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DE3110737C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3110737C2
DE3110737C2 DE19813110737 DE3110737A DE3110737C2 DE 3110737 C2 DE3110737 C2 DE 3110737C2 DE 19813110737 DE19813110737 DE 19813110737 DE 3110737 A DE3110737 A DE 3110737A DE 3110737 C2 DE3110737 C2 DE 3110737C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
conductivity
ray contrast
silica gel
iodine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813110737
Other languages
English (en)
Other versions
DE3110737A1 (de
Inventor
Paul Eberhard Dr. Schulze
Wolfgang Schwartz
Juergen 1000 Berlin De Balzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering AG filed Critical Schering AG
Priority to DE19813110737 priority Critical patent/DE3110737A1/de
Publication of DE3110737A1 publication Critical patent/DE3110737A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3110737C2 publication Critical patent/DE3110737C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J20/00Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof
    • B01J20/281Sorbents specially adapted for preparative, analytical or investigative chromatography
    • B01J20/282Porous sorbents
    • B01J20/283Porous sorbents based on silica
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D15/00Separating processes involving the treatment of liquids with solid sorbents; Apparatus therefor
    • B01D15/08Selective adsorption, e.g. chromatography
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/22Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C231/24Separation; Purification
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups
    • C07C237/28Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups having the carbon atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a non-condensed six-membered aromatic ring of the carbon skeleton
    • C07C237/46Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups having the carbon atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a non-condensed six-membered aromatic ring of the carbon skeleton having carbon atoms of carboxamide groups, amino groups and at least three atoms of bromine or iodine, bound to carbon atoms of the same non-condensed six-membered aromatic ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft den Gegenstand des Patentanspruches.
Zu den bisher unzureichend gelösten Aufgaben gehört die Abtrennung gut wasserlöslicher anorganischer und organischer Salze von wasserlöslichen, nichtionischen jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln.
Meist verwendet man hierfür Ionenaustauscher im Mischbett-Verfahren oder hintereinander geschaltete Kationen- und Anionen-Austauscher. Das Regenerieren dieser Austauscher, besonders bei technischer Anwendung, ist recht aufwendig und kostenintensiv wegen der großen Mengen an Säuren und Basen, die zum Regenerierern benötigt werden.
Auch ist bekannt, daß mit Adsorberharzen eine Entsalzung zu erreichen ist. Die hohe Empfindlichkeit dieser Adsorberharze gegenüber Restmengen an Lösungsmittel oder organischen Salzen ist problematisch, da diese dazu neigen, die zu entsalzende Substanz mitzuschleppen und zum sogenannten Schlupf führen, d. h. dem Miteluieren der an sich zu reinigenden Substanz mit den Salzen.
Die Anwendung an sich üblicher Verfahren zur Extraktion aus wäßrigem Medium ist nicht möglich, da die Polarität wasserlöslicher, nichtionischer jodhaltiger Röntgenkontrastmittel annähernd der des Wassers entspricht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war, ein Verfahren bereitzustellen, mit welchem sich wasserlösliche, nicht­ ionische jodhaltige Röntgenkontrastmittel quantitativ von gut wasserlöslichen ionischen Salzen trennt und somit reinigen lassen.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wurde durch die Verwendung von silanisiertem Kieselgel als Absorbens gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird so ausgeführt, daß die wäßrige Lösung der Rohsubstanz auf eine zweckmäßigerweise mit leichtem Druck betriebene Säule gegeben wird. Dabei wird das wasserlösliche nichtionische jodhaltige Röntgenkontrastmittel gebunden. Man erluiert zunächst mit Wasser die Salze (Entsalzungsphase), dann weitere ionische organische Substanzen als Verunreinigungen (Reinigungsphase). Das gewünschte, nichtionische jodhaltige Röntgenkontrastmittel wird mit Wasser allein nicht desorbiert. Es kann nun mittels 5 bis 50 Vol.-%igem wäßrigen niederen aliphatischen Alkohol, wie Methanol oder Ethanol aus dem Kieselgel eluiert werden. Man erhält so in hoher Ausbeute das reine Produkt.
Die Produktreinheit liegt bei über 99%.
Das Verhältnis von silanisiertem Kieselgel zum gewünschten Produkt liegt beim Entsalzen zwischen 2 : 1 bis 15 : 1, vorzugsweise bei 10 : 1.
Beim Reinigen verschiebt sich das Verhältnis von silanisiertem Trennmaterial zum gewünschten Produkt auf 5 : 1 bis 100 : 1, vorzugsweise auf 15 : 1.
Zum Eluieren sind prinzipiell Wasser und alle mit Wasser mischbaren, weniger stark polaren Lösungsmittel geeignet. Genannt seien neben Ethanol die niederen aliphatischen Alkohole wie Methanol und Isopropanol.
Das Rohprodukt kann Salze bis zu 50% und Lösungsmittel ohne weiteres bis zu 10%, gegebenenfalls auch darüber, enthalten. Bei Lösungsmittelgehalten über 10% hilft man sich, indem man das Rohprodukt statt in konzentrierter Form, z. B. als 20%ige Lösung, in einer Verdünnung von 1 : 10 (als 2%ige Lösung) oder 1 : 100 (als 0,2%ige Lösung) langsam auf das silanisierte Kieselgel aufgibt. Dabei eluieren die organischen Lösungsmittel mit ab, während das stark polare, nichtionische, wasserlösliche jodhaltige Röntgenkontrastmittel quantitativ festgehalten wird. Die Verdünnung der Lösung sollte dabei zweckmäßigerweise in einer Größenordnung liegen, bei der der Gehalt an Fremdlösungsmittel im Wasser pro Volumeneinheit nicht größer als 0,1% ist.
Der Verlauf des erfindungsgemäßen Verfahrens war insofern überraschend, als nicht zu erwarten war, daß der geringe Unterschied in der Polarität in der Reihe anorganische, organische Salze, polare organische Lösemittel und wasserlösliche nichtionische jodhaltige Röntgenkontrastmittel zu einem solchen starken Unterschied in der Adsorption an silanisiertem Kieselgel führen würde.
Ebensowenig war zu erwarten gewesen, daß die Bindungskapazität von silanisiertem Kieselgel bezogen auf polyhydroxilierte, nichtionische organische Verbindungen bis in die Größenordnung von 5 : 1 reicht.
Die wasserlöslichen nichtionischen jodhaltigen Röntgenkontrastmittel fallen bei der Synthese meist als anorganische oder organische Salze enthaltende wasserlösliche Polyhydroxy-Verbindungen an und lassen sich häufig extrem schwer reinigen. Man hilft sich meist mit einer Vorreinigung, wie dem Ausfällen einer methanolischen Lösung des Röntgenkontrastmittels durch Zugabe von oder Einrühren in ein wenig polares Lösungsmittel, wie z. B. Isopropanol.
Man erhält so ein vorgereinigtes Produkt, das noch Lösungsmittel und Salze enthält, die meist in der Größenordnung zwischen 1-5% Lösungsmittel und 2-10% Salzen liegen. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann man nun über silanisierten Kieselgel in einem Zug sowohl entsalzen wie auch reinigen.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auch weitgehend automatisieren. Mit einem Mikroprozessor gesteuert kann dieses Verfahren zur vollautomatischen Reinigung und Entsalzung von nichtionischen Röntgenkontrastmitteln verwendet werden. So wird im ablaufenden Wasser kontinuierlich oder diskontinuierlich durch Probenentnahme automatisch die Leitfähigkeit gemessen und anhand dieser Werte der Salzgehalt registriert. Liegt die Leitfähigkeit unterhalb eines über einen Programmer vorgegebenen Wertes, kann die Elutionsgeschwindigkeit der wäßrigen Lösung programmgesteuert erhöht werden. Neben dieser programmgesteuerten Leitfähigkeitsmessung erfolgt die Messung des Jodgehaltes durch kontinuierliche oder diskontinuierliche Bestrahlung eines Teileluates mit einer [²⁴¹ Am]-Americiumquelle, die zu einer Fluoreszenzstrahlung des in der Lösung enthaltenen Jods führt, die gemessen und automatisch registriert wird. Parallel hierzu wird über den Mikroprozessor ein UV-Detektor gesteuert, der mit einer eingegebenen Standardkurve die UV-Kurve der auslaufenden wäßrigen Lösung vergleicht. Nach Absinken der Leitfähigkeit unter einen vorgegebenen Wert wird nun z. B. mit einem konstanten Gemisch Wasser 90%, Ethanol 10% die auf der Säule adsorbierte Substanz desorbiert. Hierbei wird kontinuierlich oder diskontinuierlich die UV-Aktivität mit einer eingegebenen Standardkurve verglichen und hieraus der Reinheitsgrad des jeweils abfließenden Eluates bestimmt. Über die programmierte Vorgabe kann nun z. B. ein Substanzgemisch, das im Vergleich der UV-Kurven 50% Reinsubstanz enthält, gesondert aufgefangen werden bis zu einem Reinheitsgrad von 90%, dann von 90-99% und schließlich ab 99% die Reinsubstanz und zwar so lange, bis der UV-Kurvenvergleich zeigt, daß der Reinheitsgrad wieder unter 99% zu sinken beginnt. Je nach vorgegebenem Programm können nun wieder stärker verunreinigte Substanzchargen gesondert aufgefangen werden.
Ist der Reinheitsgrad der abfließenden Substanz so weit abgesunken, daß ihr weiterer Einsatz nicht mehr sinnvoll erscheint, wird über den im UV-Kurvenvergleich vorgegebenem Wert umgeschaltet auf ein Eluierungsgemisch von Wasser/Methanol 50 : 50. Es werden ca. 5 Bettvolumina Lösungsmittel durchgepumpt. Anschließend werden noch einmal 5 Volumen Ethanol und danach 5 Volumina Wasser durchgepumpt. Über parallel gesteuerte Leitfähigkeits- Jodmessung wird bei dem vorgegebenen Wert das Entsalzen und das Reinigen der Säule beendet. Sie kann für eine neue Trennung ohne weitere Vorbehandlung wieder verwendet werden.
Die nachfolgenden Beispiele sollen das erfindungsgemäße Verfahren erläutern.
Beispiel 1
100 g reine Thiodipropionsäure-bis-[3.5-bis-2.3-dihydroxypropyl- N-methyl-carbamoyl)-2.4.6-trÿod-anilid], die noch ca. 8% N-Methyl-amino-propan-diol-2.3 (überwiegend als Hydrochlorid) und ca. 1% Methanol/Isopropanol als Restlösungsmittel enthalten, sowie weniger als 0,1% Dimethyl-formamid, werden in 500 ml Wasser gelöst, mit Salzsäure auf pH 7 eingestellt und auf eine 2,15 m lange Säule mit 500 g silanisiertem Kieselgel gefüllte Säule gepumpt. Vor dem Aufpumpen der Produktlösung wird die Säulenfüllung mit 20 l Wasser, 5 l Ethanol, 5 l Methanol, 5 l Methanol/Wasser 1 : 1 und wieder mit 5 l Wasser gespült. In der letzten Methanol/Wasser- bzw. reinen Wasserphase dürfen in 500 ml Eluat höchstens 10 mg von der Säule desorbiertes, unbekanntes Material sein. Die Aufpumpgeschwindigkeit der Substanzlösung beträgt etwa 200 ml pro Stunde. Mit der gleichen Pumpgeschwindigkeit wird mit Wasser weiter gepumpt. Ein Mikroprozessor steuert die kontinuierliche Messung der Leitfähigkeit. Nach etwa 1 Liter Durchlauf beginnt die Elution der Salze. Sie ist nach etwa 2 Litern durchgepumpten Wassers beendet. Man pumpt solange Wasser weiter durch, bis die Leitfähigkeit auf 10 µSiemens abgesunken ist. Anschließend wird zum Eluieren des adsorbierten Produktes mit einem Gemisch aus Ethanol 50% /Wasser 50% weitergepumpt. Man eluiert so die salzfreie Verbindung, die über einen Sprühtrockner eingeengt wird. Anschließend wird die Säule wieder regeneriert, indem 5 Liter Metanol/ Wasser (50 : 50), 5 Liter Ethanol/Wasser (50 : 50) und 5 Liter Wasser durchgepumpt werden, wobei die letzten 100 ml Wasser weniger als 1 mg Produkt enthalten. Man gewinnt das gewünschte Produkt in der angegebenen Reinheit, jedoch ohne die Salze, quantitativ zurück.
Beispiel 2
Analog Beispiel 1 werden die folgenden Produkte entsalzt:
Produkt
Leitfähigkeit in µSiemens (10%ige wäßrige Lösung)
L-5α-Hydroxy-propionylamino-2.4.6-trÿod--isophthal-säure-bis-(1.3-dihydroxy-propylamid)
<10
5-(N-2.3-dihydroxypropylacetatamido)-2.4.6-trÿod-N.N′-bis-(2.3.dihydroxypropyl)-isophthalamid <10
5-Methoxy-acetylamino-2.4.6-trÿod-isophthalsäure-[DL-2.3-dihydroxy-propyl)-(2.3-dihy­ droxy-N-methyl-propyl]-diamid <10
N-(3-Acetamido-5-N-methylacetamido--2.4.6-trÿod-benzoyl)-D-glukosamin <10
Beispiel 3
Eine 115 cm lange Säule mit einem Innendurchmesser von 5 cm, gefüllt mit 1,3 kg silanisiertem Kieselgel der Korngröße 0,063-0,200 mm, wird solange mit einem Methanol/Wassergemisch 50 : 50, reinem Methanol und Wasser behandelt, bis 500 ml Ethanol bzw. Wasser eingeengt einen Rückstand von weniger als 10 mg enthalten. Die Säule wird vor dem Beschicken mit der Produktlösung noch einmal mit 15 Liter Wasser gespült. Man löst 97 g Thiodipropionsäure-bis-[(3.5-bis-2.3-dihydroxypropyl- N-methyl-carbamoyl)-2.4.6-trÿod-anilid] mit dem gleichen Salz- und Lösungsmittelgehalt wie im Beispiel 1, nach Einstellen auf pH 7, in ca. 400 ml Wasser und drückt diese Lösung mit einer Geschwindigkeit von ca. 200 ml pro Stunde auf die Säule. Man pumpt mit dieser Geschwindigkeit weiter Wasser auf die Säule und mißt diskontinuierlich die Leitfähigkeit. Nach ca. 1 Liter aufgepumpter Flüssigkeit beginnt die Leitfähigkeit deutlich zu steigen, erreicht bei ca. 1,4 Liter ein Maximum von 10⁴ µSiemens, fällt dann kontinuierlich wieder ab, um nach ca. 3 Litern in der Größenordnung von ca. 500 µSiemens zu liegen. Diese Leitfähigkeit setzt sich additiv aus den Leitfähigkeitswerten der Ionen der Salze und den Werten der Ionen von z. B. Carboxyl-Funktionen enthaltenden Verunreinigungen des gewünschten Produkts zusammen. Man pumpt noch weitere 5 Liter destilliertes Wasser durch und eliminiert nach den Salzen nun vornehmlich organische, jodhaltige Nebenprodukte mit sauren Funktionen.
Das Abfließen der Substanzen wird laufend durch kontinuierliche bzw. diskontinuierliche Leitfähigkeitsmessung verfolgt, wobei peakartig die einzelnen Verunreinigungen der Reihe nach eluiert werden. Die Leitfähigkeit sinkt hierbei bis auf 10 µSiemens ab und liegt damit unterhalb der Leitfähigkeit von destilliertem Wasser. Danach beginnt man mit einem Elutionsgemisch von Wasser : Ethanol wie 90 : 10 zu eluieren. Der gesamt Elutionsprozeß, sowohl das Entsalzen als auch das jetzt nachfolgende Reinigen, kann über einen Mikroprozessor gesteuert werden. Dieser koordiniert die parallel laufende Leitfähigkeitsmessung mit dem Messen des Jodgehaltes über eine Americium 241-Anregung und über eine, wie im Beispiel 1 beschriebenen, vorgegebene UV-Kurve sowohl die Geschwindigkeit der Elution als auch die Selektion der einzelnen Fraktionen. Die jeweils aufgenommene UV-Kurve wird verglichen mit einer eingespeicherten Vergleichskurve des Reinmaterials und über den Mikroprozessor so laufend der Reinheitsgrad des auslaufenden Eluats berechnet.
Daneben werden Einzelproben entnommen, diese eingeengt und dünnschichtchromatographisch die Qualität des Eluats geprüft. Es werden ca. 4 Liter Elutionsgemisch durchgepumpt. Man erreicht einen Reinheitsgrad der abfließenden Substanz von ca. 99%. Diese werden nun gesondert aufgefangen und die Elution ist nach dem Durchpumpen von weiteren 6 Litern insoweit beendet. Während des Durchpumpens von weiteren 3,5 Litern werden Fraktionen unterschiedlichen Reinheitsgrades für eine spätere Chromatographie gesammelt und abgenommen. Nun ist die Elution der Substanz beendet und die Säule wird, wie im Beispiel 1 beschrieben, regeneriert. Faßt man die Eluate zusammen, so erhält man folgendes Ergebnis:
Die die Reinsubstanz enthaltende Lösungsmittelmenge wird durch Eindampfen eingeengt, nach dem Einengen in einem Gemisch Ethanol/Wasser wie 5 : 1,5 ca. 20%ige in der Wärme gelöst, filtriert und anschließend erneut eingeengt. Nach Trocknen im Vakuum erhält man ein Produkt mit einem Reinheitsgrad von über 99% und Restlösemitteln wie Wasser und Ethanol in der Größenordnung von <1%.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Gewinnung von wasserlöslichen nichtionischen jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln aus wäßrigen Lösungen, die ionische Verbindung enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man diese wäßrigen Lösungen über die 2- bis 15fache Gewichtsmenge eines silanisierten Kieselgels leitet, mit Wasser wäscht und dann das Röntgenkontrastmittel mittels 5 bis 50 Vol.-%igem wäßrigen niederen aliphatischen Alkohol aus dem Kieselegel eluiert.
DE19813110737 1981-03-16 1981-03-16 Verfahren zum abtrennen und reinigen von wasserloeslichen, nicht-ionischen verbindungen Granted DE3110737A1 (de)

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