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DE3112673A1 - Kuehlvorrichtung fuer metall-, insbesondere fuer stahlgiessstraenge - Google Patents

Kuehlvorrichtung fuer metall-, insbesondere fuer stahlgiessstraenge

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DE3112673A1
DE3112673A1 DE19813112673 DE3112673A DE3112673A1 DE 3112673 A1 DE3112673 A1 DE 3112673A1 DE 19813112673 DE19813112673 DE 19813112673 DE 3112673 A DE3112673 A DE 3112673A DE 3112673 A1 DE3112673 A1 DE 3112673A1
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DE
Germany
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cooling device
cooling
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support
heat
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DE19813112673
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English (en)
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DE3112673C2 (de
Inventor
Werner Dr.-Ing. 4330 Mülheim Rahmfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
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Mannesmann AG
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Publication date
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Priority to AT82102333T priority patent/ATE10450T1/de
Priority to EP82102333A priority patent/EP0062209B1/de
Priority to US06/361,126 priority patent/US4452298A/en
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B22D11/225Controlling or regulating processes or operations for cooling cast stock or mould for secondary cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

21 372 - Fl/Schi - 4 - 30.3.81
Die Erfindung betrifft eine Kühlvorrichtung für Metall-, insbesondere für Stahl gießstränge mit innen gekühlten, metallischen Bauteilen, die den heißen Gießstrang in geringem Abstand umgeben oder stützen und/oder führen.
Derlei Kühlvorrichtungen dienen der Wärmeabfuhr aus dem heißen Gießstrang im Wege der Wärmeleitung innerhalb von Metallen. Ein solches Kühl verfahren steht im Gegensatz zu dem Spritzwasserkühlverfahren, bei dem überwiegend die Verdampfungswärme des Kühlwassers ausgenutzt wird, um die Wärme des Gießstrangs abzuführen. Bei dem Spritzwasserkühl verfahren entzieht das Kühlwasser nicht nur dem heißen Gießstrang die Wärme, sondern schützt auch gleichzeitig die Stützelemente und andere Bauteile der Stranggießvorrichtung vor überhitzung.
Die vorliegende Erfindung basiert auf einem Kühlkreislauf, bei dem das Kühlmedium innerhalb der Bauteile zirkuliert oder innerhalb der Bauteile durch die Bauteil wandung Wärme aufnimmt und nach Abfuhr außerhalb des Bauteils rückgekiihlt wird.
Bei der eingangs bezeichneten Kühlvorrichtung besteht das Problem, einen hohen Wärmefluß durch die Bauteilwandung zu leiten, was einen geringen Wärmewiderstand der Bauteilwandung voraussetzt. Zur Lösung dieses Problems könnte die Bauteilwandung sehr dünn ausgeführt werden, was jedoch in der Regel den Prinzipien einer hohen mechanischen Belastbarkeit des Bauteils widerspricht. Dünne Bauteilwandungen sind z. B. bei Stützrollen großer Länge nicht zulässig.
Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, ohne eine unzulässig dünne Bauteilwandung auszukommen und trotzdem einen geringen Wärmewiderstandswert bzw. eine hohe Wärmedurchgangsleistung zu erreichen.
21 372 - FT/Schi - 5 - 30.3.81
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zumindest die dem Gießstrang zugewandte Bauteilwandunq zumindest zonenweise im Sinn einer Verringerung des Wärmewiderstandes eine stetig verminderte Wanddicke aufweist und daß in diesen Zonen die Bauteil wandung an ihrer Inneren Oberfläche eine Wärmelibergangsstruktur, bestehrnd aus einer Vielzahl von Rillen, deren Breite und Tiefe kleiner als 1 mm ist, besitzt. Die Erfindung vermeidet zunächst alle Nachteile der Spritzwasserkühlung, nämlich eine ungleichmäßige Kühlung der Strangoberfläche, ungleich hohe Wärmespannungen in der Strangschale, Kantenunterkühlung, unkontrollierbare Mengen von Kühlwasser auf der Strangoberfläche, eine sonst erforderliche Spritzwasseraufbereitung, einen großen Stützabstand wegen der zwischen zwei Stützelementen angeordneten Spritzwasserdüsen, ferner Thermoschockbeanspruchungen der Stützelemente (Wärmewechselspannungen) und einen Wärmeverzug der Stützelemente. Vorteile der Erfindung sind sodann pine ausreichende Festigkeit der Bauteil wandung und trotzdem ein geringer Wärmewiderstandswert, wobei die Oberfläche des Gießstrangs gloichmäßig gekühlt wird. Die Wärmespannungen in der Schale des Gießstrangs können ferner niedrig gehalten werden. Durch den Wegfall der Spritzwasserdüsen kann der Abstand der Stützelemente von Anfang an kleiner vorgesehen werden, so daß die gefürchteten Ausbauchungen des im Inneren noch nicht genügend erstarrten Gießstranges vermieden werden.
Eine alternative Lösung der gestellten Aufgabe ergibt sich daraus, daß die Wärmeübergangsstruktur aus einer Kapillarstruktur (19) ähnlich einem sogenannten Wärmeleitrohr besteht.
Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung kann derart gestaltet sein, daß das Bauteil aus einer Stützrolle besteht, deren hohle Lagerzapfen für die Zufuhr und/oder für die Abfuhr flüssigen bzw. dampfförmigen Kühl medi ums vorgesehen sind und daß von Stützrolle zu Stützrolle ein Abstand zwischen drei und fünf Millimeter eingehalten ist. Die Stützrollen ermöglichen auf der Rollenberührungslinie eine gleichmäßige Kühlung des Gießstrangs. Ferner ist die Stützrolle selbst ohne die aufgeführten Nachteile einer Spritzwasserkühlung gekühlt.
ό I IZbVd
21 372 - Fl/Schi - 6 - 30.3.81
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in der inneren Oberfläche der Bauteilwandung in Abständen wärmewiderstandsvermindernde Vertiefungen angebracht sind. Diese Vertiefungen verstärken vorteilhafterweise den Wärmestrom durch die Bauteil wandung.
Ein Wärmestrom hoher Dichte und eine hohe Belastbarkeit des Bauteils zugleich werden dann erreicht, wenn die Vertiefungen in der Bauteil wandung im Längsquerschnitt einen etwa wellenförmigen Verlauf aufweisen, innerhalb dessen die Kapillarstruktur vorgesehen ist.
Die Grenze für die Vertiefungen in der BauteiIwandung, um eine unzulässige mechanische Schwächung zu vermeiden, kann derart gezogen werden, indem die Vertiefungen in der Bauteilwandung nicht mehr als 50 % der Wanddicke des Bauteils betragen.
Ein vollständiges Kühlsystem für einen Abschnitt des Stützrollengerüstes einer Stranggießanlage entsteht dadurch, daß mehrere Stützrollen mit ihren Kühl mittel-Abfuhrlagerzapfen an einen Kühler im wärmeabgebenden Bereich angeschlossen sind und die Kühlmittel-Zufuhrlagerzapfen an den Kühler unter Zwischenschaltung einer Pumpe in einem Niedertemperatur-Bereich angeschlossen sind.
Ein geschlossener, der Bauform einer Stranggießanlage angepaßter Kühlkreislauf wird außerdem derart gestaltet, daß der Kühler sich etwa parallel zum Gießstrang erstreckt und von einem Gas- bzw. Flüssigkeitsmantel umgeben ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
21 372 -. Fl/Schi - 7 - 30.3.81
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer Stranggießen!age in Seitenansicht,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1 gemäß dem bekannten Stand der Technik,
Fig. 3 eine geteilte Stützrolle, die mit der Erfindung ausgestattet ist (ein Rollenabschnitt ist geschnitten gezeichnet),
Fig. 4 den vergrößerten Ausschnitt aus einer mit den Erfindungsmerkmalen versehenen Stützrolle,
Fig. 5 einen Ausschnitt aus dem erfindungsgemä'ßen Verlauf der Bauteilwandung als Beispiel,
Fig. 6 eine Vorderansicht mehrerer erfindungsgemäß gestalteter Stützrollen, die an den erfindungsgemäßen Kühler angeschlossen sind und ein Stützwalzengerüst für den Gießstrang bilden.
Die Stranggießvorrichtung gemäß Fig. 1 zeigt eine Stranggießkokille 1, eine Strangführung, die aus einem oberen Kühlrollenabschnitt 2 und einem unteren Kühlrollenabschnitt 3 besteht. Die einzelnen Stützrollen 4 befinden sich in einem Abstand 5, der bei Anwendung der Erfindung etwa drei bis fünf Millimeter beträgt.
Das erfindungsgemäße Bauteil, das in Fig. 1 durch die Stützrollen 4 gebildet wird, kann auch 1n Form eines Schachtabschnittes oder dgl. angewendet werden. Dieses Bauteil umgibt dann den fiießstrang 6 mit einem Spaltabstand, der den Transport des Gießstranges 6 nicht beeinträchtigt oder, wie dies bei den Stützrollen 4 der Fall ist, den Gießstrang durch unmittelbare Berührung stützt und/oder führt.
21 372 - Fl/Schi - 8 - 30.3.81
Die Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 benötigt daher nicht die bekannte Spritzwassorkühlung, die in Fig. 2 dargestellt ist. Dort wird der Gießstranq 6a mit den Stützrollen 7 gestützt, die zwangsweise im Abstand B angeordnet sein müssen, um den notwendigen Raum für die Spritzdüsen 9 zu schaffen. Die Nachteile des in Fig. 2 dargestellten SpritzwasserkUhlVerfahrens wurden vorstehend eingehend geschildert.
Es soll lediglich hervorgehoben werden, daß das aus den Spritzdüsen 9 austretende Kühlwasser 10 eine unregelmäßige Kühlung der Strangoberfläche des Gießstranges 6 verursacht, wobei ungleich hohe Wärmespannungen in der Strangschale entstehen können, sowie Kantenunterkühlung verursacht und in unkontrollierbaren Mengen auf der Strangoberfläche vagabundieren kann und im übrigen eine Spritzwasseraufbsreitung erfordert. Das Spritzkühl verfahren verursacht außerdem Thennoschockbeanspruchungen der Stiitzelemente (Wärmewpchselspannungen) und einen Wärmeverzug der Stiitzelemente.
Diese Nachteile vermeidet die Stützrolle 4 gemäß Fig. 3, die aus den Stützrollenabschnitten 4a und 4b mit den separaten Stiitzlagern lla, 11b, lic und lld gebildet ist.
Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung fördert Kühlmedium 14, z. B. Kühlwasser, in einem weiter nicht dargestellten (offenen oder geschlossenen) Kühlmedium-Kreislauf durch das Zentral rohr 12 in Pfeilrichtung 14a, aus dessen Mündung 12a das Kühlmedium ausströmt und in Pfeil richtung 14b umgelenkt durch die Kühl form 13 strömt, und verläßt erwärmt (in Dampfform oder in einer Mischung aus Dampf und Flüssigkeit) die Stützrolle 4a (4b) in Pfeil richtung 14c, um abgekühlt zu werden.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht die Bauteilwand 15 aus der Wandung der Stützrolle 4. Im Bereich der Kühlform 13 ist die Wanddicke 16 zonenweise stetig vermindert. Eine solche Zone 17 stellt jedoch keine mechanische Schwächung der übrigen Wanddicke 16 dar.
3 1 1 2 ί-ΐ 7
21 372 - Fl/Schi - 9 - 30.3.81
Die Belastungsfähigkeit der Stützrolle 4 wird durch die innere Oberfläche 18 gewährleistet, wobei der inneren Oberfläche 18 insbesondere zwei Funktionen zukommen:
Die Innenform übt Gewölbefunktion aus und vergrößert gleichzeitig die Oberfläche 18. Hinzu kommt die Kapillarstruktur 19 ähnlich derjenigen aus den sogenannten Wärmeleitrohren (heat-pipes).
Ein solches Wärmeleitrohr ist in der DE-AS 12 64 461 beschrieben. Es wirkt dort allerdings als geschlossenes Bauteil. Die Stützrolle 4 kann prinzipiell betrachtet die äußere Form eines solchen Wärmerohres aufweisen. Allerdings ist eine noch zu beschreibende Wärmeabfuhr durch die hohlen Lagerzapfen 20 bzw. 21 vorzusehen.
Die innere Oberfläche 18 weist Vertiefungen 22 auf, die im Längsquerschnitt 23 einen etwa wellenförmigen Verlauf 24 bilden. Der etwa wellenförmiqe Verlauf 24 vermeidet die Bildung von Spannungsspitzen im Werkstoff der Stützrollen 4. Der wellenförmige Verlauf 24 kann auch sehr langgestreckt und flach sein, so daß nur eine Zone 17 auf die Länge des Stützrollenabschnitts 4a,4b entsteht.
Die hohe Temperatur des Gießstrangs 6, die ca. 700 bis 1100* C betragen kann, läßt das Kühlmedium 14 bis zur Dampfform erwärmen. Es ist daher zweckmäßig, bei dem sehr hohen Wärmeinhalt innerhalb der Kiihlform 13 den überhitzten Dampf abzuziehen und durch kühleren, ungesättigten Dampf des "frischen" Kühlmediums und/oder durch eine Mischung von flüssigem und dampfförmigem Kühlmedium kontinuierlich analog zu der einzuhaltenden Abklihlungskurve des langsam erstarrenden Gießstranges 6 zu ersetzen.
■ · * I
21 372 - Fl/Schi - 10 - 30.3.81
Die Stützrollen 4 sind mit ihrem Kühlmittel-Abfuhrlagerzapfen 25 an den Kühler 26 angeschlossen (Fig. 6). Der Anschluß liegt in dem wärmeabgebenden Bereich 27 des Kühlers 26. Die Kühl mittel-Zufuhrlagerzapfen 28, denen jeweils in temperaturniederen Bereichen 29 eine Pumpe 30 vorgeschaltet ist, liegen an dem Kühler 26 ebenfalls in den Niedertemperatur-Bereichen 29. Der Kühler 26 selbst wird im Gegenstromverfahren zum Wärmeanfall des Gießstranges 6 mittels des eintretenden Kühlmittels 31, das den Gas- bzw. Flüssigkeitsmantel 32 bildet, gekühlt, wobei das Kühlmittel 31 den Kühler 26 bei 31a erwärmt verläßt. Dabei erstreckt sich der Kühler 26 etwa parallel zum Gießstrang 6 und liegt neben oder unter oder über dem Gießstrang 6.

Claims (8)

Mannesmann Aktiengesellschaft 30. März 1981 Mannesmannufer 2 21 372 - FI/Schi Düsseldorf Kühlvorrichtung für Metall-, insbesondere für Stahlqießstränge Patentansprüche
1. Kühlvorrichtung für Metall-, insbesondere für Stahl qießstränge, mit innen gekühlten, metallischen Bauteilen, die den heißen Gießstrann in geringem Abstand umgeben oder stützen und/oder führen, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die dem Gießstrang (6) zugewandte Bauteil wandung (15) zumindest zonenweise im Sinn einer Verringerung des Wärmewiderstandes eine stetig verminderte Wanddicke (16) aufweist und daß in diesen Zonen (17) die Bauteil wandung (15) an ihrer inneren Oberfläche (18) eine Wämeüberqanqsstruktur, bestehend aus einer Vielzahl von Rillen, deren Breite und Tiefe kleiner als 1 mm sind, besitzt.
372 - Fl/Schi 30.3.81 '
30.3. ■I'
2. Kühlvorrichtung für Metall-, insbesondere für Stahl gießstränge, mit innen gekühlten, metallischen Bauteilen, die den heißen Gießstrang in geringem Abstand umgeben oder stützen und/oder führen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeübergangsstruktur aus einer Kapillarstruktur (19) ähnlich einem sogenannten Wärmeleitrohr besteht.
3. Kühlvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bauteil aus einer Stützrolle (4) besteht, deren hohle Lagerzapfen (20,21) für die Zufuhr und/oder für die Abfuhr flüssigen O bzw. dampfförmigen Kühl mediums (14) vorgesehen sind und daß von Stützrolle (4) zu Stützrolle (4) ein Abstand zwischen drei und fünf Millimeter eingehalten ist.
4. Kühlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Oberfläche (18) der Bauteil v/a ndung (15) in Abstänoen wärmewiderstandsvermindernde"Vertiefungen (22) angebracht sind.
5. Kühlvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen (22) in der Bauteilwandung (15) im Langsquerf~\ schnitt (23) einen etwa wellenförmigen Verlauf (24) aufweisen, innerhalb dessen die Kapillarstruktur (19) vorgesehen ist.
6. Kühlvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (22) in der Bauteil wandung (15) nicht mehr als 50 % der üblichen Wanddicke des Bauteils betragen.
372 - Fl/Schi - 3 - 30.3.81
7. Kühlvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Stützrollen (4) mit ihren Kühl mittel -Abfuhrlagerzapfsn (25) an einen Kühler (26) im wärmeabgebenden Bereich (27) angeschlossen sind und die Kühlmittel-Zufuhrlagerzapfen (28) an den Kühler (28) unter Zwischenschaltung einer Pumpe (30) in einem Niedertemperatur-Bereich (29) angeschlossen sind.
8. Kühlvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühler (26) sich etwa parallel zum Gießstrang (6) erstreckt und von einem Gas- bzw. Flüssigkeitsmantel (32) umgeben ist.
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