[go: up one dir, main page]

DE3115092C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3115092C2
DE3115092C2 DE3115092A DE3115092A DE3115092C2 DE 3115092 C2 DE3115092 C2 DE 3115092C2 DE 3115092 A DE3115092 A DE 3115092A DE 3115092 A DE3115092 A DE 3115092A DE 3115092 C2 DE3115092 C2 DE 3115092C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image pickup
pickup tube
video camera
power supply
output signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3115092A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3115092A1 (de
Inventor
Hiroyuki Yokohama Kanagawa Jp Takimoto
Takashi Sagamihara Kanagawa Jp Kuniyoshi
Tatsuzo Tokio/Tokyo Jp Ushiro
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP5122280A external-priority patent/JPS56147565A/ja
Priority claimed from JP5122380A external-priority patent/JPS56147566A/ja
Priority claimed from JP5122180A external-priority patent/JPS56147564A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3115092A1 publication Critical patent/DE3115092A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3115092C2 publication Critical patent/DE3115092C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/70Circuitry for compensating brightness variation in the scene
    • H04N23/75Circuitry for compensating brightness variation in the scene by influencing optical camera components

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Videokamera, mit einer Bildaufnahmeröhre zur Aufnahme von Objektbildern, die eine Lichtempfangs-Flächenelektrode und eine Heizeinrichtung aufweist, einer Abschirmeinrichtung zur Unterbrechung des Lichteinfalls auf die Lichtempfangs-Flächenelektrode, einer Stromversorgungseinrichtung für die Heizeinrichtung und einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre bzw. auf eine Videokamera, mit einer Bildaufnahmeröhre zur Aufnahme von Objektbildern, die eine Lichtempfangs-Flächenelektrode und eine Heizeinrichtung aufweist, einer Blende zur Steuerung der Intensität des Lichteinfalls auf die Bildaufnahmeröhre, einer automatischen Blendensteuereinrichtung zur Steuerung der Blendenöffnung in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Bildaufnahmeröhre, einer Stromversorgungseinrichtung für die Heizeinrichtung und einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre.
Aus der US-PS 41 41 043 ist eine Videokamera dieser Art mit einer Bildaufnahmeröhre bekannt, bei der zur Kompensation schwankender Objekthelligkeitswerte eine Bildsignalerzeugung mit Helligkeitspegelsteuerung in Betracht gezogen ist. Zu diesem Zweck wird das erhaltene Videoausgangssignal nach Gleichrichtung zusammen mit einer manuell einstellbaren Referenz-Gleichspannung einem ersten Servoverstärker zugeführt, der auf eine zwischen einer Photokathode und einer photoelektrischen Halbleiter-Speicherelektrode der Bildaufnahmeröhre anliegende Beschleunigungsspannung der Photoelektronen zur Konstanthaltung des Video-Ausgangssignals einwirkt. Mit dieser rasch ansprechenden Servoschleife steht eine langsame ansprechende weitere Servoschleife in Wirkverbindung, über die mit Hilfe eines vom Ausgangssignal des ersten Servoverstärkers und einer weiteren, ebenfalls manuell einzustellenden Referenzspannung beaufschlagten zweiten Servoverstärkers, eines Stellmotors und einer Blende bzw. Abschirmeinrichtung der Lichteinfall auf die Bidlaufnahmeröhre steuerbar ist. Über einen Servoschleifen-Steuerschalter kann die Wirkverbindung zwischen den beiden Servoverstärkern im Falle eines übermäßigen Photoelektronenstromes bzw. in Abhängigkeit vom Ausgangssignal eines mit der Stromversorgungseinrichtung der Bildaufnahmeröhre gekoppelten Zeitgebers unterbrochen und damit über den zweiten Servoverstärker ein Abblendvorgang eingeleitet werden. Auf diese Weise soll die Bildaufnahmeröhre vor Beschädigungen geschützt werden, die insbesondere bei übermäßiger Objekthelligkeit bzw. unzureichender Aufheizung der Bildaufnahmeröhre z. B. in Form von Einbrennerscheinungen auftreten können.
Eine solche Bildaufnahmeröhre mit photoelektrischer Lichtempfangs- Flächenelektrode unterliegt jedoch in hohem Maße gebrauchsabhängigen Alterungserscheinungen, die dazu führen, daß die Betriebsbereitschaft der Videokamera erst nach einer recht unbestimmten, starken Änderungen unterworfenen Zeitdauer erreicht wird, im übrigen jedoch auch von weiteren veränderlichen Betriebsparametern der batterieabhängigen Stromversorgung, wie Umgebungstemperatur, Batterieverbrauchszustand usw. abhängt. Durch Vorgabe von betriebsparameterunabhängigen festen Steuerzeiten und Referenzwerten läßt sich diesen Erscheinungen nicht Rechnung tragen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Videokamera der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß Beschädigungen der Bildaufnahmeröhre insbesondere unter Berücksichtigung einer alterungs- und umgebungsbedingungsabhängig veränderlichen Betriebsbereitschaft zuverlässig verhindert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Detektoreinrichtung zur Ermittlung des jeweiligen momentanen Anfangsbetriebszustands der Bildaufnahmeröhre ausgebildet ist und eine Vergleichseinrichtung zum Vergleich des über die Bildaufnahmeröhre fließenden Stroms mit einem vorgegebenen Wert zur Ermittlung des Erreichens der Betriebsbereitschaft der Bildaufnahmeröhre aufweist und daß mit der Vergleichseinrichtung eine Steuereinrichtung in Wirkverbindung steht, über die die bei unterbrochener Stromzufuhr betätigte Abschirmeinrichtung nach Einsetzen der Stromzufuhr aus der Stromversorgungseinrichtung in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung unwirksam gesteuert wird.
Alternativ wird die Aufgabe unter Einbeziehung einer automatischen Blendensteuereinrichtung dadurch gelöst, daß die Detektoreinrichtung eine Vergleichseinrichtung zum Vergleich des über die Bildaufnahmeröhre fließenden Stroms mit einem vorgegebenen Wert zur Bildung eines das Erreichen der Betriebsbereitschaft der Bildaufnahmeröhre angebenden Ausgangssignals aufweist und daß mit der Vergleichseinrichtung eine Sperreinrichtung in Wirkverbindung steht, die nach Einsetzen der Stromzufuhr aus der Stromversorgungseinrichtung die automatische Blendensteuereinrichtung bis zur Erzeugung des Ausgangssignals der Vergleichseinrichtung sperrt, wobei im Sperrzustand der automatischen Blendensteuereinrichtung die Blendenöffnung geschlossen ist.
Da mit Hilfe der Detektoreinrichtung der nach Beginn der Stromversorgung durch die Bildaufnahmeröhre fließende Strom mit einem vorgegebenen Wert verglichen und der Lichteinfall auf die Bildaufnahmeröhre sodann in direkter Abhängigkeit vom erhaltenen Vergleichsergebnis gesteuert wird, ist auch bei alterungsbedingten oder auf Veränderungen der Umgebungsbedingungen beruhenden Schwankungen der zur Herstellung der Betriebsbereitschaft der Bildaufnahmeröhre erforderlichen Zeitdauer stets eine gleichbleibend stabile Steuerung des Lichteinfalls auf die Bildaufnahmeröhre gewährleistet, durch die Beschädigungen, wie z. B. Einbrennerscheinungen, aufgrund übermäßig starken Lichteinfalls vor Erreichen der Betriebsbereitschaft der Bildaufnahmeröhre zuverlässig verhindert werden können.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung dargelegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des optischen Systems eines ersten Ausführungsbeispiels der Videokamera,
Fig. 2 ein Schaltbild einer Steuerschaltung der Videokamera gemäß Fig. 1 mit einem Ausführungsbeispiel einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre der Videokamera,
Fig. 3 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 4 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 5 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 6 Signalverläufe bei der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 5,
Fig. 7 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des optischen Systems eines zweiten Ausführungsbeispiels der Videokamera,
Fig. 9 ein Schaltbild einer Steuerschaltung der Videokamera gemäß Fig. 8 mit einem Ausführungsbeispiel einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre der Videokamera,
Fig. 10 eine persepktivische Ansicht des optischen Systems eines dritten Ausführungsbeispiels der Videokamera,
Fig. 11 ein Schaltbild einer Steuerschaltung der Videokamera gemäß Fig. 10 mit einem Ausführungsbeispiel einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre der Videokamera,
Fig. 12 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 11,
Fig. 13 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 11,
Fig. 14 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 11,
Fig. 15 Signalverläufe bei der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 14,
Fig. 16 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 11,
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht des optischen Systems eines vierten Ausführungsbeispiels der Videokamera,
Fig. 18 ein Schaltbild einer Steuerschaltung der Videokamera gemäß Fig. 17 mit einem Ausführungsbeispiel einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre der Videokamera,
Fig. 19 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 18,
Fig. 20 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 18,
Fig. 21 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 18,
Fig. 22 Signalverläufe bei der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 21,
Fig. 23 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Detektoreinrichtung gemäß Fig. 18,
Fig. 24 eine perspektivische Ansicht des optischen Systems eines fünften Ausführungsbeispiels der Videokamera,
Fig. 25 ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung der Videokamera gemäß Fig. 24 mit einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre der Videokamera und
Fig. 26 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels der Steuerschaltung gemäß Fig. 25.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht ein bei einem Ausführungsbeispiel der Videokamera verwendetes optisches System mit einem Fokussier-Linsensystem 10, einem Zoom-Linsensystem 11, einem Relais-Linsensystem 12, einem Halbspiegel 13, einem Photosensor 14, einer Blende 15 und einer Bildaufnahmeröhre 16. Beim Außerbetriebszustand wird die Blende 15 nicht angetrieben und ist daher geschlossen. Beim normalen Arbeiten wird das über das Fokussier-Linsensystem 10 und das Zoom-Linsensystem 11 geführte einfallende Licht teilweise vom Halbspiegel 13 reflektiert und in den Photoempfänger bzw. Photosensor 14 geleitet, dessen Ausgangssignal die Blende 15 steuert. Das durch den Halbspiegel 13 hindurchtretende Licht wird mittels der Blende 15 auf eine geeignete Stärke verringert und mittels des Relais-Linsensystems 12 auf der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 16 fokussiert. Am Betriebsbeginn ist die Blende 15 auf einem Minimalwert dadurch geschlossen, daß ihre Stromversorgung abgeschaltet wird, bis durch einen geeigneten Pegel des Strahlstroms der Bildaufnahmeröhre 16 ein stabiler Betriebszustand festgestellt wird.
Dieses Arbeiten des optischen Systems ist mittels einer Steuerschaltung gemäß Fig. 2 erzielbar, in der eine Bildaufnahmeröhre PT der in Fig. 1 gezeigten Röhre 16 entspricht. Bei dieser Ausführungsform wird der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre PT mittels des Heizstroms derselben festgestellt. Zu diesem Zweck ist ein Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT über einen Widerstand R21 an eine nicht gezeigte Stromversorgung angeschlossen. An die Stromversorgung sind in Reihenschaltung Widerstände R22 und R23 angeschlossen, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential für die Feststellung des Arbeits- bzw. Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT abgeben.
Ein Vergleicher IC1 vergleich das Potential am Verbindungspunkt zwischem dem Heizfaden H und dem Widerstand R21 mit dem Bezugspotential und gibt das Ergebnis dieses Vergleichs ab.
Ein Photoempfänger bzw. Photosensor CdS, der dem Photosensor 14 gemäß Fig. 1 entspricht, ist über einen Widerstand R24 an die Stromversorgung angeschlossen und liefert am Verbindungspunkt mit diesem Widerstand R24 ein Potential, das die Lichtstärke anzeigt. Widerstände R25 und R26 ergeben ein Potential, das eine Bezugs- Lichtstärke anzeigt.
Ein Vergleicher IC2 vergleicht das Potential am Photosensor CdS mit dem Lichtstärken-Bezugspotential und gibt ein Ausgangssignal zur Steuerung einer der Blende 15 in Fig. 1 entsprechenden Blende Me ab, die mit einem Anschluß an den Ausgang des Vergleichers IC2 angeschlossen ist.
Mit dem Ausgangssignal des Vergleichers IC1 wird ein Schaltelement bzw. Transistor Q1 gesteuert, der den zweiten Anschluß der Blende Me mit der nicht dargestellten Stromversorgung verbindet.
Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung aus der Stromquelle zeigt der noch nicht erwärmte Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT einen kleineren Widerstand als der Widerstand R21, so daß er am Negativ-Eingang des Vergleichers IC1 eine Spannung abgibt, die höher als das durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc über die Widerstände R22 und R23 erzielte Bezugspotential am Positiv-Eingang des Vergleichers IC1 ist; dadurch gibt der Vergleicher IC1 ein Ausgangssignal mit niedrigem Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn der Heizfaden H nach Ablauf einer bestimmten Zeit ausreichend aufgeheizt ist, so daß er einen bestimmten Widerstand erreicht, erhält der Vergleicher IC1 am Negativ-Eingang eine Spannung, die niedriger als die Spannung am Positiv-Eingang ist; dadurch gibt der Vergleicher IC1 ein Ausgangssignal mit hohem Pegel "H" ab, der im wesentlichen gleich demjenigen der Versorgungsspannung Vcc ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Strahlstrom für die Bildaufnahme ausreichend.
Der Schaltungsteil an der rechten Seite der Verbindungspunkte a, b und c stellt eine automatische Belichtungssteuerschaltung mit sog. externer Lichtmessung dar, bei der der Photosensor CdS vor der Blende Me und der photoelektrischen Fläche angeordnet ist. Bei dieser Schaltung verringert sich beispielsweise in Abhängigkeit von einem Anstieg der Leuchtdichte des Objekts der Widerstand des Photosensors CdS, so daß die dem Negativ-Eingang des Vergleichers IC2 zugeführte Spannung ansteigt, wodurch dessen der Blende Me zugeführtes Ausgangssignal verringert wird und damit die Blendenöffnung verkleinert wird. Der hierbei verwendete Blendenmechanismus ist so ausgebildet, daß die Blendenöffnung bei fehlender Speisespannung geschlossen und bei ansteigender Speisespannung vergrößert wird. Der Vergleicher IC2 ist so aufgebaut, daß die der Blende Me zugeführte Spannung verringert wird, wenn in Abhängigkeit von dem vom Photosensor CdS empfangenen Licht die mittels des Widerstands R24 und des Photosensors CdS geteilte Spannung höher als die mittels der Widerstände R25 und R26 geteilte Spannung wird; ein Widerstand R27 dient zur Festlegung der Empfindlicheit der automatischen Belichtungssteuerschaltung. In dieser Schaltung erlaubt der in Reihe zur Blende Me geschaltete Transistor Q1 das normale Arbeiten der Schaltung und der Blende Me beim Durchschaltzustand dieses Transistors Q1, hält jedoch bei seinem Sperrzustand unabhängig vom Ausgangssignal des Vergleichers IC2 die Blende Me geschlossen. Die an der linken Seite der Verbindungspunkte a, b und c dargestellte Detektorschaltung für die Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT gibt das Ermittlungssignal über den Verbindungspunkt b und einen Widerstand R28 an die Basis des Transistors Q1 ab, so daß während der Zeitdauer unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Kamera bis zur ausreichenden Erwärmung des Heizfadens H die Blende Me zwangsweise geschlossen wird und damit die Bildaufnahmeröhre PT gegenüber dem einfallenden Licht abgeschirmt wird.
Gegenüber der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, bei der der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre PT mittels des Heizstroms derselben ermittelt wird, wird bei einer in Fig. 3 gezeigten weiteren Ausführungsform für den gleichen Zweck der Heizfaden- Widerstand herangezogen; in Fig. 3 sind die Fig. 2 entsprechenden Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In Fig. 3 gibt eine übliche Konstantstromquelle IO an den Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT einen konstanten Strom ab.
Widerstände R29 und R30 liefern an ihrem Verbindungspunkt ein Potential, das den Widerstand des Heizfadens H beim normalen Betriebszustand angibt.
Ein Vergleicher IC3 ist mit dem Positiv-Eingang an den Heizfaden H und mit dem Negativ-Eingang an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R29 und R30 angeschlossen. Die Anschlüsse a′, b′ und c′ gemäß Fig. 3 sind an die Verbindungspunkte a, b und c gemäß Fig. 2 angeschlossen.
Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung zeigt der noch nicht erwärmte Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT einen niedrigen Widerstand, wodurch die durch den konstanten Strom aus der Konstantstromquelle IO verursachte Spannung am Heizfaden H kleiner als die durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc über die Widerstände R29 und R30 erzielte Spannung am Widerstand R30 ist. Demgemäß erhält der Vergleicher IC3 am Positiv-Eingang eine niedrigere Spannung als am Negativ- Eingang, wodurch der Vergleicher IC3 ein Ausgangssignal mit niedrigem Pegel "L" abgibt, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn der Heizfaden H nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer ausreichend erwärmt ist und einen bestimmten Widerstand erreicht, erhält der Vergleicher IC3 am Positiv-Eingang eine höhere Spannung als am Negativ-Eingang, so daß der Vergleicher IC3 ein Ausgangssignal mit dem hohen Pegel "H" abgibt, der im wesentlichen gleich dem Pegel der Versorgungsspannung Vcc ist; dabei erreicht der Strahlstrom einen Wert, der für die Bildaufnahme ausreichend ist. Daher wird die Blende Me mit dem Ausgangssignal des in Fig. 2 gezeigten Vergleichers IC2 gesteuert.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung zur Erkennung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT; bei dieser Schaltung wird zur Ermittlung der Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre PT herangezogen; in Fig. 4 sind die Fig. 2 entsprechenden Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Fig. 4 zeigt eine Beschleunigungselektrode G2′ der Bildaufnahmeröhre PT und eine Hochspannungs-Erzeugungsschaltung E, die mit der Versorgungsspannung Vcc der Kameraschaltung betrieben wird und der Beschleunigungselektrode G2 Hochspannung zuführt.
Der Strahlstrom wird mit einem Widerstand R31 in eine Spannung umgesetzt. An die Stromquelle ist in Reihe zu dem Heizfaden H ein Widerstand R32 angeschlossen. Widerstände R33 und R34 liefern ein Bezugspotential, das einen Bezugspegel für den Strahlstrom bestimmt. Ein Vergleicher IC4 vergleicht das Potential am Widerstand R31 mit demjenigen am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R33 und R34. Während unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Heizfaden H noch nicht aufgeheizt ist, tritt kein Strahlstrom auf, so daß am Widerstand R31 kein Potential entsteht. Andererseits wird der Heizfaden H vom Strom über den Widerstand R32 aufgeheizt. Da bei diesem Zustand die mittels der Widerstände R33 und R34 aus der Versorgungsspannung Vcc geteilte und dem Negativ-Eingang des Vergleichers IC4 zugeführte Spannung höher als die vom Widerstand R31 dem Positiv-Eingang des Vergleichers IC4 zugeführte Spannung ist, gibt der Vergleicher IC4 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Messepegel ist. Wenn der Heizfaden H nach Ablauf einer bestimmten Zeit aufgeheizt ist, erreicht der Strahlstrom einen für die Bildaufnahme ausreichenden Pegel, wodurch am Widerstand R31 ein bestimmtes Potential entsteht, das höher als die dem Negativ-Eingang des Vergleichers IC4 zugeführte Spannung ist; dadurch gibt der Vergleicher IC4 ein Ausgangssignal mit dem hohen Pegel "H" ab, der im wesentlichen gleich dem Pegel der Versorgungsspannung Vcc ist. Auf diese Weise wird der Transistor bzw. das Schaltelement Q1 gemäß Fig. 2 durchgeschaltet und gibt die Steuerung der Blende Me durch das Ausgangssignal des Vergleichers IC2 frei.
In Abwandlung der in Fig. 2 gezeigten Detektorschaltung zeigt Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung, bei der das Fehlen des Dunkelstroms herangezogen wird, das auftritt, wenn die Bildaufnahmeröhre PT keinen Strahlstrom hat; in Fig. 5 sind die Fig. 2 entsprechenden Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Fig. 5 zeigt einen Vorverstärker Amp zum Verstärken der Bildsignale aus der Bildaufnahmeröhre PT, einen Kondensator C1, einen Widerstand R35, einen an den Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT angeschlossenen Widerstand R36 und Widerstände R37 und R38, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential für den Dunkelstrom liefern.
Ferner zeigt Fig. 5 einen Vergleicher IC5 zum Vergleichen des Potentials am Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R35 und dem Kondensator C1 mit demjenigen am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R37 und R38, einen Kondensator C2, einen Widerstand R39 und ein Flipflop F/F, das mit seinem Rücksetzeingang R am Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator C2 und dem Widerstand R39 und mit seinem Setzeingang S an den Vergleicher IC5 angeschlossen ist und ein Ausgangssignal Q zur Steuerung des Schaltelements Q1 abgibt.
Bei Fehlen des Strahlstroms während des nicht erwärmten Zustands des Heizfadens H gibt gemäß Fig. 6 (a) der Vorverstärker Amp keine Ausgangssignale ab. Wenn jedoch nach Erwärmung des Heizfadens H der Strahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, wird bei fehlendem einfallendem Licht an der photoempfindlichen Fläche der Bildaufnahmeröhre PT durch Verstärkung des vom Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre PT erzeugten sog. Dunkelstrom mittels des Vorverstärkers Amp ein Signalverlauf gemäß Fig. 6 (b) erzielt. Während einer Austastperiode, in der der Strahl üblicherweise unterbrochen ist, tritt kein Dunkelstrom auf. Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung, wenn der Heizfaden H noch nicht erwärmt ist, so daß sich aus dem Vorverstärker Amp das in Fig. 6 (a) gezeigte Ausgangssignal ergibt, erhält der Negativ-Eingang des Vergleichers IC5 die am Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator C1 und dem Widerstand R35 auftretende Versorgungsspannung Vcc, die höher als eine durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc mittels der Widerstände R37 und R38 erzielte Spannung KVcc ist; daher gibt der Vergleicher IC5 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist.
Das Flipflop F/F, das ein R-S-Flipflop ist, welches auf einen Triggerimpuls mit dem nahe der Versorgungsspannung Vcc liegenden hohen Pegel "H" am Setzeingang S hin ein Ausgangssignal Q mit hohem Pegel "H" abgibt und auf einen Triggerimpuls mit dem hohen Pegel "H" am Rücksetzeingang R hin ein Ausgangssignal Q mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt, wird zu Beginn der Stromversorgung durch ein von der Differenzierschaltung aus dem Kondensator C2 und dem Widerstand R39 zugeführtes Triggersignal im Rücksetzzustand mit dem Ausgangssignal niedrigen Pegels "L" gehalten.
Wenn nach Ablauf einer bestimmten Zeit durch den ausreichend erwärmten Heizfaden H der Strahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, gibt auf die vorangehend beschriebene Weise der Vorverstärker Amp das in Fig. 6 (b) gezeigte Ausgangssignal ab, das über die Schaltung aus dem Kondensator C1 und dem Widerstand R35 an den Negativ- Eingang des Vergleichers IC5 mit einem Signalverlauf angelegt wird, der in Fig. 6 (c) gezeigt ist und bei dem KVcc den dem Positiv-Eingang zugeführten Spannungspegel darstellt. Dementsprechend gibt der Vergleicher IC5 ein Ausgangssignal gemäß Fig. 6 (d) ab, bei welchem der hohe Pegel "H" bzw. der niedrige Pegel "L" jeweils im wesentlichen gleich der Versorgungsspannung Vcc bzw. dem Massepegel sind. Auf diese Weise wird nach Beginn der Stromversorgung der Kamera das Ausgangssignal des Flipflops F/F auf dem niedrigen Pegel "L" gehalten und auf dem hohen Pegel "H" geschaltet, sobald der Strahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, wobei natürlich der Zustand hohen Pegels aufrechterhalten wird, bis die Stromversorgung wieder unterbrochen wird.
In Abwandlung der in Fig. 2 gezeigten Schaltung zeigt Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung, bei der eine indirekte Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT angewandt wird; In Fig. 7 sind die Fig. 2 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bi dieser Ausführungsform wird eine Zeitgeberschaltung, die auf eine vorbestimmte Zeitdauer vom Beginn der Stromversorgung bis zum Betriebszustand programmiert ist, welche für eine jeweilige Bildaufnahmeröhre PT im wesentlichen konstant ist, zu Beginn der Stromversorgung in Betrieb gesetzt, während durch das Ausgangssignal dieser Zeitgeberschaltung das Schaltelement Q1 gesteuert wird. Fig. 7 zeigt einen an den Heizfaden H angeschlossenen Widerstand R40, einen Widerstand R41 und einen Kondensator C3, die die Zeitgeberschaltung bilden, eine Diode D1 zur Entladung des Kondensators C3, Widerstände R42 und R43 für die Ermittlung der Ladespannung des Kondensators C3 und einen Vergleicher IC6 zum Vergleichen der Spannung am Kondensator C3 mit der über die Widerstände R42 und R43 erzielten Spannung.
Auf das Einschalten der Stromversorgung der Kameraschaltung hin wird durch den über den Widerstand R40 zugeführten Strom der Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT erwärmt und zugleich über den Widerstand R41 der Kondensator C3 aufgeladen. Der Negativ-Eingang des Vergleichers IC6 erhält eine mittels der Widerstände R42 und R43 geteilte Spannung der Versorgungsspannung Vcc.
Demgemäß erhält der Vergleicher IC6 an seinem Negativ- Eingang eine Spannung, die höher als die Spannung am Positiv-Eingang ist; daher gibt der Vergleicher IC6 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab. Dann übersteigt nach Ablauf einer durch den Kondensator C3 und dem Widerstand R41 bestimmten Zeitdauer die Spannung am Positiv-Eingang diejenige am Negativ-Eingang, so daß das Ausgangssignal des Vergleichers IC6 auf den hohen Pegel "H" umgeschaltet wird. Die Zeitdauer wird so gewählt, daß sie länger als die nach Beginn des Erwärmens des Heizfadens H notwendige Zeit zum Erreichen eines bestimmten Strahlstroms ist.
Die Zeitgeberschaltung kann auch durch einen digitalen Zeitgeber zur Zählung von Taktimpulsen gebildet sein. Beispielsweise zählt ein digitaler Zeitgeber, der zu Beginn der Stromversorgung mittels eines Signalgebers auf einen vorbestimmten Zählstand eingestellt wird, von einem Taktgenerator zugeführte Taktimpulse und gibt ein Ausgangssignal ab, wenn der Zählstand erreicht ist.
Fig. 8 zeigt in perspektivischer Ansicht ein bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Videokamera verwendetes optisches System mit einem Fokussier-Linsensystem 20, einem Zoom-Linsensystem 21, einem Relais- Linsensystem 22, einer Blende 23 und einer Bildaufnahmeröhre 24. Im Ruhezustand ist die Blende 23 geschlossen und schirmt die Bildaufnahmeröhre 24 gegenüber einfallendem Licht ab. Bei normalem Betrieb wird das über das Fokussier-Linsensystem 20, das Zoom-Linsensystem 21 und die Blende 23 geführte einfallende Licht mittels des Relais-Linsensystems 22 an der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 24 fokussiert. Durch Rückkopplungssteuerung der Blende 23 mittels des Ausgangssignals der Bildaufnahmeröhre 24 wird eine geeignete Lichtmenge erzielt. Zu Beginn des Betriebs wird die Blende 23 durch die hierfür vorgesehene Steuerschaltung geschlossen gehalten, bis der Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre 24 einen für ein stabiles Arbeiten geeigneten Pegel erreicht.
Die vorstehend beschriebene Wirkungsweise des optischen Systems ist mittels einer Steuerschaltung erzielbar, wie sie in Fig. 9 gezeigt ist, bei der eine Bildaufnahmeröhre PT1 der in Fig. 8 gezeigten Röhre 24 entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Arbeits- bzw. Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre PT1 durch deren Heizstrom ermittelt. Zu diesem Zweck ist der Heizfaden H der Bildaufnahmeröhre PT1 über einen Widerstand R44 an eine nicht gezeigte Stromquelle angeschlossen. An die Stromquelle sind in Reihenschaltung Widerstände R45 und R46 angeschlossen, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential zur Bestimmung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT1 liefern.
Ein Vergleicher IC7 vergleicht das Potential am Verbindungspunkt zwischen dem Heizfaden H und dem Widerstand R44 mit dem Bezugspotential und gibt das Vergleichsergebnis ab.
Ferner zeigt Fig. 9 einen Verstärker Amp1 zum Verstärken der Bildsignale aus der Bildaufnahmeröhre PT1, eine Diode D2 zum Gleichrichten der Bildsignale, einen Kondensator C4 und einen Widerstand R47, die zusammen mit der Diode D2 die Bildsignale in Gleichspannungssignale umsetzen, einen Widerstand R48, der an den Ausgang der Diode D2 angeschlossen ist, Widerstände R49 und R50, die eine später erläuterte Bezugsspannung liefern, einen Vergleicher IC8 zum Vergleich der über den Widerstand R48 zugeführten Bildsignale mit dem aus den Widerständen R49 und R50 erzielten Bezugssignal und zur Abgabe eines invertierten Ausgangssignals, einen Widerstand R51 zur Festlegung des Gegenkopplungspegels, eine der Blende 23 in Fig. 8 entsprechende Blende Me2, ein als Transistor ausgebildetes Schaltelement Q2, das durch das Ausgangssignal des Vergleichers IC7 gesteuert wird, um so die Blende Me2 mit Masse zu verbinden, und einen Widerstand R52.
Der an der linken Seite der Verbindungspunkte a′, b′ und c′ dargestellte Schaltungsteil bildet eine Detektorschaltung, deren Wirkungsweise bereits im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben ist.
Der an der rechten Seite der Verbindungspunkte a′, b′ und c′ dargestellte Schaltungsteil bildet eine automatische Belichtungssteuerschaltung, die so ausgebildet ist, daß die von der Bildaufnahmeröhre PT1 zugeführten und mittels des Verstärkers Amp1 verstärkten Bildsignale auf einem konstanten Pegel gehalten werden. Im einzelnen werden die Bildsignale nach der Umsetzung auf Gleichspannung mittels der Diode D2, des Kondensators C4 und des Widerstands R47 einem invertierenden Verstärker aus dem Vergleicher IC8 und den Widerständen R49, R50 und R51 zugeführt. Auf diese Weise wird bei einer größeren Amplitude des Bildsignals, die einer höheren Leuchtdicke des Objekts entspricht, an den Verstärker IC8 eine größere Gleichspannung angelegt, um eine geringere Ausgangsspannung aus diesem zu erhalten, so daß die Blendenöffnung verringert wird. Dadurch gibt die Bildaufnahmeröhre PT1 eine niedrigere Ausgangsspannung ab, wobei ein Gleichgewicht erreicht wird, wenn die Eingangsspannung am Negativ-Eingang des Vergleichers IC8 im wesentlichen gleich der mittels der Widerstände R49 und R50 geteilten und dem Positiv-Eingang des Vergleichers IC8 zugeführten Spannung wird, so daß auf diese Weise eine automatische Belichtungssteuerung erzielt wird. Der bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Blendenmechanismus ist so aufgebaut, daß bei fehlender Speisespannung die Blendenöffnung geschlossen wird und entsprechend der zugeführten Spannung die Blendenöffnung vergrößert wird. Bei dieser automatischen Belichtungssteuerschaltung erlaubt das mit der Blende Me2 in Reihe geschaltete Schaltelement Q2 während seines Durchschaltzustands das normale Arbeiten der Schaltung, hält jedoch während seines Sperrzustands unabhängig vom Ausgangssignal des Vergleichers IC8 die Blende Me2 geschlossen. Die Detektorschaltung zur Erkennung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT1, die an der linken Seite der Verbindungspunkte a′, b′ und c′ gezeigt ist, gibt das Ermittlungssignal über den Verbindungspunkt b′ und den Widerstand R52 an die Basis des als Transistor ausgebildeten Schaltelements Q2 ab, um dieses Schaltelement Q2 durch das Basispotential niedrigen Pegels "L" nach Beginn der Stromversorgung der Kamera zu sperren und damit zwangsweise die Blende Me2 zu schließen. Die an der linken Seite der Verbindungspunkte a′, b′ und c′ in Fig. 9 gezeigte Detektorschaltung kann auf gleichartige Weise gemäß den Fig. 3, 4, 5 und 7 abgewandelt werden, die jeweils Abwandlungen der in Fig. 2 gezeigten Ausbildungsform sind.
Gemäß den vorstehenden Erläuterungen erlaubt es dieses Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer zum Schließen der Blende Me2 im Ruhezustand ausgebildeten automatischen Belichtungssteuerung die Blende Me2 durch zwangsweises Unterbrechen der Stromversorgung derselben unabhängig vom Ausgangssignal der automatischen Belichtungssteuerschaltung bis zum Erreichen eines stabilen Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre PT1 nach Beginn der Stromversorgung der Kamera zu schließen, wodurch Einbrennerscheinungen an der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre PT1 verhindert wird und dadurch eine einfach anzuwendende Videokamera geschaffen wird.
Fig. 10 zeigt in perspektivischer Ansicht ein bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Videokamera verwendetes optisches System mit einem Fokussier-Linsensystem 110, einem Zoom-Linsensystem 111, einem Relais- Linsensystem 112, einer Blende 113, einer Bildaufnahmeröhre 114, einem Verschluß 115, einer Achse 116, um die der Verschluß 115 schwenkbar ist, einer Feder 117, die an einem Ende fest am nicht gezeigten Kameragehäuse und am anderen Ende mit dem Verschluß 115 verbunden ist, und einem Verschlußschwenkungs-Begrenzungsglied 118, das an einem Ende an den Verschluß 119 angeschlossen und am anderen Ende in ein Solenoid 119 eingeführt ist. Bei diesem optischen System wird zu Betriebsbeginn das Solenoid 119 erregt, um den optischen Weg mittels des Verschlusses 115 zu unterbrechen, bis der Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre 114 einen für einen stabilen Betrieb geeigneten Pegel erreicht.
Diese Wirkungsweise des optischen Systems ist mit einer Steuerschaltung erzielbar, wie sie in Fig. 11 gezeigt ist, in der die Bildaufnahmeröhre 1PT der in Fig. 10 gezeigten Röhre 114 entspricht. Bei dieser Ausführungsform wird der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 1PT auf der Basis ihres Heizstroms ermittelt. Zu diesem Zweck ist ein Heizfaden 1H der Bildaufnahmeröhre 1PT über einen Widerstand 1R21 an eine nicht gezeigte Stromquelle angeschlossen. An die Stromquelle sind in Reihenschaltung Widerstände 1R22 und 1R23 angeschlossen, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential für die Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 1PT abgeben.
Ein Vergleicher 1IC1 vergleicht das Potential am Verbindungspunkt zwischen dem Heizfaden 1H und dem Widerstand 1R21 mit dem Bezugspotential und gibt das Vergleichsergebnis ab. Durch das über einen Widerstand 1R24 zugeführte Ausgangssignal des Vergleichers 1TC1 wird ein Transistor 1Q gesteuert.
Ein dem Solenoid 119 in Fig. 10 entsprechendes Solenoid 1Mg wird erregt, wenn der Transistor 1Q durchgeschaltet wird.
Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung aus der Stromquelle zeigt der noch nicht erwärmte Heizfaden 1H der Bildaufnahmeröhre 1PT einen Widerstand, der kleiner als derjenige des Widerstands 1R21 ist, so daß sich am Negativ-Eingang des Vergleichers 1IC1 eine höhere Spannung als das Bezugspotential am Positiv-Eingang des Vergleichers 1IC1 ergibt, das durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc über die Widerstände 1R22 und 1R23 gewonnen wird; dadurch gibt der Vergleicher 1IC1 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn der Heizfaden 1H nach einer bestimmten Zeitdauer ausreichend aufgeheizt ist, so daß er einen bestimmten Widerstand erreicht, erhält der Vergleicher 1IC1 am Negativ-Eingang eine niedrigere Spannung als am Positiv-Eingang, so daß er ein Ausgangssignal mit dem im wesentlichen der Versorgungsspannung Vcc gleichen hohen Pegel "H" abgibt, sobald der Strahlstrom einen für die Bildaufnahme ausreichenden Pegel annimmt.
Der an der rechten Seite der Verbindungspunkte 1a, 1b und 1c dargestellte Schaltungsteil bildet eine Verschlußantriebsschaltung zur Erregung des Solenoids 1Mg für das Schließen des Verschlusses 115 bei diesem Ausführungsbeispiel durch den Durchschaltzustand des Transistors 1Q sowie für das Öffnen des Verschlusses 115 durch den Sperrzustand des Transistors 1Q. Die an der linken Seite der Verbindungspunkte 1a, 1b und 1c dargestellte Detektorschaltung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 1PT gibt das Ermittlungssignal über den Verbindungspunkt 1b und einen Widerstand 1R24 an die Basis des Transistors 1Q ab. Auf diese Weise wird der Transistor 1Q nach Beginn der Stromversorgung der Kamera durch das Basispotential mit dem niedrigen Pegel "L" durchgeschaltet, um den Verschluß 115 zu schließen, und zum Öffnen des Verschlusses 115 gesperrt, sobald die Bildaufnahmeröhre 1PT einen stabilen Betriebszustand erreicht.
Auf diese Weise wird die Bildaufnahmeröhre 1PT durch den Verschluß 115 gegenüber einfallendem Licht abgeschirmt, bis nach Beginn der Stromversorgung der Kamera der Heizfaden 1H ausreichend erwärmt ist.
In Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, bei der der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 1PT durch deren Heizstrom ermittelt wird, zeigen die Fig. 12, 13, 14 und 16 weitere Ausführungsformen, die die an der linken Seite der Verbindungspunkte 1a, 1b und 1c in Fig. 11 gezeigte Detektorschaltung ersetzen können.
Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung zum Ermitteln des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 1PT aus deren Heizfaden-Widerstandswert, wobei in Fig. 12 die Fig. 11 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Eine übliche Konstantstromquelle 1IO gibt an den Heizfaden 1H der Bildaufnahmeröhre 1PT einen konstanten Strom ab.
Widerstände 1R25 und 1R26 ergeben an ihrem Verbindungspunkt ein Potential, das dem Widerstand des Heizfadens 1H bei normalem Betriebszustand angibt.
Ein Vergleicher 1IC2 ist mit dem Positiv-Eingang an den Heizfaden 1H und mit dem Negativ-Eingang an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 1R25 und 1R26 angeschlossen. Ferner sind die Anschlüsse 1a1, 1b1 und 1c1 mit den Anschlüssen 1a, 1b und 1c in Fig. 11 verbunden.
Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung zeigt der noch nicht erwärmte Heizfaden 1H der Bildaufnahmeröhre 1PT niedrigen Widerstand, wodurch die vom Konstantstrom aus der Konstantstromquelle 1IO verursachte Spannung am Heizfaden 1H kleiner ist als die durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc durch die Widerstände 1R25 und 1R26 erzielte Spannung am Widerstand 1R26. Somit erhält der Vergleicher 1IC2 am Positiv- Eingang eine niedrigere Spannung als am Negativ-Eingang und gibt ein Ausgangssignal mit dem Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn nach einer bestimmten Zeitdauer der Heizfaden 1H ausreichend aufgeheizt ist, um einen bestimmten Widerstand zu erreichen, erhält der Vergleicher 1IC2 am Positiv-Eingang eine höhere Spannung als am Negativ-Eingang und gibt somit ein Ausgangssignal mit dem im wesentlichen der Versorgungsspannung Vcc gleichen hohen Pegel "H" ab, sobald der Strahlstrom einen für die Bildaufnahme ausreichenden Pegel erreicht. Auf diese Weise wird das in Fig. 11 gezeigte Solenoid 1Mg erregt, so daß der Verschluß 115 geöffnet wird.
Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmerühre 1PT; bei dieser Ausführungsform wird der Stahlstrom der Bildaufnahmeröhre 1PT zur Ermittlung herangezogen; in Fig. 13 sind die Fig. 11 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Fig. 13 zeigt eine Beschleunigungselektrode 1G2, einen Widerstand 1R27 zur Umsetzung des Strahlstroms in eine Spannung, einen in Reihe zum Heizfaden 1H an die Stromquelle angeschlossenen Widerstand 1R28, Widerstände 1R29 und 1R30 zur Abgabe eines Bezugspotentials, das einen Bezugspegel für den Strahlstrom ergibt, und einen Vergleicher 1IC3 zum Vergleichen des Potentials am Widerstand 1R27 mit demjenigen am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 1R29 und 1R30.
Während unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Heizfaden 1H nicht aufgeheizt ist, tritt kein Strahlstrom auf, so daß am Widerstand 1R27 kein Potential entsteht. Andererseits wird durch den über den Widerstand 1R28 fließenden Strom der Heizfaden 1H aufgeheizt. Da bei diesem Zustand die mittels der Widerstände 1R29 und 1R30 aus der Versorgungsspannung Vcc geteilte und dem Negativ-Eingang des Vergleichers 1IC3 zugeführte Spannung höher als die durch den Widerstand 1R27 dem Positiv-Eingang des Vergleichers 1IC3 zugeführte Spannung ist, gibt der Vergleicher 1IC3 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn der Heizfaden 1H nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer aufgeheizt ist, erreicht der Strahlstrom einen für die Bildaufnahme ausreichenden Pegel, wobei am Widerstand 1R27 ein bestimmtes Potential erzeugt wird, das höher als die dem Negativ- Eingang des Vergleichers 1IC3 zugeführte Spannung ist; dadurch wird vom Vergleicher 1IC3 ein Ausgangssignal mit dem hohen Pegel "H" abgegeben, der im wesentlichen gleich der Versorgungsspannung Vcc ist.
In Abwandlung der Schaltung nach Fig. 11 zeigt Fig. 14 eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung, bei der das Fehlen des Dunkelstroms bei fehlendem Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre herangezogen wird; in Fig. 14 sind die Fig. 11 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Fig. 14 zeigt einen Vorverstärker 1Amp zur Verstärkung der Bildsignale aus der Bildaufnahmeröhre 1PT, einen Kondensator 1C1, einen Widerstand 1R31, einen Widerstand 1R32, der an den Heizfaden 1H der Bildaufnahmeröhre 1PT angeschlossen ist, und Widerstände 1R33 und 1R34, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential für den Dunkelstrom abgeben.
Ferner zeigt Fig. 14 einen Vergleicher 1IC4 zum Vergleichen des Potentials am Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand 1R31 und dem Kondensator 1C1 mit demjenigen am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 1R33 und 1R34, einen Kondensator 1C2, einen Widerstand 1R35 und ein Flipflop 1F/F, das mit seinem Rücksetzeingang R an den Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 1C2 und dem Widerstand 1R35 und mit seinem Setzeingang S an den Vergleicher 1IC4 angeschlossen ist und das ein Ausgangssignal Q zur Steuerung des Solenoids 1Mg abgibt.
Während bei nicht aufgeheiztem Heizfaden 1H der Strahlstrom fehlt, gibt gemäß Fig. 15 (a) der Vorverstärker 1Amp keine Ausgangssignale ab. Sobald jedoch nach dem Aufheizen des Heizfadens 1H der Strahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, wird beim Fehlen von auf die photoelektrische Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 1PT einfallendem Licht durch Verstärkung des vom Strahlstrom in der Bildaufnahmeröhre 1PT erzeugten sog. Dunkelstrom mittels des Vorverstärkers 1Amp ein Signalverlauf gemäß Fig. 15 (b) erzielt. In der Austastperiode BLK, in der der Strahl üblicherweise unterbrochen wird, tritt kein Dunkelstrom auf.
Wenn unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Heizfaden 1H noch nicht aufgeheizt ist, so daß sich am Vorverstärker 1Amp das in Fig. 15 (a) gezeigte Ausgangssignal ergibt, erhält der Negativ-Eingang des Vergleichers 1IC4 die am Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 1C1 und dem Widerstand 1R31 auftretende Versorgungsspannung Vcc, die höher als die durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc über die Widerstände 1R33 und 1R34 erzielte Spannung KVcc ist, so daß der Vergleicher 1IC4 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist.
Das Flipflop 1F/F, das ein RS-Flipflop ist, welches auf einen Triggerimpuls mit dem hohen Pegel "H" nahe der Spannung Vcc am Setzeingang S hin ein Ausgangssignal Q mit dem hohen Pegel "H" abgibt und auf einen Triggerimpuls mit dem hohen Pegel "H" am Rücksetzeingang R hin ein Ausgangssignal Q mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt, wird durch ein von der Differenzierschaltung aus dem Kondensator 1C2 und dem Widerstand 1R35 zugeführtes Triggersignal zu Beginn der Stromversorgung im Rücksetzzustand mit dem Ausgangssignal Q mit niedrigem Pegel "L" gehalten.
Wenn der Strahlstrom nach Ablauf einer bestimmten Zeit durch ausreichendes Aufheizen des Heizfadens 1H einen bestimmten Pegel erreicht, gibt auf die vorstehend beschriebene Weise der Vorverstärker 1Amp das in Fig. 15 (b) gezeigte Ausgangssignal ab, das über die Schaltung aus dem Kondensator 1C1 und dem Widerstand 1R31 an den Negativ-Eingang des Vergleichers 1IC4 mit dem in Fig. 15 (c) gezeigten Signalverlauf angelegt wird, bei dem KVcc den dem Positiv-Eingang zugeführten Spannungspegel darstellt. Entsprechend gibt der Vergleicher 1IC4 ein Ausgangssignal gemäß Fig. 15 (d) ab, bei dem der hohe Pegel "H" und der niedrige Pegel "L" jeweils im wesentlichen gleich dem Pegel der Versorgungsspannung Vcc bzw. dem Massepegel sind.
Auf diese Weise wird das Ausgangssignal des Flipflops 1F/F nach Beginn der Stromversorgung der Kamera auf dem niedrigen Pegel "L" gehalten und dann auf den hohen Pegel "H" geschaltet, wenn der Stahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, wobei der Zustand hohen Pegels natürlich bis zum Abschalten der Stromversorgung aufrechterhalten wird.
In Abwandlung der in Fig. 11 gezeigten Schaltung zeigt Fig. 16 eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung, bei der zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 1PT eine indirekte Ermittlung angewandt wird; in Fig. 16 sind die Fig. 11 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform wird eine Zeitgeberschaltung, die für eine vorgegebene Zeit vom Beginn der Stromversorgung bis zum Betriebszustand, die für eine jeweilige Bildaufnahmeröhre 1PT im wesentlichen konstant ist, zu Beginn der Stromversorgung in Betrieb gesetzt, wobei der Verschluß 119 mittels des Ausgangssignals der Zeitgeberschaltung gesteuert wird.
Fig. 16 zeigt einen an den Heizfaden 1H angeschlossenen Widerstand 1R36, einen Widerstand 1R37 und einen Kondensator 1C3, die die Zeitgeberschaltung bilden, eine Diode 1D2 zur Entladung des Kondensators 1C3, Widerstände 1R38 und 1R39 zur Ermittlung der Ladespannung des Kondensators 1C3 und einen Vergleicher 1IC5 zum Vergleich der Spannung am Kondensator 1C3 mit der mittels der Widerstände 1R38 und 1R39 erzielten.
Nach dem Einschalten der Stromversorgung der Kameraschaltung wird durch den über den Widerstand 1R36 zugeführten Strom der Heizfaden 1H der Bildaufnahmeröhre 1PT erwärmt, während zugleich über den Widerstand 1R37 der Kondensator 1C3 aufgeladen wird. Der Negativ-Eingang des Vergleichers 1C5 empfängt eine aus der Versorgungsspannung Vcc mittels der Widerstände 1R38 und 1R39 geteilte Spannung. Demzufolge erhält während der Anfangsperiode des Ladens des Kondensators 1C3 der Vergleicher 1IC5 an seinem Negativ-Eingang eine höhere Spannung als an seinem Positiv-Eingang und gibt ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab. Daraufhin übersteigt nach Ablauf einer durch den Kondensator 1C3 und den Widerstand 1R37 bestimmten Zeitdauer die Spannung am Positiv-Eingang diejenige am Negativ-Eingang, so daß das Ausgangssignal auf den hohen Pegel "H" umgeschaltet wird. Die genannte Zeitdauer wird so gewählt, daß sie länger als die nach Beginn der Erwärmung des Heizfadens 1H zum Erreichen eines bestimmten Strahlstroms notwendige Zeitdauer ist.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist es bei diesem Ausführungsbeispiel möglich, mit Hilfe eines Verschlußmechanismus die Bildaufnahmeröhre 1PT gegenüber dem einfallenden Licht abzuschirmen, bis die Bildaufnahmeröhre 1PT nach Beginn der Stromversorgung der Videokamera einen stabilen Betriebszustand erreicht; dadurch wird eine Einbrennerscheinung an der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 1PT verhindert und damit eine einfach anwendbare Videokamera geschaffen.
Fig. 17 zeigt in perspektivischer Ansicht ein optisches System für ein weiteres Ausführungsbeispiel der Videokamera; das optische System hat ein Fokussier- Linsensystem 210, ein Zoom-Linsensystem 211, ein Relais- Linsensystem 212, einen Halbspiegel 213, einen Photoempfänger bzw. Photosensor 214, eine Blende 215 und eine Bildaufnahmeröhre 216. Im Ruhezustand wird die Blende 215 nicht betrieben und ist daher geschlossen. Beim normalen Arbeiten wird das über das Fokussier-Linsensystem 210 und das Zoom-Linsensystem 211 geführte einfallende Licht mittels des Halbspiegels 213 teilweise reflektiert und auf den Photosensor 214 gerichtet, dessen Ausgangssignal die Blende 215 steuert. Das den Halbspiegel 213 durchlaufende Licht wird mittels der Blende 215 auf eine geeignete Stärke verringert und mittels des Relais- Linsensystem 212 auf der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 216 fokussiert. Zu Beginn des Betriebs wird die Blende 215 durch Unterbrechung der Stromversorgung geschlossen, bis durch einen geeigneten Pegel des Strahlstroms der Bildaufnahmeröhre 216 ein stabiler Betriebszustand erkannt wird.
Diese Funktion des optischen Systems ist mittels einer Steuerschaltung gemäß Fig. 18 erzielbar, in der eine Bildaufnahmeröhre 2PT der in Fig. 17 gezeigten Röhre 216 entspricht. Bei dieser Ausführungsform wird der Funktions- bzw. Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 2PT aus ihrem Heizstrom ermittelt.
Zu diesem Zweck ist ein Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT über einen Widerstand 2R21 an eine nicht gezeigte Stromquelle angeschlossen. An die Stromquelle sind in Reihenschaltung Widerstände 2R22 und 2R23 angeschlossen, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 2PT liefern.
Ein Vergleicher 2IC1 vergleicht das Potential am Verbindungspunkt zwischen dem Heizfaden 2H und dem Widerstand 2R21 mit dem Bezugspotential und gibt das Vergleichsergebnis ab.
Ein dem Photosensor 214 in Fig. 17 entsprechender Photosensor 2CdS ist über einen Widerstand 2R24 an die Stromquelle angeschlossen und gibt am Verbindungspunkt mit diesem Widerstand 2R24 ein die Lichtstärke darstellendes Potential ab. Widerstände 2R25 und 2R26 ergeben ein Potential, das eine Bezugs-Lichtstärke darstellt.
Ein Vergleicher 2IC2 vergleicht das Potential am Photosensor 2CdS mit dem Bezugspotential für die Lichtstärke und gibt ein Ausgangssignal zur Steuerung einer der Blende 215 in Fig. 17 entsprechenden Blende 2Me ab, die mit einem Anschluß an den Ausgang des Vergleichers 2IC2 angeschlossen ist.
Ein als Transistor ausgeführtes Schaltelement 2Q1 wird durch das Ausgangssignal des Vergleichers 2IC1 gesteuert und verbindet den Photosensor 2CdS, den Widerstand 2R25 und den Vergleicher 2IC2 mit der Stromquelle.
Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung aus der Stromquelle zeigt der noch nicht erwärmte Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT einen wesentlich geringeren Widerstand als der Widerstand 2R21, so daß an den Negativ- Eingang des Vergleichers 2IC1 eine Spannung angelegt wird, die höher als das durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc über die Widerstände 2R22 und 2R23 erzielte Bezugspotential am Positiv-Eingang des Vergleichers 2IC1 ist, so daß der Vergleicher 2IC1 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer der Heizfaden 2H ausreichend erwärmt ist und einen bestimmten Widerstand erreicht, erhält der Vergleicher 2IC1 an seinem Negativ- Eingang eine niedrigere Spannung als an seinem Positiv-Eingang, so daß er ein Ausgangssignal mit dem hohen Pegel "H" abgibt, der im wesentlichen gleich der Versorgungsspannung Vcc ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Strahlstrom für die Bildaufnahme ausreichend.
Der Schaltungsteil an der rechten Seite der Verbindungspunkte 2a, 2b und 2c bildet eine automatische Belichtungssteuerschaltung mit sog. externer Lichtmessung, bei der der Photosensor 2CdS vor der Blende 2Me und der photoelektrischen Flächenelektrode angeordnet ist. In dieser Schaltung wird beispielsweise durch ein Ansteigen der Leuchtdichte des Objekts der Widerstand des Photosensors 2CdS verringert, so daß die dem Negativ- Eingang des Vergleichers 2IC2 zugeführte Spannung ansteigt, wodurch dessen der Blende 2Me zugeführtes Ausgangssignal abnimmt, so daß die Blendenöffnung verkleinert wird. Der hierbei verwendete Blendenmechanismus ist so ausgebildet, daß die Blendenöffnung bei Fehlen einer Speisespannung geschlossen ist und die Blendenöffnung bei Ansteigen der Speisespannung vergrößert wird. Der Vergleicher 2IC2 ist so aufgebaut, daß die der Blende 2Me zugeführte Spannung verringert wird, wenn in Abhängigkeit von dem vom Photosensor 2CdS empfangenen Licht die vom Widerstand 2R24 und dem Photosensor 2CdS geteilte Spannung höher als die mittels der Widerstände 2R25 und 2R26 geteilte Spannung wird; ein Widerstand 2R27 dient zum Festlegen der Empfindlichkeit der automatischen Belichtungssteuerschaltung. Bei dieser automatischen Belichtungssteuerschaltung wird die Versorgungsspannung Vcc dem Vergleicher 2IC2 über den Transistor 2Q1 zugeführt, so daß die Schaltung beim Durchschaltzustand des Transistors 2Q1 in Betrieb ist, während sie beim Sperrzustand des Transistors außer Betrieb ist, so daß durch Abschalten der Stromversorgung unabhängig von der Lichtstärke des Objekts die Blende 2Me geschlossen wird. Die an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a, 2b und 2c dargestellte Detektorschaltung zur Erkennung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 2PT gibt das Ermittlungssignal über den Verbindungspunkt 2b und einen Widerstand 2R28 an die Basis des Transistors 2Q1 ab, so daß dieser durch das Basispotential mit dem niedrigen Pegel "L" gesperrt wird, wodurch unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Kamera die Blendenöffnung zwangsweise geschlossen wird.
In Abänderung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Detektorschaltung, bei der der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 2PT durch Ermittlung des Heizstroms erfaßt wird, werden nachstehend weitere Ausführungsformen angegeben, durch die diese Detektorschaltung ersetzt werden kann.
Fig. 19 zeigt ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform, bei der der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 2PT über den Heizfaden-Widerstand ermittelt wird; in Fig. 19 sind die Fig. 18 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Gemäß Fig. 19 gibt eine übliche Konstantstromquelle 2IO einen konstanten Strom an den Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT ab.
Widerstände 2R29 und 2R30 geben an ihrem Verbindungspunkt ein Potential ab, welches dem Widerstand des Heizfadens 2H bei normalem Betriebszustand entspricht.
Ein Vergleicher 2IC3 ist mit dem Positiv-Eingang an den Heizfaden 2H und mit dem Negativ-Eingang an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 2R29 und 2R30 angeschlossen. Die Verbindungspunkte 2a1, 2b1 und 2c1 gemäß Fig. 19 sind mit den Verbindungspunkten 2a, 2b und 2c gemäß Fig. 18 verbunden.
Unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung zeigt der noch nicht erwärmte Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT niedrigen Widerstand, wodurch die vom konstanten Strom aus der Konstantstromquelle 2IO hervorgerufene Spannung am Heizfaden 2H kleiner als die durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc über die Widerstände 2R29 und 2R30 am Widerstand 2R30 erzielte Spannung ist. Demzufolge erhält der Vergleicher 2IC3 an seinem Positiv-Eingang eine niedrigere Spannung als am Negativ-Eingang und gibt ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist. Wenn der Heizfaden 2H nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer ausreichend aufgeheizt ist und einen bestimmten Widerstand erreicht, erhält der Vergleicher 2IC3 an seinem Positiv- Eingang eine höhere Spannung als am Negativ- Eingang, so daß er ein Ausgangssignal mit dem im wesentlichen der Versorgungsspannung Vcc gleichen hohen Pegel "H" abgibt, wenn der Strahlstrom einen für die Bildaufnahme ausreichenden Pegel erreicht.
Auf diese Weise kann durch Verbinden der Verbindungspunkte 2a1, 2b1 und 2c1 mit den Verbindungspunkten 2a, 2b und 2c danach die Blende 2Me mit dem Ausgangssignal des in Fig. 18 gezeigten Vergleichers 2IC2 gesteuert werden.
Fig. 20 zeigt eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung, bei der zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 2PT deren Strahlstrom herangezogen wird; in Fig. 20 sind die Fig. 18 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Fig. 20 zeigt eine Beschleunigungselektrode 2G2 der Bildaufnahmeröhre 2PT und eine Hochspannungs-Erregungsschaltung 2E, die mittels der Versorgungsspannung Vcc der Kameraschaltung betrieben wird und an die Beschleunigungselektrode 2G2 Hochspannung anlegt.
Ein Widerstand 2R31 setzt den Strahlstrom in eine Spannung um. In Reihe zum Heizfaden 2H ist ein Widerstand 2R32 an die Stromquelle angeschlossen. Widerstände 2R33 und 2R34 geben ein Bezugspotential ab, das den Bezugspegel für den Strahlstrom bildet. Ein Vergleicher 2IC4 vergleicht das Potential am Widerstand 2R31 mit demjenigen am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 2R33 und 2R34.
Während der Heizfaden 2H unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung noch nicht erwärmt ist, tritt kein Strahlstrom auf, so daß am Widerstand 2R31 kein Potential entsteht. Andererseits wird der Heizfaden durch den Strom über den Widerstand 2R32 erwärmt. Bei diesem Zustand ist die aus der Versorgungsspannung Vcc mittels der Widerstände 2R33 und 2R34 geteilte und an den Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC4 angelegte Spannung höher als die durch den Widerstand 2R31 dem Positiv-Eingang zugeführte Spannung, so daß der Vergleicher 2IC4 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist.
Sobald der Heizfaden 2H nach Ablauf einer bestimmten Zeit aufgeheizt ist, erreicht der Strahlstrom einen für die Bildaufnahme ausreichenden Pegel, wodurch am Widerstand 2R31 ein bestimmtes Potential entsteht, das höher als die dem Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC4 zugeführte Spannung ist, so daß der Vergleicher 2IC4 ein Ausgangssignal mit dem hohen Pegel "H" abgibt, der im wesentlichen gleich der Versorgungsspannung Vcc ist. Auf diese Weise ist es durch Verbinden der Verbindungspunkte 2a2, 2b2 und 2c2 mit den Verbindungspunkten 2a, 2b bzw. 2c gemäß Fig. 18 möglich, den Transistor 2Q1 gemäß Fig. 18 durchzuschalten und die Blende 2Me mit dem Ausgangssignal des Vergleichers 2IC2 zu steuern.
In Abwandlung der in Fig. 18 gezeigten Detektorschaltung zeigt Fig. 21 eine Ausführungsform, bei der zur Betriebszustand-Ermittlung das Fehlen des Dunkelstroms herangezogen wird, welches auftritt, wenn die Bildaufnahmeröhre 2PT keinen Strahlstrom hat; in Fig. 21 sind die gleichen Komponenten wie in Fig. 18 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Fig. 21 zeigt einen Vorverstärker 2Amp zur Verstärkung der Bildsignale aus der Bildaufnahmeröhre 2PT, einen Kondensator 2C1, einen Widerstand 2R25, einen an den Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT angeschlossenen Widerstand 2R36 und Widerstände 2R37 und 2R38, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential für den Dunkelstrom liefern.
Weitere Bauteile sind ein Vergleicher 2IC5 zum Vergleich des Potentials am Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand 2R35 und dem Kondensator 2C1 mit demjenigen am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 2R37 und 2R38, ein Kondensator 2C2, ein Widerstand 2R39 und ein Flipflop 2F/F, das mit dem Rücksetzeingang R an den Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 2C2 und dem Widerstand 2R39 und mit dem Setzeingang S an den Vergleicher 2IC5 angeschlossen ist und ein Ausgangssignal Q zur Steuerung des Schaltelements bzw. Transistors 2Q1 abgibt.
Bei Fehlen des Strahlstroms während des Kaltzustands des Heizfadens 2H gibt gemäß Fig. 22 (a) der Vorverstärker 2Amp keine Ausgangssignale ab. Sobald jedoch der Strahlstrom nach dem Aufheizen des Heizfadens 2H einen bestimmten Pegel erreicht, wird bei Fehlen von einfallendem Licht an der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 2PT durch Verstärkung des vom Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre 2PT hervorgerufenen sog. Dunkelstroms mittels des Vorverstärkers 2Amp der in Fig. 22 (b) gezeigte Signalverlauf erreicht. Während der Austastperiode BLK, in der der Strahl üblicherweise unterbrochen ist, tritt kein Dunkelstrom auf.
Wenn unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Heizfaden 2H noch nicht aufgeheizt ist, so daß sich aus dem Vorverstärker 2Amp das in Fig. 22 (a) gezeigte Ausgangssignal ergibt, erhält der Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC5 die am Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 2C1 und dem Widerstand 2R35 auftretende Versorgungsspannung Vcc, die höher als eine durch Teilung der Versorgungsspannung Vcc mittels der Widerstände 2R37 und 2R38 erzielte Spannung KVcc ist; daher gibt der Vergleicher 2IC5 ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" ab, der im wesentlichen gleich dem Massepegel ist.
Das Flipflop 2F/F, das ein RS-Flipflop ist, welches auf einen Triggerimpuls mit dem der Spannung Vcc nahen hohen Pegel "H" am Setzeingang S hin ein Ausgangssignal Q mit dem hohen Pegel "H" abgibt und auf einen Triggerimpuls mit dem hohen Pegel "H" am Rücksetzeingang R hin ein Ausgangssignal Q mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt, wird nach Beginn der Stromversorgung durch ein von einer Differenzierschaltung aus dem Kondensator 2C2 und dem Widerstand 2R39 zugeführtes Triggersignal im Rücksetzzustand mit dem Ausgangssignal Q niedrigen Pegels gehalten.
Sobald nach Ablauf einer bestimmten Zeit durch ausreichende Erwärmung des Heizfadens 2H der Strahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, gibt auf die vorstehend beschriebene Weise der Vorverstärker 2Amp das in Fig. 22 (b) gezeigte Ausgangssignal ab, welches über die Schaltung aus dem Kondensator 2C1 und dem Widerstand 2R35 an den Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC5 mit dem Signalverlauf gemäß Fig. 22 (c) angelegt wird, in dem KVcc den dem Positiv-Eingang zugeführten Spannungspegel darstellt. Entsprechend gibt der Vergleicher 2IC5 das in Fig. 22 (d) gezeigte Ausgangssignal ab, in welchem der hohe Pegel "H" bzw. der niedrige Pegel "L" im wesentlichen gleich dem Pegel der Versorgungsspannung Vcc bzw. dem Massepegel sind.
Auf diese Weise wird das Ausgangssignal des Flipflops 2F/F nach Beginn der Stromversorgung der Kamera auf dem niedrigen Pegel "L" gehalten und auf den hohen Pegel "H" geschaltet, sobald der Strahlstrom einen bestimmten Pegel erreicht, wobei natürlich der Zustand hohen Pegels aufrechterhalten wird, bis die Stromversorgung wieder unterbrochen wird.
In Abwandlung der in Fig. 18 gezeigten Schaltung zeigt Fig. 23 eine weitere Ausführungsform der Detektorschaltung, bei welcher der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 2PT indirekt erfaßt wird; in Fig. 23 sind die Fig. 18 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform wird eine Zeitgeberschaltung, die auf eine vorgegebene Zeitdauer vom Beginn der Stromversorgung bis zum Erreichen des Betriebszustands eingestellt ist, die für eine jeweilige Bildaufnahmeröhre 2PT im wesentlichen konstant ist, zu Beginn der Stromversorgung in Betrieb gesetzt, wobei mit dem Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung der Transistor 3Q1 gesteuert wird. Fig. 23 zeigt einen an den Heizfaden 2H angeschlossenen Widerstand 2R40, einen Widerstand 2R41 und einen Kondensator 2C3, die die Zeitgeberschaltung bilden, eine Diode 2D1 zum Entladen des Kondensators 2C3, Widerstände 2R42 und 2R43 zur Erfassung der Ladespannung des Kondensators 2C3 und einen Vergleicher 2IC6 zum Vergleichen der Spannung am Kondensator 2C3 mit der mittels der Widerstände 2R42 und 2R43 erzielten Spannung.
Auf das Einschalten der Stromversorgung der Kameraschaltung hin wird der Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT durch den über den Widerstand 2R40 zugeführten Strom erwärmt, während zugleich der Kondensator 2C3 über den Widerstand 2R41 aufgeladen wird. Der Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC6 erhält die aus der Versorgungsspannung Vcc mittels der Widerstände 2R42 und 2R43 geteilte Spannung.
Daher erhält in der Anfangsperiode des Ladens des Kondensators 2C3 der Vergleicher 2IC6 an seinem Negativ-Eingang eine höhere Spannung als an seinem Positiv-Eingang, so daß er ein Ausgangssignal mit dem niedrigen Pegel "L" abgibt. Danach übersteigt nach Ablauf einer durch den Kondensator 2C3 und den Widerstand 2R41 bestimmten Zeitdauer die Spannung am Positiv-Eingang diejenige am Negativ-Eingang, so daß das Ausgangssignal auf den hohen Pegel "H" übergeht. Diese Zeitdauer wird so gewählt, daß sie länger als die nach Beginn des Erwärmens des Heizfadens 2H für das Erreichen eines bestimmten Strahlstroms notwendige Zeitdauer ist.
Fig. 24 zeigt in perspektivischer Ansicht ein optisches System für ein weiteres Ausführungsbeispiel der Videokamera mit einem Fokussier-Linsensystem 220, einem Zoom-Linsensystem 221, einem Relais-Linsensystem 222, einer Blende 223 und einer Bildaufnahmeröhre 224. Im Ruhezustand ist die Blende 223 geschlossen und schirmt die Bildaufnahmeröhre 224 gegenüber dem einfallenden Licht ab. Im normalen Betriebszustand wird das über das Fokussier-Linsensystem 220, das Zoom-Linsensystem 221 und die Blende 223 geführte einfallende Licht mittels des Relais-Linsensystems 222 auf der photoelektrischen Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre 224 fokussiert. Durch Rückkopplungssteuerung der Blende 223 mittels des Ausgangssignals der Bildaufnahmeröhre 224 wird eine geeignete Lichtmenge erzielt. Zu Beginn des Betriebs wird die Blende 223 mittels der zugehörigen Steuerschaltung geschlossen gehalten, bis der Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre 224 einen für ein stabiles Arbeiten geeigneten Pegel erreicht.
Diese Funktion des optischen Systems ist mittels einer Steuerschaltung gemäß Fig. 25 erzielbar, in der eine Bildaufnahmeröhre 2PT1 der in Fig. 24 gezeigten Röhre 224 entspricht. Bei dieser Ausführungsform wird der Betriebszustand der Bildaufnahmeröhre 2PT1 aus deren Heizstrom ermittelt.
Zu diesem Zweck ist der Heizfaden 2H der Bildaufnahmeröhre 2PT1 an eine nicht gezeigte Stromquelle über einen Widerstand 2R44 angeschlossen. An die Stromquelle sind in Reihenschaltung Widerstände 2R45 und 2R46 angeschlossen, die an ihrem Verbindungspunkt ein Bezugspotential für die Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 2PT1 abgeben.
Ein Vergleicher 2IC7 vergleicht das Potential am Verbindungspunkt zwischen dem Heizfaden 2H und dem Widerstand 2R44 mit diesem Bezugspotential und gibt das Vergleichsergebnis ab.
Fig. 25 zeigt ferner einen Verstärker 2Amp1 zum Verstärken der Bildsignale aus der Bildaufnahmeröhre 2PT1, eine Diode 2D2 zum Gleichrichten der Bildsignale, einen Kondensator 2C4 und einen Widerstand 2R47, die in Verbindung mit der Diode 2D2 die Bildsignale in Gleichspannungssignale umsetzen, einen an den Ausgang 29 der Diolde 2D2 angeschlossenen Widerstand 2R48, Widerstände 2R49 und 2R50 zur Schaffung einer später erläuterten Bezugsspannung, einen Vergleicher 2IC8 zum Vergleichen der über den Widerstand 2R48 zugeführten Bildsignale mit der aus den Widerständen 2R49 und 2R50 gewonnenen Bezugsspannung und zur Abgabe eines invertierten Ausgangssignals, einen Widerstand 2R51 zur Festlegung des Gegenkopplungspegels, eine der Blende 223 in Fig. 24 entsprechende Blende 2Me2, ein als Transistor ausgebildetes Schaltelement 2Q2, das mit dem Ausgangssignal des Vergleichers 2IC7 gesteuert wird und den Ausgang 2g der Diode 2D2 mit der Versorgungsspannung Vcc verbindet, und einen Widerstand 2R52.
Der an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a′, 2b′ und 2c′ dargestellte Schaltungsteil bildet eine Detektorschaltung, deren Wirkungsweise schon im Zusammenhang mit Fig. 18 beschrieben ist. Der an der rechten Seite der Verbindungspunkte 2a′, 2b′ und 2c′ dargestellte Schaltungsteil bildet eine automatische Belichtungssteuerschaltung, die so ausgebildet ist, daß die von der Bildaufnahmeröhre 2PT1 zugeführten und mittels des Vorverstärkers 2Amp1 verstärkten Bildsignale auf einem konstanten Pegel gehalten werden. Im einzelnen werden die Bildsignale nach der Umsetzung in Gleichspannung mittels der Diode 2D2, des Kondensators 2C4 und des Widerstands 2R47 an einen aus dem Vergleicher 2IC8 und den Widerständen 2R49, 2R50 und 2R51 gebildeten invertierenden Verstärker angelegt. Auf diese Weise wird bei einer einer höheren Leuchtdichte des Objekts entsprechenden größeren Amplitude des Bildsignals eine höhere Gleichspannung an den Vergleicher 2IC8 angelegt, um von diesem eine niedrigere Ausgangsspannung zu erhalten und damit die Blendenöffnung zu verkleinern. Der bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Blendenmechanismus ist so ausgebildet, daß die Blendenöffnung bei fehlender Speisespannung geschlossen ist und entsprechend der zugeführten Spannung vergrößert wird. In diesem Fall gibt die Bildaufnahmeröhre 2PT1 zunächst eine niedrige Ausgangsspannung ab, und es wird ein Gleichgewicht erreicht, wenn die Spannung am Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC8 im wesentlichen gleich der mittels der Widerstände 2R49 und 2R50 geteilten und dem Positiv-Eingang des Vergleichers 2IC8 zugeführten Spannung wird. Auf diese Weise wird beim Sperrzustand des Transistors 2Q2 durch das Arbeiten der automatischen Belichtungssteuerschaltung die automatische Belichtungssteuerung erzielt, jedoch wird beim Durchschalten des Transistors 2Q2 das Potential am Verbindungspunkt bzw. Ausgang 2g im wesentlichen auf die Versorgungsspannung Vcc festgelegt, wodurch die Eingangsspannung des Vergleichers 2IC8 gesteigert und die Blendenöffnung völlig geschlossen wird. Daher gibt die an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a′, 2b′ und 2c′ dargestellte Detektorschaltung zur Erkennung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 2PT1 ihr Ermittlungssignal über den Verbindungspunkt 2b′ und den Widerstand 2R52 an die Basis des Transistors 2Q2 ab, so daß dieser nach Beginn der Stromversorgung der Kamera durch ein Basispotential niedrigen Pegels durchgeschaltet und damit die Blende 2Me2 zwangsweise geschlossen wird. Die Detektorschaltung an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a′, 2b′ und 2c′ in Fig. 25 kann auf gleichartige Weise wie in den Fig. 19, 20, 21 und 23 abgewandelt werden, die Abwandlungen der in Fig. 18 gezeigten Ausführungsform darstellen.
In Abwandlung der in Fig. 25 gezeigten Schaltung zeigt Fig. 26 eine weitere Ausführungsform, bei der gleiche Komponenten wie diejenigen in Fig. 25 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Bei dieser Ausführungsform entspricht die an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a′′, 2b′′ und 2c′′ dargestellte Detektorschaltung für die Bildaufnahmeröhre 2PT1 der in Fig. 25 gezeigten. Auch die an der rechten Seite der Verbindungspunkte 2a′′, 2b′′ und 2c′′ dargestellte automatische Belichtungssteuerschaltung ist im wesentlichen gleich der in Fig. 25 gezeigten mit der Ausnahme, daß diese Schaltung über den mittels des Ausgangssignals des Vergleichers 2IC7 gesteuerten Transistor 2Q2 mit Strom versorgt wird.
Die an der rechten Seite der Verbindungspunkte 2a′′, 2b′′ und 2c′′ dargestellte automatische Belichtungssteuerschaltung ist so ausgebildet, daß sie die aus der Bildaufnahmeröhre 2PT1 gewonnenen und mittels des Vorverstärkers 2Amp1 verstärkten Bildsignale auf einem konstanten Pegel hält. Im einzelnen werden die Bildsignale nach der Umsetzung in Gleichspannung mittels der Diode 2D2, des Kondensators 2C4 und des Widerstandes 2R47 an einen aus dem Vergleicher 2IC8 und den Widerständen 2R49, 2R50 und 2R51 gebildeten invertierenden Verstärker angelegt. Auf diese Weise wird bei einer einer höheren Leuchtdichte des Objekts entsprechenden größeren Amplitude des Bildsignals dem Vergleicher 2IC8 eine höhere Gleichspannung zugeführt, um damit aus dem Vergleicher 2IC8 eine niedrigere Ausgangsspannung zu erhalten und die Blendenöffnung zu verkleinern. Der bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Blendenmechanismus ist so aufgebaut, daß die Blendenöffnung bei fehlender Speisespannung geschlossen ist und entsprechend der zugeführten Spannung vergrößert wird. Auf diese Weise gibt die Bildaufnahmeröhre 2PT1 zunächst eine niedrigere Ausgangsspannung ab, und es wird ein Gleichgewicht erreicht, wenn die Eingangsspannung am Negativ-Eingang des Vergleichers 2IC8 im wesentlichen gleich der mittels der Widerstände 2R49 und 2R50 geteilten und dem Positiv-Eingang des Vergleichers 2IC8 zugeführten Spannung wird, wodurch eine automatische Belichtungssteuerung erzielt wird. Da jedoch die Stromversorgung der automatischen Belichtungssteuerschaltung über den Transistor 2Q2 erfolgt, ist die Schaltung zwar beim Durchschaltzustand des Transistors 2Q2 in Betrieb, bei dessen Sperrzustand jedoch außer Betrieb, so daß die Blende 2Me2 unabhängig von der Leuchtdichte des Objekts zwangsweise geschlossen gehalten wird. Daher gibt die an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a′′, 2b′′ und 2c′′ dargestellte Detektorschaltung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre 2PT1 das Ermittlungssignal über den Verbindungspunkt 2b′′ und den Widerstand 2R52 an die Basis des Transistors 2Q2 in der Weise ab, daß dieser unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Kamera gesperrt und damit die Blende 2Me2 zwangsweise geschlossen wird.
Die vorstehend beschriebene, an der linken Seite der Verbindungspunkte 2a′′, 2b′′ und 2c′′ dargestellte Detektorschaltung, die der in Fig. 18 gezeigten Detektorschaltung entspricht und bei der zur Betriebszustandsermittlung der Heizstrom herangezogen wird, kann auch durch die verschiedenen Detektorschaltungen gemäß den Darstellungen in den Fig. 19, 20, 21 und 23 ersetzt werden, um damit unmittelbar nach Beginn der Stromversorgung der Kamera das Schließen der Blende zu erzielen.
Wie vorstehend beschrieben, ist die Videokamera gemäß den Ausführungsbeispielen so ausgebildet, daß zum Schließen der Blendenöffnung die Stromversorgung der automatischen Belichtungssteuerschaltung dadurch unterbrochen wird, daß eine Zeitdauer (1) des Heizstroms, (2) der Heizfaden-Spannung, (3) des Strahlstroms oder (4) des Dunkelstroms für das Erreichen eines stabilen Werts nach Beginn der Stromversorgung erfaßt wird oder eine durch einen Zeitgeber bestimmte Zeitdauer vorgegeben wird; dadurch ist es möglich, selbst bei hoher Leuchtdichte von einfallendem Licht eine Einbrennerscheinung an der photoelektrischen Flächenelektrode zu verhindern und daher eine außerordentlich einfach anwendbare Videokamera zu schaffen.

Claims (21)

1. Videokamera, mit einer Bildaufnahmeröhre zur Aufnahme von Objektbildern, die eine Lichtempfangs-Flächenelektrode und eine Heizeinrichtung aufweist, einer Abschirmeinrichtung zur Unterbrechung des Lichteinfalls auf die Lichtempfangs- Flächenelektrode, einer Stromversorgungseinrichtung für die Heizeinrichtung und einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoreinrichtung zur Ermittlung des jeweiligen momentanen Anfangsbetriebszustands der Bildaufnahmeröhre (PT; PT1; 1PT; 1PT1) ausgebildet ist und eine Vergleichseinrichtung (IC1; IC3 bis IC7; 1IC1 bis 1IC5) zum Vergleich des über die Bildaufnahmeröhre fließenden Stroms mit einem vorgegebenen Wert zur Ermittlung des Erreichens der Betriebsbereitschaft der Bildaufnahmeröhre aufweist und daß mit der Vergleichseinrichtung eine Steuereinrichtung (Q1; Q2; 1Q) in Wirkverbindung steht, über die die bei unterbrochener Stromzufuhr betätigte Abschirmeinrichtung (Me; Me2; 1Mg) nach Einsetzen der Stromzufuhr aus der Stromversorgungseinrichtung (Vcc) in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung unwirksam gesteuert wird.
2. Videokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmeinrichtung eine Blende (Me; Me2) mit einer Blendenöffnung aufweist, welche geschlossen gehalten wird, bis die Steuereinrichtung vom Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung beaufschlagt wird.
3. Videokamera nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Blendensteuereinrichtung (IC2; IC8) zur automatischen Steuerung der Öffnung der Blende (Me; Me2) entsprechend der Intensität des einfallenden Lichts.
4. Videokamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendensteuereinrichtung (IC8) automatisch die Öffnung der Blende (Me2) entsprechend dem Videoausgangssignal der Bildaufnahmeröhre (PT1) steuert.
5. Videokamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lichtmeßvorrichtung (CdS) zur Messung der Objekthelligkeit vorgesehen ist und daß die Blendensteuereinrichtung (IC2) die Öffnung der Blende (Me) automatisch entsprechend dem Ausgangssignal der Lichtmeßvorrichtung steuert.
6. Videokamera nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzufuhr von der Stromversorgungseinrichtung zur auotmatischen Blendensteuereinrichtung (IC2; IC8) bis zur Abgabe des Ausgangssignals der Vergleichseinrichtung gesperrt ist.
7. Videokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmeinrichtung einen Verschluß (1Mg) zur Unterbrechung des Lichteinfalls auf die Lichtempfangs- Flächenelektrode der Bildaufnahmeröhre (1PT) aufweist.
8. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmeinrichtung mit einem Speicherelement (F/F; 1F/F) zur Speicherung des Ausgangssignals der Vergleichseinrichtung in Wirkverbindung steht.
9. Videokamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement (F/F; 1F/F) das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung bis zum Abschalten der über die Stromversorgungseinrichtung (Vcc) erfolgenden Stromversorgung der Heizeinrichtung (H; 1H) der Bildaufnahmeröhre speichert.
10. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (IC3; 1IC2) den Widerstand der Heizeinrichtung (H; 1H) der Bildaufnahmeröhre erfaßt.
11. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (IC6; 1IC5) den Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer seit Beginn der Stromversorgung aus der Stromversorgungseinrichtung (Vcc) erfaßt.
12. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (IC4; 1IC3) den über die Kathode (K; 1K) der Bildaufnahmeröhre fließenden Strom erfaßt.
13. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (IC4; 1IC3) den Strahlstrom der Bildaufnahmeröhre erfaßt.
14. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (IC5; 1IC4) den Dunkelstrom der Bildaufnahmeröhre erfaßt.
15. Videokamera nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmeinrichtung den Einfall von Objektlicht auf die Bildaufnahmeröhre vollständig verhindert.
16. Videokamera, mit einer Bildaufnahmeröhre zur Aufnahme von Objektbildern, die eine Lichtempfangs-Flächenelektrode und eine Heizeinrichtung aufweist, einer Blende zur Steuerung der Intensität des Lichteinfalls auf die Bildaufnahmeröhre, einer automatischen Blendensteuereinrichtung zur Steuerung der Blendenöffnung in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der Bildaufnahmeröhre, einer Stromversorgungseinrichtung für die Heizeinrichtung und einer Detektoreinrichtung zur Ermittlung des Betriebszustands der Bildaufnahmeröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoreinrichtung eine Vergleichseinrichtung (2IC1; 2IC3 bis 2IC7) zum Vergleich des über die Bildaufnahmeröhre (2PT; 2PT1) fließenden Stroms mit einem vorgegebenen Wert zur Bildung eines das Erreichen der Betriebsbereitschaft der Bildaufnahmeröhre angebenden Ausgangssignals aufweist und daß mit der Vergleichseinrichtung eine Sperreinrichtung (2Q1; 2Q2) in Wirkverbindung steht, die nach Einsetzen der Stromzufuhr aus der Stromversorgungseinrichtung (Vcc) die automatische Blendensteuereinrichtung (2IC2; 2IC8) bis zur Erzeugung des Ausgangssignals der Vergleichseinrichtung sperrt, wobei im Sperrzustand der automatischen Blendensteuereinrichtung die Blendenöffnung (2Me2) geschlossen ist.
17. Videokamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (2IC1; 2IC7) das Erreichen eines vorgegebenen Wertes des Heizstroms der Bildaufnahmeröhre (2PT) erfaßt.
18. Videokamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (2IC6) den Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer seit Beginn der Stromzufuhr aus der Stromversorgungseinrichtung (Vcc) erfaßt.
19. Videokamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (2IC3) das Erreichen eines vorgegebenen Widerstandswertes der Heizeinrichtung (2H) der Bildaufnahmeröhre erfaßt.
20. Videokamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (2IC4) das Erreichen eines vorgegebenen Wertes des Strahlstroms der Bildaufnahmeröhre erfaßt.
21. Videokamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung (2IC5) das Erreichen eines vorgegebenen Wertes des Dunkelstroms der Bildaufnahmeröhre erfaßt.
DE3115092A 1980-04-18 1981-04-14 Videokamera Granted DE3115092A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5122280A JPS56147565A (en) 1980-04-18 1980-04-18 Video camera
JP5122380A JPS56147566A (en) 1980-04-18 1980-04-18 Video camera
JP5122180A JPS56147564A (en) 1980-04-18 1980-04-18 Video camera

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3115092A1 DE3115092A1 (de) 1982-02-04
DE3115092C2 true DE3115092C2 (de) 1991-03-28

Family

ID=27294247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3115092A Granted DE3115092A1 (de) 1980-04-18 1981-04-14 Videokamera

Country Status (2)

Country Link
US (1) US4492982A (de)
DE (1) DE3115092A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3344274A1 (de) * 1982-12-07 1984-06-07 Canon K.K., Tokio/Tokyo Bildaufnahme-einrichtung mit einer belichtungssteuereinrichtung
US4670784A (en) * 1985-04-15 1987-06-02 Cbs, Inc. Methods for coping with non-uniform phosphor aging in dual mode television receivers
US4879591A (en) * 1986-01-31 1989-11-07 Canon Kabushiki Kaisha Image pickup apparatus compensating an image signal for variations in color temperature
US20030071769A1 (en) * 2001-10-16 2003-04-17 Dan Sullivan Method and apparatus for preventing plasma display screen burn-in
JP2005195893A (ja) * 2004-01-07 2005-07-21 Canon Inc 撮像装置、その制御方法およびプログラム

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2901539A (en) * 1956-04-20 1959-08-25 Russell H Morgan System for the automatic adaptation of television camera apparatus to varying light intensity levels
DE1762657C3 (de) * 1967-08-01 1978-08-31 Sony Corp., Tokio Schaltungsanordnung für eine Bildaufnahmeröhre
US3652792A (en) * 1968-09-04 1972-03-28 Victor Company Of Japan Automatic sensitivity control circuit for image pickup camera
GB1270264A (en) * 1968-09-18 1972-04-12 Marconi Co Ltd Improvements in or relating to telecine equipment
US3553363A (en) * 1968-12-30 1971-01-05 Westinghouse Electric Corp Power supply for camera system including image intensifier
US3586773A (en) * 1969-02-24 1971-06-22 Westinghouse Electric Corp Television image tube protection system
US3691302A (en) * 1971-02-25 1972-09-12 Gte Sylvania Inc Automatic light control for low light level television camera
JPS5548514B2 (de) * 1973-12-28 1980-12-06
US4141043A (en) * 1977-04-18 1979-02-20 General Electric Company Picture signal generator with light level control
US4202014A (en) * 1978-07-13 1980-05-06 Sperry Corporation Pulse modulated automatic light control
US4306251A (en) * 1979-01-26 1981-12-15 North American Philips Corporation Dynamic beam current control
US4300167A (en) * 1980-02-07 1981-11-10 Circon Corporation Automatic iris control system

Also Published As

Publication number Publication date
US4492982A (en) 1985-01-08
DE3115092A1 (de) 1982-02-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3305503C2 (de) Blendensteuerschaltung für eine Kamera mit TTL-Lichtmessung für die Benutzung mit einem TTL-Elektronenblitzgerät
DE3842279C2 (de) Lichtintensitätsdetektorschaltung
DE1937550C3 (de) Blitzlichtgerät für fotografische Aufnahmen
DE1809900B2 (de) Verschlußeinrichtung mit automatischer Belichtungszeitsteuemng für einäugige Reflexkamera mit Lichtmessung durch das Objektiv
DE3315379C2 (de)
DE3101258A1 (de) Fotografisches belichtungs- und blitzzuendsteuersystem
DE2517295C3 (de) Automatisches Blitzlichtsystem für eine fotografische Kamera
DE2906942C2 (de)
CH424469A (fr) Belichtungsregeleinrichtung für photographische Apparate
DE3115092C2 (de)
DE2656291C2 (de)
DE2309170A1 (de) Anordnung zur belichtungssteuerung fuer fotografische kameras
DE3109039C2 (de)
DE2202750C3 (de) Beleuchtungseinrichtung, insbesondere Elektronenblitzgerät mit automatischer Blitzbegrenzung für fotografische Zwecke
DE2147350C3 (de) Schaltung zur automatischen Steuerung der Belichtungszeit
DE3810258C2 (de) Kamera mit Blitzlichteinrichtung
DE3034281A1 (de) Fotografischer apparat mit elektronenblitzgeraet
DE3049419A1 (de) Blitzlichtgeraet
DE2131007B2 (de) Belichtungssteuerung für eine Kamera
DE2010548B2 (de) Belichtungsregeleinrichtung für einen Kameraverschluß
DE4203562C2 (de) Blitzlichtgerät für eine fotografische Kamera
DE2715265C3 (de) Kamera mit einer automatischen Belichtungssteuereinrichtung
DE3230589C2 (de) Scharfeinstelleinrichtung für eine photographische Kamera
DE3238995C2 (de) Überbelichtungs-Anzeigevorrichtung für ein automatisches Elektronenblitzgerät
DE2841154C2 (de) Kamera mit einer Belichtungsmeßeinrichtung, einer Verschlußsteuerschaltung und einem elektronischen Blitzgerät

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition