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DE3109669A1 - Kombinationsbaustein (gehaeusebaustein) eines systems zum aufbau vollisolierter schaltanlagen - Google Patents

Kombinationsbaustein (gehaeusebaustein) eines systems zum aufbau vollisolierter schaltanlagen

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Publication number
DE3109669A1
DE3109669A1 DE19813109669 DE3109669A DE3109669A1 DE 3109669 A1 DE3109669 A1 DE 3109669A1 DE 19813109669 DE19813109669 DE 19813109669 DE 3109669 A DE3109669 A DE 3109669A DE 3109669 A1 DE3109669 A1 DE 3109669A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
flanges
equipment
combination module
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813109669
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ing. Geitel (grad.), 6050 Offenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19813109669 priority Critical patent/DE3109669A1/de
Publication of DE3109669A1 publication Critical patent/DE3109669A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

  • Kombinationsbaustein (Gehäusebaustein) eines Systems zum
  • Aufbau vollisol ierter Schaltanlagen Die Erfindung betrifft einen Kombinationsbaustein (Gehäusebaustein) eines Systems zum Aufbau voll isolierter Schaltanlagen mit einem Gehäuse, welches aufweist: Zwei einander gegenüberliegende Anschlußflansche zum Anschluß von Strombahnen (Stromführungsanschlußflansche), zwei einander gegenüberliegende erste und zweite Anschlußflansche zum Anbau von elektrischen Betriebsmitteln, wie Abgangstrennern und Erdungsschaltern ohne Einschaltvermögen (Betriebsmittelflansche), wobei die Mittellinie der Betriebsmittelflansche senkrecht zur Mittellinie der Stromführungsanschlußflansche verläuft, und einen neben den ersten und zweiten Betriebsmittelflanschen angeordneten dritten Betriebsmittelflansch zum Anschluß beispielsweise eines Spannungswandlers.
  • Ein derartiger Kombinationsbaustein ist aus der Druckschrift "Metallgekapselte SF6-gasisolierte Hochspannungsschaltanlagen (V.I.S.) bis 145 kV von AEG-TELEFUNKEN't Veröffentlichungs-Nr. E 22 V 73.0107/1078 bekannt. Obwohl dieser Kombinationsbaustein an und für sich für den Aufbau von vollisolierten Schaltanlagen sehr zufriedenstellend eingesetzt werden kann, wird doch nach universelleren Einsatzmöglichkeiten, die eine Fertigung in noch größeren Stückzahlen und damit eine Reduzierung der Herstellkosten ermöglithen, gesucht. Der bekannte Kombinationsbaustein kann nämlich infolge eines nicht dem Teilungsmaß entsprechenden Abstandes zwischen dem ersten und zweiten Betriebsmittelflansch einerseits und dem dritten Betriebsmittelflansch andererseits die Trennstreckenbedingungen nicht erfüllen. Auch ist der zweite Betriebsmittelflansch so bemessen, daß z. B. Geräte wie Abgangstrenner oder Spannungswandler mit ihren'Funktionsaufgaben dort nicht angeschlossen werden können; mit anderen Worten ist durch die unterschiedliche Ausbildung der Anschlußflansche der Baustein bezüglich universeller Anschlußmöglichkeiten beschränkt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kombinationsbaustein der eingangs genannten Art zu schaffen, der universellere Einsatzmöglichkeiten bietet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die den Patentanspruch 1 kennzeichnenden Merkmale gelöst.
  • Durch die erfindungsgemäße Lösung wird ein Kombinationsbaustein geschaffen, der in seiner Bemessung die Trennstreckenfunktion auch zwischen zwei Betriebsmittelflanschen erfüllt und an den möglichst viele Geräte, wie z. B. Abgangstrenner, Arbeitserder, einschaltfester Erder, Spannungswandler, Druckentlastungseinrichtungen, Kabelendverschlüsse und spätere Erweiterungsvorhaben anschließbar sind. Der erfindungsgemäße Kombinationsbaustein ist ein universeller Geräteblock, der alle Funktionen eines Schaltfeldausganges vorteilhaft beherrscht. Diese Funktionen können mit den bekannten Bausteinen nur durch Verbindung von zwei Mehrflanschverteilern erfüllt werden. Der Kombinationsbaustein erfüllt auch alle Forderungen einer Sammelschlenenlängstrennung.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles und anhand eines Vergleiches mit dem bekannten Kombinationsbaustein, die in der Zeichnung dargestellt sind, beschrieben.
  • Es zeigen: Figur 1 einen bekannten Kombinationsbaustein in einer teilweise dargestellten Schaltanlage; Figur 2 einen erfindungsgemäßen Kombinationsbaustein mit verschiedenen angeschlossenen Betriebsmitteln; Figur 3 einen-erfindungsgemäßen Kombinationsbaustein mit einer anderen Anordnung der Stromanschlüsse und Betriebsmittel.
  • Es wird zunächst auf die Figur 1 Bezug genommen, in der der bekannte Kombinationsbaustein in einer teilweise dargestellten Schaltanlage angeordnet ist. Der Kombinationsbaustein 2 weist ein Gehäuse 4 auf, das zwei auf seiner Längsachse 6 angeordnete, èinander gegenüberliegende Anschlußflansche zum Anschluß von Strombahnen (Stromführungsanschlußflansche) 8, 10 besitzt. Senkrecht zu diesen. Stromführungsanschlußflanschen 8,-10-sind drei Anschlußflansche zum Anbau'von Betriebsmitteln (Betriebsmittelflansche)-12, 14 und 16 angeordnet An den ersten Betriebsmittelflansch 12 ist ein Abgangstrenner 18, an den zweiten Betriebsmittelflansch 14 ein-Arbeitserder 20 und an den dritten Betriebsmittelflansch 16 ein- Spannungswandler 22 angeschlossen. Der Kombinationsbaustein 2 mit den angeschlossenen Geräten 18, 20, 22 ist, wie oben ausgeführt, in eine Schaltanlage eingebaut. Zu diesem Zweck ist an den ersten Stromführungsanschlußflansch ein Stromwandler 24 angeschlossen, an den sich dann ein hier nicht dargestellter Leistungsschalter anschließen kann. An den gegenüberliegenden zweiten Stromführungsanschlußflansch 10 ist ein Kabelendverschlußbaustein 26 angeschlossen. Dieser Kabelendverschlußbaustein weist neben dem Flansch 28, der zur Verbindung mit dem Stromführungsanschlußflansch 10 des Kombinationsbausteines 2 dient, einen weiteren Flansch 30 auf, an den ein ein schaltfester Erder 32 angeschlossen ist. Ein weiterer Flansch 34 am Kabelendverschlußbaustein 26 berücksichtigt den vorübergehenden Anschluß eines Adapters, der zur Kabelspannungsprüfung benötigt wird und sonst blind verschlossen ist. Der Flansch 36 dient zur Befestigung einer Fußarmatur 38.
  • Bei diesem Kombinationsbaustein 2 ist der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Betriebsmittelflansch einerseits und dem dritten Betriebsmittelflansch andererseits zu gering, um die Trennstreckenbedingungen zu erfüllen.
  • Auch ist der Betriebsmittelflansch 2 so bemessen, daß z. B. Abgangstrenner und Spannungswandler nicht angeschlossen werden können. Der Kombinationsbaustein ist daher bezüglich seiner universellen Einsetzbarkeit beschränkt.
  • Nachfolgend ist auf die Figur 2 Bezug genommen, in der der erfindungsgemäße Kombinationsbaustein 42 dargestellt ist. Der Kombinationsbaustein 42 weist, wie der.Kombinationsbaustein 2, ein Gehäuse 44 auf, auf dessen Längsachse 46, einander gegenüberliegend, ein erster Stromführungsanschlußflansch 48 und ein zweiter Stromführungsanschlußflansch 50 angeordnet sind. Senkrecht zu den Stromführungsanschlußflanschen 48, 50 sind wie beim Kombinationsbaustein 2 ein erster Betriebsmittelflansch 52, ein zweiter Betriebsmittelflansch 54 und ein dritter Betriebsmittelflansch 56 angeordnet. Anders als der Kombinationsbaustein 2, weist jedoch der Kombinationsbaustein 42 einen vierten Betriebsmittelflansch 57 auf, der dem dritten Betrebsmittelflansch 56 gegenüberliegend angeordnet ist.
  • An den Stromführungsanschlußflanschen 48, 50 sind jeweils trichterförmige Gießharzstützer 53, 60 angebracht, die die Aktivteile 62 eines Gegenkontaktes 64 und-eines Trennschalters halten.
  • Bei dem Kombinationsbaustein 42 ist der Abstand zwischen dem zweiten Betriebsrnittelfl-ansch 54 und dem dritten Betriebsmittelflansch 56 auf das Trennstrekkenlängenmaß AL erhöht und die Abstände der Betriebsmittelflansche 56, 57 einerseits zum Stromführungsanschlußflansch 48 andererseits swie'.von -den Betriebsmittelflanschen 52, 54 einerseits zum Stromführungsanschluß'flansch 50 andererseits sind auf die Belange. von AL zu ttenachbarten. Flanschverteilern im V.I.S.-System zugeschnitten. Alle Anschlußftansche, ob zum Zwecke eines Strombahnanschlusses oder zum Anbau der eingangs genannten elektrischen Betriebsmittel, sind einheitlich ausgebildet. Damit lassen sich beide Einhekitsstützertypen, die den Erfordernissen von gemeinsamen oder getrennten Gasräumen folgen, an allen vorbeschriebenen FlanschaK«rt,en einsetzen wie in- Figur 2 dargestellt ist. Bei dem Kombination4P 42 ist am Betriebsmittelflansch 52 der Flanschstandard vorstellbar. Durch den zusätzlichen vierten Betriebsmittelflansch 57, der in einer Sammelschienenlängstrennung als Druckentlastung erforderlich ist, wird das Gehäuse 44 bei Schaltfeldausgängen mit einem einschaltfesten Erder belegbar. Der hier nicht dargestellte Kabelendverschluß benötigt den Anschluß für den einschaltfesten Erder nicht mehr und stört darüber hinaus nur bei Anlagenlösungen mit Mehrfachkabeln.
  • Wie beim Kombinationsbaustein 2 können-auch beim Kombinationsbaustein 42 an die Stromführungsanschlußflansche 48, 50 hier nicht dargestellte Stromwandler bzw. Kabelendverschlußbausteine ßngeschlossen werden. Die dargestellte Ausgestaltung des Kombinationsbausteines 42 zeigt-die Funktion einer Sammelschienenlängstrennung, wobei vorstellbar ist, daß an die Flansche 58 und 50 die Sammelschienenabschnitte angeschlossen sind. Der Anschlußflansch 52 nimmt dabei den Antrieb des Sammelschienenlängstrenners, der Anschlußflansch 57 die schottungsbedingte Druckentlastungseinrichtung 74 und die beiden Anschluß flansche 54 und 56 nehmen die den Sammelschienenabschnitten zugehörigen Erdungsschalter mit oder ohne Einschaltvermögen auf.
  • Es wird nun auf die Figur 3 Bezug genommen, in der ein erfindungsgemäßer Kombinationsbaustein 82 dargestellt ist, bei dem die Sammelschienenabschnitte 84, 86 in phasenbezogener Anordnung neben den Stirnseiten des Systems liegen.
  • Die Sammelschienenabschnitte 84, 86 sind dabei an Flansche 88, 90 angeschlossen, deren Achse senkrecht zur Längsachse des Bausteins verläuft. An die auf dieser Längsachse liegenden Flansche 92, 94 sind ein Trenner-Antrieb 96 und eine Druckentlastungseinrichtung 98 angeschlossen-. An: die den Flanschen 88, 90 gegenüberliegenden Flansche 100, 102 sind Erder 1-04, 106 angschiossen.
  • Bezugszeichenl iste 2 Kombinationsbaustein 4 Gehäuse 6 Längsachse 8 Anschlußflansche zum Anschluß von Strombahnen (Stromführungsanschlußflansche)- 1.) 10 II - 2.) 12 Anschlußflansch zum Anbau von elektr. Betriebsmitteln (Betriebsmittelflansch) - 1.) 14 " " -2.) 16 " " -3.) 18 Abgangstrenner 20 Erdungsschalter ohne Einschaltvermögen 22 Spannungswandler 24 Stromwandler 26 Kabelendversch lußbaustein 28 Flansch 30 32 Erdungsschalter mit Einschaltvermögen 34 Flansch 36 38 Fußarmatur 40 -42 Kombinationsbaustein 44 Gehäuse 46 Längsachse 48 siehe Bezeichnung 8 u. 10 50 " " " 5-2 siehe Bezeichnung 12 bis 16 54 " " " 56 " " " 57 " " " 58 Gießharzstützer 60 62 Aktivteile eines Gegenkontaktes 64 " " Trennschalters 68 Abgangstrenner 70 Erdungsschalter mit oder ohne Einschaltvermögen 72 " " II 74 Druckentlastungseinrichtung 82 Kombinationsbaustein 84 Sammelschienenabschnitt 86 88 Flansch 90 92 94 96 Trenner-Antrieb 98 Druckentlastungseinrichtung 100 Flansch 102 104 Erder 106

Claims (4)

  1. Kombinationsbaustein (Gehäusebaustein) eines Systems zum Aufbau vollisol1e:{;er Schaltanlagen Patentansprüche 9 Kombinationsbaustein (Gehäusebaustein) eines Systems zum Aufbau voll isolierter Schaltanlagen mit einem Gehäuse, welches aufweist: Zwei einander gegenüberliegende Anschlußflansche zum Anschluß von Strombahnen (Stromführungsanschlußflansche), zwei einander gegenüberliegende erste und zweite Anschlußflansche zum Anbau von elektrischen Betriebsmitteln, wie Abgangstrennern und Erdungsschaltern ohne Einschaltvermögen (Betriebsmittelflansche), wobei die Mittellinie der Betriebsmittelflansche senkrecht zur Mittellinie der Stromführungsanschlußflansche verläuft, und einen neben den ersten und zweiten Betriebsmittelflanschen angeordneten dritten Betriebsmittelflansch zum-Anschluß beispielsweise eines Spannungswandlers, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (44) einen vierten Betriebsmittelflansch (57) aufweist, der gegenüber dem dritten Betriebsmittelflansch (56) angeordnet ist, daß der Abstand zwischen dem zweiten und dem dritten Betriebsmittelflansch dem Trennstrecken-Längenmaß entspricht, daß die Abstände zwischen dem dritten bzw. vierten Betriebsmittelflansch (56, 57) und dem auf der Leistungsschalterseite liegenden Stromführungsanschlußflansch (48) auf die Abstände von Flanschverteilern des Systems zugeschnitten sind, und daß die Abmessungen aller Flansche (48, 50, 52, 54, 56, 57) einheitlich sind und denen der Flanschverteiler des Systems angepaßt sind.
  2. 2. Kombinationsbaustein.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am vierten Betriebsmittelflansch (57) eine Druckentlastungseinrichtung (74) angebracht ist.
  3. 3. Kombinationsbaustein nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennreichnet, daß am vierten Betriebsmittelflansch (57) Erweiterungseinrichtungen anschließbar sind.
  4. 4. Kombinationsbaustein nach einem der Ansprüche-l bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß am vierten Betriebsmittelflansch (57) ein Kabelendverschlußbaustein angebracht ist.
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