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DE3110186A1 - Verfahren zur verbrennung von kohlenstaub mit einem kohlenstaubbrenner - Google Patents

Verfahren zur verbrennung von kohlenstaub mit einem kohlenstaubbrenner

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Publication number
DE3110186A1
DE3110186A1 DE19813110186 DE3110186A DE3110186A1 DE 3110186 A1 DE3110186 A1 DE 3110186A1 DE 19813110186 DE19813110186 DE 19813110186 DE 3110186 A DE3110186 A DE 3110186A DE 3110186 A1 DE3110186 A1 DE 3110186A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion
air
coal dust
coal
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813110186
Other languages
English (en)
Inventor
Kenichi Kobe Hyogo Fujii
Akira Koganei Tokyo Izuha
Chikatoshi Akashi Hyogo Kurata
Yuho Chiba Shibayama
Tomoyuki Yokahama Kanagawa Shinano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kawasaki Heavy Industries Ltd
Kawasaki Motors Ltd
Original Assignee
Kawasaki Heavy Industries Ltd
Kawasaki Jukogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kawasaki Heavy Industries Ltd, Kawasaki Jukogyo KK filed Critical Kawasaki Heavy Industries Ltd
Priority to DE19813110186 priority Critical patent/DE3110186A1/de
Publication of DE3110186A1 publication Critical patent/DE3110186A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D1/00Burners for combustion of pulverulent fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C6/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers or combustion zones, e.g. for staged combustion
    • F23C6/04Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers or combustion zones, e.g. for staged combustion in series connection
    • F23C6/045Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers or combustion zones, e.g. for staged combustion in series connection with staged combustion in a single enclosure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2201/00Staged combustion
    • F23C2201/20Burner staging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub mit einem Kohlen-
  • staubbrenner staubbrenner Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Bei der Verbrennung von Kohlenstaub mit einem Kohlenstaubbrenner liegt der Anteil des durch die vollständige Verbrennung des Kohlenstaubes entstehenden NO (Stickoxid) in einem Bereich zwischen 500 und 600 ppm (Teile pro Million).
  • Die Freisetzung des Abgases, das einen hohen Anteil an NO enthält, sollte hinsichtlich der Umweltbelastung vermieden werden.
  • Erfahrungsgemäß bewirkt eine zweistufige Verbrennung und ein Abgasrecycling, daß der Anteil des durch die Verbrennung des Kohlenstaubes entstehenden NO vermindert wird. In einer bekannten Zwei-Stufen-Verbrennung ist es bisher üblich, den Kohlenstaub zu verbrennen, indem der Anteil der für die Verbrennung in der zweiten Stufe notwendigen Luft auf 20 % oder weniger derjenigen für die Verbrennung erforderlichen Luft begrenzt wird und indem das Abgas in einem Verhältnis von 20 % oder weniger dazu gemischt wird. Der Grund für die Wahl dieser Verhältnisse ist, daß bei Anwachsen des Luft- Anteiles für die Verbrennung in der zweiten Stufe über das vorstehend genannte Limit der Anteil der unverbrannten Luft anwachsen würde und, falls das Abgas über das vorgenannte Limit anwächst, der gesamte Verbrennungsvorgang unbeständig werden würde.
  • Bei bekannten Verfahren zur Verbrennung des Kohlenstaubes kann der Anteil des entstehenden NO nur auf einen Wert zwischen 200 und 300 ppm gesenkt werden. Mit einem in einem Verhältnis von ungefähr 20 % hinzugefügten Anteil an Abgas hat die für die Verbrennung notwendige Luft einen relativ hohen Mangel an °2 und folglich vollzieht sich die Diffusion von O2 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Verbrennungszone, so daß der Kohlenstaub im wesentlichen bei hoher Temperatur und mit hoher Geschwindigkeit mit einem Überschuß an O2 verbrennt. Folglich verbrennt der Kohlenstaub in einer nicht homogen stattfindenden Verbrennung, so daß die Flamme eine hohe Temperatur aufweist und der Anteil des infolge der schnellen Verbrennung des Kohlenstaubes mit einem hohen Anteil an O2 entstehenden NO anwächst. Bei einer schnellen Verbrennung des Kohlenstaubes entstehen auch unverbrannte Komponenten NH3, HCN und CO und Kohlenwasserstoffe die für Denitrationsreaktionen verantwortliche Aktiv-Zwischenprodukte darstellen. Diese unverbrannten Komponenten werden verbrannt und verschwinden somit praktisch sofort, so daß sie nicht zum Abbau des NO beitragen und dessen Anteil keine Verminderung zeigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das dazu geeignet ist, den Anteil des bei der Verbrennung von Kohlenstaub mit einem Kohlenstaubbrenner entstehenden NO so weit wie möglich herabzusetzen.
  • Weiterhin liegt der Erfindung insbesondere die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub in zwei Stufen zu schaffen, das den bei der Verbrennung des Kohlenstaubes entstehenden Anteil an NO auf einen Wert unterhalb 100 ppm reduziert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kerlnzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
  • Durchgeführte Untersuchungen zeigen, daß der Anteil des durch die Verbrennung des Kohlenstaubes entstehenden NO wesentlich reduziert werden kann, indem Maßnahmen ergriffen werden, daß der Kohlenstaub langsam bei niedriger Temperatur mit geringem Anteil an O2 verbrennt und daß die unverbrannten Komponenten NH3, HCN und CO einschließlich der Kohlenwasserstoffe, die Zwischenprodukte aktivieren, die zur Denitrations-Reaktion geeignet sind, in großen Mengen gebildet werden, über einen längeren Zeitraum unverbrannt vorhanden und an dem Abbau des gebildeten NO wirksam beteiligt sind.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf den obigen Ausführungen und gibt ein Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub an, das dazu geeignet ist, den Anteil des gebildeten NO definitiv auf einen Wert unterhalb ioo ppm bei einer effektiven Aufrechterhaltung der Verbrennung des Kohlenstaubes mit niedriger Geschwindigkeit und niedriger Temperatur mit einem geringen Anteil an O2 zu halten, unabhängig davon, ob der Kohlenstaub von hoher oder geringer Qualität ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Verbrennen von Kohlenstaub weist die Schritte auf, den Kohlenstaub unter Hinzufügung von Abgas zu der zur Verbrennung notwendigen Luft in einer Menge, die in der Größenordnung zwischen 35 und 60 % derjenigen Luft liegt, die zur Durchführung der Verbrennung in einer ersten Stufe notwendig ist, zu verbrennen und die weitere Verbrennung unter Hinzu führung von Luft in einer zweiten Stufe mit einem Anteil, der im Bereich zwischen 25 und 35 % derjenigen Luft liegt, die für die Verbrennung in dieser zweiten Verbrennungsstufe notwendig ist, durchzuführen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der.nachfolgenden Beschreibung eines erfindungsgemäßen Verfahrens anhand der Zeichnung, die einen Querschnitt eines Kohlenstaubbrenners zeigt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub wird Kohlenstaub zusammen mit einem Primär-Luft strom A1 durch einen Verbrennungsluft-Auslaß 1 eines Kohlenstaubbrenners einem Ofen zugeführt, wobei er langsam, durch eine Wirbelvorrichtung 2 verwirbelt, strömt. Ein Sekundär-Luftstrom A2 wird zusammen mit Abgas durch einen inneren, im Querschnitt ringförmigen Auslaß 3, der um den Verbrennungsluft-Auslaß 1 angeordnet ist, in den Ofen eingeblasen, wobei der Sekundär-Luftstrom A2 entweder langsam verwirbelt, oder unverwirbelt, wie es auch der Fall sein kann, strömt. Ein dritter Luftstrom A3 wird dem Ofen mit Abgas durch einen äußeren, im Querschnitt ringförmigen Auslaß 4, der um den inneren, ringförmigen Auslaß 3 angeordnet ist, zugeführt, wobei er verwirbelt strömt. Der zusammen mit dem Primär-Luftstrom A1 dem Ofen zugeführte Kohlenstaub wird verbrannt, um so eine erste Flamme 5 zu bilden. Die erste Flamme 5 entsteht durch die langsame Verbrennung des Kohlenstaubes bei niedriger Temperatur mit geringem Anteil an °2 und ist von geringer Helligkeit, da der Primär-Luftstrom A1 etwa 20 bis 30 % derjenigen Menge der Luft enthält, die zur vollständigen Verbrennung des damit dem Ofen zugeführten Kohlenstaubes notwendig ist, wobei ein Vermischen mit Sekundärluft und einem dritten Luftstrom verhindert wird. Die Verbrennung von leicht fluchtigen Komponenten V des Kohlenstaubes ist hauptsächlich für die Bildung der ersten Flamme 5 verantwortlich, so daß der Kohlenstaub langsam bei niedriger Temperatur und mit einer Flamme geringer Helligkeit verbrannt wird. Mit dieser Art der Verbrennung wird die Bildung von NO in großem Umfang verhindert und die mehrfach erwähnten unverbrannten Komponenten, die für eine Denitration verantwortliche Zwischenprodukte darstellen, werden in großen Mengen gebildet und liegen für einen längeren Zeitraum in einem unverbrannten Zustand vor. Folglich reagieren diese unverbrannten Komponenten mit NO, um lotztlich das NO zu N2 zu reduzieren. Kohle, die in großer Menge als unverbrannte Komponente in der ersten Flamme vorliegt, wird in einer zweiten Flamme 6 verbrannt. Die restlichen, flüchtigen Bestandteile werden hauptsächlich durch den Sekundär-Luftstrom A2, der durch den inneren ringförmigen Auslaß 3 zugeführt wird, um die zweite Flamme 6 zu bilden, verbrannt. Der größte Teil der Kohle wird durch den Sekundär-Luftstrom A2 und den dritten Luftstrom A3 verbrannt, um so einen dritten Flammen-Bereich 7 zu bilden. Die zweite Flamme 6 und die dritte Flamme 7 werden durch die Verbrennung mit relativ langsamer Geschwindigkeit und bei niedriger Temperatur mit geringem Anteil an O2 gebildet, da der Sekundär- und der dritte Luftstrom ungefähr 55 bis 88 % derjenigen Luftmenge aufweist, die zur Verbrennung des gesamten Kohlenstaubes notwendig ist, und wobei die Luft Abgase zwischen 35 und 60 % enthält.
  • Die zweite Flamme 6 und die dritte Flamme 7 haben folglich im Ganzen gesehen einen Luftmangel, brennen aber langsam, so daß O2 darin vorhanden ist, obwohl es nur eine geringe Konzentration hat. Die reduzierten Bestandteile (aktivierte Zwischenprodukte), wie beispielsweise Kohlenwasserstoffe, NH3, HCN und CO, die nach und nach aus der Kohle gebildet worden sind, reagieren in Gegenwart von °2 mit auf der Stromaufwärtsseite gebildetem NO zur Reduktion von NO zu N2. In dem dritten Flammen-Bereich 7 vollzieht sich die Denitration schneller als die Bildung von NO unter den Reduktionsmittel-Bedingungen. Deshalb wird die Reduktion des NO in diesem Umfang vollzogen.
  • Die Verbrennung der unverbrannten Bestandteile (Rest-Kohle) findet in einem Endbereich der dritten Flamme 7 statt, wenn Zweistufen-Verbrennungsluft dem Ofen, in dem die Verbrennung stattfindet, in einer Menge zugeführt wird, die zwischen 25 und 35 % der zur vollständigen Verbrennung des Kohlenstaubes notwendigen Luft mit einer Flammenbildung von geringer Helligkeit infolge der Verbrennung des Kohlenstaubes mit geringer Geschwindigkeit und bei geringer Temperatur mit nicht-katalytischer Denitration liegt.
  • Der Grund dafür, daß der Anteil des mit der Verbrennungsluft vermischten Abgases auf einen Wert zwischen 25 bis 60 % derjenigen Luft gesetzt wird, die zur Verbrennung des Kohlenstaubes in dem Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub gemäß der Erfindung notwenidg ist, wird nun nachfolgend erläutert.
  • Ist der Anteil unter 35 %, so hat die zur Verbrennung des Kohlenstaubes notwendige Luft einen relativ hohen Bedarf an O2 und folglich ist die Diffusions-Geschwindigkeit des °2 zu der Verbrennungs-Zone hin so hoch, daß der Kohlenstaub schnell bei hoher Temperatur verbrannt wird. Die Verbrennung ist eine inhomogene Diffusions-Verbrennung mit Bildung einer hellen Flamme, so daß der Anteil des bei der Verbrennung entstehenden NO anwächst.Ist der Anteil über 60 %, so wird der Bedarf an O2 der für die Verbrennung des Kohlenstaubes notwendigen Luft so niedrig, daß die Diffusions-Geschwindigkeit des °2 zu der Verbrennungs-Zone hin zu niedrig wird, um eine Nicht-Verbrennung zu unterbinden oder um eine unvollständige Verbrennung des Kohlenstaubes zu vermeiden. Dies hat zur Folge, daß unverbrannte Bestandteile, besonders CO,in hoher Konzentration entstehen. Folglich wird der Bereich zwischen 35 und 60 % bevorzugt. Ist der Wert innerhalb dieses Bereiches, so ist es möglich, den Anteil des bei der Verbrennung des Kohlenstaubes entstehenden NO auf einen Wert unterhalb loo ppm zu vermindern, unabhängig davon, ob der Kohlenstaub von hoher oder niedriger Qualität ist.
  • Der Grund dafür, daß der Anteil der Luft für die Verbrennung in der zweiten Stufe auf einen Wert zwischen 25 bis 35 % der für die Verbrennung des Kohlenstaubes in dem Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub gemäß der vorliegenden Erfindung notwendigen Luft gesetzt wird, wird nachfolgend beschrieben. Ist das Verhältnis unterhalb von 25 %, sind die für die Reduzierung des NO notwendigen Anteile der unverbrannten Bestandteile (Kohlenwasserstoffe NH3, HCN und CO) zu gering, um zu ermöglichen, die Konzentration des NO auf einen Wert unterhalb 100 ppm zu vermindern. Liegt das Verhältnis oberhalb von 35 %,so ist der Anteil der unverbrannten Bestandteile übermäßig hoch, so daß, obwohl der Anteil des NO vermindert wird, die völlige Verbrennung der unverbrannten Bestandteile, ungeachtet der Luftaufnahme für die Verbrennung in der zweiten Stufe, verzögert wird. Folglich ist der Bereich zwischen 25 und 35 % bevorzugt. Ist der Wert innerhalb dieses Bereiches, so ist es mit dem Verbrennungsverfahren gemäß der Erfindung möglich, die Verbrennung sowohl mit Kohlenstaub hoher als auch niedriger Qualität durchzuführen.
  • Um die durch das Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub gemäß der Erfindung auftretenden Ergebnisse besser zu sehen, werden nachfolgend Beispiele im Vergleich zum Stand der Technik beschrieben.
  • Staiid der Technik Bei der Verbrennung von in Japan geförderter staubförmiger Kohle (Sorachi-Kohle) mit einem 3T/H Brenner, wurde die Verbrennung des Kohlenstaubes in zwei Stufen ausgeführt.
  • In der ersten Stufe wurde Abgas mit Verbrennungsluft in einer Menge von 20 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vermischt. In der zweiten Stufe war Luft zur Verbrennung in einem Anteil von 20 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vorhanden.
  • Beispiel 1 (gemäß der Erfindung) Bei der Verbrennung von in Japan geförderter staubförmiger Kohle (Sorachi-Kohle) mit einem 3T/H Brenner wurde die Verbrennung des Kohlenstaubes in zwei Stufen ausgeführt.
  • In der ersten Stufe wurde Abgas mit Verbrennungsluft in einer Menge von 35 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vermischt. In der zweiten Stufe war Luft zur Verbrennung in einem Anteil von 26 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vorhanden.
  • Beispiel 2 (gemäß der Erfindung) Bei der Verbrennung von in Japan geförderter staubförmiger Kohle (Sorachi-Kohle) mit einem 3T/H Brenner wurde die Verbrennung des Kohlenstaubes in zwei Stufen ausgeführt. In der ersten Stufe wurde Abgas mit Verbrennungsluft in einer Menge von 41 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vermischt. In der zweiten Stufe war Verbrennungsluft in einem Anteil von 30 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vorhanden.
  • Beispiel 3 (gemäß der Erfindung) Bei der Verbrennung von in Japan geförderter staubförmiger Kohle (Sorachi-Kohle) mit einem 3T/H Brenner wurde die Verbrennung des Kohlenstaubes in zwei Stufen ausgeführt.
  • In der ersten Stufe wurde Abgas mit Verbrennungsluft in einer Menge von 55 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vermischt. In der zweiten Stufe war Verbrennungsluft in einem Verhältnis von 34 % der zur Verbrennung notwendigen Luft vorhanden.
  • Die Konzentration des in den Abgasen bei der Verbrennung des Kohlenstaubes in zwei Stufen auftretenden NO und CO wurde bei einem bekannten Verfahren und der entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren durchgeführten Verbrennung gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
  • Tabelle 1
    Konzentration des Konzentration des
    NO (ppm) CO (ppm)
    Stand der Technik 250 92
    Beispiel 1 9o 65
    Beispiel 2 61 83
    Beispiel 3 31 9o
    Wie deutlich der Tabelle 1 zu entnehmen ist, zeigen die nach den Beispielen 1 bis 3(gemäß der Erfindung), bei denen die Verbrennung in zwe4 Stufen durchgeführt wurde, auftretenden Abgase eine geringere Konzentration an NO und CO als die mit dem bekannten Verfahren ebenfalls in zwei Stufen durchgeführte Verbrennung. Dies zeigt, daß das erfindungsgemäß durchgeführte Verbrennungsverfahren die Menge des in den Abgasen entstehenden NO Und CO deutlich vermindert.
  • Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß in dem Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub unter Verwendung eines Kohlenstaubbrenners gemäß der Erfindung der Kohlenstaub in einer ersten Verbrennungs-Stufe mit Luft, die mit Abgas vermischt ist, verbrannt wird, wobei der Anteil der für die Verbrennung des Kohlenstaubes notwendigen Luft 35 bis 60 % beträgt, so daß die Verbrennung langsam und bei niedriger Temperatur mit einer Flammenbildung von geringer Helligkeit stattfindet. Folglich wird das bei der Verbrennung gebildete NO in seiner Menge vermindert und das gebildete NO wird in seiner Konzentration durch Reduzierung zu N2 durch Kohle und unverbrannte Bestandteile (Kohlenwasserstoffe, NH3, HCN und CO), die in einem weiten Bereich in dem Ofen verteilt und dort für einen längeren Zeitraum vorhanden sind, vermindert.
  • In der zweiten Stufe der Verbrennung wird Verbrennungsluft in einem Anteil von 25 bis 35 % der zur Verbrennung notwendigen Luft zugeführt, um unverbranntes CO und Kohle zu verbrennen und so die Konzentration des CO zu vermindern.
  • Folglich liefert die Erfindung das ausgezeichnete Ergebnis der Reduzierung der Konzentration des CO-Anteiles in dem Abgas.

Claims (2)

  1. Ansprüche rX Verfahren zur'Verbrennung von Kohlenstaub mit einem Kohlenstaubbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenstaub unter Zuführung von Luft zur Verbrennung mit einer Menge von Abgas, die zwischen 35 bis 60 % der zur Verbrennung X twendigen Luft in einer ersten Verbrennungs-Stufe liegt, vermischt wird und daß einer Flammen-Zone, die in der ersten Verbrennungs-Stufe gebildet wird, Luft in einer Menge von 25 bis 35 % der zur Verbrennung notwendigen Luft zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbrennung in der ersten Stufe eine erste Flamme (5) durch Vermischen des Kohlenstaubes mit einem Primär-Luftstrom (A1) in einer Menge von 20 bis 30 % der zur Verbrennung des gesamten Kohlenstaubes notwendigen Luft gebildet wird, daß eine zweite Flamme (6) durch Zuführung hauptsächlich einer Mischung aus einem Sekundär-Luftstrom (A2) und Abgas zu den restlichen sich verflüchtigenden Bestandteilen (V) des Kohlenstaubes gebildet wird, daß eine dritte Flamme (7) durch Verbrennung des Hauptteils der Kohle mit dem Sekundär-Luftstrom (A2) gebildet wird, daß ein dritter Luftstrom (A3) mit dem Abgas vermischt wird, wobei der in der zweiten (6) und dritten Flamme (7) vorliegende Anteil des Sekundär- (A2) und des dritten Luftstromes (A3) zwischen 55 bis 80 % der zur vollständigen Verbrennung des Kohlenstaubes notwendigen Luft liegt und das Abgas in einer Menge von 35 bis 60 % der zur Verbrennung notwendigen Luft liegt, und daß die Verbrennung in einer zweiten Stufe ausgeführt wird, in der Luft in einer Menge von 25 bis 35 % der zur Verbrennung notwendigen Luft zugeführt wird.
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