[go: up one dir, main page]

DE3114345A1 - "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen" - Google Patents

"heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen"

Info

Publication number
DE3114345A1
DE3114345A1 DE19813114345 DE3114345A DE3114345A1 DE 3114345 A1 DE3114345 A1 DE 3114345A1 DE 19813114345 DE19813114345 DE 19813114345 DE 3114345 A DE3114345 A DE 3114345A DE 3114345 A1 DE3114345 A1 DE 3114345A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
combustion chamber
combustion
guide walls
ash
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813114345
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 9494 Schaan Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoval Interliz AG
Original Assignee
Hoval Interliz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoval Interliz AG filed Critical Hoval Interliz AG
Priority to DE19813114345 priority Critical patent/DE3114345A1/de
Publication of DE3114345A1 publication Critical patent/DE3114345A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/46Water heaters having plural combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/08Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating
    • F23G5/12Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating using gaseous or liquid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/22Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating
    • F24H1/24Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers
    • F24H1/26Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body
    • F24H1/28Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers the water mantle forming an integral body including one or more furnace or fire tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H2230/00Solid fuel fired boiler

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)

Description

  • Heizkessel für die Verbrennung von festen
  • brennbaren Stoffen.
  • Die Erfindung betrifft einen Heizkessel ftir die Verbrennung von festen brennbaren Stoffen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Ein Heizkessel dieser Art wird in der Praxis beispielsweise derart ausgebildet, daß für seine Herstellung von dem aus der DE-OS 29 13 205 bekannten Zweikammer-Heizkessel die für einen Betrieb mit einem Öl- oder Gasbrenner bestimmte Brennkammer fortgelassen wird und nur die speziell für die Verbrennung von festen Brennstoffen bestimmte Verbrennungs kammer angewendet wird. Dieser spezielle Festbrennstoff-Heizkessel eignet sich insbesondere für Holz aufgrund der in der Verbrennungskammer an beiden Seiten angeordneten Leitwände, zwischen denen durch einen Feuerrost an der Unterseite der Verbrennungskammer Primärluft in die Brennstoffüllung eintritt und die mit der Wandung der Verbrennungskammer Vorwärmkanäle bilden, in die von unten durch den Feuerrost Sekundärluft eintritt und aus denen oben die vorgewärmte Sekundärluft in den oberen Bereich der Verbrennungskammer austritt, um über der Brennstoffüllung durch eine Nachverbrennung mit vorgewärmter Sekundärluft einen vollständigen Ausbrand de:r Schwelgase der Holzfeuerung bei geringer Ruß- und Schadstoffbildung zu erreichen. Insbesondere in Häusern mit Fremdenverkehrsbetrieb fallen auch noch verschiedene andere brennbare Materialien als Hausmüll an, den man im eigenen Heizkessel zu verbrennen wünscht. Es hat sich in der Praxis aber gezeigt, daß häufig auch feuchte Abfälle zum Beispiel aus der Küche im Hausmüll enthalten sind und daß dann mit dem vorerwähnten speziellen Festbrennstoff-Heizkessel eine einwandfreie und vor allem einigermaßen lufthygienische Verbrennung des Hausmülls unmöglich wird.
  • Die Erfindung hat daher die Aufgabe, einen Heizkessel für die Verbrennung von festen brennbaren Stoffen der eingangs genannten Art so auszubilden beziehungsweise weiterzuentwickeln, daß in ihm auch Hausmüll oder sonstige Abfälle, die beispielsweise in Hotels oder Gasthöfen anfallen und meist in normierte Abfallsäcke verpackt werden, einwandfrei verbrannt werden können, vor allem auch dann, wenn der Hausmüll feucht ist und dadurch schwer brennbar wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in erster Linie durch die Ausbildung des FestDrennstoff-Heizkessels mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Mit der nebeneinander liegenden Anordnung des Aschenraumes und des eine Öl- oder Gas-Hilfsflamme aufnehmenden Brennkammerzylinders unter der Festbrennstoff-Verbrennungs kammer und mit der Anwendung der Kippwanne anstelle eines ge-AbSChlusj wöhnlichen Feuerrostes als unteren r für den zwischen den beiden Leitwänden liegenden Füllraum wird erreicht, daß Asche oder oftmals in Hausmüll sich befindende andere unbrennbare Dinge wie zum Beispiel Flaschen oder Blechdosen nicht nach unten aus der Verbrennungskammer heraus fallen und in die Flammenaustrittsöffnungen des Brennkammerzylinders hineinfallen können, sondern nach der Müllverbrennung zwischen den beiden Leitwänden in beziehungsweise auf der Kippwanne übrigbleiben und durch schräges Herunterschwenken der Kippwanne in den Aschenraum entfernt werden können. Mittels der im Brennkainmerzylinder mit einem Brenner erzeugten Hilfsflamme kann eine zusätzliche Wärmezuführung vorgenommen werden, um auch feuchtes und schwer brennbares Müllverbrennungsgut trocknen, entzünden und einwandfrei verbrennen zu können. Die aus dem Brennkammerzylinder durch dessen Flammenaustrittsöffnungen austretenden Flammenspitzen und Flammengase treffen auf die aus einem ausreichend feuerbeständigen Material bestehende Kippwanne auf, die dadurch von unten her sehr stark beheizt wird. Dadurch werden die auf der Kippwanne liegenden nassen und praktisch unbrennbaren Abfälle getrocknet und die Flüssigkeit verdampft, bis ein normaler Ausbrand der Abfälle möglich ist. Die auf die Kippwanne auftreffenden Flammengase strömen, gegebenenfalls unter Beifügung von notwendiger Sekundär luft bei geöffneter Luftklappe des Heizkessels, in die Zwischenräume zwischen der Wandung der Verbrennungskammer und den beiden ebenfalls aus einem ausreichend feuerbeständigen Material bestehenden Leitwänden. Aus diesen Zwischenräumen können die Flammengase nicht nach oben austreten, sondern sie werden mit Hilfe der Pressung des Brennergebläses durch die Durchtrittsöffnungen an den Leitwänden hindurchgepreßt. Dadurch wird die gesamte Füllung des Müllverbrennungsgutes von heißen Gasen durchströmt und getrocknet. Durch die Zwischenräume und die Durchtrittsöffnungen kann auch die beigefügte Sekundär luft in die zu verbrennende Müll füllung gelangen oder ohne Brennerflamme Luft als Primär-Verbrennungsluft zugeführt werden. Es können von unten gegen die Kippwanne auftreffende Flammenspitzen und Flammengase zwischen dem unteren Rand der beiden Leitwände und der Mulde der Kippwanne hindurchtreten, um das auf der Kippwanne liegende trockene oder durch die stark erhitzte Kippwanne trocken gewordene Müllverbrennungsgut zur Entflammung und Verbrennung zu bringen. Die in den Unteransprüchen angegebenen vorteilhaften weiteren Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Heizkessels werden nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Heizkessels, und zwar in Figur 1 einen Querschnitt und in den Figuren 2 und 3 Längsschnitte nach den Linien II-II beziehungsweise III-III in Figur 1.
  • Der für die Verbrennung von festen brennbaren Stoffen, vor allem auch von Hausmüll oder von sonstigen Abfä'len dienende Heizkessel hat eine horizontale, am hinteren Ende geschlossene Verbrennungskammer 1 mit einem etwa elliptischen, nach unten zur Unterseite der Verbrennungskammer etwa konisch sich verjüngenden Querschnitt mit vertikalem großen Durchmesser. An das türartig verschlossene vordere Ende der Verbrennungskammer ist ein Rauchgaskanal 2 angeschlossen, der achsparallel über der Verbrennungskammer im Kesselwasserraum 3 angeordnet ist und zu einem Rauchgasstutzen 4 an der Kesselrückseite führt. Der Rauchgaskanal hat einen rechteckigen Querschnitt mit horizontal verlaufender größerer Querschnittsbreite und ist innen mit einer im Querschnitt kammartigen vertikal gerichteten Berippung versehen. An die Unterseite der Verbrennungskammer 1 grenzt ein Aschenraum 5 an. Der Aschenraum 5 ist zu einer Seite der Verbrennungskammer 1 versetzt, und neben dem Aschenraum 5,zur anderen Seite der Verbrennungskammer 1 versetzt, ist ein horizontaler Brennkammerzylinder 6 angeordnet, der zur Aufnahme der Flamme eines Öl- oder Gasbrenners 7 dient. Der Zylindermantel des Brennkammerzylinders 6 besitzt Flammenaustrittsöffnungen 8, die schräg nach oben gegen die Unterseite der Verbrennungskammer 1 gerichtet sind.
  • An der Unterseite der Verbrennungskammer 1 ist anstelle eines für die Verbrennung von Kohleoder Koks gebräuchlichen Feuerrostes eine Kippwanne 9 angeordnet. Gegen diese Kippwanne 9 treffen von unten her die aus dem Brennkammerzylinder austretenden Flammengase und Flammenspitzen auf, wodurch die aus relativ starkwandigem Chromnickelstahl oder aus feuerbeständigem Guß hergestellte Kippwanne sehr stark erhitzt wird. Auf der Kippwanne liegende nasse und sehr schwer brennbare Abfälle werden dadurch unter Verdampfung der Flüssigkeit getrocknet, bis ein normaler Ausbrandder Abfälle möglich ist. Im Bereich über dem Brennkammerzylinder 6 ist eine horizontale Achse 10 angeordnet, um die die Kippwanne schräg nach unten zum Aschenraum 5 hin sich neigend heruntergeschwenkt werden kann, um auf der Kippwanne angesammelte Asche oder unbrennbare Hausmüllbestandteile in den Aschenraum 5 zu entleeren. Mittels eines an der Kesselvorderseite auf der herausgeführten Schwenkachse befestigten Hebels 11 ist die Kippwanne zumindest in der-hochgeschwenkten Stellung arretierbar. In der Verbrennungskammer 1 sind an beiden Seiten Leitwände 12 angeordnet, die zwischen -6- sich den Füllraum der Verbrennungskammer bilden. Unterhalb der Fläche zwischen den unteren Rändern der beiden Leitwände 12 erstreckt sich die Kippwanne 9, so daß die Unterseite des Füllraumes zwischen den Leitwänden von der Kippwanne überdeckt ist und kein Füllgut und keine Verbrennungsrh.ckstände aus dem Füllraum nach unten heraus fallen und in die Flammenaustrittsöffnungen 8 des Brennkammerzylinders hineinfallen können.
  • Zwischen den unteren Rändern der beiden Leitwände 12 und der Mulde der Kippwanne 9 ist ein Abstand vorhanden, durch den die Flammengase der Brennerfeuerung in die Brennstoffüllung beziehungsweise in das eingefüllte Müllverbrennungsgut von unten her eintreten können. Die Leitwänce 12 erstrecken sich mit einem Abstand von der Wandung der Verbrennungskammer 1 aufwärts bis in den oberen Bereich der Verbrennungskammer beziehungsweise bis zu der Höhe, an der die Verbrennungskammer die größte horizontale Querschnittsbreite hat. Die Flammengase der Brennerfeuerung strömen nach dem Auftreffen auf die Kippwanne 9 in den Zwischenräumen zwischen der Kammerwandung und den Leitwänden 12 hoch, wobei gegebenenfalls Luft durch die Luftklappe 13 des Aschenraumes 5 eingelassen wird und den Flammengasen als Sekundärluft beigefügt wird. Mittels der Pressung des Brennergebläses werden die Flammengase dann durch Durchtrittsöffnungen 14 der Leitwände 12 hindurchgedrückt und in cen Füllraum eingeführt, so daß eingefülltes Müllverbrennuncsgut auch in höheren Zonen von heißen Flammengasen der Brennerflamme durchströmt und getrocknet wird. Die den Flammengasen erforderlichenfalls beigegebene Sekundärluft führt zu einem vollständigen Ausbrand der im Füllraum der Verbrennungs--7- kammer hochsteigenden Schwelgase. Damit die Flammengase durch die Durchtrittsöffnungen 14 gepreßt werden und damit auch kein Füllgut von oben her in die Zwischenräume zwischen der Kammerwandung und den beiden Leitwänden 12 fallen kann, sind die Zwischenräume nach oben durch abgewinkelte obere Ränder der Leitwände 12 oder durch andere geeignete Maßnahmen geschlossen.
  • Durch abgewinkelte Leitwandränder oder andere Maßnahmen sind erforderlichenfalls die Zwischenräume auch nach vorn und nach hinten geschlossen. Entsprechend der elliptischen Querschnittsform der Verbrennungskammer laufen die beiden Leitwände 12 nach unten zur Kippwanne 9 hin etwa konisch zusammen. Dadurch rutscht der feste brennbare Stoff beim Absinken im Füllraum auch von der Seite her nach und bildet sich auf der Kippwanne ein kompaktes, konzentriertes Glutbett, was vornehmlich dann die Regulierbarkeit der Festbrennstoff-Feuerung verbessert und das Wiederanzünden einer neuen Brennstoff-Füllung mit einer sehr geringen Restglut-Schichtstärke ermöglicht, wenn anstelle einer Abfall- oder Hausmüllverbrennung der Heizkessel normal mit einem Holzfeuer oder einem anderen gebräuchlichen festen Brennstoff betrieben wird. Insbesondere bei dem schrägen, konischen Verlauf der Leitwände 12 ist es von Vorteil, aus ihnen Blechlappen auszudrücken, die die Durchtrittsöffnungen 14 füllraumseitig überdecken, damit kein Füllgut und keine Asche durch die Durchtrittsöffnungen 14 in die Zwischenräume hinter den Leitwänden 12 hineinfallen kann. Um das Einfüllen von Hausmüll, der in normierte Abfallsäcke verpackt ist, oder auch beispielsweise das Einfüllen von Holzkistchen mit oder ohne Abfällen zu erleichtern, ist die am vorderen Ende der Verbrennungskammer 1 den oberen Bereich der Verbrennungskammer verschließende Fülltür 15 um ihren unteren Tür;-and schräg nach hinten geneigt, vorzugsweise um einen Winkel von etwa 30° gegenüber der vertikalen Ebene. Dadurch ergibt sich ohne Vergrößerung der Höhe des Heizkessels auch eine für ein bequemes Einwerfen von Müllsäcken, Gemüsekistchen und dergleichen sehr günstige Vergrößerung der Einfüllöffnung in die Verbrennungskarnmer. Oberhalb der Fülltüre 15 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein leicht entfernbarer Putzdeckel 16 angeordnet, der vor dem Querschnitt des Rauchgaskanals 2 liegt, so daß der Rauchgaskanal 2 bequem horizontal von vorn gereinigt werden kann. Besonders bei der Verbrennung von Papier und Karton entsteht Flugasche. Um ein unerwünschtes Austragen von Flugasche aus den Heizkessel zu vermeiden, ist der Rauchgasstutzen 4 zwischen seiner Austrittsöffnung 17 und der Einmündung des Rauchgaskanals 2 derart mit einer senkrechten Trennwand 18 versehen, daß die Abgase mittels der Trennwand zuerst nach unten und nach Umströmen der Unterkante der Trennwand 18 erst zur Austrittsöffnung des Rauchgasstutzens gelenkt werden. Dadurch sammelt sich Flugasche in einem unter der Trennwand 18 angeordneten Flugaschensammelraum 19 an, aus dem die Flugasche dann leicht durch einen abnehmbaren Reinigungsdeckel 20 entfernt werden kann.
  • Beim Trocknen und Verbrennen von schwer brennbarem Hausmüll, feuchten Abfällen oder nassem Holz mit Hilfe der öl- oder Gas-Hilfsflamme kann der Heizkessel so gesteuert werden, daß ein beispielsweise im Rauchgasstutzen 4 vorgesehener Abgasthermosta bei Erreichen einer vorbestimmten Abgastemperatur, beispielsweise 2000 C, die Brennstoffzufuhr im Brenner 7 abschGltet und dann nur noch das Gebläse des Brenners weiterläuft.
  • Dies hat den Vorteil, daß nach der Abschaltung der Brennerflamme der Heizkessel nicht mit Hilfe des Kaminzuges die Verbrennungsluft durch die Luftklappe 13 ansaugen muß, sondern daß mit Hilfe des weiterlaufenden Brennergebläses die beschriebene Gas zirkulation im Heizkessel, und zwar insbesondere auch die Durchströmung der Durchtrittsöffnungen 14 der Leitwände 12, aufrechterhalten wird. Als Variante zum weiterlaufenden Brennergebläse kann auch ein demRauchgasstutzen 4 nachgeschaltetes Saugzuggebläse angewendet werden.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Heizkessel für die Verbrennung von festen brennbaren Stoffen Patentansprüche 0Heizkessel für die Verbrennung von festen brennbaren Stoffen in einer etwa horizontalen, am hinteren Ende geschlossenen Verbrennungskammer, an deren türartig verschlossenes vordere Ende ein über der Verbrennungskammer im Kesseiwasserraum angeordneter und zu einem Rauchgasstutzen an der Kesselrückseite führender Rauchgaskanal angeschlossen ist, wobei an die Unterseite der Verbrennungskammer ein Aschenraum angrenzt und in der Verbrennungskammer an beiden Seiten Leitwände angeordnet sind, die sich mit einem Abstand von der Kanunerwandung von der Unterseite der Verbrennungskammer aufwärts bis in den oberen Bereich der Kammer erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Aschenraum (5) zu einer Seite der Verbrennungskammer (1) versetzt ist und neben dem Aschenraum, zur anderen Seite versetzt, ein horizontaler Brennkammerzylinder (6) für eine öl- oder Gasbrennerflamme angeordnet ist, dessen Zylindermantel gegen die Unterseite der Verbrennungskammer gerichtete Flammenaustrittsöffnungen(8) aufweist, daß an der Unterseite der Verbrennungskammer unterhalb der Fläche zwischen den unteren Rändern der beiden Leitwände (12) eine Kippwanne (9) angeordnet ist, die zum Entleeren in den Aschenraum (5) um eine im Bereich über dem Brennkammerzylinder (6) liegende horizontale Achse (lo) abwärts verschwenkbar ist, und daß die Zwischenräume zwischen den Leitwänden (12) und der Wandung der Verbrennungskammer (1) an den oberen Rändern der Leitwände im wesentlichen gegeschlossen sind und die Leitwände Durchtrittsöffnungen (14) zum Füllraum der Verbrennungskammer zwischen den Leitwänden aufweisen.
  2. 2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwände (12) auf ihrer dem Füllraum zugekehrten Seite vor den Durchtrittsöffnungen (14) haubenartig nach unten offene Abdeckungen aufweisen und vorzugsweise nach unten zur Kippwanne (9) hin etwa konisch zusammenlaufen.
  3. 3. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß die am vorderen Ende der Verbrennungskammer (1) angaordnete Fülltüre (15) um ihren unteren Türrand schräg nach hinten geneigt ist, vorzugsweise um einen Winkel von etwa 300 gegenüber der vertikalen Ebene.
  4. 4. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgasstutzen (4) zwischen seiner AustSittsöffnung (17) und der Einmündung des Rauchgaskanals (2) eine senkrechte Trennwand (18) aufweist, deren Unterkante von den Gasen auf einem U-förmig nach unten umgelenkten Weg umströmbar ist und unter der ein Flugaschensammelraum (1 9) mit einem abnehmbaren Reinigungsdeckel (20) angeordnet ist.
DE19813114345 1981-04-09 1981-04-09 "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen" Withdrawn DE3114345A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813114345 DE3114345A1 (de) 1981-04-09 1981-04-09 "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen"

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813114345 DE3114345A1 (de) 1981-04-09 1981-04-09 "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen"

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3114345A1 true DE3114345A1 (de) 1982-11-04

Family

ID=6129766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813114345 Withdrawn DE3114345A1 (de) 1981-04-09 1981-04-09 "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen"

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3114345A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006004563A1 (en) * 2004-06-30 2006-01-12 Ali Nizami Ozcan Double-fuelled tubeless boiler with two combustion chambers
FR2914053A1 (fr) * 2007-03-22 2008-09-26 Dietrich Thermique Soc Par Act Piege a poussieres pour cendres volantes contenues dans les fumees de combustion d'une chaudiere a combustible solide

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE557627A (de) *
DE307516C (de) *
AT265589B (de) * 1966-06-29 1968-10-10 Josef Brentel Heizkessel
DE1283477B (de) * 1965-06-05 1968-11-21 Johannes Klehn Heizkessel mit zwei Brennraeumen
DE2913205A1 (de) * 1979-04-03 1980-10-23 Interliz Anstalt Zweikammer-heizkessel fuer brennerfeuerung und festbrennstoff-feuerung

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE557627A (de) *
DE307516C (de) *
DE1283477B (de) * 1965-06-05 1968-11-21 Johannes Klehn Heizkessel mit zwei Brennraeumen
AT265589B (de) * 1966-06-29 1968-10-10 Josef Brentel Heizkessel
DE2913205A1 (de) * 1979-04-03 1980-10-23 Interliz Anstalt Zweikammer-heizkessel fuer brennerfeuerung und festbrennstoff-feuerung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006004563A1 (en) * 2004-06-30 2006-01-12 Ali Nizami Ozcan Double-fuelled tubeless boiler with two combustion chambers
EA009160B1 (ru) * 2004-06-30 2007-10-26 Али Низами Озджан Двухтопливный беструбный котел с двумя камерами сгорания
FR2914053A1 (fr) * 2007-03-22 2008-09-26 Dietrich Thermique Soc Par Act Piege a poussieres pour cendres volantes contenues dans les fumees de combustion d'une chaudiere a combustible solide
EP1975508A1 (de) 2007-03-22 2008-10-01 De Dietrich Thermique Staubfalle für Flugasche im Verbrennungsrauch eines Heizkessels zur Feststoffverbrennung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4138656C2 (de) Verbrennungsofen
CH646509A5 (de) Heizkessel fuer kombinierte oel-/gas- und festbrennstoff-feuerung.
DE1931355C3 (de) Abfallverbrennungsofen
DE2540709A1 (de) Kessel zum verbrennen brennbarer stoffe, insbesondere unter rauch- oder qualmbildung brennender fester oder fluessiger stoffe
DE3114345A1 (de) "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen"
DE3302348C2 (de)
DE8110817U1 (de) "heizkessel fuer die verbrennung von festen brennbaren stoffen"
CH678652A5 (de)
EP1113223B1 (de) Feuerungsanlage
DE2934721C2 (de)
DE2523981A1 (de) Verbrennungsofen
DE1954535C3 (de) Schachtofen mit Luftzufuhröffnungen aufweisendem Rost
JPS6338813A (ja) ごみ焼却窯
DE3524962A1 (de) Verbrennungsofen
DE4009316A1 (de) Heizvorrichtung fuer feste brennstoffe
DE68950C (de) Ofen zum Verbrennen von Müll und dergl
DE2950526A1 (de) Verbrennungsofen
DE3140710C2 (de) Planrostkessel zum Verheizen von sperrigen Brennstoffen
DE19505187A1 (de) Festbrennstoffherd, insbesondere Kochherd und/oder Kochheizherd
AT263188B (de) Müllverbrennungsofen
JP2735911B2 (ja) 焼却装置における助燃装置及び該助燃装置を装備した無煙焼却装置
AT271805B (de) Niederdruckkessel, insbesondere für Warmwasser Zentralheizungsanlagen
AT241006B (de) Papierverbrennungsvorrichtung
DE91923C (de)
DE589700C (de) Vorrichtung zum Anzuenden von festen Brennstoffen

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee