DE3111944A1 - Verstellbarer hydraulischer anschlag - Google Patents
Verstellbarer hydraulischer anschlagInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M69/12—Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel comprising a fuel-displaced free-piston for intermittently metering and supplying fuel to injection nozzles
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Description
•:-V --:-..:':..: -:3 111 94A
R. 6878
3.3.1981 Br/Le
ROBERT BOSCH GMBH, 7OOO STUTTGART 1
Verstellbarer hydraulischer Anschlag Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem verstellbaren hydraulischen
Anschlag nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei■bekannten
hydraulischen Anschlägen dieser Art muß das mechanische Stellglied verhältnismäßig hohe Anschlagbelastungen aufnehmen. Hierdurch
werden auch die Stellkräfte -verhältnismäßig hoch, die zum Verstellen des Anschlags erforderlich sind. Weiter ist
an hydraulischen Anschlägen dieser Art nachteilig, daß besonders bei impulsweiser Belastung des Anschlags Leckverluste
auftreten.
Vorteile der Erfindung
Der erfindungsgemäße hydraulische Anschlag mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß mit äußerst geringen Stellkräften die Lage
des Anschlags verändert werden kann und die gewählte Stellung trotz Belastung des Anschlags ohne Belastung des Stellmittels
exakt eingehalten wird. Er hat den weiteren Vorteil, daß das hydraulische Polster nach jedem Belastungsimpuls
erneuert -wird. Änderungen in der Lage des Anschlags durch
Leckverluste werden so vermieden. Durch das Stellglied im. Flüssigkeitsbad gleichen sich auf die Hydraulikflüssigkeit
wirkende Druckschwankungen Dezogen auf das Stellglied aus und lassen dessen Lage unbeeinflußt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des
im Hauptanspruch angegebenen hydraulischen Anschlags möglich. Besonders vorteilhaft, vor allem für dessen Anwendung
bei Kraftstoffeinspritzanlagen, ist die hülsenförmige
Ausbildung des Stellglieds, die eine Vielzahl von Steuermöglichkeiten durch einen Zumesswandler bietet.
Zeichnung
Drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in
der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Ausschnitt aus einer Kraftstoffeinspritzanlage mit einem erfindungsgemäßen
Anschlag in einer ersten Ausführungsform, Figur 2 einen Ausschnitt wie Figur 1, mit einem erfindungsgemäßen
Anschlag in einer zweiten Aus führungsform und Figur 3
einen Ausschnitt wie Figur 1, mit einem erfindungsgemäßen
Anschlag in einer dritten Ausführungsform.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In einem Gehäuse 1 ist eine Steuermuffe 2 gelagert Die Steuermuffe 2 nimmt einen drehbaren Verteiler 3 auf. Dieser
Verteiler 3 wiederum ist mit einer Zentralbohrung k versehen,
in der ein Zumesskolben 5 axial beweglich lagert. Der Förderraum für diesen Zumesskolben ist durch die
Zentralbohrung h des Verteilers 3» den Zumesskolben 5 und
den Gesamtweg dieses Zumesskolben 5 bestimmende Anschläge 6- und T gebildet. Der Anschlag 7 ist durch einen kolben-
förmigen Anschlagkörper 8 gebildet, der in die Zentralbohrung
k abdichtend eingreift. Der Anschlagkörper 8 ragt aus dem Verteiler 3 heraus in eine Kammer 9 die rom
Gehäuse 1 gebildet ist. Innerhalb dieser Kammer 9 trägt der Anschlagkörper 8 eine topfförmige Scheibe 10, die
eine Schraubenfeder 11 hält, die ihr Widerlager an einem
Sprengring 12 findet. Der Sprengring 12 ist in eine entsprechende
Ringnut im Gehäuse 1 innerhalb der Kammer 9 eingelassen. Das freie, kolbenförmige Ende 13 des Anschlagkörpers
8 greift in die Hülsenbohrung 1U einer Hülse 15 ein. Innerhalb der Hülsenbohrung lh befindet
sich eine kammerartige Erweiterung 16, in die eine Öffnung 17 in der Wand der Hülse Ik mündet. Das Ende 13
des Anschlagkörpers 8 ragt bis in die Erweiterung 16
hinein. Von dem Anschlagkörper 8 gegenüberliegenden Ende der Hülse 15 her greift in deren Hülsenbohrung 1^
ein gehäusefester Zapfen 18 ein. Auf ihm lagert die
Hülse 15 in Richtung Ihrer Längsachse verschiebbar. In eine Ausnehmung 19 in der Hülse 15 ragt ein Kurbelzapfen
20 einer Stellwelle 21. Die Drehstellung der Stellwelle 21 wird bestimmt durch einen in den Figuren 1 und 2 nicht
dargestellten Zumesswandler. Von einer Kraftstoffquelle 22
führt eine Kraftstoffleitung 23 durch dieser Leitung zuzuordnende
Bohrungen in der Steuermuffe 2 und dem Verteiler 3 in den Förderraum der Zentralbohrung k des Verteilers 3.
Im Nebenschluß ist die Kraftstoffauelle 22 über Kraftstoffleitungen
2U, 25 und 26 und eine Drossel 27 an die Kammer
angeschlossen . Auf diese Weise wurde die Kammer 9 mit Kraftstoff gefüllt. Mit 28 ist ein Ausgleichsventil bezeichnet.
Die Feder 11 sucht den Anschlagkörper 8 stets in seiner Anschlagstellung
am Verteiler 3 zu halten. Sobald Kraftstoff von der Kraftstoffquelle 22 in den Förderraum der Zentralbohrung
k im Verteiler 3"eindringt, wird der Anschlagkörper
gegen die Kraft der Feder 11 in der Darstellung gemäß den
Figuren 1 bis 3 nach rechts verdrängt, bis sein Ende 13
aus der Erweiterung λβ in den Teil der Hülsenbohrung lh
eintreten will, in dem sich der Zapfen 18 befindet. Das Flüssigkeitspolster zwischen dem Zapfen 18 und der Stirnfläche
des Endes 13 bildet nun den hydraulischen "Anschlag für den Anschlagkörper 8. Der Gesamtweg des Zumesskolbens
5 ist damit festgelegt. -Bei jeder kurzfristigen Entlastung
des Anschlagkörpers 8 wird dieser durch seine Feder 11 aus
hydraulischen Anschlagestell'ung zurückgezogen, um diese bei
erneutem Druck von der Kraftstoffquelle 22 hier erneut aufzusuchen.
Die Stellwelle 21 wird in ihrer Drehstellung durch einen Zumesswandler bestimmt, der Motordaten wie Drehzahl und
Last zum bestimmen der Einspritzmenge auswertet. Der in die Aus nehmung 19 der Hülse 15 eingreifende Kurbelzapfen 20 stellt
die Hülse 15 auf dem Zapfen 18 entsprechend ein. Der dem Zapfen 18 zugewendete Rand der Erweiterung 16 verändert
damit seine Lage und entsprechend die Anschlagstellung für den Anschlagkörper 8. So wird der Förderraum für den Zumesskolben
5 variiert.
Im Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist der Nebenschluß von der Kraftstoffquelle 22 zur Kammer 9 durch mindestens eine
Längsbohrung 29 im Verteiler 3 hergestellt. Im übrigen gleicht dieses Ausführungsbeispiel vollständig dem nach Figur 1.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 wird der Nebenschluß
von der Kraftstoffquelle 22 zur Kammer 9 durch Spiel eines
Anschlagkörpers 30 in der Zentralbohrung k des Verteilers erreicht. Anstelle der Hülse 15 ist eine Hülse 31 verwendet,
die bis auf die Ausnehmung 19 der Hülse 15 völlig gleicht. Sie bildet im Gegensatz zur Hülse 15 den Tauchkern zu einer
elektromagnetischen Tauchspule 32, die über elektrische Leitungen 33 und 3^ mit einem Zumesswandler 35 verbunden ist.
Dieser Zumesswandler 35 bestimmt durch entsprechende Steuerung der Tauchspule 32 die Lage der Hülse 31 auf dem Zapfen 18
und damit die Lage des hydraulischen Anschlags für den An-
schlagkörper 30.
In allen drei Ausführungsbeispielen heben sich die Kraft-Komponenten
des auf die Oberfläche der Hülse 15 bzw. 31 wirkenden Flüssigkeitsdrucks gegeneinander auf. Die Hülsenlage
und damit die Lage des hydraulischen Anschlags kann so mit sehr geringen Kräften variiert werden. Für das
Aufrechterhalten den der gewählten Stellung der Hülse sind praktisch keine Kräfte erforderlich.
Leerseite
Claims (1)
- η · η *. *y c\ο 8 / ö3.3.1981 Br/LeROBERT BOSCH GMBH, 70Ό0 STUTTGART 1Ansprüche1. Verstellbarer hydraulischer Anschlag für impulsartige Belastung, insbesondere für den Zumesskolben einer Kraftstoff einspritzanlage mit Pumpe-Düse für selbstzündende Brennkraftmaschinen mit einer die einzuspritzende Kraftstoffmenge bestimmenden KraftstoffZumesseinrichtung mit einem Kolben, dessen Hub "veränderbar ist und dessen Förderraum über ein Steuerglied abwechselnd mit einer Kraftstoffquelle bzw. dem Pumpenarbeitsraum einer der Pumpe-Düsen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß er einen mechanischen Anschlagkörper (8,30) umfaßt, der gegenüber seinem Stellglied (15,31) beweglich gelagert und über Flüssigkeit mit diesem verbunden ist, die auch das Stellglied (15,31) umgibt, derart, daß auf die Hydraulikflüssigkeit wirkende Druckschwankungen sich bezogen auf das Stellglied (15 9 31 ) ausgleichen und dessen Lage unbeeinflußt lassen.·::■■■2. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach Einspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Stellglieds (15 »31) mechanisch j elektromechanisch, elektromagnetisch oder mechanischhydraulisch durch einen Zumesswandler (35) "bestimmt ist.3. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied für den Anschlagkörper (8) eine Hülse (15) ist, die in ihrer Hülsenbohrung (1U) eine kammerartige Erweiterung (16) aufweist, in die eine Öffnung (17) in der Hülsenwand mündet, daß die Hülse (15) auf einem gehäusefesten Zapfen (18) in Stellrichtung verschiebbar lagert, der in keiner möglichen Hülsenlage bis in die kammerartige Erweiterung (1 6) hineinragt, daß von der dem gehäusefesten Zapfen (18) gegenüberliegenden Seite der Hülse (15) ein als Kolben ausgebildeter Anschlagkörper (8) die Hülsenbohrung (1U) verschließend in die Hülse (15) eingreift und bis in die kammerartige Erweiterung (16) hineinragt, der andererseits als Anschlag in eine mit der Hülsenbohrung (1h) fluchtende Bohrung diese verschließend eingreift, die insbesondere die Zentralbohrung (U) eines Verteilers (3) ist, in dem der Anschlagkörper (8) den Weg des Zumesskolbens (5) bestimmt, daß der als Kolben ausgebildete Anschlagkörper (8) mit einer Rückführfeder (11) verbunden ist, die ihn aus der Hülse (15) herausdrängt, und daß die Hülse (15), der gehäusefesteZapfen (18) und Teile des Anschlagkörpers (8) von einer mit Flüssigkeit gefüllten Kammer (9) umgeben sind.h. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (15) eine Ausnehmung (19) besitzt, in die ein Kurbelzapfen (20) einer Stellwelle (21) eingreift, deren Dreheinstellung durch einen Zumess-wandler erfolgt.5. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des die Kammer (9) für die Hülse (31) bildenden Körpers als elektromagnetische Tauchspule (32) ausgebildet ist, in der die Hülse (31 als Tauchkern wirkt, dessen Lage durch einen Zumesswandler (35) gesteuert ist.6. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5 j dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (9) um die Hülse (15931) über eine Nebenschlußleitung mit der Kraftstoffquelle verbunden ist, die Kraftstoff in den Förderraum des Zumesskolbens (5) drückt.T. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nebenschlußleitung (25) eine Drossel (27) angeordnet ist.8. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach einem der Ansprüche 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß die lebenschlußleitung (29) in den Verteiler (3) gelegt ist.9. Verstellbarer hydraulischer Anschlag nach einem der Ansprüche 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußleitung durch Spiel des als Kolben ausgebildeten Anschlagkörpers (30) in der Zentralbohrung (k) des Verteilers (3) gebildet ist.
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