweise
den Steuerstrom I so lange nach, bis Ist- und Sollwert übereinstimmen. Nun ist auch die Arbeitsinduktivität L- auf ihrem
Sollwert und bildet mit der Kapazität der Stabantenne A und dem Abgleichkondensator Ca einen Schwingkreis, der auf den
eingegebenen Wert f.. der Empfangsfrequenz abgestimmt ist.
Der Abgleichkondensator C ermöglicht den Ausgleich von Kapazitätsstreuungen der angeschlossenen Stabantenne.
Wenn sich durch Abbau der Remanenz oder durch Temperaturänderungen
des Transduktors 12 die Resonanzfrequenz f1, auf die
der Antennenkreis abgestimmt ist, ändert, so ändertsich
gleichzeitig entsprechend der Kennlinie a nach Fig. 4 (gestrichelte Kurve) auch die Frequenz f2 des HilfsOszillators
16, und der Mikroprozessor 14 regelt den Steuerstrom I nach, bis wieder der Sollwert von f2 und folglich auch von f. erreicht
ist.
Eine wesentliche Vereinfachung der Abstimmschaltung kann
erreicht werden, wenn der Transduktor 12 in geeigneter Weise ausgebildet wird, wie im folgenden im einzelnen erläutert
wird.
Es wird wieder auf Fig. 2 Bezug genommen. Das von der Steuerwicklung
W2 im Mittelschenkel MS verursachte Magnetfeld teilt
sich symmetrisch in die beiden Außenschenkel AS., AS2 auf.
Daher ist der magnetische Fluß φ1 im Mittelschenkel doppelt
so groß wie der magnetische Fluß φ2 in den beiden Außenschenkeln.
Nach den Induktionsgesetzen gilt:
Daher ist ,
ΦI
B1 = ΊΓ
I A
und .
Φ2
B2 = TT2
Aus Gleichung (7) und Gleichung (8) ergibt sich:
B1 φ1 Α
vT = JT ' IT
B2 A1 φ2
Gleichung (5) in Gleichung (9) eingesetzt ergibt:
B1 2φ2 A2 2A2
B^ = — ' Φΐ=~
B^ = — ' Φΐ=~
Für den Sonderfall A1 = 2A2 gilt:
B1
In einem homogenen Magnetwerkstoff gehören, entsprechend der Magnetisierungskennlinie, zu gleichen magnetischen Induktionen
B gleiche magnetische Feldstärken H und daher entsprechend der Beziehung μ = ττ gleiche Permeabilitäten μ.
Daher gilt für B1 = B2 ebenfalls μ1 = μ2·
Setzt man in Gleichung (3) diesen Sonderfall μ.. = μ2 und A1 = 2A„
ein, so ergibt sich die vereinfachte Beziehung:
J2 W,
4.I2
+ 1
L7 ,- - -■, · ■ (11)
In dieser Gleichung stehen nur noch feste, durch die Bauform vorgegebene Größen. Daher ist das Verhältnis L1ZL2 nun eine
Konstante, so daß auch das Verhältnis f1/f2 konstant ist.
Bei genauer Betrachtung ist das Verhältnis L1ZL2 jedoch nicht
absolut konstant, weil bei höheren magnetischen Feldstärken ein Teil der magnetischen Feldlinien nicht mehr durch die Außenschenkel
geht, sondern ein Streufeld bildet. Dann gilt natürlieh die Beziehung B1 = B2 nicht mehr, d.h. A^A2
> 2,0.
Aus empirischen Untersuchungen geht hervor, daß bei einem Verhältnis A..:A2*fc2,5 ein Optimum hinsichtlich der Konstanz des
Verhältnisses f*/£~ erreicht wird. Bei anderen Ausführungen
des Doppelkernes liegt das Verhältnis im Bereich von 2,O - 2,7,
insbesondere 2,3 - 2,6.
In Fig. 4 zeigt die mit durchgezogenem Strich eingezeichnete Gerade
b die Steuerkennlinie, die sich ergibt, wenn die Beziehung B.. = B2 streng gilt. Die mit durchgezogenem Strich
gezeichnete gekrümmte Kennlinie c stellt die Steuerkennlinie eines Transduktors dar, bei dem das Verhältnis A1 zu A~ den
Wert 2,45 hat. Dieser Wert hat sich in der Praxis als günstig erwiesen.
Die Steuerkennlinie f.. = Έ{ΐ~) wird durch die oben angegebene
Bemessung des Transduktors so weit linearisiert, daß es ausreicht,
in dem Festwertspeicher 24 nur noch wenige Werte für das Verhältnis t*/i~ abzuspeichern, insbesondere Anfangsund
Endwert des gewünschten Empfangsbereiches.
Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen, in der ein detailliertes Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform von Teilen
der erf indungsge'mäßen Abstimmschaltung dargestellt ist.
Der Digital/Analog-Umsetzer ist in einfacher Weise als Integratorschaltung
ausgebildet, welche die von dem Mikroprozessor 14 über die Anschlüsse P1, P2 gelieferten pulsförmigen Signale
integriert. Diese Integratorschaltung enthält einen Operationsverstärker OP 1, dessen Ausgang über einen Kondensator
C- auf den invertierenden Eingang rückgekoppelt ist. Der nicht invertierende Eingang ist über einen Spannungsteiler
aus Widerständen Rß, R_ auf ein konstantes Bezugspotential gelegt. Dieses Bezugspotential wird mittels
eines Kondensators C. stabilisiert. Der invertierende Eingang^des
Operationsverstärkers 0P1 erhält über einen Widerstand R5 entweder ein positives oder ein negatives Ansteuersignal,
je nachdem, welcher von zwei in Reihe zwischen die Betriebsspannung geschalteten Transistoren T., T2 durchgesteuert
ist. Die Ansteuerung des Transistors T- erfolgt über den Anschluß P1 und einen aus zwei Widerständen R1, R- gebildeten
Spannungsteiler, während die Ansteuerung des Tran-
sistors T2 über den Anschluß P2 und einen aus den Widerständen
R_, R, gebildeten Spannungsteiler erfolgt. Das Ausgangssignal
des Operationsverstärkers 0P1 wird über einen Widerstand Ro und einen Glättungskondensator C. einem Spannungs/-Stromwandler
zugeführt, der aus den beiden Transistoren T3, T4 gebildet ist. Der von dem Transistor T. gelieferte Strom
I gelangt als Steuerstrom zu dem einen Ende der Steuerwicklung L2.
Der Hilfsoszillator 16 in Fig. 1 ist vorzugsweise gemäß Fig.
gebildet aus einem Transistor T5, dessen Kollektor mit demselben
Ende der Steuerinduktivität L2 verbunden ist wie der
Kollektor des Transistors T4, einem Transistor Tg, dessen
Basis über einen Kondensator Cc vom Kollektor des Transistors
T5 angesteuert wird, und aus einer Konstantstromquelle, die
mittels eines Transistors T7 gebildet ist, dessen Kollektor
über Widerstand R12 bzw. R14 mit dem Emitter des Transistors
Tr- bzw. T,. verbunden ist, dessen Emitter über einen Widerstand
b 0
R22 an Masse liegt und dessen Basis ein über einen Kondensator
Cr geglättetes Regelsignal empfängt, das von einer aus
Dioden Di1, Di2 gebildeten Gleichrichterschaltung geliefert wird. Der Kollektor des Transistors T7 liefert einen von der
Regelspannung abhängigen Konstantstrom zu den parallelgeschalteten Emitterkreisen der Transistoren Τς, Tß. Der von dem
Transistor T7 gelieferte Konstantstrom teilt sich folglich
in die Widerstände R12 und R14 auf. Bei einem Ansteigen der
Spannung in einem der Widerstände R12' Ri4 muß f°l<?licn die
Spannung in dem jeweils anderen Widerstand abnehmen und umgekehrt . Die Basis des Transistors T5 ist über einen
aus Widerständen R10, R11 gebildeten Spannungsteiler auf
konstantes Potential gelegt. In ähnlicher Weise ist die Basis des Transistors Tg, dessen Kollektor mit dem positiven
Pol der Versorgungsspannung verbunden ist, über einen aus
Widerständen R16/ R15 gebildeten Spannungsteiler auf eine
geeignete Vorspannung gelegt, wird jedoch über den Konden-
sator C, aus dem Kollektorkreis des Transistors Tc in Mitkopplung
angesteuert, so daß die Bedingungen für Schwingbetrieb erfüllt sind. Das Schwingen erfolgt mit der Frequenz
f2, die durch den Parallelresonanzkreis aus der Steuerinduktivität
L2 und dem Kondensator C2 gebildet ist.
Das die Basis des Transistors T_ ansteuernde Regelsignal wird
aus dem Ausgangssignal des so gebildeten Hilfsoszillators gewonnen, wozu dieses Ausgangssignal über einen Kondensator
C- am Kollektor des Transistors T5 ausgekoppelt und mittels
eines Transistors Tg verstärkt wird. Das vom Kollektor des
Transistors T« über einen Kondensator Cg ausgekoppelte verstärkte
Signal wird mittels der Dioden Di1, Di2 gleichgerichtet, um das Regelsignal zu erhalten. Am Kollektor wird ferner
das verstärkte Ausgangssignal des Hilfsoszillators abgenommen, das dem Mikroprozessor 14 zugeführt wird.
Die oben beschriebene Ausgestaltung des Hilfsoszillators 16 in Fig. 1 zeichnet sich durch Einfachheit, leicht Integrierbarkeit,
Freiheit von Oberwellen und niedrige Schwingungsamplitude aus. Sie ist daher zur Anwendung bei der in Fig. 1
gezeigten Abstimmschaltung besonders gut geeignet.
Claims (23)
- PATENTANWÄLTE " *.." Z - - ■"·Dipl.-lng. MAX BUNKE
Dipl.-Chem. Dr. HOLGER BUNKE Dipl.-Phys. HARTMUT DEGWERTJOHANNES-SCHARRER-STRASSE 13 · D-8000 MÜNCHEN 21München, den 15. April 1981 P 5019Becker Autoradiowerk GmbH 7516 Karlsbad 2 - IttersbachAbstimmschaltung für HochfrequenzempfängerPATENTANSPRÜCHE1 . y Abstimmschaltung für Hochfrequenzempf anger mit wenigstens "einem durch eine veränderliche Induktivität abstimmbaren Empfangskreis,dadurch gekennzeichnet,- daß die veränderliche Induktivität durch die Arbeitswicklung (L1) eines Transduktors (12) gebildet ist, dessen Steuerwicklung (L2) von einem Steuerstrom (I) durchflossen ist;- daß die Steuerwicklung (L2) gleichzeitig als frequenzbestimmendes Element eines Hilfsoszillators (16) ausgebildetist, und- daß eine Frequenzregelschleife zur Regelang der SehwinguMjs· frequenz des HilfsOszillators (16) durch Regelung des Steuerstromes (I) vorgesehen ist. - 2. Abstimmschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzregelschleife derart ausgebildet ist, daß sie die Schwingungsfrequenz (f^) des Hilfsoszillators (16) auf einem Wert hält, der in einem vorbestimmten Verhältnis (f1/f2) zur Empfangsfrequenz (f,) steht, auf den der Empfangskreis (L1, A, C) abgestimmt ist.
- 3. Abstimmschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorbestimmte Verhältnis (f1/f2) für den jeweils verwendeten Transduktor (12) und für wenigstens zwei der gewünschten Werte der Empfangsfrequenz (f.) in einem Festwertspeicher (24) abgespeichert ist, zu dem eine in der Frequenzregelschleife enthaltene Steuerschaltung (14) Zugriff hat.
- 4. Abstimmschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Werte des vorbestimmten Verhältnisses für die gewünschten Empfangsfrequenzen empirisch ermittelt sind.
- 5. Abstimmschaltung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei unlinearer Abhängigkeit der Empfangsfrequenz von der Schwingungsfrequenz des Hilfsoszillators (16) eine Vielzahl von Verhältniswerten in dem Festwertspeicher (24) abgespeichert ist, durch welche die Kurve dieser nichtlinearen Abhängigkeit approximiert wird.
- 6. Abstimmschaltung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei angenähert linearer Abhängigkeit der Empfangsfrequenz von der Schwingungsfrequenz des Hilfsoszillators (16) nur wenige Werte des vorbestimmten Verhältnisses in dem Festwertspeicher (24) abgespeichert sind.
- 7. Abstimmschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigen Werte des vorbestimmten Verhältnisses die Werte sind, die zum Anfang und Ende des gewünschten Abstimmbereiches gehören.
- 8. Abstinunschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Transduktor (12) mit symmetrischem Doppelkern ausgebildet ist, auf dessen Mittelschenkel (MS) die Steuerwicklung (L2) und auf dessen Außenschenkeln (AS1, AS2) je eine Wicklungshälfte (W1, W1') der Arbeitswicklung (L1) angeordnet ist.
- 9. Abstimmschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungshälften (W1, W1 1) gegensinnig in Reihe geschaltet sind.
- 10. Abstimmschaltung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Querschnitts (A2) des Mittelschenkels (MS) zu dem Querschnitt (A1) der Außenschenkel (AS1, AS2) so bemessen ist, daß unter Betriebsbedingungen die Permeabilität (μ2) des Mittelschenkels angenähert gleich der Permeabilität (U1) der Außenschenkel ist.
- 11. Abstimmschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Querschnitts (A2) des Mittelschenkels (MS) zu dem Querschnitt (A1) der Außenschenkel (AS1, AS2) einen Wert von größer als 2,0aufweist.
- 12. Abstimmschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Querschnitts (A2) des Mittelschenkels (MS) zu dem Querschnitt (A1) der Außenschenkel / AS2) einen Wert von 2,0 - 2,7 aufweist.
- 13. Abstimmschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, d'aß das Verhältnis des Querschnitts (A2) des Mittelschenkels (MS) zu dem Querschnitt (A1) der Außenschenkel (AS1, AS2) einen Wert von 2,3 - 2,6 aufweist.
- 14. Abstimmschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzregelischalturig alsSteuerschaltung (14) einen Mikroprozessor umfaßt, der die Istfrequenz des Hilfsoszillators (16) mit seiner der jeweiligen Empfangsfrequenz (fj zugeordneten Sollfrequenz vergleicht und in Abhängigkeit vom Ergebnis des Vergleichs ein digitales Steuersignal an einen Digital/Analog-ümsetzer (26) abgibt, dessen Ausgangssignal dem Steuerstrom (I) des Transduktor s (12) proportional ist.
- 15. Abstimmschaltung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Digital/Analog-ümsetzer (26) als Integratorschaltung ausgebildet ist.
- 16. Abstimmschaltung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß dem Digital/Analog-ümsetzer (26) ein Spannungs/Strom-Wandler (28) nachgeschaltet ist.
- 17. Abstimmschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der abstimmbare Empfangskreis ein Antennenkreis ist.
- 18. Abstimmschaltung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der' Antennenkreis auf Empfangsfrequenzen im Bereich des AM-Rundfunks abstimmbar ist.
- 19. Abstimmschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungssfrequenz (f„) des Hilfsoszillators (16) um Größenordnungen niedriger als die Empfangsfrequenz (f..) ist.
- 20. "Abstimmschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsoszillaotr (16) so ausgebildet und an die Steuerwicklung (L2) angekoppelt ist, daß der in dieser durch den Hilfsoszillator (16) bewirkte Stromfluß gegenüber dem Steuerstrom (I) vernachlässigbar klein ist.
- 21. Abstimmschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Amplxtudenregelschaltung (18) / die die Schwingungsamplitude des Hilfsoszillators (16) auf einen Wert regelt, bei dem keine zu Uberlagerungsstörungen führenden Oberwellen erzeugt werden.
- 22. Abstimmschaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsoszillator (16) gebildet ist aus:- einem ersten Transistor (Tc)/ in dessen Kollektorkreis die Arbeitswicklung (L-) des Transduktors (12) liegt;- einem zweiten Transistor (Tg), dessen Basis von dem aus dem Kollektorkreis des ersten Transistors abgegriffenen Signal angesteuert ist und dessen Emitterkreis parallel zu dem Emitterkreis des ersten Transistors geschaltet ist; und - einer Konstantstromquelle (T-), welche beide Emitterkreise des ersten und des zweiten Transistors (T1-, Tß) speist.
- 23. Abstimmschaltung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Konstantstromquelle (T_) gelieferte Strom durch ein aus dem Ausgangssignal des Hilfsoszillators(16) gewonnenes Regelsignal geregelt ist.
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