DE3110971C2 - Elektrischer Kontaktschalter - Google Patents
Elektrischer KontaktschalterInfo
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Kontaktschalter mit einem zweiteiligen Gehäuse, einem Betätigungsstößel, einer Kontaktfeder, zwei oder mehreren Anschlußsteckern und mit den Anschlußsteckern verbundenen Kontaktstreifen. Die Kontaktfeder besteht aus einem V-förmigen Verbindungsbügel und abgebogenen Schleifkontakten und wird in eine axiale Bohrung des Betätigungsstößels eingeschoben. In ihrer Lage wird sie durch eine Druckfeder fixiert, die zwischen dem Betätigungsstößel und dem Gehäuseunterteil angeordnet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Kontaktschalter mit einem Gehäuse und einem aus einer
Bohrung des Gehäuseoberteils herausragenden axial verschiebbaren, eine axiale Bohrung aufweisenden
Betätigungsstößel, einer zwischen dem Gehäuscunterleil
und dem Betätigungsstöße! angei. /rineten Druckfeder
sowie einer vom Betätigungsstößel verschiebbaren Kontaktfeder mit zwei Schleifkontakten zur elektrischen
Verbindung von aus dem Gehäuseunterteil ragenden Anschlußsteckern.
Bei einem derartigen, aus der DE-OS 26 01 2% bekannten
Kontaktschalter ist der Betätigungsstößel innerhalb des Gehäuseooerteils zu einer Widerlagerplatte
erweiiert, die eine u-förmige Kontaktfeder trägt, dessen freie nach außen vorgespannte Schleifkontakte die
Gleitbahnen der Anschlußstecker beaufschlagen können. Am unteren Ende des Betät t'ungsstößels befindet
sich eine Sackbohrung, die das obere Widerlager und die obere Führung der Druckfeder bildet. Da die Kontaktfeder
mit ihrem Flansch am unteren Ende des Betätigungsstößels in der zum Betätigungsstößel gehörenden
Widerlagerplatte befestigt ist. bedingt die Länge der Schenkel der Kontaktfeder zwischen dem Flansch
und den Schleifkontakten innerhalb des Gehäuses einen toten Raum, der nicht für die Kontaktgabe zwischen
den Schleifkontakten der Kontaktfeder und den Gleitbahnen der Anschlußstecker /ur Verfügung steht, wodurch
das Gehäuse des Kontaktschalters also entsprechend höher gebaut werden muß. Weiterhin wirken bei
dieser bekannten Bauweise die Befestigung der Kontaktfeder an der Widcrlagcrplatlc und das Vorhandensein
eines Loches in der Kontaktfeder zum Durchlaß der Druckfeder den Fedcrungscigenschaftcn der Kontaktfeder
entgegen.
Weiterhin ist aus der DE-OS 24 54 388 ein elektrischer
Schalter mit beweglichen Federkontakten, die mit
stationären Kontakten schleifend zusammenwirken, bekannt, der ein Gehäuse und ein Stellglied umfaßt, das in
dem Gehäuse zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung bewegt ist und ein Kontakthalteelement aufweist,
das mit jedem Leitungspaar zusammenwirkt. Zusätzlich angebrachte elastische Mittel drücken das Stellglied
in Richtung auf seine erste Stellung. Die beweglichen Federkontawie sind auf jedem der Kontaktelemenle
angebracht und weisen einen allgemein u-förmigen Verbindungsbereich und ein paar von allgemein j-förmigen
Bereichen auf, die einander gegenüberliegen und von dem u-förmigen Bereich spitzwinklig verlaufen. Jedes
Kontakthakeelement nimmt dabei einen der u-förmigen
Verbindungsbereiche auf und weist ein paar gabelförmige Arme auf, die sich, wenn der zugehörige
elektrische Schaitkreis offen ist, mit den zugehörigen
j-förmigen Bereichen in Eingriff befinden, jedoch nur an deren äußeren Bereichen. Bei diesem bekannten elektrischen
Schalter ist durch die Anzahl und Größe der verwendeten Bauteile eine gewisse MindesigröSe des elektrischen
Schalters erforderlich, die sich für eint raumsparende
Unterbringung des Schalters nicht eignet.
Ferner ist aus der DE-OS 27 17 139 ein elektrischer Tastenschalter bekannt, der aus einem wannenförmigen,
feststehende Schallkontakte aufnehmenden Einbaugehäuse und aus einer in diesem begrenzt verstellbaren,
bewegliche Schaltkontakte tragenden quaderförmigen Schalttaste besteht. An der dem Einbaugehäuse
zugekehrten Unterseite der Schalttaste sind über die Längsrichtung verteilt zwei längsgerichtete Halteansätze
angebracht, auf die u-förmige Kontaktbügel aufgesteckt und darauf gehalten sind, deren Seitenschenkel in
mehrere Kontaktfedern unterteilt sind. Zu beiden Seilen dieser Halteeinsätze ist mit den aufgesteckten Kontaktbügeln
als feststehende Schaltkontakte jeweils ein längsgerichteter Kontaktstreifen im Einbaugehäuse
hochkantstehend festgelegt. Die Kontaktstreifen sind mittels Anschlußstücke in Durchbrüche im Boden des
Einbaugehäuses eingeführt, daran festgelegt und außerhalb desselben als Anschlußkontakte ausgebildet.
Des weiteren offenbart die US-PS 39 46 !81 einen elektrischen Kontaktschalter mit einer u-förmigen
Kontaktfeder, die mit Schaltspiel in den weil in das Gehäuse hineinragenden Teil des Betätigungsstößels eingesetzt
ist. Die für die Rückstellung des Betätigungsstößels erforderliche Feder befindet sich außerhalb des eigentlichen
Gehäuses. Schließlich ist aus der U5-PS 40 34 177 ein Kontaktschalter bekannt, bei dem zwei
spiralförmige Federn als Kontaktfeder dienen, wobei diese Federn mit Schaltspiel auf rechtwinkligen Betätigungsarmen
des Betätigungsstößels gehalten sind. Eine Druckfeder ist über einen Ansatz an dem Betätigungsstößel gehalten. Ein gleichmäßiges Schalten ist mit einem
solchen Kontaktschalter nicht möglich, weil beim Übergang von der einen in die andere Schaltstellung die
Federn vorspringende Abschnitte im Gehäuseinnern überwinden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Kontaktschalter der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, daß er bei gleichzeitig gegebener größtmöglicher Schaltstrecke und optimaler
Kontaktgabe geringstmögliche äußere Ausmessungen aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß in die axiale Bohrung des Betätigungsstößels ein v-förmiger Verbindungsbügel der Schleifkontakte der
Kontaktfeder eingesteckt ist, wobei die mit den Anschlußsteckern zusammenwirkenden Schleifkontakte
aus der Bohrung des Betätigungsstoßeis herausragen,
und daß der Verbindungsbügel der Kontaktfeder unmittelbar durch das eine Ende der Druckfeder in seiner
Lage gehalten ist.
Dadurch ergeben sich wesentliche Vorteile; sie bestehen darin, daß durch das Einsetzen des v-förmigen Verbindungsbügels
der Kontaktfeder in die Bohrung des Betätigungsstößels eine wesentlich kürzere Bauhöhe
des Kontaktschalters erzielt wird, daß die Kontaktfeder nicht in einem gesonderten Arbeitsgang befestigt werden
muß, daß durch die nicht notwendige Befestigung der Kontaktfeder an einer Widerlagerplatte sowie
durch die nicht erforderliche Bohrung in der Kontaktfeder zur Durchführung der Druckfeder die Federeigenschäften
der Kontaktfeder nicht negativ beeinflußt werden, und daß die Kontaktfeder durch ihre spezielle Gestaltung
und Befestigung schmäler bei einem gleichen Leitungsquerschnitt für die Stromübertragung gebaut
werden kann. Darüber hinaus stellt die ^sondere Ausgestaltung der Kontaktfeder eine stete «tuffederung in
die Ausgangslage sicher.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 *:inen senkrechten Schnitt durch einen elektrisehen
Kontaktschalter der beschriebenen Art in vergrößertem Maßstabe,
Fig.2 eine um 90° gegenüber dem senkrechten
Schnitt gemäß F i g. 1 dargestellte Seittn?nsicht des Betätigungsstößels und des unteren Gehäuseteils,
F i g. 3 eine Frontansicht der beweglichen Kontaktfeder und
Fig.4 eine scheinatische Darstellung des elektrischen
Schaltbildes des beschriebenen Kontaktschalters. Der in F i g. 1 im Querschnitt dargestellte elektrische
Kontaktschalter weist ein Gehäuse 3 mit einem Gehäuseoberteil 31 und einem Gehäuseunterteil 32 auf. Das
Gehäuseunterteil 32 besteht aus einem an drs Oberteil anschließenden Abschnitt sowie aus einer topfförmigen
Vertiefung, an deren Boden ein nach innen gerichteter
Zapf .η 30 angeordnet ist. Für eine rationelle Fertigung
ist am Gehäuseunterteil 32 ein Ansatz 35 mit einer Raste vorgesehen, die im zusammengeschobenen Zustand
in eine Gegenraste bzw. über entsprechende Vorsprünge des Gehäuseoberteils 31 einspringen kann. Hierdurch
werden Gehäuseoberteil 31 und Gehäuseunterteil 32 formschlüssig zusammengehalten. Am oberen
Ende des Gehäuseoberteils 31 befindet sich eine Klipseinrichtung 34. die in an sich bekannter Weise in eine
rahmenartige Öffnung der Befesiigungsfläche einrastet.
Damit wird eine einfache Montage und eine sichere Befestigung des elektrischen Kontaktschalters gewährleistet
1Jm die Demontage des Schalters zu erleichtern, ist die Verlängerung der Klipseini ichtung 34 über das
Gehäuseoberteil 3f Hnaus jeweils als LösUiigstaste 36
ausgebildet.
In der Mitte des Gehäuseoberteils 31 befindet sich eine axiale Bohrung für einen axial verschieblichen Betätigungsstößel
1. Ler Betätigungsstößel 1 besicnt aus
einem zylindrischen, im wesentlichen aus dem Gehäuse-
oberteil 31 ragenden Teil 12 sowie einem weitestgehend
zylindrischen, gegenüber dem oberen Teif- etwas verbreiterten unteren Abschnitt 13 mit einem Verdrehschutz
15, der mit den Nuten 37 des Gehäuseoberteils 31 korrespondiert. Der Anschnitt 13 weist an zwei gegenüberliegenden
Seiten fensterartäge Ausnehmungen 14 auf. Im Innern des Betätigungsstößels 1 ist eine Sacklochbohrung
11 vorgesehen, in die der v-förmige Verbindungsbügel 21 einer beweglichen Kontaktfeder 2
hineinragt. Die axiale Bohrung 11 innerhalb des Betätigungsstößels
1 ist dabei in dem Aufnahmeteil für den v-förmigen Verbindungsbügel 21 der beweglichen Kontaktfedern
2 der Neigung des Verbindungsbügels angepaßt. Durch die fensterartigen Ausnehmungen 14 im
unteren Teil 13 des Betätigungsstößels 1 ragen Schleifkontakte 22 der beweglichen Kontaktfeder 2 aus dem
unleren Teil 13 des Betätigungsstößels 1 heraus. Die Schleifkontakte 22 weisen eine dünne, flache Form auf
und sind vorzugsweise aus einer Kupfer-Chrom-Zirkonium-Legierung mit einer Versilberung hergestellt.
Die Schleifkontakte 22 gleiten fest auf dem Innern des Gehäuses 3 angebrachten Kontaktstreifen 6 entlang.
Diese Kontaktstreifen 6 weisen mindestens einen elektrisch leitenden Abschnitt 61 bzw. 63 sowie mindestens
einen isolierenden Abschnitt 62 bzw. 64 auf. Die elektrisch leitenden Abschnitte 6! bzw. 63 stehen dnhpi in
gutem elektrischen Kontakt mit zwischen den Kontaktstreifen 6 und der Innenwand des Gehäuses 3 angeordneten
Anschlußsteckern 5. wobei die elektrisch leitenden Abschnitte 61 bzw. 63 aus den Anschlußsteckern 5
herausgedrückt sein können. Diese Anschlußstecker 5 ragen aus dem Unterteil 32 des Gehäuses 3 heraus und
bieten somit eine Anschlußmöglichkeit für entsprechende elektrische Verbindungselemente. Die Anschlußstekker
sind aus einem festen elektrisch gut leitenden Material wie Kupfer, Aluminium, Messing oder entsprechenden
Legierungen hergestellt.
Zwischen der Kontaktfeder 2 und dem Gehäuseunterteil 32 ist eine Schraubendruckfeder 4 angeordnet.
Auf der Seite des Gehäuseunterteils 32 wird die Schraubendruckfeder 4 durch den nach innen gerichteten Zapfen
30 und auf der Seite der Kontaktfeder durch den etwas verbreiterten unteren Abschnitt 13 des Betätigungsstößel'i
t geführt. Auf diese Weise wird die Kontaktfeder 2 fest in die axiale Bohrung 11 des Betättgungsstößels
1 gedrückt.
Der beschriebene elektrische Kontaktschalter kann wahlweise als Ein-/Aus-Schalter oder Umschalter verwendet
werden. Soll der elektrische Kontaktschalter beispielsweise nur im nichtgedrückten Zustand des Betätigungsstößels
1 eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den beiden Anschlußsteckern 5 herstellen, so
sind die Kontaktstreifen 6 lediglich am oberen, im Anschluß an das Gehäuseoberteil befindlichen Abschnitt
mit elektrisch leitenden Belägen 61 versehen. Der darunter befindliche lange Abschnitt bis zum Gehäuseunterteil
32 ist aus isolierendem Material, beispielsweise Kunststoff hergestellt. Wird der Betätigungsstößel 1 gegen
den Druck der Schraubenfeder 4 in das Gehäuseinncre gedrückt, so schleifen die Schleifkontakte 22 der
Kontaktfeder 2 an den stationären Kontaktstreifen 6 entlang, bis sie auf dem isolierenden Abschnitt der Kontaktstreifen
6 gelangen und die elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecker 5 unterbrechen. Eine derartige
Ausführungsform des Kontaktschalters kann beispielsweise als Tür-Kontaktschalter für die Kraftfahrzeugbeleuchtung
oder für Kühlschrankbeleuchtung verwendet werden.
Soll der beschriebene Kontaktschalter als Ein-Schalter
Verwendung finden, d. h. nur im gedrückten Zustand des Betätigungsstößels 1 eine elektrische Verbindung
zwischen den Anschlußsteckern 5 herstellen, so wird der obere Abschnitt der stationären Kontaktstreifen 6 aus
isolierendem Material hergestellt sein und ein längerer Abschnitt 63 mit einem leitenden Belag versehen sein.
Gleiten die Schleifkontakte 22 der Kontaktfeder 2 beim Eindrücken des Betätigungsstößels 1 gegen den Druck
der Schraubenfeder 4 an den Seitenflächen der stationären Kontaktstreifen entlang, so gelangen sie auf den
leitenden Belag 63 und stellen die elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecker 5 her. Durch die Länge
des leitenden Belages 63 ist ein langer Schleifwcg gegeben, der eine gute Selbstreinigung der Kontakte
gewährleistet und die Gefahr von Oxydationen verringert. Eine derartige Ausgestaltung der Kontaktstreifen
6 bietet sich insbesondere dort an, wo es auf einen stets
ίο einwandfreien Kontakt und damit auf eine einwandfreie
elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecker 5 ankommt. Diese Ausführungsform bietet sich daher insbesondere
für Bremslichtschalter sowohl für die Fußbremse als auch für die Feststellbremse in Kraftfahrzeugen
an.
Schließlich kann der beschriebene Kontaktschalter auch als Umschalter dienen, indem zwischen zwei Anschlußstecker-Paaren
umgeschaltet wird. Zu diesem Zweck wird das eine Anschlußstecker-Paar mit dem einen
leitenden Belag 61 und das andere Anschlußstecker-Paar mit dem leitenden Belag 63 verbunden. Welche
Funktionsart auch immer vom erfindungsgemäßen Kontaktschalter gewünscht wird, so ist für dieie Funktionsart
lediglich das einfache Austauschen der stationären Kontaktstreifen 6 erforderlich, ohne daß die sonstige
Konstruktion des Kontaktschaltcrs davon betroffen ist.
Anhand der Einzelteilzeichnung gemäß F i g. 2 und in Verbindung mit der Qiierschnittsdarstellung der Fig. I
soll der Zusammenbau des beschriebenen Kontaktschalters näher erläutert werden. Zunächst wird die
Kontaktfeder 2 durch die fensterartige Ausnehmung 14 im unteren Teil 13 des Betätigungsstößels 1 eingeführt
und mit dem v-förmigen Verbindungsbügel 21 in die Sacklochbohrung 11 des Betätigungsstößels 1 eingeschoben.
Anschließend wird die Schraubendruckfeder 4 durch eine öffnung im unteren Teil des Betätigurigsstößels
1 in den unteren Abschnitt 13 des Bctätigungsslößels 1 eingeführt. In das Gehäuseoberteil 31 werden die
Anschlußstecker 5 mit den daran befestigten Kontaktstreifen 6 eingeklipst. Sodann werden der Betätigungsstößel 1, die dann eingelegte Kontaktfeder 2 und die
Druckfeder 4 in das Gehäuseoberteil 31 eingeführt. Danach wird das Gehäuseunterteil 32 auf das Gehäuseoberteil
31 aufgeklipst, wobei die Anschlußstecker 5 durch entsprechende Öffnungen im Gehäuseunterteil 32
hindurchgesteckt werden und die Druckfeder 4 über den Zapfen 30 geführt wird. Durch die rastende Verbindung
/wischen Gehäuseoberteil 31 und Gehäuscup'crteil 32 wird eine innige Verbindung beider Gehäuseteile
hergestellt. Diese äußerst einfache Montage des beschriebenen Kontaktschalters wird keineswegs mit dem
Nachteil mangelnder Zuverlässigkeit und Funktionstüchtigkeit des Kontaktschalters erkauft. Im Gegenteil
ist durch die konstruktive Gestaltung der Kontaktfeder 2, die eine stete Auffederung gewährleistet, ein einwandfreier
Kontakt mit den Kontaktstreifen 6 sichergestellt und die optimale Führung der Schraubendruckfeder
4 sowohl im Inneren des Betätigungsstößels 1 als auch durch den nach innen gerichteten Zapfen 30 des
Gehäuseunterteils 32 stellen ein einwandfreies Funktionieren des Betätigungsstößels 1 auch nach vielen Schaltspielen
sicher. Der geringe Raumbedarf des beschriebenen Kontaktschalter wird durch die besondere konstruktive
Gestaltung der Kontaktfeder 2 erzielt, die nicht u-förmig am unteren Rand des Betätigungsstößels
1 befestigt ist, sondern in den Betätigungsstößel 1 hineinragt.
Durch diese konstruktive Variante wird zudem
ein einwandfreier, fester Sitz der Kontaktfeder 2 innerhalb des Betätigungsstößels I und ein stets einwandfreier
Andruck durch die Schraubendruckfeder 4 sichergestellt.
Die in Fig.3 dargestellte Frontansicht der beweglichcn
Kontaktfeder zeigt den v-förmigen Verbindungsbügel 21 ΖΙΉΠ Einstecken in die Bohrung 11 des Betätigungsslößels
1. Die Enden des v-förmigen Verbindungsbügels 21 gehen mit einem bestimmten Biegeradius verschen
in einen geradlinigen Teil 23 über, an deren Enden die Schleifkontakte 22 abgebogen sind. Die Länge der
geradlinigen Teile 23 ist konstruktionsbedingt und wird im wesentlichen von dem geforderten Abstand der
Kontaktstreifen abhängen.
In den Fig. 4a und 4b sind die Schaltbilder des beschricbenen
Kontaktschalters sowohl als Aus-Schalter (Fig.4a)als auch als Ein-Schalter(F i g.4b)dargestellt.
In Fi g. 4a befindet sich der Kontaktschalter in seiner
Ruhestellung I, d. h. im nichtgedrückten Zustand seines BetätigungsstöDels, in der er über die Kontaktfeder eine
leitende Verbindung der beiden Anschlußstecker herstellt. Im gedrückten Zustand befindet sich der Betätigungsitößel
in der Stellung 0 und entsprechend die Kontaktfeder in der gestrichelt dargestellten Lage, so
daß die Verbindung der Anschlußslecker unterbrochen ist.
In entsprechender Weise bedeutet die Ruhestellung 0
des nichtgedrückten Betätigungsstößels des in Fig.4b
als Ein-S'-'ihalter dienenden Kontaktschalters keine elektrische
Verbindung der beiden Anschlußstecke. Erst im gedrückten Zustand des Betätigungsstößels (Einschaltzustand
I) befindet sich die Kontaktfeder auf dem leitenden Belag des Kontaktstreifens und stellt so eine
elektrische Verbindung der Anschlußstecker her.
Der beschriebene Kontaktschalter eignet sich insbesondere für den raumsparenden Einbau in Kraftfahrzeugen,
Kühlschränke, als Türkontaktschalter o. dergl. Er zeichnet sich durch besondere Schaltsicherheit aus
nach vielen Schaltspielen, durch seine universelle Verwendbarkeit, seinen geringen Montageaufwand und seincn
äußerst geringen Raumbedarf aus.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (13)
1. EleKtrischer Kontaktschalter mit einem Gehäuse und einem aus einer Bohrung des Gehäuseoberteils
herausragenden axial verschiebbaren, eine axiale Bohrung aufweisenden Betätigungsstößel, einer
zwischen dem Gehäuseunterteil und dem Betätigungsstößel angeordneten Druckfeder sowie einer
vom Betätigungsstößel verschiebbaren Kontaktfeder mit zwei Schleifkontakten zur elektrischen Verbindung
von aus dem Gehäuseunterteil ragenden Anschlußsteckern, dadurch gekennzeichnet,
daß in die axiale Bohrung (11) des Betätigungsstößels (1) ein v-förmiger Verbindungsbügel (21) der is
Schleifkontakte (22) der Kontaktfeder (2) eingesteckt ist, wobei die mit den Anschlußsteckern (5)
zusammenwirkenden Schleifkontakte (22) aus der Bohrung (11) des Betätigungsstößels herausragen,
und daß der Verbindungsbügel (21) der Kontaktfeder (2) unmittelbar durch das eine Ende der Druckfeder
(4) in seiner Lage gehalten ist.
2. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die axiale Bohrung (11)
innerhalb des Betätigungsstöß&s (1) in ihrem Aufnahmeteil
für den v-förmigen Verbindungsbügel (21) der Kontaktfeder (2) der Neigung des Verbindungsbügels (21) angepaßt ist.
3. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Gehäuse (3) befindlicher.
gegenüber eisern au dem Gehäuseoberteii (31) ragenden eisten .zylindrischen Teil (12) etwas
verbreiteter zylinderförmig'. zweiter Teil (13) des Betätigungsstößels (1) mit einem Verdrehschutz
(15) versehen ist.
4. Elektrischer Kontaktschalter nach Anpruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (13) des
Betätigungsstößels (1) zwei gegenüberliegende, fcnsterförmige Aussparungen (14) aufweist, durch die
die Schleifkontakte (22) der Kontaktfeder (2) steckbar sind.
5. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Gehäuseunterteil
(32) topfförmig nach unten zwischen die nach außen vorstehenden Anschlußstecker (5) erstreckt
und einen nach innen gerichteten Zapfen (30) zur Aufnahme des unteren Teils der Druckfeder (4) aufweist.
6. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß an den v-förmigen
Verbindungsbügel (21) der Kontaktfeder (2) sich zwei nahezu rechtwinKlig abgewinkelte gerade Teile
(23) anschließen, an deren Ende die Schleifkontakte (32) angeordnet sind.
7. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte
(22) der Kontaktfeder (2) auf seitlich mit den Anschlußsteckern (5) verbundenen Kontaktstreifen (6)
entlanggleiten.
. 8. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (6) einen kurzen, in der Nähe des Gchäuscobcrtcils (31)
befindlichen, elektrisch leitenden Abschnitt (61) und einen isolierenden, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden
lungeren Abschnitt (62,64) aufweisen. b5
9. Elcklrisehcr Kontaktschalter nach Anspruch 7.
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (6) einen längeren mittleren, elektrisch leitenden Abschnitt
(63) und einen oberen, an das Gehäuseoberteil (31) und einen unteren an das Gehäuseunterteil
(32) angrenzenden isolierenden Abschnilt (62, 64) aufweisen.
10. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (6)
aus einem kurzen, oberen leitenden, am Gehäuseoberteil (31) angrenzenden ersten Abschnitt (61) einen
nachfolgenden isolierenden zweiten Abschnitt (62) einen längeren elektrisch leitenden dritten Abschnitt
(63) sowie einen am Gehäuseunterteil (32) angrenzenden isoliererden vierten Abschnitt (64)
bestehen.
11. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und dritte jeweils elektrisch leitende Abschnitt (61
bzw. 63) der Kontaktstreifen (6) mit je eine.n Anschlußstecker (5) elektrisch leitend verbunden sind.
12. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuscobcrtci!
(31) eine Klipseinrichtung (34) zur Befestigung in einer rahmenartigen Ausnehmung zur Aufnahme
des Kontaktschalters vorgesehen ist.
13. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet. di?ß die Verlängerung
der Klipseinrichtung (34) über das Gehäuseoberteil (31) hinaus jeweils als Lösungstaste (36) ausgebildet
ist
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
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-
1981
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|---|---|---|---|---|
| DE3629650A1 (de) * | 1986-08-30 | 1988-03-10 | Priesemuth W | Tastschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3110971A1 (de) | 1982-10-14 |
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