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DE3112650A1 - "fahrzeuglaufkette" - Google Patents

"fahrzeuglaufkette"

Info

Publication number
DE3112650A1
DE3112650A1 DE19813112650 DE3112650A DE3112650A1 DE 3112650 A1 DE3112650 A1 DE 3112650A1 DE 19813112650 DE19813112650 DE 19813112650 DE 3112650 A DE3112650 A DE 3112650A DE 3112650 A1 DE3112650 A1 DE 3112650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
chain
chain according
shaped
vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813112650
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 7910 Neu-Ulm Staudenmaier
Johann Werner Willer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wiese Hans Holger Co KG GmbH
Original Assignee
Wiese Hans Holger Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wiese Hans Holger Co KG GmbH filed Critical Wiese Hans Holger Co KG GmbH
Priority to DE19813112650 priority Critical patent/DE3112650A1/de
Publication of DE3112650A1 publication Critical patent/DE3112650A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/24Tracks of continuously flexible type, e.g. rubber belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Fahrzeuglaufkette
  • Gleiskettenfahrzeuge, d. h. Fahrzeuge, deren Räder zur Verminderung des Bodendrucks sowie zur Verbesserung der Geländegängigkeit auf Ketten laufen, sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Auf dem zivilen Sektor werden sie als geländegängige Fahrzeuge für bau-, land- und fortwirtschaftliche Zwecke verwendet.
  • Bekannt sind ferner mit Gleisketten ausgerüstete Pistenfahrzeuge für die Pistenpflege, zur Pistenüberwachung und als Spurgeräte zum Anlegen von Skiloipen.
  • Die Geräte können im Sommer vielfach umgerüstet werden, um sie auf s-chneefreiem Boden einsetzen zu können. Zu diesem Zweck werden andere Ketten aufgezogen.
  • Die beispielsweise für Histenfahrzeuge eingesetzten Gleisketten bestehen aus Gummiflachbändern, die auf ihrer Außenseite mit quer zur Laufrichtung angeordneten Profilschienen bestückt sind. Die Profilschienen sind z. T. messerartig ausgebildet, so daß sie infolge ihrer Linienberührung mit dem Untergrund eine sehr hohe Flächenpressung verursachen. Befestigt sind die Profilschienen mit durch die Treibriemen hindurchgreifendenSchrauben, die auf der Gegenseite teilweise mit ebenfalls quer zur Fahrrichtung angeordneten Profilschienen verschraubt sind. Die Schraubverbindungen lösen sich erfahrungsgemäß häufig durch die fortwährenden starken Erschütterungen und können ausreißen.
  • Angetrieben werden Gleisketten dieser Art, wie sie beispielsweise ilts der deutschen Patentschrift 14 80 786 entnehmbarsind, durch ein Zahnrad (Toras). Zusätzlich werden die Gleisketten durch Laufräder, die z. T.
  • luftbereift oder ausgeschäumt sind, gestützt.
  • Um das seitliche Ablaufen der Gleisketten zu verhindern, sind an ihren Innenseiten bügelförmige Führungsstege angeordnet, die beidseitig an den Stütz-und Führungsrädern vorbeilaufen.
  • Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Laufwerke besteht in dem erheblichen Gewicht, das durch die Metallprofile und die Verschraubungen gegeben ist. Derartig bestückte Fahrzeuge können nur geringe Geschwindigkeiten bis maximal 18 km/h erreichen, wobei eine Zerstörung des Untergrundes unumgänglich ist. Deshalb sind die Fahrzeuge für den Straßenverkehr nicht zugelassen. Die scharfkantigen Profile der Gleisketten zerstören die Straßendecken.
  • Gleisketten besitzen eine große Quersteifigkeit 9 so daß die Laufwerke am Fahrzeug unabhängig voneinander gefedert sein müssen. Diese Lösung bietet jedoch nur eine begrenzte Anpassungsfähigkeit des Fahrzeugs an in Querrichtung laufende Höhendifferenzen des befahrenen Bodens, wie beispielsweise bei Mulden u.dgl.
  • Während des Fahrbetriebes entwickeln die Gleisketten erhebliche Geräusche durch das Aufschlagen der einzelnen Metallprofile auf den Fahrgrund. Eine besondere Scharfkantigkeit der Querstege ist beim Winterbetrieb für diese Antriebsart unumgänglich, da sie sich in den Schneeuntergrund eingraben sollen. Nach dem Umrüsten auf Sommerbetrieb besteht zwar die Möglichkeit, die Scharfkantigkeit der Querstege durch andere Profile herabzusetzen, jedoch muß das Fahrzeug eine Mindesttraktion aufweisen, weil eine Formschlüssigkeit der Kette mit dem Fahruntergrund auch im Sommerbetrieb nicht zu umgehen ist. Dies führt in jedem Fall zu einer erheblichen Belastung und teilweisen Zerstörung des Untergrundes.
  • Der Verschleiß der Gleisketten ist selbst im Winterbetrieb erheblich. Die Laufwerke haben nur geringe Standzeiten. Die Stege müssen schon nach geringen Laufleistungen ausgewechselt werden. Dies erfordert eine häufige Stillegung der Fahrzeuge mit allen Nachteilen eines hohen Wartungsaufwandes.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Laufkette für Fahrzeuge der vorgenannten Art zu schaffen, deren Flächendruck erheblich herabgesetzt ist, ohne daß die Traktionsfähigkeit verringert wird, so daß der Einsatz sowohl auf festem Untergrund (Straße) als auch auf weichem Untergrund (Schneeflächen, einschließlich Flächen mit Tiefschnee, Sand, mooriger Untergrund, Ackerboden, Grasflächen) problemlos möglich ist und zwar auch unter Berücksichtigung welliger Geländeformationen mit z. T. erheblichen Neigungswinkeln. Außerdem soll die Laufkette so gestaltet sein, daß wesentlich höhere Fahrgeschwindigkeiten bei einer gleichzeitig erheblichen Herabsetzung der Geräuschentwicklung erreicht werden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich durch mehrere parallel zueinander angeordnete Laufbänder aus elastischem nachgiebigem Material aus, welche durch quer zur Bewegungsrichtung verlaufende, stabförmige Elemente miteinander verbunden sind.
  • Weitere Merkmale zur weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Ein Fahrzeug mit erfindungsgemäß gestalteten Ketten ist ohne Umrüstung der Ketten auf den unterschiedlichsten Bodenarten einsetzbar. Das Fahrzeug kann sowohl auf der Straße mit ordnungsgemäßer Zulassung und hohen Geschwindigkeiten fahren,als auch auf Schneeböden steilerAbhänge mit Neigungen bis zu 100% die notwendige Traktion zu entwickeln. Gleichfalls sind Sandboden, Moorboden, Ackerboden, Wiesenboden u.dg.
  • 2 befahrbar. Die Flächenpressung kann bis auf 0,018 kg/cm2 herabgesetzt werden, was im Gegensatz zu den bisher 2 üblichen Werten um 0,04 kg/cm ein sehr großer Vorteil ist. Der Untergrund bleibt. außerdem vor jeder Zerstörung verschont. Die Kette besitzt eine erhebliche Querelastizität, wodurch sie befähigt ist, Mulden zu durchfahren, Kanten elastisch zu überbrücken u.dgl., so daß in jedem Fall ein Anschmiegen an den Untergrund erreicht wird. Dadurch entwickelt sich ein weiches Fahrverhalten, wie es von Niederdruckreifen her bekannt ist. Der Lauf ist vibrationsfrei und leise (da auf den Untergrund aufschlagende, harte Elemente fehlen). Eine federnde Aufhängung der Laufwerke ist durch die Querelastizität der Ketten nicht notwendig. Durch eine genügend hohe Spannung der Laufbänder ist die Kette für hohe Fahrzeuggeschwindigkeiten infolge Flatterfreiheit geeignet. Mit einer erfindungsgemäß gestalteten Kette können nachträglich Reifenfahrzeuge mit mehreren Achsen bestückt werden.
  • Derartig ausgerüstete Fahrzeuge sind in der Lage, in beladenem Zustand bindige, weiche Böden zu befahren, wie dies häufig auf Baustellen der Fall ist. Sobald eine Kette in einen Weichboden so weit einsinkt, daß die Verbindungstäbe zur Auflage kommen, entstehen zusätzliche tragende Flächen und Verzahnungen mit dem Untergrund. Die Ketten sind glieder- und bolzenfrei, was gegenüber den bisherigen Gleisketten einen erheblichen Vorteil mit sich bringt. Weitere Vorteile sind für die Herstellung gegeben, da für Laufwerke verschiedener Breiten lediglich unterschiedlich lange Stäbe gewählt werden müssen. Die Ketten sind durch ihre absolute Korrosionsfreiheit auch für den Unterwasserantrieb, beispielsweise bei Bootswagen, Slipanlagen und für Fahrzeuge zur Strandreinigung hervorragend geeignet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung rein schematisch dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigen: Figur 1 die Stirnansicht einer abgewickelten Kette, Figur 2 die schaubildliche Darstellung eines Kettenabschnitts, Figur 3 einen Querschnitt durch ein Kettenband mit einem Befestigungselement, Figur 4 einen Querschnitt durch die Kette mit einem durchgehenden Ankerstab und Figur 5 ein Kettenlaufwerk mit einer Stabbespannung.
  • In dem gezeigten Beispiel besteht die Kette 1 aus mehreren parallel zueinander angeordneten Zahnriemen 2, 3, 4 und 5. Sie sind durch quer zur Fahrrichtung verlaufende Hohlstäb 6 miteinander verbunden.
  • Die mittleren Zahnriemen 3 und 4 sind mit angeformten Führungsnoppen 7 ausgerüstet, wobei das dargestellte Beispiel einen Noppen zur Führung der Laufräder 8 an jedem zweiten Zahn zeigt.
  • Zur Sicherung der Zahnriemen gegen eine axiale Verschiebung auf den Stäben 6 sind zwischen den Zahnriemen und den Stäben Hülsen 9 mit flanschartigen Rändern 10 angeordnet. Die Hülsen 9 sind mit den Stäben 6 verklebt.
  • Durch die Hohlstäbe 6 können auch stabförmige Anker 11 geführt sein, die an ihren Enden mit Schraubgewinden 12 versehen sind. Durch hülsenförmige Schrauben 13 mit einem breiten, flanschartigen Kopf 14 können die beiden äußeren Zahnriemen 2 und 5 zusammengezogen werden. Zusätzliche Distanzrohre 14 und 15 mit flanschartigen Halterungen 16 an den Enden können zwischen den übrigen Zahnriemen auf den Hohlstab 6 aufgeschoben sein. Zusammen mit dem Anker sorgen sie für eine genaue Fixierung der Zahnriemen auf den Hohlstäben.
  • Sofern eine höhere Tragfähigkeit erwünscht ist, können die Stababschnitte zwischen den Zahnriemen 2 und 3 bzw. 4 und 6 bespannt werden. Eine solche Ausführungsform ist für einen besonders weichen und tiefen Boden geeignet. Zur tses rlrlurlg eignen sich sowohl Netze 17 (Fig. 5) als auch flachig geschlossene Elemente, die gegebenenfalls sogar die Stärke der Zahnriemen erreichen und für eine bündig durchgehende Fläche sorgen und dadurch die Zahnriemen entlasten.
  • - Patentansprüche - Leerseite

Claims (22)

  1. Patentansprüche Laufkette für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch mehrere, parallel zueinander angeordnete Laufbänder (2, 3, 4 und 5) aus elastisch nachgiebigem Material, welche durch quer zur Bewegungsrichtung verlaufende, stabförmige,elastische Elemente (6) miteinander verbunden sind.
  2. 2.) Laufkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bänder kettenförmig ausgebildet sind.
  3. 3.) Laufkette nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Bänder Gummiketten eingesetzt sind.
  4. 4.) Laufkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bänder Blockzahnriemen eingesetzt sind.
  5. 5.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder auf Abstand zueinandergehalten sind.
  6. 6.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder mit angeformten Führungsnoppen (7) für die Lauf-und Stützräder (8) versehen sind.
  7. 7.) Laufkette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnoppen (7) angeklebt sind.
  8. 8.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Noppen mit verschleißfestem Material armiert sind.
  9. 9.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen elastischen Elemente aus Kunststoff bestehen.
  10. 10.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder mit den stabförmigen Elementen verklebt sind.
  11. 11.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Laufbändern und den stabförmigen Elementen Hülsen (9) mit seitlichen, flanschartigen Rändern (10) zum Schutz der Laufbänder vor Axialverschiebungen auf den stabförmigen Elementen angeordnet sind.
  12. 12.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß als stabförmige Elemente Hohlstäbe eingesetzt sind.
  13. 13.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Laufbändern Distarlzrohre angeordnet snd.
  14. 14.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hohlstäbe Ankerstäbe hindurchgeführt und an ihren Enden mit sich an den Außenflächen der Bänder anlegenden Fixierscheiben versehen sind.
  15. 15.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbänder mit zugfesten Armierungsseilen ausgestattet sind.
  16. 16.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 15, gekennzeichnet durch einen Antrieb über einen Formschluß der Antriebsräder mit den Zahnriemen.
  17. 17.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 15, gekennzeichnet durch einen Antrieb über einen Formschluß der Antriebsräder mit den stabförmigen Elementen (6).
  18. 18.) Laufkette, gekennzeichnet durch einen Antrieb über einen Reibschluß zwischen den Antriebsrädern und den Führungsnoppen (7).
  19. 19.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 15, gekennzeichnet durch einen Antrieb über einen Reibschluß zwischen den Antriebsrädern und den stabförmigen Elementen.
  20. 20.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbänder mit Schneekrallen bestückt sind.
  21. 21.) Laufkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 20, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Laufbändern befindlichen Abschnitte der stabförmigen Elemente durch eine Bespannung umhüllt sind.
  22. 22.) Laufkette nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß als Bespannung ein Netz (17) zwischen den Laufbändern angeordnet ist.
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