DE3106004C2 - Leistungsschalter - Google Patents
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Abstract
Ein Leistungsschalter weist für die Unterbringung von einem oder zwei Unterbrecherblöcken ein aus einer Grundplatte und einem Deckel bestehendes Gehäuse auf, das in zwei im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Teilräume für die Anordnung der Unterbrecherblöcke und einen dazwischen ausgebildeten Mittelraum für die Unterbringung einer mechanischen Kontaktbetätigungseinrichtung auf, die für die gleichzeitige Betätigung der beiden Unterbrecherblöcke vorgesehen ist. Jeder Unterbrecherblock weist wenigstens einen auf einen Überstrom ansprechenden Auslöser auf, an welchem sein beweglicher Kontaktgeber auf der Seite der Verbraucheranschlußklemme schwenkbar gelagert ist, und die beiden beweglichen Kontaktgeber sind durch ein gemeinsames Betätigungsteil in die Berührungsstellung der Kontaktstücke mittels eines Auslösehebels drückbar, der durch einen Griffteil der Kontaktbetätigungseinrichtung verschwenkbar ist. Der Auslösehebel ist mit einer Auslöseplatte in Wirkverbindung gehalten, die eine kippbare Anordnung aufweist und mit Unterstützung von Kontaktdruckfedern sicherstellt, daß die Kontaktstücke sicher in eine wechselseitige Berührungsstellung gebracht und auch aus dieser wieder gelöst werden, sobald ein Überstrom auftritt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstschalter der durch den Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen
Gattung.
Bei einem aus der DH-OS 27 19 052 bekannten Selbstschalter
dieser Art ist d;is allen beweglichen Kontakigcbcrn
der einzelnen Unterbrecherblöcke gemeinsame Betätigungsteil durch eine sich quer /u den Tcilräumcn
des Gehäuses erstreckende Lagerwelle gebildet, an der die beweglichen Kontaktgeber starr befestigt sind. Die
gemeinsame Lagerwelle ist mit einem radial ausgerichteten Betätigungsarm versehen, an dessen freiem Ende
ein mit dem Auslöseteil verbundener Kniehebellenker angelenkt ist. dessen Kniegelenk mit dem Griffteil übet
eine die gemeinsame Lagerwelle normal in die bezüglich der Kontaktstücke berührungslose Rtilativlage der
beweglichen Kontaktgeber vorspannende Schraubenzugfeder verbunden ist. Durch dieses Vorhandensein
einer gemeinsamen Lagerwelle für die beweglichen Kontaktgeber aller vorhandenen Unterbrecherblöcke
muß bei diesem bekannten Selbstschalter beim Auftreten eines C'berstromes an einer der Verbraucheranschlußklemmen
eine verhältnismäßig große Schwungmasse bewegt werden, was in Verbindung mit einer dabei
für den KniehebeHenker noch erforderlichen stärkeren Federkraft der sein Kniegelenk mit dem Griffteil
verbindenen Schraubenzugfeder zu einer für solche Selbstschalter unerwünscht längeren Ansprechzeit jeder
parallel arbeitenden Auslöseeinrichtung führt Aus der DE-OS 15 88 030 ist für einen gattungsähnlichen
Selbstschalter noch eine mechanische Kontaktbetätigungseinrichtung bekannt, bei der eine für eine entsprechende
Vorspannung eines mit einem Griffteil verbundenen Kniehebellenkers vorgesehene Blattfeder eine
Berührungsverbindung mit einem durch eine Spannfeder enlgegengessi?" druckbeaufschlagten Schaltschieber
für einen beweglichen Kontaktgeber aufweist
Der Erfindung Siegt die Aufgabe zugrunde, einen Selbstschalter der angegebenen Gattung derart auszubilden,
daß er unter Beibehaltung einer Verwendungsmöglichkeit von vormontierten Baugruppen für eine
wahlweise vorgesehene ein- oder mehrpolige Auf.bildung hinsichtlich des oder der beweglichen Kontaktgeber
eine beim Auftreten eines Überstromes zu bewegende kleinere Schwungmasse ergibt, um damit in der
Auslösung größere Verzögerungen zu vermeiden.
Der zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß vorgesehene Selbstschalter nach dem Kennzeichen des
Patentanspruches 1 ergibt mit der Ausbildung des gemeinsamen Betätigungsteils als ein von dem oder den
beweglichen Kontaktgebern unabhängiges Bauteil sowie dessen gekennzeichnete Berührungsverbindung mit
dem oder den Festkontaktgebern im wesentlichen den insbesondere an einer mehrpoligen Ausbildung des
Schalters zu bemessenden Vorteil, daß damit neben einer weiteren Vereinfachung des Zusammenbaus eine
wesentlich reduzierte Schwungmasse für eine Bewegung beim Auftreten eines Überstromes erhalten wird,
so daß als Folge davon auch größere Verzögerungen in der Auslösung vermieden werden. Ein rasches Auslösen
wird dabei insbesondere durch die bloße Berührungsverbindung dieses im übrigen ungleich einer gemeinsa-
men Lagerwelle keinen größeren Belastungen unterworfenen unabhängigen Bauteils mit den einzelnen
Festkontaktgebern sichergestellt, wobei sien in dieser Beziehung mit den durch die weiteren Patentansprüche
2 bis 7 gekennzeichneten Merkmalen entsprechend vorteilhafte und zweckmäßige Ausbildungen der Erfindung
ergeben.
Ein Ausführungsbeispiel eines Selbstschalters gemäß der Erfindung *rird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Praufsicht auf den Selbstschalter, wobei ein Teilbereich <-les Gehäusedeckels abgebrochen ist,
Fig.2 einen Längsschnitt des Selbstschalters in Seitenansicht
nacP der Linie H-Il in F i g. 1 zur Darstellung des blockförmig ausgebildeten Unterbrecherteils während
des SchalKustandes der Polöffnung,
F i g. 3 einen Längsschnitt des Selbstschalters in Seitenansicht nach der Linie III-III in F i g. 1 zur Darstellung
der Kontaktbetätigungseinrichtung bei geschlossenem Pol,
F i g. 4 einen Querschnitt des Selbstschalters nach der Linie IV-IV in F ig. 3.
F i g. 5 einen der F i g. 3 entsprechenden Längschnitt des Selbstschalters zur Darstellung der Verhältnisse bsi
der Betätigung der Auslöseeinrichtung,
F i g. 6 einen der F i g. 2 entsprechendjn Längsschnitt
des Selbstschalters zur Darstellung der Verhältnisse bei geöffnetem Pol,
F i g. 7 einen der F i g. 3 entsprechenden Längsschnitt des Selbstschalters zur Darstellung der Verhältnisse bei
geöffnetem Pol,
F i g. 8 eine Perspektivdarstellung in auseinandergezogener Darstellung der einzelnen Bauteile der Kontaktbetätigungseinrichtung,
F i g. 9 eine Perspektivdarstellung des Selbstschalters ohne Darstellung des Gehäusedeckels,
Fig. 10 eine Perspektivdarstellung der einzelnen
Bauteile des in F i g. 2 im zusammengebauten Zustand gezeigten Unterbrecherblockes,
F i g. 11A bis 11E Schemadarstellungen zur Veranschaulichung
der Verhältnisse bei der Polöffnung und Polschließung sowie bei der Betätigung der Auslöseeinrichtung
und
Fig. 12 einen Teilschnitt des Selbstschalters gemäß
der alternativ?·! Ausiührungsform.
Der in Fig. 1 bis 10 gezeigte Selbstschalter ist zweipolig
ausgeführt und umfaßt daher zwei blockförmig ausgebildete Unterbrecherteile, deren Kontakte durch
eine einzige Kontaktbetätigungseinrichtung geöffnet und geschlossen werden. Das Schaltergehäuse ist im
wesentlichen rechteckförmig ausgebildet und umfaßt eine Grundplatte 1 und einen Deckel 2, die beide aus
einem Isoliermaterial bestehende Formteile sind und einen Hohlraum umschließen, der in einen die Kontaktbetätigungseinrichtung
aufnehmenden Mittelraum la und zwei zu beiden Seiten desselben vorgesehene Teilräume
\b unterteilt ist, in denen die beiden Unterbrecherblökke angeordnet sind. Der Deckel 2, über den ein Griffteil
21 der Kontaktbetätigungseinrichtung vorsteht, ist mit der Grundplatte 1 durch angestemmte Stifte 3 fest verbunden.
Die Grundplatte 1 ist so ausgeführt, daß in sie die einzelnen, teilweise vormontierten Schalterteile mit
einem festen Sitz eingepaßt werden können und der Selbstschalter über diese Grundplatte, an deren Boden
an der Gehäuseaußenseite eine Isolierplatte 4 angeordnet ist, eine Montage beispielsweise an einer Schalttafel
erfahren kann.
Jeder der beiden Unterbrecherblöcke, die in den beiden seitlichen Teilräumen \b des Gehäuses 1, 2 angeordnet
sind, weist nach Fig. 10 eine Verbraucheranschlußklemme 19 und eine Netzanschlußklemme 35 auf.
Die Teilräume \b sind als nutenförmige Aussparungen in der Grundplatte 1 ausgebildet und parallel zueinander
ausgerichtet. Zwischen die Anschlußklemmen 19 und 35 ist bei jedem Unterbrecherblock eine elektromagnetische
Auslöseeinrichtung geschaltet, die einen Kurzschlußfühler und einen Überlastfühler umfaßt Auf
der Seite der Verbraucheranschlußklemme 19 ist ein joch 5, der zugeordneten Auslöseeinrichtung angeordnet,
welches einen Führungszylinder 6 für einen beweglichen Eisenkern 7 aufnimmt. Der bewegliche Eisenkern
7 ist durch eine an einem feststehenden Eisenkern 9 abgestützte Spiralfeder 8 nach oben vorgespannt. Eine
den Führungszylinder 6 umgebende Magnetspule 10 ist an ihrem einen Ende 10ü an die Anschlußklemme 19 und
an ihrem anderen Ende 10i> an das eine Fnde eines mit
einem Isoliermantel 18a umgebenen gedrillten Kupferdrahtes 186 angeschlossen, dessen anderes Ende etwa
mittig an einer Bimetallplatte 13 befestigt ist. Die Bimetallplatte 13 ist im wesentlichen parallel zu dem Führungszylinder
6 bzw. dem beweglichen Eisenkern 7 ausgerichtet und an einem Haltestück 11 für das Joch 5
sowie den Führungszylinder 6 befestigt. Auf der Seite der Netzanschlußklemme 35 ist andererseits ein Festkontaktgeber
32 mit einem Festkontaktstück 36 angeordnet, das an einem gegen die Netzanschlußklemme 35
ausgerichteten Abschnitt des Festkontaktgebers 32 befestigt ist und mit dem beweglichen Kontaktstück 16
eines beweglichen Kontaktgebers 15 zusammenwirkt, der an dem Joch 5 schwenkbar gelagert ist. Der bewegliche
Kontaktgeber 15 weist über einen gedrillten Kupferdraht 18c eine Anschlußverbindung mit der Bimetallplatte 13 auf. Auf der Seite der Netzanschlußkiemme 35
ist außerdem eine zur Lichtbogenunterdrückung vorgesehene Einrichtung angeordnet, die aus einer mit ihrem
einen Ende an dem Joch 5 des Kurzschlußfühlers befestigten Ablenkplatte 12 besteht, die eine gegen den beweglichen
Kontaktgeber 15 ausgerichtete Abwinklung aufweist und an ihrem anderen Ende an einem oberhalb
angeordneten Gitter 34 befestigt ist, das aus Magnetplatten mit einem nach unten ausgerichteten, V-förmi-
gen Einschnitt besteht. Eine weitere Ablenkplatte 33 ist mit ihrem einen Ende an dem Festkontaktgeber 32 und
mit ihrem anderen Ende an dem Gitter 34 befestigt.
Der an dem Joch 5 schwenkbar gelagerte bewegliche Kontaktgeber 15 weist für diese Lagerung zwei an seinen
Seitenkanten vorgesehene, etwa halbkreisförmige Ausbuchtungen 15a auf, über welche er durch stiftförmige
Vorsprünge 12Λ an der an dem Joch 5 befestigten Ablenkplatte 12 gehalten ist Es ist an seinem dem beweglichen
Kontaktstück 16 abgewandten Ende durch eine an dem Haltestück 11 abgestützte Spiralfeder 17 in
die Lösestellung bezüglich des Festkontaktstückes 36 vorgespannt wobei für die Spiralfeder 17 eine solche
Anordnung geschaffen ist, daß der innerhalb des Führungszylinders 6 fest angeordnete Eisenkern 9 keine Berührung
mit dem beweglichen Kontaktgeber 15 erhalten kann.
Die in dem Mittelraum la des Grundkörpers 1 angeordnete Kontaktbetätigungseinrichtung umfaßt einen
im wesentlichen U-förmigen Rahmen 20, der über seinen Steg mittels einer in eine Gewindebohrung 20a einfassenden
Schraube 31 an der Grundplatte 1 befestigt ist. Die beiden Schenkel 206 des Rahmens 20 weisen
nach oben ausgerichtete Verlängerungen auf, an welchen der Griffteil 21 mittels zapfenförmiger Vorsprünge
20'i die in Bohrungen 2Od des Griffteils einfassen, schwenkbar gelagert ist. Der Griffteil 21 ist mit drei
Armen 21a, 21 6 und 21c versehen, die unter Einhaltung
eines im wesentlichen gleichen, gegenseitigen Mittelpunktwinkels bezüglich der Schwenkachse des Griffteils
nach verschiedenen Richtungen ausgerichtet sind. Der Griffteil 21 ist durch eine auf den einen Arm 21 c
einwirkende Rückstellfeder 25 vorgespannt und mit einem mit den beweglichen Kontaktgebern 15 der beiden
Unterbrecherblöcke in Berührung bringbaren Betätigungsteil 24 gekoppelt das in Schlitzöffnungen 2Od der
beiden Schenkel 206 des Rahmens 20 so geführt ist daß seine beiden Enden diese Berührung mit den beweglichen
Kontaktgebern 15 erhalten können. Für diese Koppelung zwischen dem Griffteil 21 und dem Betätigungsteil
24 ist ein länglich ausgebildeter Auslösehebel 22 vorgesehen, der über einen im wesentlichen L-förmigen
Lenker 26 über dessen eines Ende 26a mittels eines Gelenkstiftes 27 an dem einen Arm 21 6 des Griffteils 21
angelenkt ist. Der Auslösehebel 22 weist ein Schwenklager 226 auf, das mittels eines Lagerstiftes 29 mit dem
anderen Ende 266 des Lenkers 26 verbunden und über die Enden des Lagerstiftes 29 in nach oben offenen Führungsschlitzen
20e der beiden Schenkel 206 des Rahmens 20 für eine Belegung längs dieser Schlitze für
eine Drehung des Griffteils 21 gelagert ist. An seinem dem Schwenklager 226 abgewandten Ende 22a ist der
Auslösehebel 22 mit einer als Blattfeder ausgebildeten Kontaktdruckfeder 28 verbunden, über welche die Berührung
mit dem Betätigungsteil 24 hergestellt ist. An den beiden Schenkeln 206 des Rahmens 20 sind außerdem
zwei nach der Seite rechtwinklig zu den Verlängerungen 20/"ausgerichtete Verlängerungen 20gausgebildet,
die Lageröffnungen 20Λ für die Lagerstifte 23/"eincs
an dem Rahmen 20 kippbar angeordneten Auslöseieils 23 aufweisen. Mit dem Auslöseteil 23 ist das freie Ende
22a des Auslösehebels 22 an einer an einem Plattenteil 23m ausgebildeten Abstufung 23n in Berührung gehalten,
wobei diese Berührungsstellung durch eine im wesentlichen L-förmige Feder 30 vorgespannt ist, die etwa
mittig an dem einen Lagerstift 23/abgestützt ist und mit ihrem einen Ende an der oberen Kante 236 des Auslöseteils
23 und mit ihrem anderen Ende an der einen Verlängerung 20^· des einen Schenkels 206 des Rahmens 20
angreift. Das Auslöseteil 23 ist rahmenförmig ausgebildet und weist eine öffnung 23a auf, bezüglich welcher
zwei Vorsprünge 23c nach der Seite vorstehen, über welche das Auslöseteil 23 in die beiden seitlichen Teilräume
16 für eine Berührungsmöglichkeit mit der Bimetallplatte
13 der beiden Unterbrecherblöcke einfaßt. Zwei weitere, ebenfalls nach der Seite vorstehende Vorsprünge
23Λ des Auslöseteils 23 fassen ebenfalls in diese beiden seitlichen Teilräume 16 ein und sind darin für
eine Berührung mit dem verbreiterten Kopf 7a des beweglichen Eisenkerns 7 der beiden Unterbrecherblöcke
vorgesehen, der gewöhnlich durch die jeweilige Spiralfeder 8 nach oben vorgespannt wird. Wenn die beiden
Unterbrecherblöcke nur mit einem Kurzschlußsensor als Auslöser versehen sind, dann müssen für den Auslöseteil
23 nur diese Vorsprünge 23Λ vorgesehen werden.
In Fi g. 1IA ist der Schaltzustand des Selbstschalters
bei geschlossenen Polen schematisch dargestellt. Dabei nehmen die einzelnen Bauteile der beiden Unterbrecherblöcke
die in F i g. 2 näher gezeigten Relativlagen ein, während die einzelnen Bauteile der Kontaktbetätigungseinrichtung
die in F i g. 3 gezeigten Relativlagen aufweisen. Der Griffteil 21 ist dann in eine linke
Schwenklage gebracht, um die Kontaktstücke 16 und 36 der beiden Kontaktgeber 15 und 32 in Berührung zu
halten, wobei diese Berührungsstellung unter Vermittlung des einen Armes 216 des Griff teils 21 bewirkt ist
der über den an seinem Gelenkstift 27 angelenkten Lenker 26 auf den Auslösehebel 22 so einwirkt daß dessen
Lagerstift 29 in den Führungsschlitzen 2Oe des Rahmens 20 nach unten verschoben und damit über die Kontaktdruckfeder
28 auf den Betätigungsteil 24 für die beweglichen Kontaktgeber 15 der beiden Unterbrecherblöcke
eine Kraft ausgeübt ist Der Auslösehebel 22 weist dabei
an seinem mit dem Auslöseteil 23 in Berührung gehaltenen Ende 22a ein Drehlager auf, das in bezug auf den
Gelenkstift 27 und den Lagerstift 29 so angeordnet ist daß in der Berührungsstellung der Kontaktstücke 16
und 36 der Gelenkstift 27 im wesentlichen auf der Verbindungsgeraden zwischen dem Lagerstift 29 und der
Drehachse 20'/ des Griffteils 21 liegt oder bezüglich dieser Verbindungsgeraden eine geringe Verlagerung
nach innen aufweist, so daß durch die an dem Auslösehebel 22 befestigte Kontaktdruckfeder 28 mit Unterstützung
auch der Spiralfeder 17 auf den beweglichen Kontaktgeber 15 ständig ein in bezug auf die Drehachse
TO'fdes Griffteils 21 linear ausgerichteter Druck ausgeübt
wird, durch welchen der Lenker 26 eine Verriegelungslage einnimmt, welche das bewegliche Kontaktstück
16 die Berührungsstellung mit dem festen Kontaktstück 36 unverändert beibehalten läßt.
In Fig. IB ist schematisch gezeigt, welche Relativlagen
die einzelnen Bauteile einnehmen, wenn die Kontaktstücke 16 und 36 der Kontaktgeber 15 und 32 voneinander
gelöst sind. Der Griffteil 21 ist dann in eine rechte Schwenklage gebracht, bei deren Überführung
aus der in Fig. 11A gezeigten linken Schwenklage durch den Lenker 26 der Lagerstift 29 des Auslösehebels
22 in den Führungsschlitzen 2Oe des Rahmens 20 nach oben verschoben wird. Der Auslösehebel 22 und
damit die Kontaktdruckfeder 28 werden folglich von dem Betätigungsteil 24 gelöst, so daß die beweglichen
Kontaktgeber 15 der beiden Unterbrecherblöcke durch die Spiraldruckfedern 17 verschwenkt werden können
und somit ihr bewegliches Kontaktstück 16 aus der Berührungsstellung mit dem Festkontaktstück 36 der Festkontaktgeber
32 gelöst wird.
Wenn in dem Selbstschalter ein Überlaststrom auftritt, dann erfahren dadurch die Bimetallplatten 13 der
beiden Unterbrecherblöcke eine übermäßige Erwärmung, unter der sich die Bimetallplatten verformen.
Durch diese Verformung wird entsprechend der Schemadarstellung gemäß Fig. HC eine Berührungsstellung
mit dem Auslöseteil 23 herbeigeführt, wodurch das Auslöseteil getcippt und damit seine Berührungsstellung
mit dem Ende 22a des Auslösehebels 22 aufgehoben wird. Der Auslösehebel 22 wird folglich durch die Kontaktdruckfeder
28 um seinen Berührungspunkt mit dem Betätigungsteil 24 als Drehlager verschwenkt, wodurch
der auf dem beweglichen Kontaktgeber 15 der beiden Unterbrecherblöcke einwirkende Niederhaltedruck
aufgehoben und somit das bewegliche Kontaktstück 16 aus der Berührungsstellung mit dem zugeordneten Festkontaktstück
36 gelöst wird. Die einzelnen Bauteile der Kontaktbetätigungseinrichtung nehmen dann die in
Fi g. 5 gezeigten Relativlagen ein, in welchen die Kräfte der beiden Federn 17 und 28 nicht auf den Lagerstift 29
rückwirken, so daß die auf den Arm 21c einwirkende Rückstellfeder den Griffteil 21 nunmehr in seine rechte
Schwenklage überführen kann, wobei der Gelenkstift 27 eine Verlagerung nach der Außenseite erfährt und dadurch
der Lagerstift 29 in den Führungsschlitzen 2Oedes Rahmens 20 so weit nach oben verschoben wird, daß
sich das bewegliche Kontaktstück 16 der beweglichen Kontaktgeber 15 von dem jeweils zugeordneten Festkontaktstück
36 der Festkontaktgeber 32 lösen kann. Dabei erfährt wiederum der Ausiösehebel 22 bezüglich
seines Auflagers an dem Betätigungsteil 24 eine Verschwenkung, die zur Folge hat, daß sein Ende 22a wieder
in Berührung kommt mit dem Auslöseteil 23, sobald die Bimetallplatten 13 so weit abgekühlt sind, daß ihre
Verformung wieder aufgehoben ist Die Kontaktstücke 16 und 36 können folglich dann wieder in ihre Berührungsstellung
gebracht werden, wenn dafür der Griffteil 21 in die linke Schwenklage gebracht wird.
In den F i g. 11D und 11E sind die Schaltzustände gezeigt,
die beim Auftreten eines Kurzschlusses durchlaufen werden. Wenn die Magnetspule 10 durch einen
Kurzschluß erregt wird, dann wird dadurch der bewegliche Eisenkern 7 der beiden Unterbrecherblöcke für eine
Abwärtsbewegung angezogen, wobei sein verbreiteter Kopfteil Ta eine Berührung mit den seitlichen Vorsprüngen
23/? des Auslöseteils 23 erhält und infolge einer damit ausgelösten Kippbewegung aus der Berührungsstellung
mit dem Ende 22a des Auslösehebels 22 gelöst wird. Wenn der bewegliche Eisenkern 7 weiter abwärts
bewegt wird, dann kommt er in Berührung mit dem beweglichen Kontaktgeber 15, so daß er zur Unterstützung
der Kraft der Spiralfeder 17 den beweglichen Kontaktgeber
15 in eine Relativlage verschwenken kann, in welcher das bewegliche Kontaktstück 16 von dem Festkontaktstück
36 gelöst ist. Nachfolgend spielen sich dann dieselben Vorgänge ab, wie vorstehend bereits
anhand der Fig. 1 IC beschrieben.
Die Arbeitsweise der zum Unterdrücken eines Lichtbogens, der bei der Polöffnung zwischen den beiden
Kontaktstücken 16 und 36 auftreten kann bzw. insbesondere auch dann, wenn durch einen Kurzschlußstrom
die Auslöseeinrichtung betätigt wird, vorgesehenen Einrichtung ist identisch mit derjenigen von vorbekannten
Selbstschaltern. Der Lichtbogen wird unter Vermittlung der Ablenkplatten 12 und 33 durch die magnetischen
Platten des Gitters 34 unterdrückt, wobei alles sich dabei bildende Gas einen Ausschub nach oben gegen den
Deckel 2 des Gehäuses erfährt und damit durch eine an dem Deckel vorgesehene Innenrippe eine Zerstreuung
nach der Seite bewirkt wird, so daß das Gas dann wieder nach unten in Richtung der Grundplatte 1 längs der
Isolierplatten strömen kann, die zur Isolierung der Ablenkplatten 12 und 33 angeordnet sind. Das Gas kann
folglich dann über öffnungen ausströmen, die in den Seitenwänden des Gehäuses an den Anschlußklemmen
19 und 35 vorgesehen sind.
Die in F i g. 12 gezeigte alternative Ausführungsform
eines Selbstschalters weist für den einen der beiden Unterbrecherblöcke einen einfacheren Stromanschluß der
beiden Anschlußklemmen 19 und 35 auf.
Für diesen einen Unterbrecherblock ist dabei auf das Vorsehen einer besonderen Auslöseeinrichtung sowie
einer besonderen Einrichtung zum Unterdrücken eines Lichtbogens verzichtet, so daß dessen beweglicher
Kontaktgeber 15 mittels Stiften 11 'a unmittelbar an einem Haltestück 11' schwenkbar gelagert ist, das ähnlich
wie das Haltestück 11 des Kurzschlußsensors ausgebildet
sein kann. Auch in diesem Fall ist das dem beweglichen Kontaktstück 35 abgewandte Ende des beweglichen
Kontaktgebers 15 durch eine Spiralfeder 17 gegen das Haltestück 11' vorgespannt, so daß durch diese Spiralfeder
die beiden Kontaktstücke 16 und 36 normal aus der Berührungsstellung gelöst sind, wenn durch die Feder
17 der bewegliche Kontaktgeber 15 in eine Anschlagstellung an das Betätigungsteil 24 gebracht ist.
Eine weiterhin vereinfachte Ausführungsform des Selbstschalters ist darin erkennbar, daß der bewegliche
Kontaktgeber 15 direkt an der Grundplatte 1 schwenkbar gelagert ist und durch eine sich an der Grundplatte
abstützende Feder so vorgespannt wird, daß sein bewegliches Kontaktstück 16 aus der Berührungsstellung
mit dem Festkontaktstück 36 gelöst ist. Grundsätzlich reicht es aus, daß beim Vorsehen von zwei Unterbrecherblöcken
nur ein Unterbrecherblock mit einer auf einen Überstrom ansprechenden Auslöseeinrichtung
ausgerüstet wird, die dabei in einem der beiden seitlichen Teilräume angeordnet ist. Die beiden Anschlußklemmen
19 und 35 können auch direkt durch ein Kabel miteinander verbunden sein, das entweder außerhalb
oder auch innerhalb des Gehäuses angeordnet werden kann, wobei im letzteren Fall sogar auf das Vorsehen
der Anschlußklemmen verzichtet werden kann.
Was die Ausbildung der Auslöseeinrichtung anbetrifft, so kann diese entweder wie beschrieben aus einem
elektromagnetisch ansprechenden Kurzschlußstromsensor und einem thermisch ansprechenden Überlast-Stromsensor
bestehen. Es kann auch zwischen diese beiden Sensoren noch ein mit einem Dämpfungszylinder
ausgerüsteter, elektromagnetisch ansprechender Sensor für eine Arbeitsweise in einem Zwischenbereich
zwischengeschaltet sein, wobei dann die Schwenkbewegung des beweglichen Kontaktgebers dadurch bewirkt
werden kann, daß das an die Verbraucheranschlußklemme angeschlossene Ende des beweglichen Kontaktgebers
eine bewegliche Berührungsstellung mit dem vertikal ausgerichteter. Schenkel des Haltestückes 1! für das is
Joch 5 beispielsweise in der in Fig.3 gezeigten Art enthält, und eine an der Grundplatte abgestützte Druckfeder
den beweglichen Kontaktgeber in eine Schwenklage vorspannt, in welcher sein bewegliches Kontaktstück
aus der Berührungsstellung von dem Festkontaktstück gelöst ist. Auch kann anstelle der Druckfeder 17
eine Zugfeder vorgesehen sein, die an dem Joch 5 verankert ist, wobei in diesem Fall auf das Ausloseteil 23
verzichtet werden kann.
Bei dem vorbeschriebenen Selbstschalter ist ein manuell
betätigbarer Griffteil 21 zum öffnen und Schließen der Pole um eine gehäusefeste Achse verschwenkbar.
Statt eines solchen verschwenkbaren Griffteils kann auch ein vertikal beweglicher Druckknopf vorgesehen
werden, wobei dann der Gelenkstift 27 für den Lenker 26 beispielsweise an dem Lenker 26 fest angeordnet
werden kann und mit ihm ein Verbindungsstück mit dem Druckknopf verbunden ist, das eine Führungsnut
für den Gelenkstift 27 aufweist, so daß er auch in diesem Fall zwischen den beiden Relativlagen beweg-Hch
ist, die in F i g. 3 in ausgezogenen und in strichpunktierten Linien für die beiden Relativlagen des Griffteils
21 gezeigt sind. Der Gelenkstift 27 muß auch dabei die Relativlagen einnehmen können, die in den Fig. HA
und 11C gezeigt sind, um die Relativbewegung der Kontaktstücke
16 und 23 für eine Berührungsstellung und für das Lösen der Berührungsstellung steuern zu können.
Anstelle des Schwenkhebels oder eines solchen Druckknopfes kann auch ein drehbares Betätigungsglied vorgesehen werden, wie es beispielsweise an End-
schaltern verwirklicht ist.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
50
55
60
65
Claims (7)
1. Selbstschalter mit einem Gehäuse, das aus einer Grundplatte (1) und einem Deckel (2) besteht und in
mehrere gegeneinander isolierte, parallele Teilräume (la, ltyunterteilt ist;
mit einem oder mehreren zur Unterbrechung eines angeschlossenen Stromkreises vorgesehenen Unterbrecherblöcken
(F i g. 10), die jeweils an zwei gegenüberliegenden
Endpositionen der Grundplatte an eine Netzanschlußklemme (35) und an eine Verbraucheranschlußklemme
(19) angeschlossen sind, wobei mit der Netzanschlußklemme ein Festkontaktgeber
(32) und mit der Verbraucheranschlußklemme (10) ein normal in eine bezüglich der Kontaktstücke (16,
36) berührungslose Relativiage vorgespannter beweglicher Kontaktgeber (15) verbunden sind;
mit einer Auslöseeinrichtung (5 bis H), die zwischen den beweglichen Kontaktgeber (15) und die Verbraucheranschlußklemme (19) geschaltet ist, um beim Auftreten eines Überstromes wenigstens elektromagnetisch die Berührungsstellung des beweglichen Kontaktgebers (15) mit dem Festkontaktgeber (32) zwangsweise zu lösen; 2s
mit einer Auslöseeinrichtung (5 bis H), die zwischen den beweglichen Kontaktgeber (15) und die Verbraucheranschlußklemme (19) geschaltet ist, um beim Auftreten eines Überstromes wenigstens elektromagnetisch die Berührungsstellung des beweglichen Kontaktgebers (15) mit dem Festkontaktgeber (32) zwangsweise zu lösen; 2s
und mit einer mechanischen Kontaktbetätigungseinrichtung (F i g. 8), durch welche der oder die beweglichen
Kontaktgeber (15) zwischen den Kontaktberührungs- und Kontaktlösestellungen durch ein
Griffteil (21) schaltbar ist bzw. sind und durch welche eine durch die Auslöseeinrichtung bewirkte Kontaktlösestellung
gehalten wird;
wobei die Kontaktbetätigungseinrichtung in einem ersten Teilraum [Xa) und der oder die Unterbrecherblöcke in einem oder mehreren zweiten Teilräumen (1 ty des Gehäuses angeordnet sind und der Griffteil (21) über einen Lenker (26) mit einem allen beweglichen Kontaktgebern (15) gemeinsamen Betätigungsteil (24) verbunden ist, das sich quer zu den Teilräumen (la, \b) des Gehäuses erstreckt und den oder die beweglichen Kontaktgeber (15) gegen die Rückstellkraft ihrer Feder (17) in die Kontaktberührungsstellung drückt, die beim Ansprechen der Auslöseeinrichtung mittels eines schwenkbaren Auslöseteils (23) aufgehoben wird, das normal den Lenker (26) mit dem Betätigungsteil (24) für eine Schaltung des oder der beweglichen Kontaktgeber verbindet und das für eine wenigstens elektromagnetische Schwenkbarkeit beim Auftreten eines Überstromes zur Unterbrechung dieser Verbindung angeordnet ist,
wobei die Kontaktbetätigungseinrichtung in einem ersten Teilraum [Xa) und der oder die Unterbrecherblöcke in einem oder mehreren zweiten Teilräumen (1 ty des Gehäuses angeordnet sind und der Griffteil (21) über einen Lenker (26) mit einem allen beweglichen Kontaktgebern (15) gemeinsamen Betätigungsteil (24) verbunden ist, das sich quer zu den Teilräumen (la, \b) des Gehäuses erstreckt und den oder die beweglichen Kontaktgeber (15) gegen die Rückstellkraft ihrer Feder (17) in die Kontaktberührungsstellung drückt, die beim Ansprechen der Auslöseeinrichtung mittels eines schwenkbaren Auslöseteils (23) aufgehoben wird, das normal den Lenker (26) mit dem Betätigungsteil (24) für eine Schaltung des oder der beweglichen Kontaktgeber verbindet und das für eine wenigstens elektromagnetische Schwenkbarkeit beim Auftreten eines Überstromes zur Unterbrechung dieser Verbindung angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gemeinsame Betätigungsteil (24) als ein von dem oder den beweglichen Kontaktgebern (15) unabhängiges Bauteil ausgebildet ist und deren von dem zugeordneten Festkontaktgeber (32) abgewandte Seite berührt; und
daß das gemeinsame Betätigungsteil (24) als ein von dem oder den beweglichen Kontaktgebern (15) unabhängiges Bauteil ausgebildet ist und deren von dem zugeordneten Festkontaktgeber (32) abgewandte Seite berührt; und
daß der Lenker (26) mit dem Auslöseteil (23) über einen Auslösehebel (22) verbunden ist, der an seinem
einen Ende an dem zweiten Ende des Lenkers (26) angelenkt ist und mit seinem anderen Ende an dem
Auslöseteil (23) lösbar anliegt;
wobei der Auslösehebel (22) im wesentlichen mittig das Betätigungsteil (24) berührt, derart, daß normal durch die auf den Griffteil (21) ausgeübte Betäti- bs gungskraf t der oder jeder bewegliche Kontaktgeber (15) über den Auslösehebel (22) niedergedrückt wird und dabei dessen an dem Auslöseteil (23) anliegendes Ende ein Drehlager bildet um den oder die beweglichen Kontaktgeber (15) in die Kontaktberührungsstellung zu schalten, und daß beim Auftreten eines Überstromes der Auslösehebel (22) von seiner Berührung mit dem Auslöseteil (23) gelöst wird, um den oder die beweglichen Kontaktgeber (15) durch den Auslösehebel (22) aus der niedergedrückten Position zu lösen und dabei den Auslösehebel (22) um sein an dem Lenker (26) angelenktes Ende (Lagerstift 29) für ein Schalten des oder der beweglichen Kontaktgeber (15) in die Kontaktlösestellung zu verschwenken.
wobei der Auslösehebel (22) im wesentlichen mittig das Betätigungsteil (24) berührt, derart, daß normal durch die auf den Griffteil (21) ausgeübte Betäti- bs gungskraf t der oder jeder bewegliche Kontaktgeber (15) über den Auslösehebel (22) niedergedrückt wird und dabei dessen an dem Auslöseteil (23) anliegendes Ende ein Drehlager bildet um den oder die beweglichen Kontaktgeber (15) in die Kontaktberührungsstellung zu schalten, und daß beim Auftreten eines Überstromes der Auslösehebel (22) von seiner Berührung mit dem Auslöseteil (23) gelöst wird, um den oder die beweglichen Kontaktgeber (15) durch den Auslösehebel (22) aus der niedergedrückten Position zu lösen und dabei den Auslösehebel (22) um sein an dem Lenker (26) angelenktes Ende (Lagerstift 29) für ein Schalten des oder der beweglichen Kontaktgeber (15) in die Kontaktlösestellung zu verschwenken.
2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Auslösehebel (22) eine das Betätigungsteil (24) vorspannende Kontaktdruckfeder
(28) befestigt ist.
3. Selbstschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseteil (23) beim Auftreten
eines Übersiromes durch eine mit dem beweglichen
Kontaktgeber (15) elektrisch verbundene Bimetallplatte (13) aus der Berührungsstellung mit
den. Auslösehebel (22) lösbar ist.
4. Selbstschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsteil
(24) und ein den Auslösehebel (22) lagernder Lagerstift (29) in Führungsschlitzen [2Od) der beiden
Schenkel [2Qb) eines im wesentlichen U-förmigen Rahmens (20) beweglich angeordnet sind und die
Schenkel [2Ob) dieses Rahmens (20) noch mit ersten Verlängerungen [2Of) für die Lagerung des Griffteiles
(21) und mit dazu im wesentlichen rechtwinklig ausgerichteten zweiten Verlängerungen [2Og) für die
Lagerung des Auslöseteils (23) versehen sind.
5. Selbstschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lagerstift (29) des Auslösehebels
(22) der mit einem Gelenkstift (27) des Griffhebels (21) verbundene Lenker (26) angelenkt
ist.
ό. Selbstschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gelenkstift (27) in der Berührungsstellung der Kontaktstücke (16, 36) eine Anordnung
im wesentlichen auf einer Verbindungsgeraden zwischen dem Lagerstift (29) des Auslösenebels
(22) und der Drehachse (20V;des Griffteils (21) bzw. eine bezüglich dieser Verbindungsgeraden etwas
nach innen verlagerte Anordnung aufweist und in der Kontaktlösestellung bezüglich dieser Verbindungsgeraden
nach außen verlagert ist.
7. Selbstschalter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil (21)
durch eine Rückstellfeder (25) in eine Schwenklage vorgespannt ist, in welcher die Kontaktstücke (16,
36) voneinander gelöst sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2719880A JPS56121248A (en) | 1980-02-29 | 1980-02-29 | Circuit breaker |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3106004A1 DE3106004A1 (de) | 1981-12-24 |
| DE3106004C2 true DE3106004C2 (de) | 1985-06-27 |
Family
ID=12214384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3106004A Expired DE3106004C2 (de) | 1980-02-29 | 1981-02-18 | Leistungsschalter |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4387356A (de) |
| JP (1) | JPS56121248A (de) |
| DE (1) | DE3106004C2 (de) |
| GB (1) | GB2071917B (de) |
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1980
- 1980-02-29 JP JP2719880A patent/JPS56121248A/ja active Granted
-
1981
- 1981-02-18 DE DE3106004A patent/DE3106004C2/de not_active Expired
- 1981-02-24 GB GB8105753A patent/GB2071917B/en not_active Expired
- 1981-02-24 US US06/237,597 patent/US4387356A/en not_active Expired - Lifetime
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| US4387356A (en) | 1983-06-07 |
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