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DE3113891A1 - Geraet zum reinigen langgestreckter, relativ schmaler und duenner gegenstaende - Google Patents

Geraet zum reinigen langgestreckter, relativ schmaler und duenner gegenstaende

Info

Publication number
DE3113891A1
DE3113891A1 DE19813113891 DE3113891A DE3113891A1 DE 3113891 A1 DE3113891 A1 DE 3113891A1 DE 19813113891 DE19813113891 DE 19813113891 DE 3113891 A DE3113891 A DE 3113891A DE 3113891 A1 DE3113891 A1 DE 3113891A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brushes
water
nozzles
hollow body
window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813113891
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 6502 Mainz-Kostheim Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE3113891A1 publication Critical patent/DE3113891A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L4/00Cleaning window shades, window screens, venetian blinds

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Gerät zum Reinigen langgestreckter, relativ
  • schmaler und dünner Gegenstände Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Reinigen langgestreckter, relativ schmaler und dünner Gegenstände, wie Fensterlamellen.
  • In zunehmendem Maße werden als Sichtblende oder Strahlenschutz bei großflächigen Fenstern anstatt von Gardinen sog. Fensterlamellen verwendet. Diese sind überlicherweise mit einem Ende in einer an der Decke des betreffenden Raumes befestigten Schiene hängend angeordnet und können über ein mit der Aufhängung verbundenes Gestänge um deren Längsachse gedreht werden.
  • Aufgrund der Anordnung der Fensterlamellen zueinander ist es möglich, zum einen den Raum durch diese vollständig abzudunkeln, in einer anderen Position eine max. Lichtausbeute zu erzielen. Vollständige Abdunkelung läßt sich dadurch erreichen, daß die Fensterlamellen in eine solche Position zueinander verdreht werden, daß die eine Außenkante einer Fensterlamelle die andere Außenkante der dieser benachbarten Fensterlamelle überlappt und sich so v eine nicht unterbrochene lichtundurchlässige Front ergibt. Maximale Lichtdurchlässigkeit ist dann gegeben, wenn die Fensterlamellen in eine Position verdreht werden, die senkrecht zu der geschilderten ist. Zwischen diesen Positionen kann durch entsprechende Drehung die Helligkeit der Raumes stufenlos variiert werden.
  • Insbesondere bei großen Räumen, beispielsweise Großraumbüros bei denen komplette Fensterfronten mit Fensterlamellen ausgestattet sind, hat sich der Einsatz derselben hinsichtlich deren Reinigungsmöglichkeitals Nachteil erwiesen. Müssen die Fensterlamellen gereinigt werden so Bilt es, jede einzelne Fensterlamelle abzuhängen und einzelnmin einer Wanne oder ähnlichem zu säubern. Aufgrund der Länge der Fensterlamellen ist dies umständlich, aufwendig sowie unwirtschaftlich.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, ein Gerät zum Reinigen langgestreckter, relativ schmaler und dünner Gegenstände zu schaffen. Für den Fall der Fensterlamellen soll die Reinigung ohne ein Abhängen der-selben möglich sein.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch eine Transportvorrichtung, die die zu reinigenden Gegenstände in deren Längsrichtung durch das Gerät befördert, sowie eine innerhalb des Gerätes angeordnete Waschvorrichtung.
  • Durch das erfindungsgemäße Geräte ist es möglich, Gegenstände bzw. Fensterlamellen maschinell zu reinigen. Es ist dazu vorgesehen, je nach Position der zu reinigenden Gegenstände diese entweder horizontal oder vertikal dem Gerät zuzuführen.
  • Sollen beispielsweise Fensterlamellen gereinigt werden, so können diese während des Reinigungsvorganges in aufgehängtem Zustand verbleiben, wobei die Fensterlamellen von oben in das auf- und Gerät eingeführt werden und das Gerät auf diesen soaan## abläuft Für den Fall, daß die Gegenstände nicht aufgehängt sind, empfiehlt es sich, das Gerät derart zu positionieren, daß ein horizontales Einführen der Gegenstände möglich ist.
  • Gem. einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gerät als allseits umschlossener Hohlkörper mit öffnungen zum Aufnehmen des zu reinigenden Gegenstandes ausgebildet ist. Um zu gewährleisten, daß die zu reinigenden Gegenstände sicher durch das Gerät transportiert werden können sind die öffnungen als an gegenüberliegenden Flächen des Hohlkörpers angeordnete, fluchtende Schlitze ausgebildet.
  • Für den Fall, daß Fensterlamellen in hängendem Zustand gereinigt werden sollen, ist es nötig, daß im Bereich mindestens der unteren öffnung eine Dichtlippe angeordnet ist.
  • Es ist somit gewährleistet, daß während des Waschvorganges die in dem Hohlraum befindliche Waschflüssigkeit diesen nicht durch die untere öffnung verlassen kann. Unabhängig von der entsprechenden Lage des Gerätes ist es des weiteren vorteilhaft, beide gegenüberliegende öffnungen mit Dichtlippen zu verschließen. So kann zum einen die im Hohlraum befindliche Flüssigkeit diesen nicht verlassen, weiterhin ist denkbar, daß auch bei Außerbetriebstellung des Gerätes noch im Gerät Restflüssigkeit verbleibt, welche beim Transport desselben durch die Dichtlippen am Austreten aus dem Hohlkörper gehindert wird.
  • Während des Transportierens der Gegenstände durch das Gerät wird die Oberfläche der Gegenstände durch die innerhalb des Gerätes angeordnete Waschvorrichtung benetzt. Um die Oberfläche der Gegenstände wieder zu trocknen, ist vorgesehen, daß im-Bereich der öffnungen Vorrichtungen zum Abstreifen der Waschflüssigkeit angeordnet sind. Es ist jedoch auch möglich, die benetzte Oberfläche auf andere Art und Weise, beispielsweise mit Hilfe eines an der Außenseite des Gerätes angebrachten Gebläses zu trocken.
  • Um das erfindungsgemäße Gerät hinsichtlich seiner Abmessungen möglichst kompakt zu halten, ist vorgesehen, daß die Transportvorrichtung innerhalb des Hohlkörpers angeordnet ist.
  • Der Einfachheit halber besteht die Transportvorrichtung dabei aus einem oder mehreren aufeinander abrollenden Paaren von Andruckwalzen, zwischen die der Gegenstand einführbar ist und geführt wird. Ublicherweise werden die einzelnen Andruckwalzen mit Hilfe eines in der Drehzahl stufenlos regelbaren Elektromotors angetrieben, wodurch die Durchtrittsgeschwindigkeit der Gegenstände variierbar ist. Der entsprechende Kraftfluß zwischen Elektromotor und Andruckswalzen wird durch einen Riementrieb oder ein Gestänge bewerkstelligt. Es ist jedoch auch denkbar, den Vorschub des Gegenstandes im Hohlkörper nicht mit auf diesem abrollenden Walzen zu bewerkstelligen, sondern dazu Preßbacken zu verwenden, welche den Gegenstand zwischen diesen einklemmen und sodann taktweise durch den Hohlkörper befördern. Forderung bei der Transportvorrichtung bleibt jedoch immer die Tatsache, daß der durch den Hohlkörper zu bewegende Gegenstand von der Transportvorrichtung eingeklemmt wird, so daß es nicht nur möglich ist, das Gerbt In #tationdr<'.ni Zii##and zu verwenden und die (Icgenst-äncte in das Gerät einzuführen und durch dieses laufen zu lassen, sondern es gleichfalls möglich ist, Gegenstände in ihrer Position zu belassen, beispielsweise hängend in Porm der Fensterlamellen, und das Gerät an diesen auf - und ablaufen zu lassen, ohne daß es infolge der Gewichtskraft nach unten rutscht.
  • Üblicherweise werden bei der Transportvorrichtung mehrere aufeinander abrollende Paare von Andruckwalzen verwandt, wodurch einerseits eine genauere Führung des Gegenstandes innerhalb des Gerätes ermöglicht wird, weiterhin die Gefahr des Durchrutschens bei hängender Anordnung vermindert wird.
  • Damit bei hängender Anordnung der Fensterlamellen das Gerät an diesen auf- und ablaufen kann, ist der Antrieb der Andruckwalzen derart geschaltet, daß die Drehrichtung der Andruckwalzen umgekehrt werden kann was durch einen am Gerät angebrachten,den Elektromotor umpolenden Schalter geschieht.
  • Erfindungsgemäß ist innerhalb des Gerätes eine Waschvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem oder mehreren Paaren achsparallel zueinander drehbarer und antreibbarer Bürsten, zwischen denen sich der zu reinigende. Gegenstand befindet.
  • Analog des Antriebes der Druckwalzen ist vorgesehen, daß die Bürsten mit Hilfe eines Elektromotors über einen Riementrieb antreibbar sind. Da die Durchtrittsrichtung des Gegenstandes durch das Gerät variabel ist, ist es vorteilhaft, auch eine Möglichkeit der Drehrichtungsumkehr für die Bürsten vorzusehen.
  • Sinnvollerweise sollte die Komponente der Umfangsgeschwindigkeit der Bürste im Bereich des Gegenstandes entgegengesetzt zu der Transportrichtung verlaufen, um die Relativgeschwindigkeit zwischen Bürste und Gegenstand zu erhöhen. Denkbar ist auch eine automatische Drehrichtungsumkehr der Bürste bei Umkehr der Durchlaufrichtung des Gegenstandes.
  • Die in das erfindungsgemäße Gerät eingeführten Gegenstände bestehen üblicherweise aus Kunststoff. Sie sind somit mit Wasser bzw. waschmittelhaltigem Wasser reinigbar. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Gegenstände aus einem solchen Material bestehen, welches nicht mit Wasser zu reinigen ist. In solchen Fällen kommt als Waschflüssigkeit jede andere Reinigungsflüssigkeit in Frage. Gedacht ist dabei z.B. an Tetrachlorkohlenstoff. In den meisten Fällen wird man jedoch mit Wasser bzw. waschmittelhaltigem Wasser als Waschflüssigkeit auskommen.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß im Bereich der Bürsten Wasserdüsen angeordnet sind.
  • Mindestens im Bereich eines Bürstenpaares sollten sich Düsen befinden, welche mit einer wachmittelhaltiges Wasser führenden Leitung verbunden sind. Gleiches gilt für Düsen, welche mit einer Frischwasser führenden Leitung verbunden sind. Mindestens im Bereich eines Bürstenpaares sollten diese Düsen angeordnet sein. Üblicherweise sind die entsprechenden Frischwasser bzw.
  • waschmittelhaltiges Wasser führenden Düsen derart angeordnet, daß beim Einführen des Gegenstandes in den Hohlkörper dieser zuerst mit Frischwasser benetzt wird, sodann durch die im Bereich der Firschwasserdüsen angeordneten Bürsten eine Vorreinigung erfährt, auf dem Weg zwischen zwei Bürstenpaaren mit dem waschmittelhaltigen Wasser besprüht wird, um dann durch das nächste Bürstenpaar intensiv gereinigt zu werden. Zur Verstärkung der Reinigungswirkung kann vorgesehen-sein, daß mehrere entsprechende Bürstenpaare mit den dazugehörigen Düsen im Bereich des Hohlkörpers angeordnet sind. Die Düsen können sich zum einen im Bereich des Gegenstandes befinden und diesen direkt besprühen, des weiteren ist denkbar, die Düsen im Bereich der Bürsten anzuordnen, so daß die Düsen Frischwasser bzw. waschmittelhaltiges Wasser auf die Bürsten sprühen.
  • Aufgrund des Verspritzens von Wasser durch die Düsen sowie der Reinigung der Gegenstände samm-elt sich unten im Hohlkörper Schmutzwasser. Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, unten im Hohlkörper eine oder mehrere Absaugungen zum Entfernen des Schmutzwassers aus diesem anzuffl dnen. Da sich aufgrund der möglic#hen horizontalen bzw. vertikalen Einführung der Gegenstände in das Gerät zwei mögliche Betriebspositionen ergeben, sollten nicht nur an der entsprechenden bei vertikaler Einführung hängender Fensterlamellen sich ergebender Bodenfläche die Absaugungen angebracht werden, sondern ebenfalls für den Fall horizontaler Einführung, Absaugungen an einer Seitenfläche des Gerätes. Je nach Verwendung des Gerätes sollten die Absaugungen teilweise ein- bzw. abschaltbar sein.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gerät über Leitungen für das Frischwasser, das waschmittelhaltige Wasser sowie das Schmutzwasser mit einer auf einem fahrbaren Untergestell montierten, abnehmbaren Vorrichtung verbunden ist, welche eine Wasserzuführpumpe, ein Heizaggregat, ein Waschmittel-Dosieraggregat sowie eine Wasserrückführpumpe aufweist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren und in den Unteransprüchen dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
  • Fig. 1 stellt einen senkrechten Schnitt durch das erfindungsgemäße Gerät dar. Mit 1 ist der quaderförmige Hohlkörper bezeichnet, welcher an seiner Bodenfläche 2 sowie an seiner Deckfläche 3 senkrecht zur Blattebene verlaufende Schlitze 4 und 5 mit Dichtlippen 6 und 7 aufweist.
  • Die Schlitze 4 und 5 sind bezüglich der Flächen 2 und 3 fluchtend angeordnet. Begrenzt wird der Hohlkörper 1 desweiteren über die Seitenflächen 8 und 9 sowie über die nicht dargestellten Vorder- und Hinterflächen.Die Zugänglichkeit zum Gerät wird durch die Abnehmbarkeit der Seitenflächen 8 und 9 gewährleistet. Innerhalb des Hohlkörpers 1 sind zwei Paare von Andrückrollen lo und 11 angeordnet. Die Andrückrollen alar lo und 11 sind e#tsprechen#Bolzen 12 drehbar gelagert und laufen bei nicht eingeführtem Gegenstand bzw. nicht eingeführter Fensterlamelle aufeinander ab. Die Bolzen 12 sind in- U-förmigen Schenkeln 13 gelagert, welche ihrerseits in einer Führung 14 gleiten können und somit eine Verschieblichkeit der Andruckrollen lo bzw. 11 in Längsrichtung der Führung 14 gestatten. Die Anpressung der Andruckrollen lo bzw. 11 aufeinander geschieht dadurch, daß zwischen U-Schenht 13 und entsprechender Seitenfläche 8 bzw. 9 ein Federelement 15 angeordnet ist, welches die Andruckrolle lo bzw. 11 von der entsprechenden Seitenfläche 8 bzw. 9 wegdrücken will. Angetrieben werden die Andruckrollen lo bzw. 11 über einen schematisch dargestellten Riementrieb 16.
  • Der Riementrieb 16 umläuft die fest, aber drehbar gelagerten Rollen 17. Im Riementrieb 16 ist die Rolle 17 a drehbar, aber über ein Gestänge 18 sowie ein Federelement 19 schwenkbar gelagert, um die durch das Federelement 15 gegebene Verschiebbarkeit der Andrückrollen lo bzw. llßsomit die sich dadurch einstellenden Spannungszustände im Riementrieb auszugleichen.
  • Verbunden ist der Riementrieb 16 desweiteren mit einem Elektromotor 20, welcher in seiner Drehzahl stufenlos regelbar sowie in seiner Drehrichtung umkehrbar ist. Innerhalb des Hohlkörpers 1 sind fest, aber drehbar Bürstenpaare 21 und 22 gelagert. Der Antrieb der Bürstenpaare 21 und 22 erfolgt analog der Art des Antriebes der Andrückrollen lo und 11 über einen Riementrieb 16 mit dazu gehörigen Umlenkrollen 17 sowie im Riementrieb befindlichem Elektromotor 20. Im Unterschied zu dem Rimentrieb 16 für die Andrückrollen lo und 11 ist bei dem Riementrieb 16 für die Bürsten 21 und 22 die Rolle 17 a nebst Gestänge 18 sowie Federelement 19 durch eine Rolle 17 ersetzt. Dies ergibt sich aufgrund der fehlenden Federelemente 15 für das System der Bürsten 21 und 22. Im Bereich der Bürste 21 sind Düsen 23 zum Verspritzen von Frischwasser angeordnet. Das gleiche gilt für entsprechende Düsen 24, welche im Bereich der Bürsten 22 angeordnet sind, und waschmittelhaltiges Wasser führen. Der Hohlkörper 1 weist an seinen Seitenflächen 8 und 9 Deckel26 und 27 auf, welche der Abdeckung der Rimentriebe nach außen dienen.
  • Speziell der Deckel 27 weist dabei eine besonders gestaltete Auflagefläche 28 auf, auf der das Gerät zu stehen kommt, wenn die zu reinigenden Gegenstände horizontal eingeführt werden sollen.
  • Nachfolgend die Beschreibung der Funktion des Gerätes bei der Reinigung von Fensterlamellen, wobei die Fensterlamellen in hängendem Zustand verbleiben und das Gerät an diesen auf- und abläuft.
  • Nachdem die Antriebe der Andrückrollen lo und 11 bzw.
  • der Bürstenpaare 21 und 22 eingeschaltet sind, sowie die nicht dargestellten Schläuche für die Frischwasser führenden Düsen 23, die waschmittelhaltiges Wasser führenden Düsen 24 sowie für die Absaugungen 25 angeschlossen sind, steckt man das untere Ende der Fensterlamelle: 29 durch die Dichtlippe 7 des Schlitzes 5 in den Hohlkörper 1 ein und schiebt diese soweit durch, daß die Fenstlamelle. 29 zwischen die Andrückrollen lo gelangt und von diesen erfaßt wird. Die Drehrichtung der Andrückrollen ist dabei derart, daß die Fensterlamelle 29 in Richtung der Bodenfläche 2 transportiert wird. Beim Einführen der Fensterlamelle 29 wird deren Oberfläche von den Frischwasser führenden Düsen 23 direkt bespritzt bzw. dadurch benetzt, daß sie mit den entsprechenden Bürsten 21 in Kontakt kommt. Bei weiterem Drehen der Andrückrollen lo wird die Fensterlamelle 29 in Richtung des Schlitzes 4 zwischen den Bürsten 22 sowie den Andrückrollen 11 hindurchgeleitet. Im Bereich der Bürsten 22 Erfährt die Fensterlamelle 29 eine intensive Reinigung durch den Kontakt mit der waschmittelhaltigen Flüssigkeit, welche durch die Düsen 24 versprüht wird. Die beiden Andrückrollenpaare lo und 11 befördern die Fensterlamelle 29 durch den Hohlkörper 1 hindurch. Durch den Abstand. der Andrückrollenpaare ist eine stabile Führung der Fensterlamelle 29 während des Durchganges durch den Hohlkörper 1 gewährleistet. Die Fenstlamelle 29 verläßt den Hohlkörper 1 durch die im Schlitz befindliche Dichtlippe 6. Diese Dichtlippe wirkt gleichzeitig als Abstreifvorrichtung, so daß der entsprechende Teil der Fensterlamelle 29 den Hohlkörper 1 in gereinigtem, trockenem Zustand verläßt.
  • Die Motoren 20 zum Transport der Fensterlamelle 29 durch das Gerät bleiben solange eingeschaltet, bis das Gerät am obersten Punkt der Fensterlamelle angelangt ist. In dieser Position schaltet der Motor 20 in seiner Drehrichtung um, so daß die Maschine in gleicher Art und Weise wie beschrieben, wieder zum unteren Ende der Lamelle zurückläuft. Die Drehrichtungsumkehr des Elektromotors kann dabei sowohl manuell als auch automatisch* erfolgen, weiterhin kann die Umkehr der Drehrichtung für die Andrückrollen lo und 11 mit der Umkehr der Drehrichtung der Bürsten 21 und 22 gekoppelt sein. Zur Vergrößerung der Relativgeschwindigkeit zwischen den Bürsten und der Fenstlamelle ist es zweckmäßig, die Drehrichtung der Bürsten an der Kontaktfläche zwischen Bürste und Fensterlamelle entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Fensterlamelle vorzusehen. Für den Reinigungsprozess ist es von Vorteil, wenn zur Reinigung der Fensterlamellen nur vorgewärmtes Wasser verwendet wird.
  • * durch einen an der Deckfläche 3 angebrachten Umkehrschalter 30, der bei Kontakt mit der nichtdargestellten Decke, der Schiene oder ähnlichem den Elektromotor umpolt Abgesehen von der dargestellten Funktionsweise, bei der die hängende Fensterlamelle in das Gerät von oben eingeführt wird, und sodann das Gerät an dieser auf- und abläuft und nach Entfernung der Lamelle aus dem Gerät die nächste Fensterlamelle eingeführt wird, besteht die Möglichkeit, das Gerät derart zu positionieren, daß es auf der Auflagefläche 28 zu stehen kommt. In diesem Fall werden die abgehängten Fensterlamellen bzw. andere langgestreckte, relativ schmale und dünne Gegenstände horizontal in das Gerät eingeführt, wobei jedoch an statt der Absaugungen 25 an der Bodenfläche 2 nunmehr die Absaugungen 25 an der Seitenfläche 8 eingeschaltet sind. Beim horizontalen Einführen des zu reinigenden Gegenstandes in das Gerät ist es unerheblich, von welcher Seite dieser in das Gerät eingeführt wird.
  • Das Gerät hat 3 nicht dargestellte Schlauchanschlüsse, einen Zuleitungsschlauch für Frischwasser, einen Zuleitungsschlauch für waschmittelhaltiges Wasser und einen Ableitungsschlauch für das Schmutzwasser. Sinnvollerweise werden die drei Schläuche in einem etwas dickeren Schlauch zusammengefaßt und auf einer Rolle transportiert. Die Schläuche, deren Länge etwa 60m betragen sollte, sind mit einer auf einem fahrbaren Untergestell montierten, abnehmbaren Vorrichtung verbunden, welche eine Wasserzuführpumpe, ein Heizaggregat, ein Waschmitteldosier-Aggregat sowie eine Wasserrückführpumpe aufweist.
  • Leerseite

Claims (16)

  1. P a t e n t a nsp r ü c h e Gerät zum Reinigen langgestreckter, relativ schmaler und dünner Gegenstände, wie Fensterlamellen, gekennzeichnet durch eine Transportvorrichtung (10,11), die die zu reinigenden Gegenstände (29) in deren Längsrichtung durch das Gerät befördert, sowie eine innerhalb des Gerätes angeordnete Waschvorrichtung (21,22,23,24,25).
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät als allseits umschlossener Hohlkörper (1) mit öffnungen (4,5) zum Aufnehmen des zu reinigenden Gegenstandes (29) ausgebildet ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (4,5) als an gegenüberliegenden Flächen (2,3) des Hohlkörpers (1) angeordnete, fluchtende Schlitze (4,5) ausgebildet sind.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich mindestens der unteren öffnung (4) eine Dichtlippe (6) angeordnet ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der öffnungen (4,5) Vorrichtungen zum Abstreifen der Waschflüssigkeit angeordnet sind.
  6. 6. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Transportvorrichtung (10,11) innerhalb des Hohlkörpers (1) befindet.
  7. 7. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (lo,ll) acs einem oder mehreren aufeinander abrollenden Paaren von Andrückwalzen (#ll) besteht, zwischen die der Gegenstand (29) einführbar ist und geführt wird.
  8. 8. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Waschvorrichtung (21, 22, 23, 24, 25) ein oder mehrere Paare achsparallel zueinander drehbarer und antreibbarer Bürsten (21, 22) aufweist, zwischen denen sich der zu reinigende Gegenstand (29) befindet.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Bürsten(21,22) Wasserdüsen (23,24) angeordnet sind lo.
  10. Gerät nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich eines Bürstenpaares (22) Düsen (24) angeordnet sind, welche mit einer waschmittelhaltiges Wasser führenden Leitung verbunden sind.
  11. ll.Gerät nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich eines Bürstenpaares (21) Düsen (23) angeordnet sind, welche mit einer Frischwasser führenden Leitung verbunden sind.
  12. 12.Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 dadurch eine gekennzeichnet, daß unten im Hohlkörper oder mehrere Absaugungen (25) zum Entfernen des Schmutzwassers aus diesem angeordnet sind.
  13. 13.Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät über Leitungen für das Frischwasser, das waschmittelhaltige Wasser sowie das Schmutzwasser mit einer auf einem fahrbaren Untergestell montierten abnehmbaren Vorrichtung verbunden ist, welche eine Wasserzuführpumpe, ein Heizaggregat, ein Waschmittel-Dosier-Aggregat sowie eine Wasserrückführpumpe aufweist.
  14. 14. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Andrückwalzen (10,11) umkehrbar ist.
  15. 15. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Bürsten (21,22) umkehrbar ist.
  16. 16. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (23,24) als ein chemisches Reinigungsmittel führende Düsen ausgebildet sind.
DE19813113891 1981-04-07 1981-04-07 Geraet zum reinigen langgestreckter, relativ schmaler und duenner gegenstaende Withdrawn DE3113891A1 (de)

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Cited By (8)

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Legal Events

Date Code Title Description
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