DE3101063C2 - Verfahren zur Erhöhung des Heizwertes eines Gases - Google Patents
Verfahren zur Erhöhung des Heizwertes eines GasesInfo
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Abstract
Zur Erhöhung des Heizwertes eines Gases von niedrigem Heizwert, z.B. Erdgas, Koksgas, wird ein Gas von höherem Heizwert, z.B. Propan, Propanmischung, zugesetzt. Dabei wird das Gas erwärmt und es werden die beiden Gase mittels Verdüsung miteinander vermischt, wobei die Erwärmung mittels eines Wärmetauschers durchgeführt wird. Es ist die Gaskomponente von höherem Heizwert, die erwärmt wird und welche dem Gas von niedrigerem Heizwert zugemischt wird. Dabei wird das Gas von höherem Heizwert auf einen Druck oberhalb seines Zwei-Phasenbereichs (Naß-Dampfgebiet) gebracht und danach erwärmt. Die Einspeisung des Gases von höherem Heizwert erfolgt unmittelbar in die Leitung des Gases von niedrigerem Heizwert, ohne daß die Gastemperatur angehoben werden muß. Es läßt sich eine rasche Durchmischung der Gaskomponenten erreichen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zur Aufwertung eines Gases von niedrigem Heizwert, z. B. Erdgas, in ein Gas mit höherem Heizwert
wird dem Gas mit niedrigerem Heizwert häufig eine Gaskomponente von höherem Heizwert zugesetzt, wobei
es sich bei Erdgas im allgemeinen um das Zusetzen von Propan handelt. Unter Propan ist reines Propan,
Propan mit Äthan-Gemisch, Propan mit Butan-Gemisch oder Propan mit Äthan und Butan gemischt zu verstehen.
In der herkömmlichen Methode der Erhöhung des Heizwertes wird das Erdgas in einem Seitenstrom erwärmt
und es wird die Gaskomponente höheren Heizwertes, vor allem Propan, in diesen erwärmten Gasstrom
eingedüst. Nach einer Mischstrecke wird der Seitenstrom wieder in die Hauptleitung eingeführt. Bei dieser
Methode kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich bis zur vollständigen Durchmischung des Propans
mit dem Erdgas, welchem gleichzeitig Energie entzogen wird, eine flüssige Propanphase mit der möglichen Gefahr
der Abscheidung an der Rohrwandung ergibt. Es wird dem angewärmten Erdgas durch Verdampfung
von eingespritztem kaltem Propan Wärme entzogen. Eine vollständige Verdampfung ohne Ausscheidung von
flüssigem Propan setzt eine sehr feine Einspritzung und eine gleichmäßige Verteilung des Propans voraus, was
in der Praxis schwierig einzuhalten ist.
Eine weitere herkömmliche Methode überwindet den Nachteil des vorstehend beschriebenen Verfahrens, indem
das dem Erdgas zuzumischende Propan verdampft wird. Der Druck des Propandampfes wird nur unwesentlich
über dem Gasdruck in der Erdgasleitung liegen, welcher bei regionalen Verteilungssystemen im Bereich
von 20 bis 35 bar liegen wird. Im Propanverda^ipfer
liegen bei diesen Drücken zwei Phasen vor, flüssiges
ίο und gasförmiges Propan. Ein Mitreißen von flüssigem
Propan in den Gasstrom muß über einen großen Dampfraum oder über einen nachgeschalteten Abscheider
verhindert werden, da die flüssige Phase in der Dampfleitung zu Flüssigkeitsschlägen und Unregelmäßigkeiten
in der nachgeschalteten Mengenregelung führt. Zu dem hohen apparativen Aufwand kommt eine
komplexe Regelung für das Flüssigkeitsniveau im Verdampfer und die Mengenregelung der Zumischung. Dieses
System der Verdampfung führt zudem bei steigenden Drücken in der Nähe des kritischen Druckes von
Propan zu Schwierigkeiten in der Flüssigkeitsniveau-Regelung im Verdampfer.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Anreichern des Gases von niedrigem Heizwert, insbesondere von Erdgas,
durch Zumischen einer Gaskomponente von höherem Heizwert, vornehmlich Propan, sicherer und wirksamer
durchzuführen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Patentanspruch 1.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bleibt das durch die hohe Leistung, z. B. die Versorgungsleitung,
strömende Gas von niedrigem Heizwert unbehandelt und es wird die zu einer vollkommenen Gasmischung
notwendige Wärmemenge bei im wesentlichen unveränderter Temperatur des Gases von niedrigem Heizwert
in der Rohrleitung durch Anwärmen des zuzumischenden Gases zugeführt. Die Einspeisung des Gases
von höherem Heizwert, d. h. von Piopan, erfolgt unmittelbar
in die Erdgasleitung, ohne daß die Gastemperatur angehoben werden muß. Bei Entspannen des erwärmten
Propans auf den Gasdruck in der Rohrleitung und weiterauf den Partialdruck in dem Gasgemisch wird bei
ausreichender Anwärmung des Gases höheren Heizwertes, insbesondere von Propan, eine Zweiphasenbildung
mit entsprechendem Nachteil bei der Mischung des Propans mit dem Leitungsgas verhindert Verglichen
mit dem üblichen System von angewärmten Gas von niedrigerem Heizvert und kaltem zuzuführenden
Gas von höherem Heizwert ist bei dem unbehandelten Gas von niedrigerem Heizwert, d. h. von Erdgas, und
dem warmen Propan ein geringerer Unterschied der Dichte gegeben. Die Durchmischung der Komponenten
erfolgt rascher, wobei die Gefahr einer Ausscheidung von flüssigem Propan an dem Rohrrand praktisch ausgeschaltet
ist Die zur Gemischbildung zuzuführende Wärmemenge ist bereits in dem eingespritzten Gas von
höherem Heizwert, z. B. des Propans. enthalten. Während der Gemischbildung wird die Konzentration von
100% Propan, auf die gewünschte Konzentration absinken. Dabei gehen Verdünnung und Temperaturabsenkung
parallel, so daß es nicht zu einer Flüssigkeitsabscheidung kommen kann. Weiterhin ergibt sich ein Wärmetauscher
geringerer Abmessungen verglichen mit einer Anwärmvorrichtung für das Gas von niedrigem
Heizwert gleicher Wärmeleistung, da bessere Wärmeübergangsverhältnisse geschaffen sind. Der bauliche
Aufwand für den Wärmetauscher wird geringer. Dabei können auch die Wärmeverluste, z. B. durch Abstrah-
31 03
lung, niedriger gehalten wertfen. Man kann weiterhin
die Erdgasleitung unterirdisch weiterlaufen lassen. Eine By-Pass-Leitung ist nicht erforderlich. Das Verfahren
der Erfindung ist im Prinzip vom Druck in der Erdgasleitung unabhängig.
Die zuzusetzende Gaskomponente von höherem Heizwert, vornehmlich Propan, wird auf einen Druck
oberhalb seines Zweiphasenbereiches (Naßdampfgebiet) gebracht, d. h. auf einen Druck oberhalb des kritischen
Punktes gepumpt und danach erwärmt, d. h. ζ. Β. ίο
durch einen Zwangsdurchlauf-Wärmetauscher geführt Die Anwärmung richtet sich nach der für das Gemisch
erforderlichen Wärmemenge. Die Erwärmung wird wenigstens so weit durchgeführt, daß bei der Entspannung
des Gases von höherem Heizwert auf den Druck des Gases von niedrigem Heizwert und weiter bis zum
Partialdruck des Gases von höherem Heizwert die Entspannung in dem Gasgemisch außerhalb des Naßdampfgebietes
des Gases von höherem Heizwert erfolgt. Damit ist sichergestellt, daß das Entstehen einer
flüssigen Propanphase mit einer möglichen Gefahr der Abscheidung an der Rohrwandung der Erdgasleitung
nicht eintreten kann.
Wenn das Gas von niedrigem Heizwert in der Transportleitung einen Druck aufweist, der über dem kritisehen
Punkt in bezug auf das Naßdampfgebiet des zuzumischenden Gases von höherem Heizwert liegt, kann
das erwärmte Gas von höherem Heizwert bei einem entsprechenden Druck unmittelbar zugedüst werden.
Wenn der Druck des Gases von niedrigem Heizwert unterhalb des vorstehend erläuterten kritischen Drukkes
des Gases von höherem Heizwert liegt, wird der höhere Druck in dem Anwärmer für das Gas von höherem
Heizwert vorteilhaft über eine Druckregelung sichergestellt, und zwar unmittelbar nach der Erwärmung
des Gases von höherem Heizwert. Eventuell zuviel geförderte Menge von der Gaskr-mponente von höherem
Heizwert kann zu seinem Vorratsraum wieder zurückgeführt werden. Dies geschieht zweckmäßig unmittelbar
nach der Pumpe, d. h. dem kalten Bereich des Gases von höherem Heizwert, z. B. des Propans. Dadurch läßt
sich die Überströmleitung in den Lagertank zurückzuführen.
Für den letzteren Fall ist es vorteilhaft wenn die auf
Druck gebrachte Gaskomponente von höherem Heizwert vor der Erwärmung über einen Speicherraum geführt
wird.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Verfahrensbeispiele und der zugehörigen Zustandsdiagramme
nachstehend näher erläutert, wobei es sich im ersten Beispiel um die Vermischung von Erdgas
und Progan und in dem zweiten Beispiel um die Hersteilung eines Gemisches von Koksgas und Propan handelt.
F i g. 1 zeigt das V-rfahrensschema des ersten Beispiels, während
F i g. 2 das Verfahren im Zustandsdiagramm für Propan
veranschaulicht;
F i g. 3 stellt das Verfahrensschema des zweiten Beispiels dar. und
F1 g. 4 erläutert das Verfahren im zugehörigen Zu- eo
Standsdiagramm für Propan.
Bei dem Beispiel 1 der Fig. 1 und 2 fließt durch eine Ferngasleitung ί mit einem Betriebsdruck von 60 bar
Erdgas mit folgender Zusammensetzung.
C2H6
C3H8
C3H8
C5+
1,37 Mol-% 0,09 Mol-% 0,03 Mol-% 0,01 Mol-%
CO2
N2
CH4
0,98 Mol-% 8,89 Mol-% 88,7 Mol-%
65 Die Temperatur in der Leitung 1 unterschreitet 278 K.
nicht Zur Heizwerterhöhung des Erdgases soll Propan zugesetzt werden, wobei ein Ausscheiden von flüssigem
Propan und schwereren Gasbestandteilen in der Transportleitung zu vermeiden ist
Aus dem Vorratslager 2 wird Propan auf den zur Eindüsung bei 3 in die Erdgasleitung 1 erforderlichen
Druck gebracht, z. B. durch eine mehrstufige Kreiselpumpe 4. Oberflüssiges Propan wird über ein Regelventil
5 und die Leitung 6 zurück zum Vorratslager 2 gefördert Es erfolgt eine Mengenregelung über eine entsprechende
Steuerungsvorrichtung 7 für die Regelung der Propan-Zugabe. In die Vorrichtung 7 werden die Werte
einer Vorrichtung 8 betreffend Temperatur, Druck und Gasanalyse, einer Vorrichtung 9 betreu and Taupunktbestimmung
und einer Vorrichtung 10 betreffend Mengenmessung eingebracht. Eine Steuerleitung 11 führt
über eine Mengenmeßvorrichtung 12 zu dem Regelventil 5.
Das ve ■ der Mengenregelung bestimmte Propan
wird in einem Wärmetauscher 14 auf ca. 400 K angewärmt und über eine isolierte Leitung 15 zum Eindüsungsorgan
3 an der Erdgasleitung 1 geführt Dort erfolgt die Durchmischung mit dem Erdgas unter Abkühlung
des Propans.
Zur Erwärmung des Propans mittels des Wärmetauschers 14 dient ein Wärmeträgerkreislauf 16, in dem
eine Pumpe 17 und ein Kessel 18 angeordnet sind. Mit dem Kessel 18 kann beispielsweise Hochdruckdampf
durch Verbrennung von Propan, Erdgas oder einem anderen Brennmittei erzeugt werden. Mittels einer weiteren
Steuerleitung 19 und einer Temperaturmeßvorrichtung 20 wird die Leistung des Kessels 18 reguliert
In der F i g. 2 ist das Verfahren der F i g. 1 in einem i-logp-Zustandsdiagramm dargestellt Linie 1 beschreibt
die Druckerhöhung im Flüssigkeitsbereich vom Lagerdruck auf ca. 60 bar. (Der Pumpenenddruck wird um die
apparate-bedingten Druckverluste oberhalb dts Erdgasdruckes liegen.)
Linie 2 veranschaulicht die Temperaturerhöhung undVolumenänderung durch Wf rmezufuhr.
Bei einer Erdgastemperatur von +50C mit obiger
Zusammensetzung und Druck kann eine Propan-Zugabe von 8 Mol-% ohne Bildung von Kohlenwasserstoffkondensat
möglich sein. Dies wird einem Partialdruck des Propans in der Gasmischung von 4,8 bar entsprechen.
Die Entspannung des, Propans erfolgt ohne Arbeitsleistung,
Wärmezufuhr oder Abfuhr aus dem Gesamtgemisch, d. h. adiabatisch (Enthalpie konstant), und
ist durch die Linie 3 dargestellt. Die Entspannung erfolgt im Gasbereich. Eine Zweiphasenbildung mit der Möglichkeit
der Abscheiaung von Flüssigkeit ist vermieden. Diese Darstellung Her Propan-Entspannung auf den
Partialdruck im Erdgasgemisch ist eine Vereinfachung, welche lediglich veranschaulichen soll, wie die zur Mischung
notwendige Energie aus dem erwärmten Propan genommen wird. Die gestrichelte Linie deutet an, wie
die Zustandsänderung des Propans beim konventionellen Verfahren verläuff, wobei bis zur vollständigen
Durchmischung mit dem Erdgas, welchem gleichzeitig Energie entzogen wird, eine flüssige Propanphase mit
der möglichen Gefahr der Abscheidung an der Rohrwandung vorhanden ist.
31 Ol 063
Eine Nachrechnung mittels EDV als Vielkomponentensystem
der Gemischbildung aus Propan bei 60 bar und 400 K sowie dem Erdgas bei 60 bar und 278 K ergab
eine Gemischtemperatur oberhalb 280 K, d. h. die Anwärmung war ausreichend. Der Taupunkt des Gemisches
wurde zu weniger als 260 K bestimmt, d. h. ein Ausscheiden von flüssigen Kohlewasserstoffen bei einer
Betriebstemperatur von 278 IC ist vermieden.
Bei dem zweiten Beispiel der Fig.3 und 4 strömt
durch eine Verteilerleitung la Koksgas bei 20 bar und Temperaturen oberhalb 265 K. Die Zusammensetzung
des Gases ist wie folgt (Ruhrgas):
Düsen können diese mit unterschiedlich großen Federbelastungen ausgerüstet sein, um zu erreichen, daß mit
steigendem Vordruck die Düsen nacheinander in Tätigkeit treten.
N2
O2
C0
CO2
H2
Ch4
C2H6
9.3 Mol-%
0,4 Mol-%
0,4 Mol-%
5.4 Mol-%
2,2 Mol-%
2,2 Mol-%
56,8 Mol-%
24,3 Mol-%
1,6 Mol-%
Die Zugabe von Propan soll der Heizwerterhöhung dienen, wobei eine Zugabe von 15 Mol-% Taupunktprobleme
nicht erwarten läßt.
Aus dem Propaniager 2a (F i g. 3) wird Propan mittels
einer Verdrängerpumpe 4a, z. B. eine zur Mengenregelung dienende Membrandosierpumpe, auf einen Druck
von ca. 50 bar gebracht. Ein Druckregler 22 hält diesen Druck konstant, da der Gasdruck in der Koksgasleitung
1 a wesentlich niedriger liegt.
Die Pumpe 4a fördert in einem Puffer- oder Speicherbehälter 23. Dieser dient als Pulsationsdämpfer und
Speicher von kaltem Propan. Wenn der Druckregler 22 die Propan-Einspeiseleitung 15a absperren sollte, könnte
sich das in dem Anwärmer 14 ausdehnende Propan in den Speicherbehälter 23 entspannen.
i_ru*.i ucia OU^iUI u\.IkTCIIUI jCT UC3 OpclUIlCrUCUilllCrS
23 wird jedoch nur kaltes Propan in den Lagerbehälter 2a gedrückt Auf diese Weise vermeidet man ein Entspannen
von warmem Propan direkt in die Atmosphäre.
Der Wärmetauscher 14 und der Wärmeträgerkreislauf 16, 17, 18 können wie im Beispiel 1, Fig. 1, ausgeführt
werden.
Der Vorrichtung 7a zur Regelung der Propan-Zugabe werden Meßwerte der Vorrichtung 25 betreffend
Heizwertbestimmung und der Vorrichtung 26 betreffend Mengenmessung. Volumen, Temperatur und
Druck zugeleitet. Eine Steuerleitung 11a führt zu der Propan-Dosierpumpe 4a. Die Propan-Mengenregelung
entspricht dem Gasbedarf und die Heizwerteinstellung erfolgt unmittelbar an der Dosierpumpe durch Änderung
der Fördermenge.
Die Verfahrensweisen des Beispiels 2 sind in dem Propan-Zustandsdiagramm
der Fig.4 dargestellt Linie 1 stellt die Druckerhöhung des Propans, Linie 2 die Erwärmung
auf ca. 390 K dar. In dem Druckregler 22 und dem Einspritzpunkt 3 erfolgt die Drosselung auf den
Leitungsdruck von 20 bar (Linie 3). Die weitere Entspannung von Propan auf den Partialdruck von ca. 3 bar
im Gasgemisch ist durch die Linie 4 dargestellt und nur ω als Annäherung zu werten.
Die Einspritzvorrichtung 3 besteht vorteilhaft aus einem Behälter oder einer Rohrerweiterung 28 und einer
oder mehreren Einspritzdüsen 29, wobei die Anordnung der Düsan eine gute Durchmischung garantiert, z. B. bei
Eindüsung in Gegenstromrichtung zum Koksgasdurchfluß. Für die Düse könnte z. B. eine federbelastete Bauart
gewählt werden. Bei Vorhandensein von mehreren Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Erhöhung des Heizwertes eines Gases von niedrigem Heizwert durch Zusetzen einer
Gaskomponenie von höherem Heizwert, bei dem ein Gas erwärmt und die beiden Gase mittels
Verdüsung miteinander vermischt werden, wobei die Erwärmung mittels eines Wärmeaustauschers
durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gaskomponente von höherem Heizwert auf einen Druck oberhalb seines Zweiphasenbereiches
(Naßdampfgebiet) gebracht und nach anschließender Erwärmung dem Gas von niedrigem
Heizwert zugemischt wird, wobei die Erwärmung des Gases von höherem Heizwert so weit durchgeführt
wird, daß bei der Entspannung dieses Gases auf den Druck des Gases von niedrigem Heizwert
und weiter bis zum Partialdruck des Gases von höherem
Heizwert die Entspannung in dem Gasgemisch außerhalb des Naßdampfgebietes des Gases
von höherem Heizwert erfolgt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Druck des Gases von niedrigem Heizwert unterhalb des kritischen Druckes in
bezug auf das Naßdampfgebiet df s Gases von höherem Heizwert der höhere Druck bei der Erwärmung
des Gases von höherem Heizwert über eine Druckregelung nach der Erwärmung der Gaskomponente
von höherem Heizwert sichergestellt wird.
3. Verfahren : ach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zurm gefördertes Volumen
der Gaskomponente von höherem Heizwert zu dem Vorratsbehälter dieses Gaf^s zurückgeführt
wird und die auf Druck gebrachte Gaskomponente von. höherem Heizwert vor der Erwärmung über
einen Speicherraum geführt wird.
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| DE19813101063 DE3101063C2 (de) | 1981-01-15 | 1981-01-15 | Verfahren zur Erhöhung des Heizwertes eines Gases |
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| DE3101063C2 true DE3101063C2 (de) | 1985-10-31 |
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