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Gerät für die automatische Herstellung einer Folge-
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anordnung von plättchenförmigen elektronischen Teilen Die Erfindung
betrifft ein Gerät für die automatische Herstellung einer Folgeanordnung von plättchenförmigen
elektronischen Teilen, welche dadurch gebildet wird, daß plättchenförmige Teile,
die ohne Anschlußdrähte ausgebildet sind, in jeweils vorbereitete Aufnahmeöffnungen
eines bandförmigen Aufnahmekörpers eingegeben werden.
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Für die direkte Anwendung bei der Induktionszone einer gedruckten
Schaltung oder dgl. sind Vielschicht-Kondensatoren, Widerstände, Induktivitäten
usw. in letzter Zeit zunehmend eingesetzt worden. Diese Bauteile werden vielfach
auch als chips bezeichnet. Zur automatischen Bestückung der gedruckten Schaltung
mit diesen plättchenförmigen elektronischen Teilen sind sogenannte Magazinsysteme
verwendet worden, welche aus einem rohrförmigen Aufnahmekörper 1 bestehen, der aus
Aluminium, Plastik oder dgl. hergestellt ist. Im Inneren des Magazins werden die
einzelnen plättchenförmigen Teile 2 gestapelt, wobei jedes der Enden des rohrförrnigen
Gehäuses durch eine entsprechende Abschlußkappe 3 verschlossen wird. Eine entsprechende
Ausführungsform ist in Fig. 1 dargestellt.
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Ein derartiges Magazinsystem hat jedoch-eine Reihe von Nachteilen.
Der Aufnahmebehälter muß bei einer automatischen
Bestückungsmaschine
immer wieder ersetzt werden, weil nur eine beschränkte Zahl von entsprechenden Teilchen
jeweils darin untergebracht werden können. Weiterhin besteht die Gefahr, daß die
Oberflächen der elektronischen Teilchen beschädigt werden, wenn sie in das Magazin
eingegeben oder aus diesem entnommen werden, und zwar deswegen, weil die elektronischen
Teile in direktem Kontakt miteinander stehen, d. h. sich unmittelbar berühren.
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Um derartige Schwierigkeiten eines Magazinsystems zu beseitigen, ist
vorgeschlagen worden, sogenannte Bandsysteme einzusetzen, bei denen ein bandförmiger
Aufnahmekörper 6 verwendet wird, dessen Band 4 aus elastischem Material, beispielsweise
Plastik oder einer Faserplatte usw. bestehen kann. In diesem Band sind eine Reihe
von Aufnahmeöffnungen 5 angebracht, welche als durchgehende Löcher ausgebildet sind,
wie sich aus Fig. 2 ergibt. In jeder dieser Aufnahmeöffnungen 5 wird ein plättchenförmiges
elektronisches Teil untergebracht. Die Außenseiten der Aufnahmeöffnung 5 werden
durch eine Abdeckung, beispielsweise ein transparentes Band oder dgl. verschlossen,und
der bandförmige Aufnahmekörper 6 kann auf eine Trommel aufgewickelt werden.
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Ein derartiges Bandsystem ermöglicht es, eine ziemlich große Anzahl
von elektronischen Teilen zfl verarbeiten, und zwar einfach durch Gebrauch einer
Trommel mit entsprechend großem Durchmesser. Das Bandsystem hat weiterhin den Vorteil,
daß die elektronischen Teile vor Beschfidigung geschützt werden, weil sie unabhängig
voneinander in Aufnahmeöffnungen untergebracht sind.
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Bei einem derartigen Bandsystem wird jede einzelne Aufnahmeöffnung
sequentiell mit einem elektronischen Teil beschickt, und zwar anders als bei dem
konventionellen Magazinsystem, bei dem eine Vielzahl von elektronischen Teilen einfach
in Lagen übereinander gestapelt werden. Somit ist die Beschickung
bei
einem Bandsystem viel komplizierter und kann keinesfalls mehr von Hand durchgeführt
werden.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät für die automatische Herstellung
einer Folgeanordnung von plättchenförmigen elektronischen Teilen. Sie ist dadurch
gekennzeichnet, daß eine intermittierende Vorschubeinrichtung für den intermittierenden,
auf einer Schiene erfolgenden Vorschub eines bandförmigen Aufnahmekörpers vorgesehen
ist, der mit einer Anzahl von im voigegebenen Abstand angeordneten Aufnahmeöffnungen
versehen ist, daß eine Jin##bee#nrichtung im zwischenliegenden Durchlaufbereich
des bctndförmigen Aufnahmekörpers vorgesehen ist, welche dazu dient, ein plättchenförmiges
elektronisches Teil in jede der Aufnahmeöffnungen einzuführen, daß eine Zuführungseinrichtung
für die Zuführung eines bandförmigen Abdeckstreifens auf die Oberfläche des mit
den plättchenförmigen elektronischen Teilchen in jeder der Aufnahmeöffnung bestückten
bandförmigen Aufnahmekörpers vorgesehen ist, wodurch jede der Aufnahmeöffnungen
abgedeckt wird, daß eine Anbringungseinrichtung vorgesehen ist, welche für die Anbringung
des der Oberfläche des bandförmigen Aufnahmekörpers zugeführten Abdeckstreifens
an diesem Aufnahmekörper dient, wobei die bandförmige Folge der elektronischen Teile
zusammengehalten wird, und daß eine Aufnahmeeinrichtung für das Aufwickeln der bandförmigen
Folge der Teilchen auf einer Trommel vorgesehen ist.
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Durch die Erfindung läßt sich ein bandförmiger Aufnahmekörper, welcher
mit entsprechenden Aufnahmöffnungen versehen ist, schnell mit entsprechenden plättchenförmigen
elektronischen Teilen beschicken, wobei diese Aufnahmeöffnungen nach außen durch
ein entsprechende Abdeckung abgeschlossen werden.
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Das Gerät nach der Erfindung gestattet es, die Herstellung mit hoher
Effizienz und einem geringen Arbeitsaufwand durchzuführen,
weil
die Beschickung mit den plättchenförmigen elektronischen Teilen automatisch erfolgt
und ein elektronisches Teil in jeweils eine tafnthmeofnung eingegeben wird, die
mit Abstand zueinander in dem bandförmigen Aufnahmekörper angebracht werden, wobei
die Aufnahmeöffnung nachfolgend zu verschließen sind.
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Durch die Erfindung läßt sich weiterhin ein Gerät schaffen, das neben
hoher Effizienz und verringertem Arbeitsaufwand es gestattet, automatisch die Aufnahmeöffnungen
in dem Aufnahme körper herzustellen, die elektronischen Teile in diese Aufnahmeöffnung
einzugeben und nachfolgend die Aufnahmeöffnungen nach außen zu verschließen.
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Das Gerät nach der Erfindung hat zudem den Vorteil, daß es einfach
aufgebaut ist und es gestattet, eine entsprechende Folgeanordnung von elektronischen
Teilen mit Präzision und jeweils aufeinanderfolgend herzustellen.
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Weiterhin ist es durch die Erfindung möglich, daß bei dem Gerät in
jede Aufnahmeöffnung des Aufnahmekörpers jeweils ein plättchenförmiges elektronisches
Teil mit Präzision eingegeben wird.
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Weiterhin ist im Rahmen der Erfindung ein Gerät vorgesehen, welches
in der Lage ist, den richtigen Abstand der Aufnahmeöffnungen nach einer Störung
wieder herzustellen, falls eine derartige Abweichung auftreten sollte. Dieser Vorgang
kann automatisch und innerhalb einer kurzen Zeit durchgeführt werden.
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Im Rahmen der Erfindung ist weiterhin ein Gerät vorgesehen, welches
so ausgebildet ist, daß es möglich ist, die Folgeanordnung in der Art eines Bandes
aufzuwickeln, nachdem sie schrittweise bewegt worden ist. Dieser Aufwickelvorgang
wird mit einer vorgegebenen Spannung, und zwar unabhängig
vom Durchmesser
durchgeführt.
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Diese und andere Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung werden
von Teilen, Einrichtungen, Kombinationen und Anordnungen, welche die Erfindung enthalten,
bewirkt, wobei bevorzugte Ausführungsformen als Ausführungsbeispiele in den nachfolgenden
Zeichnungen beschrieben sind. Es zeigen: Fig. 1 im Lägsschnitt ein Magazin bekannter
Bauform für die Aufnahme plättchenförmiger elektronischer Teile, Fig. 2 in perspektivischer
Darstellung einen bandförmigen bekannten Aufnahlekörper, Fig. 3 in Seitenansicht
ein automatisch arbeitendes Gerät als Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 4
in perspektivischer Darstellung einen bandförmigen Aufnahmekörper, der von dem automatisch
arbeitenden Gerät hergestellt wird, Fig. 5 in Seitenansich en oberen metallischen
Stempel der Stanzeinrichtung des automatisch arbeitenden Herstellungsgeräts nach
der Erfindung, Fig. 6 die Unteransicht des Stempels nach Fig. 5, Fig. 7 ein Diagramm,
welches die örtlichen Beziehungen zwischen der intermittierend arbeitenden Transporteinrichtung
un-d der Stempeleinrichtung des automatisch arbeitenden Geräts nach der Erfindung
zeigt, Fig. 8 und 9 Diagramme, welche den Stanzvorgang im Zusammenhang mit der automatischen
Wiederherstellung der Stanzfolge zeigen, Fig. 10 und 11 Diagramme, welche den Stanzvorgang
zeigen für einen Fall, bei dem die Stanzeinrichtung nicht nach der Erfindung arbeitet,
Fig. 12 ein Diagramm, welches den Stanzvorgang einer hekömmlichen Stanzeinrichtung
zeigt, Fig. 13 ein Diagramm, welches die Bewegung des Einspannteils der Eingabeeinrichtung
für die plättchenförmigen elektronischen Teile darstellt,
Fig.
14 im Querschnitt eine Darstellung des Zustandes, bei dem der Eingabekörper für
die plättchenförmigen elektronischen Teile auf einem festen Kopf aufgebracht iqt,
Fig. 15 einen Querschnitt durch den festen Kopf, Fig. 16 eine Seitenansicht der
Vibrationseinrichtung, Fig. 17 eine Draufsicht dieser Anordnung, Fig. 18 einen Längsechnitt
durch eine lineare Führungsschiene, welche einen Bestandteil der Vibrationseinrichtung
bildet, Fig. 19 in perspektivischer Darstellung ein wesentliches Teil der Heizeinrichtung
für die Zuführung des Abdeckbandes, Fig. 20 in Seitenansicht eine zweite Ausführungs
einer Eingabeeinrichtung für die plattchenförmigen elektronischen Teile, Fig. 21
in perspektivischer Darstellung vergrößert einen Aufnahmetisch für die Benutzung
zusammen mit dieser Einrichtung, Fig. 22 im Querschnitt eine andere Ausführungsform
für einen Aufnahmekörper in Form eines Bandes, welche für diese Einrichtung benutzbar
ist, Fig. 23 in Seitenansicht eine dritte Ausführungsform der Eingabeeinrichtung
für die plättcnenförmigen elektronischen Teile, Fig. 24 in Seitenansicht den Bereich
der Nockensteuerung bei der Auftrommel-Einrichtung für die Aufnahmekörper mit den
plättchenförmigen elektronischen Teilen und Fig. 25 und 26 in Seitenansicht bzw.
Draufsicht jeweils ein anderes Ausführungsbeispiel einer Vibrationseinrichtung.
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In Fig. 3 ist mit 10 die Zuführungseinrichtung für ein Band bezeichnet,
wobei das Band 15 aus elastischem Material bestehen kann, welches eine vorgegebene
Stärke aufweist. Das z.B. aus Plastik, Papier o. dgl. bestehende Band ist auf einer
Trommel 14 aufgewickelt, welche drehbar auf einer Achse 13 gehalten ist, die ihrerseits
von einem Ständer 12 getragen wird, der auf einem Trägertisch 11 angeordnet ist.
Das Band 15 wird über Führungsrollen 17, 18 und 19 geführt, die auf einem Träger
16 gehalten sind, der auf dem Tragetisch 11 befestigt ist.
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Die Rolle 18 wird von einem nicht dargestellten Motor angetrieben,
während die Rolle 19 auf dem Träger 16 so angebracht ist, daß sie an einem Hebelarm
entfernt von ihrer Mittelachse rotiert und gegen die Rolle 18 durch eine sie spannende
Schraubenfeder 21 gedrückt wird. Auf diese Weise wird das Band 15 zwischen den Rollen
18 und 19 gehalten und von der Trommel 14 abgezogen. Die Drehgeschwindigkeit der
Rolle 18 so festgelegt, daß die Vorschubgeschwindigkeit des Bandes 15 höher ist
als die Geschwindigkeit des nachfolgenden intermittierenden Vorschubs, welcher anschließend
genauer beschrieben wird. Wenn das aus den Rollen 17, 18 und 19 heraustretende Band
schlaff wird, hebt sich eine bogenförmige Führung 22, welche an einem Ende auf dem
Träger 16 schwenkbar so gehalten ist, daß sie die Rolle 19 überdeckt. An einem Ende
deor Führung 22, welches an dem Träger 16 befestigt ist, wird ein Mikroschalter
22' angebracht, welcher der Steuerung des Motorantriebs der Rolle 18 dient. Wenn
somit die Führung 22 durch das Abschlaffen des Bandes 14 gehoben wird, dann betätigt
diese den Schalter 22t, wodurch die Stromversorgung für den Motor abgeschaltet und
so der Vorschub für das Band 15 aufgehoben wird. Auch wenn der Vorschub in dieser
Weise aufgehoben ist, wird das durchhängende schlaffe Band 15 durch den intermittierenden
Vorschub der nachfolgenden Stufen weiterbewegt. Wenn die Abschlaffung des Bandes
aufgehoben wird, dann gelangt die Führung 22 durch die
Spannung
des Bandes 15 wieder in ihre ursprüngliche Position, wodurch der Motor wieder veranlaßt
wird, die Rolle 18 anzutreiben. Durch die Wiederholung der vorstehend erwähnten
Vorgänge bewirkt die Vorechubeinrictung 10 eine entsprechend gleichmäßige Zuführung
des Bandes 15 zu den nachfolgenden Verarbeitungsstufen.
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Mit 23 ist eine Führungsrolle bezeichnet, die auf einem Träger 25
gehalten ist, der auf einem Tragtisch 24 steht.
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Die Rolle 23 dient der Führung des Bandes 15, welches von der Einrichtung
10 herangeführt wird. Mit 26 ist eine Führungsrolle bezeichnet, die an einem L-förmigen
Glied 27 angeordnet ist, das schwenkbar an einem Träger 28 gehalten wird, wobei
die Rolle 26 durch eine Spannfeder 29 gegen die Rolle 23 gedrückt wird. Die Rollen
23 und 26 sind mit einem Schaltmechanismus versehen, welcher in der Lage ist, das
Vorhandensein oder das Fehlen des Bandes 15 zwischen ihnen festzustellen. Genauer
gesagt bestehen die Rollen 23 und 26 aus einem Metall, das elektrisch gegen die
jeweiligen Achsen 23' und 26' isoliert angeordnet ist. Wenn das Band zwischen den
Rollen 23 und 26 vorhanden ist, dann ist der Schaltkontakt geöffnet, während er
darn geschlossen wird, wenn das Band nicht mehr zwischen dienen Rollen liegt. Dieser
Mechanismus löst einen Alarn aus, um so eine erneute Versorgung mit dem Band sicherzustellen;
es ist aber auch möglich, die Stromversorgung für die gesamte automatische Herstelleinrichtungabzuschalten.
Mit 30 ist eine Stanzeinrichtung bezeichnet, welche auf einem rahmenförmigen Körper
vorgegebener Höhe angeordnet ist, um damit Aufnahmeöffnungen bei dem Band 15 zu
erzeugen.
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Die Stanzeinrichtung 30 enthält ein metallisches oberes Gesenkstück
35 mit einer Führung 34, welche an einer Halterung 33 befestigt ist, die an einer
Stempeleinrichtung 32 gehalten ist. Außerdem ist ein unteres metallisches Gesenkstück
36 vorgesehen, das eine Öffnung von vorgegebener
Größe aufweist,
die unterhalb dem oberen Gesenkstück 35 liegt. Das obere Gesenkstück 35 ist mit
einem Handrad 37 an einem Ende versehen und wird durch eine Antriebswelle 41 (nur
teilweise dargestellt) über einen Motor 38 mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit
gedreht, wobei dieser Motor im unteren Teil des Tragtisches 24 angeordnet ist und
eine Ubersetzung 39 sowie ein Getriebe 40 dazwischen eingefügt sind. Im Betrieb
wird das obere Gesenkstück 35 abwechselnd durch das vordere Ende einer nicht dargestellten
exzentrider schen Nocke bewegt, die anjA.ntriebswelle 41 angeschlossen ist, so daß
ein Drchgansloch in das Band 15 eingefügt wird, welches auf dem unteren Gesenkstück
36 durch die Rollen 23 und 26 bewegt und leicht durch eine Druckplatte 43 angedrückt
wirbel.
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Die in dem Band angebrachten durchgehenden Öffnungen sind in zwei
Arten vorhanden, wie aus Fig. 4 hervorgeht. Es sind Aufnahmeöffnungen 44 für die
Aufnahme eines plättchenförmigen elektroniczchen Teils vorgesehen und Vorschublöcher
45, die auf einer Seite der Aufnahmeöffnungen 44 liegen. Das obere Gesenkstück 35
und das untere Gesenkstück 36 sind so konstruiert, daß die gewünschten Durchtrittsöffnungen
entsprechend geformt werden.
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Die Fig. 5 und 6 stellen eine Seitenansicht und eine Ansicht von unten
des oberen Gesenkes dar. Wie sich aus den Zeichnungen ergibt, weist das obere Gesenkstück
35 einen Stempel 46 für die Bildung einer Aufnahmeöffnung 44, einen Stempel 47 für
die Bildung eines Vorschubloches und einen Stempel 48 auf, der einen kleineren Durchmesser
und eine größere Länge hat als der Stempel 47, um dadurch das Band~ 15 im Augenblick
des Stanzens fest zu positionieren. Das äußere Ende des Stempels 46 für die Bildung
der Aufnahmeöffnung 44 ist schräg ausgebildet, so daß die Aufnahmeöffnung 44 durch
das Band 15 von einer Seite her gestanzt wird, die in Fig. 4 durch A bezeichnet
ist. Am vorderen
Ende des Stempels 46 ist eine Vertiefung 49 angebracht,
die sich entlang der ganzen Schrägung hinzieht. Der Stempel 46 ist somit derart
konstruiert, daß das Auftreten von Fransen an der Schnittfläche des Bandes 15 oder
ein Aufblättern von Schichten vermieden wird, falls das Band 15 aus geschichtetem
Material besteht. Es ist nicht immer erforderlich, daß der Stempel 46 in dieser
Weise aufgebaut wird, sofern die genannten Ausfransungen oder Aufblätterungen in
gewissem Umfang hingenommen werden können. Der Stempel 48 für die Bildung des Vorschubloches
45 ist in Vorschubrichtung gesehen (angedeutet durch einen Pfeil in Fig. 6) hinter
dem Stempel 46 angeordnet, während der der Positionierung dienende Stempel 47 so
angeordnet ist, daß er vor dem Stempel 46 bezogen auf die Bewegungsrichtung des
Bandes 15 liegt.
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Jeder der Stempel 47 und 48 hat einen Stanzvorgang zur Zeit des anfänglichen
Stanzens am vorderen Ende des Bandes 15.
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Wenn einmal ein Vorschubloch 45 geformt worden ist, dann hat der Stempel
47 nur noch eine Stanzfunktion in dem folgenden Arbeitsschritt. Der Stempel 48 hat
einen geringeren Durchmesser und eine größer Länge und seine Arbeitsweise ist darauf
gerichtet, unvorhersehbare Verschiebungen des Bandes zu vermeiden, wenn die Aufnahmeöffnung
44 und das Führungsloch 45 gestanzt werden, letzteres dadurch, er darin das bereits
gestanzte Vorschubloch 45 eingesetzt wird. Dadurch werden die Aufnahmeöffnungen
44 und die Vorschublöcher 45 in gleichmäßigem Abstand auf dem Band 15 angebracht.
Auf diese Weise wird das Band 15 in einen bandförmigen Aufnahmekörper 50 verwandelt,
der mit Aufnahmeöffnungen für die Aufnahme von plättchenförmigen, elektronischen
Teilen jeweils versehen ist.
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Mit 51 ist eine intermittierend arbeitende Vorschubeinrichtung bezeichnet,
die ein Paar von L-förmigen Vorschubtatzen 53 und 54 aufweist, welche durch eine
Feder 52 leicht angepreßt werden, um intermittierend den bandförmigen Aufnahmekörper
vorwärts zu bewegen. Die Vorschubeinrichtung
ist auf dem Rahmenteil
31 angebracht und in Längsrichtung nur von dem bandförmigen Aufnahmekörper 50 bewegbar.
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Die intermittierend arbeitende Vorschubeinrichtung 51 wird in der
Bewegungsrichtung des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 durch einen Hebel 55 bewegt,
der durch eine zylindrische Nocke (nicht dargestellt) angetrieben wird, welche an
der Antriebswelle 41 angebracht ist. Die Rückführung zur Ausgangsposition wird durch
eine Spannfeder 56 erreicht, welche an der Rückseite angebracht ist und außerdem
durch eine Druckfeder 57, welche an der Vorderseite liegt.
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Auf diese Weise wird die Vorschubeinrichtung 51 durch die Zusammenarbeit
mit dem Hebel 55 und den Federn 56 und 57 hin und herbewegt. Wenn sie in der Vorwärtsrichtung
des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 bewegt wird, dann greifen die Vorschubtatzen
53 und 54 in die darunter liegenden Aufnahme öffnungen des bandförmigen Aufnahmekörpers
50 ein und verschieben dadurch den Aufnahmekörper 50 in seiner Vorschubrichtung.
Wenn die intermittierende Vorschubeinrichtung 51 rückwärts bewegt wird, dann greifen
die Vorschubtatzen 53 und 54 nicht in die rückwärtigen Enden der Aufnahmeöffnungen
44 des Aufnahmekörpers 50 ein, und zwar deswegen, weil die Aufnahmetatzen 53 und
54 an ihrer Rückseite mit Schrägflächen versehen sind und drehbar gehalten werden.
Dadurch wird der bandförmige A#fnahmekörper 50, wenn er einmal-vorwärts bewegt worden
ist, nicht mehr rückwärts verschoben.
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Wie vorstehend beschrieben, bewegt die intermittierend arbeitende
Vorschubeinrichtung 51 den bandförmigen Aufnahmekörper 50 nur in Längsrichtung,
wobei veranlaßt wird, daß die Zuführungseinrichtung 10 jeweils ein neues Band nachschiebt
und dadurch es ermöglicht, daß die Stanzeinrichtung 30 einen fortlaufenden Stanzvorgang
durchführt.
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Da die beiden Vorschubtatzen 53 und 54 der intermittierend arbeitenden
Vorschubeinrichtung 51 in solchen Positionen angeordnet sind, wie es die vorgegebenen
Lagebeziehungen
in Bezug auf den Stempel 46 für die Bildung der
Aufnahmeöffnungen 44.in dem Aufnahmekörper 50 erfordern, wird der Vorschub des Aufnahmekörpers
50 auch dann wieder innerhalb kürzester Zeit zu seinem normalen Zustand zurückgeführt,
wenn infolge äußerer Störungen eine kurzzeitige Ungleichmäßigkeit aufgetreten ist.
Dadurch ist sichergestellt, daß die Aufnahmeöffnungen 44, welche von dem Stempel
46 erzeugt werden, stets in vorgegebenen Abständen zueinander angeordnet sind. Die
Beziehungen zwischen den Vorschubtatzen 53 und 54 in Bezug auf den Stempel 46 sind
fol-gendermaßen festgelegt; Wie sich aus Fig. 7 ergibt, sind die mit ausgezogenen
Linien gezeichneten Vorschubtatzen 53 und 54 in einer Position angeordnet, wie sie
nach der Verschiebung in die Bewegungsrichtung des Aufnahmekörpers vorliegt. Der
Abstand zwischen dem Stempel 46 und der Vorschubtatze 53 ist mit mp bezeichnet,
während der Abstand zwischen der Vorschubtatze 53 und der Vorschubtatze 54 np beträgt.
Dabei bedeuten m und n die Anzahl von Aufnahmeöffnungen, während p den Abstand zweier
aufeinanderfolgender Aufnahmelöcher festlegt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die
Vorschubtatzen 53' und 54' zeigen in gestrichelten Linien die Position nachdem die
Vorschubtatzeil 53 und 54 durch die Federn 56 und 57 wieder zurückgesetzt norden
sind. Wenn die Abstände (Hübe) zwischen den Vorschubtatzen 53' und 54' und den nach
vorne verschobenen Vorschubtatzen 53 und 54 mit s bezeichnet werden, dann sind die
Werte von m und n der Aufnahmeöffnungen 44 natürliche Zahlen. Der Wert, welcher
dadurch erhalten wird, daß die Summe von m und n durch n geteilt wird, gibt die
Summe einer natürlichen Zahl und eines Bruchteils,wobei der Hub s größer ist als
der Abstand der Aufnahmeöffnungen 44 mit dem Wert p jennpun dlese Bedinpgungener
eingehalten werden, dann liefert die intermittierende Vorschubeinrichtung 51 die
vorstehend beschriebene vorteilhafte Wirkungsweise. Die genannten Bedingungen sind
nicht so wesentlich, wenn äußere Störungen nicht vorhanden oder
vernachlässigt
sind oder wenn die Größe der Aufnahmeöffnung 44 ausreichend groß ist verglichen
mit der Größe des elektronischen Teils, welches darin untergebracht werden soll.
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In einem solchen Fall kann eine einzige Vorschubtatze ausreichend
sein.
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Nachfolgend wird beschrieben, wie entsprechend der Erfindung eine
Abweichung des Hubs beseitigt werden kann. In Fig. 8 ist der Vorgang der Wiederherstellung
für einen Fall gezeigt, bei der eine Aufnahmeöffnung R (schraffiert dargestellt)
mit einem größeren Abstand erzeugt worden ist als der gewünschte Wert p, der eigentlich
gegenüber der vorangegangenen Aufnahmeöffnung d hätte erreicht werden sollen. Diese
Abweichung kann infolge einer äußeren Störung eingetreten sein. Die vertikalen Linien
zeigen den gewünsch ten Abstand P. Der Hub s eines Paares von Vorschubtatzen 53
und 54 entsprechend Fig. 7 ist so festgelegt, daß er größer ist als der Abstand
E der Aufnahmeöffnungen, wobei m und n die Anzahl der Aufnahmeöffnungen angeben
und jeweils zum Wert 3 bzw. 2 gewählt sind.
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Der Schritt A zeigt den Zustand, bei welchem das Band in seiner Vorschubrichtung
mit den Vorschubtatzen 53 und 54 bewegt worden ist, und zwar,indem diese in das
vordere Ende der Aufnahmeöffnungen c und a eingreifen, und zwar,nachdem die Aufnahmeöffnung
e in dem vorangegangenen Prozeß hergestellt worden ist. Die Aufnahmeöffnung f, welche
in der vorbestimmten Position gebildet worden ist, hat einen geringeren Abstand
zu der vorangegangenen Aufnahmeöffnung e, und zwar infolge der fehlerhaften Abstandsänderung.
Anschließend wird das Band in seiner Vorschubrichtung dadurch weiterbewegt, daß
die Vorschubtatzen 53 und 54 in die Aufnahmeöffnungen d und b eingreifen. Die Aufnahmeöffnung
g, welche bei dem Prozeß B hergestellt wird, hat den gewünschten Abstand.
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beim Schritt B Die Vorschubtatzen 53 und 54 greifen/jeweils in die
Aufnahmeöffnungen e und c ein. Weil aber die Aufnahmeöffnung e einen größeren Abstand
in Bezug auf die vorangegangene Aufnahmeöffnung d hat, greift die Vorschubtatze
53 nur in die Aufnahmeöffnung e ein und verschiebt dabei das Band in seiner Vorschubrichtung.
Bei dem nächsten Schritt C ist, wie sich aus der Zeichnung ergibt, der Abstand größer
als der vorgegebene Wert. So hat die Aufnahmeöffnung h,die bei dem Schritt C hergestellt
wird,einen größeren Abstand zu der vorangegangenen Aufnahmeöffnung g. Anschließend
greifen die Vorschubtatzen 53 und 54 in die Aufnahmeöffnungen f und d ein und verschieben
das Band, wobei die Öffnung i bei dem Schritt D hergestellt wird. Die Aufnahmeöffnung
i hat einen kleineren Abstand bezögen #uf die voran gegangene Aufnahmeöffnung h,
und zwar deswegen, weil der Vorschub entsprechend kleiner ist. Dann greifen die
Vorschubtatzen 53 und 54 in erster Linie in die Öffnungen g und e ein. Infolge der
Abweichung im Abstand bei der Öffnung e greift die Vorschubtatze 54 nur in die Öffnung
e ein und verschiebt dabei das Band vorwärts zum nächsten Schritt E. Somit greift
eine oder es greifen beide Vorschub tatzen in die jeweils vorderen Enden der vorangegangenen
Aufnahmeöffnungen ein und verschieben dabei das Band vorwarts jeweils zum nächsten
Arbeitsschritt. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, wird der vorgegebene Abstand
für alle Aufnahmeöffnungen wieder erreicht, nachdem der Schritt I durchgeführt worden
ist.
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Fig. 9 zeigt, wie der vorgegebene Abstand wieder hergestellt wird
wenn die Aufnahmeöffnung e mit einem kleineren ge enüber der Aufnahmeöffnung d Abstandlin
ol ge äußerer Störungen gebildet worden ist. Die beiden Vorschubtatzen 53 und 54
sind von gleichem Aufbau wie im Fall von Fig. 8. Es ergibt sich aus der Betrachtung
der Fig. 9, daß der vorgegebene Abstand für alle Aufnahmeöffnungen wieder erreicht
wird, welche bei oder nach dem Schritt B hergestellt werden. Die Fig. 8 und 9 beschreiben
den
Verlauf nur für den Fall, wenn m und n als Angabe über die Aufnahmeöffnungen die
Werte 3 und 2 aufweisen. Jedoch werden, sofern die vorstehend genannten Bedingungen
erfüllt sind, die gleichen Resultate erhalten, gleichgültig welche Werte m und n
jeweils aufweisen. Dies ergibt sich aus Darstellungen, die entsprechend Fig. 8 und
9 gezeichnet sind.
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Fig. 10 und 11 zeigen Beispiele, bei denen die Werte von sowohl m,
als auch n jeweils gleich 3 gewählt werden, wobei die vorstehenden Bedingungen nicht
erfüllt sind. Wenn die Aufnahmeöffnung f einen kleineren Abstand zu der vorangegangenen
Aufnahmeöffnung e hat (Fig. 10), dann wird der gewünschte Abstand schnell wieder
hergestellt. Wenn jedoch der Abstand der Aufnahmeöffnung f gegenüber der vorangegangenen
Aufnahmeöffnung e größer ist (Fig. 11), dann ergibt sich, daß der vorgegebene Abstand
überhaupt nicht mehr hergestellt werden kann. Dies zeigt sich daraus, daß die An
ordnung der Aufnahmeöffnungen bei dem Schritt D identisch ist mit derjenigen bei
dem Schritt G in demjenigen Bereich, in welchem die Vorschubtatzen 53 und 54 vorhanden
sind. Obwohl die Fig. 10 und 11 den Fall zeigen, in welchem m und n der Zahl 3 entsprechen,
ist es leicht zu verstehen, daß der vorgegebene Abstand niemals mehr wieder hergestellt
wird, unabhängig davon, wie groß die Werte gewählt werden, wenn die genannten Bedingungen
nicht eingehalten sind.
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Fig. 12 zeigt ein Beispiel für einen Stanzvorgang in einem Fall, bei
dem nur eine einzige Vorschubtatze vorhanden ist.
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Es ergibt sich aus der Zeichnung, daß die Abweichung beim Vorschub
sich in einem festen Zyklus wiederholt.
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In Fig. 3 bezeichnet 58 eine Schiene, die mit einer längslaufenden
Nut versehen ist, so daß der bandförmige Aufnahmekörper 50 davon abgehalten wird,
während seiner Bewegung seitlich auszuweichen. Auf dem Tragtisch 24 ist eine erste
Bühne 59 angeordnet, wobei Tragstützen 60 und 62 vorgesehen sind und letztere eine
zweite Bühne halten, welche auf der
ersten Bühne 59 durch eine
Anzahl von Stützen 62 gehalten ist. Mit 63 ist eine Schiene bezeichnet, welche auf
der zweiten Bühne 61 mittels Stützen 64 gehalten ist. Die Schiene 63 weist eine
längslaufende Nut für die Führung des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 auf. Zahnräder
65 und 66 weisen ein Scheibenpaar auf, das mit einer Anzahl von Stiften 67 und 68
versehen ist, die an der Peripherie angeordnet sind. Die Zahnräder werden von einer
rohrförmigen Antriebsnocke (nicht dargestellt) angetrieben, welche an der Antriebswelle
41 befestigt ist. Die Zahnräder 65 und 66 bilden einen intermittierend arbeitenden
Vorschub für die Bewegung des Aufnahmekörpers 50, wobei die Stifte 67 und 68 in
die Aufnahmeöffnungen 45 des Aufnahmekörpers 50 eingreifen, der seinerseits in der
Nut der Schiene 63 geführt ist. Ein kreisförmiger fester Kopf 69 ist über einen
Träger 71 an einer Tragplatte 70 gehalten, die auf einem Träger auf der zweiten
Bühne 61 befestigt ist. Dieser kreisförmige feste Kopf 69 ist oberhalb des bandförmigen
Aufnahmekörpers 50 in der Nut und senkrecht zu dieser Ebene angeordnet. Mit 72 ist
eine Eingabeeinrichtung für plättchenförmige elektronische Teile bezeichnet, die
einen kreisförmigen Drehkörper aufweist, welcher drehbar an der äußeren Peripherie
des festen Kopfes 69 angebracht ist. Außerdem ist eine Anzahl von Vertiefungen 74
für die Aufnahme von platchenförigen elektronischen Teilen an der äußeren Peripherie
des kreisförmigen Drehkörpers 73 vorgesehen.
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Die Eingabeeinrichtung 72 für die plättchenförmigen elektronischen
Teile wird intermittierend betrieben, und zwar abwechselnd von der rohrförmigen
Nocke, welche die Zahnräder 65 und 66 in Fig. 3 antreibt.
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Die Konstruktion des festen Kopfes 69 und diejenige des Eingabekörpers
72 für die plättchenförmigen elektronischen Teile wird nachfolgend anhand von Fig.
14 und 15 erläutert.
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Fig. 14 zeigt im Querschnitt den Zustand, bei welchem der Eingabekörper
72 für die elektronischen Teile an dem festen
über zwischenliegende
Kugellager 78 Kopf 69/angebracht ist. Dabei sind eine Anzahl von Vertiefungen an
der Peripherie des ringförmig vorstehenden Flansche#5angeordnet, der seinerseits
am äußeren Umfang des zylindrischen Drehkörpers 73 in einer solchen Weise angeordnet
ist, daß die Vertiefungen an beiden Enden des vorstehenden Flansches offen sind.
Ein ringförmiger Körperlder gleichen Höhe wie der Flansch 75 ist an der Rückseite
dieses Flansches 75 angebracht, wodurch eine nur an einem Ende offene Vertiefung
74 gebildet wird. Die Vertiefung 74 ist an ihrer Unterseite mit einem Durchgangsloch
77 versehen, das mit dem Inneren des kreisförmigen Drehkörpers 73 verbunden ist.
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79 bezeichnet eine Bohrung für die Aufnahme einer Antriebswelle zur
Drehung des Körpers 73. Der feste Kopf 69 ist mit einem ersten Einversehen schnitt
80 und einem zweiten Einschnitt 8 g die benachbart zu dem Teil entlang der Peripherie
der Unterseite verlaufen und in einer solchen Position liegen, daß sie mit dem Durch
gangsloch 77 im Boden der Vertiefung 74 des Eingabekörpers 72 in Verbindung stehen,
wie es der Querschnitt nach Fig. 15 zeigt. Die Einschnitte 80 und 81 sind mit einer
Saugöffnung 82 und einer Versorgungsöffnung 83 verbunden, die mit der Stirnseite
des festen Kopfes in Verbindung stehen. Mit 84 und 85 sind O-Ringe bezeichnet, welche
in die Rillen eingefügt sind, die an der Peripherie des festen Kopfes 69 angebracht
sind. Die O-Ringe 84 und 85 sind den ersten und zweiten Einschnitten 80 und 81 zugeordnet
und so dazwischen angebracht, daß sie eine derartige Verschlußwirkung ergeben, daß
diese Einschnitte 80 und 81 nur mit dem Durchgangsloch 77 im Boden der Vertiefung
des Eingabekörpers 72 in Verbindung stehen. Die Konstruktion des festen Kopfes 69
und diejenige des Eingabekörpers 72 müssen nicht zwingend so gestaltet sein, wie
es dargestellt ist. Beispielsweise kann die auf einer Seite offene Vertiefung auch
direkt in dem Flansch 75 gebildet werden, ohne daß der ringförmige Körper 76 hinzugefügt
werden muß. Die Konstruktion-ist in
weiteren Einzelheiten abänderbar,
sofern dies notwendig sein sollte.
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In Fig. 3 bezeichnet 86 eine erste Scautzwand, welche an der Tragplatte
70 so befestigt ist, daß sie die der Aufnahme der plättchenförmigen Teile dienende
Vertiefung 74 jeweils abdeckt. Die Schutzwand 86 erstreckt sich etwa über den halten
Umfang des Eingabekörpers 72,und zwar von bussen oberem Ende einschließlich des
höchsten Bereiches bis zu fast dem untersten Teil und stellt dabei sicher,daß die
plättchenförmigen elektronischen Teile in den Vertiefungen 74 nicht herausfallen
können, was infolge von Vibrationen auftreten könnte, so daß ein spontanes Herausfallen
möglich wäre. Mit 87 ist eine zweite Schutzwand gegen das Herausfallen der Teile
bezeichnet, die an der ersten Schutzwand 86 befestigt#ist,und zwar derart, daß sie
die seitlichen ÖffnungenderVertiefungen 74 abdeckt, die unterhalb des obes sten
Teiles der Peripherie des Eingabekörpers 72 bis hin zu dessen unterem Ende liegen.
Dadurch ist sichergestellt, daß die plättchenförmigen elektronischen Teile, welche
in nicht den Vertiefungen 74 liegen,/aus den seitlichen Öffnungen heraustreten können.
Mit 88 ist ein Saugrohr bezeichnet, das an einem Ende an die Saugöffnung 82 in Fig.
15 angeschlossen ist, die mit dem Frontteil des festen Kopfes 69 verbunden ist,
wobei das andere Ende an eine nicht dargestellte Vakuumquelle angeschlossen wird.
Mit 89 ist ein Ves sorgungsrohr bezeichnet, dessen eines Ende an die Zuführungsöffnung
83 (Fig. 15) angeschlossen ist, die mit der Stirnseite des festen Kopfes verbunden
ist, und dessen anderes Ende an eine nicht dargestellte Druckluftquelle angeschlossen
wird. Im einzelnen wird der Eingabekörper 72 für die plättchenförmigen eXektronischen
Teile in seinem oberen Bereich mit den Plättchen durch die seitlichen Öffnungen
der Vertiefung 74 durch eine Vibrationseinrichtung beschickt, welche nachfolgend
beschrieben wird. Die so eingebrachten elektronischen Teile werden vom oberen Bereich
nach unten durch eine
des Eingabekörpers intermittierende, jeweils
gegenläufige RotationYbewegt. Wenn das im oberen Bereich eingegebene elektronische
Teil in eine Position gedreht wird, die mit dem ersten Einschnitt 80 (Fig. 15) des
festen Kopfes 69 übereinstimmt, dann wird dieses elektronische Teil durch einen
Ansaugvorgang gehalten, welcher auf dem Einschnitt 80 und die Vakuumquelle zurückgeht,
die durch die Bohrung 77 im Boden der Vertiefung 74 hindurhläuft. Wenn ein plättchenförmiges
elektronisches Teil in eine Position transportiert wird, die mit dem zweiten Einschnitt
81 koizidiert,nachdem der erste Einschnitt 80 passiert wurde, dann wird das elektronische
Teil gezwungen, nach unten zu fallen, wobei die Einrichtung, welche dieses Fallen
erzwingt, den zweiten Einschnitt 81 und die Druckluftquelle beinhaltet, welche durch
das Durchgangsloch 77 wirksam wird. Durch diesen Vorgang wird das elektronische
Teil in die Aufnahmeöffnung 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 bewegt, der auf
der darunter liegenden Führungsschiene 63 angeordnet ist. Die Schutzwände 86 und
87 können eingespart werden, wenn der erste Einschnitt 80 auf dem festen Kopf 69
sich bis nahe an den oberen Bereich dieses Kopfes erstreckt. Weil das elektronische
Teil, welches in die Aufnahmeöffnung des Aufnahmekörpers 50 eingegeben werden soll,
durch die das Fallen erzwingende Einrichtung beschleunigt wird, entsteht ein Luftdruck
zwischen dem Oberfläche der Boden des elektronischen teils und dertSchiene 63 in
der Aufnahmeöffnung des bandförmigen Aufnahmekörpers 50, wodurch eine normale Bestückung
verhindert wird. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden ist ein Luftloch 90 in der
Schiene 63 vorgesehen, welches eine solche Form aufweist, daß es zwar die Luft hindurchläßt,
nicht aber das plättchenförmige elektronische Teil. Die Lage des Luftloches 90 muß
so gewählt werden, daß es mit der Position einer Aufnahmeöffnung des bandförmigen
Aufnahmekörpers 50 übereinstimmt, wenn das plättchenförmige Teil eingegeben wird.
Dadurch ist eine normale Beschickung mit den elektronischen Teilen sichergestellt.
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Die Vibrationseinrichtung für die Einbringung der plättchenförmigen
elektronischen Teile in die Vertiefung 74 des Eingabekörpers 72 enthält eine Ball-,chüssel-Zuführung
93, wie aus Fig. 16 und 17 ersichtlich is . S#e besteht aus einer ersten Vibrationseinrichtung
91 ui d ebener Ball-Schüssel 92, von der in Fig. 17 nur die Kontur dargestellt ist.
Hiermit in Verbindung steht eine lineare Zuführung 96, die aus einer zweiten Vibrationseinrichtung
94 und einer linearen Führung 95 besteht, welche damit verbunden ist. Die Vibrationseinrichtungen
sind auf einer flachen Platte 101 angeeinemX##tsch ordnet, die auf einemY%isch 99
befestigt ist, welcher mit Einstellrädern 97 und 98 versehen ist, wobei eine Anzahl
von Schwingungsdämpfern dazwischen angeordnet werden. Die Ball- Schüssel-Zuführung
93 ist so angeordnet, daß eine Anzahl von plättchenförmigen elektronischen Teilen
, welche dem Mittelbereich der Ball-Schüssel 92 zugeführt werden, in einer vorgegebenen
Richtung durch die Vibration der Vibrationseinrichtung 91 ausgerichtet werden bis
sie an den Ausgang geführt sind. Die lineare Zuführung 96 ist so angeordnet, daß
das vordere Ende der linearen Führung 95 am Ausgang der Ball-Schüssel 92 angeschlossen
ist und somit die zugeführten elektronis-:hen T6 le aufnimmt, die dann zu dem rückwärtigen
Ende mit hilfe d r Vibrationseinrichtung 94 bewegt werden. Die lineare Führun 95
der linearen Zuführung 96 besitzt eine Nut 1Q4 für cie Transportierung der elektronischen
Teilchen und ist gebildet durch die Kombination einer-unteren und oberen Platte
102 und 103, die jeweils etwa L-förmiges Profil aufweisen. Dies ist aus Fig. 18
ersichtlich, welche eine Querschnittsdarstellung in vergrößertem Maßstab zeigt,
und zwar entlang der Linie A-A' von Fig. 17. Wenn die obere und die untere Platte
102 und 103 zusammengelegt werden, dann wird in dem oberen Teil ein Spalt 105 gebildet,
wodurch es möglich ist, die Bewegung der elektronischen Teile in der Nut 104 zu
beobachten.
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Entlang der Linie B-B' (Fig. 17) ist eine nicht dargestellte fotoelektrische
Schalteinrichtung vorgesehen, welche es
gestattet, die Anwesenheit
der elektronischen Teile durch den Spalt festzustellen. Die fotoelektrische Schalteinrichtung
ist so ausgelegt, daß sie die Zuführung elektronischer Teile von der Ball-Schüssel--92
zu der linearen Führung 95 unterbricht (durch Abschalten der Vibrationseinrichtung
91), wenn ein elektronisches Teil in dem Bereich vorhanden ist, wo dieser Schalter
in der Nut 104 angeordnet ist. Dagegen wird die Zuführung durch Betätigen der Vibrationseinrichtung
91 nur dann fortgesetzt, wenn kein elektronisches Teil in det Nut 104 vorhanden
ist. Am rückseitigen Ende der linearen Führung 95 ist ein Haken 107 vorgesehen,
der in Fig.17 dargestellt ist und welcher schwenkbar an einem Stift 106 gehalten
ist, der in dem Ausschnitt der oberen Oberfläche der unteren Platte 102 gehalten
ist. Dieser Haken wird durch eine Feder 103 nach innen gepreßt und veranlaßt so,
daß am vorderen Ende 109 eine Vertiefung 104 zwischen der oberen und der unteren
Glatte 102 und 103 gebildet wird. Auf der Rückseite des vorderen Teils 109 des Hakens
107 wird ein Ausschnitt 110 gebildet, wobei ein reflektor-fotoelektrischer Schalter
(nicht dargest#llt)über diesem Ausschnitt 110 angeordnet wird. Die so ausgebildete
lineare Zuführung 96 ist mit ihrem rückseitigen Ende der linearen Führung 95 vor
dem oberen Bereich des Eingabekörpers 72 für die eLektronischen Teile angeordnet
und ermöglicht es so, die plättchenförmigen elektronischen Teile nacheinander in
die Vertiefung 74 des Eingabekörpers 72 einzugeben, wobei sie von dem rückseitigen
Ende der linearen Führung 95 durch die Bewegungen der zweiten Vibrationseinrichtung
94 transportiert werden.
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Wenn ein elektron sches Teil nicht genau in die Vertiefung 74 aufgenommen
wird dann, wird das elektronische Teil in Kontakt mit dem Eingabekörper 72 gebracht,
welcher wechselweise bewegt wird. Dadurch wird der Haken 107 der linearen Führung
95 veranlaßt, sich nach außen zu öffnen. Auf diese Weise wird das elektronische
Teil vor einer Schädigung, beispielsweise durch Zerbrechen o. dgl. bewahrt. enn
der
Haken 107 am rückwärtigen Ende der linearen Führung 95 nach
außen geöffnet wird, dann ist das vordere Ende 109 des Hakens 107 in dem Ausschnitt
110 auf der Rückseite vorhanden. In diesem Fall stellt der fotoelektrische Schalter
oberhalb des Ausschnittes 110 das Vorhandensein eines vorderen Endes 109 fest und
schaltet die Stromversorgung für den Motor 38 ab. Wenn die Anordnung so getroffen
wird, daß Druckluft durch eine Düse auf das rückwärtige Ende der linearen Führung
95 von dem Spalt 105 an der oberen Oberfläche gegeben wird, dann werden die elektronischen
Teile in der Vertiefung 104 der linearen Führung mit größerer Laufruhe bewegt.
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In Fig. 3 bezeichnet 111 einen ersten bandförmigen Abdeckstreifen,
welcher aus einem transparenten Film, beispielsweise aus Plastik o.dgl. besteht'und
der auf einer Trommel aufgewickelt ist, welche auf einer Achse 113 eines Trägers
112 im unteren Teil des Tragtisches 24 befestigt ist. Der bandförmige Abdeckstreifen
111 wird zu der oberen Oberfläche der Schiene 63 über ein Durchgangsloch von einer
Zuführungseinrichtung hingezogen, weLche einedrehbar auf der Achse 113 befestigteTiiemd
im unteren Teil des Tragtisches 24 aufweist, wobei zusätzlich Führungsrollen 114,
115 und 116 vorgesehen sind. Der Abdeckstreifen 111 wird auf der unteren Oberfläche
des bandförmigen, mit den plättchenförmigen elektronischen Teilen bestückten Aufnahmekörper
50 angebracht, wobei die Aufnahmeoffnungen 44 abgedeckt werden, jedoch nicht die
Vorschublöcher 45. Fíit 117 ist eine Rolle bezeichnet, die gegen die Führungsrolle
114 mittels einer Schraubenfeder 118 gepreßt wird. Die beiden Rollen 117 und 114
bilden einen Schalter, und zwar in der gleichen Weise, wie bei den Rollen 23 und
26. Auf diese Weise läßt sich feststellen, ob ein bandförmiger Abdeckstreifen 111
vorhanden ist oder nicht.
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Mit 119 ist ein erster aus Kupfer o.dgl.bestehender Heizkuper be#ichnetwelcher
auf der unteren Oberfläche der Schiene 63 angeordnet ist und durch eine erste Heizeinrichtung
122
erwärmt wird. Diese ist am vorderen Ende eines Armes 121 schwenkbar
an einem Träger 120 befestigt. Der Heizkörper 119 ist so angeordnet, daß er sich
über die obere Oberfläche der Schiene 63 über ein entsprechendes Durchgangsloch
erstreckt, wobei er durch eine Spannfeder 123 angedrückt wird, die mit dem rückseitigen
Ende des Armes 121 in Verbindung steht. Der in Fig. 19 dargestellte Heizkörper 119
enthält zwei vorstehende Wände 119' und 119'', welche parallel am vorderen Ende
angeordnet sind. Der bandförmige Abdeckstreifen 111 wird durch die vorstehenden
Wände 119r und 119'2 erhitzt ~bis er etwas schmilzt und dann den beiden Enden der
Aufnahmeöffnung 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 zugeführt. Somit besteht,genauer
gesagt, die Zuführungseinrichtung für die Zuführung des ersten Abdeckstreifens 111
zu dem b ndförtigen Aufnahmekörper 50 aus dem Heizkörper 119 und der Heizeinrichtung
122. Mit 124 ist ein erster quellenfreier Elektromagnet bezeichnet, der auf dem
Tragtisch 24 befestigt ist, wobei ein Arm 126 an dem vorderen Ende eines Eisenkerns
125 befestigt ist und mit dem rückwärtigen Ende des Armes 121 in Verbindung stehi
an dem die Heizeinrichtung 122 befestigt ist. Der Elektromagnet 124 wird erregt,
wenn die Zufuhr des bandförmigen Aufnahinekörpçrs 5u durch die eine intermittierende
Zuführungseinrichtung enthaltenden Zahnräder 65 und 66 angehalten wird, beispielsweise
durch Stillstand des Motors 38.
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Der Elektromagnet 124 bewirkt, daß der Heizkörper 119, welcher normalerweise
über die Oberfläche der Schiene 63hinaussteht, entsprechend nach unten abgesenkt
wird, um ein zu starkes Schmelzen des bandförmigen Abdeckstreifens 111 zu vermeiden.
Mit 127 ist ein projektorartiger fotoelektrischer Schalter bezeichnet, welcher die
Anwesenheit oder die Abwesenheit von elektlonischen Teilen in der Aufnahmeöffnung
44 des bandförlnigen Aufnahmekörpers 50 feststellt. In diesem Teil der Schiene 63
ist ein Durchgangsloch vorgesehen, welches mit dem Weg des Lichtstrahls des photoelektrischen
Schalters 127 zusammenfällt. Wenn ein elektronisches Teil in der Aufnahmeöffnung
44 vorhanden ist, dann wird das
Licht unterbrochen, während der
Weg des Lichtes bestehen bleibt, wenn kein elektronisches Teil in einer Aufnahmeöffnung
vorhanden ist. Dies ist dadurch gewährleistet, daß der Abdeckstreifen 111 durchsichtig
ausgebildet ist. Dadurch kann die Stromzuführung für den Motor 38 abgeschaltet werden.
Mit 128 und 129 sind Andruckplatten bezeichnet, welche auf der Schiene 63 vorgesehen
sind und dazu dienen, daß der bandförmige Aufnahmekorper 50 ge; en ein Aufwellen
oder eine Bewegung nach oben geschützt wird.
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Mit13O ist der zweite bandförmige Abdeckstreifen bezeichnet, der aus
einem transparenten Film, beispielsweise Plastik o.
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dgl. besteht. Dieser Abdeckstreifen 130 wird auf der oberen Oberfläche
des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 angebracht, welcher mit entsprechenden plättchenformigen
elektronischen Teilen in seinen Aufnahmeöffnungen 44 bestückt ist, wobei lediglich
die Transportöffnungen wiederum frei bleiben.
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Die Zuführungseinrichtung für den zweiten Abdeckstreifen weist eine
Trommel auf, die auf einer Achse 132 gehalten ist und über einen Ständer 131 auf
der zweiten Bühne 61 angebracht wird. Der von der Trommel. abezogene Abdeckstreifen
wird über Führungsrollen 133 und 134 einer weiteren Rolle 135 zugeführt. Mit 136
ist eine Rolle bezeichnet, welche gegen die Führungsrolle 133 durch die Vorspannung
einer Feder 137 gepreßt wird, wobei diese Rolle 136 zusammen mit der Rolle 133 einen
Schalter in der gleichen Art bildet wie bei den Rollen 23 und 26. Auf diese Weise
kann festgestellt werden, ob der bandförmige Abdeckstreifen 130 vorhanden ist oder
nicht. Mit 138 ist ein zweiter Heizkörper bezeichnet, welcher aus Kupfer o.dgl.
besteht. Der zweite Heizkörper 138 ist/so ausgebildet, daß er durch eine Heizeinrichtung
141 erwärmt wird, welche am vorderen Ende eines Armes 140 schwenkbar an einem Träger
139 befestigt ist und an die obere Oberfläche der Schiene 63 durch eine Spannfeder
142 gepreßt wird,welche mit dem vorderen Ende des Armes 140 in Verbindung steht.
Der zweite Heizkörper 138 ist in der
gleichen Weise aufgebaut wie
der erste Heizkörper 119, wobei der zweite Heizkörper 138 dazu dient, den bandförmigen
zweiten Abdeckstreifen 130 an jeweils beiden Enden einer Aufnahmeöffnung 44 des
bandförmigen Aufnahmekörpers 50 dadurch zu befestigen, daß in einem geringen Umfang
der bandförmige Abdeckstreifen 130 geschmolzen wird. Insgesamt wird somit die Anbringungseinrichtung
für das Anbringen des zweiten bandförmigen Abdeckstreifens an dem bandförmigen Aufnahmekörper
50 durch den Heizkörper 138 und die Heizeinrichtung 141 gebildet. Mit 143 ist ein
zweiter quellenfreier Elektromagnet bezeichnet, der auf der zweiten-Bühne 61 angeordnet
ist. Ein Arm 145 ist an dem vorderen Ende des beweglichen Eisenkerns 144 angebracht
und steht mit dem rückwärtigen Ende eines Armes 140 in Verbindung, der an der Heizeinrichtung
141 befestigt ist. Der Elektromagnet 143 wird in der gleichen Weise wie der Elektromagnet
124 erregt, wenn die Zufuhr des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 ins Stocken gerät,
worauf der gegen die obere Oberfläche der Schiene 63 gepreßte Heizkörper 138 angehoben
wird und dadurch ein zu starkes Schmelzen des Abdeckstreifens 130 verhindert wird.
Bei dieser Ausführungsform wurde die Anbringungseinrichtung für das Anbringen des
ersten und des zweiten Abdeckstreifens 111 und 130 auf den bandförmigen Aufnahmekörper
50 beschrieben derart, daß sie die Heizkörper 119 und 138 und die Heizeinrichtungen
122 und 141 enthält. Das Verfahren des Anbringens der Abdeckstreifen auf den bandförmigen
Aufnahmekörper ist jedoch nicht notwendig auf derartige Heizeinrichtungen#beschränkt.
Beispielsweise kann die Anbringung der Abdeckstreifen auch dadurch erfolgen, daß
die längslaufenden seitlichen Enden der Abdeckstreifen mit einem Klebemittel versehen
werden. Ein mit Klebemittel versehenes Band kann durch Andruckrollen gegen den bandförmigen
Aufnahmekörper gedrückt werden. Mit 146 ist eine Aufwickeleinrichtung bezeichnet,
die auf einem Träger 147 im unteren Teil des Tragetisches 24 untergebracht ist.
Diese Aufwickeleinrichtung 146 weist einen Motor 148 auf, der an der Rückseite des
Trägers 147 befestigt ist, sowie ein Rad 150, das auf einer drehbaren Welle
149
befestigt ist, die von dem Motor 148 angetrieben wird.
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Weiterhin ist eine Andruckrolle 152 vorgesehen, die drehbar auf einer
an dem Träger 147 befestigten Achse 151 gehalten ist. Durch ein Gewicht 15, welches
mit der Andruckrolle 152 in Verbindung steht, wird ein entsprechender Anpreßdruck
es zeugt. Weiterhin sind zwei Druckschalter 154 und 155 vorgesehen, welche so ausgelegt
sind, daß/durch eine Nocke (vgl.
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Fig. 24) betätigt werden können, die auf einer Achse 151 der Andruckrolle
152 befestigt ist. Bei dieser Aufwickeleinrichtung 146 wird eine bandförmige Anordnung
156, die aus dem mit plättchenförmigen elektronischen Teilen in den jeweiligen Aufnahmeöffnungen
bestücktenbandförmigenAufnahmekörper 50 zusammen mit den oberen unteren Abdeckstreifen
111 und 130 besteht, automatisch auf der Trommel 150 in der nachfolgend beschriebenen
Weise aufgewickelt. Wenn die bandförmige elektronische Folgeanordnung 156 durch
das Paar von Antriebsrädern 65 und o6 in Form einer intermittierenden Vorschubeinrichtung
bewegt wird, dann wird die Andruckrolle 152 durch ihr Eigengewicht und durch das
Gewicht des Körpers 153 nach unten bewegt, wobei die Achse 151 als Drehpunkt dient.
Dann wird der Schalter 154 durch die auf der Achse 151 angebrachte Nocke 158 (Fig.
24) betätigt, worauf der Motor 148 aktiviert und so veranlaßt wird, daß die bandförmige
Folgeanordnung 156 auf der T-omfnel 150 aufgewickelt wird. Wenn die bandförmige
Folgean#rdnung 156 auf der Trommel 150 aufgewickelt wird, dann wird die Andruckrolle
152 durch die in der Anordnung 156 erzeugte Spannung nach oben bewegt.
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Wenn eine bestimmte vorgegebene Position erreicht wird, dann wird
der Schalter 155 durch die Nocke betätigt, wodurch die Drehung des Motors 148 eingestellt
wird, Durch die Wiederholung dieses Vorganges vsira die bandförmige Folgeancirdnung
156 automatisch auf die Trom:nel 150 aufgewickelt, ohne daß die Gefahr eines Abreißens
durch die beim Aufwickeln entstehende Spannung besteht. Es ist darauf hinzuweisen,
daß die Konstruktion der Aufwickeleinrichtung 146 nicht notwendig in der beschriebenen
Weise erfolgen muß. Beispielsweise kann,
wenn ein solcher Motor
verwendet wird, der nur dann sich dreht, wenn die Last unter einer vorgegebenen
Größe liegt und der automatisch angehalten wird, wenn die Last diese Größe überschreitet,
die Aufwickeleinrichtung einfach dadurch gebildet werden, daß der Motor direkt an
die Trommel 150 über deren Achse angeschlossen wird. Mit 157 ist ein auf dem Tragtisch
angebrachtes Bedienfeld bezeichnet, das durch einen Ständer 158 gehalten wird. Das
Bedienfeld 157 enthält die benötigten Meßeinrichtungen, Schalter, Zeitgeber usw.,
wodurch sich die einzelnen Einheiten entsprechend dem vorgegebenen Programm steuern
lassen. Obwohl im einzelnen vorstehend nicht näher beschrieben, sind die Führungsrollen
17, 19, 23, 114, 115, 116, 133, 134 und 152 mit Führungsrillen an ihrer peripheren
Oberfläche versehen und verhindern dadurch, daß das Band 15, der bandförmige Aufnahmekörper
50, der erste und zweite Abdeckstreifen 111 und 130 und die bandförmige Folgeanordnung
156 von der Oberfläche der Rollen herunterrutschen.
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Das vorstehend beschriebene Gerät für die automatische Herstellung
einer baiidförmigen elektronischen Folgeanordnung ist eine Ausführutlgsform der
Erfindung. Das Gerät kann jedoch auch in anderer Weise ausgestaltet werden, wobei
es noch immer im Rahmen der Erfindung bleibt. Das automatisch arbeitende Herstellungsgerät
nach der Erfindung ist nicht nur durch die Gesamt-Eigenschaften der vorstehend beschriebenen
Anordnung gekennzeichnet, sondern auch durch die Eigenschaften jedes einzelnen Bauteils,
die insgesamt das Gerät ergeben. Es dürfte überflüssig sein, darauf hinzuweisen,
daß jedes der das Gerät bildenden Teile und die Kombination aus diesen im Bedarfsfall
passend abgeändert werden können.
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Wenn beispielsweise ein von Anfang an mit Aufnahmelöchern versehener
Aufnahmekörper 50 anstelle des Bandes 15 verwendet wird, dann ie Bandzuführungseinrichtung
10, die Stanzeinrichtung 30, die dazwischenliegende Vorschubeinrichtung 51 bei dem
vorstehend beschriebenen Gerät weggelassen
werden.In diesem Fall
kann eine Zuführungseinrich tung für den bandförmigen Aufnahmekörper vorgesehen
werden, der ähnlich ist der Zuführungseinrichtung 10 für das Band.
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Die Aufnahmeöffnung in dem bandförmigen Aufnahmekörper kann ein mit
einem Boden versehenes Loch sein anstelle eines Durchgangsloches, wie es bei der
vorstehend beschriebenen Ausführungsform vorausgesetzt ist. Wenn die Aufnahmeöffnung
einen Boden hat, dann ist es notwendig, daß dieser Boden mit einem Luftloch von
entsprechender Größe versehen ist, und dieses Luftloch kann auch benutzt werden
als eine Einsatzöffnung für den Anschluß einer MefSeinrichtung, welche der Bestimmung
der Eigenschaften des in der Aufnahmeöffnung befindlichen elektronischen Teiles
dient. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der erste Abdeckstreifen 111,
welche der unteren Oberfläche des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 zugeführt wird,
dann angelegt, nachdem die Aufnahmeöffnung in dem bandförmigen Aufnahmekörper 50
mit einem elektronischen Teil beschickt worden ist. Wenn aber der erste Abdeckstreifen
111 mit Luftlöchern versehen ist, kann dieser Abdeckstreifen 111 vor der Eingabe
des elektronischen Teils in die Aufnahmeöffnung des Aufnahmekörpers aufgebracht
werden. Der erste und der zweite Abdeckstreifen 111 und 130 können auch lichtundurchlässig
anstelle transparent ausgebildet sein.
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Nach der Ausführungsform der Brfindungkölmen àas Teil, in dem das
plättchenförmige elektronische Teil automatisch in die Aufnahmeöffnung des Aufnahmekörpers
eingegeben wird, also der kreisförmige feste Kopf 69 und der Eingabekörper für die
Plättchen miteinander kombiniert werden. Dieses Teil kann aber auch durch eine andere
Konstruktion ersetzt werden. Die Fig. 20 und 21 zeigen eine zweite Ausführungsform
dieses Teils, in dem das plättcenförmige Teil eingegeben wird.
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Diese zweite Ausfùhrungsform enthält ein Auswurf- und Ansaugen System,
dessen Ausführung nachfolgend beschrieben wird.
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In Fig. 20 bezeichnet 214 eine Schiene, die mit einer solchen Vertiefung
ausgebildet ist, daß sie den bandförmigen Aufnahmekörper 50 in Längsrichtung mindestens
über einen Teil ihrer Oberfläche führt. Auf einer Seite der Oberfläche ist ein Durchgangsloch
215 vorgesehen, das mit einer Aufnahmeöffnung 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers
50 zusammenfällt. Mit 216 und 217 sind Zahnräder bezeichnet, die am vorderen und
am hinteren Ende der Schiene 214 angeordnet sin4 wobei diese mit einer Anzahl von
Stiften 218 und 219 an der Peripherie ihrer scheibenförmigen Körper versehen sind.
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Diese Zahnräder 216 und 217 werden intermittierend durch ein Buchsengetriebe
o.dgl. gedreht, welches an nicht dargestellte Antriebswellen angeflanscht ist und
so eine intermittierend arbeitende Vorschubeinrichtung für die intermittierende
Bewegung des Aufnahmekörpers 50 in der Bewegungsrichtung schafft, wobei die Stifte
218 und 219 in die Vorschublöcher 45 des Aufnahmekörpers 50 eingreifen.
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Mit 220 ist eine Andruckplatte bezeichnet, welche auf der Schiene
214 angeordnet ist und verhindert, daß»;r Aufnahmekörper 50 nach oben geschoben
wird. Mit 221 ist ein Aufnahmetisch bezeichnet, welcher an der Bodenseite des Durchgangsloches
215 der Schiene 214 angeordnet ist. Dieser Aufnahmetisch 221 ist mit einem entsprechenden
Aufnahmeloch 222 versehen, welches als Durchgangsloch im Boden geformt ist. Darüber
hinaus ist ein Andruckstempel 223 vorgesehen, welcher wechselweise in der Aufnahmeöffnung
222bewegt werden kann. Obwohl nicht eigens dargestellt ist bei dem längsseitig offenen
Teil der Aufnahmeöffnung 222 der Anschluß einer linearen Führung angeordnet welche
eine Zuführungseinrichtung für die Zuführungseinrichtung der plättchenförmigen elektronischen
Teile darstellt,und welche eine Ball-Schüssel, eine lineare Führung usw. aufweist
und dadurch sicherstellt, daß die plättchenförmigen elektronischen Teile von der
Eingabeeinrichtung in die Aufnahmeöffnung 2 2 eingegeben werden. Der Andruckstempel
223 bildet einenrichtung,
mit der das elektronische Teil zusammen
mit der Aufnahmeöffnung nach oben gedrückt werden kann. Der Andruckstempel 223 wird
abwechselnd nach oben und nach unten bewegt,und zwar durch eine Nocke, welche an
die Antriebswelle für die Zahnräder 216 und 217 angeflanscht ist. Dadurch wird das
plättchenförmige elektronische Teil, welches in der Aufnahmeöffnung 222 des Aufnahmetisches
221 sich befindet bis zu der oberen Oberfläche der Schiene 214 über das Durchgangsloch
215 bewegt, und zwar so weit, bis es in die Aufnahmeöffnung 44 des Aufnahmekörpers
50 gelangt. Mit 224 ist eine Ansaug-Halteeinrichtung bezeichnet, welche auf dem
Durchgangsloch 215 der Schiene 214 angeordnet ist. Diese Ansaugvorrichtung 224 enthält
einen Kopf 226, der einen hohlen Teil 225 aufweist und der an seiner Bodenfläche
offen ist und dort poröses Material 227, beispielsweise Aluminium, enthält. Dieser
hohle Teil 225 wird einem konstanten Ansaug druck durch eine nicht dargestellte
Vakuumquelle unterworfen, welche an einen Sauganschluß 228 an der Oberseite angeschlossen
ist. Die Ansaug-Halteeinrichtung 224 ist dazu vorgesehen, das plättcenförnine lektronische
Teil, welches in der Aufnahmeöffnung des Aufnahlekörpers 50 durch den Andruckstempel
223 eingesetzt ist, dadurch festzuhalten, daß es an der Oberfläche des porösen Materials
227 angesaugt wird, wobei die Position des plättchenförmigen elektronischen Teils
in der Aufnahmeöffnung des Aufnahmekörpers sogar dann beibehalten wird, wenn der
Andruckstempel 223 wieder nach unten bewegt worden ist. Das plättchenfönriige Teil,
welches von der Ansaug-Halteeinrichtung festgehalten wird, wird aus dem Ansaugzustand
freigegeben, so bald der bandförmige Aufnahmekörper 50 intermittierend auf der Schiene
vorwärtsbewegt wird. Gleichzeitig wird eine andere Aufnahme öffnung des bandförmigen
Aufnahmekörpers 50 (die noch nicht mit einem plättchenförmigen elektronischen Teil
beschickt ist) in Positiqn über dem Durchgangsloch 215 der Schiene 214 gebracht,
worauf diese Aufnahmeöffnung mit einem weiteren elektronischen Teil durch die Andrucks
und Ansaug-
Einrichtung bestückt wird. Durch die Wiederholung dieser
Vorgänge wird jede der Aufnahmeöffnungen 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers 50
mit einem plättchenförmigen elektronischen Teil in einer gleichmäßigen Folge versehen.
Mit 229 ist ein erster Abdeckstreifen bezeichnet, der aus einem transparenten Film,
beispielsweise Plastik, besteht, welcher auf einer nicht dargestellten Trommel angeordnet
ist, welche drehbar im unteren Teil der Schiene 214 angeordnet ist. Der Abdeckstreifen
229 wird zu der oberen Oberfläche der Schiene 214 über ein Durchgangsloch gezogen
und zwar mittels einer Zuführungseinrichtung, vwelcheieine Führungsrolle 230 aufweist.
Der Abdeckstreifen 229/auf der unteren Oberfläche des bandförmigen Aufnahmekörpers
50 (die bereits mit den plättchenförmigen elektronischen Bauteilen versehen ist)
angebracht, ausgenommen jedoch die Vorschublöcher 45.
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Auf diese Weise werden somit die Aufnahmeöffnungen 44 verschlossen.
Mit 231 ist ein erster Heizkörper aus Kupfer o.dgl. bezeichnet, welcher auf der
oberen Oberfläche der Schiene 214 angeordnet ist. Dieser Heizkörper 231 wird erwärmt
durch eine erste Heizeinrichtung 233 am vorderen Ende eines schwenkbaren Armes 232,
der an einem Drehpunkt befestigt ist und gezwungen wird, elastisch über die obere
Oberfläche der Schiene 214 über ein entsprechendes Durchgangsloch hervorzuragen.
Diese Anordnung wird durch eine nicht dargestellte Spannfeder erreicht, welche an
der der Heizeinrichtung 233. bezüglich des. Drehpunktes entgegengesetzten Seite
dés Armes -.23##angreift.Der Heizkörper 231 enthält ein Paar von vorstehenden Wänden
119t und 119im, die parallel zueinander an dem vorderen Ende desselben angeordnet
sind, und zwar in der gleichen Weise wie/bei dem Heizkörper 119 der ersten Ausführungsform,
die in Fig. 19 dargestellt ist.
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Diese vorstthenden Wände 119' und 119§' bewirken ein geringfügiges
Schme] 7en des barldförmig;en Abdeckstreif6fls 229 und bringen diesen so an
den beiden Enden der Aufnahmeöffnung 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 an.
Somit bilden der Heizkörper 231 und die Heizeinricitung 233 eine
Anbringungseinrichtung
für die Anbringung des ersten Abdeckstreifens 229 auf dem bandförmigen Aufnahmekörper
50.
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Mit 234 ist ein zweiter bandförmiger Abdeckstreifen bezeichnet, der
aus einem transparenten Film, beispielsweise Plastik,besteht. Der zweite Abdeckstreifen
234 ist auf einer nicht dargestellten Trommel aufgewickelt, die drehbar oberhalb
der Schiene 214 angeordnet ist. Der Abdeckstreifen wird von der Zuführungseinrichtung
durch eine Führungsrolle 235 bewegt, bis er über eine Rolle 236 auf die Oberfläche
des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 aufgebracht wird, der bereits mit den plättchenförmigen
elektronischen Teilen bestückt ist. Freigelassen werden wiederum die Vorschublöcher
45, so daß nur die Aufnahmeöffnungen 44 verschlossen werden. Mit 237 ist ein zweiter
Heizkörper bezeichnet, der aus Kupfer o. dgl. besteht. Der zweite Heizkörper 237
wird durch eine zweite Heizeinrichtung 239 erwärmt, die an dem vorderen Ende eines
Armes 238 schwenkbar über einen vorgegebenen Drehpunkt beweglich angeordnet ist.
Der Heizkörper 237 ist so ausgebildet, daß er elastisch gegen die obere Oberfläche
des bandförmigen Aufnahmekörpers 50 auf der Schiene 214 mittels einer nicht dargestellten
Spannfeder gepreßt wird,welche auf der der Hzizeinrichtung 239 abgekehrten Seite
entgegengesetzt zu:n Drehpunkt des Armes 238 angreift. Der zweite Heizkörper 237
ist ähnlich aufgebaut wie der erste Heizkörper 231 und dient dazu, den bandförmigen
Abdeckstreifen 234 an beiden Enden der Aufnahmeöffnung 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers
50 jeweils nach einem geringen Schnelzvorgang zu befestigen bzw. anzubringen, und
zwar dadurch, daß der Abdeckstreifen erhitzt wird. Insgesamt bilden der Heizkörper
237 und die tleizeinrichbung 239 eine Anbringungseinrichtung für das Anbringen des
zweiten Abdeckstreifens 234 auf den bandförmigen Aufnahmekörper 50.
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Mit 240 ist eine Trommel bezeichnet, welche unter der Schiene 214
angeordnet ist und dazu dient, die bandförmige Folgeandrdnung 156 aufzuwickeln.
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Der bandförmige Aufnahmekörper 50 kann Aufnahmeöffnungen aufweisen,
die mit einem Boden versehen und auf einer Seite offen sind, oder er kann mit Aufnahmeöffnungen
241 versehen sein, welche jeweils mit einem Boden ausgeformt sind, wie es in Fig.
22 dargestellt ist. In diesem Fall ist zweckmäßig eine kleine Öffnung im Boden der
Aufnahmeöffnung vorgesehen, so daß das plättchenförmige elektronische Teil durch
Ansaugen mittels' der Ansaug-Halteeinrichtung 224 fest gehalten werden kann. In
diesem Fall ist der zweite Abdeckstreifen 234 nicht unbedingt notwendig. Die auf
einer Seite der unteren Oberfläche des Durchgangsloches 215 der Schiene 214 vorgesehene
Andrückeinrichtung ist im Zusammenhang mit einer Ausführungsform beschrieben, bei
welcher der Andruckstempel 223 durch (en Aufnahmetisch 221 geführt ist. Alternativ
hierzu klnn jedoch auch ein Durchgangsloch vorgesehen werden, beispielsweise direkt
im vorderen Endteil der linearen Führung, welche die Zuführungseinrichtung für die
elektronischen Teile darstellt, wobei der Andruckstempel durch diese Öffnung hindurchgeführt
wird. Weiterhin kann ein mit einer Vakuumquelle verbundener Sauganschluß an der
Oberfläche des Andruckstempels 223 vorgesehen sein, an den das plättchenförmige
elektronische Teil anstößt, wobei erreicht wird, daß dieses Teil durch Ansaugen
gehalten wird, bis der Andruck-Vorgang für das plättchenförmige eleiftronische Teil
vollendet ist.
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Fig. 23 zeigt eine dritte Ausführungsform, bei der ein Einspannsystem
eingesetzt wird, welches in dem Aufnahmeteil des plättchenförmigen elektronischen
Teils liegt. Nachfolgend wird das automatisch-arbeitende Gerät dieses Systems beschrieben.
Gleiche Teile wie bei Fig. 3 sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
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In Fig. 23 bezeichnet 301 eine Eingabevorrichtung für elektronische
Teile, mit welcher ein plättchenförmiges elektronisches Teil in die Aufnahmeöffnung
44 deg bandförmigen
Aufnahmekörpers 50 eingegeben wird, der auf
der Oberfläche der Schiene 63 geführt ist, die ihrerseits auf der zweiten Bühne
61 gehalten wird. Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist die gleiche wie diejenige,
welche im allgemeinen auf dem Markt erhältlich ist unter dem Namen von"PICK &
PLACE-MENT UNIT, LOADING UNIT" o.dgl. Im einzelnen ist eine Einspanneinrichtung
302 vorgesehen, welche der Aufnahme der plättchenförmigen Teile an dem vorderen
Ende einer Vibrations-Zuführungseinrichtung dient, welche nachfolgend beschrieben
wird. Diese ist entlang der Schiene 63 durch ein Paar von Armen angeordnet, welche
durch eine Nut-Nocke oder eine Platten-Nocke (nicht dargestellt) gesteuert werden,
die an die Antriebswelle (Fig. 3) angeflanscht sind. Dädurch wird erreicht, daß
die plättchenförmigen elektronischen Teile in die Aufnahmeöffnung des bandförmigen
Aufnahmekörpers eingegeben werden, wobei eine U-förmige Bewegung zwischen dem bandförmigen
Aufnahmekörper 50 auf der Oberfläche der Schiene 63 und der Vibrationseinrichtung
entlang der Linie 63 durchgeführt wird, wie sie in Fig. 13 gezeigt ist. Die Einspanneinrichtung
302 nach dieser Ausführungs form weist ein Rohr 303 an ihrem oberen Ende auf, welches
mit einer Vakuumquelle durch ein Schaltventil, beispielsweise elektromagnetisch
betätigt, verbunden ist. Die Unterseite dieser Anordnung ist so ausgebildet, daß
sie durch Ansaugen das plättchenförmige elektronische Teil vone der Vibrations-Zuführungstinrichtung
aufnehmen kann und dieses in die Aufnahmeöffnung des bandförmigen Aufnahmekörpers
eingibt, wobei der Ansaugvorgang beendet wird. Anstelle eines derartigen Ansaugsystems
kann die Ausführung auch so getroffen werden, daß das Einspannteil 302 mechanisch
ausgebildet ist, beispielsweise mit einem Paar von Klauen, welche in der Lage sind,
das elektronische Teil zwischen sich festzuhalten. Es können auch mehr als zwei
Sätze von Eingabeeinrichtungen 301 für elektronische Teile gegeneinander versetzt
in Längsrichtung entlang dem bandförmigen Aufnahmekörper 50 angeordnet werden. Die
Einspanneinrichtung
302 der Bestückungseinrichtung 301 kann auch
mehr als zweimal vorhanden: sein, wobei die Vibrations-Zuführungseinrichtung entsprechend
zu vergrößern ist. Auf diese Weise läßt sich die Beschickungskapazität für die plättchenförmigen
elektronischen Teile in der Aufnahmeöffnung 44 des bandförmigen Aufnahmekörpers
erhöhen. Dementsprechend ist der Vorschub für den bandförmigen Aufnahmekörper 50
mittels der intermittierenden Vorschubeinrichtung in Form der Zahnräder 65 und 66
so zu vergrößern, daß er mit der Anzahl der Bestückungseinrichtungen 301 oder der
der Einspanneinrichtungen 302 übereinstimmt. Bei der dritten Ausführungsform hat
die Vibrations-Zuführungseinrichtung für die Zuführung der elektronischen Teile,
welche von der Einspann einrichtung 302 allfgenom;nen werden und die entlang der
Schiene 63 vertei t ist, im wesentlichen den gleichen Aufbau wie bei der ersten
Ausführungsform, die in Fig. 16 und 17 gezeigt ist. Der entsprechende Aufbau wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf die Seitenansicht und die Draufsicht beschrieben,
wie sie in den Fig. 25 und 26 dargestellt ist. Gleiche Teile wie die bei Fig. 16
und 17 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß die Beschreibung nur
diejenigen Teile erwähnt, welche unterschiedlich aufgebaut sind.
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Der Unterschied liegt im wesentlichen darin, daß der Aufnahmetisch
304 in etwa der gleichen Höhe serie die-der linearen Führung 95 an dem Anschluß
angeordnet ist, wobei ein geringer Abstand dazwischen liegt. Der Aufnahmetisch 304
ist im oberen Teil mit einer Vertiefung 305 versehen, deren Abmessungen so gewählt
sind, daß sie ein plättchenförmiges elektronisches Teil aufnehmen kann. Eine Schutzwand
306 ist vorgesehen an der Rückseite der Vertiefung 305 und verhindert ein Herausfallen.
Dadurch wird das elektronische Teil, welches zu dem rückseitigen Ende der linearen
Führung 95 durch Vibration geführt wird in der Vertiefung 305 untergebracht. Der
Aufnahmetisch 304 ist deswegen vorgesehen, damit, wenn das plättchenförmige Teil
von dem Einspanneinrichtung
302 der Bestückungseinrichtung aufgenommen
wird, dieses plättchenförmige eltktronische Teil in den stationären Zustand frei
von Vibration gehalten wird. Der Aufnahmetisch 304 ist jedoch nicht unbedingt notwendig,
sofern die Vibration nicht sehr stark ist Wenn der Aufnahmetisch 304 nicht vorgesehen
ist, dann wird es notwendig sein, daß die Rückseite der linearen Führung 95 geschlossen
gehalten wird, so daß das elektronische Teil, welches dort zugeführt wird, nicht
herausfallen kann. Es ist auch notwendig, daß dieses rückseitige Ende an seiner
oberen Oberfläche mit einer Öffnung versehen wird, durch welche die elektronischen
Teile der Vertiefung von der Einspanneinrichtung 302 erfaßt werden können. Die Vibrations-Zuführungseinrichtung
mit der vorstehend beschriebenen iConsvruktio is an der Seite der Schiene 63 angeordnet
und in eine Position, von der aus das Einspannteil 302 der Bestückungseinrichtung
301 für die plättci-lenförmigen Teile ein elektronisches Teil aus der Vertiefung
305 des Aufnahmetisches 304 aijfnehmen kann, der an de!n riickseitigen Ende dsr
linearen Führung 95 befestigt ist. Es ist aber auch möglich, dit Aufnahme direkt
vom rück-Xseitigen Ende der linearen Führen 95 vorzunehmen.
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Das Gerät für die Herstellwng einer bandförmigen Folgeanordnung nach
der Erfindung, wie es vorstehend beschrieben nst, ermöglicht es, eine bandförmige
Folgeanordnung von elektronischen Teilen herzustellen, dadurch, daß die Aufr,ahnneöffnung
des bandförmigen Aufnahmekörpers schnell mit plättchenförmigen elektronischen Teilen
bestückt wird, worauf die Öffnungen durch einen Abdeckstreifen verschlossen werden.
Bisher ist es nicht möglich gewesen, eine derartige Folgeanordnung von elektronischen
Teilen manuell zu beschicken, obwohl hierfür eine Reihe von Vorteilen bestünden.