DE2552882A1 - Verfahren und system zur verbrennung eines brennstoffes - Google Patents
Verfahren und system zur verbrennung eines brennstoffesInfo
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Description
25. November 1975
JOHN ZINK COMPANY 4401 South Peoria TuIsa, Oklahoma
U. S. A.
Verfahren und System zur Verbrennung eines Brennstoffes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur Verbrennung eines in einer Verbrennungszone mit Luft vermischten
Brennstoffes.
Bei der zu irgendeinem Zweck erfolgenden Verbrennung von Brennstoffen in Luft erfolgt unabhängig von der Art der
Verbrennung des Brennstoffes eine Oxydation von Stickstoff, der einen Bestandteil der als Sauerstoffquelle für die Ver-
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brennung des Brennstoffes dienenden Luft bildet.
Bei einer Oxydation von Stickstoff, welche als endotherme Reaktion abläuft, werden Stickoxyde gebildet, nämlich NO
und/oder NÖ2· Die Stickoxyde bilden durch eine Reaktion
mit der Atmosphäre "smog", so daß aus diesem Grunde der NOx-Gehalt der in die Atmosphäre austretenden Gase durch
verschiedene Vorschriften stark begrenzt ist.
Aus ausführlichen Untersuchtungsberichten ist zu entnehmen, daß durch eine Anreicherung der Verbrennungsluft mit
Wasser oder Wasserdampf oder durch ein in irgendeiner geeigneten Weise erfolgendes Einspritzen von Wasser in die
Verbrennungszone (wie z.B. das Einspritzen von Wasser in
Brennkraftmaschinen im Flugzeugbau) gewisse Wirkungen erzielt werden konnten, wie z.B. eine beschleunigte Verbrennung
des Brennstoffes, eine Herabsetzung der Zündtemperatur,
eine Steigerung der Leistung und eine Verringerung der NOx-Emission, wie dies später ermittelt wurde. Jedoch
reicht die Verringerung der NOx-Emission bei weitem noch nicht aus, die vorhandenen Vorschriften befriedigend zu
erfüllen. Es ist an sich bereits bekannt, Dampf in die
Flammenzone einzuleiten, um den Vorgang der Verbrennung des Brennstoffes insgesamt zu verbessern. Eine vor der
Verbrenmtngsreaktion stattfindende Vermischung des Brennstoffes
mit Wasser ist jedoch weder überprüft worden noch
in bisher bekannten Untersuchungsberichten beschrieben worden, mit Ausnahme der Stickoxydreduktion.
Die Erfindung ist daher auf eine verbesserte Verbrennung von Brennstoffen gerichtet, wobei die Verbrennung insbesondere
derart durchgeführt werden soll, daß die Stickoxydemission
in die Atmosphäre verringert wird. Die Er-
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findung betrifft ferner insbesondere ein Verfahren, bei welchem dem Brennstoff in ausreichender Menge Wasser oder
Wasserdampf zugesetzt wird, bevor dieser in die Brennzone gelangt, so daß die Verbrennung erleichtert und die Stickoxydemission
bis auf einen solchen Wert reduziert wird, daß die bestehenden Vorschriften erfüllt werden. Obwohl
das erfindungsgemäße Verfahren auch bei allen flüssigen Brennstoffen verwendbar ist, ergeben sich die größten Vorteile
in Verbindung mit der Verwendung bei gasförmigen Brennstoffen.
Die Erfindung ist also darauf gerichtet, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit welchem bzw. welcher die Stickoxydkonzentration in den in der Verbrennungszone
erzeugten Abgasen verringert werden kann. Die Verringerung der Stickoxydkonzentration soll dabei in relativ
einfacher und kostensparender Weise auf einen geeigneten niedrigen Wert erfolgen.
Um die Vorschriften hinsichtlich der Verringerung der in den Abgasen enthaltenen Stickoxyde zu erfüllen, wurden
weitere Untersuchungen angestellt, und es hat sich gezeigt, daß die Stickoxydemission dadurch verringert werden kann,
daß dem Brenngas vor der Verbrennungsreaktion Wasserdampf oder Wassernebel zugesetzt wird, so daß vor der Verbrennung
ein geeignetes Brennstoff-Wassergemisch vorhanden ist.
Es gibt bemerkenswerte Argumente dafür, warum die Stickoxydemession
verringert wird. Eine Lehrmeinung geht davon aus, daß die Verringerung der Stickoxydemission, d.h. von
einigen hundert Promille auf etwa 30 bis 50 Promille, dadurch bedingt ist, daß die Flamme anstatt durch die Ver-
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brennungsluft durch den Wassernebel abgekühlt wird, wenn
der gasförmige Brennstoff mit dem Wassernebel vermischt
wird. Die zweite Lehrmeinung geht davon aus, daß die
Stickoxydreduktion durch einen veränderten chemischen Verbrennungsprozeß bedingt ist.
der gasförmige Brennstoff mit dem Wassernebel vermischt
wird. Die zweite Lehrmeinung geht davon aus, daß die
Stickoxydreduktion durch einen veränderten chemischen Verbrennungsprozeß bedingt ist.
Die Veränderung des chemischen Verbrennungsprozesses findet innerhalb der Flamme selbst statt, indem der Brennstoff
bedingt durch die Vermischung des Brennstoffes mit dem Wasserdampf vor der Verbrennung und bedingt durch ein Anheben
der Brennstoff-Wasserdampfgemischtemperatur auf die Zündtemperatur entweder mit dem Sauerstoff oder mit dem Wasserdampf
nach der folgenden Gleichung reagieren kann:
CH4 + H2O = CO + 3H2.
In jeder Verbrennungsvorrichtung gibt es innerhalb der Flamme Zonen mit zuviel Sauerstoff oder zuwenig Sauerstoff. Aus
diesem Grunde und infolge der großen chemischen Reaktionsfähigkeit von CO und H2 reagieren die Gase entweder mit NO
oder NO2, um in den Sauerstoffarmen Flammenzonen CO2 oder
H2O zu bilden, so daß die bereits erwähnte erheblich Verringerung der NOx-Emission erreicht wird. Wie bereits ebenfalls erwähnt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, daß die Kühlung allein oder ein veränderter chemischer Verbrennungsprozeß allein zu der Verringerung der NOx-Emission führen oder ob beide Effekte zusammenwirken. Es ist jedoch bewiesen, daß eine vor der Verbrennung erfolgende Vermischung des Brenngases mit Wasser oder Wasserdampf zu einer erheblichen Verringerung der NOx-Emission bei der Gasverbrennung führt. Die Mischung beispielsweise von 21 Molprozent Wasserdampf mit dem Brenngas vor der Verbrennung führte zu einer
H2O zu bilden, so daß die bereits erwähnte erheblich Verringerung der NOx-Emission erreicht wird. Wie bereits ebenfalls erwähnt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, daß die Kühlung allein oder ein veränderter chemischer Verbrennungsprozeß allein zu der Verringerung der NOx-Emission führen oder ob beide Effekte zusammenwirken. Es ist jedoch bewiesen, daß eine vor der Verbrennung erfolgende Vermischung des Brenngases mit Wasser oder Wasserdampf zu einer erheblichen Verringerung der NOx-Emission bei der Gasverbrennung führt. Die Mischung beispielsweise von 21 Molprozent Wasserdampf mit dem Brenngas vor der Verbrennung führte zu einer
erheblichen Verringerung der NOx-Emission, während bei der Verwendung von flüssigem Wasser ebenfalls eine Verringerung
der NOx-Emission erzielt werden konnte.
Unabhängig davon, ob zur Erzielung einer minimalen NOx-Emission ein spezifischer Molprozentsatz Wasserdampf erforderlich
ist oder nicht, sei darauf hingewiesen, daß einige Molprozente erforderlich sind. Bestimmte Molprozentsätze
Wasserdampf erfordern jedoch Temperaturen, bei welchen vermieden wird, daß der Taupunkt des vorhandenen oder aus flüssigem
Wasser erzeugten Wasserdampfes erreicht wird. Beispielsweise sind die nachfolgend genannten Sättigungstemperaturen
für Wasserdampf in Gas an sich bekannt:
1,75% Wasserdampf 15,54°C (600F)
3,5 % Wasserdampf 26,64°C (80°F)
6,75% Wasserdampf 37,74°C (100°F)
11,50% Wasserdampf 48,84°C (120°F)
19,90% Wasserdampf 59,94°C (1400F)
25,75% Wasserdampf 65,49°C (150°F)
Da die Brenngastemperatüren normalerweise 37,74°C (1000F)
oder weniger betragen, ergibt sich im Zusammenhang mit der vorstehenden Tabelle, daß die Temperatur des Gas-Wasserdampf-Gemisches
bei Molprozentsätzen Wasserdampf im Brenngas, die 6,75% übersteigen, vor der Verbrennung des Brenngases
angehoben werden muß, damit eine minimale NOx-Emission bei der Gasverbrennung erzielt wird. Dies ist dadurch bedingt,
daß Wasser mit einem 21 Molprozent entsprechenden Gewicht vor der Verbrennung in das Brenngas eingespritzt
wurde, um eine erhebliche NOx-Emissionsreduktion (annähernd 80%) zu erzielen, während die Gastemperatur während
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des Einspritzens des Wassers annähernd 15,54°C (6O0F) betrug
.
Das Einspritzen von flüssigem Wasser bewirkt eine Flammenabkühlung,
die 2,36 mal größer ist als die Kühlwirkung einer in die Flammenzone eingeleiteten entsprechenden Dampfmenge.
Allem Anschein nach hat die Flammenabkühlung eine kleine Bedeutung, während das Vorhandensein von Wasser in
der Dampfphase eine große Bedeutung besitzt, aber es konnte bisher chemisch noch nicht nachgewiesen werden, daß eine
Änderung des Verbrennungsprozesses für die Verringerung der NOx-Emission ausschlaggebend ist. Es ist jedoch feststellbar,
daß der dem Brenngas vorher zugemischte Wassernebel in Form von Wasserdampf einen großen Einfluß ausübt, da
der Wasserdampf die Temperatur des Dampf-Brenngas-Gemisches anhebt, so diaß eine sich in der Dampfphase befindende maximale
Wassermenge in dem Brenngas vor der Verbrennung aufgenommen v/erden kann, welches der Flammenzone zugeführt wird.
Es kann sowohl das Vorhandensein von flüssigem Wasser als
auch von Wasser in der Dampfphase erwünscht sein, um in der Flammenzone während der Verbrennung einen entsprechenden
Einfluß auszuüben, durch welchen die Stickoxydemission
in erheblichem Maße gesteuert werden kann. Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, daß entweder die Flammenabkühlung
oder die chemische Veränderung des Verbrennungsprozesses allein für die Verringerung der Stickoxydemission verantwortlich
sind oder welchen Anteil die Flammenabkühlung oder die chemische Veränderung des Verbrennungsprozesses auf die
Stickoxydreduktion in all den Fällen ausüben, in denen Brenngas verbrannt wird. Wenn jedoch vor der Verbrennung in das
Brenngas Wasser eingesprüht wird, ist es zur Erzeugung einer
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maximalen Wasserdampfmenge erforderlich, daß das Gas vor
dem Einspritzen des Wassers in geeigneter Weise aufgeheizt wird, damit ein genügend hohes Temperaturniveau vorhanden
ist, nachdem das Gas-Wasser-Gemisch hergestellt ist, um das Wasser in der Dampfphase zu halten. Vorzugsweise kann nach
der Gas-Wasser-Gemischausbildung aus dem gleichen Grund weitere Wärme zugeführt werden, wobei dies in Abhängigkeit
von dem Gewichtsverhältnis Wasser : Gas des Gemisches erfolgt.
Das Einspritzen von Wasser in das Gas wird zur Anreicherung des Brenngases mit Wasserdampf gegenüber dem Einleiten von
Dampf bevorzugt, weil die Kosten pro Gewichtseinheit Wasser auf jeden Fall nur einen Bruchteil der Kosten pro Gewichtseinheit
Dampf ausmachen. Hierdurch werden gleichzeitig mit der Erzielung einer minimalen Stickoxydemission verringerte
Betriebskosten erreicht. Dies trifft insbesondere deshalb zu, da das Vorwärmen des Gases durch die Ausnutzung von Abgasen
erreicht werden kann, so daß die bei der Verbrennung von Brennstoffen erzeugte Wärme besser ausgenutzt und ein
größerer thermischer Wirkungsgrad erzielt wird.
Zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens werden gemäß der Erfindung fünf Ausführungsbeispiele vorgeschlagen.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird Dampf in die Gasleitung eingeleitet, bevor das Gas die Verbrennungszone erreicht.
Auf diese Weise wird infolge des Heizeffektes des Dampfes eine erhebliche Wassermenge in dem Gas aufgenommen.
Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel wird Wasser in die Brenngasleitung eingespritzt, bevor das Gas die Brennzone
erreicht. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel wird die gleiche Vorrichtung wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
verwendet, wobei jedoch das Gas vor dem Einspritzen des Wassers in das Brenngas aufgeheizt wird. Bei einem vierten Aus-
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führungsbeispiel wird das vorgeheizte Brenngas durch ein
Wasserbad geleitet, in welchem es Wasser aufnimmt. Schließlich wird bei einem fünften Ausführungsbeispiel das Gas vorgeheizt,
Wasser eingespritzt und das Gemisch zusätzlich mit vorgeheiztem Brenngas gemischt, um die Temperatur des Brenngases
und des darin enthaltenen Wasserdampfes vor der Verbrennung anzuheben.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.iA und 1B: ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Wassereinspruhvorrichtung;
Fig.2A,2B und 2C: ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Wassereinspruhvorrichtung;
Fig.3: eine Anlage, bei welcher aufgeheiztes Betriebsgas
durch ein Wasserbad geleitet wird, wobei zusätzliches Wasser eingesprüht wird, und
Fig.4: eine Anlage, bei welcher vorgeheiztes und mit
eingesprühtem Wasser angereichertes Betriebsgas mit einem zusätzlichen vorgeheizten Betriebsgas
gemischt wird.
In der Zeichnung sind insbesondere in den Fig.iA und 1B
zwei Ansichten eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Wassereinspruhvorrichtung dargestellt, mit welcher Wasser
in ein Betriebsgas eingesprüht wird, bevor dieses in die Brennzone eintritt. Die Fig.1A zeigt einen Querschnitt durch
die Vorrichtung entlang der Schnittebene 1A-1A nach Fig.iB. Wie dies aus den Figuren zu entnehmen ist, weist die Vorrichtung
ein Betriebsgasrohr 10 und ein im rechten Winkel an dieses Rohr angeschlossenes Rohr 12 mit einem kleineren Durchmesser auf. Das Wasser wird in Sas Rohr 12 unter Druck eingeleitet,
strömt durch eine Düse 14 und prallt auf ein Prallblech 16, welches in dem Rohr 10 gegenüber dem Rohr 12 an-
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— Q —
geordnet ist. Das Prallblech 16 kann in beliebiger Weise
an dem Rohr 10 befestigt, z.B. mit den Schweißnähten 18 festgeschweißt sein. Der Zweck des Prallbleches besteht
darin, einen feinen Wassernebel zu erzeugen, wenn Wasser unter hohem Druck auf das Prallblech auftrifft, so daß
das Gas den Wasserdampf besser aufnehmen kann. In der Fig.iB ist eine andere Ansicht der in der Pig.iA gezeigten
Vorrichtung dargestellt.
In den Pig.2A, 2B und 2C sind drei Ansichten eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels gezeigt. Die Fig.2A zeigt
einen Querschnitt entlang der Schnittebene 2A-2A nach Fig.2B. Die Fig.2C zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittebene
2C-2C nach Fig.2B. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls ein seitlich durch das Betriebsgasrohr 10 hindurchgreifendes
Rohr 20 an dem Betriebsgasrohr 10 festgeschweißt, in dem seitlichen Rohr 20 ist eine kleine Düse
22 angeordnet, deren Düsenbohrung in einem Winkel zur Rohrachse verläuft, so daß das unter Druck durch die Düse 22
hindurchgeleitete Wasser verwirbelt und auf die Wandung des seitlichen Rohres 20 auftrifft, wobei es in einen feinen Wassernebel
aus kleinen Wassertröpfchen zerstäubt wird. Der Teil
24 des seitlichen Rohres 20, der sich innerhalb des Gasrohres 10 befindet, ist in einem Winkel angeschnitten, so daß eine
Fläche 28 gebildet wird, wie dies deutlich aus der Fig.2C zu entnehmen ist. Die offene Fläche des Rohres ist der durch
den Pfeil 29 eingezeichneten Gasströmung entgegengerichtet.
Ιϊη oberen Teil der Fig.3 ist ein Wandstück 32 eines Ofens
oder einer Verbrennungsvorrichtung mit einer öffnung dargestellt, in welche ein Brenner 34 eingesetzt ist, und es
sind Einrichtungen vorgesehen, mit welchen Verbrennungsluft
von uftten geiftäß den Pfeilen 38 in den Brenner eingeleitet
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wird. Das Betriebsgas-Wasserdampf-Gemisch strömt dem Brenner
34 durch die Leitung 36 zu. Vorgeheiztes Gas tritt gemäß dem Pfeil 39 in die Leitung 40 ein und strömt in ein
Wasserbad 41, welches sich bis zur Höhe des Wasserspiegels 44 innerhalb einer Kammer 42 befindet. Das heiße Gas steigt
durch das Wasserbad 41 in Form von Blasen 48 nach oben und strömt in Richtung der Pfeile 50 durch ein Auslaßrohr 52.
Das heiße Gas nimmt den Wasserdampf während dieses Vorganges bis zu einem Sättigungswert auf, der von der Gastemperatur
abhängt, die das Gas aufweist, wenn es die Wasserbadvorrichtung 42 verläßt.
Es ist ferner eine Wassereinsprühvorrichtung oder Einspritzvorrichtung
54 vorgesehen, die entsprechend den in den Fig. 1A, 1B und 2A, 2B und 2C gezeigten Ausführungsbeispielen
ausgebildet sein kann. Das Wasser tritt in die Wassereinsprühvorrichtung 54 durch das Rohr 56 ein. Ein Auslaßrohr
58 leitet das vorgeheizte und mit Wasserdampf angereicherte Gas mit dem zusätzlich eingespritzen Wasser in das Rohr 36,
durch welches das Gas zum Brenner gelangt. Von der Leitung 40, durch welche das vorgeheizte Gas zugeführt wird, zweigt
eine Bypassleitung 60 ab, in welcher ein Ventil 62 angeordnet ist, aaa welches sich eine Leitung 64 anschließt, die
ihrerseits in die zmm Brenner führende Gasleitung 36 einmündet»
Durch die Bypassleitung wird vorgeheiztes Betriebsgas in einer feesittaaiten Menge und mit der in der Leitung 40
herrschende» ltempearafcaa: zugeführt, so daß durch eine Mischung
des zugefiShartsiEi Gases mit dem abgekühlten, jedoch mit Wasserdampf
und Wasser angereicherten und durch die Leitung 58 strömenden
BetriL'eibsifas zusätzliche Wärme zugeführt werden kann,
nachdem das ©etriefesgas durch die Berührung mit dem flüssigen
Wasser atof^kShlt wwde,, tun ein ausreichendes Wasserdampf-Be-
gewährleisten.
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Die Pig.4 zeigt einen Teil der in der Fig.3 dargestellten
Vorrichtung. In diesem Fall ist die Wasserbadvorrichtung 42 weggelassen, und die Gasströmung des vorgeheizten Betriebsgases
erfolgt vom Rohr 40 zur Wassereinsprühvorrichtung 54, die mit einer Wasseranschlußleitung 56 ausgestattet
ist. Das mit Wasser und Wasserdampf angereicherte Betriebsgas strömt durch die Leitung 58 zur Betriebsgasversorgungsleitung
36 des Brenners 34. Auch in diesem Fall ist insbesondere eine Bypassleitung 60 und 64 mit einem
Ventil 62 vorgesehen, welche es ermöglicht, daß dem sich in der Leitung 58 befindenden Gemisch aus Wasser, Wasserdampf
und Betriebsgas zusätzliches vorgeheiztes Betriebsgas zugeführt werden kann, um das Gemisch vor der Einleitung
in den Brenner 34 aufzuheizen und um die Aufnahme einer maximalen Wasserdampfmenge zu gewährleisten.
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Claims (18)
1. System zur Verbrennung eines in einer Verbrennungszone mit Luft vermischten Brennstoffes, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Einleitung
von Wasserdampf in den Brennstoff, bevor dieser die Brennzone (34) erreicht.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß der Brennstoff gasförmig ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung zur Einleitung
von Wasserdampf in den gasförmigen Brennstoff eine Einrichtung (54) aufweist, welche ein Einblasen von Dampf
in die das Brenngas führende Leitung (58) ermöglicht.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e kennzeichnet
, daß die Vorrichtung zur Einleitung von Wasserdampf in den gasförmigen Brennstoff
eine Einrichtung (12, 14, 16; 20, 22, 28) aufweist, welche ein Einspritzen von Wassertröpfchen in die das
Brenngas führende Leitung (58) ermöglicht.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung zur Einleitung
von Wasserdampf in den gasförmigen Brennstoff eine Einrichtung (42) aufweist, in welcher das Brenngas
blasenförmig durch eine Wassersäule (41) hindurchgeleitet wird.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e kennzeichnet
, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche das Brenngas vor dem Eintritt in die
Vorrichtung zum Einspritzen von Wassertröpfchen vorheizt.
7. System nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung vorgesehen
ist, welche das Brenngas vor dem Eintritt in die Vorrichtung zur Durchleitung des Gases durch eine Wassersäule
(41) vorheizt.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung (60,
62, 64) vorgesehen ist, die die Zuführung einer vorgeheizten Brenngasmenge in das Dampf-Brenngas-Gemisch ermöglicht,
welche aus der Vorrichtung zum Einspritzen von Wassertröpfchen austritt.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung (60,
62, 64) vorgesehen ist, die die Zuführung einer vorgeheizten Brenngasmenge in das Dampf-Brenngas-Gemisch ermöglicht,
welche aus der Vorrichtung zur Durchleitung des Gases durch eine Wassersäule (41) austritt.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung zum Einspritzen
von Wassertropfchen aufweist
a) eine Gasleitung (10),
b) eine zweite seitlich in die Gasleitung einmündende Leitung (12, 20),
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c) eine in der zweiten Leitung angeordnete Düse (14,
22) und
d) eine Einrichtung zur Einleitung von unter Druck stehendem Wasser in die zweite Leitung.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich net, daß in der Gasleitung (10) ein der seitlich
einmündenden Leitung (12) gegenüberliegendes Prallblech (16) vorgesehen ist, so daß die unter Druck durch die
Düse (14) zugeführte Wasserströmung auf das Prallblech auftrifft und in zahlreiche kleine Wassertröpfchen zerstäubt
wird.
12. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die seitlich in die Gasleitung (10) einmündende
Leitung (20) in die Gasleitung hineinragt und daß der in die Gasleitung hineinragende Leitungsteil auf
der stromauf gelegenen Seite abgeschrägt ist.
13. System nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Düsenbohrung (22) in einem
Winkel zur Längsachse der seitlichen Leitung (20) im Düsenkörper angeordnet ist.
14. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserdampfgehalt des Gases wenigstens 6,75 Molprozent beträgt.
15. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung zum Vorheizen des Brenngases vorgesehen ist, die das Brenngas vor der Einleitung
von Wasserdampf aufheizt.
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16. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, daß das Brenngas auf wenigstens 38°C (100°F)
aufgeheizt ist.
17. System nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, daß das Brenngas auf wenigstens 60°C (140°F)
aufgeheizt ist.
18. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß eine Vorrichtung zum Vorheizen
des Brenngases vorgesehen ist, die das Brenngas nach dem Einspritzen von Wassertröpfchen aufheizt.
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| DE2552882A1 true DE2552882A1 (de) | 1976-08-12 |
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