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DE1236895B - Vorrichtung zum faltenfoermigen Legen einer laufenden Werkstoffbahn auf eine Palette - Google Patents

Vorrichtung zum faltenfoermigen Legen einer laufenden Werkstoffbahn auf eine Palette

Info

Publication number
DE1236895B
DE1236895B DE1965V0029472 DEV0029472A DE1236895B DE 1236895 B DE1236895 B DE 1236895B DE 1965V0029472 DE1965V0029472 DE 1965V0029472 DE V0029472 A DEV0029472 A DE V0029472A DE 1236895 B DE1236895 B DE 1236895B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
material web
slide
carriage
laying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965V0029472
Other languages
English (en)
Inventor
Claus Dorn
Christian Zschocke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZELLSTOFF und PAPIERFABRIK CRO
Original Assignee
ZELLSTOFF und PAPIERFABRIK CRO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZELLSTOFF und PAPIERFABRIK CRO filed Critical ZELLSTOFF und PAPIERFABRIK CRO
Priority to DE1965V0029472 priority Critical patent/DE1236895B/de
Publication of DE1236895B publication Critical patent/DE1236895B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/10Folding webs transversely
    • B65H45/101Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
    • B65H45/103Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile by a carriage which reciprocates above the laying station

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum faltenförmigen Legen einer laufenden Werkstoffbahn auf eine Palette Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum faltenförmigen Legen einer laufenden Werkstoffbahn, insbesondere feuchten, von einer Entwässerungsmaschine ablaufenden Zellstoff, auf eine Palette mittels eines höhenverschiebbaren Legers, der an einem hin- und herfahrenden Legewagen angeordnet ist.
  • Im Zuge der Transportrationalisierung finden im zunehmenden Maße Paletten Verwendung. Sie werden am Erzeugungsort der zu transportierenden Güter mit demselben beladen und am Verarbeitungsort der Güter entladen, ohne daß diese zwischendurch in die Hand genommen werden müssen. Solche Paletten verwendet man mit großem Vorteil zum Transport verpackter Güter. Es werden aber auch schon im Stapel übereinandergelegte Bogen, z. B. aus Papier, Pappe, Metall, Kunststoff, auf Paletten zum Versand gebracht.
  • In der Praxis besteht nun zufolge der Vorteile des Palettenversandes der Wunsch, auch Zellstoff und Holzschliff in dem Zustand, also auch feucht, auf Paletten zu packen und zum Versand zu bringen, wie er von der Erzeugungs- bzw. Entwässerungsmaschine abläuft. Bis jetzt ist es üblich, die feuchte Werkstoffbahn auf Tambour zu wickeln oder man stellt ohne Tambour Wickel her, die dann zu Paketen eingeschlagen und als solche zum Versand gebracht werden. Solche Pakete sind verhältnismäßig schwer. Die Hantierung mit ihnen stellt deshalb eine schwere körperliche Arbeit dar, die insbesondere Frauen nicht zugemutet werden kann.
  • In der Textilindustrie ist es seit langem üblich, Stoffbahnen in Faltenform zu einem Stapel übereinanderzulegen. Man bedient sich hierzu hin- und hergehende Wagen mit einer höhenverschiebbaren Legeschaufel, die in verschiedenen Ausführungsformen bekannt sind. Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei er zwecks Vermeidung einer ungleichmäßigen Stapel- und Lagenbildung an einem schwenkbaren Waagebalken zwei pendelnd aufgehängte Legeschaufeln angeordnet sind. Der Waagebalken verschiebt sich mit Wachsen des Stapels auf einer Führungsstange nach oben. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung bekommt der Legekopf durch eine Schubkurbel einen sinuskurvenartigen Geschwindigkeitsverlauf, so daß die Geschwindigkeitsspitze etwa in der Mitte des Legekopfes liegt. Der Legekopf beginnt ziehend auf die Stoffbahn einzuwirken kurz bevor er sich seiner Mittellage nähert.
  • Bekannt ist auch eine Greifervorrichtung für Stofflegemaschinen mit am freien Ende von Hebeln angeordneten, schwenkbaren Greifern, die sich entsprechend dem Aufbau des Stoffbahnstapels anheben. Die Hebel sind an einen parallel zur Längsachse der Maschine beweglich gelagerten Schlitten gelagert. An die Hebel ist ortsfest ein Lenker angeschlossen.
  • Da es sich in der Textilindustrie um Stoffbahnen handelt, die elastisch und dehnbar sind, können sie für das Stapeln von insbesondere Zellstoff keine Verwendung finden. Es hat jedoch an diesbezüglichen Versuchen nicht gefehlt. So wurde vorgeschlagen, die von einer Entwässerungsmaschine ablaufende feuchte Werkstoffbahn mittels einer pendelnden Legeschaufel auf eine bereitstehende Palette faltenförmig zu stapeln. Nachteilig ist hierbei die Notwendigkeit, die Werkstoffbahn von Hand zu durchtrennen, wenn eine Palette fertig beladen ist und das Aus- und Einfahren der Paletten durch eine besondere Arbeitskraft vorzunehmen. Als sehr wesentlicher Nachteil zeigt sich außerdem, daß die Umkehrschlaufen der Werkstoffbahn mehr oder weniger hohl bleiben, d. h. einen Zwischenraum behalten, so daß die einzelnen Faltenstapel unnötigerweise hoch sind und sich während des Transportes durch die Schüttelbewegung im Fahrzeug ineinanderschieben und dann nur mit Mühe wieder zu trennen sind.
  • Die Erfindung hat den Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, mit welcher es möglich ist, einer von einer Erzeugungsmaschine, z. B. eine Zellstoffentwässerungsmaschine, ablaufende Werkstoffbahn faltenförmig auf eine Palette zu legen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung so zu gestalten, daß die Werkstoffbahn selbsttätig auf einer Palette so übereinander gelegt wird, daß zwischen den einzelnen faltenförmigen Lagen keine Zwischen- räume vorhanden sind und die fertigbepackte Palette automatisch gegen eine leere ausgewechselt wird, ohne daß der Ablauf der Werkstoffbahn von der Erzeugungsmaschine unterbrochen wird.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß der Leger unter dem Druck eines ölbeaufschlagten Druckzylinders steht, zwei sich gegenseitig in gleicher Dreh richtung über eine Kette antreibende Anpreßwalzen besitzt, die im Wechsel über die Kante des sich geometrisch aufbauenden Stapels hinausfahren und bei ihrer Bewegungsumkehrung die Umkehrfalte der Werkstoffbahn scharf glätten und daß im Leger zwei elektromechanisch betätigte Klemmleisten angeordnet sind, die die Werkstoffbahn festklemmen, bevor der Leger seine Mittelstellung erreicht hat, so daß die Werkstoffbahn durch den Zug der arbeitenden Anpreßwalze abreißt.
  • An den Legewagen ist eine von einem Schlitten geführte Führungsstange teleskopartig zusammenschiebbar angeordnet. Der Schlitten ist durch gegenseitig an ihm befestigte Bowdenzüge ausbalanciert und gleitet an Gleitrollen, die auf einer Seite fest gelagert auf der anderen Seite durch von außen verstellbare Exzenter seitenverschiebbar sind. Zwischen Leger und Legewagen sind Führungsbänder vorgesehen, die sich auf vorgespannte Federtrommeln aufwickeln.
  • Auf dem Legewagen ist auf der einen Seite ein federnder Stößelschieber und auf der anderen Seite ein Federstößel angeordnet, die beide auf einen mechanischen Ölstromschieber eines Steuerblocks wirken, der über zwei Arbeitszylinder die Fahrbewegung des Legewagens steuert. Der Bolzen des Federstößels ist mit einem Bund versehen und durch eine in eine Rille einrastende federnde Kugel arretierbar. Vor dem Stößelschieber befindet sich ein Hubmagnet, dessen Anker den Ölstromschieber blockiert. Nach einer konstant angetriebenen Vorfüllpumpe ist eine über ein Reduziergetriebe kraftschlüssig mit der Erzeugungsmaschine verbundene Dosierungspumpe angeordnet. Zwischen Vorfüllpumpe und Dosierungspumpe befindet sich eine automatisch arbeitende hydraulische Regeleinrichtung und zwischen Dosierungspumpe und Steuerblock eine Einrichtung zur Handregulierung des Ölstrom es. Zur Regulierung der Wechselgeschwindigkeit des Palettenwagens ist zwischen dem Steuerblock und dem Axialkolbenmotor eine Drossel vorgesehen. Mit der Vorfüllpumpe ist eine Zahnradpumpe kraftschlüssig verbunden. Zwischen der Vorfüllpumpe und der Dosierungspumpe befindet sich ein federbelastetes Sicherheitsventil und als Notschalter ein elektrisch betätigtes Zweiwegeventil. während zwischen der Zahnradpumpe und dem von ihr beaufschlagten Arbeitszylinder des Legers eine Drossel und eine Steuereinheit mit Handverstellung angeordnet sind. Die Ablaufgeschwindigkeit der Werkstoffbahn in dem Leger ist von Hand mittels einer mit dem Antrieb der Förderbänder in Verbindung stehenden Reibradkupplung mit einem Hohlraumreifen als Reibrad feinregulierbar.
  • Die Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen daß auf den Palettenwagen aus einer Werkstoffbahn ein geometrischer Stapel aufgebaut wird, dessen Umkehrfalten scharf geglättet sind, so daß einem Ineinanderschieben der einzelnen Stapel während des Transports vorgebeugt wird. Die Vorrichtung arbeitet völlig automatisch; es ist lediglich eine Arbeitskraft zum Wegfahren der fertig bepackten Paletten erforderlich. Die schwere körperliche Arbeit beim Han- tieren mit unhandlichen Zellstoffpaketen ist weggefallen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Seitenansicht der Vorrichtung mit drei Arbeitsstellen des Legers und zwar in der Anfangsstellung, während des Legens und in der Endstellung, Fig. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung, und zwar eine Hälfte in der Anfangsstellung des Legers und die andere Hälfte in der Endstellung des Legers, F i g. 3 ein Schaltbild der Hydraulik.
  • Der Legerl steht unter dem Druck eines ölbeaufschlagten Druckzylinders 2 und besitzt zwei sich gegenseitig in gleicher Drehrichtung über eine Kette 3 antreibende Anpreßwalzen 4; 4'. Dieselben fahren im Wechsel über die Kante des sich geometrisch aufbauenden Stapels 5 hinaus und glätten bei ihrer Bewegungsumkehrung die Umkehrfalten der Werkstoffbahn 6 unter dem Druck des Druckzylinders 2 scharf, so daß ein stabiler Stapel 5 entsteht. Im Leger 1 sind zwei elektromechanisch querverschiebbare Klernmleisten 7 angeordnet. die die Werkstoffbahn 6 festklemmen, bevor der Leger 1 die Mittelstellung C erreicht hat. Da sich die in Arbeitsstellung befindliche Anpreßwalze 4 bzw. 4' noch weiter dreht und auf die Werkstoffbahn 6 ziehend wirkt, reißt die Werkstoffbahn 6 ab, so daß der Stapelvorgang beendet und die Palette 8 fertig bepackt ist. An dem Legewagen 9 ist auf beiden Seiten eine von einem Schlitten 10 geführte Führungsstange 11 teleskopartig zusammenschiebbar angeordnet, indem sich zwei Rohre 12; 12' ineinander schieben. Der Schlitten 10 ist durch zwei gegenseitig an ihm befestigte und auf der Zeichnung nicht dargestellte Bowdenzüge ausbalanciert, damit kein Kanten der beiderseitig angeordneten Schlitten 10 eintritt. Der Schlitten 10 gleitet an Gleitrollen 13; 13' entlang, die auf der einen Seite fest gelagert, auf der anderen Seite jedoch durch von außen verstellbare Exzenter 14 seitenverschiebbar sind. Bei Lockerung der Schlittenführung ist damit eine Nachspannmöglichkeit gegeben. Zwischen Leger 1 und Legewagen 9 sind Führungsbänder 15 vorgesehen, die sich auf vorgespannte Federtrommeln 16 aufwickeln, so daß die Führungsbänder 15 in jeder Stellung des Legers 1 straff gespannt sind. Die Führungsbänder 1S bilden eine Art trichterförmige Kammer und führen die Werkstoffbahn 6 zum Leger 1 hin; gleichzeitig verhindern sie ein Auswärtslaufen der Werkstoffbahn 6, wenn dieselbe durch die Klemmleisten 7 in der MittelstellungC des Legers 1 festgeklemmt ist, ohne daß ihr Lauf eine Unterbrechung erfährt. Die Werkstoffbahn 6 wird also während des Palettenwechsels zwischen den FührungsbändernlS angesammelt. Die von der Erzeugungsmaschine 17 ablaufende Werkstoffbahn 6 wird bereits in der Ereeugungsmaschine 17 mittels Wasserstrahl längsgetrennt und von Förderbändem 18 zum Legewagen 9 gebracht. Sie läuft über eine Brustwalze 19 in den Leger 1 ab. Zur Feinregulierung der Ablaufgeschwindigkeit der Werkstoffbahn 6 in den Leger 1 von Hand ist eine mit dem Antrieb der Förderbänder 18 in Verbindung stehende Reibradkupplung 20 mit einem Hohlraumreifen als Reibrad angebracht. Der Legewagen 9 läuft mit Laufrollen 21 auf einer Laufschiene 22 hin und her. Der Schlitten 10 und damit auch der Leger 1 ist an über lose Rollen 38 laufenden Drahtseilen 39 aufgehängt, die am Legewagen 9 befestigt sind. und es ist dadurch der vertikale Hubweg des Schlittens 10 und des Legers 1 begrenzt.
  • Auf dem Legewagen 9 ist auf der einen Seite ein federnder Stößelschieber 23 und auf der anderen Seite ein Federstößel 24 angeordnet, die beide auf einen mechanischen Ölstromschieber 25 eines Steuerblocks 26 wirken, der über zwei Arbeitszylinder 27; 28 die Fahrbewegung des Legewagens 9 steuert. Der Federstößel 24 ist in einen Bolzen 29 eingelassen, der einen Bund 30 besitzt. Der Bolzen 29 besitzt außerdem eine Rille 31, in der eine federnde Kugel 32 einrastet und den Bolzen 29 in Normalstellung arretiert.
  • Der Federstößel 24 wird von einer Feder 33 von dem Bund 30 abgedrückt. Mit seinem hinteren Ende stößt der Bolzen 29 an einen Anschlag 34 an, wodurch der Bolzen 29 in Normalstellung geschoben und von der Kugel 32 arretiert wird. Vor dem Stößelschieber 23 ist ein Hubmagnet 35 (Sperrklinkenmagnet) angeordnet, dessen verlängerter Anker 36 abfällt und somit den Stößelschieber23 blockiert, wenn der Legerl seine Endstellung A erreichen soll. Dies wird dadurch bewirkt daß der noch beaufschlagte Arbeitszylinder 28 den Legewagen 9 und damit den Leger 1 seitlich über den Stapel 5 hinausfährt, wie dies in Fig. 1 in der EndstellungA des Legersl ersichtlich ist und dabei einen auf der Zeichnung nicht gezeigten Endschalter betätigt. Dieser Endschalter veranlaßt, daß der Ölstrom in einem elektrohydraulischen Schieber 37 des Steuerblocks 26 auf den Axialkolbenmotor 54 umgeschaltet wird. Derselbe zieht die gekoppelten Palettenwagen 55; 55' durch Steuerung von der auf der Zeichnung nicht gezeigten Endschaltern abwechselnd nach rechts und links, wobei der leere Palettenwagen 55 oder 55' immer genau unter die Werkstoffbahn 6 zu stehen kommt. Während des Wechselvorganges steht der Legewagen 9 still. Die Geschwindigkeit des Wechselns der Palettenwagen 55; 55' läßt sich durch eine Drossel 56 einstellen. In der Endstellung der Palettenwagen 55; 55' wird die Zuleitung zum Axialkolbenmotor 54 gesperrt und der Hubmagnet 35 zieht den Anker 36 zuriick, so daß der Ölstromschieber 25 freigegeben ist. Der vorgespannte Federstößel 24 schaltet den Ölstrom vom Arbeitszylinder 28 auf den Arbeitszylinder 27, und der Legewagen 9 nimmt seine Arbeit wieder auf.
  • Die Wirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird überwiegend hydraulisch herbeigeführt, und zwar ist nach einer durch einen Motor 40 konstant angetriebenen Vorfüllpumpe 41 eine Dosierungspumpe 42, z. B. eine Radialkolbenpumpe gleicher Bauart, angeordnet, die über ein Reduziergetriebe 43 kraftschlüssig mit der Erzeugungsmaschine 17 verbunden ist. Zwischen der Vorfüllpumpe 41 und der Dosierungspumpe 42 ist eine automatische Regeleinrichtung 44 (Null-Hub- Regeleinrichtung) eingebaut, damit eine Überspeisung der Dosierungspumpe 42 verhindert wird. Außerdem befinden sich zwischen Vorfüllpumpe 41 und Dosierungspumpe 42 ein federbelastetes Sicherheitsventil 45 und als Notschalter für den Katastrophenfall und beim Anfahren der Erzeugungsmaschine 17 ein elektrisch betätigtes Zweiwegeventil 46 sowie ein Druckbegrenzungsventil 47. Vor der Vorfüllpumpe 41 befindet sich ein Magnetfilter 48. Mit der Vorfüllpumpe 41 ist kraftschlüssig eine Vorbau-Zahnradpumpe 49 verbunden, die über eine Steuereinheit 50 mit Handverstellung den bzw. die Druckzylinder 2 der Legeeinrichtung beaufschlagt.
  • Die Handverstellung der Steuereinheit 50 gestattet, den Leger 1 unabhängig von der Höhe des Stapels 5 zu heben. Durch eine Drossel 51 kann der Anpreßdruck der Anpreßwalzen 4; 4' eingestellt werden. Der Dosierungspumpe 42 ist eine Einrichtung zur Handregulierung 52 des Ölstromes zum Steuerblock 26 nachgeordnet. Mittels derselben kann der Zug der Werkstoffbahn 6 eingestellt werden, indem der an sich schon durch die Dosierungspumpe 42 der Geschwindigkeit der Erzeugungsmascbiue 17 angepreßte Ölstrom mit Plus oder Minus geregelt wird. Über den Steuerblock 26 mit Steuerungsreduzierventil 53 gelangt der Ölstrom wechselweise auf die Arbeitszylinder 27; 28 (in F i g. 2 ist nur ein Arbeitszylinder dargestellt), wodurch der Legewagen 9 hin- und herbewegt wird. Die Steuerung der Bewegung des Legewagens 9 erfolgt über den Ölstromschieber 25.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum faltenförmigen Legen einer laufenden Werkstoffbahn auf eine Palette mittels eines höhenverschiebbaren Legers, der an einem hin- und herfahrenden Legewagen angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, daß der Leger (l) unter dem Druck eines ölbenufsehlagten Druckzylinders (2) steht, zwei sich gegenseitig in gleicher Drehrichtung über eine Kette (3) antreibende Anpreßwalzen (4; 4') besitzt, die im Wechsel über die Kante des sich geometrisch aufbauenden Stapels (5) hinausfahren und im Leger (1) zwei elektromechanisch betätigte Klemmleisten (7) angeordnet sind, die die Werkstoffbahn (6) festklemmen, bevor der Leger (1) die Mittelstellung (C) erreicht hat und die Werkstoffbahn (6) durch den Zug der arbeitenden Anpreßwalze (4 oder 4') abreißt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Legewagen (9) eine an einem Schlitten (10) geführte Führungsstange (11) teleskopartig zusammenschiebbar angeordnet und der Schlitten (10) durch gegenseitig an ihm befestigte Bowdenzüge ausbalanciert ist, der Schlitten (10) an Gleitrollen (13; 13') gleitet, die auf einer Seite festgelagert, auf der anderen Seite durch von außen verstellbare Exzenter (14) seitenverschiebbar sind und zwischen Leger (1) und Legewagen (9) Führungsbänder (15) vorgesehen sind, die sich auf vorgespannte Federtrommeln (16) aufwickeln.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Legewagen (9) auf der einen Seite ein federnder Stößelschieber (23) und auf der anderen Seite ein Federstößel (24) angeordnet sind, die beide auf einen mechanischen Ölstromschieber (25) eines Steuerblocks (26) wirken, der über zwei Arbeitszylinder (27; 28) die Fahrbewegung des Legewagens (9) steuert.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (29) des Federstößels (24) mit einem Bund (30) versehen und durch eine in eine Rille (31) einrastende federnde Kugel (32) arretierbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich vor dem Stößelschieber (23) ein Hubmagnet (35) befindet, dessen Anker (36) den Ölstromschieber (25) blockiert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine konstant angetriebene Vorfüllpumpe (41) vor einer über ein Reduziergetriebe (43) kraftschlüssig mit der Erzeugungsmaschine (17) verbundenen Dosierungspumpe (42) angeordnet ist und daß zwischen Vorfüllpumpe (41) und Dosierungspumpe (42) eine automatisch arbeitende hydraulische Regeleinrichtung (44) und zwischen Dosierungspumpe (42) und Steuerblock(26) eine Handregulierung (52) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß zwischen dem Steuerblock (26) und dem Axialkolbenmotor (54) eine Drossel (56) zur Regulierung der Wechselgeschwindigkeit der Palettenwagen (55,55') vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorfüllpumpe (41) eine Vorbauzahnradpumpe (49) kraftschlüssig verbunden ist und der Ölstrom durch eine zwischengeschaltete Drossel (51) und eine Handverstellung (50) regelbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Vorfiillpumpe (41) und Dosierungspumpe (42) ein federbelastetes Sicherheitsventil (45) und als Notschalter ein elektrisch betätigtes Zweiwegeventil (46) angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufgeschwindigkeit der Werkstoffbahn (6) in den Leger (1) mittels einer mit dem Antrieb der Förderbänder (18) in Verbindung stehenden Reibradkupplung (20) mit einem Hohlraumreifen als Reibrad fein regulierbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0062753A1 (de) * 1981-04-09 1982-10-20 Hans Affüpper Vorrichtung zum zickzackförmigen Falten in Schlaufen eines kontinuierlich zugeführten, flexiblen Bandes
US4474567A (en) * 1981-04-16 1984-10-02 Siemens Aktiengesellschaft Paper stacker for a pre-folded continuous paper web

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EP0062753A1 (de) * 1981-04-09 1982-10-20 Hans Affüpper Vorrichtung zum zickzackförmigen Falten in Schlaufen eines kontinuierlich zugeführten, flexiblen Bandes
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