DE3114887A1 - Magnetbandtransport mit fluidlager fuer das band - Google Patents
Magnetbandtransport mit fluidlager fuer das bandInfo
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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weiokmann, Dip^.-Phys. Dk. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
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Magnetbandtransport mit Fluidlager für das Band
130066/0708
Beschreibung
Die Erfindung betrifft Fluidlager und insbesondere solche Lager zwischen einem Magnetband und Führungstrommeln zum
schraubenförmigen Abtasten des Bandes.
In der schwebenden US-Patentanmeldung SN 894 3o9 ist eine Anordnung beschrieben, bei der ein Magnetband mit Hilfe zweier
Übertragungsköpfe gleichzeitig schraubenförmig abgetastet werden kann, wobei die Köpfe an einer rotierenden Abtasttrommel
in axialem Abstand und Umfangsabstand voneinander angebracht sind. Die rotierende Trommel ist koaxial zu einer stationären
Trommel mit annähernd dem gleichen Durchmesser in einem axialen Abstand dazu angeordnet; so daß zwischen den Trommeln ein
kleiner axialer Spalt gebildet ist. Das Band ist schraubenförmig um die Trommeln gewickelt und überquert den Spalt.
Unter dem Band wird durch die rotierende Trommel ein Druckluftfilm erzeugt, der sich, obwohl er bis zu einem gewissen
Maß durch den Spalt abgeleitet wird, trotzdem unter dem Band erstreckt, wenn dieses die stationäre Trommel kreuzt. An der
rotierenden Trommel sind zwei Übertragungsköpfe montiert, der erste am Rand des Spalts und der zweite an einem durchgehenden
(randfreien) Teil der rotierenden Trommel in einem axialen und peripheren Abstand vom ersten Kopf.
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß die Ableitung des Luftlagerfilms durch den Spalt zwischen den Trommeln zusammen
mit einem Lecken von der Unterseite des Bandes an den Bandrändern nach der Seite zu einen Gradienten der merklich
abnehmenden Dicke des Lagerfilms von einer maximalen Dikko ü'ior der rotierenden Trommel zu einer sehr viel geringeren
Dick·· über der stationären Trommel verursacht, und diese Abnahm-? scheint ihrerseits eine Veränderung der Signalstärke
sowohl des aufgezeichneten als auch des wiedergegebenen Si-
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gnals zu bewirken; bei einer Beobachtung mit einem Oszilloskop
im Wiedergabemodus verläuft diese Änderung von einem niedrigen Wert am Beginn der Abtastung jedes Kopfes zu einem
höheren Wert, der über dem Mittel- und Endteil der Abtastbahn des Kopfes praktisch gleich bleibt.
Diese Beobachtungen stimmen mit Kapazitätssondenmessungen der Filmdicke an verschiedenen Stellen überein und legen
nahe, daß der Spalt ein allmähliches Absinken der Filmdicke von einem maximalen Maß gleich stromabwärts (in Richtung des
Gasflusses und der Trommeldrehung) von dem Gaseintrittsbereich des Lagers an der Stelle der tangentialen Berührung
des Bandes mit der rotierenden Trommel verursacht.
Eine derartige Änderung der F'ilmdicke ist selbstverständlich nicht erwünscht, weil sie eine entsprechende Schwankung
in dem allgemeinen Pegel der Signalstärke verursacht und damit eine Schwankung in der Qualität der Aufzeichnung
und Wiedergabe.
Die Erfindung bezweckt daher, Mittel vorzusehen, um die Dikke eines unter Druck stehenden Lagerfilms zwischen einem
Band und zwei koaxial angebrachten Führungen, die eine zueinander unterschiedliche Rotation haben, zu steuern.
Die Erfindung geht aus von einer Bandabtastanordnung mit einer feststehenden Trommel und einer koaxial angebrachten rotierenden
Trommel, die zwischen sich einen Spalt bilden und um die das Band in einer Schraubenbahn und den Spalt kreuzend
gewickelt ist, wobei die rotierende Trommel bei ihrer Bewegung zwischen dem Band und den Trommeln einen aus Druckgas
bestehenden Lagerfilm erzeugt, der durch den Spalt abgeleitet wird und die Tendenz zeigt, an der stromuüfwärtigen
Seite des Spalts einen variablen Gradienten der FiImdicke zu erzeugen. Um das oben genannte Ziel zu erreichen,
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ist die Anordnung gemäß der Erfindung mit Ventilierungselementen
versehen, wie etwa Ausnehmungen oder Nuten an der rotierenden Trommel, um diesen Gradienten zu reduzieren und
die Filmdicke stromaufwärts vom Spalt zu egalisieren.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand
der beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
Fig. 1 eine fragmentarische Aufsicht eines Teils einer rotierenden Kopftrommel, an der zwei Köpfe angebracht
sind;
Fig. 2 einen Seitenriß der Konstruktion der Fig. 1 in der Ebene 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht der Konstruktion der Fig. 1 in den Ebenen 3-3 der Fig. 1, die ein auf der
Konstruktion angebrachtes Band zeigt;
Fig. 4 einen fragmentarischen Seitenriß eines Teils des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Geräts, mit Blickrichtung
von der rechten Seite der Fig. 2 aus ohne das in Fig. 2 gezeigte Band.
In den Fig. 1 und 2 ist eine rotierende Kopftrommel 11 dargestellt,
die eine untere kreisförmige Grundplatte 12 und ein oberes zylindrisches Trommelteil 13 umfaßt, das an der
Grundplatte 12 festgeschraubt oder sonst wie befestigt ist. Zwischen den Elementen 12 und 13 ist ein Armkreuz als Zwischenstück
14 eingefügt, das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Trommelteil 13 epoxid-verklebt ist und dazu
diont, die Trommel an einem mit einem Flansch versehenen Bund 17 zu befestigen, der auf einer sich verjüngenden Antriebswelle
18 sitzt und auf der Welle mit Hilfe einer Mut-
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ter 19 festgehalten wird. Die Antriebswelle ist j η Präzisionslagern
(nicht dargestellt) gelagert/ die ihrerseits an der inneren Konstruktion einer tiefer gelegenen stationären
Bandführungstrommel 21 angebracht sind. An dieser Grundkonstruktion sind zweckmäßigerweise zwei magnetische Übertragungsköpfe
22 und 22a angebracht, die in Fenstern 2o der Trommel 13 montiert sind und, wie später noch genauer beschrieben
wird, in zwei modularen Halteschuhen 23 bzw. 23a.
Als erste Schritte, um für die Köpfe 22, 22a eine fabrikfern austauschbare Präzisionshalterung zu schaffen, ist an der
Trommel ein Satz von Maßflächen vorgesehen, zu denen die Oberfläche 24 der Grundplatte 12 gehört, die erforderlich
ist, um die Köpfe in axialer Richtung der Trommel in eine genaue Stellung zu bringen.-Für eine genaue Lageeinstellung
in Umfangsrichtung ist ein Teil 26 vorgesehen, der eine präzisionsgeschliffene
Unterseite hat, die mit der Bezugsfläche 24 in Kontakt ist, und zwei Bezugsmaßflächen 28 und 29, die
genau den Winkel alpha einschließen, der für den Winkelabstand zwischen den beiden Köpfen 22, 22a gewählt ist. Um die
Flächen 28, 29 für die Lageeinstellung der beiden Köpfe 22, 22a verfügbar zu machen, ist der Teil 26 sorgfältig auf die
Bezugsfläche 24 gesetzt, so daß die den Winkel alpha zwischen den Flächen 28, 29 halbierende Ebene 31 genau durch
die geometrische Achse des von der Außenfläche 32 der Trommel 13 gebildeten Zylinders geht. Für den Fachmann bieten
sich mehrere Wege an, um diesen Schritt durchzuführen. Ein Verfahren, das in der Konstruktion der vorliegenden Erfindung
verwendet worden ist, umfaßt: 1) Anbringen dreier Präzisionsvergleichsschablonen
vom Rundskalatyp (z. B. Mahr "Millimess") auf einer Präzisionsplatte (nicht dargestellt)
in gleichen Winkelabständen zueinander und so, daß die Fühlerkontaktspitzen radial nach innen zeigen, und zentrieren
zwischen diesen Schablonen eine Attrappe oder Maßbezugstrommel, an der Kopfattrappen an Schuhattrappen montiert
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sind, die den Schuhen 23, 23a gleichen, in der richtigen Position;
dann 2) Errichten auf der Präzisionsplatte für jeden Kopf einen Positionsfühl-Vergleichsmaßstab mit schwenkbaren
Kontaktpunkten (z. B. ein Gerät der schweizer Markenbezeichnung "Alina" mit "Compac"-Fühlelementen), in einer solchen
Orientierung, daß er in Umfangsrichtung schwenken kann und an der Gegenuhrzeigerseite des Kopfs anliegt; dann 3) Entfernen
der Trommelattrappe und der Schuhattrappen; 4) Zentrieren der eigentlichen Trommel 11 auf der Präzisionsplatte
und Einstellen der Schuhattrappen an dieser Trommel in die richtigen Positionen, wie sie durch die Winkelfühler gegeben
sind; und schließlich 5) Anbringen des eigentlichen Keils 26 an der Trommel in seiner richtigen Lage zwischen
den beiden Schuhattrappen und in Kontakt mit diesen und Befestigen des Keils an der Trommel mit Hilfe von Klemmschrauben
33, die in die Trommel eingeschraubt sind, aber durch den Keil in Bohrungen mit wesentlich größerem Durchmesser
treten, so daß sie die oben beschriebene Lagejustierung vor dem Festklemmen ermöglichen.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß die Lageeinstellung
der Schuhattrappen, die oben unter 4) erwähnt ist, auch eine Ausrichtung der Schuhattrappen so, daß ihre Mittelebenen
radial zur geometrischen Mitte der Fläche 32 gerichtet sind, und auch noch eine radiale Einstellung der
Schuhattrappen bezüglich der Fläche 32 erfordert, aber diese Schritte werden weiter unten mit Bezug auf die weitere
Konstruktion beschrieben.
Für eine radiale Lageeinstellung des Schuhs 23 hat beispielsweise die Grundplatte 12 einen exzentrischen Zapfen
34, der in der Grundplatte drehbar befestigt ist und einen
exzcntrischen Teil 36 hat, der nach oben in eine Einsenkung
37 im Schuh vorsteht (Fig. 2). Mit dem exzentrischen Teil
36 ist an dessen in radialer Richtung am weitesten innen
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liegenden Seite die Spitze einer Präzisionsjustierschraube 38 in Kontakt. Die Stellungen des Zapfens 36 und der Schraube
38 werden in der Fabrik eingerichtet und wenn diese Stellungen einmal eingerichtet sind, werden die beiden Teile mit
Hilfe einer Klemmschraube 39 (die über ein Messingstück 4o angreift) bzw. einer Schraube 41 in ihrer Lage fixiert, wodurch
die radiale Stellung des Kopfes 22 bleibend und genau festgelegt ist, auch wenn in der fabrikfernen Praxis ein
Austauschkopf eingesetzt wird. Der Grund für eine gewisse Einstellbarkeit der Schraube 38 ist einfach der, für mögliche
zukünftige Maßänderungen Vorsorge zu treffen. Wen beispielsweise in der Zukunft irgendwann entschieden wird, daß,
man bessere Resultate erzielen könnte, vielleicht in einer speziellen Anwendung, wenn alle Köpfe eine andere radiale
Stellung hätten, dann können die aus Kopf und Schuh bestehenden Bauteile an die Fabrik zur Neujustierung zurückgegeben
werden und während dieses Prozesses kann die Maschine selbst weiterarbeiten mit den Reserveköpfen oder mit vorher von der
Fabrik gelieferten Köpfen, die bereits die neue Einstellung haben.
Die erste Einstellung des exzentrischen Zapfens 34 kann beispielsweise
wie folgt durchgeführt werden. Das Kontrollmaß d ist die radiale Abmessung zwischen der in radialer Richtung
am weitesten innen gelegenen Seite des exzentrischen Zapfenteils 36 und der Fläche 32, die zu einer Befestigungsmaßfläche
am Fenster 2o tangential ist. Diese Befestigungsmaßfläche
ist mit einem Loch versehen, durch das der Fühler eines Vergleichsmaßstabs (ζ. B. Mahr) vorstehen kann, der
auf eine Anzeige "NuUl" eingestellt ist, wenn die Fühlerspitze um etwa o,o25 mm von der Befestigungsmaßfläche in
Richtung weg von der Trommel zurückgezogen ist. Ein zweiter Typ einer als Maßstab dienenden Schuhattrappe wird
dann in der Trommel montiert, so daß er in radialer Richtung in Kontakt mit einer Wand 5o des Armkreuzes 14 gleitet.
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- 1ο -
Die Schuhattrappe hat eine Maßfläche, die diejenige der
Spitze der Einstellschraube 38 in einem wirklichen Schuh simuliert, und eine zweite Maßfläche, die diejenige der
Spitze des Kopfes simuliert, und diese beiden Flächen sind voneinander beabstandet um d + o,o25 mm und der Exzenter
wird gedreht, bis die Schuhattrappe den Vergleichsmaßstab Null anzeigen läßt; dann wird die Klemmschraube 39 festgezogen
und drückt das Messingstück 4o in einen geringfügig deformierten Festklemmkontakt mit dem Zapfen 34.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, stehen die Schuhe 23, 23a mit dem Keil 26 über zwei kleine Lagerkugeln 42, 42a in Kontakt.
Weil die aus Trommel und Schuh bestehenden Bauteile ganz aus Aluminium gemacht sind, um die Rotationsmasse der Anordnung
zu reduzieren, und weil Aluminium zwar ziemlich fest, aber doch verhältnismäßig wei'ch und leicht an der Oberfläche
zu beschädigen ist, ist es zweckmäßig, als Lagerkugeln 42 solche aus Chromstahl zu verwenden, um die tatsächlichen
Maßflächen an der Seite des Schuhs zu bilden. Die Kugeln werden in vorher gebohrte Löcher (nicht gezeigt) in der Seitenwand
des Schuhs leicht eingepreßt und es ist, wie dargestellt, eine weite, relativ unkontrollierte Toleranz in der
Parallelität der Tangentialebene zu den Kugeln und der Ebene der Schuhseitenwand erlaubt. Was die Anschlußmaßflächen
des Keils 26 anlangt, so werden diese von eingesetzten Dübeln 43 aus Wolframcarbid 'geliefert, die in dazu passende
Löcher im Keil einzementiert werden und dann abgeschliffen werden, so daß sie eine gemeinsame ebene Fläche mit der
Seitenwand des Keils bilden, an der die Kugeln 42 anliegen können. *
Selbstverständlich sind auch die anderen eine Maßfläche tragenden Elemente, etwa der Zapfen 34 und die Schraube 38,
aus oinem härteren Material als Aluminium.
Nunmehr sollen Wege vorgeschlagen werden für die erste Aus-
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richtung des Keils mit seiner halbierenden Mittel ebene 31,
die durch den Krununungsmittelpunkt der Tronunelobotfliiche 32
gellt, wie oben unter 5) erwähnt. Diese Ausrichtung kann bequem durchgeführt werden, indem man mit der Lagejustierung
der Schuhattrappen auf der tatsächlichen Trommel beginnt, wie unter 4) gezeigt. Ein zentraler Dorn der Präzisionsplatte
dient dazu, einen konform durchstochenen rotierenden Maßblock in die richtige Lage zu bringen, der die Form eines
Arms mit einer Maßfläche hat, die zu den Kugeln 42 der Schuhattrappe paßt. Mit Hilfe dieses Blocks zum Kontrollieren der
Winkelausrichtung der Schuhattrappe, mit den Rotationsfühlern (Alina) zum Kontrollieren der Winkelstellung der Schuhattrappe
und mit der radialen Lageeinstellung durch den oben erwähnten Maßblock zum Kontrollieren der radialen Stellung
der Schuhattrappe lassen sich folglich die Schuhattrappen
sehr präzise auf der tatsächlichen Trommel justieren und der eigentliche Keil 26 kann dann auf der eigentlichen Trommel
in eine genaue Lage gebracht und daraufhin mit Schrauben 33 bleibend an Ort und Stelle fixiert werden. Wie sich in
der Praxis erwiesen hat, läßt sich eine Lageeinstellung der Flächen 43 des Keils innerhalb etwa o,5 μπι Abweichung von
der gewünschten Position ohne weiteres erreichen.
Zu beachten ist, daß der Schuh 23 ein nach oben gerichtetes Blattelement 51 bietet, das den nächstgelegenen Teil für
die Montage des Kopfs 22 darstellt, daß aber der Schuh 23a mit der Unterseite nach oben gedreht ist, und sein Kopf 22a
am Ende eines Blattelements 51a montiert ist, das unten von dem Körper des Schuhs vorragt. Diese Anordnung erlaubt die
Lagejustierung der beiden Köpfe auf unterschiedlicher Höhe in der Trommel, so daß beim Traversieren des Bandes 1o1
(lediglich in Fig. 2 gezeigt) in Uhrzeigerrichtung, wie durch den Pfeil 52 in Fig. 1 angedeutet, der Kopf 22a zuerst
eine Spur auf dem Band überstreicht und dann der Kopf 22
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folgt, aber eine benachbarte Spur auf dem Band überstreicht. Bei der beabsichtigten Verwendung ist der Kopf 22 ein Videosignal-Wiedergabekopf
(oder Lesekopf), während der Kopf 22a ein Wiedergabekopf für das Synchronisierungssignal ist; die
Videosignalspuren und die Synchronisierungssignalspuren haben auf dem Band eine unterschiedliche Lage. Bei der beabsichtigten
Verwendung gibt es außerdem drei in gleichen Winkelabständen liegende Paare von Köpfen auf der Trommel, von
denen das nicht dargestellte zweite Paar (im Uhrzeigersinn von dem Paar 22, 22a beabstandet) ein Videosignal-Aufzeichnungskopf
und ein Synchronisierungssignal-Aufzeichnungskopf ist und das dritte Paar (vom Paar 22, 22a entgegen dem Uhrzeigersinn
beabstandet) ein Synchronisierungssignal-Löschkopf bzw. ein Videosignal-Löschkopf ist. Alle Videoköpfe
haben den gleichen Winkelabstand voneinander und sind auf der Höhe des Kopfs 22 in der iTrommel in mit der rechten Seite
nach oben stehenden Schuhen angebracht. Alle Synchronisierungssignalköpfe haben voneinander den gleichen Winkelabstand
und sind auf der Höhe des Kopfs 22a in der Trommel in umgekehrten Schuhen befestigt. Dies alles ist nicht unmittelbar
erfindungswesentlich, aber es wird hierin erläutert, um zu zeigen, warum und wie die vorliegende Erfindung
nur eine einzige Art von Schuh und HaIterungssystem verwendet,
um mehrere verschiedene Typen von Köpfen für die Verwendung in der gleichen Kopftrommel passend zu machen.
Tatsächlich sind nicht nur die Kopfe von verschiedenen Typen,
weil sie Vidooköpfe und Synchronisiorungsköpfe sind,
sondern die Vidooköpfe selbst- können auch von unterschiedlicher Art sein. Die Videoaufzeichnungs- und Videolöschköpfe
sind ortsfeste Köpfe, d. h. sie sind in ihren betreffenden Schuhen in bleibender Lage fixiert, wie dies auch
für alle drei Synchronisierungsköpfe gilt; der Videolesekopf 22 ist jedoch hier als ein bewegbarer, auf einem
Blatt montierter, automatisch die Spur abtastender Typ ge-
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zeigt, der sich in Achsrichtung der Trommel vor und zurück
bewegt, während die Trommel ihn in ümfangsrichtung quer über das Band überstreicht; das Blatt 51, das dargestellt ist,
ist vom bimorphen in S-Form gebogenen Typ mit einem Fühlstreifen, wie in der schwebenden US-Patentanmeldung SN
722 822 beschrieben. Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, ist das Blatt 51 am Hinterende an dem Schuh 23 zwischen isolierenden
Elementen 53 und 54 befestigt und darüber ist auf einem Abstandsstück 57 eine isolierende Scheibe 56 angebracht.
Auf der Scheibe 56 sind elektrische Steckerbuchsen 58 montiert, die über Leitungen 59, 59a, 59b und 59c mit
den verschiedenen Elektrodenflächen des bimorphen Blatts elektrisch verbunden sind und über Leitungen 59d und 59e
mit der Wicklung des Kopfs 22. Die Leitungen 59f, 59g, die ebenfalls gezeigt sind, dienen zum Verbinden der innen gelegenen
oberen Hauptelektrode mit der außen gelegenen unteren Elektrode und der außen gelegenen oberen Elektrode mit der
innen gelegenen unteren Elektrode, um so eine S-förmige
Biegung zu erzeugen, wie dies genauer in der oben erwähnten US-Patentanmeldung SN 722 822 beschrieben ist.
Halterung des fabrikfern austauschbaren Moduls
Der Schuh 23 mit seinem Kopf 22 und dem bimorphen Blatt 51
werden, wenn sie montiert sind, in Druckberührung mit dem Keil 26 gehalten, etwa mit Hilfe eines gefederten Andruckelements
61 (Fig. 1 und 3) in der Form eines Stifts, der in einem dazu passenden Loch in einem Teil des Armkreuzes
14 verschieblich aufgenommen ist, so daß er an der zum Keil entgegengesetzten Seite des Schuhs 23 anliegt. Eine Druckfeder
62 drückt das Element 61 gegen den Schuh; die Feder drückt gegen einen Flansch 63 an der Basis des Stiftteils
des Elements 61. Die Feder 62 ist in einem trogartigen Halter 64 gehalten, in dem eine Bohrung 66 zur Aufnahme der
Feder geformt ist. Die Bohrung 66 ist am Unterende offen,
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aber die Feder wird von der angrenzenden Fläche 24 der Grundplatte 12 gegen ein Herausgleiten gesichert. Der Halter
64 hat einen nach oben ragenden Stutzen 67, der in eine konforme Bohrung 68 in dem Steg des Trommelteils 13 paßt,
und eine Schraube mit Unterlagscheibe 69, die in das Oberende des Stutzens 67 eingeschraubt ist, hält den Halter und
die Feder fest. Um das Andruckelement 61 zurückzuziehen, etwa für eine Freigabe des Schuhs 23 zum Austausch oder
wenn ein neuer Schuh eingesetzt werden soll, ist der Stiftteil des Andruckelements 61 mit einem Querschlitz 71 versehen,
der in dem oberen Teil ausgeformt ist und in den ein geeignetes Werkzeug, etwa ein Kurbelzapfenwerkzeug, eingesteckt
werden kann. Der Schlitz 71 wird von einer abgeflachten Unterseite des Flansches 63, die an der Fläche 24 anliegt,
aufrecht gehalten. In dem Keil 14 ist eine Bohrung 72 für den Eingriff eines Exzenterwerkzeugs vorgesehen,
die sich durch das Teil 13 nach oben erstreckt und auch noch als Gewindebohrung für eine noch zu beschreibende Befestigungsschraube
73 dient.
An der Bodenfläche des Schuhs 23 sind vier Eckfüße 74 geformt, deren Bodenflächen auf die gleiche Ebene abgeschliffen
sind und auf der Maßfläche 24 der Grundplatte 12 aufsitzen. Der Schuh ist ferner mit zwei seitlichen Schultern
76 versehen, die sich in vertikaler Richtung höher orstrekken
als alle anderen Teile des Schuhs, und quer über die Schultern 76 ist ein Klemmblock 77 gesetzt, der in der Mitte
seiner Oberseite eine kegelig gesenkte Vertiefung 78 hat. Quer über den Klemmblock 77 ist eine Klemmbrücke 79 gelegt,
die an den Enden mit benachbarten Teilen der Trommel 13 und des Keils 26 verschraubt ist, beispielsweise mittels Schrauben
73 bzw. 81, von denen die Schraube 73 in die obere Verlängerung der Bohrung 72 eingeschraubt ist, wie oben be-
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reits erwähnt. Eine Klemmschraube 82 ist ausreichend festgezogen, so daß sie die Keile 77, 79 als Blattfedern belastet
und den Schuh 23 fest an Ort und Stelle hält.
Wie schon erwähnt, ist der Schuh 23a mit seiner Oberseite nach unten an der Maßfläche 24 der Grundplatte 12 montiert.
Außerdem ist, wie noch genauer erklärt wird, das Blatt 51a kein bewegliches bimorphes Blatt, wie dies das Blatt 51
des Schuhs 23 ist. Demzufolge ist es nicht notwendig, den Schuh zum Festklemmen an der Grundplatte zu überspannen;
statt dessen ist eine einzige Schrauben-Unterlagscheiben-Kombination 83 verwendet, deren Schraube 83 durch erweiterte
Bohrungen 84 und 86 in dem Schuh 23a bzw. dem Blatt 51a tritt, so daß der Schuh in seitlicher Richtung lagejustiert
werden kann, bevor er mit der Schraube 83 festgeklemmt wird.
In Fig. 2 ist das Band 1o1 in seiner relativen Lage zu den Trommeln 13, 21 gezeigt, wie es auf einem Luftlager mit
der Dicke h abgestützt ist, dessen Maß in der Figur zur deutlicheren Veranschaulichung übertrieben ist; das Maß h
schwankt in Wirklichkeit von einem Wert von etwa o,o4 mm an dem dicksten Teil nahe den die Bezugsziffer h anzeigenden
Pfeilen bis zu einem Wert von etwa o,o13 mm über der unteren stationären Trommel 21.
Um die Dicke h in der Nähe des Kopfs 22 herabzusetzen und diese Dicke auf der ganzen Länge der Abtastspur 1o2 dieses
Kopfs (siehe Fig. 4) praktisch gleich zu halten, sieht die vorliegende Erfindung in der Nachbarschaft der Querebene
der Trommel 13 auf der Höhe des Kopfs 22 einen ausgenommenen oder ausgesparten Bereich vor und dieser ausgesparte
Bereich umfaßt insbesondere eine in Umfangsrichtung laufende Nut 1o3, deren beide Enden in Umfangsrichtung auf
entgegengesetzten Seiten des Kopfs 22 liegen und die an dem Fenster 2o der Trommel 13, durch das der Kopf 22 vorsteht,
endigt und mit diesem Fenster in Verbindung steht.
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Wie sich in der Praxis herausgestellt hat, funktioniert eine solche Nut in der Weise, daß sie den dickeren Teil des
Luftlagers ventiliert und das Band näher an die Trommeln heranführt, wie dies durch die gestrichelte Linie 1o4 in
Fig. 2 dargestellt ist.
Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, eine weitere Umfangsnut
oder mehrere weitere Umfangsnuten vorzusehen, etwa die Nuten 1o6, 1o7, die parallel zur Nut 1o3 auf einer Seite
derselben verlaufen. In der Darstellung liegen beide Nuten 1o6, 1o7 auf einer Seite der Nut 1o3, und zwar auf der
von dem Spalt 1o8 zwischen den Trommeln entfernten Seite
der Nut 1o3.
Was den Kopf 22a anbetrifft, der einer Abtastspur 1o9 auf dem Band (Fig. 4) folgt, so macht die Anbringung der Nuten
1o3, 1o6 und 1o7 auch die wiedergegebene Signalstärke dieses Kopfs auf dem ganzen Teil der Abtastspur, für den der
Kopf in der Wiedergabe tätig ist, gleichmäßiger.
Als eine besonders günstige Form und Abmessung der Nut hat sich diejenige eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks
herausgestellt, wobei die Hypotenuse des Dreiecks die Breite der Nut darstellt mit einer Abmessung, die etwa dem
5-fachen bis 3o-fachen der angestrebten Lagerfilmdicke entspricht,
und die mit der Trommeloberfläche in einer Ebene liegt, während die Spitze des Dreiecks den tiefsten Teil
der Nut darstellt.
Es hat sich herausgestellt, daß der Nutbereich nicht zu weit weg von dem Spalt in Richtung zu der transversalen Mittelebene
der rotierenden Trommel ausgedehnt werden kann, ohne die Kraft wesentlich zu erhöhen, die erforderlich ist, um
die Trommel in synchroner Rotation zu halten, was auf den verstärkten Bremseffekt durch Reibung am Band zurückzufüh-
130066/0708
31U8B7
ren ist.
Die genaue Anzahl, Konfiguration und Lage der Nuten hängt,
wie sich herausgestellt hat, empfindlich von den konstruktiven und funktionellen Parametern der Maschine ab, an der
die Nuten angebracht werden sollen.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß im Vorstehenden eine Bandabtastanordnung beschrieben ist, mit einer
stationären Trommel und einer koaxial angebrachten rotierenden Trommel, die zwischen sich einen Spalt bilden, und
mit einem Band, das in einer Schraubenbahn rund um die Trommeln gewickelt ist, wobei der Lagerfilm durch den Spalt abgeleitet
wird und die Tendenz zeigt, an der stromaufwärtigen Seite des Spalts einen variablen Filmdicke-Gradienten
zu erzeugen; die Anordnung is«t erfindungsgemäß mit Ventilierungselementen
versehen, etwa mit ausgenommenen oder ausgesparten Teilen oder Nuten an der rotierenden Trommel,
um diesen Gradienten zu reduzieren und die Filmdicke stromaufwärts vom Spalt zu kontrollieren.
130066/070 8
Claims (7)
- PatentansprüchemJ Magnetbandtransport mit schraubenförmiger Abtastung, der koaxiale Trommeln, eine feststehende und eine rotierende, aufweist, die zwischen sich einen axialen Spalt bilden, sowie wenigstens einen magnetischen Übertragungskopf, der an der rotierenden Trommel entfernt von dem Spalt angebracht ist, und eine Anordnung zum Bewegen des Bandes in einer schraubenförmigen Bahn um die Trommeln und über den Spalt und zum Antreiben der rotierenden Trommel, um zwischen dem Band und den Trommeln einen Druckgas-Lagerfilm zu bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Trommel (13) in der Nähe der Transversalebene des Kopfs (22) mit Elementen (1o3) zum steuerbaren Ventilierendes Gaslagerfilms in der Weise versehen ist, daß die Filmdicke an der Ebene des Kopfs auf ein gewünschtes Maß reduziert wird, das auf der ganzen Länge der Abtastung dieses Kopfes in der Ebene gleich ist.
- 2. Magnetbandtransport nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die rotierende Trommel (13) in der Transversalebene des Kopfes (22) mit einer in ümfangsrichtung laufenden Nut (1o3) versehen ist.
- 3. Magnetbandtransport nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Nut (1o3) zwei Enden hat, die auf in Ümfangsrichtung entgegengesetzten Seiten des Kopfes (22) liegen.
- 4. Magnetbandtransport nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die rotierende Trommel (13) mit einem Fenster (2o) für den Kopf (22) vertonen ist, der Kopf im Tnneren der rotierenden Trommel gehalU;rt ist und durch das Fenster vorsteht und daß die zwei Enden auf-130066/0708weisende Nut (1o3) an diesem Fenster endigt und mit ihm in Verbindung steht.
- 5. Magnetbandtransport nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet / daß die rotierende Trommel mit einer zweiten Nut (1o6) versehen ist, die parallel zu der Nut (1o3) mit den zwei Enden um den ganzen Umfang läuft und von der ersterwähnten Nut (1o3) auf der vom Spalt (1o8) entfernten Seite beabstandet ist.
- 6. Magnetbandtransport nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die rotierende Trommel(13) mit mehreren, um den ganzen Umfang laufenden Nuten (1o6/ 1o7) versehen ist, die parallel zu der Nut (1o3) mit den zwei Enden in verschiedenen axiale'n Abständen in der Nähe des Kopfes (22) angebracht sind.
- 7. Magnetbandtransport nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Nuten (1o3, 106, 1o7) im Querschnitt etwa die Form eines rechtwinkeligen V haben und ihre Breiten im wesentlichen im Bereich des 5-fachen bis 3o-fachen der nominellen Dicke des Gaslagerfilms an dem Spalt liegen.13 0066/0708
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