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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft einen Dachträger für Kraftfahrzeuge und dgl.
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Bei den bekannten Dachträgern muß beim Anbringen und beim Abnehmen
vom Wagendach an jedem Trägerfuß wenigstens eine Schraube angezogen bzw. gelöst
werden. Hierdurch wird das Abnehmen und Wiederanbringen, beispielsweise wenn der
Wagen durch eine Waschstraße gefahren werden soll, relativ umständlich und zeitraubend.
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Da die zu betätigenden Schrauben den Witterungseinflüssen ausgesetzt
sind, sind sie häufig durch Rost und Verschmutzung schwer gängig oder sie sitzen
ganz fest, wodurch das Abnehmen sehr erschwert wird.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dachträger der eingangs
angegebenen Art so auszubilden, daß dieser schnell und bequem abgenommen und wieder
angebracht werden kann.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs
1 gelöst. Durch die Ausbildung der Spanneinrichtung als Exzenter oder entsprechendes
Kurvenstück wird die Betätigung erheblich vereinfacht, da das Kurvenstück lediglich
über einen relativ kleinen Winkelbereich verschwenkt zu werden braucht.
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Ferner wird die Leichtgängigkeit einer solchen Spanneinrichtung nicht
in dem Maße durch Witterungseinflüsse beeinträchtigt, wie dies bei Schrauben der
Fall ist. Schließlich ergibt sich auch eine einfache Sicherungsmöglichkeit, um ein
unbeabsichtigtes Verschwenken des Kurvenstücks zu verhindern.
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Damit die Spanneinrichtung auf die unterschiedlichen Abmessungen von
Dachrinnen an Kraftfahrzeugen eingestellt werden kann, wird das Kurvenstück bzw.
der Exzenter in seiner Lage relativ zum Abstützglied bzw. relativ zur Klemmlasche
verstellbar angebracht. Zweckmäßigerweise wird das Kurvenstück auf einem Ge-Gewindestift
verstellbar angeordnet, der sich quer zum Abstützglied und zur Klemmlasche erstreckt.
Lediglich bei der ersten Montage des Dachträgers muß mittels des Gewindestiftes
das
Kurvenstück eingestellt werden, worauf es während der gesamten
Benutzungsdauer nicht mehr verstellt zu werden braucht, so daß eine evt. Schwergängigkeit
des Gewindestifts ein bequemes und schnelles Abnehmen des Dachträgers nicht beeinflußt.
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Zur Sicherung der Einstellung des Kurvenstücks mittels des Gewindestiftes
wird dieser angrenzend an den Gewindeeingriff mit dem Kurvenstück durch eine entsprechend
eng ausgelegte Bohrung eines Kunststoffteils geführt, das als F>onicrmutter wirkt.
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Um eine Spannrichtung zu erhalten, die der Klemmrichtung der Klemmlasche
an einer Dachrinne von unten nach oben entspricht, wird der Gewindestift schräg
zur Ebene des Abstützglieds und der Klemmlasche angeordnet.
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Das Kurvenstück kann unmittelbar zwischen Klemmlasche und Abstützglied
angeordnet sein, zweckmäßigerweise wird es auf der Innenseite des Abstützgliedes
angeordnet, wodurch es besser geschützt ist und eine flache Gestaltung von Klemmlasche
und Abstützglied ermöglicht wird.
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Um eine Sicherung des Kurvenstücks in der Spannstellung zu erhalten,
wird vorteilhafterweise ein Schieber als Sicherungsteil vorgesehen, der von oben
nach unten in die Sichertzgsstellung verschiebbar ist und dabei einen am Kurvenstück
angebrachten Spannhebel übergreift. Der Schieber wird durch die Schwerkraft in seiner
Sicherungsstellung gehalten und damit auch durch Erschütterungen nicht gelöst.
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Damit eine stabile Lage der Spanneinrichtung in der Spannstellung
erreicht wird, ist das Kurvenstück bzw. der Exzenter in der Spannstellung etwas
über den Totpunkt hinaus verschwenkbar, wobei eine dem Kurvenstück entsprechend
gekrümmte Anlagefläche sich ebenfalls über den Totpunktbereich hinaus erstreckt.
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Zur Sicherung der Spannstellung wird ferner ein Anschlag vorgesehen,
der in der Spannstellung eine Schwenkbewegung des das
Kurvenstück
tragenden Gewindestifts um die Drehachse des Kurvenstücks in Löserichtung der Klemmlasche
verhindert. Auf diese Weise ist es auch nicht möglich, die Spanneinrichtung durch
Ziehen an der Klemmlasche zu lösen.
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Das Abstützglied ist zweckmäßigerweise plattenförmig ausgebildet und
mit senkrecht dazu liegenden Versteifungsrippen versehen, die zur Führung der Klemmlasche
und des Kurvenstücks sowie zum Abdecken von scharfen Kanten ausgebildet sind.
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Das Abstützglied kann beispielsweise aus Aluminium gegossen sein,
vorzugsweise wird es aus Kunststoff gefertigt. Dies ist dadurch möglich, daß das
Abstützglied nur auf Druck beansprucht wird.
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Insbesondere bei Fahrschulen ist es erforderlich, ein auf einem Dachträger
angebrachtes Schild, beispielsweise bei Prtifungsfahrten, abzunehmen0 Um in diesem
Falle ein Abnehmen des ganzen Dachträgers zu vermeiden, wird erfindungsgemä.ß das
Schild bzw.
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der Schildträger kippbar am Dachträger angebracht. Durch Verschwenken
aus der senkrechten Stellung in eine waagrechte ist das Schild unkenntlich.
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Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
und in der nachfolgenden Beschreibung angegeben.
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Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 in einer perspektivischen
Ansicht einen Dachträger mit Abstützgliedern, an denen die Spanneinrichtung weggelassen
ist; Fig. 2 die Spanneinrichtung mit Kurvenstück und Klemmlasche in einer perspektivischen
Ansicht; Fig. 3 in einer Querschnittsansicht ein Abstützglied mit Spanneinrichtung;
Fig.
4 in einer perspektivischen Ansicht ein schieberförmiges Sicherungsteil; Fig. 5
eine Ansicht des Abstützgliedes von außen; Fig. 6 eine Ansicht des Abstützgliedes
von innen; Fig. 7 einen Querschnitt durch die Befestigungseinrichtung eines Schildträgers;
Fig. 8 eine Stirnansicht einer der Muffen, und Fig. 9 eine Seitenansicht des Schildträgers.
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Die Fig. 1 zeigt einen Dachträger, bei dem Vierkantrohrstücke 1 jeweils
in einem Abstützglied 2 befestigt sind, die mit ihrer Unterkante in der Regenrinne
eines Kraftfahrzeugs eingesetzt werden. Die Rohrstücke 1 werden in ein nicht dargestelltes
mittleres Rohrstück von größerem Durchmesser eingeschoben, worauf der eingestellte
Abstand zwischen den Abstützgliedern 2 bekannterweise mittels radial eingesetzter
Schrauben fixiert wird.
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Die Abstützglieder 2 weisen einen rohrförmigen Ansatz 3 zur Aufnahme
des Rohrstückes 1 auf. Von diesem Ansatz 3 erstreckt sich ein plattenförmiger Abschnitt
4 schräg nach unten, der etwa in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks ausgebildet
ist (Fig. 5 und 6), wobei die Grundlinie des Dreiecks eine relativ breite und damit
stabile Auflagekante bildet. Längs der beiden Seiten des Abschnitts 4 erstrecken
sich senkrecht zu dieserQVersteifungsrippen 5, die auf der Außenseite nach unten
verstärkt vortreten, während sie auf der Innenseite sich im oberen Abschnitt nach
innen erstrecken. Diese Versteifungsrippen sind in der Seitenansicht etwa rechteckig
ausgebildet, wobei der plattenförmige Abschnitt 4 etwa diagonal zu diesen rechteckigen
Versteifungsrippen liegt. Am unteren Ende ragt der plattenförmige Abschnitt 4 für
den Eingriff in die Regenrinne eines Fahrzeugs
gegenüber den Versteifungsrippen
5 vor. Auf der Außenseite des Abstützgliedes 2 dienen die Versteifungsrippen 5 zur
Führung der in Fig. 2 gezeigten Klemmlasche 6, wobei sie zugleich eine Abdeckung
der scharfen Kanten der Klemmlasche bilden.
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Im Mittelbereich weist der Abschnitt 4 eine schräg nach innen verlaufende
Fläche 7 auf, die in einen gekrümmten Auflageabschnitt 8 für ein Kurvenstück 9 übergeht.
Die Flächen 7 und 8 sind seitlich durch Wandabschnitte 10 begrenzt, die auf der
Innenseite in Versteifungsrippen 11 übergehen, welche sich seitlich des gekrümmten
Auflageabschnitts 8 erstrecken und zur Führung des Kurvenstücks 9 dienen. Uber der
gekrümmten Auflagefläche 8 ist in dem plattenförmigen Abschnitt 4 ein Fenster 12
ausgespart, durch welches ein am Kurvenstück 9 angebrachter Spannhebel 13 von außen
betätigbar ist.
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Die in Fig. 2 gezeigte Spanneinrichtung weist eine Schraube bzw.
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einen Gewindestift 14 auf, an dessen einem Ende die Klemmlasche 6
gelenkig befestigt ist, während am gegenüberliegenden Endabschnitt das Kurvenstück
9 aufgeschraubt ist. Dieses Kurvenstück 9 besteht aus zwei Kreissektoren die durch
eine Stahlachse 15 miteinander verbunden sind. Durch diese Stahlachse 15 läuft quer
eine Gewindebohrung zur Aufnahme des Gewindestiftes 14. An den beiden Kreissektoren
des Kurvenstücks ist über zwei Stege 16, zwischen denen das vorstehende Ende des
Gewindestiftes 14 verschwenkbar ist, der plattenförmig ausgebildete Spannhebel 13
angebracht.
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Die Fig. 3 zeigt die in das Abstützglied 2 eingesetzte Spanneinrichtung.
Um ein Spannen der Klemmlasche 6 von unten nach oben beim Übergreifen der nicht
dargestellten Dachrinne eines Fahrzeugs zu erhalten, ist der Gewindestift 14 schräg
zur Ebene der Klemmlasche 6 und des plattenförmigen Abschnitts 4 angeordnet, wobei
die Klemmlasche 6 zu diesem Zweck einen Absatz 17 aufweist, der quer zur Spannrichtung
liegt und an dem der Gewindestift 14 angreift. In der Spannstellung nach Fig.3
liegt
die Klemmlasche 6 zwischen den Versteifungsrippen 5, so daß deren über der Regenrinne
liegende Seitenränder abgedeckt sind. Die Neigung des Wandabschnitts 7 am Abstützglied
2 ist durch die Schräglage des Gewindestiftes im wesentlichen vorgegeben. Dieser
ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Schraube ausgebildet, deren Kopf
18 auf den Außenseite der Klemmlasche 6 anliegt. Die gekrümmte Auflagefläche 8,
an welcher das Kurvenstück 9 anliegt, hat im wesentlichen die gleiche Längsabmessung
wie die Umfangsabschnitte der Kreissektoren des Kurvenstücks, so daß sich eine geringe
Flächenpressung ergibt. In der Spannstellung nach Fig. 3 erstreckt sich das rechte
Ende des gekrümmten Auflageabschnitts 8 soweit über die durch die Längsachse des
Gewindestiftes 14 vorgegebene Spannlinie, so daß ein Herausdrücken des Kurvenstücks
9 in Richtung des Pfeils A in Fig. 3 verhindert wird, sofern das Kurvenstück nicht
um seine Achse 15 verdreht wird.
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Um ein Lösen der Spanneinrichtung durch Ziehen an der Klemmlasche
6 in Richtung des Pfeil es B zu verhindern, ist ein Anschlag 19 vorgesehen (Fig.
3), der in der Spannstellung eine Schwenkbewegung des Gewindestiftes um die Drehachse
des Kurvenstücks in Richtung des Pfeils B verhindert. Dieser Anschlag 19 wird durch
die Kante einer Durchtrittsbohrung 20 im gekrümmten Wandabschnitt 8 gebildet.
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Die innenliegende Kante dieser Bohrung bzw. Ausnehmung 20 bildet eine
weitere Sicherung gegen eine Verschiebebewegung des Kurvenstücks 9 in Richtung des
Pfeils A, die auch durch den auf der Innenseite überstehenden Abschnitt der gekrümmten
Auflagefläche 8 gesichert ist.
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Zum Lösen der Spanneinrichtung wird der Spannhebel 13 von außen durch
das Fenster 12 nach innen gedrückt, wobei das Kurvenstück 9 um die Achse 15 nach
oben (Fig. 3) verschwenkt wird und außer Eingriff mit dem Aufla6eabscitt 8 kommt.
Hierdurch kann die Klemmlasche 6 in Richtung des Gewindestiftes 14 nach unten gezogen
und in Richtung des Pfeiles B nach außen geklappt werden,
wobei
in diesem Falle die Kanten der Bohrung 20 als Drehpunkt dienen. Der Gewindestift
14 liegt mit geringem Spiel in der Bohrung 20, so daß aufgrund der geringen Wandstärke
des Abschnitts 8 der Gewindestift ohne weiteres verschwenkt werden kann.
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Die relative Anordnung der Auflagefläche 8 mit der Durchtrittsbohrung
20 zur Längsrichtung des Gewindestiftes 14 kann so gewählt werden, daß dieser in
der Spannstellung schräg in der Bohrung 20 liegt, wobei die gegenüberliegenden Kanten
der Bohrung 20 als Anschläge für ein weiteres Verschwenken des Gewindestiftes dienen,
während nach dem Lösen des Kurvenstücks 9 der Gewindestift etwa in die Achse der
Bohrung verschwenkt werden kann.
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Beim Anbringen des Dachträgers ist der Spannhebel 13 nach rechts verschwenkt,
so daß das Kurvenstück 9 außer Eingriff mit der Anlagefläche 8 ist. Die in diesem
Zustand frei bewegliche Klemmlasche 6 wird mit dem unteren Randabschnitt unter der
Dachrinne des Fahrzeugs eingesetzt, worauf der Spannhebel 13 nach oben verschwenkt
und in die in Fig. 3 wiedergegebene Stellung gedrückt wird, wobei über die Kreissektoren
des Kurvenstücks 9 der Gewindestift 14 und damit die Klemmlasche 6 in Richtung des
Gewindestiftes schräg nach oben gezogen wird.
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Zum Einstellen der Spanneinrichtung für bestimmte Abmessungen der
Dachrinne eines Fahrzeugs kann der Gewindestift 14 von außen am Schraubenkopf 18
verdreht werden. Diese Einstellung ist lediglich bei der ersten Montage erforderlich
und kann dann unverändert bleiben. Damit sich die einmal vorgenommene Einstellung
nicht mehr ändern kann, ist über der Stahlachse 15 des Kurvenstücks 9 eine Kunststoffhülse
21 angeordnet, deren radial verlaufende Durchtrittsbohrung einen kleineren Durchmesser
als die Gewindebohrung in der Stahlachse hat, so daß der Gewindestift 14 nur unter
Aufwendung einer bestimmten Kraft verdreht werden kann. Die Kunststoffhülse 21 witlct
dabei ähnlich einer
utter. Sie ist relativ zu den Kreissektoren des Kurvenstücks 9 verdrehbar.
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Der Spannhebel 13 ist so am Kurvenstück 9 angebracht, daß er in der
Spannstellung im wesentlichen parallel zu der Ebene des plattenförmigen Abschnitts
4 des Abstützglieas 2 liegt. Hierdurch wird die Sicherung des Spannhebels 13 vereinfacht.
Die Fig. 4 zeigt ein schieberförmiges Sicherungsteils 22, das plattenförmig zur
Abdeckung des Fensters 12 ausgebildet ist und auf der Innenseite zwei Klammerarme
23 aufweist, die an dem aus Kunststoff bestehenden Sicherungsteil 22 angegossen
und etwas elastisch sind, so daß der Sichergsteil in das Fenster 12 eingedrückt
und durch einen Absatz an den Klammerarmen gehalten ist. Die Klammerarme übergreifen
die Seitenränder des plattenförmigen Spannhebels 13 in der Sicherungsstellung. Mittels
einer Rippe 24 auf der Außenseite des Sicherungsteils 22 kann dieses leicht nach
oben und unten verschoben werden. Die Klammerarme 23 sind so angeordnet, daß der
Spannhebel 13 in der unteren Stellung des Sicherungsteils 22 gesichert ist. Hierdurch
wird ein Lösen der Sicherung auch bei Erschütterungen verhindert.
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Das Sicherungsteil 22 kann auch mit einem Schloß versehen werden,
das im abgesperrten Zustand ein Verschieben des Sicherungsteils 22 in die Freigabestellung
des Spannhebels 13 verhindert. Hierbei kann an dem Sicherungsteil 22 ein nicht dargestellter
Ansatz vorgesehen werden, der in der Sperrstellung das innen vorstehende Ende des
Gewindestiftes 14 übergreift. Wird der Schraubenkopf 18 glatt ausgebildet, so daß
daran kein Werkzeug angreifen kann, dafür aber das innen liegende Ende des Gewindestiftes
14 beipielsweise mit einem Schlitz für den Eingriff eines Schraubenziehers versehen,
so daß die ursprüngliche Einstellung von innen vorgenommen werden muß, so kann durch
einen solchen, das innenliegende Ende übergreifende Ansatz am Sicherungsteil 22
der Dachträger vollständig gesichert werden. Zusätzlich dient ein solcher das Ende
des Gewindestiftes 14
übergreifender Ansatz auch zur Sicherung
einer Verschiebebewegung des Kurvenstücks 9 in Richtung des Pfeils A (Fig. 3).
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Da das Abstützglied 2 nur auf Druck beansprucht wird, ist es möglich,
dieses aus Kunststoff zu fertigen. Ebenso besteht das Kurvenstück 9 vorzugsweise
aus Kunststoff, wobei der Spannhebel 13 einstückig mit angegossen wird. Die Klemmlasche
6 kann aus einem entsprechend gebogenen Blechteil bestehen. Auch hierfür kann Kunststoff
verwendet werden.
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Das Rohrstück 1 kann in dem Ansatz 3 des Abstützgliedes 2 durch eine
nicht dargestellte Madenschraube befestigt sein. Es ist aber auch möglich, das Rohrstück
1 mittels Preßsitz mit dem Abstützglied zu verbinden, wobei das Rohrstück unnittenbar
nach dem Spritzgießen des Abstützgliedes, wenn dieses noch eine gewisse Temperatur
hat, eingesetzt wird, worauf der Kunststoff schrumpft. Gegebenenfalls kann die Oberfläche
des Rohrstückes aufgeratüit sein, um eine bessere Halterung zu ergeben.
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Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht das Kurvenstück
9 aus Kreissektoren wobei aber die abgerundeten Kanten dieser Kreissektoren beim
Ansetzen des Kurvenstücks an der Anlagefläche 8 wie ein Exzenter wirken. Ebenso
ist es möglich, das Kurvenstück 9 als Exzenter auszubilden. Vorzugsweise wird aber
die Anlagefläche in der Spannstellung mit einem gleichbleibenden Radius versehen,
wobei die Anlagefläche 8 den gleichen Krümmungsradius hat, so daß in der Spannstellung
eine satte Auflage vorhanden ist und beim Spannen wie auch beim Lösen nicht nur
eine Linienberührung zwischen Kurvenstück und Auflageflche vorhanden ist.
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Die Fig. 7 bis 9 zeigen einen auf einem Dachträger kippbar angebrachten
Schildträger 30, der auf einem Vierkantrohrstück 31 befestigt ist, in das seitlich
die Rohrstüclve 1 des Dachträgers eingeschoben werden. Der bei dem dargestellten
Aus führungsb eispiel als Gehäuse ausgebildete Schildträger 30 ist auf zwei Muffen
32 und 33 angeordnet, die auf dem Vierkantrohr 31 festliegen und eine Vierkantbohrung
34 (Fig. 8) aufweisen, deren
Abmessungen etwas größer sind als
die Außenabmessungen des Rohres 31. Die beiden Muffen 32 und 33 weisen auf dem Außenumfang
jeweils einen Vierkantabschnitt 35 auf, auf dessen einer Seite eine radial vorstehende
Nase 36 ausgebildet ist. Die Seitenwände des Schildträgers 30 sind mit einer entsprechenden
Vierkantausnehmung 37 versehen, wobei auf drei Seiten dieser Ausnehmung 37 der Nase
36 entsprechende Rastkerben 38 vorgesehen sind. In der senkrechten Stellung des
Schildträgers liegt die an den Muffen senkrecht nach oben ragende Nase 36 in der
in Fig. 9 oben liegenden Rastkerbe 38 des Schildträgers. Um den Schildträger 30
in eine horizontale Stellung kippen zu können, so daß das Schild unkenntlich ist
und zu diesem Zweck nicht der ganze Dachträger abgenommen werden muß, ist der Schildträger
30 in Richtung der Achse des Rohrstücks 31 gegen die Kraft einer Feder 39 verschiebbar,
die zwischen einem Flansch der Muffe 32 und der Seitenwand des Schildträgers angeordnet
ist und den Schildträger in Fig. 7 nach links gedrückt und in der Eingriffsstellung
stellung hält. Als Widerlager dient eine Ringschulter 40 an der gegenüberliegenden
Muffe 33. Diese Ringschulter 40 ist angrenzend an den Vierkantabschnitt 35 ausgebildet,
so daß auf dessen Seitenflächen Ringsegmente vorstehen, wie Fig. 8 zeigt. Diese
vorstehenden Ringsegmente liegen an den Rändern der Vierkantausnehmung 37 des Schildträgers
auf dessen Innenseite an.
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Zum Kippen des Schildträgers wird dieser in Fig. 7 nach rechts verschoben,
wobei die Seitenwände des Schildträgers sich von den Eingriffsabschnitten 35 der
Muffen lösen, worauf der Schildträger gekippt wird und in der Horizontalstellung
(nach vorne oder hinten) wieder mit den Abschnitten 35 in Eingriff treten kann,
wobei die Rastnase 36 in eine der seitlichen Rastkerben 38 (Fig. 9) zu liegen kommt.
Bei dieser Verschiebebewegung dient ein Anschlag 41 an der mit der Feder versehenen
Muffe 32 zur Begrenzung des Verschiebeweges durch Anlage an einem Flansch 42 auf
der Innenseite des Schildtrügers.
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Damit beim Kippen des Schildträgers dieser nicht auf dem Wagendach
aufschlagen kann, sind auf dem Innenumfang des in Fig. 7
rechten
Flansches 42 zwei radiale Anschläge 43 ausgebildet, an denen die Nase 36 beim Kippen
zum Anliegen kommt, so daß der Schildträger nicht über die beiden durch die Rastkerben
38 vorgegebenen 90°-Kippstellungen hinaus verschwenkt werden kann.
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Der Anschlag 41 ist so ausgelegt, daß er beim Verschieben des Schildträgers
in Längsrichtung die Nase 56 an der gegenüberliegenden Muffe in den Bereich des
Flansches 42 und damit der Anschläge 43 liegend hält.
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Zur Befestigung der Muffen auf dem Rohrstück 31 ist jeweils in eine
radiale Bohrung der Muffen eine Schweißmutter 44 eingesetzt, die aus einem Schaftabshnitt
mit Innengewinde und einem Flanschabschnitt besteht, mittels dem derartige Muttern
beispielsweise an innen Blechen festgeschweißt werden. Der Flansch der Schweißmutter
44 kann aufgrund des Spiels zwischen Innendurchmesser der Muffe und Außendurchmesser
des Rohrstücks 31 eingeschoben werden, während der Schaftabschnitt in der radialen
Bohrung der Muffe liegt. An der Stelle der Schweißmutter ist das Rohrstück 31 mit
einer Durchgangsbohrung 45 versehen.Durch Einschrauben einer Schraube 46 wird damit
nicht nur das Rohrstück 1 relativ zum Rohrstück 31 durch die Druckkraft der Schraube
fixiert, sondern durch den Schaftabschnitt auch die Muffe in ihrer Stellung auf
dem Rohrstück 31 gehalten. Bei der Herstellung ist kein Gewindeschneidvorgang erforderlich,
da Schweißmuttern ein handelsübliches Produkt sind.
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Die Muffen 32 und 33, die unterschiedliche Funktionen haben und entsprechend
verschiedene Anschläge aufweisen, können aus herstellungstechnischen Gründen identisch
ausgebildet sein. Sie werden zweckmäßigerweise aus Kunststoff gespritzt.
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In entsprechender Weise wird der Schildträger zweckmäßigerweise aus
Kunststoff hergestellt. An den Seitenflächen können Metallbleche eingesetzt sein,
damit ein Nagnetschild aufgelegt werden kann. Ebenso ist es möglich, in dem als
Gehäuse ausgebildeten Schildträger eine Beleuchtung mit transparenten Schildern
vorzusehen. In der Bodenfläche des Schildträgers sind Öffnungen
zum
Ablauf von Kondenzwasser und zur Belüftung vorgesehen. Damit der Dachträger mit
Schildträger montiert werden kann, sind in der Bodenfläche des Schildträgers größere
Bohrungen 47 ausgebildet, denen in einer horizontalen Kippstellung die Schraube
46 gegenüber liegt.
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