DE3109560A1 - Kraftstoffeinspritzanlage - Google Patents
KraftstoffeinspritzanlageInfo
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Description
κ. 8857
2.3.1981 Kh/Wl
ROBERT BOSCH GMBH, 7OOO Stuttgart 1
Kraftstoffeinspritzanlage
Stand der Technik.
Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzanlage
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon eine Kraftstoff einsprit zanlage bekannt, "bei der zur Steuerung
des Kraftstoff-Luft-Gemisches in Abhängigkeit von Betriebskenngrößen der Brennkraftmaschine die Druckdifferenz
an Zumeßventilen dadurch änderbar ist, daß Regelventile durch den Druck einer Druckflüssigkeit in einer
Steuerdruckleitung beeinflußt werden, in der ein in Abhängigkeit von Betriebskenngrößen der Brennkraftmaschine
ansteuerbares elektromagnetisches Steuerdruckventil angeordnet ist. Die Steuerdruckleitung ist über eine Drossel
mit der Kraft stoffversorgungsleitung der Kraftstoffeinsprit
zanlage verbunden, in der ein Druckbegrenzungsventil zur Regelung des Kraftstoffdruckes angeordnet ist.
Nachteilig ist dabei, daß neben einer hohen für das Steuerdruckventil erforderlichen Ansteuerleistung die Kennlinie
des Steuerdruckventils nicht in gewünschter Form beeinflußbar ist. Weiterhin nachteilig ist, daß eine Unterbrechung
der Kraftstoffzufuhr im Schiebebetrieb der Brennkraftmaschine
einen zusätzlichen Aufwand erfordert.
-■e - R. 6857
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzanlage mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß zur Ansteuerung ies Steuerdruckventiles
eine wesentlich geringere Ansteuerleistung erforderlich und die Kennlinie des Steuerdruckventiles
in gewünschter Form durch die Wahl der Feldstärke des
Permanentmagneten beeinflußbar ist. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß die Kennlinie des.erfindungsgemäßen
Steuerdruckventiles bei einem Erregerstrom von I=O mit einer endlichen Steigung beginnt und ein Uotbetrieb
der Kraftstoffeinspritzanlage bei Stromausfall möglich
ist, da hierbei durch das Steuerdruckventil eine mittlere Druckdifferenz geregelt wird. Vorteilhaft ist ebenfalls,
daß das erfindungsgemäße Steuerdruckventil nicht zu einer Druckpuls ation führt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der
im Hauptanspruch angegebenen Kraftstoffeinspritzanlage möglich. Besonders vorteilhaft ist, daß durch Umkehr der
Richtung des Erregerstromes des Elektromagneten das Steuerdruckventil geöffnet und die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen
wird, beispielsweise im Schiebebetrieb der Brennkraftmaschine.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Kraftstoffeinsprit zanlage mit einem Steuerdruckventil, Figur 2 eine
-« - κ. 68 5
detalliertere Darstellung eines Kraftstoffzumeßventiles,
Figur 3 ein'erstes Ausführungsbeispiel eines Steuerdruckventiles,
Figur U eine Führungsmembran eines Steuerdruckventiles nach Figur 3, Figur 5 ein zweites Ausführungsbeibeispiel
eines Steuerdruckventiles, Figur 6 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Steuerdruckventiles.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
einer Kraft stoffeinspritzanlage sind mit 1 Zumeßventile
dargestellt, wobei jedem Zylinder einer nichtdargestellten gemischverdichtenden fremdgezündeten Brennkraftmaschine
ein Zumeßventil 1 zugeordnet ist, an d.em eine zur von der Brennkraftmaschine angesaugten Luftmenge in einem
bestimmten Verhältnis stehende Kraftstoffmenge zugemessen
wird. Die beispielsweise dargestellte Kraftstoffeinspritzanlage
weist vier Zumeßventile 1 auf und ist somit für eine Vierzylinder-Brennkraftmaschine bestimmt. Der Querschnitt
der Zumeßventile ist beispielsweise gemeinsam, wie angedeutet, durch ein Betätigungselement 2 in Abhängigkeit
von Betriebskenngrößen der Brennkraftmaschine änderbar, beispielsweise in bekannter Weise in Abhängigkeit
von der durch die Brennkraftmaschine angesaugten Luftmenge. Die Zumeßventile. 1 liegen in einer Kraftstoff versorgungsleitung
3, in die von einer durch einen Elektromotor k angetriebenen Kraftstoffpumpe 5 aus einem Kraftstoffbehälter
6 Kraftstoff gefördert wird. In der Kraftstoff versorgungsleitung 3 ist ein Druckbegrenzungsventil
9 angeordnet, das den in der Kraftstoffversorgungsleitung
3 herrschenden Kraftstoffdruck begrenzt und bei Überschreiten
Kraftstoff in den Kraftstoffbehälter 6 zurückfließen
läßt.
- 4 - R. 68 5
Stromabwärts jedes Zumeßventiles 1 ist eine Leitung 11
vorgesehen, über die der zugemessene Kraftstoff in eine Regelkammer 12 eines jedem Zumeßventil 1 gesondert zugeordneten
Regelventiles 13 gelangt. Die Regelkammer 12 des Regelventiles 13 ist durch ein beispielsweise als
Membran ^h ausgebildetes bewegliches Ventilteil von einer Steuerkammer 15 des Regelventiles 13 getrennt. Die
Membran 1U des Regelventiles 13 arbeitet mit einem in
der Regelkammer 12 vorgesehenen festen Ventilsitz 16 zusammen, über den der zugemessene Kraftstoff aus der Regelkammer
12 zu den einzelnen -Einsprit zventilen 10, von denen nur eines dargestellt ist, im Saugrohr der Brennkraftmaschine
strömen kann. In der Steuerkammer 15 ist eine Schließfeder 17 angeordnet, durch die bei abgestellter
Brennkraftmaschine die Membran 1^J- am Ventilsitz 16
gehalten wird.
Von der Kraftstoffversorgungsleitung 3 zweigt eine Leitung
19 ab, die über ein elektromagnetisch betätigbares Steuerdruckventil 20 in Düse-Prallplatte-Bauart in eine
Steuerdruckleitung 21 mündet. Stromabwärts des Steuerdruckventiles 20 sind in der Steuerdruckleitung 21 die
Steuerkammern 15 der Regelventile 13 und stromabwärts der Steuerkammern 15 ist eine Steuerdrossel 23 angeordnet.
Über die Steuerdrossel 23 kann Kraftstoff aus der Steuerdruckleitung 21 in eine Abströmleitung 2U strömen. Die
Ansteuerung des Steuerdruckventiles 20 erfolgt über ein elektronisches Steuergerät 32 in Abhängigkeit von entsprechend
eingegebenen Betriebskenn^rößen der Brennkraftmaschine wie Drehzahl 33, Drosselklappenstellung 3^, Temperatur
35, Abgaszusammensetzung (Sauerstoffsonde) 36
und anderen. Die Ansteuerung des Steuerdruckventiles 20 durch das elektronische Steuergerät 32 kann dabei analog
SS 5
oder getaktet erfolgen. Bei nicht erregtem Zustand des Steuerdruckventiles 20 kann durch geeignete Federkräfte
oder Permanentmagneten das Steuerdruckventil 20 so ausgelegt sein, daß sich am Steuerdruckventil 20 eine Druckdifferenz
einstellt, die auch hei Ausfallen der elektrischen Ansteuerung einen Notlauf der Brennkraftmaschine gewährleistet.
Das Druckbegrenzungsventil 9 weist eine Systemdruckkammer
ho auf, die mit der Kraftstoffversorgungsleitung 3
in Verbindung steht und durch eine Ventilmembran kl von
einer Federkammer k2 getrennt ist, die mit der Atmosphäre in Verbindung steht und in der eine Systemdruckfeder k3
angeordnet ist, die in Schließrichtung des Ventils die Ventilmembran Ui beaufschlagt. In die Systemdruckkammer
Uo ragt ein Ventilsitz kh, der mit der Ventilmembran U1
zusammenwirkt und an einer Axiallagerstelle U5 axial
verschiebbar gelagert ist. Das der Ventilmembran kl abgewandte
Ende des Ventilsitzes ragt andererseits aus der Axiallagerstelle k-5 heraus in einen Sammelraum U6 und ist
als Ventilteller 1+7 ausgebildet. Der Ventilteller hj öffnet
oder schließt einen Dichtsitz U8 , der als Gummiring ausgebildet sein kann, über den Kraftstoff in eine Rückströmleitung
h-9 und von dort auf die Saugseite der Kraftstoffpumpe
5s z.B. den Kraftstoffbehälter 6 zurückströmen
kann. An dem Ventilteller kl stützt sich eine Schließdruckfeder
50 ab, die den Ventilteller k"J in Öffnungsrichtung beaufschlagt und bestrebt ist, den Ventilsitz
kh entgegen der über die Ventilmembran h^ auf den
Ventilsitz hk wirkenden Kraft zu verschieben. In der Axiallagerstelle h-5 des Ventilsitzes hk zwischen der
Systemdruckkammer Uo und dem Sammelraum U6 ist ein
Drosselspalt 51 vorgesehen. In den Sammelraum kS münden
A4
- β - R. δ S- 5
alle Kraftsto^-Pleitungen, beispielsweise die Abströmleitung
2k, über die Kraftstoff zum Kraftstoffbehälter
6 zurückströmen soll. So ist in dem Ventilsitz kk ein Kanal 52 vorgesehen, über den bei vom Ventilsitz kk abgehobener
Ventilmembran k1 Kraftstoff in den Sammelraum
k6 strömen kann. Der von Kraftstoff beaufschlagte Querschnitt
des Ventiltellers ^7 ist geringer, als der Ventilmembranq.uerschnitt
kl, und der elastische Dichtsitz k8
hat in etwa den gleichen Querschnitt wie der Ventilteller UT.
Die Funktion des Druckbegrenzungsventils 9 ist folgende:
Bei stillstehender Brennkraftmaschine sitzt der Ventilteller
kf auf dem Dichtsitz kQ auf und verschließt die
Rückströmleitung ^9, während die Ventilmembran k~\ den
Ventilsitz kk verschließt. Beim Starten der Brennkraftmaschine fördert die Kraftstoffpumpe 5 Kraftstoff in die
Kraftstoffversorgungsleitung 3 und damit auch in die Systemdruckkammer kO des Druckbegrenzungsventils 9· Steigt dieser
Druck über einen bestimmten Öffnungsdruck, bei dem die Kraft stoffdruckkraft auf die Ventilmembran kl und
die Federkraft der Schließdruckfeder 50 größer ist, als
die Federkraft der Systemdruckfeder 1*3 und die Kraftstoffdruckkraft
auf den Ventilteller hf, so hebt der Ventilteller
kj von dem Dichtsitz k8 ab, und der Ventilsitz kk
verschiebt sich in Richtung zur Ventilmembran k"\ . Diese
Verschiebebewegung wird begrenzt durch einen Anschlag 53, an dem der Ventilteller kj zum Anliegen kommt. Wird nun
ein nur noch durch die Federkraft der Systemdruckfeder k3
bestimmter Kraftstoffdruck (Systemdruck) erreicht, so
hebt die Ventilmembran kl von dem Ventilsitz kk ab und
Kraftstoff kann über den Kanal 52 in den Sammelraum k6 und von dort in die Rückströmleitung ^9 abströmen. Beim
- f - R.
Abstellen der Brennkraftmaschine "bzw. der Unterbrechung
der Kraftstofförderung durch die Kraftstoffpumpe 5 verschließt
die Ventilmembran kl den Ventilsitz UU. Die Federkräfte der Systemdruckfeder U-3 und der Schließdruckfeder
50 und die von Kraftstoff beaufschlagten Querschnitte
der Ventilmembran U1 und des Ventiltellers Uj sind so
aufeinander abgestimmt, daß nun zunächst weiterhin über' den Drosselspalt 51 Kraftstoff in den Sammelraum U6 und
aus dem Sammelraum U6 über den Dichtsitz U8 in die Rückströmleitung
U-9 abströmen kann, bis der Kraftstoff druck in der Kraftstoffeinspritzanlage geringer ist, als der
zur Öffnung der Einspritzventile 10 erforderliche Kraftstoffdruck.
Erst unterhalb des zur Öffnung der Einspritzventile 10 erforderlichen Kraftstoffdruckes wird der Ventilteller
U-T so weit entgegen der Kraft der Schließdruckfeder
50 verschoben, daß er auf dem Dichtsitz U8 die Rückströmleitung U-9 absperrend zum Aufliegen kommt. Durch den im
Sammelraum U6 herrschenden Kraftstoffdruck wird nun der
Ventilteller U7 zusätzlich auf den Dichtsitz U8 gepreßt-.
Hierdurch wird ein Auslecken von Kraftstoff aus der Kraftstoff einspritzanlage verhindert, so daß bei einem erneuten
Start der Brennkraftmaschine die Kraftstoffeinspritzanlage
in kürzester Zeit einsatzfähig ist. Wird nun die Brennkraftmaschine erneut gestartet, so ist der erforderliche Öffnungsdruck,
bei dem der Ventilteller hf von dem Dichtsitz U8
abhebt, größer, als der zum Schließen erforderliche Druck, da am Ventilteller U7 im geschlossenen Zustand kein Kräfteausgleich
der vom Kraftstoffdruck im Sammelraum U6 bewirkten
Druckkräfte erfolgt. Ein gegenüber dem Schließdruck erhöhter Öffnungsdruck ist jedoch erwünscht, um ein sicheres Schließen
zu gewährleisten, auch wenn nach dem Abstellen der Brennkraftmaschine
durch Erwärmung des eingeschlossenen Kraftstoffes der Kraftstoffdruck in der Kraftstoffeinspritzanlage
ansteigt.
Al
- »- R. 685
In Figur 2 ist deLallierter ein Zumeßventil 1 dargestellt,
das eine Zumeßhülse 55 aufweist, in der in einer Gleitbohrung 56 ein als Betätigungselement dienender Steuerschieber
2 axial verschiebbar gelagert ist. Der Steuerschieber 2 hat eine Steuernut 57» die einerseits durch eine Steuerkante
58 begrenzt wird. Bei einer Verschiebebewegung nach oben öffnet die Steuerkante 58 mehr oder weniger Steueröffnungen 59, beispielsweise Steuerschlitze, über die Kraftstoff
zugemessen in die Leitungen 11 abströmen kann. An der Betätigungsseite des Steuerschiebers 2 kann an einem Betätigungsende
60 beispielsweise in bekannter Weise ein nicht dargestelltes Luftmeßorgan angreifen und den Steuerschieber
2 in Abhängigkeit von der von der Brennkraftmaschine angesaugten Luftmenge verschieben. Am Übergang zum
Betätigungsende 60 mit geringerem Querschnitt wird ein Absatz 61 gebildet. Das Betätigungsende 6O umgreift eine
radiale Wandung 62 und schließt somit die Gleitbohrung 56 nach unten ab. An der radialen Wandung 62 ist ein elastischer
Dichtring 63 angeordnet, auf dem der Absatz 61 in Ruhestellung des Steuerschiebers 2 zum Anliegen kommt und
somit nach außen hin abdichtet. In Arbeitsstellung des
Steuerschiebers 2 wird zwischen dem Absatz 61 und der radialen Wandung 6,2 ein Leckraum 6h gebildet, der den aus
der Steuernut 57 über den Außenumfang des Steuerschiebers 2 leckenden Kraftstoff auffängt und von dem eine Leck-·
leitung 65 zum Sammelraum h6 des Druckbegrenzungsventils 9 führt. Die der auf das Betätigungsende 60 wirkenden
Betätigungskraft entgegenwirkende Kraft wird durch Kraftstoff erzeugt. Hierfür zweigt von dei· Kraftstoffversorgungsleitung
3 eine Leitung 6j ab, die über eine Dämpfungsdrossel 68 in einen Druckraum 69 mündet, in den der Steuerschieber
2 mit einer Stirnfläche 70 ragt, die an dem dem Betätigungsende 6O abgewandten Ende des Steuerschiebers
2 ausgebildet ist.
AH
-*> - R. 68 5
Ein erstes Ausführungsbeispiel· eines Steuerdruckventiles 20 ist in Figur 3 dargestellt. Dabei ist zwischen eine
untere Gehäusehälfte 72 und eine obere Gehäusehälfte 73
eine Führungsmembran 7^· eingespannt, „die in Figur k in
einer Draufsicht dargestellt ist. Mit 75 ist eine Zuflußöffnung bezeichnet, die mit der Leitung 1*9 und damit mit
der Kraftstoffversorgungsleitung 3 in Verbindung steht.
Die Zuflußöffnung 75 mündet über eine vertikal gerichtete,
als Steuerventilsitz dienende Düse 76 in einen von der unteren
Gehäusehälfte 72 und der oberen Gehäusehälfte 73 umschlossenen Arbeitsraum 77· Von dem Arbeitsraum 77 führt
eine Abflußöffnung 78, beispielsweise in der oberen Gehäusehälfte
73 ausgebildet, zur Steuerdruckleitung 21. Die Führungsmembran Jk weist einen zwischen den beiden Gehäusehälften
72, 73 eingespannten Einspannbereich 79 auf. Aus der Führungsmembran Jk ist ein Steuerbereich 80 ausgespart, der
einerseits mit einem Torsionsbereich 81 verbunden ist, während sein anderes Ende frei bewegbar ist. Dem Steuerbereich
80 abgewandt ist ein ebenfalls aus der Führungsmembran 7^
ausgesparter Federbereich 82 mit dem Torsionsbereich 81 verbunden. Eine Druckfeder 83 stützt sich einerseits an der
oberen Gehäusehälfte 73 und andererseits an d.em Federbereich 82 ab und drückt diesen Federbereich gegen eine Einstellschraube
Qk, die in die untere Gehäusehälfte 72 eingeschraubt
ist und in den Arbeitsraum 77 ragt. Durch axiales Verstellen der Einstellschraube Qk erfolgt eine entsprechende Vorspannung
des Federbereiches 82, wodurch der Steuerbereich 80 mehr oder weniger gegen die aus der unteren Gehäusehälfte
72 in den Arbeitsraum 77 ragenden Düse J6 gepreßt wird. Hierdurch läßt sich auch erreichen, daß bei grö-ßeren geregelten
Druckdifferenzen ein überproportionales Verhältnis zwischen Druckdifferenz und Erregerstrom des Steuerdruckventiles
20 besteht. Der als Prallplatte dienende Steuer-
ε.
68 5
bereich 8O bildet somit mit der Düse j6 ein Ventil nach
der Düsen-Prallplatte-Bauart. Symmetrisch zu dem eine Torsionsachse
bildenden Torsionsbereich 81 ist ein scheibenförmiger Anker 85 angeordnet und mit dem Steuerbereich
verbunden. Dabei durchgreift der Anker 85 mit einem Ansatz 86 einen Durchbruch 87 im Steuerbereich 80, während ein
weiterer Ansatz 88 des Ankers andererseits des Torsionsbereiches 81 einen Durchbruch 89 durchragt. Die federelastische
Lagerung ist nahezu reibungsfrei, so daß Hysterese vermieden
wird. In die untere Gehäusehälfte 72 ist ein Polschuh
90 eingesetzt und ragt auf den Ansatz 86 des Ankers
85 ausgerichtet in den Arbeitsraum 77 5 während ein weiterer
Polschuh 91 ebenfalls in der unteren Gehäusehälfte
72 angeordnet ist und auf den Ansatz 88 des Ankers 85 ausgerichtet
in den Arbeitsraum 77 ragt. Zwischen dem Polschuh 90 und dem Ansatz 86 wird ein Luftspalt 92 und zwischen dem
Ansatz 88 und dem Polschuh 91 ein Luftspalt 93 gebildet.
Fluchtend zum Polschuh 90 ist in der oberen Gehäusehälfte
73 ein Polschuh 9^ in den Arbeitsraum 77 ragend angeordnet
und fluchtend zu dem Polschuh 91 ein Polschuh 95. Zwischen dem Polschuh 9h und der zugewandten Stirnfläche 96 des An-.
kers 85 wird ein Luftspalt 97 und zwischen dem Polschuh und der Stirnfläche 96 ein Luftspalt 98 gebildet. Zwischen
den Polschuhen 90 und 91 und andererseits 9^· und 95 ist
eine die Gehäusehälften 72, 73 umgreifende Elektromagnetspule 99 angeordnet. Ein gabelförmig ausgebildeter Leitkörper
100 umgreift die Elektromagnetspule 99 und liegt einerseits an den Polschuhen 9^, 95 außerhalb der oberen
Gehäusehälfte 73 an und andererseits an einem Permanentmagneten 101, an dem andererseits ein Leitkörper 102 angreift,
der gabelförmig an der unteren Gehäusehälfte 72 die Elektromagnetspule 99 umgreift und an den Polschuhen
90, 91 angreift. In nicht erregtem Zustand der Elektromag-
AL
- η - R. 68
netspule 99 wird entsprechend der über die Einstellschraube 8k und den Federbereich 82 an dem Steuerbereich 80 vorgegebenen
Spannung zwischen der Düse 76 und dem Steuerbereich
80 eine Druckdifferenz eingeregelt, die eine ausreichende
Kraftstoffzumessung im Kormalbetrieb oder für einen Kotlauf
der Brennkraftmaschine bei Ausfall des elektronischen Steuergerätes 32 erlaubt. Die Leitkörper 100 und 102 werden durch
den Permanentmagneten 101 magnetisch polarisiert, so daß beispielsweise das Magnetfeld des Permanentmagneten 101 einerseits
von dem Leitkörper■100 über den Polschuh 95, den
Luftspalt 98, den Anker 85, den Luftspalt 93, den Polschuh 91 zum Leitkörper 102 verläuft und andererseits über den
Polschuh 9k, den Luftspalt 97, den Anker 85, den Luftspalt 92, den Polschuh 90 zum Leitkörper 102. Wird nun ein Erregerstrom
der Elektromagnetspule 99 zugeführt, so baut sich ein Elektromagnetfeld in bestimmter Richtung auf,
z.B. einerseits vom Polschuh 95 über den Luftspalt 98, den Anker 85, den Luftspalt 97 zum Polschuh 9k und andererseits
vom Polschuh 91 über den Luftspalt 93 zum Anker 85 und über den Luftspalt 92 zum Polschuh 90. Hierbei verläuft
der magnetische Fluß von Elektromagnetfeld und Permanentfeld
in den Luftspalten 92 und 98 jeweils in gleicher
Richtung, sie addieren sich also, während die Magnetfelder von Elektromagnet und Permanentmagnet in den
Luftspalten 93 und 97 entgegengerichtet verlaufen, so
daß sie sich subtrahieren. Hierdurch wird der Ansatz 86 des Ankers 85 stärker zum Polschuh 90 und das andere Ende
des Ankers 85 stärker zum Polschuh 95 gezogen, wodurch der Steuerbereich 80 um den Torsionsbereich 81 geschwenkt
mehr die Düse 76 verschließt, so daß ein höherer Differenzdruck
geregelt wird. Das erfindungsgemäße Steuerdruckventil
20 hat den Vorteil, daß durch Überlagerung eines Permanentmagnetkreises mit einem Elektromagnetkreis eine
- ι* - R. 68 5
wesentlich geringere Ansteuerleistung -des Elektromagnetkreises
erforderlich ist. Außerdem kann durch entsprechende Schwächung oder Verstärkung des Permanentmagneten 101 die
Steuerkennlinie des Steuerdruckventiles 20 in gewünschter Weise beeinflußt werden und die Kennlinie des Steuerdruckventiles
20 für einen Erregerstrom I=O beginnt mit einer endlichen Steigung. Bei Umkehr der Richtung des
Erregerstromes ergibt sich ein zusätzlicher Vorteil dadurch, daß der Steuerbereich 80 die Düse 76 so weit öffnet,
daß an der Düse J6 nahezu keine Druckdifferenz mehr
auftritt, wodurch infolge der Addition der Kraft der Schließfeder 17 und der Kraftstoffdruckkraft in der Steuerkammer
15 die Regelventile 13 schließen. Hierdurch läßt sich beim Vorliegen von den Schiebebetrieb der Brennkraftmaschine
kennzeichnenden Steuersignalen, z.B. Drehzahl oberhalb Leerlaufdrehzahl und Drosselklappe geschlossen
bei geringerer elektrischer Leistung für das Steuerdruckventil 20 durch Stromumkehr ein gewünschtes Unterbrechen
der Kraftstoffeinspritzung erreichen.
An dem Durchbruch 87 der Führungsmembran 7^· kann der Randbereich
103 des Steuerbereiches 80 so weich ausgeführt werden, daß sich insbesondere bei großen Schwenkbewegungen
des Ankers 85, also bei großen geregelten Druckdifferenzen, infolge der Vergrößerung der Magnetkraft bei Annäherung des
Ankers 85 an die Polschuhe 90, 95 eine überproportionale Zunahme des Differenzdruckes mit dem Erregerstrom ergibt.
Bei dem in Figur 5 dargestellten weiten Ausführungsbeispiel
eines Drucksteuerventiles 20' sind die gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 gleichbleibenden und
gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Zwischen der unteren Gehäusehälfte 72 und
>« · R. 68 5
der oberen Gehäusehälfte 73 ist eine Funrungsmembran T^'
gespannt, mit der ein topfförmig gestalteter Führungskörper
101+ verbunden ist, desen Boden außen der Düse j6 zugewandt
als Prallplatte 105 dient. Andererseits ist mit dem an der Führungsmembran 7k1 axial bewegbaren Führungskörper 10U ein zylinderförmig ausgestalteter Anker 106 verbunden.
Die Einspannebene der Führungsmembran 7^' liegt
etwa in Richtung einer auf den Anker 1Οβ wirkenden resultierenden
Radialkraft. Zwischen einer ersten Stirnfläche des Ankers 106>
und einer Stirnfläche 108 eines Kerns 109 ist ein erster Luftspalt 110 in axialer Richtung ausgebildet,
während zwischen einer abgewandten zweiten Stirnfläche und einem Leitstück 112, das einerseits mit der unteren
Gehäusehälfte 72 verbunden ist und andererseit über die
zweite Stirnfläche 1 1J greift, ein zweiter axialer Luftspalt 113 ausgebildet ist. Innerhalb des Kerns 109 ist
der Permanentmagnet 101 angeordnet, der mit einem Polschuh 11U derart in den Anker 106 ragt, das beispielsweise
der magnetische Fluß des Permanentmagneten 101 im ersten Luftspalt 110 dem von der Elektromagnetspule 99
erzeugten magnetischen Fluß entgegengerichtet ist, während im zweiten Luftspalt 113 der magnetische Fluß des
Permanentmagneten 101 und der von der Elektromagnetspule
99 erzeugte magnetische Fluß in gleicher Richtung verlaufen. Ein sich einerseits an einem Kragen 115 der unteren
Gehäusehälfte 72 und andererseits am Kern 109 abstützendes
antimagnetisches Rohr 116 dient zur Abdichtung der Elektromagnet spule 99 gegenüber dem Kraftstoff. Ein Zapfen
117 am Polschuh 11h, beispielsweise kegelförmig ausgebildet,
kann in eine entsprechende Ausnehmung 118 des Führungskörpers 10U greifen und dient zur möglichst zentrischen
Führung des Ankers 1θ6. Die obere Gehäusehälfte 73
kann eine Schwachstelle 119 aufweisen, die bei axialer
R, 68 5
Belastung der oLaren Gehäusehälfte 73 zur Einstellung des
Spaltes zwischen der Prallplatte 105 und der Düse j6 axial verformt werden kann.
Auch das zweite Ausführungsbeispiel nach Figur 5 bietet
durch Überlagerung eines Permanentmagnet systems mit einem Elektromagnetsystem die bereits oben zu dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 erwähnten Vorteile.
Bei dem in Figur 6 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel
eines Steuerdruckventiles 20" sind die gegenüber den vorhergehenden Ausführungsbeispielen gleichbleibenden
und gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. So ist in der unteren Gehäusehälfte 72
eine Führungsmembran 7^-" gehäusefest eingespannt, die mit
einem zylinderförmigen Anker 106" in ihrem mittleren Bereich
verbunden ist, der mit einem Rand 120 die Führungsmembran lh" teilweise übergreift. Der Rand 120 weist eine
erste Stirnfläche 107" auf, zwischen der und einer Stirnfläche 108" des Kerns 109" ein erster Luftspalt 110" ausgebildet
ist. Der ersten Stirnfläche 107" abgewandt ist am Rand 120 eine zweite Stirnfläche 111" ausgebildet, zwischen
der und einem Leitstück 112" ein zweiter Luftspalt 113"
ausgebildet ist, über das sich der magnetische Fluß zum unteren Gehäuse 72 hin schließen kann. Dem Permanentmagneten
101 abgewandt ist am Anker 106" eine Prallplatte 105" ausgebildet, die mit der Düse j6 zusammenwirkt. Der Polschuh
11U" des Permanentmagneten 101 ragt in den Anker 106"
und ist zum Anker 106" hin sich verjüngend ausgebildet und
weitgehend magnetisch gesättigt. Dadurch werden bei toleranzbedingten Exzentrizitäten die Radialkräfte reduziert und
läßt sich die Ankermasse minimieren.
- « - R. 6S 5
Entsprechend den "beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen
verläuft beispielsweise der magnetische Fluß des Permanentmagneten 101 in dem ersten Luftspalt 110" in entgegengesetzter
Richtung zum magnetischen Fluß des durch die Elektromagnetspule 99 erzeugten magnetischen Flusses, während
im zweiten Luftspalt 113" beide magnetische Flüsse in gleicher Richtung verlaufen.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 6 weist die Vorteile auf, wie sie bereits zu den beiden vorhergehenden Ausführungs—
beispielen geschildert wurden.
Die Kräfte der Rückstellfeder auf den Anker einerseits und
des Permanentmagneten andererseits können so aufeinander abgestimmt sein, daß die durch die Steuerdruckventile 20, 20',
20" geregelte Druckdifferenz theoretisch vom hydraulischen
Durchfluß unabhängig ist.
Claims (1)
- R r q «Λ 72.3.1981 Kh/WlROBERT BOSCH GMBH, TOOO Stuttgart 1Ansprüche1/ Kraftstoffeinspritzanlage für gemischverdichtende
fremdgezündete Brennkraftmaschinen mit in einer Kraftstoff versorgungsleitung angeordneten Zumeßventilen zur Zumessung einer zur von der Brennkraftmaschine angesaugten Luftmenge in einem Gestimmten Verhältnis stehhenden Kraftstoffmenge, wobei die Zumessung bei konstanter, jedoch in Abhängigkeit von Betriebskenngrößen der Brennkraftmaschine änderbarer Druckdifferenz erfolgt, indem das bewegliche Ventilteil eines stromabwärts jedes Zumeßventiles angeordneten und die Druckdifferenz am Zumeßventil jeweils regelnden Regelventiles einerseits vom Kraftstoffdruck stromabwärts des
jeweiligen Zumeßventiles und andererseits vom Druck in einer Steuerdruckleitung beaufschlagbar ist, die einerseits durch ein in Abhängigkeit von Betriebskenngrößen der Brennkraftmaschine ansteuerbares Steuerdruckventil und andererseits durch eine Steuerdrossel begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerdruckventil (20, 20', 20") eine mit einem entgegen einer Rückstellfeder (7*1, Ik', 1Jh") gelagerten Anker (85, 106, 106") gekop-κ. 6857pelte Prallplatte (80, 105, 105") hat, die mit einem Steuerventils it ζ (76) zusammenarbeitet, der mit der Kraftstoffversorgungsleitung (3) in Verbindung steht und über den in geöffnetem Zustand Kraftstoff gedrosselt in die Steuerdruckleitung (21) gelangt und der Anker (85, IO6, I06") in einem Elektromagnetfeld (99) und einem Permanentmagnetfeld (101) liegt, -wobei Elektromagnetfeld (99) und Permanentmagnetfeld (101) am Anker (85, I06, IO6") teilweise in gleicher und teilweise in entgegengesetzter Richtung verlaufen.2. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmig ausgebildete Anker (85) mit einer gehäusefest angeordneten Führungsmembran (7*0 verbunden und um einen Torsionsbereich (81) der Führungsmembran (T^-) zwischen je zwei beiderseits des Ankers (85) mit Luftspalt (92, 93, 97, 98) vorgesehenen Polschuhen (90, 91, 9^, 95) drehbar gelagert ist, so daß bei einer Verdrehung des Ankers (85) jeweils auf jeder Seite des Ankers (85) ein Luftspalt vergrößert und der andere verkleinert wird,3. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anker (85) ein als Prallplatte dienender, aus der Führungsmembran (lh) ausge-6 8 5?sparter Steuerbereich (8θ) mehr oder weniger gegenü/ber dem Steuerventilsitz (76) verdrehbar ist.k. Kraftstoffeinspritzaulage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuerbereich (80) abgewandt aus der Fun rungs membran (7*0 ein mit dem Torsionsbereich (81) verbundener Federbereich (82) ausgespart ist, an dem ein Stellglied (8U) angreift*5. Kraftstoffeinspritzanlage nach einem der Ansprüche bis h, dadurch gekennzeichnet, daß an je zwei auf der gleichen Seite des Ankers (85) angeordneten Polschuhen (90, 91 j 9h, 95) ein die Elektromagnetspule (99) gabelförmig umgreifender Leitkörper (100, 102) anliegt, der durch einen Permanentmagneten (101) magnetisch polarisiert wird.6. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Fluß von Elektromagnet (99) und Permanentmagnet (ΙΟΙ) auf je einer Seite des Ankers (85) so gerichtet ist, daß in dem einen Luftspalt (92, 98) zwischen Anker (85) und dem einen Polschuh (90, 95) der magnetische Fluß von Elektromagnet (99) und Permanentmagnet (101 ) in gleicher Richtung verläuft, während in dem anderen Luftspalt (93, 97) zwischen dem Anker-k- R. 6357(85) und dem anderen Polschuh (91s 9*0 der magnetische Fluß von Elektromagnet (99) und Permanentmagnet (ICH) entgegengerichtet ist.T. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (IO6, I06") zylinderförmig ausgestaltet ist und in axialer Richtung zwischen einer ersten Stirnfläche (107, 107") des Ankers (106, I06") und einem Kern (109, 109") einer Elektromagnetspule (99) ein erster Luftspalt (110) und zwischen einer zweiten Stirnfläche (111, 111") und einem Leitstück (112, 112") ein zweiter Luftspalt (113, 113") gebildet wird und in den Anker (1O65 106") ein Polschuh (11^, Π V) des Permanentmagneten (101) derart ragt, daß die magnetischen Flüsse von Elektromagnet (99) und Permanentmagnet (101) in einem der Luftspalte in gleicher Richtung und im anderen der Luftspalte in entgegengesetzter Richtung verlaufen.8. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (105) an einem topfförmig gestalteten und mit dem Anker (106) verbundenen Führungskörper (lOU) ausgebildet ist und der Führungskörper (10^) an einer Führungsmembran (7*+') axial verschiebbar gelagert ist, deren gehäusefeste Einspannung in einer Ebene erfolgt, in der etwa eine auf den Anker (106) wirkende resultierende Radialkraft verläuft.f* £ft T **>ι. O υ O /9. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch T9 dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (1O6") durch eine gehäusefest eingespannte Führungsmem"bran {lh") axial verschiel)-■bar gelagert ist.10. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 95 dadurch gekennzeichnet, daß der Polschuh ("MV) des Permanentmagneten (101) zum Anker (106") hin sich verjüngend ausgebildet und weitgehend magnetisch gesättigt ist.11. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umkehr des am Elektromagneten (99) anliegenden Erregerstromes das Steuerdruckrentil (20, 20', 20") so -weit geöffnet -wird, daß infolge der geringen Druckdifferenz die Regelventile (13) schließen.12. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anker (85, I06") und Prallplatte (80, 105") ein Randbereich (IO3) geringerer Federsteifigkeit vorgesehen ist.,.
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