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DE3110971C2 - Elektrischer Kontaktschalter - Google Patents

Elektrischer Kontaktschalter

Info

Publication number
DE3110971C2
DE3110971C2 DE19813110971 DE3110971A DE3110971C2 DE 3110971 C2 DE3110971 C2 DE 3110971C2 DE 19813110971 DE19813110971 DE 19813110971 DE 3110971 A DE3110971 A DE 3110971A DE 3110971 C2 DE3110971 C2 DE 3110971C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact switch
contact
housing
switch according
electrical contact
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813110971
Other languages
English (en)
Other versions
DE3110971A1 (de
Inventor
Günter 6531 Münster-Sarmsheim Dilly
Franz Willi 6553 Sobernheim Scheid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Controls GmbH and Co KG
Original Assignee
FRANZ KIRSTEN ELEKTROTECHNISCHE SPEZIALFABRIK 6530 BINGEN DE
Franz Kirsten Elektrotechnische Spezialfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ KIRSTEN ELEKTROTECHNISCHE SPEZIALFABRIK 6530 BINGEN DE, Franz Kirsten Elektrotechnische Spezialfabrik filed Critical FRANZ KIRSTEN ELEKTROTECHNISCHE SPEZIALFABRIK 6530 BINGEN DE
Priority to DE19813110971 priority Critical patent/DE3110971C2/de
Publication of DE3110971A1 publication Critical patent/DE3110971A1/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details

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  • Push-Button Switches (AREA)

Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Kontaktschalter mit einem zweiteiligen Gehäuse, einem Betätigungsstößel, einer Kontaktfeder, zwei oder mehreren Anschlußsteckern und mit den Anschlußsteckern verbundenen Kontaktstreifen. Die Kontaktfeder besteht aus einem V-förmigen Verbindungsbügel und abgebogenen Schleifkontakten und wird in eine axiale Bohrung des Betätigungsstößels eingeschoben. In ihrer Lage wird sie durch eine Druckfeder fixiert, die zwischen dem Betätigungsstößel und dem Gehäuseunterteil angeordnet ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Kontaktschalter mit einem Gehäuse und einem aus einer Bohrung des Gehäuseoberteils herausragenden axial verschiebbaren, eine axiale Bohrung aufweisenden Betätigungsstößel, einer zwischen dem Gehäuscunterleil und dem Betätigungsstöße! angei. /rineten Druckfeder sowie einer vom Betätigungsstößel verschiebbaren Kontaktfeder mit zwei Schleifkontakten zur elektrischen Verbindung von aus dem Gehäuseunterteil ragenden Anschlußsteckern.
Bei einem derartigen, aus der DE-OS 26 01 2% bekannten Kontaktschalter ist der Betätigungsstößel innerhalb des Gehäuseooerteils zu einer Widerlagerplatte erweiiert, die eine u-förmige Kontaktfeder trägt, dessen freie nach außen vorgespannte Schleifkontakte die Gleitbahnen der Anschlußstecker beaufschlagen können. Am unteren Ende des Betät t'ungsstößels befindet sich eine Sackbohrung, die das obere Widerlager und die obere Führung der Druckfeder bildet. Da die Kontaktfeder mit ihrem Flansch am unteren Ende des Betätigungsstößels in der zum Betätigungsstößel gehörenden Widerlagerplatte befestigt ist. bedingt die Länge der Schenkel der Kontaktfeder zwischen dem Flansch und den Schleifkontakten innerhalb des Gehäuses einen toten Raum, der nicht für die Kontaktgabe zwischen den Schleifkontakten der Kontaktfeder und den Gleitbahnen der Anschlußstecker /ur Verfügung steht, wodurch das Gehäuse des Kontaktschalters also entsprechend höher gebaut werden muß. Weiterhin wirken bei dieser bekannten Bauweise die Befestigung der Kontaktfeder an der Widcrlagcrplatlc und das Vorhandensein eines Loches in der Kontaktfeder zum Durchlaß der Druckfeder den Fedcrungscigenschaftcn der Kontaktfeder entgegen.
Weiterhin ist aus der DE-OS 24 54 388 ein elektrischer Schalter mit beweglichen Federkontakten, die mit
stationären Kontakten schleifend zusammenwirken, bekannt, der ein Gehäuse und ein Stellglied umfaßt, das in dem Gehäuse zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung bewegt ist und ein Kontakthalteelement aufweist, das mit jedem Leitungspaar zusammenwirkt. Zusätzlich angebrachte elastische Mittel drücken das Stellglied in Richtung auf seine erste Stellung. Die beweglichen Federkontawie sind auf jedem der Kontaktelemenle angebracht und weisen einen allgemein u-förmigen Verbindungsbereich und ein paar von allgemein j-förmigen Bereichen auf, die einander gegenüberliegen und von dem u-förmigen Bereich spitzwinklig verlaufen. Jedes Kontakthakeelement nimmt dabei einen der u-förmigen Verbindungsbereiche auf und weist ein paar gabelförmige Arme auf, die sich, wenn der zugehörige elektrische Schaitkreis offen ist, mit den zugehörigen j-förmigen Bereichen in Eingriff befinden, jedoch nur an deren äußeren Bereichen. Bei diesem bekannten elektrischen Schalter ist durch die Anzahl und Größe der verwendeten Bauteile eine gewisse MindesigröSe des elektrischen Schalters erforderlich, die sich für eint raumsparende Unterbringung des Schalters nicht eignet.
Ferner ist aus der DE-OS 27 17 139 ein elektrischer Tastenschalter bekannt, der aus einem wannenförmigen, feststehende Schallkontakte aufnehmenden Einbaugehäuse und aus einer in diesem begrenzt verstellbaren, bewegliche Schaltkontakte tragenden quaderförmigen Schalttaste besteht. An der dem Einbaugehäuse zugekehrten Unterseite der Schalttaste sind über die Längsrichtung verteilt zwei längsgerichtete Halteansätze angebracht, auf die u-förmige Kontaktbügel aufgesteckt und darauf gehalten sind, deren Seitenschenkel in mehrere Kontaktfedern unterteilt sind. Zu beiden Seilen dieser Halteeinsätze ist mit den aufgesteckten Kontaktbügeln als feststehende Schaltkontakte jeweils ein längsgerichteter Kontaktstreifen im Einbaugehäuse hochkantstehend festgelegt. Die Kontaktstreifen sind mittels Anschlußstücke in Durchbrüche im Boden des Einbaugehäuses eingeführt, daran festgelegt und außerhalb desselben als Anschlußkontakte ausgebildet.
Des weiteren offenbart die US-PS 39 46 !81 einen elektrischen Kontaktschalter mit einer u-förmigen Kontaktfeder, die mit Schaltspiel in den weil in das Gehäuse hineinragenden Teil des Betätigungsstößels eingesetzt ist. Die für die Rückstellung des Betätigungsstößels erforderliche Feder befindet sich außerhalb des eigentlichen Gehäuses. Schließlich ist aus der U5-PS 40 34 177 ein Kontaktschalter bekannt, bei dem zwei spiralförmige Federn als Kontaktfeder dienen, wobei diese Federn mit Schaltspiel auf rechtwinkligen Betätigungsarmen des Betätigungsstößels gehalten sind. Eine Druckfeder ist über einen Ansatz an dem Betätigungsstößel gehalten. Ein gleichmäßiges Schalten ist mit einem solchen Kontaktschalter nicht möglich, weil beim Übergang von der einen in die andere Schaltstellung die Federn vorspringende Abschnitte im Gehäuseinnern überwinden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Kontaktschalter der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß er bei gleichzeitig gegebener größtmöglicher Schaltstrecke und optimaler Kontaktgabe geringstmögliche äußere Ausmessungen aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in die axiale Bohrung des Betätigungsstößels ein v-förmiger Verbindungsbügel der Schleifkontakte der Kontaktfeder eingesteckt ist, wobei die mit den Anschlußsteckern zusammenwirkenden Schleifkontakte
aus der Bohrung des Betätigungsstoßeis herausragen, und daß der Verbindungsbügel der Kontaktfeder unmittelbar durch das eine Ende der Druckfeder in seiner Lage gehalten ist.
Dadurch ergeben sich wesentliche Vorteile; sie bestehen darin, daß durch das Einsetzen des v-förmigen Verbindungsbügels der Kontaktfeder in die Bohrung des Betätigungsstößels eine wesentlich kürzere Bauhöhe des Kontaktschalters erzielt wird, daß die Kontaktfeder nicht in einem gesonderten Arbeitsgang befestigt werden muß, daß durch die nicht notwendige Befestigung der Kontaktfeder an einer Widerlagerplatte sowie durch die nicht erforderliche Bohrung in der Kontaktfeder zur Durchführung der Druckfeder die Federeigenschäften der Kontaktfeder nicht negativ beeinflußt werden, und daß die Kontaktfeder durch ihre spezielle Gestaltung und Befestigung schmäler bei einem gleichen Leitungsquerschnitt für die Stromübertragung gebaut werden kann. Darüber hinaus stellt die ^sondere Ausgestaltung der Kontaktfeder eine stete «tuffederung in die Ausgangslage sicher.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 *:inen senkrechten Schnitt durch einen elektrisehen Kontaktschalter der beschriebenen Art in vergrößertem Maßstabe,
Fig.2 eine um 90° gegenüber dem senkrechten Schnitt gemäß F i g. 1 dargestellte Seittn?nsicht des Betätigungsstößels und des unteren Gehäuseteils,
F i g. 3 eine Frontansicht der beweglichen Kontaktfeder und
Fig.4 eine scheinatische Darstellung des elektrischen Schaltbildes des beschriebenen Kontaktschalters. Der in F i g. 1 im Querschnitt dargestellte elektrische Kontaktschalter weist ein Gehäuse 3 mit einem Gehäuseoberteil 31 und einem Gehäuseunterteil 32 auf. Das Gehäuseunterteil 32 besteht aus einem an drs Oberteil anschließenden Abschnitt sowie aus einer topfförmigen Vertiefung, an deren Boden ein nach innen gerichteter Zapf .η 30 angeordnet ist. Für eine rationelle Fertigung ist am Gehäuseunterteil 32 ein Ansatz 35 mit einer Raste vorgesehen, die im zusammengeschobenen Zustand in eine Gegenraste bzw. über entsprechende Vorsprünge des Gehäuseoberteils 31 einspringen kann. Hierdurch werden Gehäuseoberteil 31 und Gehäuseunterteil 32 formschlüssig zusammengehalten. Am oberen Ende des Gehäuseoberteils 31 befindet sich eine Klipseinrichtung 34. die in an sich bekannter Weise in eine rahmenartige Öffnung der Befesiigungsfläche einrastet. Damit wird eine einfache Montage und eine sichere Befestigung des elektrischen Kontaktschalters gewährleistet 1Jm die Demontage des Schalters zu erleichtern, ist die Verlängerung der Klipseini ichtung 34 über das Gehäuseoberteil 3f Hnaus jeweils als LösUiigstaste 36 ausgebildet.
In der Mitte des Gehäuseoberteils 31 befindet sich eine axiale Bohrung für einen axial verschieblichen Betätigungsstößel 1. Ler Betätigungsstößel 1 besicnt aus einem zylindrischen, im wesentlichen aus dem Gehäuse-
oberteil 31 ragenden Teil 12 sowie einem weitestgehend zylindrischen, gegenüber dem oberen Teif- etwas verbreiterten unteren Abschnitt 13 mit einem Verdrehschutz 15, der mit den Nuten 37 des Gehäuseoberteils 31 korrespondiert. Der Anschnitt 13 weist an zwei gegenüberliegenden Seiten fensterartäge Ausnehmungen 14 auf. Im Innern des Betätigungsstößels 1 ist eine Sacklochbohrung 11 vorgesehen, in die der v-förmige Verbindungsbügel 21 einer beweglichen Kontaktfeder 2
hineinragt. Die axiale Bohrung 11 innerhalb des Betätigungsstößels 1 ist dabei in dem Aufnahmeteil für den v-förmigen Verbindungsbügel 21 der beweglichen Kontaktfedern 2 der Neigung des Verbindungsbügels angepaßt. Durch die fensterartigen Ausnehmungen 14 im unteren Teil 13 des Betätigungsstößels 1 ragen Schleifkontakte 22 der beweglichen Kontaktfeder 2 aus dem unleren Teil 13 des Betätigungsstößels 1 heraus. Die Schleifkontakte 22 weisen eine dünne, flache Form auf und sind vorzugsweise aus einer Kupfer-Chrom-Zirkonium-Legierung mit einer Versilberung hergestellt.
Die Schleifkontakte 22 gleiten fest auf dem Innern des Gehäuses 3 angebrachten Kontaktstreifen 6 entlang. Diese Kontaktstreifen 6 weisen mindestens einen elektrisch leitenden Abschnitt 61 bzw. 63 sowie mindestens einen isolierenden Abschnitt 62 bzw. 64 auf. Die elektrisch leitenden Abschnitte 6! bzw. 63 stehen dnhpi in gutem elektrischen Kontakt mit zwischen den Kontaktstreifen 6 und der Innenwand des Gehäuses 3 angeordneten Anschlußsteckern 5. wobei die elektrisch leitenden Abschnitte 61 bzw. 63 aus den Anschlußsteckern 5 herausgedrückt sein können. Diese Anschlußstecker 5 ragen aus dem Unterteil 32 des Gehäuses 3 heraus und bieten somit eine Anschlußmöglichkeit für entsprechende elektrische Verbindungselemente. Die Anschlußstekker sind aus einem festen elektrisch gut leitenden Material wie Kupfer, Aluminium, Messing oder entsprechenden Legierungen hergestellt.
Zwischen der Kontaktfeder 2 und dem Gehäuseunterteil 32 ist eine Schraubendruckfeder 4 angeordnet. Auf der Seite des Gehäuseunterteils 32 wird die Schraubendruckfeder 4 durch den nach innen gerichteten Zapfen 30 und auf der Seite der Kontaktfeder durch den etwas verbreiterten unteren Abschnitt 13 des Betätigungsstößel'i t geführt. Auf diese Weise wird die Kontaktfeder 2 fest in die axiale Bohrung 11 des Betättgungsstößels 1 gedrückt.
Der beschriebene elektrische Kontaktschalter kann wahlweise als Ein-/Aus-Schalter oder Umschalter verwendet werden. Soll der elektrische Kontaktschalter beispielsweise nur im nichtgedrückten Zustand des Betätigungsstößels 1 eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den beiden Anschlußsteckern 5 herstellen, so sind die Kontaktstreifen 6 lediglich am oberen, im Anschluß an das Gehäuseoberteil befindlichen Abschnitt mit elektrisch leitenden Belägen 61 versehen. Der darunter befindliche lange Abschnitt bis zum Gehäuseunterteil 32 ist aus isolierendem Material, beispielsweise Kunststoff hergestellt. Wird der Betätigungsstößel 1 gegen den Druck der Schraubenfeder 4 in das Gehäuseinncre gedrückt, so schleifen die Schleifkontakte 22 der Kontaktfeder 2 an den stationären Kontaktstreifen 6 entlang, bis sie auf dem isolierenden Abschnitt der Kontaktstreifen 6 gelangen und die elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecker 5 unterbrechen. Eine derartige Ausführungsform des Kontaktschalters kann beispielsweise als Tür-Kontaktschalter für die Kraftfahrzeugbeleuchtung oder für Kühlschrankbeleuchtung verwendet werden.
Soll der beschriebene Kontaktschalter als Ein-Schalter Verwendung finden, d. h. nur im gedrückten Zustand des Betätigungsstößels 1 eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlußsteckern 5 herstellen, so wird der obere Abschnitt der stationären Kontaktstreifen 6 aus isolierendem Material hergestellt sein und ein längerer Abschnitt 63 mit einem leitenden Belag versehen sein. Gleiten die Schleifkontakte 22 der Kontaktfeder 2 beim Eindrücken des Betätigungsstößels 1 gegen den Druck der Schraubenfeder 4 an den Seitenflächen der stationären Kontaktstreifen entlang, so gelangen sie auf den leitenden Belag 63 und stellen die elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecker 5 her. Durch die Länge des leitenden Belages 63 ist ein langer Schleifwcg gegeben, der eine gute Selbstreinigung der Kontakte gewährleistet und die Gefahr von Oxydationen verringert. Eine derartige Ausgestaltung der Kontaktstreifen 6 bietet sich insbesondere dort an, wo es auf einen stets
ίο einwandfreien Kontakt und damit auf eine einwandfreie elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecker 5 ankommt. Diese Ausführungsform bietet sich daher insbesondere für Bremslichtschalter sowohl für die Fußbremse als auch für die Feststellbremse in Kraftfahrzeugen an.
Schließlich kann der beschriebene Kontaktschalter auch als Umschalter dienen, indem zwischen zwei Anschlußstecker-Paaren umgeschaltet wird. Zu diesem Zweck wird das eine Anschlußstecker-Paar mit dem einen leitenden Belag 61 und das andere Anschlußstecker-Paar mit dem leitenden Belag 63 verbunden. Welche Funktionsart auch immer vom erfindungsgemäßen Kontaktschalter gewünscht wird, so ist für dieie Funktionsart lediglich das einfache Austauschen der stationären Kontaktstreifen 6 erforderlich, ohne daß die sonstige Konstruktion des Kontaktschaltcrs davon betroffen ist.
Anhand der Einzelteilzeichnung gemäß F i g. 2 und in Verbindung mit der Qiierschnittsdarstellung der Fig. I soll der Zusammenbau des beschriebenen Kontaktschalters näher erläutert werden. Zunächst wird die Kontaktfeder 2 durch die fensterartige Ausnehmung 14 im unteren Teil 13 des Betätigungsstößels 1 eingeführt und mit dem v-förmigen Verbindungsbügel 21 in die Sacklochbohrung 11 des Betätigungsstößels 1 eingeschoben. Anschließend wird die Schraubendruckfeder 4 durch eine öffnung im unteren Teil des Betätigurigsstößels 1 in den unteren Abschnitt 13 des Bctätigungsslößels 1 eingeführt. In das Gehäuseoberteil 31 werden die Anschlußstecker 5 mit den daran befestigten Kontaktstreifen 6 eingeklipst. Sodann werden der Betätigungsstößel 1, die dann eingelegte Kontaktfeder 2 und die Druckfeder 4 in das Gehäuseoberteil 31 eingeführt. Danach wird das Gehäuseunterteil 32 auf das Gehäuseoberteil 31 aufgeklipst, wobei die Anschlußstecker 5 durch entsprechende Öffnungen im Gehäuseunterteil 32 hindurchgesteckt werden und die Druckfeder 4 über den Zapfen 30 geführt wird. Durch die rastende Verbindung /wischen Gehäuseoberteil 31 und Gehäuscup'crteil 32 wird eine innige Verbindung beider Gehäuseteile hergestellt. Diese äußerst einfache Montage des beschriebenen Kontaktschalters wird keineswegs mit dem Nachteil mangelnder Zuverlässigkeit und Funktionstüchtigkeit des Kontaktschalters erkauft. Im Gegenteil ist durch die konstruktive Gestaltung der Kontaktfeder 2, die eine stete Auffederung gewährleistet, ein einwandfreier Kontakt mit den Kontaktstreifen 6 sichergestellt und die optimale Führung der Schraubendruckfeder 4 sowohl im Inneren des Betätigungsstößels 1 als auch durch den nach innen gerichteten Zapfen 30 des Gehäuseunterteils 32 stellen ein einwandfreies Funktionieren des Betätigungsstößels 1 auch nach vielen Schaltspielen sicher. Der geringe Raumbedarf des beschriebenen Kontaktschalter wird durch die besondere konstruktive Gestaltung der Kontaktfeder 2 erzielt, die nicht u-förmig am unteren Rand des Betätigungsstößels 1 befestigt ist, sondern in den Betätigungsstößel 1 hineinragt. Durch diese konstruktive Variante wird zudem
ein einwandfreier, fester Sitz der Kontaktfeder 2 innerhalb des Betätigungsstößels I und ein stets einwandfreier Andruck durch die Schraubendruckfeder 4 sichergestellt.
Die in Fig.3 dargestellte Frontansicht der beweglichcn Kontaktfeder zeigt den v-förmigen Verbindungsbügel 21 ΖΙΉΠ Einstecken in die Bohrung 11 des Betätigungsslößels 1. Die Enden des v-förmigen Verbindungsbügels 21 gehen mit einem bestimmten Biegeradius verschen in einen geradlinigen Teil 23 über, an deren Enden die Schleifkontakte 22 abgebogen sind. Die Länge der geradlinigen Teile 23 ist konstruktionsbedingt und wird im wesentlichen von dem geforderten Abstand der Kontaktstreifen abhängen.
In den Fig. 4a und 4b sind die Schaltbilder des beschricbenen Kontaktschalters sowohl als Aus-Schalter (Fig.4a)als auch als Ein-Schalter(F i g.4b)dargestellt.
In Fi g. 4a befindet sich der Kontaktschalter in seiner Ruhestellung I, d. h. im nichtgedrückten Zustand seines BetätigungsstöDels, in der er über die Kontaktfeder eine leitende Verbindung der beiden Anschlußstecker herstellt. Im gedrückten Zustand befindet sich der Betätigungsitößel in der Stellung 0 und entsprechend die Kontaktfeder in der gestrichelt dargestellten Lage, so daß die Verbindung der Anschlußslecker unterbrochen ist.
In entsprechender Weise bedeutet die Ruhestellung 0 des nichtgedrückten Betätigungsstößels des in Fig.4b als Ein-S'-'ihalter dienenden Kontaktschalters keine elektrische Verbindung der beiden Anschlußstecke. Erst im gedrückten Zustand des Betätigungsstößels (Einschaltzustand I) befindet sich die Kontaktfeder auf dem leitenden Belag des Kontaktstreifens und stellt so eine elektrische Verbindung der Anschlußstecker her.
Der beschriebene Kontaktschalter eignet sich insbesondere für den raumsparenden Einbau in Kraftfahrzeugen, Kühlschränke, als Türkontaktschalter o. dergl. Er zeichnet sich durch besondere Schaltsicherheit aus nach vielen Schaltspielen, durch seine universelle Verwendbarkeit, seinen geringen Montageaufwand und seincn äußerst geringen Raumbedarf aus.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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50
65

Claims (13)

Patentansprüche:
1. EleKtrischer Kontaktschalter mit einem Gehäuse und einem aus einer Bohrung des Gehäuseoberteils herausragenden axial verschiebbaren, eine axiale Bohrung aufweisenden Betätigungsstößel, einer zwischen dem Gehäuseunterteil und dem Betätigungsstößel angeordneten Druckfeder sowie einer vom Betätigungsstößel verschiebbaren Kontaktfeder mit zwei Schleifkontakten zur elektrischen Verbindung von aus dem Gehäuseunterteil ragenden Anschlußsteckern, dadurch gekennzeichnet, daß in die axiale Bohrung (11) des Betätigungsstößels (1) ein v-förmiger Verbindungsbügel (21) der is Schleifkontakte (22) der Kontaktfeder (2) eingesteckt ist, wobei die mit den Anschlußsteckern (5) zusammenwirkenden Schleifkontakte (22) aus der Bohrung (11) des Betätigungsstößels herausragen, und daß der Verbindungsbügel (21) der Kontaktfeder (2) unmittelbar durch das eine Ende der Druckfeder (4) in seiner Lage gehalten ist.
2. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die axiale Bohrung (11) innerhalb des Betätigungsstöß&s (1) in ihrem Aufnahmeteil für den v-förmigen Verbindungsbügel (21) der Kontaktfeder (2) der Neigung des Verbindungsbügels (21) angepaßt ist.
3. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Gehäuse (3) befindlicher. gegenüber eisern au dem Gehäuseoberteii (31) ragenden eisten .zylindrischen Teil (12) etwas verbreiteter zylinderförmig'. zweiter Teil (13) des Betätigungsstößels (1) mit einem Verdrehschutz (15) versehen ist.
4. Elektrischer Kontaktschalter nach Anpruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (13) des Betätigungsstößels (1) zwei gegenüberliegende, fcnsterförmige Aussparungen (14) aufweist, durch die die Schleifkontakte (22) der Kontaktfeder (2) steckbar sind.
5. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Gehäuseunterteil (32) topfförmig nach unten zwischen die nach außen vorstehenden Anschlußstecker (5) erstreckt und einen nach innen gerichteten Zapfen (30) zur Aufnahme des unteren Teils der Druckfeder (4) aufweist.
6. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß an den v-förmigen Verbindungsbügel (21) der Kontaktfeder (2) sich zwei nahezu rechtwinKlig abgewinkelte gerade Teile (23) anschließen, an deren Ende die Schleifkontakte (32) angeordnet sind.
7. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte (22) der Kontaktfeder (2) auf seitlich mit den Anschlußsteckern (5) verbundenen Kontaktstreifen (6) entlanggleiten.
. 8. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (6) einen kurzen, in der Nähe des Gchäuscobcrtcils (31) befindlichen, elektrisch leitenden Abschnitt (61) und einen isolierenden, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden lungeren Abschnitt (62,64) aufweisen. b5
9. Elcklrisehcr Kontaktschalter nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (6) einen längeren mittleren, elektrisch leitenden Abschnitt (63) und einen oberen, an das Gehäuseoberteil (31) und einen unteren an das Gehäuseunterteil (32) angrenzenden isolierenden Abschnilt (62, 64) aufweisen.
10. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen (6) aus einem kurzen, oberen leitenden, am Gehäuseoberteil (31) angrenzenden ersten Abschnitt (61) einen nachfolgenden isolierenden zweiten Abschnitt (62) einen längeren elektrisch leitenden dritten Abschnitt (63) sowie einen am Gehäuseunterteil (32) angrenzenden isoliererden vierten Abschnitt (64) bestehen.
11. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und dritte jeweils elektrisch leitende Abschnitt (61 bzw. 63) der Kontaktstreifen (6) mit je eine.n Anschlußstecker (5) elektrisch leitend verbunden sind.
12. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuscobcrtci! (31) eine Klipseinrichtung (34) zur Befestigung in einer rahmenartigen Ausnehmung zur Aufnahme des Kontaktschalters vorgesehen ist.
13. Elektrischer Kontaktschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet. di?ß die Verlängerung der Klipseinrichtung (34) über das Gehäuseoberteil (31) hinaus jeweils als Lösungstaste (36) ausgebildet ist
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