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DE3111079A1 - Zufuehrungsvorrichtung fuer stabfoermiges ausgangsmaterial - Google Patents

Zufuehrungsvorrichtung fuer stabfoermiges ausgangsmaterial

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Publication number
DE3111079A1
DE3111079A1 DE19813111079 DE3111079A DE3111079A1 DE 3111079 A1 DE3111079 A1 DE 3111079A1 DE 19813111079 DE19813111079 DE 19813111079 DE 3111079 A DE3111079 A DE 3111079A DE 3111079 A1 DE3111079 A1 DE 3111079A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
starting material
guide plate
movement
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813111079
Other languages
English (en)
Inventor
Laurantino Gomez Mondragon Guipuzcoia Alecha
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alecop SCL
Original Assignee
Alecop SCL
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Filing date
Publication date
Application filed by Alecop SCL filed Critical Alecop SCL
Publication of DE3111079A1 publication Critical patent/DE3111079A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführuncsvorrichtung für stabförmiges Ausgangsmaterial.
Es sind verschiedene Zuführungsvorrichtungen für stabförmiges Ausgangsmaterial bekannt, die in Abhängigkeit von der Werkzeugmaschine, der das Ausgangsmaterial zugeführt werden soll, mehr oder weniger kompliziert sind. Es sind beispielsweise Zuführungsvorrichtungen zur genauen und kontinuierlichen Zuführung von stabförmigem Ausgangsmaterial an automatische Werkzeugmaschinen bekannt, bei denen eine geneigte seitlich angeordnete Stab-Speicherfläche vorgesehen ist, die zu einem Kanal führt, in dem das stabförmige Ausgangsmaterial mit Hilfe eines Stößels in Richtung auf die Maschine vorgeschoben wird.
Abgesehen von den Teilen, die zur Erzielung der kontinuierlichen Druckkraft auf das stabförmige Ausgangsmaterial erforderlich sind, ist weiterhin eine Reihe von Einrichtungen zur Entfernung des Endes des verbrauchten stabförmigen Ausgangsmaterials und zum Ersetzen dieses verbrauchten Endes durch einen neuen Stab erforderlich, wobei lediglich einer der auf der geneigten Fläche gespeicherten Stäbe zugeführt werden darf. Eine weitere Forderung besteht darin, daß dies alles in kontinuierlicher Weise ohne Störung der Betriebsweise der Werkzeugmaschine erfolgt, so daß diese Einrichtungen entsprechend durch geeignete elektrische, elektronische oder ähnliche Steuerausrüstungen gesteuert werden.
Die Bewegungen zum Wechsel des stabförmigen Ausgangs-
materials oder eines Rohlings erfordern die Verwendung einer den Stab haltenden Klemmbacke, eine Öffnungs- und Schließbewegung des Deckels des Kanals, der den zu bearbeitenden Stab aufnimmt, und es ist weiterhin eine Trennung des untersten Stabes auf der geneigten Speicherfläche von den restlichen Stäben erforderlich, so daß lediglich der unterste Stab in den Kanal angeordnet wird. Diese Vorgänge müssen in einer genau definierten Folge von Bextfegungen ablaufen, und zwar sowohl zeitlich als auch räumlich gesehen, wobei die einzelnen Bewegungen aufeinander abgestimmt sein müssen.
Diese Bewegungen werden bei den bekannten Zuführungsvorrichtungen mit Hilfe einer Reihe von äußerst komplizierten Anordnungen, beispielsweise mit Hilfe von kreisförmigen Nocken, Hebeln und Federn, erreicht, deren Bewegungen aufgrund von Trägheits- und anderen Wirkungen auf eine maximale Geschwindigkeit begrenzt waren, die nicht überschritten werden kann. Dies führt in Verbindung mit de.m für diese Zuführungsvorrichtungen typischen komplizierten Aufbau und der Vielzahl der sich bewegenden Teile dazu, daß die bekannten Zuführungsvorrichtungen nicht zur Durchführung einer schnellen und eindeutigen Zuführung von stabförmigem Ausgangsmaterial an moderne Werkzeugmaschinen geeignet waren, die eine hohe Geschwindigkeit und Produktionsrate aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Zuführungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei vereinfachtem Aufbau eine wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprächen.
Die erfindungsgemäße Zuführungsvorrichtung kann in Verbindung mit üblichen Tragstrukturen verwendet werden, wie sie üblicherweise bei Verkzeugmaschinen anzutreffen, sind. Diese Tragstrukturen bestehen aus zwei Längsträgern, die parallel zum Gehäusemittelkanal sind, wobei eine seitliche geneigte Zuführungsfläche vorgesehen ist. Oberhalb der parallelen Längsträger ist jeweils eine hierzu parallele Welle angeordnet, wobei eine dieser Wellen mit Hilfe von Armen an einer Abdeckung oder einem Deckel des Kanals zur Aufnahme des stabförmigen Ausgangsmaterials befestigt ist, so daß diese Abdeckung bei einer Drehung der Welle geöffnet wird und den Eintritt eines weiteren Stabes ermöglicht.
Die andere Welle, die parallel zu der vorstehend genannten Welle und unterhalb der geneigten Fütmingsfläche .·ιη-geordnet ist, ist mit einem Exzenter verbunden, der das Anheben von Bolzen zu einer bestimmten Zeit derart bewirkt, daß der unterste Stab von den übrigen Stäben getrennt wird, so daß der unterste Stab in den Kanal fällt.
Oberhalb und unterhalb des Mittelkanals sind weiterhin die beiden Klemmbacken einer Spannvorrichtung angeordnet, die den Stab beim Schließen bzw. beim öffnen festhalten oder· freigeben, wobei dieses Festhalten des
entweder dazu dient, das unerwünschte Abfallende während der Rücklaufbewegung festzuhalten,oder den neuen Stab festzuhalten, bis die Vorschubeinrichtung mit diesem in Eingriff kommt.
Die Bewegungen aller dieser Mechanismen werden erfindungsgemäß durch eine einzige Führungsplatte gesteuert, die die Form eines Parallelepipeds hat und zwischen den beiden Rahmen-Längsträgern unterhalb des Vorschubkanals angeordnet ist. Auf einer der Hauptflächen der Führungsplatte sind drei maschinell eingearbeitete Führungsnuten oder Führungskanäle ausgebildet, von denen zwei in Richtung aufeinander verjüngt sind und mit einer jeweiligen Nockenfolgerrolle zusammenwirken, um die Klemmbacken zu öffnen und zu schließen, während die dritte Führungsnut das Anheben oder Absenken der Abdeckung des Kanals bewirkt .
Auf der gegenüberliegenden Hauptfläche ist die Führungsplatte mit einer Nut an einem ihrer Enden versehen, so daß sie über einen Hebel die die einzelnen Stäbe voneinander trennenden Bolzen anhebt, und auf der gleichen Hauptfläche der Führungsplatte ist weiterhin eine Zahnstange eingearbeitet, die mit Hilfe eines stationären Ritzels eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Führungsplatte hervorruft, so daß die Stab-Wechse!bewegungen automatisch erzielt werden.
Auf diese Weise ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Zuführungsvorrichtung eine verbesserte Übertragung und Synchronisation der verschiedenen Bewegungen bei einem sehr einfachen Aufbau, wobei hohe Arbeitsgeschwindigkeiten
aufgrund der verringerten Trägheit erzielt werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer vollständigen Ausfübrungsform der Zuführungsvorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Zuführungsvorrichtung, aus dem die geneigte StabZuführungsfläche 3, einer der Trennbolzen 12 und der Mittelkanal 2 mit der verschwenkbaren Abdeckung 9 zu erkennen sind,
Fig. 3 eine ausführliche Ansicht, die einen der Hebel 8 zeigt, die an der Abdeckung 9 des Kanals 2 befestigt sind,
Fig. 4 eine Ansicht des Antriebs der Nebenwelle 7i die die Trennbolzen 12 anhebt,
Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die die Befestigung des Exzenters 14 an der Welle 7 zeigt,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Führungsplatte 18, Fig. 7 eine Oberansicht der Führungsplatte 18,
Fig. 8 eine Rückansicht der Führungsplatte 18,
Fig. 9 eine Endansicht der Führungsplatte 18 entlang der Schnittebene nach Fig. 6,
Fig. 10 eine ausführliche Ansicht des Antriebsmechanismus für die Hebewelle 6, die den Deckel 9 des Kanals 2 anhebt,
Fig. 11 eine teilweise Querschnittsansicht der Ausführungsform der Zuführungsvorrichtung, die die Befestigung der Führungsplatte 18 an dem Hauptrahmen zeigt,
Fig. 12 eine Aufsicht von oben auf die Anordnung nach Fig. 11.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform der Zuführungsvorrichtung für stabförmiges Ausgangsmaterial oder Stäbe ist insgesamt in ]?ig. 1 gezeigt, wobei diese Anordnung einen Hauptrahmen mit zwei Längsträgern 1 aufweist, an denen ein Kanal 2 in koaxialer Position mit dem Spannfutter der Werkzeugmaschine angebracht ist, so daß der zuztiführende Stab entlang dieses Kanals 2 gleitet, wenn er von einer Vorschubeinrichtung vorgeschoben wird.
Wie dies aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, ist eine geneigte Zuführungsfläche 3 auf einer Seite vorgesehen, wobei Arme 4- an Trägern 5 derart befestigt sind, daß diese Arme in größerer oder geringerer Entfernung von der geneigten Zuführungsfläche angeordnet werden können, um
unterschiedliche Durchmesser des stabförmigen Ausgangsmaterials zu berücksichtigen.
Die wesentliche Verbesserung der Zuführungsvorrichtune, die hier nicht näher erläuterte Vorschubeinrichtungen, Synchronisierkontakte oder -schalter usw. aufweist, besteht darin, daß der Wechselmechanismus für das stabförmige Ausgangsmaterial in drei Teilbaugruppen unterteilt werden kann, die verbessert sind. Diese Teilbaugruppen betreffen die Bewegung eines Deckels 9 des Kanals 2, das Erfassen des Stabes oder stabförmigen Ausgangsmaterials durch Klemmbacken 30 und 31 und die Trennung des letzten Stabes auf der geneigten Zuführungsfläche 3 von den übrigen Stäben.
Wie dies aus Fig. 2 zu erkennen ist, sind oberhalb der Längsträger 1 zwei Wellen 6 und 7 parallel zueinander angeordnet. Die eine Welle 6 weist Hebel 8 auf, die sowohl in Axialrichtung als auch in Radialrichtung starr mit dieser Welle verbunden sind, während die freien Enden dieser Hebel 8 mit der Abdeckung 9 des Kanals 2 verbunden sind, so daß eine Drehung der Welle 6 über einen vorgegebenen Winkelbetrag in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung entweder das öffnen oder das Schließen der Deckel 9 des Kanals 2 bewirkt, so daß ein weiterer Stab in diesen Kanal eintreten kann oder an einem Eintreten in diesen Kanal gehindert ist.
Die Welle 7» die unterhalb der geneigten Zuführungsfläche 3 angeordnet ist, wirkt mit Stößeln 11 zusammen, die zur Achse der Welle exzentrisch angeordnet sind und mit dieser Welle derart verbunden sind, daß sie sich bei einer
Bewegung der .Welle mit dieser bewegen. Diese Stößel 11 wirken auf die unteren Enden von Trennbolzen 12, die in einer .Anzahl von Gehäusen am unteren Ende der geneigten Zuführungsfläche 3 angeordnet sind, wobei diese Stößel gpi den von Federn 13 ausgeübten Druck das Herausdrücken der Trennbolzren 12 aus der geneigten Zuführungsfläche 3 bewirken, so ;daß der letzte Stab abgetrennt wird und die übrigen Stäbe; an einem Nachrutschen gehindert werden.
Die Trennbolzen 12, die eine feste und bestimmte Position am unteren Ende der geneigten Zuführungsfläche 3 aufweisen, wirken mit Trägern 10 zusammen, die oberhalb des Deckels 9 des Kanals 2 derart verschiebbar angeordnet sind, daß zwischen den Trägern 10, deren Position in Horizontalrichtung bezüglich des Deckels 9 änderbar ist, und den Trennbolzen 12 gerade ein ausreichender Raum verbleibt, damit ein einziger Stab von diesem Raum aufgenommen werden kann, und zwar unabhängig von seinem Durchmesser. ;.
Zusätzlich zu den genannten exzentrisch angeordneten Stößeln 11 weist die Welle 7 eine Hülse 14 auf, deren Position sowohl in Axialrichtung als auch in Radialrichtung einstellbar ist, wie dies aus der Anordnung gemäß Fig. S zu erkennen -ist. Diese Hülse 14 trägt einen Exzenter 15? der durch einen Bolzen 17 betätigt wird, der in einer Querführung ;16 angeordnet ist und dessen Bewegung in der Horizontalrichtung eine Drehung der Welle 7 über einen vorgegebenen- Winkel bewirkt, so daß die Trennbolzen 12 unter t'berwindung des von den Federn 13 ausgeübten Drukkes angehoben werden.
Die Vorwärtsbewegung des Bolzens 17 wird mit Hilfe einer Führungsplatte 18 erreicht, deren allgemeine Form die eines Parallelepipeds ist, wie dies aus den Fig. 6, 7» 8 und 9 zu erkennen ist. Eine der Hauptflächen der Führungsplatte 18 ist maschinell derart bearbeitet, daß sie drei Führungsnuten 19, 20 und 21 aufweist, von denen die ersten beiden zum Öffnen und Schließen von Klemmbacken 50, 31 dienen, während die dritte Führungsnut 21 zum Schließen des Deckels 9 dient.
Die Führungsplatte 18 ist weiterhin auf der gegenüberliegenden Hauptfläche mit einem Ausschnitt 22 an einer Kante versehen, wobei dieser Ausschnitt 22 eine Horizontalbewegung des beschriebenen Bolzens 17 hervorruft, der die Trennbolzen 12 betätigt. Weiterhin weist diese zweite Hauptfläche eine Zahnstange 23 auf, die in Eingriff mit einem Ritzel 36 steht, dessen Drehung eine Längsbewegung der Führungsplatte 18 hervorruft.
Zylindrische Führungshülsen 34-, die mit zwei parallelen Führungsstangen 35 en einem der Längsträger 1 zusammenwirken (siehe Fig. 12), sind ebenfalls an der zweiten Hauptfläche der Führungsplatte 18 befestigt, die die Zahnstange 23 trägt, so daß die Führungsstangen 35 eine freie Verschiebung der Führungsplatte 18 zwischen den Längsträgern 1 ermöglichen, wenn die Führungsplatte durch das stationäre Ritzel 36 angetrieben wird, das mit Hilfe einer Motor-G-etriebe-Anordnung angetrieben wird, die automatisch durch eine Reihe von Grenzschaltern oder ähnlichen Steuereinrichtungen gesteuert ist.
Eine Nockenfolgerrolle 24·, die fest unter rechtem Winkel
an einem Arm 25 befestigt ist, der sich frei in Vertikalrichtung -verschieben kann, ist in der Führungsnut 21 angeordnet, die, wie dies aus Fig. 6 zu erkennen ist, sich in der untersten Position befindet und einen horizontalen Abschnitt mit einem Anstieg am Ende aufweist. Der Arm 25 ist mit Hilfe eines Bolzens, der sich in einem Langloch 2G befindet, mit einem Hebel 27 verbunden, der an der Welle 6 befestigt ist.
Die Vorwärtsbex^egung der Führungsplatte 18 bewirkt über die Nockenfolgerrolle 24- und den Hebel 27 eine Drehung der Welle 6 auf eine bestimmte vorgegebene Position, wenn die Führungsplatte das Ende ihrer Bewegungsbahn erreicht. Wie dies aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist diese Welle 6 mit dem Deckel 9 verbunden, der während dieser Drehung von dem Kanal 2 abgehoben wird, um die Zuführung eines weiteren Stabes zu ermöglichen, wobei sich dieser Deckel wieder schließt, wenn die Führungsplatte 18 in ihre Ausgangsstelltmg zurückkehrt.
Die Führungsnuten 19 und 20, die in der aus Fig. 6 erkennbaren Weise auf der ersten Hauptfläche der Führungsplatte 18 angeordnet sind, weisen eine allgemein aufeinander zu verlaufende Form auf und dienen zur Aufnahme von Nockenfolgerrollen 28 und 29} von denen die erstere an einem unter einem rechten Winkel angeordneten Arm befestigt ist, der sich frei in Yertikalrichtung verschieben kann und mit der unteren Klemmbacke 30 verbunden ist.
Die Nockenfolgerrolle 29 is"; in ähnlicher Weise unter rechten Winkeln an einem Arn befestigt, der in seinem
Mittelbereich ein Langloch aufweist, so daß dieser Arm sich ebenfalls frei in Vertikalrichtung verschieben kann und an seinem oberen Ende ein vorspringendes Teil 32 aufweist, das zusammen mit einer eingefügten Dämpfungsfeder 33 eine obere Klemmbacke 31 bildet, die in einer Spitze endet und die ähnlich wie die untere Klemmbacke 32 aus einem Material mit einem großen Härtegrad hergestellt ist, so daß diese Klemmbacken das stabförmige Ausgangsmaterial ohne wesentliche Abnutzung einspannen können.
Wenn die Führungsplatte 18 ihre Bewegung beginnt, halten die Nockenfolgerrollen 28 und 29, die in den Führungsnuten 19 bzw. 20 in Eingriff stehen, die Klemmbacken voneinander entfernt, wie dies aus Fig. 11 zu erkennen ist. Wenn sich die Führungsplatte 18 weiter nach vorn bewegt, divergieren die Führungsnuten 19 und 20, so daß sich die obere und untere Klemmbacke 31 » 30 nähern und das Ende des verbrauchten stabförmigen Ausgangsmaterials erfassen. Danach öffnen sich diese Klemmbacken in einer zur ersten Position nicht symmetrischen Weise, wie dies aus Fig. 6 zu erkennen ist, bei ihrer Bewegung entlang der Führungsnuten 19» 20, wobei sich die untere Klemmbacke 30 schneller bewegt und die beiden Klemmbacken in größerem Ausmaß voneinander getrennt werden, so daß das Herausfallen des verbrauchten stabförmigen Ausgangsmaterials und die Einführung eines neuen Stabes erleichtert wird.
Im folgenden wird die Betriebsweise der vorstehend beschriebenen Zuführungsvorrichtung anhand des Einwechseins eines neuen stabförmigen Ausgangsmaterialstückes und der Beseitigung des verbrauchten Ausgangsmaterials erläutert.
Während eines Arbeitszyklus, d. h. während des Vorschubs des stabförmigen Ausgangsmaterials, bleibt die Führungsplatte 18 stationär. Wenn das stabförmige Ausgangsmaterial entlang des Kanals 2 durch Ausfahren der jeweiligen Vorschubeinrichtung zugeführt wird, wird ein Signal geliefert, das ein Zurückziehen der Vorschubeinrichtung zusammen mit dem Rest des stabförmigen Ausgangsmaterials hervorruft. Während dieser Rückwärtsbewegung und zu einer festgelegten Zeit beginnt eine Drehung des Ritzels 36, das mit der Zahnstange 23 kämmt und eine Bewegung der Führungsplatte 18, ausgehend von der in Fig. 6 dargestellten Position, nach links hervorruft.
Die erste Bewegung, die durch diese Bewegung der Führungsplatte 18 hervorgerufen wird, ergibt sich aus dem Ausschnitt 2?. dieser Führungsplatte, die eine Bewegung des in der Führung 16 geführten Bolzens 17 hervorruft. Dieser Bolzen ruft über den Exzenter eine Drehung der Welle 7 hervor, durch die die Trennbolzen 12 ausgefahren werden, so daß der unterste Stab der geneigten Zuführungsfläche 3 von den übrigen Stäben getrennt wird.
Aufgrund der Form der Führungsnuten 19 und 20 ruft die Bewegung der Führungsplatte 18 ein Schließen der Klemmbacken 30, 31 und ein Erfassen des Endes des verbrauchten stabförmigen Ausgangsmaterials sowie dessen Beseitigung aus der Vorschubeinrichtung hervor, worauf sich kurz danach die Klemmbacken in nicht symmetrischer Folge öffnen und ein Herausfallen dieses Materialrestes ermöglichen, worauf die Klemmbacken offen bleiben.
Die Führungsnut 21 bewirkt über den Arm 25 und den Hebel
27 eine Drehung der Welle 6, die, wie dies weiter oben erwähnt wurde, den Deckel 9 öffnet, der mit den Trägern. 10 verbunden ist, die daher das Hineinfallen des untersten Stabes in den Kanal 2 ermöglichen, wobei dieser Stab dann den Platz des alten Stabes einnimmt.
Sobald dieser Zustand erreicht ist, beginnt sich die M1Uhrungsplatte 18 in der entgegengesetzten Richtung unter der Steuerung irgendeiner üblichen automatischen Steuereinrichtung zu bewegen, so daß die vorstehend beschriebenen Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge wiederholt verden, d. h. es wird zunächst der Deckel 9 geschlossen, worauf die Klemmbacken 30 und 31 geschlossen werden u-d der Vorschubeinrichtung ein neues stabförmiges Ausgan-jsm ate rial zuführen. Die Klemmbacken 30 und 31 öffnen sich als nächstes und schließlich bewegt sich der Bolzen 17 kurz vor dem Ende der Bewegung der Führungsplatte 18 zurück, so daß die Trennbolzen 12 aufgrund der von den federn 13 ausgeübten Kraft abgesenkt werden und das Hineinfallen eines weiteren Stabes in eine Bereitschaftsposition ermöglicht wird.
Leerseite

Claims (6)

  1. Patentanwälte; ΟιρΧ.-lng. Curt Wallach Dfpl.'-IngVGünther Koch Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-Ing. Rainer Feldkamp
    D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
    Datum: 20. März I98I
    Unser Zeichen: I7 169 F
    Paten t ansprü ehe
    / 1.1Zufuhrungsvorrichtung für stabförmiges Ausgangsmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsplatte (18) mit allgemein abgefischter Parallelepiped-Form vorgesehen ist, die auf einer ihrer Hauptflächen und über ihre gesamte lunge eine Zahnstange (23) aufweist, die mit dem Abtriebsritzel (36) einer Motor-Getriebe-Einheit in Eingriff steht, die eine selektive Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der Führungsplatte (18) ermöglicht, daß auf der gegenüberliegenden Hauptfläche der Führungsplatte (1 ') Führungsnuten (19» 20, 21) angeordnet sind, die jeweils einen Nockenfolger (24, 28, 29) aufnehmen, daß eine Führungsnut (21) das Anheben und Schließen eines Deckels (9) eines Kanals bewirkt, in dem sich das stabförmige Ausgangsmaterial verschiebt, und daß die beiden anderen Führungsnuten (19, 20) ein Öffnen und Schließen von das stabförmige Ausgangsmaterial erfassenden Klemmbacken (30, 31) bewirken, und-daß die Führungsplatte einen geneigten Bereich (22) aufweist, der sich entlang einer ihrer Haupt flächen fortsetzt;, um eine Bewegung von Trennbolzen (12) hervorzurufen, die einzelne stabförmige Ausgangsmaterialstücke voneinander trennen.
    ι ι υ / a
  2. 2. Zuführungsvorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsnuten (19j 20) zur Steuerung der Bewegung der Klemmbacken (30, 31) derart angeordnet sind, daß sie allgemein in Richtung aufeinander konvergieren und eine anfängliche geradlinige Bewegungsbahn aufweisen, über die die Klemmbacken offen bleiben, worauf ein gekrümmter Abschnitt folgt, über den sich die Klemmbacken schließen, und wobei die Führungsnuten (195 20) in einem weiteren geradlinigen Bewegungsabschnitt enden, über den die Klemmbacken offen sind.
  3. 3. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut (21) für den Deckel (9) mit einem geraden Abschnitt beginnt, über den der Deckel (9) geschlossen ist, wobei sich dieser gerade Abschnitt praktisch über die gesarate Führungsplatte erstreckt und in einem gekrümmten Abschnitt endet, über den der Deckel geöffnet wird.
  4. 4-. Zuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (18) xirährend des Arbeitszyklus der Werkzeugmaschine stationär bleibt und ihre Bewegung beginnt, wenn das Abfallende des stabförmigen Ausgangsmaterials die Klemmbacken erreicht, so daß diese in einer ersten Stufe der Bewegung der Führungsplatte schließen und ein Trennen der Vorschubeinrichtung von dem Abfallende ermöglichen, worauf sich die Klemmbacken (30, 31) öffnen tind ein
    Herausfallen des Abfallendes ermöglichen, daß schließlich der Deckel (9) angehoben wird, um ein neues stabförmiges Ausgangsmaterialstück aufzunehmen, wobei die Zuführung dieses Ausgangsmaterials Steuereinrichtungen wie beispielsweise Grenzschalter betätigt, die die Bewegungsrichtung der Führungsplatte (18) umsteuern, worauf der vorstehende Zyklxis ii Rückwärtsrichtung wiederholt wird.
  5. 5. Zuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenfolgerolle (24), die in der Führungsnut (21) zum Anheben des Deckels (9) angeordnet ist, an dem Ende eines Arms (25) befestigt ist, dessen gegenüberliegendes Ende über eine Bolzen- \md Langlochanordnung mit einem Hebel (27) verbunden ist, der in Radi al richtung an einer Welle (f>) festgelegt ist, an der weitere Hebel (8) befestigt sind, die mit dem Deckel (9) verbunden sind, so daß bei einer Bewegung des genannten Arms (25) eine Drehung der Welle (6) und ein Anheben oder Absenken des Deckels (9) hervorgerufen wird, und daß Anschläge für das erste stabförmige Ausgangsmaterialstück auf der geneigten Zuführungsfläche (3) an dem Deckel (9) befestigt sind.
  6. 6. Zuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne stabförmige Ausgangsmaterialstücke auf der geneigten Zuführungsfläche (3) trennende Mechanismus aus einer Anzahl von Trennbolzen
    11079
    (12) besteht, die in Gehäusen angeordnet sind, die sm unteren Teil der geneigten Zuführungsfläche (3) angeordnet sind, daß die Trennbolzen (12) durch die geneigte Zuführungsfläche (3) vorspringen, um aufeinanderfolgende stabförmige Ausgangsmaterialstücke voneinander zu trennen, daß die Trennbolzen (12) mit Federn (13) verbunden sind, die die Trennbolzen in die eingezogene Ruhestellung vorspannen, und daß die Trennbolzen (12) gegen die Wirkung der Federn (13) durch Hebel betätigt werden, die an einer Welle (7) befestigt sind, die ihrerseits mit Hilfe eines Bolzens (17) in einer vorgegebenen Radi al stellung gehalten sind, wobei dieser Bolzen (17) derart mit der Führungsplatte (18) in Eingriff steht, daß, wenn sich der Bolzen (17) auf dem genannten geneigten Abschnitt (22) befindet, eine Drehung der Welle (7) und ein Zurückziehen der Trennbolzen (12) hervorgerufen wird.
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