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DE1140272B - Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter - Google Patents

Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter

Info

Publication number
DE1140272B
DE1140272B DEL39066A DEL0039066A DE1140272B DE 1140272 B DE1140272 B DE 1140272B DE L39066 A DEL39066 A DE L39066A DE L0039066 A DEL0039066 A DE L0039066A DE 1140272 B DE1140272 B DE 1140272B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
release
pole
switch according
levers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39066A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Fehrenbach
Heinrich Fraatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL39066A priority Critical patent/DE1140272B/de
Publication of DE1140272B publication Critical patent/DE1140272B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/1009Interconnected mechanisms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/52Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by lever

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter Mehrpolige Selbstschalter bestehen meist aus zusammengesetzten Schaltern für einpolige Abschaltung, die nur in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Die Schaltmechanismen der einzelnen Einheiten sind miteinander gekoppelt, und es ist für alle Einheiten gemeinsam ein Bedienungsorgan vorhanden, mit dem gleichzeitige Handein- und ausschaltung vorgenommen werden kann. Die Schaltereinheiten sind außerdem durch einen Kupplungshebel verbunden, der zur gegenseitigen Auslösung der einzelnen Mechanismen dient, d. h., der die anderen Mechanismen auslöst, wenn ein Mechanismus infolge eines überstromes oder Kurzschlusses angesprochen hat. Solche Schalter sind wegen ihres verhältnismäßig großen Aufwandes unvorteilhaft. Außerdem ist bei diesen Schaltern nachteilig, daß die Einjustierung des Kontaktabstandes der einzelnen Pole schwierig ist, da die Einschaltung, wie erwähnt, über die Schaltmechanismen der einzelnen Einheiten erfolgt.
  • Es sind zwar bereits Schalter bekannt, die in ihrem Aafbau einfacher sind, da sie nur ein Schaltschloß besitzen, das auch die Kontakte der anderen Pole steuert und von den Auslöseelementen der anderen Pole beeinflußt wird, jedoch ist bei diesen Schaltern unbefriedigend, daß aufwendige Kupplungsmittel verwendet werden und daß die Einjustierung der Kontakte vor dem Schloß erfolgt, so daß die zwischen uer Justierstelle und den Kontakten liegenden Schloßteile mit ihren Toleranzen bei der Justierung nicht berücksichtigt werden können.
  • Bei einem bekannten Schalter, bei dem die Auslösesysteme unmittelbar miteinander gekoppelt sind, ist eine Achse vorgesehen, auf der die von den Auslösespulen beeinflußten Anker mit Hilfe von Laschen gelagert sind. Die Lage der Anker in axialer Richtung wird durch Federn, die in Nuten der Achse eingreifen, gesichert, während ihre Winkelstellung in radialer Richtung durch Klötzchen festgelegt ist, die auf die Achse aufgeschraubt sind. Die Kopplung ist insofern unvorteilhaft, als die Justierung nicht von außen vorgenommen werden kann. Zur Justierung müssen nämlich die Klötzchen von der Achse gelöst und um diese verschwenkt werden, so daß zum Wiederanziehen der vorgesehenen Schrauben eine andere Schraubenzieherstellung erforderlich ist. Bei geschlossenem Schaltercr ,ehäuse kann also die Justierung überhaupt nicht voraenommen werden und auch bei geöffnetem Gehäuse ist sie schwierig, da der freie Zugang zu den Klötzchen für den Schraubenzieher nicht immer vorhanden ist.
  • Die Erfindune, betrifft einen zwei- oder mehrpoligen Selbstschalter mit je einem Auslösesystem und unter Wirkung von Ausschaltfedern stehenden Kontaktträgem für jeden Pol sowie einem gemeinsamen Schaltschloß und Mitteln zur Kupplung der einzelnen Systeme, bei dem die erwähnten Nachteile vermieden sind. Erfindungsc",emäß erfolgt die Kupplung der einzelnen Systeme bei der Einschaltung unmittelbar an den Hebelarmen der Kontaktträger, während sie bei der Auslösunc, an den Hebelarmen der Auslösesysteme bewerkstelligt wird. Von den als Schwenkhebel ausgebildeten Kontaktträgern wirkt der eine unmittelbar mit dem Schaltschloß zusammen -, während die anderen über eine an dem ersten angebrachte Lasche gesteuert werden. Die Lasche besitzt in Höhe der anderen Hebel Justierschrauben -, durch die der Ab- stand zu diesen Hebeln einstellbar ist. Die Auslösesysteme bestehen aus je einem thermischen und einem magnetischen Auslöseorgan, die jeweils, auf Auslösehebel einwirken, von denen der eine unmittelbar an dem Schaltschloß angreift, während die anderen mit einer Querlasche des ersteren in Wirkverbindung stehen. Die Querlasche besitzt in Höhe der anderen Auslösehebel auch Justierschrauben, durch die der Ab- stand zu diesen Hebeln einstellbar ist.
  • An Hand der Zeichnung sei die Erfindung an einem dreipoligen Schalter näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt dabei einen Längsschnitt durch die Mitte des Selbstschalters, während Fig. 2 eine Draufsicht mit einem Schnitt des Gehäuses aemäß der Linie A-B nach Fig. 1 wiedergibt. Der Schalter besteht aus mehreren Gehäuseschalen, die einen Sockel 1 bilden, in dem die Kontakträume und Lichtbogenkammern untergebracht sind und die oberhalb des Sockels Mechanismusräume 2, 3, 4 einschließen, in denen das Schaltschloß und die Auslöseelemente untergebracht sind. Während der mittlere Mechanismusraum 3 das vollständige Schaltschloß und thermische und magnetische Auslöseelemente für einen Pol enthält, befinden sich in den seitlich davon angeordneten Mechanismusräumen2 und 4 nur die thermischen und magnetischen Auslöseelemente für den einzelnen Pol. Das Schaltschloß besteht aus einem Bedienungsknebel 5, der um eine in den beiden mittleren Mechanismusraumwänden gelagerte Achse 6 schwenkbar ist. Die Achse6 wird von einer Knebelleder 7 umschlungen, die sich einerseits an einem Gehäuseansatz 8 und andererseits an dem Knebel abstützt. Der Arbeitsarm des Knebels ist gabelförniig ausgebildet und trägt zwischen seinen Gabelenden einen Zwischenhebel 9, der mit einer Achse 10 in Schlitzen 11 der Gabelenden des Knebels gelagert ist. Die Achse 10 des Zwischenhebels ist außerdem in Platinenschlitzen 12 geführt. Das eine Ende des Zwischenhebels ist hakenförmig ausgebildet und wirkt mit dem aus zwei Hebeln 13 und 14 bestehenden Kontaktträger zusammen. Der Hebel 13 ist um eine gehäusefeste Achse 15 schwenkbar und träat auf einer Drehachse 16 den Hebel 14. An dem Hebel 14 greift eine Ausschaltfeder 17 an, die mit dem anderen Ende an einem Gehäuseansatz 18 verankert ist. Auf den anderen Hebelarm des Zwischenhebels 9 wirkt ein Auslösehebel 19 ein, der um eine Achse 20 schwenkbar ist. An dem Auslösehebel greift einerseits der Anker der magnetischen Auslösespule 21 und das als Bimetallstreifen ausgebildete thennische Auslöseelement 22 an. Die Kupplung des Schaltschlosses mit den Auslösehebeln 25, 26 der anderen Pole des Schalters und mit den Kontaktträgern 23, 24 dieser Pole erfolgt durch Querlaschen 27 bzw. 28, die an dem Hebel 19 bzw. an dem Hebel 13 des mit dem Schaltschloß in '%,Virkverbindunc, stehenden Kontaktträgers angebracht sind. Die Lasche 27 ist mit Hilfe einer Schraube 31 an dem Auslösehebel 19 befestigt und ragt mit beiden Enden durch Öffnungen der Schalenwände des Gehäuses in die Nachbarräume, wo sie Justierschrauben 32, 33 trägt, die den Hebeln 25, 26 gegenüberstehen. Die Querlasche 28 ist an dem Hebel 13 des mittleren Kontaktträgers mit Hilfe eines Nietes 34 angebracht und ragt ebenfalls wie die Lasche 27 durch Wandöffnun,-en der Gehäuseschalen in die Nachbarräume hinein, wo sie im Wirkbereich der Kontaktträger de-. anderen Pole ist. An der Querlasche 28 befinden sich Justierschrauben 35 und 36, die mit den Kontaktträgern 23, 24 zusammenwirken. Die Auslösung der beiden Außenpole wird einerseits durch magnetische Auslösespulen 37, 38 und andererseits durch Bimetallstreifen 39, 40 bewirkt. Die Auslösespulen und die z Bimetallstreifen wirken in derselben Weise wie bei dem mittleren Pol auf die Auslösehebel 25 bzw. 26 ein. Die Bimetallstreifen können mit Hilfe von Schrauben 41, 42 auf die Auslösehebel einjustiert werden. Die Justierschrauben der Bimetalle und die für die Kupplung der Auslösehebel und der Kontaktträger sind in der Nähe der Gehäusewand des Schalters angebracht, so daß sie über Öffnungen 43 bis 50 von außen eingestellt werden können.
  • Die erfindun-sgemäße Kupplung der einzelnen Systeme ist besonders vorteilhaft, weil einerseits der Kontaktweg genau eingestellt werden kann und andererseits der Auslöseweg für jeden Pol genau festgelegt ist. Zwischen den Justierorganen und dem einzujustierenden Teil befinden sich keine Mechanismusteile, denn die Justierung erfolgt an den Endstellen, d. h. unmittelbar an den Hebelarmen der Kontaktträger und den Hebelarmen der Auslösehebel. Durch die Justierschrauben 35, 36 an der Lasche 28 wird der Abstand zu den Kontaktträgern23 und 24 so eingestellt, daß bei Betätigung des Bedienun,-,sknebels 5 die Einschaltung der Kontakte gleichzeitig erfolgt. Durch die Justierschrauben an den Auslöseklinken kann der Ansprechwert der einzelnen Auslösesysteme ebenfalls genau eingestellt werden, so daß auch bei gleichen Stromverhältnissen in den drei Phasen ein gleichzeitiges Ansprechen der Auslöseorgane erfolgt.
  • Die Erfindung ist aber auch deshalb besonders günstig, weil eine getrennte Lagerung der Kontakthebel und ebenfalls eine getrennte Lagerung der Auslösehebel möglich ist. Dadurch können die Mechanismusteile im Gegensatz zu Schaltern mit durchgehenden Achsen zur Stromführung mit herangezogen werden, d. h., es ist eine platzsparende Bauweise möglich. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Justierung der Kontakthebel und der Auslösesysteme von außen erfolgen kann, wenn im Schaltergehäuse Löcher zur Einführung eines Schraubenziehers vorgesehen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter mit je einem Auslösesystem und unter Wirkung von Aussehaltfedern stehenden Kontaktträgern für jeden Pol sowie einem gemeinsamen Schaltschloß und Mitteln zur Kupplung der einzelnen Systeme, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der einzelnen Systeme bei der Einschaltung unmittelbar an den Hebelarinen der Kontaktträger erfolgt, während sie bei der Auslösung an den Hebelarmen der Auslösesysterne bewerkstelligt wird.
  2. 2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträger als Schwenkhebel ausgebildet sind und der eine Hebel unmittelbar mit dem Schaltschloß zusammenwirkt, während die anderen über eine an dem ersten Hebel angebrachte Lasche gesteuert werden. 3. Selbstschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche in Höhe der anderen Hebel Justiermittel, vorzugsweise Schrauben, besitzt, durch die der Abstand zu diesen Hebeln einstellbar ist. 4. Selbstschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösesysteme aus je einem thermischen und einem magnetischen Auslöseorgan bestehen, die jeweils auf Auslösehebel einwirken, von denen der eine unmittelbar an dem Schaltschloß angreift, während die anderen mit einer Querlasche des ersteren in Wirkverbindung stehen. 5. Selbstschalter nach Ansprach 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querlasche in Höhe der anderen Auslösehebel Justiermittel, vorzugsweise Schrauben, besitzt, durch die der Ab- stand zu diesen Hebeln einstellbar ist. 6. Selbstschalter nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Justierschrauben für die Auslösehebel und Kontakthebel sich dicht an den Schalterwänden befinden und durchWandlöcher zugänglich sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische, Patentschrift Nr. 776 817.
DEL39066A 1961-05-26 1961-05-26 Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter Pending DE1140272B (de)

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DEL39066A DE1140272B (de) 1961-05-26 1961-05-26 Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter

Publications (1)

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DE1140272B true DE1140272B (de) 1962-11-29

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DEL39066A Pending DE1140272B (de) 1961-05-26 1961-05-26 Zwei- oder mehrpoliger Selbstschalter

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297745B (de) * 1965-07-17 1969-06-19 Siemens Ag Mehrpoliger Leitungsschutzschalter
DE3106004A1 (de) * 1980-02-29 1981-12-24 Matsushita Electric Works Ltd., Kadoma, Osaka Leistungsschalter
DE19742786A1 (de) * 1997-09-27 1999-04-01 Maier & Cie C Elektrischer Schutzapparat und Verfahren zur Herstellung dieses Apparates

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR776817A (fr) * 1934-08-03 1935-02-05 Coucima Disjoncteur électromagnétique

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