-
Thekeneinbau für Speiseeis
-
Beschreibung Die Erfindung bezieht sich auf einen Thekeneinbau für
Speiseeis mit einem kühlbaren Aufnahmebehälter, in dem sich mehrere Gefässe für
verschiedene Speiseeis sorten befinden.
-
Ein solcher Thekeneinbau für Speiseeis ist ganz allgemein für Verkaufstheken
und Läden, insbesondere aber für Bäckereien, Konditoreien und/oder Cafes o.dgl.
bestimmt.
-
Wenn bisher in einem Geschäft, insbesondere in einer Bäckerei, Konditorei
oder einem Café Speiseeis oder Eisdielen zum Verkauf angeboten wurde, hat man hierzu
eine-gesondert zu der Geschäftseinrichtung vorgesehene und aufgestellte Eistheke
verwendet. Wenn wenig Stellplatz in dem Laden vorhanden ist, hat man eine solche
gesonderte Eistheke, die ein vollständig selbständiges und unabhängiges Gerät darstellt,
in den Ausstellraum einer Verkaufstheke gestellt. Aufgrund der Abmessungen von Eistheken,
die' separate Geräte bilden, müssen zum Einstellenzeiner solchen Eistheke in die
eigentliche Verkaufstheke mehrere
Ausstelletagen der Verkaufstheke
ausgebaut und entfernt werden. Meist wird dann diese gesonderte Eistheke in eine
Aussparung der unteren Ausstelletage eingeschoben oder in die Theke fest installiert.
Da hierzu somit auch die höher gelegenen Ausstelletagen der Verkaufstheke entfernt
werden müssen, die unmittelbar in Sichthöhe des Käufers liegen und daher hinsichtlich
der Präsentation und Verkaufsförderung am wertvollsten sind, wird bei einer Verkaufstheke
unter Verwendung eines solchen separaten und als Eistheke ausgebildeten Geräts wertvoller
Ausstellraum vergeudet. Da eine solche gesonderte £|;isthekc meist ebenfalls eine
Verglasung hat, liegen bei in die Verkauf theke eingestellter Eistheke zwei Glasflächen
hintereinander, so daß zusätzliche Lichtbrechungen verursacht werden, wodurch das
Hauptaugenmerk des Käufers auf die Eistheke gelenkt und von den anderen der Verkaufstheke
zum Verkauf angebotenen Waren abgelenkt wird. Ferner sind die Geschäfte wie Bäckereien,
Konditoreien usw. heutzutage meist geschmackvoll und mit wertvollen Inneneinrichtungen
ausgestattet. Die Einrichtung ist hierbei so geplant, daß sich für den Betrachter
ein geschlossener Gesamteindruck ergibt. Dem Stellplatz der Verkauf stheke kommt
bei der Gestaltung einer Inneneinrichtung eines Geschäfts, insbesondere bei einer
Bäckerei oder einer Konditorei, die Hauptbedeutung, zu, da auf sie der Blickfang
des Käufers gelenkt und gerichtet werden soll. Die Verkaufstheken stehen daher meist
parallel zur Längsseite des Raumes und nehmen nahezu
diese volle
Länge ein, so daß zu Präsentationszwecken ausreichend Ausstellraum vorhanden ist.
Wenn aber eine solche separate'Eistheke in den Ausstellraum der Verkaufstheke eingesetzt
ist, wird der optische Gesamteindruck beträchtlich'gestört und die Verkaufstheke
hat dann ein sehr wenig das ästhetische Empfinden ansprechendes Gesamtaussehen.
-
Von daher wird der von der Verkaufstheke ausgestrahlte Gesamteindruck
insgesamt beeinträchtigt, wenn eine solche sperrige gesonderte Eistheke in den Ausstellraum
der Verkaufstheke gestellt wird. Auch kommt noch hinzu, daß die zum Einsetzen der
gesonderten Eistheke notwendigen Umrüstarbeiten umständlich und zeitraubend sind,,
da mehrere Ausstelletagen ausgebaut und verstaut werden müssen. Zusätzlich wird
auch das Arbeiten an der Verkaufstheke behindert, da noch Kabel- und Anschlußleitungen
für die gesonderte Eistheke von der Thekenrückfront zur Steckdose geführt werden
müssen.
-
Bekanntlich ist der Eisverkauf sehr stark saispnbedingt und hauptsächlich
auf die warme Jahreszeit, insbesondere auf den Sommer beschränkt. Die Nachfrage
nach offenem Speiseeis ist hauptsächlich in der warmen Jahreszeit sehr groß. Aber
selbst bei schlechter Witterung in der warmen Jahreszeit lohnt es sich meist auf
Grund einer mangelnden Nachfrage nach frischem Speiseeis nicht, offenes Speiseeis
anzubieten. Da aber das Einsetzen und Herausnehmen
einer solchen
gesonderten Eistheke, wie zuvor beschrieben, umständlich, zeitraubend und aufwendig
ist, werden diese Eistheken auch bei schlechter Witterung in der warmen Jahreszeit
ungenutzt in dem Ausstellraum der Verkaufstheke belassen, so daß viel und zu Präsentationszwecken
wertvoller Ausstellungsplatz ungenutzt bleibt.
-
Von daher besteht ein Bedürfnis nach einer Möglichkeit, Speiseeis
in einer Verkaufstheke vom Bedarfsfall abhängig auch kurzzeitig so anbieten zu können,
daß zum einen.zur Präsentation des Speiseeises möglichst wenig Ausstellraum in der
Verkaufstheke verloren geht und daß zum andern ohne Schwierigkeiten und bequem die
Verkaufs theke wieder so verwandelt werden kann, daß der Ausstellraum auf allen
Ausstelletagen vollständig genutzt werden kann, wenn kein Speiseeis zum Verkauf
angeboten werden soll. Auch soll die Auslegung ferner derart getroffen werden, daß
zur Umwandlung der Verkaufstheke möglichst wenige Handgriffe zum Umrüsten erforderlich
sind, die -zudem noch schnell ausgeführt werden können. Auch soll eine Lösung der
eingangs.
-
geschilderten Schwierigkeiten angestrebt werden, die dem optischen
Gesamteindruck einer Verkaufstheke nicht.abträglich ist.
-
Hierzu schafft die Erfindung einen Thekeneinbau für Speiseeis mit
einem kühlbaren Aufnahmebehälter, in dem
sich mehrere Gefäße für
verschiedene Speiseeissorten befinden und der nach der Erfindung eine vertikale
Gleitführung für den Aufnahmebehälter hat,. der längs der vertikalen Gleitführung
in senkrechter Richtung mittels einer Hubeinrichtung verschieblich ist.
-
Die Erfindung schafft daher einen völlig in eine Verkaufstheke integrierbaren
Thekeneinbau für Speiseeis, der sich beim äußeren Erscheinungsbild der Verkaufstheke
zwanglos einfügt. Zudem nimmt der Thekeneinbau nach der Erfindung auch wenig Ausstellfläche
der Verkaufstheke in Anspruch, da zum Anbieten von Speiseeis nur ein Teil der untersten
Ausstelletage entfällt. Alle anderen darüberliegenden Ausstelletagen können ungehindert
genutzt werden.
-
Auch trägt der nach der Erfindung geschaffene Thekeneinbau der witterungsbedingten
Nachfrage beim Anbieten von frischem Speiseeis Rechnung, da eine schnelle,, bequeme
und wenig umständliche Umwandlung der Verkauf stheke in der Form möglich ist, daß
der Aufnahmebehälter d.es Thekeneinbaus längs seiner vertikalen Gleitführung so
abgesenkt wird, daß die im Bereich des Aufnahmebehälters ausge-' schnittene Bodenplatte
der Verkaufstheke wieder eingesetzt werden kann und daher auch wieder eine zweite
Profilleiste im Bereich der untersten Ausstelletage in unmittelbarer Fortführung
des restlichen Teils der unteren Ausstelletage vorhanden ist, um Auslagenbleche,
Körbe u.dgl. einzusetzen,
die dann zu präsentierende Frischware
enthalten. Der Thekeneinbau ür Speiseeis nach der Erfindung ermöglicht daher auch
kurzfristig und unter Beücksichtigung des Bedarfsfalls eine schnelle Verwandlung
der Verkauf stheke, sö daß auch offenes Speiseeis zum Verkauf angeboten wer--den
kann. Durch den integrierten Thekeneinbau für Speiseeis nach der Erfindung entfallen
auch alle Schwierigkeiten im Zusammenhang mit störenden Leitungsverlegungen im Arbeitsbereich
der Verkaufstheke, da der Thekeneinbau unmittelbar in seinem Einbauraum angeschlossen
werden kann.
-
Insbesondere wird aber nach der Erfindung erreicht, daß der Thekeneinbau
für Speiseeis nach der Erfindung derart ausgelegt ist, daß der optische Gesamteindruck
der Verkaufstheke unbeeinträchtigt bleibt und daher insgesamt gesehen ein ansprechendes
optisches äußeres Erscheinungsbild in geschlossener Form wiedergibt, ohne daß Stilunterbrechungen
in Kauf genommen werden müssen. Auch ist der .kühlbare Aufnahmebehälter des Thekeneinbaus
für Speiseeis nach der Erfindung für die Bedienungsperson beim Verkauf von der Rückseite
der Verkauf stheke relativ günstig zugänglich, so daß das Eis ohne Schwierigkeiten
portioniert werden kann. Gegebenenfalls können auch noch zusätzliche Einrichtungen
wie Portioniereinrichtungen und eine Portionierspüle in oder unterhalb der Arbeitsplatte
an der Rückseite der Verkaufstheke derart untergebracht werden, daß sie beim Arbeiten
nicht störend im Wege stehen. Auch ist der kühlbare Aufnahmebehälter mit dem
Speiseeis
beim Thekeneinbau nach der Erfindung vom Kunden unbehindert einsehbar, da der Aufnahmebehälter
in seiner hochgefahrenen, bzw. gehobenen Stellung oder seiner Arbeitsstellung in
der Ausstellfläche der untersten Ausstelletage liegt. Ferner sind auch die Abänderungen
des Grundaufbaus einer Verkaufstheke unerheblich, so daß sogar die Möglichkeit besteht,
den erfindungsgemäßen Thekeneinbau für Speiseeis auch noch nachträglich in einer
bereits bestehenden und aufgestellten Verkaufstheke -einzubauen. Die Länge des Thekeneinbaus
ist hierbei derart bemessen, daß sie sich immer und über ein ganzteiliges Vielfaches
des Thekenrasters erstreckt. Der Aufnahmebehälter für Speiseeis liegt im Thekeneinbaumodul,
damit kann im abgesenkten Zustand die untere Ausstellebene ohne räumlichen Verlust
für Backwarenbleche oder andere Warenträger genutzt werden. Weitere Ausbildungen
der Erfindung sind in den-Unteransprüchen wiedergegeben.
-
Bei der Auslegung des Thekenanbaus nach Anspruch 2 wird eine sichere
Parallelführung bei der Hub- und Senkbewegung des Thekenaufbaus gewährleistet, da
das Führungsgestell eine die Eckabschnitte des Aufnahmebehälters umgreifende Führung
bildet. Auch hat ein solches Führungsgestell eine ausreichende Standsicherheit und
ist daher ausreichend stabil, um das Gewicht des Aufnahmebehälters und dessen Teile
aufnehmen zu können. Auch kann der Abstand zwischen den vertikalen Gleitführungen
zuverlässi.g und gleichbleibend eingehalten werden.
-
Wenn wie nach Anspruch 3 das Führungsgestell als kastenförmiges Rahmengestell
ausgelegt ist, erhält man eine konstruktiv unkomplizierte Auslegung mit relativ
großer Stellfläche, das auch unter Belastung formstabil bleibt.
-
Auch läßt sich ein solches kastenförmiges Rahmengestell leicht herstellen
und montieren. Insbesondere kann ein solches Rahmengestell als Ganzes im Bereich
des Thekeneinbaus für Speiseeis der Verkauf stheke eingesetzt werden, wodurch sich
die Montage des Thekeneinbaus vereinfacht.
-
Selbstverständlich sind für den Aufnahmebehälter des Thekeneinbaus
auch andere Führungen, wie Gleitschienen, Teleskopführungen, das Zusammenarbeiten
eines Zapfens mit einer Nut oder ähnliches möglich.
-
Die Ausführungsform des Thekeneinbaus für Speiseeis nach Anspruch
4 ermöglicht wesentliche Vereinfachungen hinsichtlich der Herstellung und, Fertigung,
da Fertigprofilmaterial verwendet wird, wobei die vorgefertigten Einzelteile direkt
miteinander verschweißt werden können.
-
Bei der Weiterbildung nach Anspruch 5 wird eine zweckmäßige Anpassung
an den Grundaufbau der Verkaufstheke erreicht, wobei für den Aufnahmebehälter große
und zur Führung dienende Bewegungsflächen vorhanden sind.
-
Die Ausführungsform nach Anspruch 6 schließlich gestattet, daß der
Thekeneinbau nach der Erfindung lotgerecht ausgerichtet
werden
kann und gleichzeitig ein Abgleich mit der aufgestellten Verkaufstheke möglich ist,
.so daß der Aufnahmebehälter des Thekeneinbaus in seiner Arbeitsstellung ohne Beschädigung
des Begrenzungsrandes des Ausschnitts in der Bodenplatte der Verkaufstheke gebracht
werden kann.
-
Als Vorkehrung gegen mögliche Beschädigungen der Verkaufstheke ist
nach Anspruch 7 eine Begrenzungseinrichtung in Form eines Anschlages vorgesehen,
sodaß der Aufnahmebehärter des Thekeneinbaus in der Arbeitsstellung immer eine gleichbleibende
und vorgegebene Höhenlage einnimmt.
-
Der Anspruch 8 sieht eine Auflage für den Aufnahmebehälter vor. Durch
diese Ausbildung der Auflage wird eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts des
Aufnahmebehälters des Thekeneinbaus gewährleistet, wobei der Aufnahmebehälter kippsicher
gehalten wird.
-
Die Auslegung der Auflage nach Anspruch 2 des Thekeneinbaus nach der
Erfindung gestattet eine solche Auslegung, daß möglichst wenig Einzelteile zur Auslegung
der Auflage benötigt werden, so daß die Auflage als solche ein geringes .Eigengewicht
hat, aber gleichzeitig stark belastbar und auch unter Belastung formstabil ist.
-
Als bevorzugte Hubeinrichtung ist nach Anspruch 1o- beim
Thekeneinbau
nach der Erfindung ein Scherengestänge, ähnlich eines Wagenhebers vorgesehen. Ein
solches Scherengestänge ist im Handel leicht erhältlich und es kann ohne Schwierigkeiten
platzsparend in dem noch verbleibenden Raum zwischen der Auflage und dem Untergrund
untergebracht werden. Auch handelt es sich bei einem solchen Scherengestänge um
ein mechanisch arbeitendes Bauteil zur Ausführung der Hubbewegung, das relativ wartungsarm
und störungsunanfällig ist. Auch benötigt man bei einer solchen Auslegung einer
Hubeinrichtung als Scherengestänge keine zusätzlichen Anschlüsse und Leitungen für
Druckmittel u.dgl. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die Hubeinrichtung
aufwendiger zu gestalten.
-
Die Anordnung des Scherengestänges nach Anspruch 11 gestattet eine
Verwendung eines Scherengestänges mit kleinen Abmessungen, das raumsparend untergebracht
werden kann, um evtl. noch Anschlüsse und Versorgungsleitungen für das Kühlaggregat
des Aufnahmebehälters verlegen zu können.
-
Nach Anspruch 12 ist vorzugsweise ein Spindelmechanismus zur Betätigung
des Scherengestänges vorgesehen.
-
Ein solcher Spindelmechanismus ist leicht gängig, bequem, d.h. mit
wenig Kraftaufwand zu betätigen, wartungsarm und sehr wenig störanfällig.
-
Mit der Ausführungsform des Thekeneinbaus nach Anspruch 13 wird der
Bedienungskomfort des Thekeneinbaus für Speiseeis verbessert, so daß er beispielsweise
nur per Knopfdruck gehoben und gesenkt werden kann.
-
Nach Anspruch 14 ist eine Kurbel zur Betätigung des Spindelmechanismus
vorgesehen. Dies stellt die einfachste Bedienungsweise für eine als Scherengestänge
ausgebildete Hubeinrichunq dar, wobei die Kurbel an der Rückseite der Verkaufstheke
an einer leicht zugänglichen Stelle angeordnet ist und jederzeit abnehmbar ist,
damit der Arbeitsbereich der Verkaufstheke unbehindert zugängig ist.
-
Die Auslegungsform des Thekeneinbaus nach der Erfindung gemäß Anspruch
15 schließlich gestattet eine solche Auslegung, daß in Abhängigkeit von dem gewünschten
Komfort für die Ausführung der Hubbewegung eine frei wählbare Kombinationsvielfalt
möglich ist. Diese große Kombinationsvielfalt ergibt sich aus der Tatsache, daß
bei dem erfindungsgemäßen Thekeneinbau die Hubeinrichtung unabhängig von der vertikalen
Gleitführung und dem Aufnahmebehälter als solchen ausgelegt werden kann. Selbstverständlich
kann die Hubeinrichtung auch motorisch angetrieben sein.
-
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert.
-
Darin zeigt: Fig. 1 eine schematische perspektivische Gesamtansicht
einer Verkauf stheke mit einem Thekeneinbau für Speiseeis, Fig. 2 eine perspektivische
Ansicht einer vertikalen Gleitführung und der Hubeinrichtung des Thekeneinbaus für
Speiseeis, wobei der kühlbare Aufnahmebehälter des Thekeneinbaus für Speiseeis aus
Ubersichtlichkeitsgründen abgenommen ist, Fig. 3 eine Seitenansicht der Verkaufstheke
in -Teilschnittdarstellung, wobei der Aufnahmebehälter des Thekeneinbaus für Speiseeis
in seiner gehobenen Stellung oder seiner Arbeitsstellung gezeigt ist, Fig. 4 eine
Seitenansicht der Verkaufstheke entsprechend Fig. 3 in Teilschnittdarstellung, wobei
der Aufnahmebehälter des Thekeneinbaus für Speiseeis in seiner abgesenkten Stellung
oder seiner Ruhestellung gezeigt ist, und Fig. 5 eine Seitenansicht einer alternativen
Ausführungsform einer Verkaufstheke in Teilschnittdarstellung mit einem Thekeneinbau
für Speiseeis.
-
In Fig. 1 ist in gebrochenen Linien schematisch eine insgesamt mit
1 bezeichnete Verkaufstheke angedeutet.
-
Hierbei kann es sich um eine Verkauf stheke üblicher Art handeln.
Die dargestellte Verkaufstheke 1 ist aber insbesondere für Bäckereien, Konditoreien,
Cafes o.dgl.
-
bestimmt. Die Verkaufstheke 1 hat einen insgesamt mit 2 bezeichneten
Thekenaufbau, der einen Ausstellungsraum 3 der Verkaufstheke umschließt. Hierzu
ist der Thekenaufbau 2 im Bereich des Ausstellungsraumes 3 rundum verglast, damit
der Kunde im Ausstellungsraum die zu präsentierende Ware ungehindert einsehen kann.
An der Vorderseite 4 der Verkaufstheke 1, d.h. an der dem Kunden zugewandten Seite
der Verkaufstheke 1 ist eine Abstellfläche 5 in geeigneter Höhe vorgesehen, auf
der der Kunde Taschen, Beutel o.dgl. abstellen kann. Die Abstellfläche 5 liegt in
einem vorbestimmten Abstand zu einem Boden 6 der Verkaufstheke 1. An der Rückseite
7 der Verkaufstheke 1 ist in vorbestimmter, günstiger Arbeitshöhe eine Arbeitsfläche
8 vorgesehen, die zweckmäßigerweise von einer widerstandsfähigen und belastbaren
Arbeitsplatte gebildet wird. Zwischen dem Ausstellraum 3 und dem Boden wird ein
mit 9 bezeichneter Stauraum gebildet, für den an der Rückseite 7 der Verkaufstheke
unterhalb der Arbeitsfläche 8 Fächer oder dergleichen. vorgesehen sind. Der Ausstellraum
3 ist in mehrere, in Ebenen übereinanderliegende Ausstellräume mit Hilfe von Ausstelletagen
1o, 11, 12 gegliedert.
Alle diese Ausstelletagen 1o bis 12 sind
vom Kunden gut einsehbar übereinanderliegend angeordnet. Die unterste Ausstelletage
10 wird durch in Längsrichtung der Verkaufstheke 1 verlaufende Profilleisten begrenzt,
auf die Auslagenbleche 14 gelegt werden können, die zu präsentierende Ware, vorzugsweise
Frischware, enthalten. Anstelle der dargestellten Auslagenbleche 14 können selbstverständlich
auch andere Auslagenbehälter, wie Körbe o.dgl. mit entsprechenden Abmessungen eingesetzt
werden. Die eingelegten Ble-' che auf der untersten Ausstelletage 1o sind hierbei
zur Hohorizontalen nach unten geneigt angeordnet, damit in der untersten Ausstelletage
1o zu präsentierende Ware vom Kunden besser gesehen werden kann. Bei einer Verkaufstheke
1 für Bäckereien oder Konditoreien wird beispielsweise die unterste Ausstelletage
10 für Backwaren wie Berliner, Mandelbrezeln, Schneckennudeln u.dgl. oder auch für
Brötchen, Brezeln u.ä. genutzt. Die darüberliegenden Ausstelletagen 11 und 12 sind
meist für Feingebäck oder kleinere Frischwaren, wie beispielsweise Pralinen u.dgl.
bestimmt.
-
Selbstverständlich können in Abwandlung der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform auch mehr als drei Ausstelletagen 1o bis 12 oder weniger vorgesehen
sein.
-
In durchgezogener-Linie ist in Fig. 1 ein insgesamt mit 20 bezeichneter
Thekeneinbau gezeigt. Dieser Thekeneinbau nimmt bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform
in
seiner gehobenen Stellung einen Teil der Ausstellfläche der untersten Ausstelletage
1o ein. Die Länge des Thekeneinbaus 20, gesehen in Längsrichtung der Verkaufstheke
1, ist so bemessen, daß sie.ein ganzzahniges Vielfaches des Thekenrasters hat, das
in der Fig. 1 der Zeichnung' aus Ubersichtlichkeitsgründen nicht näher eingetragen
ist. De.r Thekeneinbau 20 erstreckt sich auch in den Stauraum 9 der Verkaufstheke
1. Der Thekeneinbau 20 für Speiseeis umfaßt einen vorzugsweise rechteckig ausgebildeten
Aufnahmebehälter 21, der kühlbar ist und in dem sich mehrere Gefässe 22 befinden,
die verschiedene Speiseeissorten enthalten. Ferner umfaßt der Thekeneinbau 20 für
Speiseeis eine insgesamt mit 23 bezeichnete vertikale Gleitführung, längs der der
Aufnahmebehälter 21 mittels einer insgesamt mit 24 bezeichneten Hubeinrichtung in
senkrechter Richtung geführt verschieblich ist.. Wie dargestellt, ist die vertikale
Gleitführung 23 zweckmässigerweise als Führungsgestell 26 ausgebildet, an dessen
bodenseitigen Enden Stellfüsse, zweckmäßigerweise Schraubfüsse, angebracht sind,
die eine lagegerechte Ausrichtung des Führungsgestells 26 und einen Abgleich mit
der Ausrichtung. des Thekenaufbaus 2 der Verkaufstheke 1 ermöglichen. Wie aus, Fig.
1 ersichtlich ist,umgreift das Führungsgestell 26 wenigstens die Eckabschnitte 28
bis 31 des Aufnahmebehälters 21 des Thekeneinbaus 20. Hierdurch wird eine zuverlässige
parallele Führung des Aufnahmebehälters 21 während seiner.Hub- und Senkbewegung
in Verbindung mit der
Hubeinrichtung 24 gewährleistet. Wie in Fig.
1 dargestellt, ragt der Aufnahmebehälter 21 in seiner gehobenen Stellung oder in
seiner Arbeitsstellung in den Bereich der untersten Ausstelletage 10. Hierdurch
kann der Kunde von der Vorderseite 4 der Verkaufstheke 1 aus den Inhalt der Gefässe
22 in dem-Aufnahmebehälter 21 des Thekenaufbaus 20 gut einsehen.
-
Somit kann er auch die verschiedenen, in den Gefässen 22 vorhandenen
Speiseeissorten erkennen.
-
Ferner läßt sich ein nicht dargestelltes Preisauszeichnungsschild-vor
dem Aufnahmebehälter 21 in seiner Arbeitsstellung aufstellen, das somit unmittelbar
hinter der Verglasung der Vorderseite 4 der Verkaufstheke 1 steht und dem Kunden
dabei zugewandt ist.
-
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird das Führungsgestell 26.
-
mit der vertikalen Gleitführung 23 sowie die Anordnungund die Auslegung
der Hubeinrichtung 24 näher beschrieben. Das Führungsgestell 26 ist bei der bevorzugten
Au'sführungsform nach Fig. 2 als kastenförmiges Rahmengestell 37 ausgelegt.
-
Dieses umfaßt vier senkrechte Stützen 33 bis 36 und die vorderen senkrechten
Stützen 33 und 34 sind hierbei kürzer als die hinteren senkrechten Stützen, 35 und
36 bemessen, um eine Anpassung an den Thekenaufbau 2 der Verkauf stheke 1 zu erreichen.
Diese senkrechten Stützen 33 bis 36 sind mit Hilfe von Versteifungsquerstreben 38
bis 43 fest miteinander verbunden, wobei die Versteifungsquerstreben 38 bis 43 zweckmäßigerweise
an den senkrechten Stützen 33 bis 36 eingeschweißt sind. Die senkrechten Stützen
33 bis 36 werden von Stahlwinkeiprofl-en gebildet, die so angeordnet sind, daß sie
die Eckabschnitte 28 bis 31 des Aufnahmebehälters 21 des Thekenaufbaus 20 zur
sicheren
Gleitführung umgreifen. An der Bodenseite des kastenförmigen Rahmengestells 37 nach
Fig. 2 sind zwei, ein vorderes und ein hinteres mit 45 bzw. 46 bezeichnetes, Profilteile
vorgesehen, die zweckmässigerweise aus einem Hohlstahlprofilmaterial bestehen, das
einen rechteckigen Querschnitt hat. Hierdurch können diese Profilteile 44 und 45
ohne weiteres direkt an dem bodenseitigen Ende, der aus Winkel-Stahlprofilteilen
gebildeten senkrechten Stützen 33 bis 36 vorzugsweise durch Anschweißen befestigt
werden. Wie in Fig. 2 dargestellt, sind an den vier Ecken des kastenförmigen Gestells
37 im Bereich des Übergangs von den Profilteilen 44 und 45 zu den senkrechten Stützen
33 bis 36 jeweils Stellfüsse 32 vorgesehen, die zweckmässigerweise Schraubfüsse
sind, wobei in die Profilteile, 44 und 45 entsprechende Schraubgewinde vorgesehen
sind, in die die Schraubfüsse 22 eingreifen. Diese Stellfü'sse 32 dienen zur lagegerechten
Ausrichtung des Führungsgestells 26 bzw. des kastenförmigen Rahmen,gestells 37,
um das Einsetzen des Thekeneinbaus 2c für Speiseeis in die Verkaufstheke 1 zu erleichtern.
-
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist als Hubeinrichtung
24 ein Scherengestänge 25 vorgesehen.
-
Selbstverständlich können anstelle des Scherengestänges 25 auch andere
Hubelnrichtungen 24 eingesetzt werden, wie beispielsweise eine Zahnstange, eine
Spindel, eine Wippe, eine Hydraulik-Kolben-Zylinderanordnung, ein Seilzug
o.dgl.
und gegebenenfalls Zusatzeinrichtungen in Form von Federn, Gasdruckdämpfern o.dgl.
aufweisen. An der Oberseite dieser als Scherengestänge 25 ausgebildeten Hubeinrichtung
24 ist eine insgesamt mit 27 bezeichnete Auflage vorgesehen, die für den Aufnahmebehälter
21 des Thekeneinbaus 20 bestimmt ist. Diese Auflage 27 hat die Form eines Doppel-T
und umfaßt einen Längs schenkel 53 und Querstege 54 und 55. Die -Querstege- 54 und
55 sind an den Enden des Längsschenkels 53 der Auflage 27 vorzugsweise durch Anschweissen
oder Verschrauben befestigt. Wie gezeigt, sind in den Querstegen 54 und 55 öffnungen
vorgesehen, durch die geeignete Befestigungsmittel durchgeführt werden können, um
den Aufnahmebehälter 21 an der Auflage 27 zu befestigen.
-
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das als Hubeinrichtung 24
dienende Scherengestänge 25 mit vier gelenkig miteinander in Form einer Raute verbundenen
Elementen versehen. Der der Auflage 27 für den Aufnahmebchälter 21 zugewandte oder
obere Gelenkpunkt 52 ist an der Auflage 27 befestigt. Der gegenüberliegende oder
der untere Gelenkpunkt 51 des Scherengestänges 25 ist an dem Führungsgestell 26
mit Hilfe von Querstreben 47, 48 festgelegt, wobei der untere Gelenkpunkt 51 des
Scherengestänges 25 zwischen den beiden Querstreben 47 und 48 liegt. Diese Querstreben
47 und 48'bestehen ebenfalls
zweckmässigerweise aus Hohlstahlprofilmaterial
mit rechteckigem Querschnitt und sie sind an den beiden gegenüberliegenden Profilteilen
45, 46 an der'Bodenseite des Führungsgestells 26 zweckmässigerweise durch Anschweissen
befestigt. Um einen sicheren Gegenhalt für das Scherengestänge 25 zu haben, sind
auch die Querstreben 47 und 48 an zueinander versetzt liegenden Stellen mit Stellfüssen
49 und 50 versehen, die ebenfalls zweckmässigerweise von Schraubfüssen gebildet
werden, die in entsprechende Gewindeöffnungen in den Querstreben 47 und 48 eingreifen.
-
Wie dargestellt, ist das Scherengestänge 25 querliegend, d.h. in Breitenrichtung
des Führungsgestells 26 ausgerichtet, so daß die beiden anderen Gelenkpunkte 56
und 57 des Scherengestänges 25 in einer horizontalen Ebene liegen.
-
Zur Betätigung des Scherengestänges 25ist eine Spindel 58 vorgesehen,
die in entsprechende, nicht näher-dargestellte Gewindeabschnitte im Bereich der
beiden in einer horizontalen Ebene gegenüberliegenden Gelenkpunkte 56, 57 eingreift.
Diese Spindel 58 ist über das Führungsgestell 26 des Thekeneinbaus 20 an der Rückseite
7 des Thekenaufbaus 2 der Verkaufstheke 1 durchgeführt, so daß bei einer Betätigung
von Hand auf das über die Rückseite 7 der Verkaufstheke 1 überstehende Ende der
Spindel 58 eine Kurbel 59 lösbar aufgesetzt werden kann. Selbstverständlich ist
es auch möglich, die Spindel 58 bzw.. den Spindelmechanismus 58 elektrisch, hydraulisch,
pneumatisch oder in einer Kombination hiervon zu betätigen.
-
Durch die Verdrehung der Spindel 58 kann das als Hubeinrichtung 24
dienende Scherengestänge 25 in Fig. 2 ein- und ausgefaltet werden, wobei dann die
Auflage 27 des Thekeneinbaus in der Höhe verfahren wird, die den Aufnahmebehälter
21 trägt. Das so als kastenförmiges Rahmen.gestell 37 ausgebildete Führungsgestell
26 ist ausreichend belastbar und läßt sich leicht fertigen, da es aus einfach zuschneidbaren
Stahl-Profilteilen zusammengesetzt ist.
-
In Fig. 3 ist der Thekeneinbau 20 für Speiseeis in seiner gehobenen
Stellung oder seiner Arbeitsstellung entsprechend Fig. 1 gezeigt. In der Querschnittsansicht
des Aufnahmebehälters 21 nach Fig. 3 ist auch die Kühlanlage des Aufnahmebehälters
21 schematisch angedeutet, die vorzug-sweise in den Aufnahmebehälter 21 eingebaut
ist. Da die als Scherengestänge 25 ausgebildete Hubeinrichtung 24 wenig Platz in'Anspruch
nimmt, können die Anschluß- und Versorgungsleitungen der Kühleinrichtung des Aufnahmebchälters
21.ohne Schwierigkeiten in dem zwischen der Auflage 27 und dem Untergrund vorhandenen
Raum des Führungsgestells 26 verlegt und untergebracht werden. Wie in Fig. 3 dargestellt,
ragt der Aufnahmebehälter 21 mit seiner Oberseite in den Bereich der an sich von
der unteren Aussteiletage 10 gebildeten Ausstellfläche. Um zu gewährleisten, daß
der AufnahmebehäLter 21 des Thekeneinbaus 20 für Speiseeis
in seiner
Arbeitsstellung immer eine vorbestimmte Lage ein-.nimmt, sind zweckmäßigerweise
Begrenzungseinrichtungen für die Hubbewegung des Aufnahmebehälters 21 vorgesehen.
Hierdurch kann auch vermieden werden, daß beim Hochfahren des Aufnahmebehälters
21 des Thekeneinbaus 20 für Speiseeis der restliche Thekenaufbau 2 der Verkaufstheke
beschädigt wird.
-
Je nach Wunsch und Körpergröße der Bedienungsperson ist die Endlage
des Aufnahmebehälters 21 in seiner Arbeitsstellung -wählbar. Wie sich aus der Gegenüberstellung
von Fig. 3 und Fig. 4 ergibt, ist die Bodenplatte 60 der untersten Ausstelletage
1o im Bereich des Thekeneinbaus 20 für Speiseeis ausgeschnitten und das die Auflagefläche
der Auslegenbleche 14 beispielsweise bildende Profil ist unterbrochen, wobei diese
Profilunterbrechung in Fig. 4 schematisch mit 61 angedeutet ist. Wenn daher der
Aufnahmebehälter 21 des Thekenaufbaus 20 in seine Arbeitsstellung (siehe Fig. 3)
gehoben werden soll, braucht nur der ausgeschnittene Teil der Bodenplatte 60 und
die Profilunterbrechung 61 abgenommen zu werden. Wie ferner noch in Fig. 3 dargestellt
ist, können unterhalb der Arbeitsfläche 8 des Thekenaufbaus raumsparend noch für
den Eisverkauf notwendige zusätzliche Einrichtungen, wie eine Portionierspüle untergebracht
werden, wobei diese zusätzlichen Einrichtungen somit in unmittelbarer Nähe des Thekeneinbaus
20 angeordnet sind. Hierdurch wird gewährleistet, daß man mit der Portionierzange
auf möglichst kurzem Weg von und zu dem Speiseeis in den Gefässen 22 gelangen kann.
Hierdurch kann auch das durch'den Eisverkauf
bedingte Verschmutzungsproblem
gelöst werden.
-
Diese zusätzlichen Einrichtungen sind nur zur Verdeutlichung beispielhaft
und schematisch eingezeichnet und sind nicht näher bezeichnet.
-
In Fig. 4 der Zeichnung ist der Aufnahmebehälter 21 des Thekeneinbaus
20 für Speiseeis in seiner abgesenkten Stellung bzw. seiner Ruhestellung gezeigt.
Hierbei liegt die Oberseite des Aufnahmebehälters 21 geringfügig tiefer als die
Bodenplatte 60 der untersten Ausstelletage 1o der Verkaufstheke 1. Wenn man daher
den ausgeschnittenen Teil der Bodenplatte 60 auflegt, wird der Aufnahmebehälter
-21 des Thekeneinbaus 20 abgedeckt und ist verschlossen, so daß er nicht so sehr
verschmutzen kann. Gleichzeitig schließt der ausgeschnittene Teil der Bodenplatte
60 unmittelbar an die Profilunterbrechung 61 an, so daß im ungebrauchten Zustand
des Thekeneinbaus 20 für Speiseeis, d.h. in der abgesenkten Stellung des Aufnahmebehälters
21, eine geschlossene Fläche von der Bodenplatte 60 gebildet wird. Da auch das eine
Auflagefläche für.ein Auslagenblech 14 beispielsweise bildende Gegenprofil nach
Einsetzen der Profilunterbrechung 61 wieder durchgehend ist, können Auslagebleche
14 oder andere Auslagenbehälter sicher' in die unterste Ausstelletage 1o eingesetzt
werden, wenn der Aufnahmebehälter 21 seine abgesenkte Ruhestellung einnimmt. Somit
kann auch wiederum in dieser Ruhestellunrl des Aufnahmebehälters 21 die unterste
Ausstelletage
im Bereich des Thekeneinbaus 20 für Speiseeis in
vollem Umfange und uneingeschränkt zur .WaXenpräsentation genutzt werden Wenn man
ausgehend von der Ruhestellung des Aufnahmebehälters 21 des Thekeneinbaus 20 für
Speiseeis nunmehr nach Bedarf auch Speiseeis anbieten will, braucht nur der ausgeschnittene
Teil der Bodenplatte 60 zusammen mit der Profilunterbrechung 61 im Bereich des Thekeneinbaus
20 für Speiseeis herausgenommen zu-werden, damit der Aufnahmebehälter 21 mittels
der Hubeinrichtung 24 hochgefahren werden kann. Hierzu setzt man dann die in Fig.
2 gezeigte Kurbel 59 auf das an der Rückseite 7 der Verkaufstheke 1 vorstehende
Ende der Spindel 58 auf und verdreht die Spindel so lange, bis die obere Seite des
Aufnahmebehälters 21 beispielsweise gegen einen Anschlag stößt, der eine Hubbegrenzungseinrichtung
darstellt..
-
Diese Einzelheit ist in der Zeichnung nicht näher dargestellt. Der
Aufnahmebehälter 21 befindet sich dann in der in Fig. 3 gezeigten Stellung, d.h.
in seiner Arbeitsstellung, in der das Speiseeis in dem Aufnahmebehälter 21 zum Verkauf
angeboten wird. Selbstverständlich kann die Kurbel 59 nach der Betätigung der Hubeinrichtung
24 wieder abgenommen werden, so daß sie im Arbeitsbereich der Verkaufstheke 1 nicht
als Hindernis im Wege steht.
-
Obgleich nicht dargestellt, können selbstverständlich auch noch zusätzliche
Einrichtungen vorgesehen sein, die
den Aufnahmebehälter 21 des
Thekeneinbaus 20 in seiner Arbeitsstellung entsprechend Fig. 3 festlegen, so daß
der Aufnahmebehälter 21 des Thekeneinbaus 20 für Speiseeis zuverlässig in seiner
Arbeitsstellung bleibt.
-
Wie die vorstehenden Ausführungen gezeigt haben, ist der Thekeneinbau
20 für Speiseeis in senkrechter Richtung verfahrbar, wodurch erreicht wird, daß
in der Ruhestellung des Aufnahmebehälters 21 auch die unterste Ausstelletage wiederum
vollständig genutzt wird, so daß kein wertvoller Ausstellungsraum der Verkaufstheke
1 vergeudet wird. Gleichzeitig ermöglicht der Thekeneinbau 20 für Speiseeis aber
auch innerhalb relativ kurzer Zeit und ohne umständliche Umrüstarbeiten die Möglichkeit,
daß Speiseeis in der-Verkaufstheke 1 selbst zum Kauf angeboten werden kann.
-
Der Thekeneinbau 20 für Speiseeis gestattet daher eine schnelle Verwandlung
einer Verkaufstheke 1 in der Form, daß ein Teil des Ausstellraums 3 der Verkaufstheke
1 zur Präsentation von Speiseeis genutzt wird. Die dardberliegenden Ausstelletagen
11 und 12 können durch den Thekeneinbau 20 für Speiseeis auch in dessen Arbeitsstellung
unbehindert belegt werden. Auch ist das Speiseeis in den Gefässen 22 in dem Aufnahmebehälter
21 des Thekenaufbaus So von einer Bedienungsperson leicht zugänglich, so daß das
Eis bequem von der Bedienungsperson entsprechend dem Käuferwunsch portioniert werden
kann. Insbesondere verleiht die Verkaufstheke 1 auch beim Thekeneinbau 20 für
Speiseeis
in seiner Arbeitsstellung einen geschlossenen Gesamteindruck, der sich beeinträchtigungsfrei
in die.
-
gesamte Inneneinrichtung einer Bäckerei, einer Konditorei, eines Café
o.dgl. einfügt.
-
In Fig. 5 schließlich ist eine alternative Ausführungsform einer Verkaufstheke
dargestellt. Hierbei handelt es sich um eine Konditoreitheke, die insgesamt mit'
62 bezeichnet ist. Sie hat einen Ausstellraum 63, in dem nur zwei Ausstelletagen
64,, 65 übereinanderliegend angeordnet sind.
-
Der Thekeneinbau für Speiseeis ist insgesamt mit 66 bezeichnet. Dieser
Thekeneinbau 66 ist bei der Konditoreitheke 62 nach Fig. 5 fest eingebaut, d.h.
nicht höhenverstellbar. Der Thekeneinbau 66 ist aber derart in der Konditoreitheke
62 angeordnet, daß auch dort eine schnelle Verwandlung eines Teils der untersten
Ausstelletage 64 möglich ist, wenn Speiseeis angeboten werden soll. Hierzu braucht,
wie bei den vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen, nur ein Ausschnitt der
Bodenplatte 67 zusammen mit der Profilunterbrechung 68 herausgenommen zu werden.
Wenn kein Speiseeis mehr angeboten werden soll, wird entsprechend der Auss.chnitt
der Bodenplatte 67 mit der Profilunterbrechung 68 lediglich eingesetzt und die Hauptanstellfläche,
d.h. die unterste Ausstelletage 64, kann wieder uneingeschränkt genutzt werden.
Die Oberkante eines Aufnahmebehälters 69 des Thekeneinbaus 66 für Speiseeis liegt
nicht
geringfügig unterhalb der Bodenplatte 67, so daß ihr Ausschnitt den Aufnahmebehälter
69 abdeckt, wenn kein Speiseeis angeboten wird. Nachdem dann auch die Profilunterbrechung
68 wieder eingesetzt ist, können, jederzeit zur Nutzung der Hauptanstellfläche Auslagenbleche
70 oder dergleichen eingesetzt und darübergelegt werden (siehe Fig. 5).
-
Stückliste 1 Verkaufstheke 2 Thekenaufbau 3 Ausstellraum 4 Vorderseite
5 Abstellfläche 6 Boden 7 Rückseite 8 Arbeitsfläche 9 Stauraum 1o Ausstelletage
unten 11 Ausstelletage Mitte 12 Ausstelletage oben 14 Auslagenblech 20 Thekeneinbau
21 Aufnahmebehälter 22 Gefäße für Speiseeis 23 vertikale Gleitführung 24 Hubeinrichtung
25 Scherengestänge 26 Führungsgestell 27 Auflage 28 -31 Eckabschnitte des Aufnahmebehälters
21
32 Stellfüsse des Führungsgestells 26 33 senkrechte Stütze vorne
34 senkrechte Stütze vorne ) des Führungs-35 senkrechte Stütze hinten ) gestells
26 36 senkrechte Stütze hinten 37 kastenförmiges Rahmengestell 38 -43 Versteifungsquerstreben
44 -46. Profilteile 47 Querstrebe 48 Querstrebe 49 Stell fuß ) vorgesehen in Querstreben
50 Stellfuß ) 47 und 48 51 unterer Gelenkpunkt des Scherengestänges 25 52 oberer
Gelenkpunkt des Scherengestänges 25 53 Längsschenkel von Auflage 27 54 Quersteg
von Auflage 27 55 Quersteg von Auflage 27 56 u.
-
57 beide anderen Gelenkpunkte des Scherengestänges 25 58 Spindel 59
Kurbel 60 Bodenplatte 61 Profilunterbrechnung 62 Konditoreitheke 63 Ausstellraum
64
Ausstelletage unten 65 Ausstelletage 66 Thekeneinbau für Speiseeis 67 Bodenplatte
68 Profilunterbrechung 69 Aufnahmebehälter 70 Auslagenblech