DE3114533C2 - - Google Patents
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- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
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Description
Die Erfindung betrifft die Verwendung eines rostfreien Ferritstahls. Allgemein weist rostfreier
ferritischer Stahl oder kurz rostfreier Ferritstahl ein weites Anwendungsgebiet
als gegen Korrosion widerstandsfähiges Material auf, da ein solcher Stahl aufgrund
des Fehlens von Nickel-Anteilen (einem relativ teueren Legierungselement)
preiswert ist und eine verbesserte Beständigkeit gegenüber Spannungsrißkorrosion
zeigt. Jedoch sind bekannte rostfreie Ferritstähle grundsätzlich
schlechter als rostfreie austenitische Stähle im Hinblick auf die Beständigkeit
gegen Rost, insbesondere unter Umweltbedingungen, bei denen Chlor-Ionen
enthalten sind, und im Hinblick auf die Widerstandsfähigkeit gegen Säuren.
Diese nachteiligen Eigenschaften sind bei rostfreien Ferritstählen mit
geringen Chromanteilen unter 18% besonders ausgebildet. Üblicherweise
fügt man daher solchen Stählen Nickel hinzu, um die Korrosionsbeständigkeit
zu verbessern. Wenn jedoch ein relativ großer Nickelanteil einem
rostfreien Ferritstahl zugefügt wird, wird die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
beeinträchtigt. Darüber hinaus werden die Materialkosten unvermeidbar
erhöht. Es sei aber betont, daß die Widerstandsfähigkeit gegen
Spannungsriß-Korrosion eine der wichtigen Eigenschaften rostfreien Ferritstahls
ist.
Zur Verbesserung des Korrosionswiderstands von rostfreiem Ferritstahl wurde
bisher vorgeschlagen, den Chromanteil zu erhöhen, Molybdän hinzufügen,
den Kohlenstoff und Stickstoffanteil zu reduzieren, oder Stabilisierungselemente
hinzuzufügen, wie Titan, Zirkon und Niob. Beispielsweise ist in
der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5973/1975 ein gegen Pitting-
Korrosion beständiger rostfreier Ferritstahl mit einem Anteil von 22 bis 30% Cr
und 1,5 bis 3% Mo unter Zusatz von Titan und/oder Zirkon sowie wahlweise
Niob offenbart. Die japanische Patentveröffentlichung Nr. 13 464/1976 offenbart
einen verwitterbaren rostfreien Ferritstahl mit 15 bis 20% Cr und 0,3
bis 1,5% Mo, wobei der Kohlenstoff und Stickstoffanteil auf weniger als 0,30%
reduziert ist und Zirkon zugesetzt wird. Die US-PS 38 07 919 zeigt einen
rostfreien Ferritstahl mit 20 bis 35% Cr und 0,75 bis 1,20% Mo, wobei Anteile
von Phosphor, Schwefel, Kohlenstoff und Stickstoff unterhalb vorgegebene
Werte reduziert werden sollen. Zusätzlich soll Niob hinzugefügt werden.
Alle diese Stähle enthalten als wesentliche Elemente Molybdän und mindestens
ein Stabilisierungselement, wie Titan, Zirkon oder Niob, um die Korrosionsfestigkeit
zu verbessern. Es ist also im Stand der Technik wohl
bekannt, daß der Zusatz von Molybdän zur Verbesserung der Korrosionsfestigkeit,
insbesondere der Widerstandsfähigkeit gegen Pitting-Korrosion
von rostfreien ferritischen Stählen dienen kann. Da Molybdän nicht nur teuer ist,
sondern darüber hinaus auch in seinem Preis stark schwankt, ist ein Molybdän
enthaltendes Stahlmaterial nicht geeignet zur Herstellung von Gegenständen
der Massenproduktion, wie Kraftfahrzeugkomponenten. Darüber hinaus bilden
die vorgenannten Stabilisierungselemente Titan und Zirkon leicht Karbo-Nitride,
Oxide usw., wodurch sich nichtmetallische Einschlüsse ergeben, die Oberflächendefekte
verursachen, die als "Streifenflecken" und "weiß-wolkiges
Aussehen" bezeichnet werden, wenn der Stahl zu dünnen Flächen gewalzt wird.
Der Ausdruck "Streifenflecken oder Streifendefekte", der hier verwendet wird,
bezeichnet streifenförmige Defekte auf der Blechoberfläche, die durch Einschlüsse
von Karbo-Nitriden usw., verursacht werden, die sich in die Walzrichtung
während des Walzens ausgedehnt haben. Der Ausdruck "weiß-wolkiges
Aussehen" bedeutet, daß der metallische Glanz der Oberfläche lokal oder über
die gesamte Oberfläche beim Beizen aufgrund üblicher Korrosion der genannten
Einschlüsse, die sich über die Blechoberfläche verteilt haben, verloren gegangen
ist.
Aus "Stahl und Eisen" 93 (1973) Nr. 18, Seiten 837-838 ist es
bekannt, daß Sulfid-Einschlüsse zur Lochkeimbildung führen.
Es ist jedoch festgestellt worden, daß sich die
Korrosionsbeständigkeit ab einer bestimmten unteren Grenze
des S-Gehaltes auch durch weitere Herabsetzung des S-Gehaltes
nicht weiter verbessern läßt. So geht aus "Br. Corros. J."
1972, Vol. 7, März, Seiten 90-93 hervor, daß zwar eine
Herabsetzung des S-Gehaltes bis 0,24% eine Erhöhung der
Korrosionsbeständigkeit bewirkt, ein S-Gehalt unterhalb von
0,24% jedoch keine Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit mehr
mit sich bringt. In Fig. 1 dieser Druckschrift wird die
Lochkeimbildung sogar erhöht, wenn ein S-Gehalt von 0,02%
unterschritten wird. Ebenso wird in einem Vor-Abdruck zu
einem Symposium der Japanischen Akademie der Metallurgie (15.
November 1978), Seiten 11-15 zunächst festgestellt, daß
Schwefel eine beträchtliche Auswirkung auf die
Korrosionsbeständigkeit von Stählen mit niedrigem Cr-Gehalt,
wie Stahl SUS 430, hat. Der Fig. 1 dieser Druckschrift ist
jedoch zu entnehmen, daß diese Feststellung dann nicht mehr
gilt, wenn der S-Gehalt unter 0,006% liegt. Dann läßt sich
die Korrosionsbeständigkeit durch weitere Herabsetzung des S-
Gehaltes nicht mehr verbessern.
Aus US-A 39 57 544 ist ein Ferritstahl mit 23 bis 28% Chrom
und 0,007 bis 0,009% Schwefel bekannt, der austenitische
Stähle ersetzen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen preiswerten
Ferritstahl zu schaffen, der bei Beibehaltung der
wesentlichen rostfreien Ferrit-Stählen eigenen Eigenschaften,
einschließlich guter Widerstandsfähigkeit gegen
Spannungsrißkorrosion, eine derart verbesserte
Korrosionsfähigkeit aufweist, daß er herkömmliche
austenitische Stähle ersetzen kann.
Dies wird erreicht, wenn der im Anspruch 1 angegebene
Ferritstahl verwendet wird. In den Unteransprüchen sind
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
Der erfindungsgemäß verwendete rostfreie Ferritstahl ist
preiswert und kann daher insbesondere zur Herstellung von
Gegenständen eingesetzt werden, die mittels Preßformen in
Massenherstellung produziert werden, wobei die
Oberflächengüte dieser Gegenstände wichtig ist und sie
insbesondere über eine lange Zeitdauer rostfrei bleiben
sollen.
Der erfindungsgemäß verwendete rostfreie Ferritstahl ist frei
von dem Nachteil, daß der metallische Glanz der Oberfläche
aufgrund der Bildung roten Rostes und korrosiver Narben oder
Poren verloren geht, was üblicherweise rostfreien Ferritstahl
mit weniger als 20% Chromanteil kennzeichnet.
Der Schwefelanteil liegt in äußerst bevorzugter
Ausgestaltung nicht über 0,0005 Gew.-%.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsformen des erfindungsgemäß
verwendbaren Stahles unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen
erläutert sind.
Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Diagramm mit dem Kupfereinfluß auf das Pitting-Potential;
Fig. 2 ein Diagramm mit dem Nickeleinfluß auf das Pitting-Potential;
Fig. 3 ein Diagramm mit dem Einfluß des Schwefelanteils auf die
Zahl der Rostflecken;
Fig. 4 ein Diagramm zum Einfluß des Schwefelanteils auf die
Korrosionsrate einer in siedende Salzsäure eingetauchten
Probe;
Fig. 5 ein Diagramm zum Einfluß des Schwefelanteils auf das Pitting-
Potential.
Wie sich aus dem Vorherstehenden ergibt, ist ein wesentliches Merkmal der
Erfindung die Reduzierung der Schwefel- und Sauerstoffanteile, die Unreinheiten
bewirken, auf geringere Niveaus, als sie bisher gegeben waren, in
Kombination mit der Reduktion des Anteils von Kohlenstoff und Stickstoff sowie
der Stabilisierung der ferritischen Struktur durch Zusatz von Niob. Insbesondere
wird der Schwefelanteil auf ein äußerst niedriges
Niveau reduziert, das noch wesentlich geringer ist, als das Niveau des Schwefelanteils
in herkömmlichen rostfreien Ferritstählen mit geringem Schwefelanteil.
Die Erfindung wird im folgenden detailliert erläutert.
Der erfindungsgemäße verwendbare rostfreie Ferritstahl zeigt gegenüber herkömmlichen rostfreien
Ferritstählen, die teuere Legierungselemente, wie Molybdän, Nickel usw.
enthalten, einen wesentlich verbesserten Korrosionswiderstand, selbst wenn er
die genannten teueren Elemente nicht enthält. Darüber
hinaus kann aber, wenn wenigstens eines der Elemente Molybdän, Nickel und
Kupfer vorhanden ist, der Korrosionswiderstand noch
wesentlich verbessert werden, und wird dann vergleichbar dem von gewissen
rostfreien austenitischen Stählen.
Es ist zu bemerken, daß die erfindungsgemäße Reduktion des Schwefelanteils
auf ein äußerst niedriges Niveau, d. h. grundsätzlich nicht größer als 0,002%,
vorzugsweise geringer als 0,001% ist,
überraschende und vorteilhafte Wirkungen im Hinblick
auf die Verbesserung des Korrosionswiderstandes zeigt. Diese überraschenden
Ergebnisse waren in diesem Umfang
auch nicht in Anbetracht des Standes der Technik zu erwarten, nachdem ein
geringer Schwefelanteil vorteilhaft sei. Diese überraschenden Effekte aufgrund
der äußerst weitgehenden Reduzierung des Schwefelanteils wurden im Rahmen
der Erfindung aufgrund einer Reihe gezielter Versuche festgestellt.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ein Zusatz von Kupfer und/oder
Nickel vorgesehen, obwohl diese Elemente manchmal in äußerst geringen Anteilen
zugefügt werden. Es wurde angestrebt, diese Elemente aus einer Legierung
möglichst zu entfernen, da Experimente mit siedendem Magnesiumchlorid
zeigen, daß diese Elemente nachteilige Einflüsse auf die Widerstandsfähigkeit
gegen Spannungsriß-Korrosion haben. Daher wurde der Anteil von
solchen Elementen aufgrund dieser nachteiligen Wirkungen auf die Widerstandsfähigkeit
gegen Spannungsriß-Korrosion, die für rostfreie Ferritstähle äußerst
wichtig ist, streng begrenzt, obwohl es ebenfalls bekannt war, daß ein Zusatz
von Kupfer und/oder Nickel die Widerstandsfähigkeit gegen nicht oxidierende
Säuren, wie Salzsäure, verbessern kann. Im Rahmen der Erfindung wurde festgestellt,
daß, solange die Zusammensetzung eines rostfreien Ferritstahles im
Rahmen der sonstigen Parameter der Erfindung liegt, der Zusatz von nicht mehr
als 2,0% Nickel und/oder nicht mehr als 1,0% Kupfer nicht nur nicht die nachteiligen
Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit gegen Spannungsriß-Korrosion
zeigt, sondern darüber hinaus die Widerstandsfähigkeit gegen Pitting-Korrosion,
Einlagerungs-Korrosion und Rost deutlich verbessert. Diese Wirkungen fallen
insbesondere auf, wenn der Schwefelanteil
nicht höher als 0,002% im Niob stabilisierten Stahl liegt.
Zusätzlich wurde, obwohl es - wie z. B. im Falle des japanischen Industriestandards
SUS 434 (AISI 434) - bekannt ist, daß Molybdän
den Korrosionswiderstand rostfreier Ferritstähle verbessert,
gefunden, daß der Zusatz von Molybdän zu dem erfindungsgemäß verwendbaren
Ferittstahl mit äußerst geringem Schwefelanteil die gewünschten Effekte
noch wesentlich steigert.
Erfindungsgemäß wird also ein rostfreier Ferritstahl geschaffen, der nicht nur einen
wesentlichen verbesserten Korrosionswiderstand im Vergleich mit herkömmlichen
rostfreiem Ferritstahl der gleichen Art zeigt, sondern auch eine gute Formbarkeit
aufweist. Zusätzlich ist der erfindungsgemäß verwendbare Stahl, da er ein Niob
stabilisierter rostfreier Ferritstahl ist, frei von Oberflächendefekten, wie Streifendefekten
(streifenförmiger Defekte auf der Oberfläche, die durch Einschluß von
Karbo-Nitriden, Oxiden u. ä. verursacht werden, die sich in Walzrichtung
während des Walzens ausgedeht haben) und "weiß-wolkigem" Aussehen
(Oberflächenzustand, bei dem der metallische Glanz lokal oder insgesamt beim
Beizen aufgrund unüblicher Korrosion von Karbo-Nitrid-Oxid- u. ä. Einschlüssen,
die sich über die Oberfläche verteilt haben, verloren gegangen ist). Der erfindungsgemäß
verwendbare Stahl erhält sein gutes Oberflächen-Aussehen über eine lange
Zeitdauer.
Die Gründe für die erfindungsgemäße Definition der chemischen Zusammensetzung
des rostfreien Ferritstahles werden im folgenden detailliert erläutert.
Silicium (Si) wird als wirksames Reduziermittel eingesetzt. Der Zusatz
von Silicium zu einem Anteil von weniger als 0,01% reicht nicht aus, um
eine vollständige Reduktion zu erzielen. Wenn jedoch der Siliciumanteil über
5% liegt, wird die Formbarkeit beeinträchtigt. Der Siliciumanteil wird daher auf
den Bereich von 0,01 bis 5,0% begrenzt.
Mangan (Mn) dient zur Entschwefelung und Reduktion und verbessert
darüber hinaus die Bearbeitbarkeit. Der Zusatz von Mangan zu einem Anteil
von weniger als 0,01% reicht nicht aus um diese Ziele zu erreichen. Andererseits
wird durch den Zusatz von Mangan zu einem Anteil von mehr als 5,0%
keine Verbesserung der Wirkungen erreicht. Daher wird der Mangananteil auf
den Bereich von 0,01 bis 5,0% festgelegt.
Chrom (Cr) ist ein wesentliches Element, um den erfindungsgemäßen
Stahl einen hohen Korrosionswiderstand zu geben. Daher ist es unter dem Gesichtspunkt
der Verbesserung des Korrosionswiderstandes wünschenswert, den
Chromanteil möglichst groß zu wählen.
Jedoch führt eine Erhöhung
des Chromanteils in rostfreiem Ferritstahl zur Beeinträchtigung einiger
mechanischer Eigenschaften, wie Duktilität und Härte. Bei einem hohen Chromanteil
tritt die Sprödigkeit des Ferittstahles so hervor, daß Probleme
bei der Herstellung von Blechen, Platten, Rohren und anderen Gegenständen
auftreten.
Der Chromanteil wird auf 18,5 bis 22% begrenzt. Dies
ergibt ein Substitut für den Stahl des Typs AISI 304, der der am
weitesten verbreitete austenitische Stahl ist. Der rostfreie Ferritstahl
zeigt in ebenso befriedigender Weise die gewünschten
Eigenschaften wie der substituierte Stahl.
Niob (Nb) ist ein wirksames Element, um Kohlenstoff und Stickstoff
im Stahl zu fixieren, um so die Widerstandsfähigkeit gegen Rost ebenso wie die
Widerstandsfähigkeit gegen Säureangriff zu verbessern, ohne das Oberflächenaussehen
des Stahls zu beeinträchtigen. Wenn darüber hinaus ein besonderes
Herstellungsverfahren zur Erzeugung von Stahlblechen eingesetzt wird, nämlich
ein Verfahren, bei dem die Bearbeitungstemperatur des Warmwalzens auf einen
Bereich von unterhalb 850° und die Temperatur des Glühens vor dem Kaltwalzen
auf einen Bereich von 950 bis 1050°C begrenzt wird,
können kleine Kristallkörner erreicht werden, wodurch die Verformbarkeit
und Anisotropie in mechanischen Eigenschaften wesentlich verbessert
wird und gleichzeitig wirksam und deutlich die Bildung von Kanten
oder Graten während der Druckverformung verhindert wird.
Um diese Ziele zu erreichen ist es notwendig, Niob zu einem Anteil von 0,2%
oder mehr hinzuzufügen und insbesondere zu einem Anteil hinzuzufügen, der der
folgenden Beziehungen entspricht:
Nb%(C% · 8+0,2%)
Diese Relation oder Ungleichung wurde mittels einer Reihe von Experimenten
erhalten, die ausgeführt wurden, um die Beziehung zwischen Kohlenstoff- und
Niob-Anteilen und mechanischen und chemischen Eigenschaften erfindungsgemäß
verwendbarer rostfreier Ferritstähle zu erreichen. Wenn jedoch der Anteil von Niob
über 1,0% liegt, bilden sich intermetallische Verbindungen und die Verformbarkeit
wird beeinträchtigt. Daher wird erfindungsgemäß für den Niobanteil ein Bereich
von 0,2 bis 1,0% festgelegt, wobei gelten soll, daß Nb%(C% · 8+0,2%).
Die obengenannten vier Elemente sind wesentlich für den erfindungsgemäß verwendbaren
rostfreien Ferritstahl. Die folgenden Elemente Kupfer, Nickel und Molybdän
können, falls gewünscht, dem rostfreien Ferritstahl zugefügt
werden. Die Gründe der Festlegung der obengenannten Bereiche für diese
Elemente werden im folgenden erörtert.
Kupfer (Cu) verbessert den Widerstand gegenüber Rost ebenso wie die
Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren. Der Zusatz von Kupfer verbessert darüber
hinaus die Widerstandsfähigkeit gegen Pitting-Korrosion und Einlagerungs-
Korrosion ebenso wie die Formbarkeit des entsprechenden Stahls. Kupfer zu
einem Anteil von weniger als 0,3% zeigt keine Verbesserungen dieser Eigenschaften.
Wenn jedoch der Kupferanteil über 1,0% liegt, wird die Bearbeitbarkeit
verschlechtert; zusätzlich wird die Widerstandsfähigkeit gegen Spannungsriß-
Korrosion beeinträchtigt. Daher wird erfindungsgemäß der Kupferanteil
in bevorzugter Ausgestaltung auf 0,3 bis 1,0% begrenzt.
Fig. 1 zeigt die Beziehung zwischen Kupferanteil und Pitting-Potential, das
unter Verwendung von Proben gemessen wurde, die entsprechend der weiter
unten beschriebenen Beispiele hergestellt wurden. Die Numerierung der einzelnen
Kupferproben in dem Diagramm entspricht den Probennummern in der
Tabelle 1. Die Experimente wurden folgendermaßen durchgeführt. Die Proben
wurden in wäßrige 0,01m-NaCl-Lösung bei 60°C eingetaucht, nachdem die
Proben mittels Schmirgelpapier der Kornnummer 600 aufgerauht wurden. Das
Pitting-Potential wurde entsprechend der Spülmethode (20 mV/min) nach Entlüftung
mit Argon-Gas durchgeführt. Die sich ergebenden Daten wurden in Ausdrücken
von Vc′₁₀₀ berechnet (i. e. das Potential, wenn die Stromdichte
100 µA/cm² erreichte) ("n"-Zahl=2).
Wie sich aus der Fig. 1 ergibt, erhöht der Zusatz von Kupfer das Pitting-
Potential proportional zum Kupferanteil. Das Pitting-Potential wird konstant,
wenn der Kupferanteil über den Bereich von 0,3% hinaus erhöht wird.
Nickel (Ni) bewirkt ebenso, wie Kupfer, eine Verbesserung des Widerstands
gegen Rost, ebenso wie des Widerstands gegen Säureangriff. Der Zusatz
von Nickel verbessert weiterhin den Widerstand gegen Pitting- und Zwischenraumkorrosion.
Nickel in einem Anteil von weniger als 0,2% zeigt aber keine
Verbesserung dieser Eigenschaften. Wenn Nickel aber in einem Anteil von
mehr als 2,0% verwendet würde, würden die Materialkosten derart ansteigen,
daß das Material zu teuer wäre. Daher wird der Nickelanteil vorzugsweise bei
Nickelzugabe auf dem Bereich von 0,2 bis 2,0% begrenzt.
Die Fig. 2 zeigt die Beziehung zwischen dem Nickelanteil und dem Pitting-
Potential, welches in gleicher Weise wie für Fig. 1 erhalten wurde. Es zeigt
sich die gleiche Tendenz wie im Falle von Kupfer.
Molybdän (Mo) verbessert merklich den Korrosionswiderstand von rostfreiem
Ferritstahl. Der Zusatz von Molybdän bewirkt darüber hinaus die Widerstandsfähigkeit
gegen Rost, Säuren, Zwischenraum- und Pitting-Korrosion.
Der Zusatz von Molybdän zu einem Anteil von weniger als 0,2% bewirkt keine
Verbesserung dieser Eigenschaften. Andererseits ist der Zusatz von Molybdän
zu einem Anteil von mehr als 4,0% in ökonomischer Hinsicht nicht wünschenswert.
Daher wird vorzugsweise der Molybdänanteil, wenn Molybdän hinzugefügt
wird, auf den Bereich von 0,1 bis 4,0% festgelegt.
Die folgenden Elemente werden als Unreinheiten im rostfreien
Ferritstahl angesehen. Wie schon bemerkt wurde, wird jedoch ein Erfindungsaspekt
in der Begrenzung dieser Unreinheiten gesehen, da diese Unreinheiten,
wie erfindungsgemäß festgestellt wurde, eine wesentliche Rolle
im Hinblick auf die mechanischen und chemischen Eigenschaften rostfreien
Ferritstahls spielen. Der Grund zur erfindungsgemäßen Einschränkung des Anteils
dieser Unreinheiten wird im folgenden erläutert.
Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) sind Elemente, die im Hinblick auf
die Widerstandsfähigkeit gegen Rost und Säure von rostfreiem Ferritstahl, insbesondere
in einem geschweißten Bereich, nachteilige Wirkungen haben.
Kohlenstoff und Stickstoff haben darüber hinaus nachteilige Wirkungen im Hinblick
auf die Härte des Stahls. Es ist daher wünschenswert, den Anteil von
Kohlenstoff und Stickstoff so gering wie möglich zu halten. Zulässige obere
Grenzen der erfindungsgemäß zugelassenen Kohlenstoff- und Stickstoff-Anteile
fallen stark mit dem Ansteigen des Chromanteils. Beispielsweise liegt der
Gesamtanteil von Kohlenstoff und Stickstoff für einen Stahl mit etwa 19% Chrom
unterhalb von 200 ppm. Die Reduzierung des
Kohlenstoff- und Stickstoff-Anteils auf höchstens 0,05% bzw. 0,025% kann zu Verbesserungen
der Verformbarkeit des Stahls beitragen.
Bei Phosphor (P) handelt es sich um ein Element, das die Härte verschlechtert.
Die Anwesenheit von Phosphor als eine Verunreinigung wird daher
auf 0,05% begrenzt. Es ist wünschenswert, den Anteil an Phosphor im Stahl
so niedrig wie möglich zu halten.
Sauerstoff (O) als Verunreinigung in Stahl setzt sich in Form nichtmetallischer
Oxideinschlüsse ab, wodurch die Reinheit der Stahloberfläche,
insbesondere wenn der Stahl zu Blechen verarbeitet wird, verschlechtert wird.
Die ausgefällten Einschlüsse sind darüber hinaus Ausgangspunkte des Rostens.
Da die Härte rostfreien Ferritstahles geringer ist, als die rostfreien, austenitischen
Stahles, der einen relativ großen Anteil an Nickel enthält, ist es im
allgemeinen absolut notwendig, die Härte zu verbessern, um das Anwendungsfeld
rostfreien Ferritstahles zu verbreitern. Die Anwesenheit von Sauerstoff hat
nachteilige Wirkungen auf die Härte von rostfreien Ferritstahl. Es ist daher
wichtig, den Anteil von Sauerstoff in Stahl zu reduzieren, um die Härte zu
erhöhen. Je niedriger der Sauerstoffanteil ist, desto besser ist der erhaltene
Stahl. Daher sollte der Sauerstoffanteil im Stahl auf nicht
mehr als 0,02% begrenzt werden. Um den Sauerstoffanteil auf solch ein niedriges
Niveau zu reduzieren, darf nicht nur eine Reduktion mittels eines Si-Mn-
Reduktionsmittel, sondern sollte auch eine Reduktion mittels eines Aluminium-
Mittels eingesetzt werden. Wenn nämlich beabsichtigt ist, den Anteil von Sauerstoff
auf einen äußerst niedrigen Wert zu reduzieren, ist es wünschenswert, zur
Reduktion das Aluminium-Mittel einzusetzen, das wirksamer ist als das Si-Mn-
Mittel. Wenn das Aluminium-Mittel eingesetzt wird, kann manchmal Aluminium
zu einem Anteil von 0,2% im Stahl verbleiben. Das so verbleibende Aluminium
wird ebenfalls als Verunreinigung eingeschlossen.
Wie schon ausgeführt wurde, ist einer der wesentlichen Faktoren im Hinblick
auf die Erfindung die Begrenzung des Schwefelanteils auf einen äußerst
geringen Wert, d. h. auf nicht mehr als 0,002% und vorteilhafterweise auf weniger
als 0,001% (10 ppm).
Fig. 3 zeigt eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Schwefelkonzentration
in Stahl zur Rostbeständigkeit auf der Grundlage eines 400fach
wiederholten Wechsel-Tauchversuchs mit einer wäßrigen 5,0%-NaCl-Lösung
(Eintauchen über 25 Minuten und Trocknen über 5 Minuten) bei 50°C. Die
Proben hatten eine Dicke von 2 mm, eine Breite von 30 mm und eine Länge
von 70 mm. Die Proben hatten vorpolierte Oberflächen. Es wurde eine enge
Korrelation zwischen dem Schwefelanteil und der Zahl der Rostflecken bei
einer deutlichen Reduktion der Zahl der Rostflecken bei einem Schwefelanteil
von weniger als 0,0010% festgestellt. Die Probennummern im Diagramm entsprechen
den Probennummern der Tabelle 1.
Fig. 4 zeigt graphisch die Testergebnisse eines Korrosionstests mit Proben,
die über sechs Stunden in siedende Salzsäure-Lösung mit einem pH-Wert von
1,4 eingetaucht wurden. Die in dem Diagramm dargestellten Korrosionsraten
sind Mittelwerte ("n"-Zahl=2). Die Proben hatten eine Dicke von 2 mm,
eine Breite von 10 mm und eine Länge von 40 mm. Die Oberflächen waren
mit Schmirgelpapier Nr. 600 naß geschliffen. Aus dem Diagramm ist ersichtlich,
daß die Korrosionsrate deutlich reduziert wird, wenn der Schwefelanteil
bis auf 0,0010% erniedrigt wird. Die Korrosion in den Fällen, in denen der
Schwefelanteil unter 0,0005% (beispielsweise bei 0,0003%) liegt, ist vernachlässigbar.
Fig. 5 zeigt graphisch die Beziehung zwischen dem Schwefelanteil des Stahls
und dem Pitting-Potential in einer wäßrigen 0,01-m-NaCl-Lösung bei 60°C.
Das experimentelle Vorgehen war das gleiche wie im Falle der Fig. 1 und 2.
Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, daß das Pitting-Potential mit Erniedrigung des
Schwefelanteils zu einem äußerst geringen Wert anwächst. Insbesondere ist das
Anwachsen des Pitting-Potentials bei einem Schwefelanteil von weniger als
0,0010% bemerkenswert. Es sei darauf hingewiesen, daß das Pitting-Potential
deutlich stabilisiert wird, wenn der Schwefelanteil über den Wert von 0,0010%
heruntergeht.
Eine theoretische Analyse zur Erklärung der Tatsache, daß der Korrosionswiderstand
deutlich und unerwartet verbessert wird, wenn der Schwefelanteil
unterhalb von 0,002% im allgemeinen unter 0,0010% liegt, wurde bisher noch
nicht im einzelnen durchgeführt. Jedoch sei betont, daß solch ein wesentlich
verbesserter Effekt experimentell in erfindungsgemäßem, Niob enthaltendem
rostfreien Ferritstahl gefunden wurde. Zusätzlich sei darauf hingewiesen, daß
es jenseits theoretischer Beobachtungen oder Erwartungen liegt, daß, wie in
den Fig. 3 bis 5 dargestellt, solch unerwartete, verbesserte Ergebnisse erhalten
werden, wenn der Schwefelanteil bis auf 0,0010% heruntergeht. Wenn
Kupfer und/oder Nickel hinzugefügt werden sollen, kann ein Anteil von Schwefel
von nicht mehr als 0,005% zugelassen werden.
Im folgenden wird die Erfindung weiter im einzelnen anhand von Arbeitsbeispielen
erläutert.
Eine Reihe von Proben-Stählen mit chemischen Zusammensetzungen,
wie sie in der Tabelle 1 gezeigt sind, wurden unter Verwendung eines Vakuumfrischofens
mit Hochfrequenz-Induktionsheizung, der eine Kapazität von 2,5 t
aufwies, und mittels eines Vakuum-Schmelzofens mit einer Kapazität von 20 kg
hergestellt. Der Vakuum-Frischofen ist grundsätzlich in der Produktionslinie
einer Fabrik schon vorhanden. Der Vakuum-Frischofen wird mit einer Sauerstoff-Oberwinddüse
und einer Gas-Unterwinddüse sowie einer Gießkammer zum
Vakuumgießen ausgerüstet. Um den Schwefelanteil auf den erfindungsgemäß
gewünschten, äußerst niedrigen Wert zu reduzieren, wird ein Flußmittel, das
die Entschwefelung bewirkt, während des Refining zusammen mit einem
Argon-Trägergas mit hoher Geschwindigkeit mittels einer Mehrdüsenlanze
gegen die geschmolzene Oberfläche geblasen. Das Flußmittel ist ein Ca-Si-Flußmittel.
Das pulverförmige, vom Trägergas mitgenommene Fließmittel
wird gegen die geschmolzene Oberfläche mit hoher Geschwindigkeit geblasen.
Die Schmelze wird ausreichend beaufschlagt, um den Schwefelanteil unter
0,002% oder sogar unter 0,0010% (10 ppm) zu reduzieren.
Der erhaltene Stahl mit äußerst geringem Schwefelanteil wird zu einem runden
500 kg schweren Rohblock vakuumgegossen, der wiederum nach Bearbeitung
der Oberfläche zu einem runden Barren mit 150 mm Durchmesser heißbearbeitet
wird. Die Versuchsproben wurden durch Herausschneiden eines Teils mit einem
Gewicht von 20 kg aus dem erwähnten runden Barren hergestellt und dann durch
Warmschmieden des ausgeschnittenen Blocks zu einer Platte mit einer Dicke
von 30 mm, einer Breite von 130 mm und einer beliebigen Länge bearbeitet.
Anschließend wurden die Blöcke zu einer Probe warmgewalzt, die 3 mm Dicke,
130 mm Breite und eine entsprechende sich ergebende Länge aufwiesen. Die
derart erhaltenen Proben wurden bei einer Temperatur von 1000°C 20 Minuten
lang geglüht und dann entweder luftgekühlt oder in Wasser abgeschreckt. Der
Schwefelanteil im Stahl wurde mittels eines empfindlichen Schwefelanalysators
der Firma LECO Company (IR-32-SP) untersucht. Bei der Verwendung eines
solchen Schwefelanalysators kann der Schwefelanteil in Stahl mit einer Genauigkeit
von 0,1 ppm mittels eines Hochfrequenzverbrennungs-Infrarot-Absorptions-Systems
bestimmt werden.
Eine Reihe von Korrosionsversuchen wurden in der gleichen Weise ausgeführt,
wie dies weiter oben bei der Erläuterung der Fig. 1 beschrieben ist.
Die Testergebnisse sind in der Tabelle 1 aufgelistet.
Zusätzlich wurde die Säurebeständigkeit von 19%-Cr-2%-Mo-Stählen
bestimmt. Die entsprechenden Versuchsergebnisse
und -bedingungen sind in der Tabelle 2 aufgeführt. Die
Numerierungen der Stähle entsprechen denen der Tabelle 1. Der erfindungsgemäß
verwendbare rostfreie Ferritstahl ist in jeder Hinsicht den Vergleichsstählen überlegen.
Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, daß der erfindungsgemäß verwendbare rostfreie Ferritstahl,
selbst wenn Nickel, Kupfer und Molybdän nicht zugefügt werden, guten
Korrosionswiderstand zeigt, der über dem Stahl SUS 434 (AISI 434) liegt, der
Molybdän enthält. Darüber hinaus kann der erfindungsgemäß verwendbare rostfreie Ferritstahl,
wenn er wenigstens eines der Elemente Nickel, Kupfer und Molybdän in
kleinen Anteilen enthält, einen befriedigenden Korrosionswiderstand zeigen,
der vergleichbar dem von gewissen austenitischen rostfreien Stählen ist. Da
weiterhin der erfindungsgemäß verwendbare Stahl Stahlbleche ergibt, die nicht nur gute
Formbarkeit, sondern auch hohe Oberflächengüte aufweisen, ist er
in praktischer Hinsicht ein äußerst wertvolles Industriematerial.
Claims (10)
1. Verwendung eines rostfreien Ferritstahls, bestehend aus
(in Gew.-%)
Si: 0,01 bis 5
Mn: 0,01 bis 5
Cr: 18,5 bis 22
Nb: 0,20 bis 1,00, wobei weiter gilt:
Nb: (8 × C% + 0,20%)
C: 0,05
N: 0,025
P: 0,05
S: 0,002
O: 0,02und Eisen als Rest als Ersatz für den austenitischen Stahl AISI 304.
Mn: 0,01 bis 5
Cr: 18,5 bis 22
Nb: 0,20 bis 1,00, wobei weiter gilt:
Nb: (8 × C% + 0,20%)
C: 0,05
N: 0,025
P: 0,05
S: 0,002
O: 0,02und Eisen als Rest als Ersatz für den austenitischen Stahl AISI 304.
2. Verwendung eines Stahls nach Anspruch 1 für den Zweck
nach Anspruch 1, mit der Maßgabe, daß Schwefel zu
weniger als 0,001 Gew.-% vorliegt.
3. Verwendung eines Stahls nach Anspruch 1 oder 2 für den
Zweck nach Anspruch 1, mit der Maßgabe, daß weiter
C: 0,025 Gew.-% und P: 0,03 Gew.-%betragen.
4. Verwendung eines Stahls nach einem der vorhergehenden
Ansprüche für den Zweck nach Anspruch 1, mit der
Maßgabe, daß
C + N: < 0,02 Gew.-%betragen.
5. Verwendung eines Stahls nach einem der vorhergehenden
Ansprüche für den Zweck nach Anspruch 1, mit der
Maßgabe, daß
Nb: 0,20 bis 0,60 Gew.-%beträgt.
6. Verwendung eines Stahls nach einem der vorhergehenden
Ansprüche für den Zweck nach Anspruch 1, mit der
Maßgabe, daß zusätzlich Mo in einem Anteil von 0,10 bis
4 Gew.-% vorliegt.
7. Verwendung eines Stahls nach Anspruch 6 für den Zweck
nach Anspruch 1, mit der Maßgabe, daß der Mo-Anteil 0,3
bis 0,75 Gew.-% beträgt.
8. Verwendung eines Stahls nach einem der vorhergehenden
Ansprüche für den Zweck nach Anspruch 1, mit der
Maßgabe, daß der Stahl zusätzlich
Cu: 0,30 bis 1,00 Gew.-%undNi: 0,20 bis 2 Gew.-%aufweist.
9. Verwendung eines Stahls nach Anspruch 8 für den Zweck
nach Anspruch 1, mit der Maßgabe, daß der Cu-Anteil 0,3
bis 0,6 Gew.-% beträgt.
10. Verwendung eines Stahls nach einem der vorhergehenden
Ansprüche für den Zweck nach Anspruch 1, mit der
Maßgabe, daß der Ni-Anteil 0,2 bis 0,6 Gew.-% beträgt.
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
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