DE3103369C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G1/00—Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
- G05G1/08—Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
- G05G1/085—Crank handles
-
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- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T74/00—Machine element or mechanism
- Y10T74/20—Control lever and linkage systems
- Y10T74/20576—Elements
- Y10T74/20732—Handles
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fensterbetätigungshebel
für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Hebel dienen dazu, aufgrund einer Dreh- und/oder
Gleitbewegung die Glasscheibe eines Autofensters in der
Ebene der Scheibe verschieben und dadurch das Fenster öffnen
bzw. schließen zu können.
Ein wesentlicher Nachteil der üblichen Fensterbetätigungs
hebel besteht darin, daß der daran angeordnete Griffknopf
eine zu große Höhe hat und daher merklich von der Fläche
des Fahrzeugaufbaus, an dem der Betätigungshebel angeordnet
ist, vorspringt. Damit ergibt sich eine entsprechende Gefahr
dung der Fahrzeuginsassen. Bei Fahrzeugunfällen verursachen
derartige Griffknopfe vielfach ernste Körperverletzungen,
wenn eine im Fahrzeug befindliche Person gegen einen solchen
Knopf geschleudert oder streifend vorbeibewegt wird.
Aus dem DE-GM 19 55 799 ist ein Fensterbetätigungshebel für
ein Kraftfahrzeug bekannt, bei dem eine Kurbel auf ihrem
äußeren freien Ende mit einem im wesentlichen rechtwinklig
vorspringenden Achszapfen versehen ist, auf dem ein Griff
knopf drehbar angeordnet ist. Durch den Achszapfen wird ein
Stopfen gehalten. Der Griffknopf umgibt den Achszapfen und
den Stopfen, wobei eine Feder zwischen dem Stopfen und
einem inneren Rand des Griffknopfes in bezug auf den Achs
zapfen im wesentlichen berührungsfrei angeordnet ist.
Obgleich hier die Sicherheitserfordernisse erfüllt sind,
weist diese Anordnung jedoch den Nachteil auf, daß nicht
gewährleistet ist, daß die Anlageflächen der Enden der
Feder bei Drehung des Griffknopfes zueinander lagefest
bleiben. Wenn z. B. der Stopfen feststeht, muß bei Drehung
des Knopfes die Feder über die Oberfläche des Stopfens bzw.
die Innenseite des Griffteils rutschen. Dies verhindert
einerseits eine Leitgängigeit der Drehung des Knopfes
und andererseits kann es zu störenden Geräuschen kommen.
Die Montage für einen derartigen Fensterbetätigungshebel
gestaltet sich schließlich relativ aufwendig.
Aus der DE-AS 24 53 484 ist ein Fensterbetätigungshebel
bekannt, bei dem der Drehknopf über eine hakenartige
Verbindung mit einer Buchse des Hebels in Eingriff steht,
jedoch ist dort keine Maßnahme angegeben, die eine axiale
Verschiebung des Knopfes gegenüber der Buchse ermöglichen
würde. Diese Ausbildungsform allein ermöglicht daher nicht
die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.
Schließlich zeigt die GB-PS 14 34 300 eine Ausbildungs
form eines Fensterbetätigungshebels mit einem Knopf, bei
dem die hakenartigen Vorsprünge des Knopfes unmittelbar
in eine Ausnehmung des Hebels ohne Verwendung einer Buchse
eingreifen. Auch hierbei ist keine axiale Verschiebung des
Knopfes vorgesehen.
Ausgehend von dem DE-GM 19 85 799 liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, die Befestigung des Griffknopfes und des
Stopfens so auszubilden, daß die Feder zwischen beiden Tei
len bei Drehung des Griffknopfes mitbewegt wird, wobei die
Montage des Griffknopfes auf der Kurbel einfach ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1
gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
ist in einem Unteranspruch angegeben.
Der Fensterbetätigungshebel nach der Erfindung erfüllt die
Sicherheitsvorschriften, ermöglicht eine einfache Montage,
bietet eine leichte Handhabung und gewährleistet gleich
zeitig eine hohe Lebensdauer der verwendeten Feder auf
grund der drehfesten Kopplung zwischen Stopfen und Griff
teil, da keine Umfangsverschiebung zwischen den Anlagetei
len der Feder vorhanden ist.
Alle Teile, mit Ausnahme der Feder, können vorzugsweise
aus einem entsprechend widerstandsfähigen und harten Kunst
stoffmaterial hergestellt werden. Durch entsprechende Wahl
des Kunststoffes ist auch zu erreichen, daß die ineinander
greifenden Elemente, die zur Sicherung der gegenseitigen
Lage an den einzelnen Teilen des Betätigungshebels ausge
bildet sind, nötigenfalls die erforderliche Elastizität
aufweisen.
In der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung ist
die Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fensterbetätigungs
hebels nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II′ der
Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III′ der
Fig. 2.
Der Fensterbetätigungshebel gemäß Fig. 1 ist mit einem
verbreiterten Fußabschnitt 1 a versehen und mit diesem
drehbar mittels einer aus Stift und Lager bestehenden, an
sich bekannten Einheit 7 an einem Teil einer Fahrzeugtür
oder eines Fahrzeugaufbaus 8 angeordnet, die bzw. der nur
angedeutet durch eine strichpunktierte Linie dargestellt
ist.
An dem dünneren, freien Ende des Hebels ist mit diesem
einteilig eine zur Seite vorspringende Buchse 3 ausgebil
det, siehe insbesondere Fig. 3. Am Fußende der Buchse 3
ist an dieser ein nach innen vorspringender, zylindrischer
Ring 3 b angeformt. Eine nach innen und mit Bezug auf die
Darstellung der Fig. 3 nach unten abgeschrägte Schulter
3 a ist zwischen dem vorspringenden Ring 3 b und dem übrigen,
dünneren und allgemein zylindrischen Hauptteil 3 c der Buch
se 3 vorgesehen, um einen glatten, einheitlichen Übergang
zwischen den Teilen 3 b und 3 c an der Innenwandfläche der
Buchse herzustellen. Seitlich angrenzend und nach außen
sich erstreckend ist eine Ringfläche 3 d an den Fußteil
der Buchse 3 angeformt und bildet eine Art Stützschulter.
Ein Griffknopf 100 (Fig. 3) hat einen Hauptteil 2, dessen
unteres Ende einen verdickten Ring 2 d und einen dünneren
Verbindungsringteil 2 a aufweist, die beide in einem Stück
mit dem Hauptteil 2 geformt sind. Der Ring 2 b ist an seiner
Innenseite mit einer im wesentlichen senkrecht sich er
streckenden Ringfläche 2 f ausgebildet, die in Gleitberüh
rung mit der äußeren Zylinderfläche des Buchse 3 steht.
An der Innenfläche des Hauptteils 2 des Knopfes 100 sind
axial oder, auf die Fig. 3 bezogen, vertikal sich erstrecken
de, diametral einander gegenüberliegende Rinnen 2 c einge
formt. Zusätzlich und getrennt davon sind mehrere, im vor
liegenden Fall vier, geringfügig breitere, vertikal ver
laufende Rinnen 2 in gleichen Winkelabständen an der In
nenwand des Hauptteiles 2 ausgebildet, siehe Fig. 2. Vom
Grund jeder Rinne 2 c springt ein Anschlag 2 d in der Nähe
von dem oberen Ende der Rinne radial nach innen vor.
Ein Stopfen 4 ist mit einem mittleren Stopfenabschnitt 4 a
ausgebildet, der gut passend, aber drehbar im oberen Teil
der Bohrung sitzt, die von dem zylindrischen Hauptteil 3 c
begrenzt wird. Der Stopfen 4 ist einteilig mit einem
Flansch 4 e ausgebildet, so daß die Teile zusammen einen
mit Flansch versehenen Stopfen bilden, der ein Paar nach
unten gerichtete Elemente, nämlich Federschenkel 4 b auf
weist, von denen jeder mit einer Ausnehmung 4 d ausgebil
det ist, die so geformt ist, daß sie glatt passend mit
der abgeschrägten Schulter 3 a und dem Ring 3 b an der
Buchse 3 in Eingriff tritt. Falls erforderlich, können
auch drei, vier oder mehr Federschenkel 4 b vorgesehen wer
den. Falls nur ein axialer Einschnitt 4 c vorhanden ist, er
geben sich dadurch zwei Schenkel. Falls zwei sich kreuzen
de Einschnitte 4 c gemacht werden, weist der Stopfen da
durch vier Federschenkel 4 b auf, siehe Fig. 3. Die unte
ren Enden der Federschenkel 4 b greifen hakenartig über den
unteren, inneren Rand des vorspringenden Rings 3 b.
Der Flansch 4 e ist mit äußeren Vorsprüngen 4 f ausgebildet,
die in die Rinnen 2 e des Knopfes 2 eingreifen, so daß der
Knopf 2 mit Bezug auf Fig. 3 gegenüber dem Stopfen 4 auf
und ab beweglich ist, diesen jedoch bei Drehung mitnimmt.
Eine Haube 5 ist an ihrer Unterseite einteilig mit einem
Paar federnder und radial entgegengesetzt gerichteter
Haken 5 a ausgebildet. Wenn die Haube an der Oberseite in
die obere Öffnung des zylindrischen Hauptteils des
Knopfes 2 eingesetzt wird, wird sie in ihrer Lage da
durch festgehalten, daß die Haken 5 a unter die passenden
Anschläge 2 d eingreifen.
Eine Spiral-Rückstellfeder 6 ist zwischen dem Stopfen 4
und dem Ringteil 2 a bzw. 2 b angeordnet derart, daß die
Feder keine Berührung mit der Buchse 3 hat. Da der Knopf
2 und der Stopfen 4 sich gemeinsam drehen, wenn beim An
fassen des Knopfes zur Betätigung des Hebels 1 darauf eine
Drehwirkung ausgeübt wird, dreht sich auch die Spiralfeder
6 zusammen mit dem Knopf 2 und dem Stopfen 4. Daher unter
liegt die Feder bei diesem Vorgang keinen besonderen Bean
spruchungen wie Spannungs- und Torsionskräften, so daß die
Feder dadurch über lange Zeit gebrauchsfähig bleibt.
Beim Zusammenbau wird der Knopf 2 von der Oberseite, bezogen
auf Fig. 3, auf den Hebel 1 aufgesetzt, bis die Unterfläche
des verdickten, inneren Rings 2 b auf die äußere Ringlager
fläche 3 d stößt. Sodann wird die Spiralfeder 6 von der Ober
seite her eingesetzt. Hierbei dienen die äußere Kegelring
fläche 2 g des Rings 2 b und die am äußeren Rand des Flan
sches 4 e vorgesehene, ringsum laufende Ausnehmung 4 g dazu,
die Feder 6 in stabiler Lage zu halten.
Anschließend wird der Stopfen 4 axial von der Oberseite her
eingesetzt, so daß sein Abschnitt 4 a in den oberen Teil der
Bohrung des zylindrischen Hauptteiles 3 c eingreift. Hierzu
muß von Hand ein gewisser Druck ausgeübt werden. Bei fort
gesetztem, axial auf den Stopfen 4 gerichtetem Druck wer
den alle Federschenkel 4 b des Stopfens in unter die abge
schrägte Schulter 3 a und den Ring 3 b der Buchse 3 gebracht.
Dabei wird die Feder 6 entsprechend zusammengedrückt.
Schließlich wird noch die Haube 5 unter Druck von der Ober
seite in ihre Lage gebracht, in der die Haken 5 a unter die
inneren Anschläge 2 d des Knopfes 2 greifen.
Mit vier Schritten sind demnach die einzelnen Teile des
Griffknopfes 100 auf der Buchse 3 des Betätigungshebels 1
zusammengebaut.
Durch entsprechende, in umgekehrter Reihenfolge ausgeführte
Schritte ist eine Zerlegung möglich.
Bei Benutzung des Betätigungshebels 1 wird der Griffknopf
100 in Fig. 3 gegen die Wirkung der Feder 6 nach oben ge
zogen, bis etwa die Oberseite des verdichten Ringabschnit
tes 2 b gegen den Hauptteil des Flansches 4 e des Stopfens
4 stößt, siehe die strichpunktiert eingezeichnete Stellung
2′ in Fig. 1. Dadurch wird die Gesamthöhe des Griffknopfes
100 vergrößert, so daß der Griffknopf besser erfaßt und
der Hebel 1 dadurch besser gedreht werden kann.
Einzelheiten der Vorrichtung zum Heben oder Senken einer
Autofensterscheibe sind nicht dargestellt, da diese Teile
in üblicher Weise ausgebildet sind. Die mittels des Griff
knopfes 100 veranlaßte Drehung des Betätigungshebels 1 wird
unmittelbar auf dessen Drehachse übertragen, die mittels
eines Ritzels oder dergleichen mit der eigentlichen Hebe
vorrichtung zusammenarbeitet.
Am Ende der Betätigung des Hebels 1 wird der Griffknopf
100 wieder freigegeben, der darauf in die übliche betäti
gungsfreie Stellung, siehe Fig. 1, zurückkehrt.
Claims (2)
1. Fensterbetätigungshebel für ein Kraftfahrzeug mit
einem an einem Teil des Fahrzeugaufbaus angeord
neten Hebel, der auf seinem äußeren freien Ende mit
einem vom Hebel im wesentlichen rechtwinklig vor
springenden Achszapfen versehen ist, auf dem ein
Griffknopf drehbar angeordnet ist, und ein Stopfen
(4) gehalten ist, der Griffknopf (2) den Achszapfen
und Stopfen (4) umgibt, und eine Feder (6) zwischen
dem Stopfen und einem inneren Rand des Griffknopfes
in bezug auf den Achszapfen im wesentlichen berüh
rungsfrei angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Achszapfen eine am freien Ende des Hebels (1)
angeformte Buchse (3) ist, in der der einteilig aus
gebildete Stopfen (4) mittels mehrerer axialer Schen
kel, deren radial vorspringende, hakenartige Elemente
(4 b) hinter einen nach innen vorspringenden Ring der
Buchse eingreifen, drehbar gehalten ist, daß der Griff
knopf mit dem Stopfen axial verschieblich, aber dreh
fest verbunden ist, wobei an einem Flanschabschnitt
des Stopfens mehrere radial nach außen ragende Vor
sprünge angeformt sind, die in entsprechende, an der
Innenseite des Knopfes angeformte Rinnen axial gleit
fähig eingreifen.
2. Fensterbetätigungshebel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Griffknopf einen im wesent
lichen zylindrischen Mantel aufweist, dessen äußere
Öffnung mit einer Deckplatte (5) verschlossen ist,
die mit dem zylindrischen Mantel in einem Schnapp
haken-Eingriff (5 a, 2 d) steht.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Country Status (5)
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- 1981-01-29 DE DE3103369A patent/DE3103369A1/de active Granted
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Legal Events
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