DE3111589A1 - Elektrostatisches kopiergeraet - Google Patents
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Description
U tt · « ·
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektrostatisches Kopiergerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Kopierblatt kann von einer Trommel mittels eines leitenden Teils getrennt werden, wie beispielsweise in der US-PS 3 508 824
beschrieben ist. Das leitende Teil ist geerdet, und das Kopierblatt liegt nach einer Tonerbildübertragung an diesem Teil an.
Die elektrostatische Ladung des Kopierblattes induziert eine entgegengesetzte elektrostatische Ladung auf dem leitenden Teil,
wodurch das Kopierblatt an das leitende Teil angezogen und dadurch von der Trommel getrennt wird.
Eine Schwierigkeit bei dieser Anordnung besteht darin, daß das leitende Teil das Kopierblatt entlädt, wodurch ■ das Tonerbild
verschmiert oder zurück an die Trommel übertragen wird. Aus diesem Grund ist in der Praxis ein Konstantspannungsele ment,
wie beispielsweise eine ZCnCrUiOdB7 und ein Widerstand
zwischen das leitende Teil und Erde geschaltet. In diesem Fall wird, auch wenn die Vorderkante des Kopierblattes infolge der
anfänglichen Nullspannung an dem leitenden Teil von der Trommel getrennt wird, eine Spannung an dem Konstantspannungselements
infolge einer von dem Kopierblatt induzierten Ladung entgegengesetzter Polarität ausgebildet, wodurch das Tonerbild
nach einer Trennung von der Trommel an dem Kopierblatt haftet.
* IR *
Aufgrund der Verzögerung bei der Ausbildung der Spannung an dem Konstantspannungselement ist jedoch durch diese Maßnahme
die Schwierigkeit nicht vollständig überwunden. Es wird nämlich ein vorderer Randteil des Tonerbildes zurück an die Trommel
übertragen und geht verloren. Die Schwierigkeit wird ferner aufgrund der Tatsache kompliziert, daß die Spannungsan Stiegsgeschwindigkeit
an dem Konstantspannungselement auf einen konstanten Spannungspegel von dem Muster des Tonerbildes,
von unterschiedlichen Größen und Dicken der Kopierblätter sowie von anderen Faktoren abhängt, die sich in großem Umfang
ändern können.
Die Erfindung soll daher ein elektrostatisches Kopiergerät mit einer Einrichtung schaffen, mit welcher nach einer Tonerbildübertragung
wirksam ein Kopierblatt von einer photoleitfähigen Trommel getrennt werden kann, ohne daß ein Teil eines Tonerbildes
verlorengeht. Gemäß der Erfindung ist dies bei einem elektrostatischen Kopiergerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den UnteranSprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung wird ein Tonerbild einer Vorlage auf einer photoleitfähigen Trommel ausgebildet und an ein Kopierblatt,
welches an der Trommel anliegend bewegt wird, mittels einer Koronaladeeinheit übertragen,durch welche eine elektrostatische
Ladung auf das Kopierblatt aufgebracht wird, wodurch dann an
dieses das Tonerbild übertragen wird. Das Kopierblatt wird von der Trommel mittels eines leitenden Bandes getrennt. Das Band
ist anfangs geerdet/ so daß die Vorderkante des Kopierblattes durch induzierte elektrostatische Ladung angezogen wird. Eine
Spannung derselben Polarität wie die der Transferladung wird dann auf das Band aufgebracht, wodurch ein übertragen des Tonerbildes
zurück an die Trommel verhindert, wird. Durch die Erfindung ist somit ein insgesamt verbessertes elektrostatisches Kopiergerät
geschaffen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Bildübertragungs- und Blattfcrenneinrichtung,
bei welcher die Erfindung anwendbar ist;
Fig. 2 eine Ersatzschaltung der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung;
Fig. 3 eine andere bei einer herkömmlichen Anordnung vorgesehene Schaltung;
Fig. 4 ein Schaltbild einer Ausführungsform gemäß der Erfindung ;
Fig. 5 schematisch verschiedene Potentialänderungen an einem leitenden Band;
Fig. 6 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung, und
Fig. 7 eine Vorderansicht einer weiteren Einrichtung gemäß der Erfindung.
Eine Einrichtung, bei welcher die Erfindung anwendbar ist, ist
in Fig. 1 dargestellt. In Fig. 1 ist ein photoempfindliches Element oder eine photoleitfähige Trommel 3 in der durch einen
Pfeil A angegebenen Richtung drehbar. Das photoempfindliche Element 1 trägt auf seiner Oberfläche ein negativ geladenes,
elektrostatisches latentes Bild 2, an welchem Tonerpartikel 3 mit positiver Polarität haften. Ein Transfer- oder Kopierblatt
4 wird, wie durch einen Pfeil B angezeigt, zu der Oberfläche des photoempfindlichen Elements 1 hin befördert und an das Kopierblatt
wird mittels eines Koronaladers 5, der mit einer Gleichspannung gespeist wird, eine negative Spannung angelegt.
Folglich werden die Tonerpartikel 3 angezogen und an das Kopierblatt
4 übertragen, um auf diesem ein Tonerbild zu schaffen. Das Kopierblatt 4, das nunmehr das Tonerbild trägt, wird
zu einer Stelle befördert, an welcher ein 40μπι dickes, leitendes
Band 6 aus Nickel oder einem ähnlichem Material angeordnet ist, wobei das Blatt 4 an der Oberfläche des rotierenden photoempfindlichen
Elements 1 haftet. Das leitende Band 6 wird
«tv
in der durch einen Pfeil C angezeigten Richtung gedreht und ist über ein Konstantspannungselement oder eine Zenerdiode Z
und einen Widerstand R geerdet. Durch die negative Ladung auf dem Kopierblatt 4 wird durch elektrostatische Induktion
eine positive Ladung an dem leitenden Band ausgebildet, so daß dann durch eine elektrostatische Anziehungskraft, die zwischen
zwei entgegengesetzten Ladungen wirkt, das Kopier- oder Transferblatt
4 zu dem Band 6 hin angezogen und dadurch von dem photoempfindlichen Element 1 getrennt oder abgezogen wird. Das
Potential des Bandes 6 ist anfangs null.steigt aber, wenn das
Kopierblatt 4 näher heran befördert wird, allmählich an, bis
es sich auf einem bestimmten Wert (üblicherweise in der Größenordnung von -600V) stabilisiert, der durch das Konstantspannungselement
Z festgelegt ist.
Das Potential an dem leitenden Band 6 hat einen großen Einfluß auf das Bildübertragungs- und Blatt-Trennvermögen eines Kopiergeräts
. Obwohl ein Nullpotential an dem leitenden Band 6 eine ausreichende Trennung schaffen, kann, wird gleichzeitig die
Anziehungskraft auf den Toner 3 in Richtung auf das Kopierblatt 4 unzureichend und es kann zu einer unerwünschten Rückübertragung
des Toners an das photoempfindliche Element 1 kommen, was im Hinblick auf die Bildübertragung nachteilig ist.
Diese sich widersprechenden Schwierigkeiten scheinen durch die Potentialänderung des leitenden Bandes 6 mit der Zeit beigelegt
zu sein. Vor dem Eintreffen des Kopierblattes 4 ist das Potential des leitenden Bandes 6 auf dem Nullwert gehalten,
um eine ausreichende Blatt trennung zu schaffen. Dies fördert dann eine Trennung des Blattes am vorderen Randteil des sich
bewegenden Kopierblattes 4 auf Kosten der Bildübertragung. Wenn das Kopierblatt 4 das Band 6 auf einer allmählich größer
werdenden Fläche berührt, nimmt das Potential des Bandes 6 zu, bis es den durch das Konstantspannungselement Z festgelegten
Wert erreicht. Bei einem solchen Anstieg des Bandpotentials wird dann das Ubertragungsvermögen wieder zurückgewonnen. Obwohl
die Intensität derKraft( damit das Kopierblatt 4 an dem Band
6 haften kann, entsprechend der Zunahme des Bandpotentials allmählich abnimmt, kann das Haftvermögen des Kopierblattes
4 trotz der Abnahme der Haftkraft aufrecht erhalten werden, nachdem der vordere Randteil des Blattes 4 an dem Band 6 haften
geblieben ist. Das Kopierblatt 4 kann dann fortlaufend von dem photoempfindlichen Element 1 abgenommen werden.
Obwohl der vorbeschriebene Vorgang sowohl der Bildübertragungsfunktion
als auch der Blatt-Trennfunktion zu genügen scheint, ist das dabei erhaltene Ergebnis nicht immer so, wie es erwartet
wird. Eine zufriedenstellende übertragungs- oder Trennfunktion kann in Abhängigkeit von dem Material und der Größe
des Kopierblattes 4 sowie in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen nicht immer erreicht werden.
In Fig. 2 ist ein Ersatzschaltbild des Bildübertragungs- und Blatt-Trennsystems dargestellt, das anhand von Fig. 1 beschrieben
worden ist. Das Ersatzschaltbild weist eine elektro-
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statische Kapazität C1(t) zwischen dem Kopierblatt 4 und dem
leitenden Band 6, eine elektrostatische Kapazität C2(t) zwischen
dem Kopierblatt 4 und dem photoempfindlichen Element 1,
eine elektrostatische Kapazität C3(t) zwischen dem leitenden
Band und dem photoempfindlichen Element 1 (an einer dazwischen
liegenden Fläche, an welcher das Kopierblatt 4 nicht vorhanden ist) , eine elektrostatische Kapazität Q. des Konstantspannungselements
und einen Widerstand R„ des Konstantspannungselements Z auf. Die Kapazitäten C3Ct) und C3(t) enthalten die elektrostatische
Kapazität des photoempfindlichen Elements 1. Bezüglich
der erwähnten Kapazitäten C, (t) und C3(t) beinhaltet das
"Kopier- oder Transferblatt 4" eigentlich die Lage der Ladung auf dem Kopierblatt 4. In dem Ersatzschaltbild der Fig. 3 ist
auch ein Potential V(t) des Kopierblattes 4 dargestellt. Das Kopierblatt 4 trägt eine mit -Q(t) bezeichnete Ladung.
Hierbei ist durch den nachgestellten Buchstaben(t) anzeigt, daß der entsprechende Parameter eine Funktion der Zeit
ist.
Wie aus dem Ersatzschaltbild zu ersehen ist, wird das Potential V(t) des leitenden Bandes 6 durch Laden einer RC-Zeitkonstantenschaltung
erzeugt, und da die Kapazitäten C1 und C_ aus den vorerwähnten
Gründen schwanken, schwankt auch die Anstiegskennlinie des Potentials V(t). Dies dürfte auch eine Ursache des
Einflusses auf die Bildübertragung und die Blatt trennung darstellen. Da ferner die Änderung in der Ladung -Q(t) auf dem
Kopierblatt 4 bezüglich der Zeit einen kleinen Wert hat, be-
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nötigt das Potential V(t) eine längere Zeitspanne zum Anstieg,
was dann eine unzureichende Bildübertragung während dieser Zeitspanne zur Folge hat.
Bei einer anderen, bereits vorgeschlagenen Ausführung/ um die
vorerwähnten Schwierigkeiten zu überwinden, wird, wie in Fig. 3 dargestellt, ein Relaiskontakt oder ein Schalter S verwendet,
der parallel zu dem Konstantspannungselement Z in Fig.3 geschaltet ist. Wenn sich das Kopierblatt 4 dem leitenden Band
6 nähert, wird der Relaiskontakt S geschlossen, wodurch das Potential V(t) null gemacht wird, und dadurch das Blatttrennvermögen
erhöht wird. Nach dem Beginn einer Blatttrennung wird der Relaiskontakt S geöffnet. In diesem Fall steigt dann das
Potential V(t) verhältnismäßig schnell an, da die durch den Widerstand R^ gebildete Umgehungsschaltung fehlt.
Der Anstieg des Potentials V(t) beruht jedoch auf der Ladung -Q(t) auf dem Kopierblatt 4, welche sehr klein ist, und folglich
kann die Anstiegszeit des Potentials V(t) nur in begrenztem MaBe verkürzt werden. Eine andere, verbesserte Schaltungsausführung ist in Fig. 4 dargestellt. Die Schaltung in Fig. 4
weist eine Reihenschaltung aus einer Fremdspannungsquelle E und einem Schutzwiderstand R1 auf, die parallel zu dem Konstantspannungselement
Z geschaltet ist. Durch die Fremdspannungsquelle E.wird zusammen mit der Ladung -Q(t) auf dem Kopierblatt 4 das Potential V(t) des leitenden Bandes 6 schneller
erhöht, so daß der Zeitanstieg des Potentials V(t) verkürzt
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werden kann. Bei der Anordnung der Fig. 4 beruht ein Anstieg des Potentials V(t) nicht auf der Ladung -Q(t) des Kopierblattes
4, und folglich wird er nicht mehr von dem Material und der Größe des Kopierblattes 4 sowie von den Umgebungsbedingungen
beeinflußt.
Bei dieser Schaltungsanordnung erfährt das Potential V(t) des leitenden Bandes 6 eine Änderung, wie durch eine Kurve a in
Fig. 5 dargestellt ist. Eine Kurve b in Fig. 5 zeigt eine Änderung desselben Potentials V(t), die mit der nichtverbesserten,
in Fig. 1 dargestellten Ausführung erhalten wird. Ein Vergleich der Kurven a und b zeigt, daß bei der in Fig. 4 dargestellten
Ausführungsform die Anstiegszeit des Potentials V(t)
verkürzt ist. Diese Ausführung weist jedoch noch den Nachteil auf, daß das Potential V(t) so plötzlich und stark ansteigt,
daß am vorderen Randteil des Kopierblattes 4 nicht eine Fläche vermieden werden kann, an welcher die Übertragung des Bildes,
verhindert worden ist und welche bezüglich des übrigen Teils des Kopierblattes 4 scharf und wahrnehmbar abgegrenzt ist.
Der Zeitpunkt, an welchem der Kontakt S geöffnet wird, kann durch einen Fühler u.a. festgelegt werden, welcher die Lage
des Blattes 4 festlegt. Der Fühler kann in der Blattzuführbahn angeordnet sein oder er kann einen anderen Umstand fühlen, wie
beispielsweise das Ansteuern und Antreiben eines optischen Abtastsystems, die Ansteuerung bei der lagerichtigen Blattzuführung
u.a. Die Zeitachse in Fig. 5 zeigt die Zeit an, bevor
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und nachdem die Vorderkante des Blattes 4 an dem Band 6 anliegt.
In Fig. 6 ist eine Bildübertragungs- und Blatttrenneinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Das erfindungsgemäße System
weist einen Kondensator C und einen Schutzwiderstand R^ auf,
welche eine RC-Zeitkonstanten- oder Verzögerungsschaltung bilden und in Reihe geschaltet sind. Diese Reihenschaltung ist
parallel zu der anhand von Fig.4 beschriebenen Schaltung geschaltet.
Der Kondensator C kann eine Kapazität von 0,0235μΓ und der Widerstand R~ kann beispielsweise einen Widerstandswert
von 50 kSt-haben. Da diese Kapazität um mehr als eine Größenordnung
größer als die der Kapazitäten C. (t) bis C3(t) der
in Fig. 2 dargestellten Ersatzschaltung ist, kann die Spannungsanstiegscharakteristik
des Potentials V(t) frei festgelegt werden, ohne durch andere Schwankungen beeinflußt zu werden.
Durch eine entsprechende Wahl der Zeitkonstanten oder der Potentialanstiegscharakteristik und durch ein entsprechendes
zeitliches Steuern des öffnen des Relaiskontaktes S wird eine unterbliebene Bildübertragung am vorderen Rand des Kopierblattes nicht
mehr feststellbar, und das Kopierblatt 4 kann wirksam von dem
photoempfindlichen Element 1 abgezogen werden. Eine Kurve C in Fig. 5 gibt eine Potentialanstiegskennlinie - gemäß der
Erfindung, welche nicht so steil ist wie die Kennlinie a. Bei dem erfindungsgemäßen Systen wird der Relaiskontakt.S zu einem
Zeitpunkt geöffnet, der vor einem Zeitpunkt null liegt, an welchem das Kopierblatt 4 mit dem leitenden Band 6 in Anlage
kommt, so daß das Potential V(t) des Bandes 6 etwa 200V
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erreicht, wenn das Blatt 4 das Band 6 berührt.
Bei einem elektrostatischen Kopiergerät gemäß der Erfindung wird somit ein leitendes Förderteil verwendet, welches über
eine Schaltung mit einem Kondensator geerdet ist und welches mit einer äußeren Gleichspannungsquelle verbunden ist; das
System steuert dann den Beginn des Spannungsanlegens von der Gleichspannungsquelle aus an das Förderten in Übereinstimmung
mit der zeitlichen Steuerung der Zuführung des Kopierblattes. Mit dem erfindungsgemäßen System kann dann mittels des Förderteils
ein Kopierblatt wirksam und sicher getrennt werden, in dem das Potential an dem Förderteil niedrig gehalten wird. Die
Größe des anschließenden Potentialanstiegs kann durch die Fremdspannungsquelle und eine η mit dem Förderteil verbundenen Kondensator
frei gewählt werden. Hierdurch wird eine glatte, gleichmäßige Bildübertragung gefördert. Außerdem bleiben der BiIdübertragungs-
und Blatttrennvorgang immer unverändert, da das
Potential des Förderteils hauptsächlich durch die Fremdspan nungsquelle und einen Kondensator festgelegt ist, ohne sich
hierbei auf schwankende Kapazitäten zu verlassen, welche veränderliche Faktoren (C. bis CU) darstellen.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Abwandlungen möglich.
Beispielsweise erdet in Fig. 7 eine Spannungsquelle 7 zuerst das Band 6, legt dann aber eine Spannung derselben
Polarität wie die der übertragungsladung an das Band 6 an, wenn
der vordere.Randteil des Kopierblatts 4 mit dem Band in Anlage
- 15 -
• *
• ·
kommt. Obwohl diese Anordnung einen geringen Verlust an Tonerbild an dem vordersten Randteil des Kopierblattes zur Folge
haben kann, ist der Verlust sehr klein · und kann bei bestimmten Anwendungen als Vernachlässigbar angesehen werden.
Ende der Beschreibung
Claims (8)
- Patentansprüche1J Elektrostatisches Kopiergerät mit einem beweglichen photoleitfähigen Teil, einer Abbildungseinrichtung zum Erzeugen eines Tonerbildes auf dem photoleitfähigen Teil, und einer übertragungseinrichtung zum Bewegen eines an dem photoleitfähigen Teil anliegenden Kopierblattes und zum Anlegen einer elektrostatischen Ladung mit einer bestimmten Polarität an das Kopierblatt, um an dieses das Tonerbild zu übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß ein leitendes Teil (F) angeordnet ist, so daß das Kopierblatt (4) mit diesem in Anlage kommt, nachdem das Tonerbild an das Kopierblatt (4) übertragen ist., und daß das Kopierblatt mittels des leitenden Teils (6) elektrostatisch von dem photoleithähigen Teil (1) getrennt wird, und daß eine Energieguellenanordnung (E, Z, S, R1, R», C) zum Anlegen einerVII/XX/Ktzr (089) 988272 988273 988274 983310Telegramme:BEROSTAPFPATENT Manchen TELEX: 0524560 BERG dBankkonten: Hypo-Buik München 4410122850 (BLZ 7(020011) Swift Code: HYPO DE MM Bayec Vereinibink München 453100 (BLZ 70020270) Postscheck Manchen 65343-808 (BLZ 70010080)Spannung bestimmter Polarität an das leitende Teil (6) vorgesehen ist, wenn ein vorderer Rand des Kopierblattes (4) mit dem leitenden Teil (6) in Anlage kommt.
- 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequellenanordnung eine Energiequelle (E) zum Vorsehen der Spannung, eine Schalteinrichtung (S) zum Verbinden des leitenden Teils (6) mit der Energiequelle (E) oder zum Erden und eine Zeitkonstantenschaltung (C, R2) aufweist, um verzögert die Spannung an das leitende Teil (6) anzulegen .
- 3. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (S) entsprechend ausgelegt ist, um das leitende Teil (6) etwas zu erden, bevor die Vorderkante des Kopierblattes (4) mit dem leitenden Teil (6) in Anlage kommt.
- 4. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (S) entsprechend ausgelegt ist, um anfangs die Zeitkonstantenschaltung (C, R_) kurzzuschließen, und dann die Zeitkonstantenschaltung nicht mehr kurzzuschließen, wobei dann das leitende Teil (6) mit der Energiequelle (E) verbunden ist.
- 5. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequellenanordnung entsprechend ausgelegtist, um das leitende Teil (6) vor dem Anlegen der Spannung zu erden.
- 6. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequellenanordnung ein Konstantspannungselement (Z) aufweist.
- 7. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das leitende Teil ein umlaufendes Band (6) aufweist.
- 8. Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/ daß die Zeitkonstantenanordnung einen Widerstand (R?) und einen Kondensator (C) aufweist, dessen Kapazität um mehr als eine Größenordnung größer als der Kapazitätswert einer Kapazität (C1) zwischen dem Kopierblatt (4) und dem leitenden Teil (6), einer Kapazität (C?) zwischen dem Kopierblatt (4) und dem photoeleitenden Teil (1) und einer Kapazität (C~) zwischen dem leitenden Teil (6) und dem photoeleitfähigen Teil (1) ist._ 4 —
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