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DE3108225A1 - Schraubkoerper - Google Patents

Schraubkoerper

Info

Publication number
DE3108225A1
DE3108225A1 DE19813108225 DE3108225A DE3108225A1 DE 3108225 A1 DE3108225 A1 DE 3108225A1 DE 19813108225 DE19813108225 DE 19813108225 DE 3108225 A DE3108225 A DE 3108225A DE 3108225 A1 DE3108225 A1 DE 3108225A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw body
thread
lamellae
lamella
body according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813108225
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer 2838 Sulingen Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813108225 priority Critical patent/DE3108225A1/de
Publication of DE3108225A1 publication Critical patent/DE3108225A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D59/00Plugs, sleeves, caps, or like rigid or semi-rigid elements for protecting parts of articles or for bundling articles, e.g. protectors for screw-threads, end caps for tubes or for bundling rod-shaped articles
    • B65D59/02Plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

  • BEZEICHNUNG:
  • Schraubkörper GEGENSTAND DER ERFINDUNG Die Erfindung bezieht sich auf einen durch Gewindeeingriff anziehbaren Schraubkörper, insbesondere zum vorübergehenden Verschluß von Hülikörperöffnungen mit Anschlußgewinde und ringförmiger Dicht- bzw. Anzugsfläche.
  • STAND DER TECHNIK Nie bekannten Schraubkörper der vorbezeichneten Art sindmit einem normalen, im wesentlichen druck- und biegefesten Gewinde versehen, das dem zugehörigen Bolzen- oder (luttergewinde angepaßt ist. Für mancherlei Zwecke ist es unerwünscht lohnkostenaufwendig, solche Schraubkörper anzubringen, weil hierzu ein mehr oder weniger oftmaliges Verdrehen erforderlich ist, um zum Schluß durch Anziehen die gewünschte Abdichtung der ringförmigen Abdichtfläche des Hüllkörpers zu erzielen. Es gibt insbesondere Anwendungsfelle, in welchen chraubkö'rper nur zum einmaligen Gebrauch vorgesehen sind, um beispielsweise Öffnungen von Rohrleitungen oder sonstigen Hüllkörpern für Transport und Lagerung vorübergehend zu schließen, damit das Innere des Hülikdrpers gegen Verschmutzung geschützt wird.
  • AUFGABE Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubkörper der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, der sich mit geringem 7eitaufwand anbringen läßt.
  • LÖSUNG DER AUFGABE Diese rufgabe läßt sich erfindungsgemäß auf besonders einfache leise dadurch lösen, daß der Schraubkörper zum Gewindeeingriff mit biegeelastischen Lamellen mit freiem Spiel größer als die Lamellenstärke zwischen Lamellenwurzel bzw.
  • Lamellentragfläche und ßewindekopffläche versehen ist.
  • Dadurch ergibt sich die vorteilhafte Möglichkeit, den Schraubkörper durch einfachen Druck schnell bis in seine Anschlagsstellung zur Dichtfläche zu bringen, so daß anschließend nur noch eine geringe Schraubbeweguny über im allgemeinen nicht mehr als eine halbe Drehung erforderlich ist, um den erforderlichen Dichtungsdurck zu erreichen.
  • Die Lamellen des neun Schraubkörpers können schraubenförmig mit der Steigung des Anschlußgewindes ausgeführt sein.
  • Eine von der Steigung des Anschlußgewindes unabhängige Gestaltung des Schraubkörpers läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß mehrere, über jeweils einen begrenzte Umfangsteilbereich sich erstreckende Lamellen vorgesehen sind. Dieser Teilbereich wird vorzugsweise auf etwa 900 bemessun, ebenso auch der Umfangsbereich der Lamellenlücken.
  • Die Lamellen können bei derartigen Unterbrechungen LaLt in Schraubenform auch in einfacher Kreisform angeordnet sein.
  • Das freie Spiel zwischen Lamellenwurzel des Schraubkörpers und Gewindekopffläche des Hüllkörpers wird man der Biegeelastizität und Abmessung der Lamellen in solcher reise anpassen, daß einerseits ein verhältnismäßig leichtes druckknopfartiges V rschieben der Schraubkörper in ihre Anschlagstellung möglich ist und andererseits die Lamellen so großeelastische Kräfte ausüben, daß sie den Schraubkörper sicher in der Anschlagstellung halten und nch dem Anziehen rauch den gewünschten Abdichtdruck erzeugen und aufrecht erhalten.
  • Vorzugsweise beträgt das freie Spiel zwischen Lamellenwurzel und Gewindekopffläche mehr als das dreifache der Lamelle lenstärke.
  • BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 bis 6 in schematischer Darstellung zwei verschiedene Ausführungsformen eines Schraubkörpers mit Bolzengewinde und eines Hüllkörpers mit Muttergewinde, halb in Seitenansichl, halb im Schnitt, und zwar Fig. 1 und 4 die Schraubkörper VOT ihrer Verbindung mit dem Hüllkörper, Fig. 2 und 5 die Verbindung nach em Eindrücken des Schraubkörpers in der Hüllkörper,' und Fig. 3 und 6 die Verbindung. nach dem Anziehen des Schraubkörpers, Fig. 7 und 8 Axialansichten der Schraubkörper nach Fig. 1 und 4, von unten gesehen.
  • In der Zeichnung Fig. 1 bis 3 ist die Erfindung am Beispiel eines Schraubkörpers 1 mit Bolzengewinde in Form einer schraubenförmigen Lamelle 6 veranschauli.ht. Die Erfindung ist sinngemäß auch auf Schraubkörper mit Muttergewinde enwendbar. Die dargestellten Schraubkörper dienen vornehm ich zum vorübergehenden Verschluß von Rohren mit herkömmlichem Anschlußgewinde, beispielsweise eingängigem Gewinde in Trapezform, um die Rohre gegen Verschmutzung während Transport und Lagerung zu schützen. Sie werden aus Kunststoff gefertigt und sind zur Materialeinsparung zumeist hohl ausgebildet. Das zum Eingriff in das Anschlußgewinde 4 (Muttergewinde) dienende Bolzengewinde ist durch eine biegsame Lamelle 6 gebildet, die längs einer Schraubenlinie mit der Gangart und Ganghöhe des Anschlußgewindes 4 auf dem zylindrischen hohlen Kern des Schrubkörpers angeordnet ist.
  • Um einen festen Halt und dichten Abschluß zu gewährleisten, sind Schraubkörper 1 und Hüllkörper 2 mit einer ringförmigen Dichtfläche 5.1 und 5.2 versehen. Der Außendurchmesser der Kernoberflähe 1r ist wesentlich kleiner als der Innendurchmesser der HüXllörperöffnung 3, so daß sich zwischen der Lamellenwurzel 9 bzw. der Kernoberfläche 1o und der Cewindekopffläche 11 des Muttergewindes 4 ein freies Spiel 7 ergibt, das wesentlich größer ist als die Stärke 8 der Lamelle 6. Dieses Spiel ist unter Berücksichtigung der elastischen Biegsamkeit der Lamelle und ihrer Stärke so groß bemessen, daß sich der Schraubkörper wie ein Stopfen oder Druckknopf-in die Hüllkörperöffnung 3 einführen läßt. Die Lamelle 6 mit ihren Windungen weicht dabei dem Muttergewinde aus und gelangt schließlich in eine Stellung, wie sie in Fig. 2 (vgl. auch Fig. 5) veranschaulicht ist. Durch anschließendes Verdrehen des Schraubkörpers um etwa eine halbe Drehung - je nach der Steigung des Gewindes mehr oder weniger groß - läßt sich dann der Schraubkörper anziehen und durch festen Sitz seiner Dichtfläche 5.1 auf der Dichtflache 5.2 des Htjllkörpers 2 sichern. Die Lamelle bietet dabei einen Reibwiderstand und erzeugt Biegekräfte, welche, ähnlich wie die Axialkräfte eines normalen Gewindes, die erforderlichen Kräfte zum sicheren Anziehen des Schraubkörpers hervorrufen.
  • Im ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 ist der Schraubkörper mit einer eingängigen schraubenförmigen Lamelde 6 versehen.
  • Fig. 4 bis 6 zeigen einen ichraubkörper 1 mit Lamellen 6', die auf zueinander parallelen Kreisen angeordnet sind. Diese Lamellen 6' sind mit Lamellenlücken 12 versehen, um einzelne Lamellenabschnitte zu bilden, die sich beim Eindrücken des Schraubkörpers in das Muttergewinde ohne Schwierigkeiten dem Muttergewinde anpassen und unter mehr oder weniger starker Verwindung über ihre ganze Länge einzeln in die Gänge des Muttergewindes eintreten können. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, zu diesem Zweck die Lamellenlücken 12 etwa ebenso gro zu machen wie die Länge der Lamellenabschnitte oder -sektoren 6'. Im dargestellten Beispiel sind Kreisgruppen von je zwei über 90° sich erstreckenden Lamellen 6' mit 9o°-Lücken 12 vorgesehen. Die benachbarten Kreisgruppen können z.B. so gegeneinander versetzt werden, daß insgesamt der ganze Umfang mit Lamellen besetzt ist, bei drei Kreisgruppen mit 9o°-Lamellen z.B. um je 450 Yie aus Fig. 4 bis 6 zu ersehen, wird der Kopfdurchmesser der Lamellen 6 bzw. 6' zweckmäßig um ein gewisses Plaß größer gewählt als der Innendurchmesser des Anschlußgewindes 4, um eine kräftige Abstützung des Lamellenkopfes an der in der Zeichnung unteren Flanke des Gewindes 4 zu erzielen.
  • BEZUGSZEICHENLISTE 1 Schraubkörper ? Hüllkörper 3 Hüllkörperöffnung 4 Anschlußgewinde (Muttergewinde) 5.1; Dichtflächen 5.2 Lamellen 7 Spiel 8 Lamellenstärke 9 Lamellenwurzel 10 Lamellentragffläche, zylindrische Kernoberfläche 11 Gewindekopffläche 12. Lamellenlücken

Claims (7)

  1. PATENTANSPAÜCHE: 1. Durch Gewindeeingriff anziehbarer Schraubkörper, insbesondere zum vorübergehenden Verschluß von Hüllkörperöffnungen rnit Anschlußgewinde und ringförmiger Dichtbzij. Anzusfläche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubkörper (1) zum Gewindeeingriff mit biegeelastischen Lamellen (6,6',64) mit freiem Spiel (7) größer als die Lamellenstärke (8) zwischen Lamellenwurzel (9) bzw.
    Lamellentratfläche (lo) und Gewindekopffläche (11) versehen ist.
  2. 2. Schraubkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß schraubenförmige Lamellen (6) rnit der Steigung des Anschlußgewindes (4) vorgesehen sind.
  3. 3. Schraubkörper nach-Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, über jeweils einen begrenzten Umfangsteilbereich (900) sich erstreckende Lamellen (6') vorgesehen sind.
  4. 4. Schraubkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß über einen Umfangsbereich von etwa 90° sich erstreckende Lamellen (6') vorgesehen sind.
  5. 5. Schraubkörper nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch über einen Umfangsbereich von etwa 9o° sich erstreckende Lamellenlücken (12).
  6. 6. Schraubkörper nach einem der Ansprfiche 3 bis 5, durch gekennzeichnet, daß die Lamellen (8') in Kreisgruppen angeordnet sind.
  7. 7. Schraubkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Spiel (7) zwischen Lamellenwurzel (9) des Schraubkörpers (1) und Gewindekopffläche (11) des Hüllkörpergewindes (4) größer ist als die zweifache Lamellenstärke (8).
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