-
Gerät zum Reinigen langgestreckter, relativ
-
schmaler und dünner Gegenstände Die Erfindung betrifft ein Gerät zum
Reinigen langgestreckter, relativ schmaler und dünner Gegenstände, wie Fensterlamellen.
-
In zunehmendem Maße werden als Sichtblende oder Strahlenschutz bei
großflächigen Fenstern anstatt von Gardinen sog. Fensterlamellen verwendet. Diese
sind überlicherweise mit einem Ende in einer an der Decke des betreffenden Raumes
befestigten Schiene hängend angeordnet und können über ein mit der Aufhängung verbundenes
Gestänge um deren Längsachse gedreht werden.
-
Aufgrund der Anordnung der Fensterlamellen zueinander ist es möglich,
zum einen den Raum durch diese vollständig abzudunkeln, in einer anderen Position
eine max. Lichtausbeute zu erzielen. Vollständige Abdunkelung läßt sich dadurch
erreichen, daß die Fensterlamellen in eine solche Position zueinander verdreht werden,
daß die eine Außenkante einer Fensterlamelle die andere Außenkante der dieser benachbarten
Fensterlamelle überlappt und sich so v eine nicht unterbrochene lichtundurchlässige
Front ergibt. Maximale Lichtdurchlässigkeit ist dann gegeben, wenn die Fensterlamellen
in eine Position verdreht werden, die senkrecht zu der geschilderten ist. Zwischen
diesen Positionen kann durch entsprechende Drehung die Helligkeit der Raumes stufenlos
variiert werden.
-
Insbesondere bei großen Räumen, beispielsweise Großraumbüros bei denen
komplette Fensterfronten mit Fensterlamellen ausgestattet sind, hat sich der Einsatz
derselben hinsichtlich deren Reinigungsmöglichkeitals Nachteil erwiesen. Müssen
die Fensterlamellen gereinigt werden so Bilt es, jede einzelne Fensterlamelle abzuhängen
und einzelnmin einer Wanne oder ähnlichem zu säubern. Aufgrund der Länge der Fensterlamellen
ist dies umständlich, aufwendig sowie unwirtschaftlich.
-
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, ein Gerät zum Reinigen langgestreckter,
relativ schmaler und dünner Gegenstände zu schaffen. Für den Fall der Fensterlamellen
soll die Reinigung ohne ein Abhängen der-selben möglich sein.
-
Gelöst wird die Aufgabe durch eine Transportvorrichtung, die die zu
reinigenden Gegenstände in deren Längsrichtung durch das Gerät befördert, sowie
eine innerhalb des Gerätes angeordnete Waschvorrichtung.
-
Durch das erfindungsgemäße Geräte ist es möglich, Gegenstände bzw.
Fensterlamellen maschinell zu reinigen. Es ist dazu vorgesehen, je nach Position
der zu reinigenden Gegenstände diese entweder horizontal oder vertikal dem Gerät
zuzuführen.
-
Sollen beispielsweise Fensterlamellen gereinigt werden, so können
diese während des Reinigungsvorganges in aufgehängtem Zustand verbleiben, wobei
die Fensterlamellen von oben in das auf- und Gerät eingeführt werden und das Gerät
auf diesen soaan## abläuft Für den Fall, daß die Gegenstände nicht aufgehängt sind,
empfiehlt es sich, das Gerät derart zu positionieren, daß ein horizontales Einführen
der Gegenstände möglich ist.
-
Gem. einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Gerät als allseits umschlossener Hohlkörper mit öffnungen zum Aufnehmen
des zu reinigenden Gegenstandes ausgebildet
ist. Um zu gewährleisten,
daß die zu reinigenden Gegenstände sicher durch das Gerät transportiert werden können
sind die öffnungen als an gegenüberliegenden Flächen des Hohlkörpers angeordnete,
fluchtende Schlitze ausgebildet.
-
Für den Fall, daß Fensterlamellen in hängendem Zustand gereinigt werden
sollen, ist es nötig, daß im Bereich mindestens der unteren öffnung eine Dichtlippe
angeordnet ist.
-
Es ist somit gewährleistet, daß während des Waschvorganges die in
dem Hohlraum befindliche Waschflüssigkeit diesen nicht durch die untere öffnung
verlassen kann. Unabhängig von der entsprechenden Lage des Gerätes ist es des weiteren
vorteilhaft, beide gegenüberliegende öffnungen mit Dichtlippen zu verschließen.
So kann zum einen die im Hohlraum befindliche Flüssigkeit diesen nicht verlassen,
weiterhin ist denkbar, daß auch bei Außerbetriebstellung des Gerätes noch im Gerät
Restflüssigkeit verbleibt, welche beim Transport desselben durch die Dichtlippen
am Austreten aus dem Hohlkörper gehindert wird.
-
Während des Transportierens der Gegenstände durch das Gerät wird die
Oberfläche der Gegenstände durch die innerhalb des Gerätes angeordnete Waschvorrichtung
benetzt. Um die Oberfläche der Gegenstände wieder zu trocknen, ist vorgesehen, daß
im-Bereich der öffnungen Vorrichtungen zum Abstreifen der Waschflüssigkeit angeordnet
sind. Es ist jedoch auch möglich, die benetzte Oberfläche auf andere Art und Weise,
beispielsweise mit Hilfe eines an der Außenseite des Gerätes angebrachten Gebläses
zu trocken.
-
Um das erfindungsgemäße Gerät hinsichtlich seiner Abmessungen möglichst
kompakt zu halten, ist vorgesehen, daß die Transportvorrichtung innerhalb des Hohlkörpers
angeordnet ist.
-
Der Einfachheit halber besteht die Transportvorrichtung dabei aus
einem oder mehreren aufeinander abrollenden Paaren von Andruckwalzen, zwischen die
der Gegenstand einführbar ist und geführt wird. Ublicherweise werden die einzelnen
Andruckwalzen mit Hilfe
eines in der Drehzahl stufenlos regelbaren
Elektromotors angetrieben, wodurch die Durchtrittsgeschwindigkeit der Gegenstände
variierbar ist. Der entsprechende Kraftfluß zwischen Elektromotor und Andruckswalzen
wird durch einen Riementrieb oder ein Gestänge bewerkstelligt. Es ist jedoch auch
denkbar, den Vorschub des Gegenstandes im Hohlkörper nicht mit auf diesem abrollenden
Walzen zu bewerkstelligen, sondern dazu Preßbacken zu verwenden, welche den Gegenstand
zwischen diesen einklemmen und sodann taktweise durch den Hohlkörper befördern.
Forderung bei der Transportvorrichtung bleibt jedoch immer die Tatsache, daß der
durch den Hohlkörper zu bewegende Gegenstand von der Transportvorrichtung eingeklemmt
wird, so daß es nicht nur möglich ist, das Gerbt In #tationdr<'.ni Zii##and zu
verwenden und die (Icgenst-äncte in das Gerät einzuführen und durch dieses laufen
zu lassen, sondern es gleichfalls möglich ist, Gegenstände in ihrer Position zu
belassen, beispielsweise hängend in Porm der Fensterlamellen, und das Gerät an diesen
auf - und ablaufen zu lassen, ohne daß es infolge der Gewichtskraft nach unten rutscht.
-
Üblicherweise werden bei der Transportvorrichtung mehrere aufeinander
abrollende Paare von Andruckwalzen verwandt, wodurch einerseits eine genauere Führung
des Gegenstandes innerhalb des Gerätes ermöglicht wird, weiterhin die Gefahr des
Durchrutschens bei hängender Anordnung vermindert wird.
-
Damit bei hängender Anordnung der Fensterlamellen das Gerät an diesen
auf- und ablaufen kann, ist der Antrieb der Andruckwalzen derart geschaltet, daß
die Drehrichtung der Andruckwalzen umgekehrt werden kann was durch einen am Gerät
angebrachten,den Elektromotor umpolenden Schalter geschieht.
-
Erfindungsgemäß ist innerhalb des Gerätes eine Waschvorrichtung angeordnet.
Diese besteht aus einem oder mehreren Paaren achsparallel zueinander drehbarer und
antreibbarer Bürsten, zwischen denen sich der zu reinigende. Gegenstand befindet.
-
Analog des Antriebes der Druckwalzen ist vorgesehen, daß die Bürsten
mit Hilfe eines Elektromotors über einen Riementrieb antreibbar sind. Da die Durchtrittsrichtung
des Gegenstandes durch das Gerät variabel ist, ist es vorteilhaft, auch eine Möglichkeit
der Drehrichtungsumkehr für die Bürsten vorzusehen.
-
Sinnvollerweise sollte die Komponente der Umfangsgeschwindigkeit der
Bürste im Bereich des Gegenstandes entgegengesetzt zu der Transportrichtung verlaufen,
um die Relativgeschwindigkeit zwischen Bürste und Gegenstand zu erhöhen. Denkbar
ist auch eine automatische Drehrichtungsumkehr der Bürste bei Umkehr der Durchlaufrichtung
des Gegenstandes.
-
Die in das erfindungsgemäße Gerät eingeführten Gegenstände bestehen
üblicherweise aus Kunststoff. Sie sind somit mit Wasser bzw. waschmittelhaltigem
Wasser reinigbar. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Gegenstände aus einem solchen
Material bestehen, welches nicht mit Wasser zu reinigen ist. In solchen Fällen kommt
als Waschflüssigkeit jede andere Reinigungsflüssigkeit in Frage. Gedacht ist dabei
z.B. an Tetrachlorkohlenstoff. In den meisten Fällen wird man jedoch mit Wasser
bzw. waschmittelhaltigem Wasser als Waschflüssigkeit auskommen.
-
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß im Bereich der Bürsten Wasserdüsen angeordnet sind.
-
Mindestens im Bereich eines Bürstenpaares sollten sich Düsen befinden,
welche mit einer wachmittelhaltiges Wasser führenden Leitung verbunden sind. Gleiches
gilt für Düsen, welche mit einer Frischwasser führenden Leitung verbunden sind.
Mindestens im Bereich eines Bürstenpaares sollten diese Düsen angeordnet sein. Üblicherweise
sind die entsprechenden Frischwasser bzw.
-
waschmittelhaltiges Wasser führenden Düsen derart angeordnet, daß
beim Einführen des Gegenstandes in den Hohlkörper dieser zuerst mit Frischwasser
benetzt wird, sodann durch die im Bereich der Firschwasserdüsen angeordneten Bürsten
eine Vorreinigung erfährt, auf dem Weg zwischen zwei Bürstenpaaren mit dem waschmittelhaltigen
Wasser besprüht wird, um dann durch das nächste Bürstenpaar intensiv gereinigt zu
werden. Zur Verstärkung der Reinigungswirkung kann vorgesehen-sein, daß mehrere
entsprechende Bürstenpaare mit den dazugehörigen
Düsen im Bereich
des Hohlkörpers angeordnet sind. Die Düsen können sich zum einen im Bereich des
Gegenstandes befinden und diesen direkt besprühen, des weiteren ist denkbar, die
Düsen im Bereich der Bürsten anzuordnen, so daß die Düsen Frischwasser bzw. waschmittelhaltiges
Wasser auf die Bürsten sprühen.
-
Aufgrund des Verspritzens von Wasser durch die Düsen sowie der Reinigung
der Gegenstände samm-elt sich unten im Hohlkörper Schmutzwasser. Erfindungsgemäß
ist deshalb vorgesehen, unten im Hohlkörper eine oder mehrere Absaugungen zum Entfernen
des Schmutzwassers aus diesem anzuffl dnen. Da sich aufgrund der möglic#hen horizontalen
bzw. vertikalen Einführung der Gegenstände in das Gerät zwei mögliche Betriebspositionen
ergeben, sollten nicht nur an der entsprechenden bei vertikaler Einführung hängender
Fensterlamellen sich ergebender Bodenfläche die Absaugungen angebracht werden, sondern
ebenfalls für den Fall horizontaler Einführung, Absaugungen an einer Seitenfläche
des Gerätes. Je nach Verwendung des Gerätes sollten die Absaugungen teilweise ein-
bzw. abschaltbar sein.
-
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Gerät über Leitungen für das Frischwasser, das waschmittelhaltige Wasser
sowie das Schmutzwasser mit einer auf einem fahrbaren Untergestell montierten, abnehmbaren
Vorrichtung verbunden ist, welche eine Wasserzuführpumpe, ein Heizaggregat, ein
Waschmittel-Dosieraggregat sowie eine Wasserrückführpumpe aufweist.
-
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren
und in den Unteransprüchen dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale
und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
-
Fig. 1 stellt einen senkrechten Schnitt durch das erfindungsgemäße
Gerät dar. Mit 1 ist der quaderförmige Hohlkörper bezeichnet, welcher an seiner
Bodenfläche 2 sowie an seiner Deckfläche 3 senkrecht zur Blattebene verlaufende
Schlitze 4 und 5 mit Dichtlippen 6 und 7 aufweist.
-
Die Schlitze 4 und 5 sind bezüglich der Flächen 2 und 3 fluchtend
angeordnet. Begrenzt wird der Hohlkörper 1 desweiteren über die Seitenflächen 8
und 9 sowie über die nicht dargestellten Vorder- und Hinterflächen.Die Zugänglichkeit
zum Gerät wird durch die Abnehmbarkeit der Seitenflächen 8 und 9 gewährleistet.
Innerhalb des Hohlkörpers 1 sind zwei Paare von Andrückrollen lo und 11 angeordnet.
Die Andrückrollen alar lo und 11 sind e#tsprechen#Bolzen 12 drehbar gelagert und
laufen bei nicht eingeführtem Gegenstand bzw. nicht eingeführter Fensterlamelle
aufeinander ab. Die Bolzen 12 sind in- U-förmigen Schenkeln 13 gelagert, welche
ihrerseits in einer Führung 14 gleiten können und somit eine Verschieblichkeit der
Andruckrollen lo bzw. 11 in Längsrichtung der Führung 14 gestatten. Die Anpressung
der Andruckrollen lo bzw. 11 aufeinander geschieht dadurch, daß zwischen U-Schenht
13 und entsprechender Seitenfläche 8 bzw. 9 ein Federelement 15 angeordnet ist,
welches die Andruckrolle lo bzw. 11 von der entsprechenden Seitenfläche 8 bzw. 9
wegdrücken will. Angetrieben werden die Andruckrollen lo bzw. 11 über einen schematisch
dargestellten Riementrieb 16.
-
Der Riementrieb 16 umläuft die fest, aber drehbar gelagerten Rollen
17. Im Riementrieb 16 ist die Rolle 17 a drehbar, aber über ein Gestänge 18 sowie
ein Federelement 19 schwenkbar gelagert, um die durch das Federelement 15 gegebene
Verschiebbarkeit der Andrückrollen lo bzw. llßsomit die sich dadurch einstellenden
Spannungszustände im Riementrieb auszugleichen.
-
Verbunden ist der Riementrieb 16 desweiteren mit einem Elektromotor
20, welcher in seiner Drehzahl stufenlos regelbar sowie in seiner Drehrichtung umkehrbar
ist. Innerhalb des Hohlkörpers 1 sind fest, aber drehbar Bürstenpaare 21 und 22
gelagert. Der Antrieb der Bürstenpaare 21 und 22 erfolgt analog der Art des Antriebes
der Andrückrollen lo und 11 über einen Riementrieb 16 mit dazu gehörigen Umlenkrollen
17 sowie im Riementrieb befindlichem Elektromotor 20. Im Unterschied zu dem Rimentrieb
16 für die Andrückrollen lo und 11 ist bei dem Riementrieb 16 für die Bürsten 21
und 22 die Rolle 17 a nebst Gestänge 18 sowie Federelement 19 durch eine Rolle 17
ersetzt.
Dies ergibt sich aufgrund der fehlenden Federelemente 15 für das System der Bürsten
21 und 22. Im Bereich der Bürste 21 sind Düsen 23 zum Verspritzen von Frischwasser
angeordnet. Das gleiche gilt für entsprechende Düsen 24, welche im Bereich der Bürsten
22 angeordnet sind, und waschmittelhaltiges Wasser führen. Der Hohlkörper 1 weist
an seinen Seitenflächen 8 und 9 Deckel26 und 27 auf, welche der Abdeckung der Rimentriebe
nach außen dienen.
-
Speziell der Deckel 27 weist dabei eine besonders gestaltete Auflagefläche
28 auf, auf der das Gerät zu stehen kommt, wenn die zu reinigenden Gegenstände horizontal
eingeführt werden sollen.
-
Nachfolgend die Beschreibung der Funktion des Gerätes bei der Reinigung
von Fensterlamellen, wobei die Fensterlamellen in hängendem Zustand verbleiben und
das Gerät an diesen auf- und abläuft.
-
Nachdem die Antriebe der Andrückrollen lo und 11 bzw.
-
der Bürstenpaare 21 und 22 eingeschaltet sind, sowie die nicht dargestellten
Schläuche für die Frischwasser führenden Düsen 23, die waschmittelhaltiges Wasser
führenden Düsen 24 sowie für die Absaugungen 25 angeschlossen sind, steckt man das
untere Ende der Fensterlamelle: 29 durch die Dichtlippe 7 des Schlitzes 5 in den
Hohlkörper 1 ein und schiebt diese soweit durch, daß die Fenstlamelle. 29 zwischen
die Andrückrollen lo gelangt und von diesen erfaßt wird. Die Drehrichtung der Andrückrollen
ist dabei derart, daß die Fensterlamelle 29 in Richtung der Bodenfläche 2 transportiert
wird. Beim Einführen der Fensterlamelle 29 wird deren Oberfläche von den Frischwasser
führenden Düsen 23 direkt bespritzt bzw. dadurch benetzt, daß sie mit den entsprechenden
Bürsten 21 in Kontakt kommt. Bei weiterem Drehen der Andrückrollen lo wird die Fensterlamelle
29 in Richtung des Schlitzes 4 zwischen den Bürsten 22 sowie den Andrückrollen 11
hindurchgeleitet. Im Bereich der Bürsten 22
Erfährt die Fensterlamelle
29 eine intensive Reinigung durch den Kontakt mit der waschmittelhaltigen Flüssigkeit,
welche durch die Düsen 24 versprüht wird. Die beiden Andrückrollenpaare lo und 11
befördern die Fensterlamelle 29 durch den Hohlkörper 1 hindurch. Durch den Abstand.
der Andrückrollenpaare ist eine stabile Führung der Fensterlamelle 29 während des
Durchganges durch den Hohlkörper 1 gewährleistet. Die Fenstlamelle 29 verläßt den
Hohlkörper 1 durch die im Schlitz befindliche Dichtlippe 6. Diese Dichtlippe wirkt
gleichzeitig als Abstreifvorrichtung, so daß der entsprechende Teil der Fensterlamelle
29 den Hohlkörper 1 in gereinigtem, trockenem Zustand verläßt.
-
Die Motoren 20 zum Transport der Fensterlamelle 29 durch das Gerät
bleiben solange eingeschaltet, bis das Gerät am obersten Punkt der Fensterlamelle
angelangt ist. In dieser Position schaltet der Motor 20 in seiner Drehrichtung um,
so daß die Maschine in gleicher Art und Weise wie beschrieben, wieder zum unteren
Ende der Lamelle zurückläuft. Die Drehrichtungsumkehr des Elektromotors kann dabei
sowohl manuell als auch automatisch* erfolgen, weiterhin kann die Umkehr der Drehrichtung
für die Andrückrollen lo und 11 mit der Umkehr der Drehrichtung der Bürsten 21 und
22 gekoppelt sein. Zur Vergrößerung der Relativgeschwindigkeit zwischen den Bürsten
und der Fenstlamelle ist es zweckmäßig, die Drehrichtung der Bürsten an der Kontaktfläche
zwischen Bürste und Fensterlamelle entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Fensterlamelle
vorzusehen. Für den Reinigungsprozess ist es von Vorteil, wenn zur Reinigung der
Fensterlamellen nur vorgewärmtes Wasser verwendet wird.
-
* durch einen an der Deckfläche 3 angebrachten Umkehrschalter 30,
der bei Kontakt mit der nichtdargestellten Decke, der Schiene oder ähnlichem den
Elektromotor umpolt
Abgesehen von der dargestellten Funktionsweise,
bei der die hängende Fensterlamelle in das Gerät von oben eingeführt wird, und sodann
das Gerät an dieser auf- und abläuft und nach Entfernung der Lamelle aus dem Gerät
die nächste Fensterlamelle eingeführt wird, besteht die Möglichkeit, das Gerät derart
zu positionieren, daß es auf der Auflagefläche 28 zu stehen kommt. In diesem Fall
werden die abgehängten Fensterlamellen bzw. andere langgestreckte, relativ schmale
und dünne Gegenstände horizontal in das Gerät eingeführt, wobei jedoch an statt
der Absaugungen 25 an der Bodenfläche 2 nunmehr die Absaugungen 25 an der Seitenfläche
8 eingeschaltet sind. Beim horizontalen Einführen des zu reinigenden Gegenstandes
in das Gerät ist es unerheblich, von welcher Seite dieser in das Gerät eingeführt
wird.
-
Das Gerät hat 3 nicht dargestellte Schlauchanschlüsse, einen Zuleitungsschlauch
für Frischwasser, einen Zuleitungsschlauch für waschmittelhaltiges Wasser und einen
Ableitungsschlauch für das Schmutzwasser. Sinnvollerweise werden die drei Schläuche
in einem etwas dickeren Schlauch zusammengefaßt und auf einer Rolle transportiert.
Die Schläuche, deren Länge etwa 60m betragen sollte, sind mit einer auf einem fahrbaren
Untergestell montierten, abnehmbaren Vorrichtung verbunden, welche eine Wasserzuführpumpe,
ein Heizaggregat, ein Waschmitteldosier-Aggregat sowie eine Wasserrückführpumpe
aufweist.
-
Leerseite