DE3105749A1 - Abdichtung von armaturen fuer hochfrequenzkabel und hochfrequenzleitungen - Google Patents
Abdichtung von armaturen fuer hochfrequenzkabel und hochfrequenzleitungenInfo
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Description
Paten iäh wäke -.Dipl.-lng. C U rt Wal I ach
'Dipl.-lng. Günther Koch Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
Dipl.-lng. Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum: 17. Februar I98I
Unser Zeichen: IJ 1^5 ~
Anmelder: Dr.-Ing. Georg Spinner
Am Eichberg 12
8155 Westerham
Titel: Abdichtung von Armaturen
für Hochfrequenzkabel und Hochfrequenzleitungen
Erfinder: Dr.-Ing. Georg Spinner
Am Eichberg 12
8155 Westerham
8155 Westerham
Die Erfindung bezieht sioh auf ein Verfahren der im Oberbegriff
des Patentanspruchs angegebenen Gattung.
Ein solches Verfahren ist aus der DE-AS 16 65 867 bekannt.
Hierbei wird die Dichtungsmasse durch eine radiale Bohrung der Armatur in den Ringraum gespritzt, wobei die Einspritzung
mittels einer Presse vorgenommen wird. Die auf diese Weise vorgenommene Abdichtung hat gegenüber den früher ausschließlich
benutzten elastischen Gummidichtungsringen und Stopfbuchsenpackungen den Vorteil, daß sich die Dichtungsmasse der
Oberflächenform exakt anpaßt, so daß eine gute Dichtungsberührung
über vorbestimmte Flächen zustande kommt und eine einwandfreie Abdichtung auch über längere Dauer gewährleistet ist.
Nachteilig an diesem Verfahren der Herstellung der Dichtung
ist die Schwierigkeit in der Handhabung. Es muß bei jeder Montage einer Armatur eine bestimmte Menge der Dichtungsmasse
vorhanden sein, die über eine entsprechende Spritze oder Tube durch die radiale Bohrung in den Hohlraum eingespritzt wird.
Dabei muß die Zumessung exakt erfolgen, damit eine volle Ausfüllung des Ringraumes gewährleistet 1st, und diese Dosierung
ist relativ schwierig durchzuführen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Einbringen der Dichtungsmasse in den vorgesehenen Dichtungsringraum zu
erleichtern und zu gewährleisten, daß nach Abschluß des Abdichtungsverfahrens
dieser Raum in der vorgesehenen Weise ausgefüllt ist.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Die Dichtungsmasse kann dabei in einem dünnwandigen, insbesondere ringförmigen
Behälter untergebracht sein, der bei der Montage der Armatur wie ein Gummidichtungsring eingelegt wird, und der beim festen
Verschrauben oder auf andere Weise beim letzten Verbindungs-
Vorgang zwischen Armatur und Leitung aufplatzt und seine Dichtmasse freigibt, die dann eine einwandfreie Abdichtung
zwischen Armatur und Leitung erzielt.
Bei entsprechender Ausbildung des mit der Dichtungsmasse angefüllten
und mit einer Sollbruchnaht versehenen Behälters braucht die Armatur selbst gegenüber einer mit Dichtring
benutzbaren Armatur nicht abgeändert zu werden, weil dieser Behälter in Gestalt eines Dichtringes dann in den für den
Dichtungsring vorgesehenen Ringhohlraum eingesetzt werden kann, wobei das Aufbrechen des Behälters beim Aufbringen des
axialen Quetschdrucks erfolgt, der auch bei Einsatz eines gewöhnlichen elastischen Dichtungsringes durch axiale Verspannung
ausgeübt wird.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des für die Dichtungsmasse vorgesehenen
Behälters ergeben sich aus den Ansprüchen 3 bis 9· Weitere Ausgestaltungen einer zur Aufnahme des Behälters vorgesehenen
Armatur ergeben sich aus den Ansprüchen 10 bis
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Halbschnitt einer HF-Koaxialarmatur mit dem erfindungsgemäß
ausgebildeten Behälter vor dem Ausquetschen der Dichtungsmasse.
Die in der Zeichnung dargestellte Armatur weist eine auf den Wellmantel 10 eines Koaxialkabels 12 aufgeschraubte Überwurfmutter
14 auf, die über eine Flanschverbindung mit dem Steckerteil 16 verschraubt ist. Die Überwurfmutter 14 umschließt in
ihrem hinteren Abschnitt den Außenmantel des Kabels 12, der im vorderen Teil entfernt ist, um eine Verbindung mit dem
Außenleiterwellmantel 10 herstellen zu können. In die Über-
wurfmutter 14 ist ein Schraubring 18 einschraubbar, und
in dem Raum zwischen dem Schraubring 18 und dem Grund der Überwurfmutter ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter
ringförmiger Behälter 20 eingefügt, der die Dichtungsmasse enthält. Durch Einschrauben des Schraubringes 18 in die Überwurfmutter
14 wird der Behälter zum Aufplatzen gebracht, und awar längs einer am rechten inneren Rand angeordneten Sollbruchnaht,
so daß sich der Inhalt des Behälters 20 in den Ringraum 22 zwischen Innenmantel der Überwurfmutter 14 und
Außenmantel des Kabels 12 sowie Wellmantel 10 ergießt. Die Figur zeigt den Behälter 20 kurz vor dem Aufplatzen. Der
Behälter selbst besteht aus einem elastischem Material, welches selbst eine Abdichtung bewirkt.
Leerseite
Claims (12)
- PatentansprücheVerfahren zur Abdichtung von Armaturen auf Leitungen, insbesondere von HF-Armaturen auf HF-Leitungen, bei welchem eine aushärtbare oder vulkanisierbare Dichtungsmasse im flüssigen oder teigförmigen Zustand in wenigstens einen Ringraum zwischen Armatur und Leitung eingepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse in einem Behälter untergebracht in die Armatur eingelegt wird, und daß während oder nach der mechanischen Festlegung der Armatur auf der Leitung ein Quetschdruck auf den Behälter aufgebracht wird, der diesen zum Aufplatzen bringt und die Dichtungsmasse in den Ringraum eintreten läßt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Behälter mit Dichtungsmasse in einem getrennten Raum der Armatur so untergebracht wird, daß beim Verschließen bzw. Verschrauben der Armatur die Dichtungsmasse in den von diesem Aufnahmeraum getrennten Ringraum gepreßt wird, der konstruktiv so beschaffen ist, daß unabhängig von der Aufplatzstelle des ringförmigen Behälters eine Abdichtung ringsum den Verbindungsspalt zwischen Armatur und Leitung erfolgt.
- 3. Behälter zur Durchführung des Abdichtungsverfahrens nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der die Dichtungsmasse aufnehmende Behälter eine Sollbruchnaht aufweist, die derart angeordnet ist, daß nach Aufbringen des Quetschdruckes und Aufplatzen dieser Naht die Dichtungsmasse gezielt in den Dichtungs-Ringraum strömt.
- 4. Behälter nach Anspruch 3j.dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter ringförmig in Form und Größe eines üblichen elastischen Dichtungsrings ausgebildet ist.
- 5. Behälter nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß er als Patrone ausgebildet ist, die in die Armatur einlegbar ist, daß sie bei Verschraubung der Armatur platzt und ihr Inhalt in den Dichtungs-Ringraum ausströmt.
- 6. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Material besteht, welches selbst als Dichtung geeignet ist.
- 7. Behälter nach Anspruch 6,dadurch gekennze lehnet, daß der ausgepreßte Behälter eine zusätzliche Dichtung bildet.
- 8. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 7» dadurch gekennze lehnet, daß er aus einem Weichmetall besteht.
- 9„ Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoff besteht.
- 10. Armatur zur Aufnahme eines Behälters gemäß einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennze lehnet, daß sie einen nach innen hin offenen Aufnahmeraum für den Behälter besitzt, und daß das Volumen des Aufnahmeraums durch axiale Verspannung mittels eines Spanngliedes verringerbar ist.
- 11. Armatur nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum eine Ringkammer ist, die mit dem Ringraum, in den die Dichtungsmasse eintritt, verbunden ist oder diesen Raum bildet.
- 12. Armatur nach Anspruch 10,dadurch gekennze lehnet, daß der Behälter Teil dieser Armatur ist.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE3105749C2 DE3105749C2 (de) | 1984-07-19 |
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Family Applications (1)
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