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DE3110666A1 - "pinzette" - Google Patents

"pinzette"

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DE3110666A1
DE3110666A1 DE19813110666 DE3110666A DE3110666A1 DE 3110666 A1 DE3110666 A1 DE 3110666A1 DE 19813110666 DE19813110666 DE 19813110666 DE 3110666 A DE3110666 A DE 3110666A DE 3110666 A1 DE3110666 A1 DE 3110666A1
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DE
Germany
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tweezers
guide
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legs
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DE19813110666
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Hermann 7803 Gundelfingen-Wildtal Sutter
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Select Medizin-Technik Hermann Sutter 7800 F GmbH
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HOLZHAUER+SUTTER MEDIZINISCH-TECHNISCHE GERAETE und INSTRUMENTE GMBH
Holzhauer und Sutter Medizinisch Technische Geraete und Instrumente GmbH
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Publication date
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Priority to US06/359,429 priority patent/US4461297A/en
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61B17/30Surgical pincettes, i.e. surgical tweezers without pivotal connections
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    • B25B9/00Hand-held gripping tools other than those covered by group B25B7/00
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Description

Die Erfindung betrifft eine Pinzette, insbesondere für die Mikro-Chirurgie, die zur Begrenzung und/oder Führung des Schließweges ihrer Pinzettenschenkel, an diesen Anschlag- und/oder Führungsteile aufweist.
Es sind bereits Pinzetten bekannt, bei denen Führungr.teile vorgesehen sind, die ab einem bestimmten Schi inßwinkcl der Pinzettenschenkel in Eingriff kommen. Durch diese Führunr?- teile soll ein Verkanten oder Verschieben der Schenkel quer zur Bewegungsebene und damit insbesondere ein übereinanderkippen der Spitzen vermieden werden. Bei diesen bekannten Führungsteilen besteht jedoch die Gefahr, daß diese, insbesondere bei schrägem Kraftangriff im Bereich der Spitzen und/oder des Handgriffes, nicht in die vorgesehene Führungs-Eingriffsstellung kommen, sondern aufeinandertreffen, so daß ein Schließen der Pinzette dann nicht mehr möglich ist.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist o:j, eine Pinzette der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Führungsteile eine sichere Führung der Pinzettenschenkel ergeben, und bei der Störungen bei der Handhabung praktisch vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere , Gu/H /2
vorgeschlagen, daß die Führungsteile bereits in der größten Öffnungsstellung der Pinzettenschenkel in Führungseingriff miteinander stehen und daß die Pinzettenschenkel über ihren gesamten Schließweg geführt sind.
Es wird somit der gesamte Bewegungsbereich der Pinzettenschenkel mit der erfindungsgemäßen Führung überbrückt, so daß auch in der Offenstellung der Pinzettenschenkel ein Verkanten von diesen praktisch verhindert wird.
Da mit Pinzetten der eingangs erwähnten Art häufig in engen Körperhöhlungen, z. B. im Gehirn gearbeitet wird, ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, die Pinzettenschenkel in einer genau definierten Öffnungsstellung zu halten, um eine Verletzungsgefahr beim Einführen des Instrumentes in die Körperhöhlung bei sonst vergleichsweise weit aufgespreizten Pirizettcnspitzen zu vermeiden.
Dazu wird nach einer Ausgestaltung der Erfindung, für die selbständiger Schutz beansprucht wird, vorgeschlagen, daß an den Pinzettenschenkeln ein Anschlag zur Öffnungsbegrenzung vorgesehen ist.
Dadurch können dann die Pinzettenspitzen auch in Öffnungsstellung vergleichsweise nahe beieinander z. B. mit 10 mm Abstand voneinander gehalten werden, so daß sie mit gleichbleibendem Abstand ohne manuelle Zusammendrückung in die entsprechende Körperhöhlung eingeführt werden kann. Zweckmäßigerweise ist dabei der Anschlag zur Öffnungsbegrenzung an den Führungsteilen angeordnet. Die Montage und der Gesamtaufwand kann dadurch vergleichsweise klein gehalten werden .
Bei der Handhabung der Pinzette ist es besonders vorteilhaft, wenn die Führungsteile u. dgl. dort angeordnet sind, wo einerseits in Öffnungsstellung eine Führungsüberbrückung, andererseits in Schließstellung genügend äußerer Abstand zur vollständigen Aufnahme der Führungsteile u. dgl. vorhanden ist. Über den gesamten Betätigungsbereich der Pinzette ist
dadurch einerseits eine gute Führung gegeben und weiterhin sind die Führungsteile u. dgl. dadurch gut und die Handhabung nicht störend untergebracht.
Zweckmäßigerweise sind die Führungsteile zum vorderen Ende hin im Anschluß an den Griffbereich der Pinzette angeordnet. Dieser Bereich hat sich von der Funktion her als besonders günstig erwiesen, da die Führungsteile u. dgl. hier sowohl außerhalb des Arbeitsbereiches als auch außerhalb des Griffbereiches angeordnet sind, trotzdem aber ihre Führungs- und Anschlagsfunktionen ohne über den Umriß der Pinzette vorzustehen, erfüllen können.
Zweckmäßigerweise ist für die Pinzettenschenkel auch in Schließstellung ein Anschlag vorgesehen, der vorzugsweise durch die Führungshülse gebildet ist. Dadurch kann vermieden werden, daß die Spitzen der Pinzette beim starken Zusammendrücken der Pinzettenschenkel aufklaffen. Vorteilhaft ist es auch, wenn ein weiterer Anschlag vorzugsweise aus Kunststoff od. dgl. für die Schließstellung insbesondere im rückseitigen Anschluß an den Griffbereich vorgesehen ist. Dadurch kann noch wirksamer das vorerwähnte Aufklaffen der Pinzettenspitzen beim starken Zusammendrücken vermieden werden, da eine Durchbiegung der Pinzettenschenkel hinter dem vorderen, vorzugsweise durch die Führungshülse gebildeten Anschlag weitgehGnd Vermieden werden kann.
Eine Ausführungsform sieht vor, daß die Führungsteile einerseits im wesentlichen durch eine mit einem Pinzettenschenkel verbundene Führungshülse und andererseits durch einen am anderen Pinzettenschenkel angebrachten, in die Führungshülse eingreifenden Stift gebildet ist. Eine solche Ausführungsform ist einfach in der Herstellung und in der Montage, bietet andererseits aber die gewünschte Führung der Pinzettenschenkel.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt.Nachstehend ist die Erfindung mit
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3ΊlUöüö
ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht einer Pinzette in Öffnungsstellung,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt der Pinzettenschenkel in Öffnungsstellung gemäß der Schnittlinie" II-II in Fig. 4,
Fig. 3 die in Fig. 2 gezeigte Darstellung, hier jedoch in Schließstellung der Pinzettenschenkel und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer gegenüber Fig' I etwas abgewandelt ausgebildeten ,Pinzette.
Eine Pinzette 1 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
1 als Koagulationspinzette ausgebildet. Sie weist zwei voneinander elektrisch isolierte Schenkel 2 auf, die an ihrem rückseitigen Ende 3 mittels eines Isolierkörpers 4, auf dem· sich eine Metallhülse 5 befindet, verbunden sind. Am rückseitigen Ende 3 erkennt man noch zwei elektrische Anschlüsse 6, die durch rückseitige Verlängerungen der Pinzettenschenkel
2 gebildet sind. Insbesondere um ein Verkanten der Pinzettenschenkel 2 quer zu ihrer Bewegungsebene (Pfeile Pf 1) weitgehend zu vermeiden, ist zwischen den Schenkeln 2 eineFührung 7 vorgesehen. Die dazu gehörenden Führungsteile - Führungshülse 8 und Stift 9 - greifen bei dieser Führung 7 bereits in der größten Öffnungsstellung (Fig. 1) der Pinzettenschenkel ineinander. Dadurch ist über den gesamten Schließweg der Pinzettenschenkel eine durchgehende Führung vorhanden.
Die Führung 7 ist gegenüber dem Spitzenbereich zum griffseitigen Bereich der Pinzette 1 zurückversetzt und insbesondere zum vorderen Ende hin im Anschluß an den Griffbereich
10 angeordnet. An dieser Stelle ist sowohl einerseits in Öffnungsstellung die erwünschte Führungsüberbrückung gegeben, andererseits ist aber in Schließstellung auch genügend äußerer Abstand zur vollständigen Aufnahme der Führungsteile od. dgl. vorhanden. Die Führungsteile sind dadurch auch innerhalb des Umrisses der Pinzette zwischen den Pinzettenschenkeln insbesondere auch in Schließstellung angeordnet, so daß bei der Handhabung ein störendes Vorstehen von solchen Teilen vermieden werden kann. Die dazu notwendigen maßlichen Verhältnisse sind gut in den Figuren P und 3 erkennbar. Insbesondere ist dabei die freie Länge 1 des
f***S| Stiftes 9 größer als der lichte Abstnnd Ί ' seines zur<"h'O-
rigen Pinzettenschenkels 2, bzw. einer- dort vorgesehenen Anschlagfläche 11 von der ihm zugewandten Führungseintrittsseite 12 der Führungshülse 8. Bei geschlossener Pinzette (Fig. 3) bildet die Führungshülse 8 mit ihrer Führungseintrittsseite 12, die an der Anschl^flLäche 11 anliegt, einen Anschlag für die Schließstellung. Hier erkennt man auch gut, daß auch in dieser definierten Schließstellung der Stift 9 noch innerhalb der Lochung 13 der Führuagshülse 8 liogt. Die Länge der Führungshülse in federbelasteter Schließstellung der Pinzettenspitzen 14 entspricht etwa dem lichten Abstan'i zwischen den Pinzettenschenkeln ? In-.w. br-1 r)ii-:;on vnw-
,^ sehenen Anschlagflächen 11.
Insbesondere in Fig. 2 ist zu erkennen, daß der mit dorn Stift 9 verbundene Pinzettenschenkel 2 im Bereich der dort vorgesehenen Anschlagfläche 11 für die Führungshülse 8 eine Ausnehmung 15 zur bereichsweisen Aufnahme dieser Führungshülse 8 aufweist. Durch diese Ausnehmung 15 kann unter Berücksichtigung der Anschlagfunktion der Führungshülse 8 sowie auch unter Berücksichtigung, dafc der Stift 9 in Schließstellung (Fig. 3) nicht über die Außenseite des Pinzettenschenkels 2 vorsteht, in Öffnungsstellung (Fig. 2) ein größerer Führungsbereich f geschaffen werden, wo die Führungshülse 8 und der Stift 9 ineinandergreifen.
Λΐι ilen l'in.et tenschenkeln J. ist auch ein Anschlag zur Wfnungsbegrenzung vorgesehen. Dieser ist vorteilhafterweise an • den Führungsteilen angeordnet. Dieser Anschlag weist innerhalb
der Führungshülse 8 Anschlagflächen 16 sowie an dem Stift 9 einen Anschlagkopf 17 auf. Innerhalb der Führungshülse 8 ist dazu eine Stufenlochung 13 vorgesehen, deren durchmesserkleineres Ende dem Stift 9 zugewandt ist und dessen größerer Durchmesser im Verschiebebereich des Anschlagkopfes 17 zwischen der Schließstellung (Fig. 3) und der Öffnungsstellung (Fig. 2) vorgesehen ist. Der Außendurchmesser des Kopfes 17 entspricht etwa dem größeren Innendurchmesser der Stufenbohrung 13.
In Öffnungsstellung ist der lichte Abstand der in Schließstellung aufeinanderliegenden Anschlagflächen 12, 11 der Führungshülse 8 einer- ^e, seits sowie des gegenüberliegenden Pinzettenschenkels gleich oder kleiner als der Abstand der Außenseite des Anschlagkopfes 17 von der Außenseite 18 des mit der Führungshülse 8 verbundenen Pinzetten schenke Is 2. Dadurch steht in Schließstellung der Stift 9 mit seinem Kopf 17 nicht über diese Außenseite 18 vor.
Die Führungshülse 8 besteht vorzugsweise aus Kunststoff, während
·* . der Stift 9 aus Metall besteht. Somit bleibt auch bei Verwendung
dieser Führung 7 u. dgl. für eine Koagulationspinzette (Fig. 1) die Isolation zwischen den beiden Schenkeln 2 erhalten. Außerdem kann dadurch eine geringe Reibung erzielt werden, da Kunststoff wesentlich bessere Glciteigenschaften bei der Paarimg Kunststoff /Metall aufweist und damit auch ein ruckfreies Schließen der Pinrettenschenkcl gewährleistet ist. Sowohl der Stift 9 als auch der Anschlag 21 können in entsprechende Bohrungen der Schenkel 2 eingepreßt sein. Die Führungshülse 8 weist dagegen vzw. einen in seiner Länge etwa der Dicke des sie tragenden Pinzettenschenkels 2 entsprechenden Ansatz 19 mit vermindertem Außenmesser auf, der ein Außengewinde hat, das in eine entsprechende Gewindebohrung in dem Pinzettenschenkel einschraubbar ist. Dadurch ist die Führungshülse gut festgelegt, so daß ein Verschieben der Führungshülse 8, insbesondere beim Zusammendrücken der Pinzettenschenkel, dadurch vermieden wird. Es sei noch erwähnt, daß die Tiefe der Ausnehmung 15 auf die jeweils vorhandenen Abmessungen im Anordnungsbereich der * Führung " abgestimmt ist. Beispielsweise kann die Tiefe der Aus- ■
311Ö666
nehmuiig IS etwa der halben Dicke des Pinnettenschenkels ' einsprechen. Das freie Ende der Führungshülse 8 mit ihrer Führungs- s eintrittsseite 12 kann eine konische Abschrägung 20 aufweisen, und auch die Ausnehmung 15 kann eine dazu passende Innenkontur aufweisen. Dadurch kann in gewisser Weise noch eine zusätzliche Zentrierfunktion gerade kurz vor oder bei der Schließung der Pinzettenspitzen 14 erfolgen. Die im Ausführüngsbeispiel gemäß Fig. 2 und 3 gezeigte Ausführungsform, wo die Abschrägung 20 durch eine Anfasung gebildet ist, kann auch noch abgewandelt ausgebildet sein, wobei je nach Dicke des Schenkels 2 auch anders geformte Zentrierteile vorgesehen sein können, beispielsweise im Querschnitt kugelkappenförmige oder etwa spitzkegelige Zentrierteile.
Im rückseitigen Anschluß an den Griffbereich 10 ist ein weiterer Anschlag 21 für die Schließstellung vorgesehen. Auch dieser Anschlag besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist mit einem im Durchmesser kleineren Ansatz in eine Lochung des einen Schenkels 2 eingepreßt. Durch diesen Anschlag 21 wird ein Aufklaffen der ^
Pinzettenspitzen 14 bei starkem Zusammendrücken der Pinzettenschenkel 2 im Griffbereich 10 vermieden (Fig. 4), ■ «
Die vorbeschriebene Pinzette 1 weist bei vergleichsweise einfachen und leicht zu montierenden Führungsteilen u. dgl. in vorteilhafter Weise sowohl eine Führung der Pinzettenschenkel 2 über den gesamten Bewegungsbereich der Pinzettenschenkel 2 auf, darüber hinaus gleich zeitig einen Anschlag in Schließstellung sowie in Öffnungsstellung.
11abei ist von wesentlicher Bedeutung zur Vermeidung eines Obereinanderkippens bzw. Aufklaffens der Pinzettenspitzen, daß einerseits während des Schließweges der Pinzettenschenkel eine Führung 7 durch die Führungshülse 8 sowie den darin eingreifenden Stift 9 gegeben und in Kombination damit in Schließstellung auch der Anschlag 21 wirksam ist. Somit werden über den gesamten Arbeitsbereich unerwünschten Stellungen der Pinzettenspitzen entgegengewirkt, wobei die Führung ein seitliches Verschieben der Pinzettenspitzen und der Anschlag 21 bei festerem Zusammendrücken der Pinzettenschenkel ein Aufklaffen ver-
hindern. ^
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und de! Zeichnung dari-crti llten *'
Merkmale können sowohl einzeln al; auch ii. bei iebii'ci Koinbin.it i"u rit einander erfindungswesentlich sc-iis.
- Zusammenfassen1 -
Leerseite

Claims (19)

  1. Ansprüche
    Pinzette, insbesondere für die Mikro-Chirurgie, die zur Begrenzung und/oder Führung des Schließweges ihrer Pinzettenschenkel an diesen Anschlag- und/oder Führungsteile aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsteile bereits in der größten Öffnungsstellung der Pinzettenschenkel (?i in Führungseingriff miteinander stehen und daß die Pinzettenschenkel (2) über ihren gesaraten Schließweg geführt sind.
  2. 2. Pinzette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile gegenüber dem Spitzenbereich zum griffseitigen Bereich der Pinzette zurückversetzt angeordnet sind.
  3. 3. Pinzette insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Pinzettenschenkeln (2) ein Anschlag zur Öffnungsbegrenzung vorgesehen ist.
  4. 4. Pinzette nach Anspruch 3; dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsbegrenzungs-Anschlag an den Führungsteilen angeordnet ist.
    L J
  5. 5. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die Pinzettenschenkel (2) in an sich bekannter Weise von ihren Spitzen (1A) zum Verbindungsende zusammenlaufen und zwischen ihrem spitzenseitigen Arbeitsbereich und der Verbindungsstelle auch in Schließstellung der Spitzen (14) einen Abstand haben, und daß die Führungsteile od. dgl. dort angeordnet sind, wo einerseits in Öffnungsstellung eine Führungsüberbrückung, andereVseits in Schließstellung genügend äußerer Abstand zur vollständigen Aufnahme der Führungsteile u. dgl. vorhanden ist.
  6. 6. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile zum vorderen Ende hin im Anschluß an den Griffbereich (10) der Pinzette (1) angeordnet ist.
  7. 7. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile innerhalb des Umrisses der Pinzette (1) zwischen den Pinzetten-
    • schenkein (2), insbesondere auch in Schließstellung angeordnet sind.
  8. 8. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis """*' 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile einerseits im wesentlichen durch eine mit einem Pinzettenschenkel (2) verbundene Führungshülse (8) und andererseits durch einen am anderen Pinzettenschenkel angebrachten, in die Führungshülse (8) eingreifenden Stift (9) gebildet ist.
  9. 9. Pinzette nach einem oder· mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die Pinzettenschenkel (2) in Schließstellung ein Anschlag vorgesehen ist, der vorzugsweise im wesentlichen durch die Führungshülse (8) gebildet, ist.
  10. 10. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    9, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Länge (1) des Stiftes (9) größer ist als der lichte Abstand .(!') seines zugehörigen Pinzettenschenkels (2) bzw. einer dort vorgesehenen Anschlagfläche (11) von der ihm zugewandten, einen Anschlag bildenden Führungseintrittsseite. (12) der Führungshülse (8).
  11. 11. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    10, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Führungshülse (8) in federbelasteter Schließstellung der Pinzettenspitzen (14), etwa dem lichten Abstand zwischen den Pinzettenschenkeln (2) od. dgl. entspricht.
  12. 12. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (8) in eine Bohrung eines Pinzettenschenkels (2) insbesondere eingeschraubt,gegebenenfalls eingepreßt ist und daß sie einen in seiner Länge höchstens der Dicke des Pinzettenschenkels (2·) entsprechenden Ansatz (19) mit verminderten! Außendurchmesser aufweist.
  13. 13. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (8) eine Stufenlochung (13) aufweist, deren'im rurchnesser kleineres Ende dem Stift (9) zugewandt ist und etwa dessen Außendurchmesser entspricht und daß der Stift (9) an seinem freien Ende einen Kopf (17) aufweist, dessen Außendurchmesser etwa dem größten Innendurchmesser der Stufenbohrung (13) entspricht.
  14. 14. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    13, dadurch gekennzeichnet, daß in Öffnungsstellung der lichte Abstand der in Schließstellung aufeinanderliegenden Anschlagflächen der Führungshülse (8) sowie des gegenüberliegenden Pinzettenschenkels (2) gleich
    -A-
    oder kleiner als der Abstand der Außenseite des Anschlagkopfes (17) von der Außenseite (18) des mit der Führungshülse (8) verbundenen Pinzettenschenkels (2) ist.
  15. 15. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Stift (9) verbundene Pinzettenschenkel (2) im Bereich der dort vorgesehenen Anschlagfläche (11) für die Führungshülse (8), eine Ausnehmung (15) zur bereichsweisen Aufnahme dieser Führungshülse (8.) aufweist.
  16. 16. Pinzette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Ausnehmung (15) etwa der halben Dicke des Pinzettenschenkels (2) entspricht.
  17. 17. Pinzette nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Führungshülse (8) einen Außenkonus od. dgl. Abschrägung (20) und die Ausnehmung (15) eine dazu passende Innenkontur hat.
  18. 18. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    17, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (8) vorzugsweise aus Kunststoff od. dgl. Isolierwerkstoff und der Stift (9) aus Metall bestehen.
  19. 19. Pinzette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    18, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Anschlag (21) vorzugsweise aus Kunststoff od. dgl. für die Schließstellung, insbesondere im rückseitigen Anschluß an den Griffbereich (10) vorgesehen ist.
    - Beschreibung -
DE3110666A 1981-03-19 1981-03-19 Pinzette für die Mikro-Chirurgie Expired DE3110666C2 (de)

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DE3110666A DE3110666C2 (de) 1981-03-19 1981-03-19 Pinzette für die Mikro-Chirurgie
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DE3110666A1 true DE3110666A1 (de) 1982-11-18
DE3110666C2 DE3110666C2 (de) 1984-08-30

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