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DE3109387A1 - "abraeumgeraet" - Google Patents

"abraeumgeraet"

Info

Publication number
DE3109387A1
DE3109387A1 DE19813109387 DE3109387A DE3109387A1 DE 3109387 A1 DE3109387 A1 DE 3109387A1 DE 19813109387 DE19813109387 DE 19813109387 DE 3109387 A DE3109387 A DE 3109387A DE 3109387 A1 DE3109387 A1 DE 3109387A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
clearing
clearing device
carriage
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813109387
Other languages
English (en)
Inventor
Armin 8990 Lindau Rüttinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUETTINGER, ARMIN, 8999 SCHEIDEGG, DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813109387 priority Critical patent/DE3109387A1/de
Publication of DE3109387A1 publication Critical patent/DE3109387A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/18Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D7/00Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups
    • B28D7/02Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups for removing or laying dust, e.g. by spraying liquids; for cooling work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Abräumgerät zur Entfernung
  • von Deckenbelägen von Zimmerdecken.
  • Bei der Althausrenovierung müssen in der Regel alte, beschädigte Beläge der Zimmerdecken entfernt werden.
  • Bisher werden diese Beläge in Handarbeit mühevoll abgeschlagen. Diese Tätigkeit ist höchst arbeitsaufwendig und wegen der starken Staubentwicklung ungesund.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein neuartiges Abräumgerät zur Entfernung solcher Deckenbeläge von Zimmerdecken zu schaffen, das von einer Person installiert und betrieben werden kann und mit dem bei weitestgehender Staubfreiheit Deckenbeläge schneller als bisher und insbesondere rationeller entfernt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einem länglichen Rahmen ein Schlitten hin- und herbeweglich geführt ist, daß an einem Ende des Rahmens ein Antriebsmotor mit mindestens einer Antriebsscheibe befestigt ist, daß am Schlitten ein Zugseil, Zugkette oder dergl.
  • befestigt ist, das oder die über endseitige Umlenkrollen des Rahmens geführt ist und mit der Antriebsscheibe in Verbindung steht und daß am Schlitten eine sich quer zur Bewegungsrichtung erstreckende Abräumwalze drehbar gelagert und mit einer eigenen Antriebseinrichtung versehen ist.
  • Der Rahmen ist vorzugsweise auf einem Hubtisch befestigbar oder befestigt, der mittels eines Scherengittergestells vertikal beweglich ist. Der Hubtisch hat gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise eine Neigungseinstellvorrichtung, um auch Schrägdecken bearbeiten zu können. Der Hubtisch hat erfindungsgemäß eine Doppelfunktion. Er dient erstens dazu, den Rahmen des Abräumgerätes an einer Tischlängsseite befestigen zu können, wofür vorzugsweise ein Hilfsrahmen vorgesehen ist, der seitlich aus dem Hubtisch ausziehbar ist. Dank der außermittigen Anordnung des Rahmens des Abräumgerätes können die Decken bis dicht an die Zimmerwände heran maschinell entfernt werden. Das Gestell des Hubtisches ist vorzugsweise verfahrbar. Die Länge der Abräumwalze braucht daher nur gering, beispielsweise etwa 500 mm lang zu sein.
  • Nach jedem Durchlauf des Schlittens wird der Hubtisch quer verfahren, um einen benachbarten Deckenstreifen abzuräumen. Nachdem auf diese Weise der Deckenbelag entfernt ist, wird das Abräumgerät vom Hubtisch entfernt, wozu es vorzugsweise eine leicht lösbare Verbindung besitzt und der Hubtisch kann dann seine zweite Funktion erfüllen, nämlich Deckenplatten aufnehmen, die durch Betätigung des Scherengitters von unten her an die gesäuberte Decke gedrückt werden, sodaß die Platten von einer einzigen Person angebracht werden können.
  • Der Rahmen des Abräumgerätes hat zwei parallele Längsrahmenholme mit C-Profilquerschnitt. In den beiden Längsrahmenholmen sind die Laufrollen des Schlittens aufgenommen. Die Laufflächen für diese Rollen sind daher staubgeschützt. Die Seile oder Ketten des Schlittens verlaufen zum Teil innerhalb der Längsrahmenholme. Das untere Verbindungstrum der Seile oder Ketten ist unmittelbar unterhalb der Längsrahmenholme geführt, und hier kann ebenfalls eine Bodenabdeckung vorgesehen werden.
  • Vorzugsweise ist die Abräumwalze so ausgebildet, daß sie sowohl im Vorlauf als auch im Rücklauf voll wirksam ist.
  • Zu diesem Zweck weist die Abräumwalze mehrere im Axialabstand angeordnete Messerscheiben auf. Gemäß einer Ausführungsform befinden sich zwischen je zwei Messerscheiben pflugscharartige Schlagkörper, die umfangsmäßig versetzt angeordnet sind. Vorzugsweise sind vier solcher Schlagkörper vorgesehen. Gemäß einer alternativen Lösung der Erfindung sind die Messerscheiben als Taumelscheiben ausgebildet und liegen in parallelen Ebenen, die zur Radialebene der Abräumwalze winklig gestellt sind. In diesem Fall sind die Schlagkörper entbehrlich. Die Schneidflächen der Messerscheiben bestehen aus Umfangsringen mit radialen Fräs- oder Schneidstegen. Mindestens diese Schneidflächen werden aus Hartmetall hergestellt.
  • Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist noch darin zu sehen, daß die Abräumwalze von einer Staubfangvorrichtung umgeben ist, die oben bis in die die obere Mantellinie der Abräumwalze tangierende Horizontalebene reicht und sich nach unten trichterförmig verjüngt. Getriebe und Antriebsmotor für die Abräumwalze liegen vorzugsweise außerhalb der Staubfangvorrichtung. Um eine Staubabdichtung an der Decke zu erreichen, weist die Staubfangvorrichtung einen vertikal bewegbaren umfanggeschlossenen Staubfangrahmen auf, der vorzugsweise federnd gelagert ist und in Richtung der Decke vorgespannt ist. Die quer verlaufenden Oberränder der Staubfangvorrichtung bestehen mindestens teilweise aus Gummiwalzen, die an der Decke abrollen. Der Staubfangrahmen hat einen ringsum laufenden Folienmantel, der das abgeschlagene Material und den Staub in den Auffangtrichter leitet, an dessen unterem Hals Säcke mittels einer speziellen Aufhängeeinrichtung befestigt sind.
  • Anhand der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele beschreibt, sei die Erfindung näher beschrieben.
  • Es zeigt: FIG. 1 eine Seitenansicht eines Hubtisches für ein Abräumgerät mit Neigungseinstellvorrichtung, FIG. 2 eine Seitenansicht des Hubtisches gemäß FIG. 1 in der abgesenkten Stellung mit Antriebsvorrichtung für den Hubtisch, FIG. 3 eine Draufsicht auf das Abräumgerät, FIG. 4 eine Seitenansicht des Abräumgerätes mit Befestigung am Hubtisch und FIG. 5 eine Querschnittansicht durch das Abräumgerät mit Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Abräumwalze.
  • In den FIG. 1 und 2 ist ein Hubgerät 10 dargestellt, das aus zwei parallelen Scherengitter-Rahmen 12 besteht, die an den Gelenken 16 durch Querstangen miteinander verbunden sind. Die beiden Scherengitterrahmen 12 tragen einen Hubtisch 14. Die Scherengitterrahmen weisen sowohl unten am Bodengestell 18 einen Festpunkt und oben am Hubtisch 14 einen entsprechenden gelenkigen Festpunkt auf. Die jeweils gegenüberliegenden Seiten des Scherengitterrahmens tragen Laufrollen 20, 22, die längs des Bodenrahmens bzw. des Hubtisches beweglich geführt sind. Das Heben und Senken des Hubtisches erfolgt durch ein endlos um Umlenkrollen herumgeführtes Seil 24, das an dem verschiebbaren unteren Ende des Scherengitters 10 befestigt und durch eine Kurbel 26 an einem Ständer des Bodenrahmens 18 bewegbar ist.
  • Wird die Kurbel 26 im Uhrzeigersinn gedreht, so werden die Rollen 20, 22 nach links gezogen und der Hubtisch 14 wird angehoben.
  • Es versteht sich, daß z. B. auf der Antriebsscheibe der Kurbel 26 ein Klinkengesperre angeordnet ist, welches den Hubtisch in jeder beliebigen Stellung festhält.
  • FIG. 1 erläutert eine Neigungseinstellvorrichtung 28 für den Hubtisch 14. Die die Laufrollen 20 tragenden Arme 30 sind hohl und enthalten eine längsverschiebbare und damit teleskopartig ausziehbare Strebe 32, welche eine Anzahl dicht benachbarter Bohrungen 34 aufweist. Der Arm 30 hat ebenfalls eine Bohrung, die mit einer der Bohrungen 34 in Ausfluchtung gebracht und durch einen Steckbolzen 36 fixiert wird. Damit läßt sich die Neigung des Hubtisches 14 feinstufig einstellen, sodaß der Hubtisch beispielsweise in der Stellung 14' fixiert wird.
  • Der Hubtisch 14 hat zwei Querholme 38, in denen Profilstreben 40 teleskopartig verschiebbar sind. Diese Streben 40 gehören zu einem Hilfsrahmen, der seitlich aus dem Hubtisch 14 ausziehbar ist und der einerseits zur Vergrößerung der Auflagefläche des Hubtisches dient, um z. B. große Deckenplatten sicher abstützen zu können und der andererseits dazu dient, ein Deckenabräumgerät zu tragen, wie nachstehend noch erläutert wird. Die beiden Profilstreben 40 sind durch einen Längsholm 42 nahe ihrer Enden verbunden.
  • Das Abräumgerät ist allgemein mit 50 bezeichnet. Es besteht aus zwei Längsholmen 52 und zwei Querholmen 54, die einen Rechteckrahmen bilden. Die Querholme 54 haben einen mit den Ausziehstreben 40 übereinstimmenden Mittenabstand, sodaß die Querholme in einfacher Weise auf die darunterliegenden Streben 40 lösbar aufgeschraubt sind.
  • Die Längsrahmenholme 52 bestehen aus C-Profilschienen mit einander zugewandten Längsschlitzen. In diesen Längsholmen 52 sind vier Laufrollen 56 verfahrbar, die mittels Kugellagern auf Zapfen sitzen, welche aus dem C-rofil herausragen und in parallelen Längsholmen 58 eines Schlittens 60 befestigt sind. Dieser Schlitten 60 besteht ebenfalls aus einem Rechteckrahmen, bei dem die beiden Längsholme 58 durch einen vorderen und einen hinteren Querholm 62 verbunden sind. Von dem vorderen Rahmenende und dem hinteren Rahmenende des Schlittens 60 ragen Laschen in die Längsholme 52 hinein, an denen jeweils die Enden eines Zugseiles 64 befestigt sind, welches um Umlenkrollen 66, 68 an den Rahmenenden herumgeführt ist. Die oberen Trums der Zugseile 64 verlaufen also innerhalb der Längsholme 52, während die unteren Trums unmittelbar unterhalb dieser Holme hängen oder dort geführt sind. Die beiden Umlenkscheiben 68 sind durch eine Welle 70 miteinander verbunden, die ein Kettenrad 72 trägt, das über eine Kette mit einem Antriebsritzel eines Elektromotors 74 antriebsmäßig verbunden ist, welcher am Rahmenquerholm 54 angeflanscht ist. Der Motor 74 weist wie üblich ein Anschlußkabel und Steuerleitungen auf. Es handelt sich um einen Umkehrmotor, der also abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen läuft. Wird er durch Druckschalterbetätigung in Gang gesetzt, fährt der Schlitten 60 im Rahmen 50 langsam in einer Richtung bis in eine Endstellung, an der entweder ein Endschalter vorgesehen ist, der die Stromzufuhr unterbricht, oder ein Umschalter vorgesehen ist, der den Drehsinn des Motors 74 umkehrt und den Schlitten in die Ausgangsstellung zurücklaufen läßt, wo ebenfalls ein Endschalter die Stromzufuhr unterbricht.
  • Im Mittelbereich der Längsholme 58 des Schlittens 60 sind zwei nach oben ragende Verlängerungsprofile 76 aufgesetzt, in denen die Lagerenden 78 einer Abräumwalze 80 mittels Kugellager gelagert sind. Die Welle der Abräumwalze 80 hat nahe ihrem einen Ende ein Antriebsritzel 82, das mit einer Antriebskette 84 in Verbindung steht, die ihrerseits in das Antriebsritzel 86 eines hochtourigen Elektromotors 88 in Eingriff steht, der an einem Rahmenquerschenkel 62 des Schlittens 60 angeflanscht ist.
  • Die Abräumwalze besteht aus einer Anzahl paralleler im Abstand liegender Messerscheiben 90, zwischen denen sich jeweils vier umfangsversetzte pflugscharartige Schlagkörper 92 befinden. Aus den FIG. 3 und 4 ist deutlich zu sehen, daß die Messerscheiben 90 einen etwas größeren Durchmesser als die Schlagkörper haben. Der radiale Unterschied beträgt höchstens 5 mm. Die ganze Länge der Abräumwalze 80 beträgt ca. 500 mm oder weniger. Der Rahmen 50 ist nur geringfügig breiter als die Walze. Die Länge des Rahmens 50 soll ca. 1.800 mm betragen.
  • Die Arbeitsweise der Abräumwalze ergibt sich aus FIG. 4.
  • Der Schlitten 60 bewegt sich durch den Antrieb über die beiden Zugseile 64 langsam nach rechts. Die Abräumwalze 80 dreht sich dabei im Uhrzeiger-Drehsinn. Die Messerscheiben 90 schneiden relativ dicht nebeneinanderliegende Nuten in den Deckenbelag und die geringfügig radial nach innen versetzten pflugscharartigen Schlagkörper schlagen die zwischen den Nuten verbleibenden Belagstege heraus. Die Schlagkörper können verschiedenartig profiliert sein. Bei der Ausführung gemäß FIG. 3 ist eine symmetrische Formgebung gewählt, die es gestattet, die Abräumwalze 80 in beiden Richtungen anzutreiben und somit auch beim Rückwärtshub des Schlittens einen parallelen Deckenstreifen abzuräumen. Bei der Ausführung gemäß FIG. 4 sind gestrichelt vier Schlagkörper 92' dargestellt, die sägezahnartig ausgebildet sind und vorzugsweise für einen Betrieb in einer Drehrichtung geeignet sind.
  • Um nun den großen Material- und Staubanfall aufzufangen, ist eine Staubfangvorrichtung 94 am Schlitten 60 befestigt.
  • Diese besteht aus einem sich über die ganze Länge der Abräumwalze 80 erstreckenden Trichter 96, an dessen Vorderrand und Hinterrand jeweils Federgehäuse 98 angeschlossen sind, von denen federnd ein umfangsgeschlossener Staubrangrahmen 100 abgestützt wird, der eine vordere und eine hintere Gummiwalzenanordnung 102 bzw. 104 trägt und einen Folienbalg aufweist, der am Trichter 96 staubdicht befestigt ist. Dank der Federgehäuse werden die Gummirollen 102, 104 hinter und vor der Bearbeitungsstelle gegen die Decke gedrückt und dichten hier ab. Die seitlichen Rahmenteile bestehen an den Oberrändern aus elastisch zusammendrückbarem Material, sodaß auch hier eine enge Anlage an der Decke erzielt wird.
  • Am unteren Hals 106 des Trichters 96 der Staubfangvorrichtung 94 ist ein Sack 108 austauschbar aufgehängt und mittels eines Spannbandes befestigt. Abgeschlagenes Material und Staub fallen also unmittelbar in den Sack 108. Das Deckenabräumen geschieht somit sauber und nahezu ohne Staubentwicklung in der Umgebung.
  • In FIG. 5 ist eine alternative Ausführungsform einer Abräumwalze 110 dargestellt. Auf der Walzenwelle sitzen eine Anzahl paralleler Messerscheiben 112, die jedoch im Gegensatz zu den Messerscheiben 90 nicht radial angeordnet sind, sondern in parallelen Ebenen verlaufen, welche mit der radialen Richtung einen Winkel bilden. Die Messerscheiben 112 sind also Taumelscheiben, deren axiale Arbeitsbreiten einander überlappen. Damit entfallen Schlagkörper zwischen den Scheiben.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Abräumgerät zur Entfernung von Deckenbelägen von Zimmerdecken, dadurch gekennzeichnet, daß an einem länglichen Rahmen (50) ein Schlitten (60) hin- und herbeweglich geführt ist, daß am Rahmen ein Antriebsmotor (74) mit mindestens einer Antriebsscheibe (72) befestigt ist, daß am Schlitten (60) ein Zugseil (64), Zugkette oder dergl. befestigt ist, das oder die über endseitige Umlenkrollen (66, 68) des Rahmens geführt ist und mit der Antriebsscheibe (72) in Verbindung steht und daß am Schlitten (60) eine sich quer zur Bewegungsrichtung erstreckende Abräumwalze (80; 110) drehbar gelagert und mit einer eigenen Antriebseinrichtung (88) versehen ist.
  2. 2. Abräumgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der-Rahmen (50) auf einem Hubtisch (14) befestigbar ist, der mittels eines Scherengittergestells (10) vertikal beweglich ist.
  3. 3. Abräumgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubtisch (14) eine Neigungseinstellvorrichtung (28) aufweist.
  4. 4. Abräumgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß derRahmen (50) an einem Hilfsrahmen (40, 40, 42) befestigbar ist, der am Hubtisch (14) seitlich ausziehbar angeordnet ist.
  5. 5. Abräumgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (60) an beiden Seiten mit je einem Antriebsseil oder Antriebskette (64) versehen ist, das an einem Rahmenende eine sich über seine ganze Breite erstreckende Antriebswelle (70) drehbar gelagert ist, die an den Enden je eine Antriebsscheibe (68, 68) für die Seile oder Ketten trägt.
  6. 6. Abräumgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsseile oder -ketten (64, 64) in den Vertikalebenen der Längsrahmenholme (52, 52) verlaufen.
  7. 7. Abräumgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrahmenholme (52) einen C-Profilquerschnitt haben, in dem Laufrollen (56) des Schlittens (60) aufgenommen sind und daß die Antriebsseite ader -ketten (64) mindestens zum Teil innerhalb der Längsrahmenholme (52) verlaufen.
  8. 8. Abräumgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abräumwalze (80; 110) von einer Staubfangvorrichtung (94) umgeben ist, die oben bis in die die obere Mantellinie der Abräumwalze tangierende Horizontalebene reicht und sich nach unten trichterförmig verjüngt.
  9. 9. Abräumgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubfangvorrichtung einen vertikal bewegbaren umfangsgeschlossenen Staubfangrahmen (100) aufweist, der federnd gelagert ist.
  10. 10. Abräumgerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Oberränder der Staubfangvorrichtung (94) mindestens teilweise aus Gummiwalzen (102, 104) bestehen.
  11. 11. Abräumgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (106) des unteren Endes der Staubfangvorrichtung (94) eine Aufhängeeinrichtung für Säcke (108) oder dergl. aufweist.
  12. 12. Abräumgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abräumwalze (80; 110) aus mehreren im Axialabstand angeordneten Messerscheiben (90; 112) besteht.
  13. 13. Abräumgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Messerscheiben (92) pflugscharartige Schlagkörper (92) umfangsmäßig versetzt angeordnet sind.
  14. 14. Abräumgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerscheiben (112) als Taumelscheiben in parallelen Ebenen angeordnet sind, die zur Radialebene der Abräumwalze (110) winklig liegen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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8127 New person/name/address of the applicant

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