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DE3113227A1 - Oelabsorptionsmittel zur wasserreinigung - Google Patents

Oelabsorptionsmittel zur wasserreinigung

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Publication number
DE3113227A1
DE3113227A1 DE19813113227 DE3113227A DE3113227A1 DE 3113227 A1 DE3113227 A1 DE 3113227A1 DE 19813113227 DE19813113227 DE 19813113227 DE 3113227 A DE3113227 A DE 3113227A DE 3113227 A1 DE3113227 A1 DE 3113227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
absorbent
fats
water
oils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813113227
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Fischer
Reiner Dipl.-Chem. Dr. 7888 Rheinfelden Groh
Hans-Joachim Dipl.-Chem. Dr. 7867 Wehr Vahlensieck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE19813113227 priority Critical patent/DE3113227A1/de
Publication of DE3113227A1 publication Critical patent/DE3113227A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/681Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water by addition of solid materials for removing an oily layer on water
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0202Separation of non-miscible liquids by ab- or adsorption

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

  • Ölabsorptionsmittel zur Wasserreinigung
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Absorptions mittel für Öl und/oder Fette, die als Verunreinigungen im Wasser auftreten können. Das neue Absorptionsmittel#hat als Basis eine oberflächenreiche Substanz, die durch die Kombination mehrerer zusätzlicher Eigenschaften gekennzeichnet ist. Das neue Absorptionsmittel eignet sich besonders gut zur Reinigung von Industrieabwässer.
  • Es ist schon bekannt, oberflächenreiche Verbindungen zur Adsorption von Öi- oder Fettverschmutzungen auf Gewässern einzusetzen, um damit Öle von der Oberfläche des Wassers zu entfernen. Diese Verbindungen sollen leichter als Wasser sein und nach der Adsorption des Öls ebenfalls noch auf dem Wasser schwimmen, damit sie von der Oberfläche des Wassers entfernt werden können. Solche Substanzen werden hauptsächlich zur Reinigung von großflächigen#Wasseroberflächen eingesetzt, wie z.B. in Flüssen, Seen oder auch auf dem offenen Meer.
  • Bei dieser Art der Oberflächenreinigung besteht die Schwierigkeit darin, die mit dem Öl beladene Substanz von der Wasseroberfläche quantitativ zu entfernen. Es ist deshalb auch bereits vorgeschlagen worden, das auf diese Weise angesammelte öl auf der Wasseroberfläche zu verbrennen.
  • Zur Behebung der Nachteile dieser Reinigungsverfahren ist es auch bekannt, Substanzen mit einer größeren Dichte als Wassersozipräparieren, daß sie auf dem Wasser schwimmen, so daß sie das auf der Oberfläche des Wassers schwimmende Öl adsorbieren können. Nach einer gewissen Zeit sinken diese Teilchen dann mit dem adsorbierten Öl auf den Wasserboden und bleiben dort liegen (vgl. GB-PS 12 82 411). Nachteilig bei diesem Reinigungsverfahren ist die Tatsache, daß das öl an diesen sehr kleinen unporösen Teilchen nur adsorbiert ist und im Laufe der Zeit ohne Anwendung zusätzlicher Maßnahmen wieder desorbiert und an die Wasseroberfläche gelangt.
  • Alle diese bekannten Reinigungsverfahren haben weiterhin den Nachteil, daß die verwendeten Adsorptionsmittel sehr kleine Korngrößen besitzen, wodurch ein Aufsammeln der Teilchen erschwert wird und eine Regeneration sowohl des Adsorptionsmittels als auch der adsorbierten Öle nur mit erhöhtem technischen Aufwand möglich ist.
  • Aufgrund dieser Nachteile eignen sich die bekannten Adsorptionsmittel und Reinigungsverfahren nicht oder nur im beschränkten Umfang zur Reinigung von Industrieabwässer, die z.B. in der Metall- und Naschinenindustrie anfallen.
  • Es bestand deshalb die Aufgabe, ein Adsorptionsmittel für Öle und Fette zu finden, das im Moment seines Einsatzes auf dem Wasser schwimmt, das ein hohes Adsorptionsvermögen für Öle und Fette besitzt und das nach der Öladsorption -zu Boden sinkt. Weiterhin soll das gesuchte Material Korngrößen besitzen, die seinen Transport erleichtern und eine Desorption des anhaftenden Öls ermöglichen.
  • In Erfüllung der genannten Aufgabe wurde nun ein Absorp tionsmittel für Öle und Fette gefunden, das durch die im Anspruch 1 genannten Eigenschaften gekennzeichnet ist. Bei diesen neuen Absorptionsmitteln haftet das Öl nicht nur an der Oberfläche der einzelnen Teilchen, sondern dringt in die Teilchen ein und wird im Inneren absorbiert. Die einzelnen mit dem Öl beladenen Teilchen lassen sich dann auf einfache Weise von der Bodenfläche des Behälters, in dem sich das Wasser befindet, entfernen und anschließend auch aufarbeiten.
  • Das Absorptionsmittel ist eine auf beliebige Art geschäumte oder poröse Festsubstanz, die auf jeden Fall offene Zellen besitzen muß. Sie kann zusätzlich auch noch geschlossene Zellen besitzen; letztere sind jedoch nicht erfindungswesentlich. Die offenen Zellen oder die Porosität können durch einen technischen Prozeß erhalten worden sein; sie können aber auch dem eingesetzten Material aufgrund seiner ~geologischen Entstehung von Anfang an vorgegeben sein.
  • Das erfindungsgemäße Absorptionsmittel basiert demzufolge auf einer porösen Grundsubstanz. Diese poröse Grundsubstanz besitzt offene und gegebenenfalls auch geschlossene Zellen oder Buftporen. Der Gehalt an diesen Poren muß so groß sein, daß die Dichte des aufgeschäumten Materials unter 1 liegt. Im ungeschäumten Zustand soll die aufzuschäumende Substanz eine Dichte von mindestens 1,08 besitzen. Je mehr Luftporen in dem aufgeschäumten oder durch andere Maßnahmen erhaltenen porösen Zustand vorhanden sind, um so größer muß die Dichte dieser Grund- substanz im ungeschäumten Zustand sein. Erfindungsgemäße Absorptionsmittel mit einem Anteil von 80 % an offenen Poren müssen aus einer Substanz aufgeschäumt sein, deren Dichte mindestens 1,8 beträgt.
  • Die auf zuschäumende Substanz ist bevorzugt eine anorganisok oxidische Substanz; darunter fallen hauptsächlich silikatische Verbindungen und Verbindungen auf Basis von Ton.
  • Eine Porenbildung dieser Grundsubstanzen auf natürlichem Wege ist z.B. beim Montmorillonit oder den Bimssteinen erfolgt, die erfindungsgemäß eingesetzt werden können.
  • Diese natürlichen, porösen Materialien können jedoch auch noch in einem technischen Prozeß weiterverarbeitet sein, bei dem ihre Porosität erhalten oder auch verbessert wurde.
  • Für den erfindungsgemäßen Einsatz ist jedoch wichtig, daß der Anteil an offenen Zellen in dem Material einen unteren Grenzwert, der bei etwa 20 % liegt, n#icht unterschreitet.
  • Im Handel sind solche Materialien z.B. als Katalysatoren oder Trägermassen für Katalysatoren erhältlich.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzten Schäume können jedoch auc vollständig auf synthetischem Wege hergestellt sein: So eignen sich z.B. gewisse Sorten von Blähton oder Blähschiefer oder auch getrocknete Kieselsäuregele, die durch Hydrolyse von Alkoxisilanen erhalten sind, als Ausgangsmaterial für die erfindungsgemäßen Absorptionsmittel. Auch vollsynthetische, offenporige Schäume können verwendet werden, wie z.B. Phenolharzschäume, wenn ihre Dichte und ihre Porigkeit im erfindungsgemäßen Bereich liegt.
  • Wenn die Ausgangsschaumstoffe für die erfindungsgemäßen Absorptionsmittel neben offenporigen Zellen auch geschlossene Zellen besitzen, dann darf der Anteil dieser Zellen nicht so groß sein, daß der Schaum nach dem Aufsaugen des Öls noch eine Dichte unter 1 besitzt. Der tolerierbare Gehalt an diesen offenen Poren hängt selbstverständlich von der Dichte der geschäumten Substanz und dem Anteil der offenen Poren ab. So kann beispielsweise bei einer Dichte der aufzuschäumenden Substanz von 2,0 der Anteil der geschlossenen Poren 30 % betragen, wenn ebenfalls 30 % an offenen Poren vorhanden sind. Wenn die Dichte der aufzuschäumenden Substanz jedoch 2,5 beträgt, kann der Anteil der geschlossenen Zellen auf nahezu 40 % ansteigen, wenn 30 % offene Zellen in dem aufgeschäumten Material vorhanden sind. Wichtig ist, daß bei vollständiger Beladung der offenen Poren mit dem aufgesaugten Öl oder Fett das spezifische Gewicht des gesamten Materials größer als 1 wird. Diese Bedingung läßt sich leicht aufgrund der physikalischen Daten des geschäumten Materials ermitteln.
  • Außer der Dichte und der Porosität des geschäumten flaterials spielt auch dessen Korngröße und Vorbehandlung eine wichtige Rolle für den erfindungsgemäßen Einsatz als Ölabsorptionsmittel. Die günstigste Korngröße hängt dabei von der technischen Durchführung der Ölentfernung ab. Bereits Körner mit einem Durchmesser von 0,1 mm können eingesetzt werden. Der maximale Durchmesser der Körner soll nach Möglichkeit 50 mm nicht überschreiten. Bevorzugt liegt der Durchmesser der Körner zwischen 0,1 und 15 mm.
  • Die geometrische Form der Schaxuicöçper spielt nur eine untergeordnete Rolle. Bevorzugt werden runde oder sphäroide Körper eingesetzt, jedoch können die Körper auch beliebige Raumformen mit unterschiedlichen Kantenlängen auf- weisen.
  • Die Schaumkörper zeigen die erfindungsgemäße Wirkung erst, wenn sie mit siliciunlorganischen Verbindungen imprägniert sind. Als siliciumorganische Verbindungen eignen sich haupt sächlich Alkylsilane der allgemeinen Formel Rn SiX4 n in der R für einen Alkylrest mit 1 bis 12 C-Atomen, vorzugsweise 1 bis 8 C-Atomen und X für OH, Halogen oder eine Alkoxigruppe mit 1 bis 4 C-Atomen steht. Als Halogen kommt hauptsächlich Chlor oder Brom in Frage. Der Index n kann Werte zwischen 1 und 3 annehmen; bevorzugt ist n = 1.
  • Die Imprägnierung der geschäumten Grundsubstanz mit diesen Organosilanen erfolgt auf an sich bekannte Weise. Bevorzugt wird die Imprägnierung mit einer alkoholischen Lösung der Silane durchgeführt. Wenn die Imprägnierung mit Halogenalkylsilanen erfolgt, empfiehlt es sich, die Reaktion in Gegenwart von geringen Mengen Wasser auszuführen. Ein Erhitzen auf 50 bis 150 CC beschleunigt die Imprägnierung; sie kann jedoch auch bei Raumtemperatur durchgeführt werden.
  • Als Imprägniermittel eignen sich jedoch auch organofunktioneue Silane, die sich von oben genannten Alkylsilanen dadurch ableiten, daß sie endständig an der Alkylgruppe eine funktionelle Gruppe, wie s.B. Halogen, NH2 oder besitzen. Die Alkylgruppe der Alkylsilane kann aber auch durch eine -NH-Gruppe unterbrochen sein. Die erfindungsgemäßen Absorptionsmittel besitzen ein hohes Absorptionsvermögen für Öle und Fette. Je nach Anteil der offenen Zellen können sie mehr als 50 % ihres Gewichts an Öl aufsaugen, das sich anschließend auch wieder desorbieren läßt. Die Anwendung erfolgt auf einfache Weise, z.B. indem man die Formkörper auf die Oberfläche eines mit Öl oder Fett verschmutzten Wassers aufbringt und gagebenenfal]s langsam rührt, um einen steten Kontakt mit dem Öl zu erhalten. Die mit Öl und/oder Fett vollgasau#ten Körper fallen zu Boden und können von dort auf einfache Weise aufgrund ihrer kompakte Form entfernt werden. Solange noch Absorptionsmittel oben schwimmt, ist noch Ölaufnalime möglich. Auf diese Weise ist es möglich, den Verbrauch des Absorptionsmittels in einfacher Weise zu kontrollieren.
  • Eine andere Art der Durchführung besteht darin, einen Behälter mit dem Absorptionsmittel zu füllen und durch diese Behälter das zu reinigende Wasser zu pumpen.
  • Aus den mit Öl und/oder Fett beladenen Absorptionsmitteln läßt sich das Öl oder Fett leicht entfernen, z.B. durch Behandeln mit Wasserdampf oder Extraktion mit einem Lösung~ mittel. Nach einer solchen erfolgten Desorption des Öls und/oder Fettes können die Absorptionsmittel, gegebenenfal nach einer nochmaligen Imprägnierung, wieder eingesetzt werden. Das desorbierte Öl oder Fett kann, je nach örtliche Gegebenheiten, weiter aufgearbeitet oder einer direkten Verwendung zugeführt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Absorptionsmittel eignen sich besonders zur Reinigung der Abwässer in der Metall- und Maschinenindustrie. Die dort anfallenden, öl- und/oder fetthaltigen Abwässer werden bisher in großen Klärbecken gelagert, wo sich ein ölhaltiger Schlamm ablagert, der nicht direkt entfernbar ist, sondern erst durch Beimischung von Kalk und Abpressen verfestigt werden muß. Selbst nach einer solchen aufwendigen Aufarbeitung war der Abfall nur auf Sonderdeponien, die jedoch immer ein Uiinqeltschutzproblem darsteller abgelagert werden.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Absorptionsmittel wird eäne solche Aufarbeitung erheblich vereinfacht: Die gesamte Aufarbeitung des Ölschlammes und dessen Lagerung in Sonderde- ponien entfällt. Die mit dem Öl wollgesaugten Absorptions mittel können leicht abgetrennt werden und ihre gegebenenfalls notwendige weitere Verarbeitung bereitet dem Fachmann keine besonderen Schwierigkeiten.
  • Beispiel 1 A Herstellung des Absorptionsnittels 1000 g eines im Handel erhältlichen Katälysatorträgers in Kugelform der überwiegend aus Quarz besteht mit etwa 35 % offenen Poren, wurden mit einer Lösung aus 225 g Isobutyltrimethoxisilan und 1000 g Methylalkohol während 3 Stunden am Rückfluß gekocht. Nach anschließender Abku~hlung auf Raumtemperatur wurde die überschüssige Bilan-/flethanol-Lösung abdekantiert und die nassen Kugeln 3 x mit insgesamt 850 g Methanol gewaschen. Nach anschließender Trocknung bei 110 CC und 5 bis 30 mbar wurden 1019 g von mit Organosilan imprägnierten porösen Kugeln erhalten.
  • I B Durchführung der Reinigung ölverschmutzten Wassers 1000 g H20 und 28,6 g Hydrauliköl wurden intensiv gemischt und emulgiert. In einer Eluiersäule, die zu ca. 2/3 mit der Wasser-Öl-Emulsion gefüllt war, wurden 100 g der entsprechend A hergestellten Kugeln eingescht\:ittet. Die Kugeln schwimmen ohne Ausnahme auf der Flüssigkeitsoberfläche.
  • Nun wurde die ÖlArassermischung mit Hilfe einer Pumpe im Kreis geführt. Etwa 4 Minuten nach Beginn des Versuchs hatte sich eine Teilmenge der Kugeln so mit Öl vollgesaugt, daß ein Absinken der beladenen Kugeln erfolgte. Nach insgesamt 10 Minuten waren alle Kugeln beladen und sanken bis auf einige, die sich nicht mehr voll sättigen konnten, in ~der Flüssigkeit zu Boden.
  • Die ursprünglich sehr trübe Mischung war inzwischen völlig klar geworden, Ölanteile konnten nicht mehr beobachtet werden.
  • Die am Boden befindlichen #ugeln wurden dem Gefäß entnommen und ausgewogen. Es wurde eine Öl-Gewichtsaufnahme von 29 % und eine 6 %ige Wasseraufnahme ermittelt.
  • Beispiel 2 A Herstellung des Absorptionsmittels Zu einer Mischung von 450 g Tetramethoxisilan, 54 g Isobutyltrimethoxisilan und 192 g Methanol wurden 232,5 g einer0,3 % wässrigen Ammoniaklösung gegeben. Es fällt ein Niederschlag aus, der nach-Trocknung bei 110 0C und 10 mbar 223 g eines weißen kristallinen Kieselgels ergab. Für den folgenden Versuch wurde eine Siebfraktion von 0,15 bis 0,25 mm hergestellt.
  • B Durchführung der Reinigung ölverschmutzten Wassers 250 g H20 und 7,5 g Hydrauliköl wurden intensiv gemischt.
  • Diese milchige Suspension wurde im Kreislauf über einen Trichter mit Filter gepumpt. In das Filter wurde solange portionsweise von dem in A hergestellten Kieselgel gegeben bis das Wasser völlig klar war. Es waren 17,2 g Kieselgel erforderlich. Dies entspricht einer Ölaufnahme von 44 Ge Beispiel 3 A Herstellung des Absorptionsmittels 100 g eines im Handel erhältlichen granulierten Kieselgels mit ca. 1 cm3/g Porenvolumen und einer Körnung von ca.
  • 0,2 mm wurden mit einer Lösung von 36 g Isobutyltrimethoxi silan in 200 ml Toluol während 4 Stunden am Rückfluß gekocht. Der Festkörper wurde anschließend mit Methanol in einer Soxhlet-Apparatur extrahiert. Nach der Trocknung bei t110 OC und 10 mbar wurden 110 g hydrophobes Kieselgel erhalten.
  • B Durchführung der Reinigung ölverschmutzten Wassers Das Verfahren entsprach dem in Beispiel 2B beschriebenen.
  • Das Kieselgel nahm 56 Gew.-% Öl auf und es wurde ebenfalls völlig klares Wasser erhalten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Absorptionsmittel für Öle und Fette auf der Basis von porösen Stoffen mit großer Oberfläche, g e k e n n -z e i c h n a t als Formkörper mit einer Gesamtdichte, die kleiner als 1 ist, die mit Alkyl- und/oder Phenylunciloder organofunktionellen Silanen imprägniert sind und einen Anteil von mindestens 20% an offenen Poren besitzen, wobei der Anteil-dieser Poren mindestens so groß sein muß, daß der Gesamtkörper nach Auffüllen der offenen Poren mit den Fetten oder Ölen eine Dichte besitzt, die größer als 1 ist 2. Absorptionsmittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mit Alkylsilanen der allgemeinen Formel E -5#4-n imprägniert ist, wobei R für einen Alkylrest mit 1 bis 12 C-Atomen, vorzugsweise 1 bis 6 C-Atomen und X für ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe oder eine Alkoxigruppe mit 1 bis 4 C-Atomen steht und n Werte zwischen 1 und 3 annehmen kann.
  2. 3. Verfahren zur Reinigung von Wasser, das durch Öl und/ oder Fette verunreinigt ist unter Verwendung der Absorptionsmittel gemäß Ansprüchen 1 oder 2, dadurch'gekennzeichnet, daß man das zu reinigende Wasser in einem röhrenförmigen Reaktor mit dem Absorptionsmittel versetzt und nach beendeter Absorption die mit den Ölen und/oder Fetten beladenen, auf dem Boden des Reaktors befindlichen Absorptionsmittel abtrennt und das Öl und/oder Fett aus diesen desorbiert.
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